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DE1143851B - Verfahren zur Umschaltung von einem Fernsehsignal auf ein anderes - Google Patents

Verfahren zur Umschaltung von einem Fernsehsignal auf ein anderes

Info

Publication number
DE1143851B
DE1143851B DEF34706A DEF0034706A DE1143851B DE 1143851 B DE1143851 B DE 1143851B DE F34706 A DEF34706 A DE F34706A DE F0034706 A DEF0034706 A DE F0034706A DE 1143851 B DE1143851 B DE 1143851B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
local
horizontal
switching
pulses
generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF34706A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ernst Legler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fernseh GmbH filed Critical Fernseh GmbH
Priority to DEF34706A priority Critical patent/DE1143851B/de
Priority to NL281930A priority patent/NL281930A/xx
Priority to GB3110062A priority patent/GB972873A/en
Priority to US250731A priority patent/US3182128A/en
Publication of DE1143851B publication Critical patent/DE1143851B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K5/13Arrangements having a single output and transforming input signals into pulses delivered at desired time intervals
    • H03K5/135Arrangements having a single output and transforming input signals into pulses delivered at desired time intervals by the use of time reference signals, e.g. clock signals
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising
    • H04N5/06Generation of synchronising signals
    • H04N5/067Arrangements or circuits at the transmitter end
    • H04N5/073Arrangements or circuits at the transmitter end for mutually locking plural sources of synchronising signals, e.g. studios or relay stations
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/222Studio circuitry; Studio devices; Studio equipment
    • H04N5/262Studio circuits, e.g. for mixing, switching-over, change of character of image, other special effects ; Cameras specially adapted for the electronic generation of special effects
    • H04N5/268Signal distribution or switching

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)
  • Synchronizing For Television (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
kl. 21a1 35/30
INTERNATIONALE KL.
H04f;n
F;
ANMELDETAG: 16. AU G U S T 1961
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABEDER AUSLEGESCHRIFT: 21. F E B R U AR 1963
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Umsynchronisierung einer örtlichen Impulszentrale durch ein anderes Fernsehsignal bei praktisch gleicher Synchronisierfrequenz.
Wenn bei einer Fernsehsendung in das Programm des örtlichen Studios Programmteile eines fremden Studios störungsfrei eingeblendet werden sollen, so wird das örtliche Studio kurz vor der Fremdeinblendung auf den Takt des fremden Studios umsynchronisiert. Die Fremdeinblendung kann dann störungsfrei mit allen üblichen Überblendarten erfolgen. Das vorhergehende Umsynchronisieren erfolgt dabei noch innerhalb des örtlichen Programmanteiles und muß so störungsfrei vor sich gehen, daß der Zuschauer am Heimempfänger davon praktisch nichts merkt.
Es ist bekannt, daß eine störungsfreie Umsynchronisierung nur möglich ist, wenn die Umschaltung der Synchronisierung in einem Zeitpunkt erfolgt, in dem die fremden und örtlichen Horizontalsynchronimpulse in ihrer Phase übereinstimmen. Die Umschaltung der Synchronisierung wird dabei durch einen von Hand betätigten Schalter vorbereitet und bei der ersteren betätigten Schalter vorbereitet und bei der ersten darauffolgenden Koinzidenz der Horizontalsynchronimpulse auf elektronischem Wege durchgeführt. Bei geringen Unterschieden der Synchronisierfrequenzen wird eine zufällige Koinzidenz der Horizontalsynchronimpulse in ausreichend kurzer Zeit erreicht. Bei praktisch gleichen Synchronisierfrequenzen, wie es z. B. bei Präzisions-Offsetbetrieb der Fall ist, kann mit einer zufälligen Koinzidenz der Horizontalsynchronimpulse innerhalb absehbarer Zeit nicht gerechnet werden, und es müssen Mittel vorgesehen werden, welche die Phase des örtlichen Horizontalsynchronimpulses derart beeinflussen, daß eine Koinzidenz in kurzer Zeit erzwungen wird.
Nach einem bekannten Verfahren sind zum Betrieb eines örtlichen Impulsgebers zwei Muttergeneratoren vorgesehen, von denen der erste durch die Synchronimpulse eines fremden Impulsgebers synchronisiert wird und der zweite Muttergenerator zunächst den örtlichen Impulsgeber steuert. Dieser zweite Muttergenerator kann um etwa 1 Hz, bezogen auf die Vertikalfrequenz, verstimmt werden. Wenn nun die Vertikalimpulse des fremden Impulsgebers und des örtlichen Impulsgebers zeitlich zusammenfallen, dann wird automatisch eine derartige Umschaltung vorgenommen, daß der örtliche Impulsgeber nunmehr vom ersten Muttergenerator gesteuert wird. Bei diesem bekannten Verfahren wird also eine definierte Frequenzänderung der Muttergeneratorfrequenz vorgenommen, so daß die Koinzidenz nicht zufällig Verfahren zur Umschaltung von einem Fernsehsignal auf ein anderes
Anmelder:
Fernseh G.m.b.H., Darmstadt, Am Alten Bahnhof 6
Dipl.-Ing. Ernst Legier, Darmstadt, ist als Erfinder genannt worden
erfolgt. Dieses bekannte Verfahren wäre jedoch bei einem modernen Präzisions-Offsetbetrieb nicht anwendbar, da dabei als Muttergenerator ein Quarzgenerator verwendet wird, dessen Frequenz innerhalb sehr enger Grenzen konstant bleiben muß und auf keinen Fall verändert werden darf.
Nach einem vorgeschlagenen Verfahren zur Umschaltung von einem Fernsignal auf ein anderes wird die Phase der von dem örtlichen Impulsgeber erzeugten Horizontalsynchronimpulse mittels eines Phasenschiebers selbsttätig in Abhängigkeit von der Phasendifferenz der Horizontalsynchronimpulse verschoben, und bei zeitlicher Übereinstimmung der Horizontalsynchronimpulse wird die Umschaltung selbsttätig mittels eines elektronischen Umschalters vorgenommen. Die Erfindung stellt eine Weiterbildung dieses vorgeschlagenen Verfahrens dar.
Erfindungsgemäß wird die Phase der vom Muttergenerator des örtlichen Impulsgebers hergeleiteten Horizontalsynchronimpulse bei der Einleitung jedes Umschaltvorganges einmalig über einen Bereich von mindestens einer Periode und unabhängig von der augenblicklichen Phasenlage der fremden Horizontalsynchronimpulse mit Hilfe eines Phasenschiebers verschoben, und im Augenblick der zeitlichen Übereinstimmung der fremden und örtlichen Horizontalsynchronimpulse erfolgt die eigentliche Umschaltung in an sich bekannter Weise mittels eines elektronischen Umschalters. Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, daß die Schaltungsanordnung zu dessen Durchführung einen geringen Aufwand an Bauteilen erfordert und trotzdem eine sehr betriebssichere Umschaltung der Fernsehsignale ermöglicht.
Es ist zweckmäßig, wenn die Horizontalsynchronimpulse des örtlichen Muttergenerators einen elek-
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tronischen Phasenschieber durchlaufen, welcher bei Folge von Horizontalsynchronimpulsen synchronider Einleitung jedes Umschaltvorganges ein Steuer- siert dann das örtliche Fernsehstudio. Dabei werden signal erhält, das die Verschiebung der örtlichen die im örtlichen Impulsgeber 1 erzeugten Horizontal-Horizontalsynchronimpulse um mindestens eine synchronimpulse über Klemme 17 dem Sägezahn-Periode auslöst. Dieses Steuersignal soll einen glocken- 5 generator 18 zugeführt, in welchem eine horizontalförmigen Potentialverlauf aufweisen, und diese Poten- frequente Folge von Sägezahnimpulsen erzeugt und tialänderung soll so langsam verlaufen, daß die bei anschließend dem Phasendiskriminator 3 zugeleitet diesem Vorgang vorübergehend entstehende Frequenz- wird. Im örtlichen Impulsgeber werden außerdem abweichung im Vergleich zur Horizontalsynchron- Vertikalsynchronimpulse bzw. Austastimpulse bzw. frequenz relativ klein ist. Diese Frequenzabweichung io ein Synchrongemisch erzeugt und über die Klemmen 19 soll im allgemeinen kleiner als V1000 der Horizontal- bzw. 20 bzw. 21 abgegeben.
synchronfrequenz sein. Zum Erzwingen der Koinzidenz der Horizontal-
Im folgenden werden die Erfindung und Aus- synchronimpulse wird dem Phasenschieber 13 ein
führungsbeispiele derselben an Hand der Fig. 1 bis 4 glockenförmiges Signal e des Stoßfunktionsgebers 22 beschrieben, wobei in mehreren Figuren dargestellte 15 zugeführt, welches bei jeder Betätigung des Synchronigleiche Schaltungselemente bzw. Impulsfolgen mit sierumschalters 15 entsteht und wieder verschwindet.
gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet sind. Es zeigt Ein derartiges Signal kann in einfacher Weise durch Fig. 1 eine schematisch dargestellte Schaltungs- mehrfache Integration eines Rechteckimpulses erzeugt anordnung zur Erzielung der Phasenübereinstimmung werden. Das Signal wird durch Umstellung eines
der Horizontalsynchronfrequenzen, 20 Schalters 23 ausgelöst, dessen Kopplung mit dem
Fig. 2 eine detailliertere Darstellung des Stoß- Synchronumschalter 15 durch die gestrichelte Linie 24
funktionsgebers und des Phasenschiebers nach Fig. 1, symbolisch angedeutet ist. Bei der eingezeichneten Fig. 3 und 4 Impulsfolgen, bezeichnet mit a, b, c, d, Schaltstellung dieser Schalter 15 bzw. 23 wird das e, f, g, h, k, wie sie im Bereich der Schaltungsanord- örtliche Studio durch die fremden Horizontalsynchron-
nung nach Fig. 1 und 2 auftreten. 25 impulse synchronisiert, wogegen bei einer Umstellung
Fig. 1 zeigt eine Schaltungsanordnung zum Um- dieser Schalter in die gestrichelt eingezeichneten synchronisieren eines Fernsehstudios, wobei zwecks Stellungen die örtlichen Horizontalsynchronimpulse k einfacherer Darstellung all die Schaltungsanordnungen zur Synchronisierung des Impulsgebers 1 herangezogen nicht dargestellt sind, welche zur Herbeiführung der werden.
Phasenübereinstimmung der Vertikalsynchronimpulse 30 Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Stoßdienen. Nach Fig. 1 besitzt der örtliche Impulsgeber 1 funktionsgebers 22 und des elektronischen Phaseneinen Hilfsmuttergenerator 2, der mit Hilfe des Schiebers 13. Bei jeder Betätigung des Umschalters 15 Phasendiskriminators 3 entweder mit dem vom ört- wird durch den Schalter 23 das vorher nicht nach liehen Muttergenerator 4 stammenden oder mit dem Masse geschaltete über den Widerstand 25 bzw. 26 über Klemme 5 zugeführten fremden Fernsehsignal 35 (je 10 kÜ) positiv aufgeladene Ende eines der Konsynchronisiert wird. densatoren 27 bzw. 28 (je 100 μ¥) im Basiskreis des Das fremde Fernsehsignal, das aus Bildinhalts- Transistors 29 (OC 141) auf Massepotential gelegt. Signalen, Austastsignalen und Synchronimpulsen zu- Dieser negative Stoß gelangt an die Basis des Transammengesetzt sein kann, wird über die Klemme 5 sistors 29 und sperrt ihn so lange, bis sich die Kondendem Verstärker 6 und dem Amplitudensieb 7 züge- 40 satoren 27 bzw. 28 über den Basiswiderstand 31 führt, welches nur die Synchronsignale hindurchläßt. (22 kü) und über den Widerstand 32 (3,3 kÜ) so weit In der Trennstufe 8 werden die Vertikalsynchron- umgeladen haben, daß das Basispotential ein wenig impulse von den Horizontalsynchronimpulsen ge- positiver als das Emitterpotential geworden ist. Datrennt und diese fremden Horizontalsynchronimpulse nach stellt sich sofort wieder der leitende (gesättigte) einerseits der Koinzidenzstufe 9 und andererseits der 45 Zustand ein. Dabei dient die Zenerdiode 33 (Z 8) zur Torschaltung 11 zugeführt. Der Örtliche Mutter- Stabilisierung der über Klemme 34 angelegten Spangenerator 4 schwingt auf der doppelten Horizontal- nung von — 15VoIt. Am Kollektorwiderstand 35 frequenz und ist bei Präzisions-Offsetbetrieb ein (1 kü) erscheint dann ein positiver Spannungsimpuls, Quarzoszillator mit sehr hoher Frequenzgenauigkeit. der ein Integriernetzwerk, bestehend aus den Wider-Im nachgeschalteten Frequenzteiler 12 erfolgt die 5o ständen 36, 37, 38 (je 3,9 kÜ) und aus den Konden-Umformung in horizontalfrequente Impulse /, welche satoren 41, 42, 43 (je 25 [iF), durchläuft und dann den elektronischen Phasenschieber 13 durchlaufen. über den Impedanzwandler mit dem Transistor 44 Die Ausgangsimpulse dieses Phasenschiebers 13, (BCZ 11), den Widerständen 45 (1,5 kü), 46 (22 kü) d. h. also die örtlichen Horizontalsynchronimpulse k, und dem Kondensator 47 (175 nF) zur Steuerung des werden einerseits der Koinzidenzstufe 9 und anderer- 55 Phasenschiebers 13 verwendet wird, seits der Torschaltung 14 zugeführt. Am Ausgang der Der Phasenschieber 13 besteht aus zwei in Kaskade Koinzidenzschaltung 9 erscheint nur dann ein Impuls, geschalteten monostabilen Multivibratoren. Der eine wenn der fremde und der örtliche Horizontalsynchron- dieser Multivibratoren besteht aus den Transistoren 51, impuls am Eingang der Koinzidenzschaltung phasen- 52 (Typen 2 SA 17), aus den Widerständen 53 (10 kü), mäßig übereinstimmt. Mit Hilfe des von Hand aus 6° 54 (270 kü), 55 (33 kÜ), 56 (1 kü), 57 (22 kü), betätigten Synchronisierumschalters 15 wird das Aus- 58 (1 kü), 59 (10 kü), ferner aus den Kondensatoren gangssignal der Koinzidenzschaltung wahlweise einem 61, 62 Qe 100 pF), 63 (2,5 nF), 64 (250 pF) und aus der beiden Eingänge des bistabilen Vibrators 16 züge- den Dioden 65, 60 (des Typs OA 72). Der andere leitet, der zusammen mit den Torschaltungen 11 und 14 dieser Multivibratoren besteht aus den Transistoren 66, einen elektronischen Umschalter für die Horizontal- 55 67 (Typen 2 SA 17), aus den Widerständen 68, 69 synchronimpulse bildet und der nur bei Koinzidenz (1 kü), 70 (22 kü), 71 (1 kü), 72 (5,6 kü), 73 (33 kÜ), dieser Horizontalsynchronimpulse umschaltet. Die ferner aus den Kondensatoren 74 (100 pF), 75 (2,5 nF), jeweils zum Phasendiskriminator 3 durchgeschaltete 76 (250 pF) und aus der Diode 77 (Typ OA 72). Die
Klemmen 78 sind an den positiven Pol einer Spannungsquelle mit 6,5 Volt angeschlossen. Klemme 81 ist an den negativen Pol einer Spannungsquelle mit —5 Volt angeschlossen.
Der erste monostabile Multivibrator wird durch eine Folge horizontalfrequenter Impulse / synchronisiert. Diese werden dem Multivibrator über Klemme 82 zugeführt und stammen vom Frequenzteiler 12. Damit wird die Flanke g' der in diesem ersten Multivibrator erzeugten rechteckförmigen Impulsfolge g festgelegt. Der zweite monostabile Multivibrator wird über die Diode 60 durch die Flanke g" synchronisiert, so daß sich damit die Impulsflanke h' der Impulsfolge h ergibt. Da der Impuls e sowohl über den Widerstand 57 dem ersten Multivibrator als auch über den Widerstand 70 dem zweiten Multivibrator zugeführt wird, werden in Abhängigkeit vom glockenförmigen Potentialverlauf des Impulses e im Laufe einer Umschaltung die Impulsflanken g" und h" verschoben. Die Impulsbreiten d der Impulsfolgen g und h, die im Ruhezustand je 0,25 D betragen, wachsen im Maximum der Stoßfunktion e auf je 0,8 D an. Der gesamte Phasenhub des Ausgangsimpulses k beträgt somit 2 -(0,8 —0,25) -D= 1,1 D, also etwas mehr als 360°.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Umschaltung von einem Fernsehsignal auf ein anderes, insbesondere von einem mittels eines örtlichen Impulsgebers synchronisierten auf ein ankommendes fremdes Fernsehsignal bei praktisch gleicher Synchronisierfrequenz, dadurch gekennzeichnet, daß die Phase der vom Muttergenerator (4) des örtlichen Impulsgebers hergeleiteten Horizontalsynchronimpulse (J) bei der Einleitung jedes Umschaltvorganges einmalig über einen Bereich von mindestens einer Periode und unabhängig von der augenblicklichen Phasenlage der fremden Horizontalsynchronimpulse mit Hilfe eines Phasenschiebers verschoben wird und daß im Augenblick der zeitlichen Übereinstimmung zwischen fremden und örtlichen Horizontalimpulsen die eigentliche Umschaltung in an sich bekannter Weise selbsttätig mittels eines elektronischen Umschalters (8, 11, 14, 16) erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Horizontalsynchronimpulse (/) des örtlichen Muttergenerators (4) einen elektronischen Phasenschieber (13) durchlaufen, der bei der Einleitung jedes Umschaltvorganges ein Steuersignal (e) erhält, welches derart bemessen ist, daß die örtlichen Horizontalsynchronimpulse (/) mindestens eine Periode verschoben werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das bei der Einleitung jedes Umschaltvorganges ausgelöste Steuersignal (e) einen — vorzugsweise glockenförmigen — Potentialverlauf aufweist, der von einem Anfangswert bis zu einem Maximalwert ansteigt und dann wieder auf den Anfangswert zurückgeht, und daß die Potentialänderung so langsam verläuft, daß die bei diesem Vorgang vorübergehend entstehende Frequenzabweichung im Vergleich zur Horizontalsynchronfrequenz sehr klein — vorzugsweise kleiner als χ/ιοοο der Horizontalsynchronfrequenz — ist.
4. Phasenschieber zur Durchführung des Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß er aus zwei in Kaskade geschalteten monostabilen Schaltstufen besteht, deren Impulsbreiten durch die Steuerspannung (e) verändert werden.
5. Phasenschieber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß er aus zwei in Kaskade geschalteten monostabilen Multivibratoren besteht, die mit je zwei Transistoren (51, 52 bzw. 66, 67) bestückt sind, und daß die Steuerspannung (e) je einem die Impulsbreite (d) bestimmenden Basiskreis (über 57 bzw. über 70) dieser Multivibratoren als Speisespannung zugeführt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
»Technische Hausmitteilungen des NWDR«, 1952, Nr. 9/10, S. 174.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 309 510/185 2.
DEF34706A 1961-08-16 1961-08-16 Verfahren zur Umschaltung von einem Fernsehsignal auf ein anderes Pending DE1143851B (de)

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NL281930A NL281930A (de) 1961-08-16 1962-08-09
GB3110062A GB972873A (en) 1961-08-16 1962-08-14 Apparatus for changing-over from one television signal to another of which the synchronizing component is derived from a different source
US250731A US3182128A (en) 1961-08-16 1962-12-27 Synchronizing remote and local television signals by shifting one signal unitl coincidence is obtained

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1284450B (de) * 1965-05-12 1968-12-05 Krone Kg Mit einer eintreffenden Impulsfolge synchronisierbarer Taktgeber

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1284450B (de) * 1965-05-12 1968-12-05 Krone Kg Mit einer eintreffenden Impulsfolge synchronisierbarer Taktgeber

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NL281930A (de) 1964-12-28
GB972873A (en) 1964-10-21

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