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DE1143677B - Verbundrueckstosstriebwerk - Google Patents

Verbundrueckstosstriebwerk

Info

Publication number
DE1143677B
DE1143677B DEG28493A DEG0028493A DE1143677B DE 1143677 B DE1143677 B DE 1143677B DE G28493 A DEG28493 A DE G28493A DE G0028493 A DEG0028493 A DE G0028493A DE 1143677 B DE1143677 B DE 1143677B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
engine
mushroom
gas turbine
convergent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG28493A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Eugen Schmitt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Priority to DEG28493A priority Critical patent/DE1143677B/de
Publication of DE1143677B publication Critical patent/DE1143677B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K7/00Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof
    • F02K7/10Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof characterised by having ram-action compression, i.e. aero-thermo-dynamic-ducts or ram-jet engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K7/00Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof
    • F02K7/02Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof the jet being intermittent, i.e. pulse-jet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Verbundrückstoßtriebwerk Die Erfindung bezieht sich auf ein Verbundrückstoßtriebwerk, bei welchem eine Gasturbine in einem im wesentlichen zylindrischen Außengehäuse angeordnet ist, welches mit dem Gehäuse der Gasturbine einen sich um dieses herum erstreckenden Umgehungskanal bildet, der mit Verbrennungseinrichtungen und einer Ausstoßdüse ausgestattet ist, wobei das Außengehäuse einen Lufteinlaß für die Gasturbine und für den Umgehungskanal bildet und die zur Gasturbine strömende Luftmenge durch Steuerschaufeln gesteuert wird, damit das Verbundrückstoßtriebwerk wahlweise als Turbinenstrahltriebwerk oder als Staustrahltriebwerk betreibbar ist.
  • Es ist bekannt, daß bei einem Verbundrückstoßtriebwerk, das wahlweise als Turbinenstrahltriebwerk oder als Staustrahltriebwerk betreibbar ist, nicht nur der Düsenquerschnitt, sondern auch die Düsenform veränderbar sein muß, und zwar von einer dem Turbinenstrahltriebwerksbetrieb entsprechenden rein konvergierenden Form in eine dem Staustrahltriebwerksbetrieb entsprechende konvergent-divergente Form. Auf diese Weise sind Triebwerke erzielbar, die über einen großen Geschwindigkeitsbereich zufriedenstellend arbeiten.
  • Bei einem bekannten Triebwerk der eingangs beschriebenen Bauart ist dies nicht der Fall. Bei diesem bekannten Verbundrückstoßtriebwerk, das eine einzige Schubdüse für den Umgehungskanal und die Gasdüse aufweist, ist nur der Querschnitt dieser Düse, nicht aber deren Form veränderbar.
  • Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Verbundrückstoßtriebwerk der eingangs beschriebenen Bauart zu schaffen, das getrennte Düsen für den Umgehungskanal und die Gasturbine aufweist und bei Fluggeschwindigkeiten im Unterschallbereich als Turbinenstrahltriebwerk mit einer konvergierenden Düse und bei Fluggeschwindigkeiten im Überschallbereich als Staustrahltriebwerk mit einer konvergent-divergenten Düse arbeitet.
  • Bei einem solchen Triebwerk ist die Düsenform somit der jeweiligen Betriebsart genau angepaßt, wodurch in jedem Falle ein Betrieb mit maximaler Leistungsfähigkeit gewährleistet ist.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Gasturbine durch das Innere eines nach hinten offenen Düsenpilzes ausstößt, dessen Innenkontur für die Abgase der Gasturbine eine konvergente Schubdüse bildet, und daß der Pilz derart auf dem Gasturbinengehäuse gelagert ist, daß er gegenüber diesem zurückziehbar ist, um dabei zufolge seiner Außenkontur die Form der ringförmigen Umgehungskanaldüse von einer konvergenten Form für Unterschallfluggeschwindigkeiten, bei denen das Triebwerk als Turbinenstrahltriebwerk arbeitet, in eine konvergentdivergente Form für Überschallfluggeschwindigkeiten zu ändern, bei denen das Triebwerk als Staustrahltriebwerk arbeitet.
  • Das Merkmal, daß die Gasturbine durch das Innere eines nach hinten offenen Düsenpilzes ausstößt, dessen Innenkontur für die Abgase der Gasturbine eine konvergente Schubdüse bildet und der gegenüber dem Gasturbinengehäuse zurückziehbar gelagert ist, ist im Zusammenhang mit Triebwerken, und zwar mit solchen, die als. raine Turbinenstrahltriebwerke arbeiten, bereits bekannt. Beim Zurückziehen des Düsenpilzes wird dort allerdings nur der Querschnitt der Ringdüse für den Umgehungskanal geändert, nicht aber die Düsenform. Die Ringdüse dieses bekannten Turbinenstrahltriebwerkes hat in keiner Stellung einen konvergent-divergenten Längsschnitt.
  • Vorzugsweise sind bei dem erfindungsgemäßen Verbundrückstoßtriebwerk an dem Außengehäuse ringförmige, nach innen vorragende Wülste vorgesehen, die mit dem Düsenpilz so zusammenwirken, daß für den Umgehungskanal in der zurückgezogenen Stellung des Pilzes eine konvergent-divergente Ringdüse und in der ausgefahrenen Stellung des Pilzes eine konvergente Ringdüse gebildet wird.
  • Das erfindungsgemäße Verbundrückstoßtriebwerk kennzeichnet sich durch einen einfachen Aufbau und eine zuverlässige Arbeitsweise mit hohem Wirkungsgrad. Seine zuverlässige Arbeitsweise erstreckt sich über einen breiten Bereich von Fluggeschwindigkeiten, beginnend mit der Machzahl 0 bis beispielsweise zur Machzahl 4 und, darüber.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung zeigt die Zeichnung. Darin ist Fig.l eine schematische Ansicht des gesamten Triebwerkes in der Einstellung für den Betrieb bei Fluggeschwindigkeiten kleiner Machzahl und Fig. 2 eine Teilansicht des Triebwerkes, die die für einen Betrieb im Geschwindigkeitsbereich hoher Machzahl eingestellte Düsenform zeigt.
  • Gemäß Fig. 1 weist das Triebwerk einen Kompressor 10, einen Verbrennungsabschnitt 11 und eine Turbine 12 auf, die alle in der üblichen Weise aufgebaut sind und den sogenannten Gasgeneratorteil des Triebwerkes bilden, wobei die Turbine 12 den Kompressor 10 antreibt. Vor dem Kompressor 10 befinden sich verstellbare Einlaßleitschaufeln 13 zur Steuerung der Luftzuführung zu dem Kompressor. Das Triebwerk ist mit einer koaxialen Freilaufturbine 14 dargestellt, welche Turbinenschaufeln trägt, die durch die Ausströmung aus dem Gasgenerator angetrieben werden und die am äußeren Umfang der Turbinenlaufschaufeln angebrachte Kompressorlaufschaufeln 15 besitzt, welche sich in den Umgehungskanal 16 erstrecken, welcher durch ein Gehäuse 17 gebildet wird, das sich um ein inneres Gehäuse 18 herum erstreckt und vorzugsweise mit diesem konzentrisch ist. Das innere Gehäuse 18 bildet einen Ausstoßgasdurchgang 19 von dem Gasgeneratorteil des Triebwerkes, durch welchen Gas durch einem Düsenpilz 20 ausgestoßen wird, wobei der Düsenpilz einen Teil des Ausstoßkanals im Abgasrohr des Triebwerkes bildet. Damit eine axiale Bewegung des Düsenpilzes 20 möglich ist, ist er vorzugsweise gegenüber dem Gehäuse 18 teleskopartig angeordnet, und die Bewegung wird mittels einer Betätigungseinrichtung 21 erzielt, die über ein passendes Gestänge 22 arbeitet. Die Bewegung kann auf vielerlei Wegen erzielt werden, wobei die Darstellung eine einfache Ausführungsform ist. Eine Koordinierung zwischen der Bewegung des Düsenpilzes und der Einlaßleitschaufel 13 wird durch ein Gestänge 23 sichergestellt, welches von irgendeiner passenden Form sein kann.
  • Um einen wirksamen Betrieb und Schub in der in Fig.1 gezeigten, stromabwärts ausgefahrenen Stellung für niedrige Geschwindigkeit zu schaffen, ist der Düsenpilz so ausgebildet, daß er eine konvergente Düse 24 schafft, welche vorzugsweise eine feste Auslaßdüse ist, die jedoch durch irgendeine gewöhnliche Einrichtung erwünschtenfalls veränderlich sein kann. Die vorliegende Erfindung ist als Düse mit festem Querschnitt gezeigt. Um einen zusätzlichen Schub zu schaffen, ist das den Umgehungskanal 16 bildende Gehäuse 17 so konstruiert, daß es mit Hilfe der freien Turbine 14, welche auf die Umgehungskanal-Kompressorlaufschaufeln 15 an äußerem Umfang arbeitet und Umgebungsluft in den Umgehungkanal richtet, Umgebungsluft aufnimmt. Bei hohen Fluggeschwindigkeiten läuft, wie sich noch zeigen wird, die Freilaufturbine 15 leer. Zur Schaffung einer Düse in dem Umgehungsteil arbeiten an dem stromabwärts gelegenen Teil des Gehäuses 17 angeordnete ringförmige, nach innen gerichtete Düseneinrichtungen in Form von Wülsten 25 mit dem Pfropfenteil 26 des Düsenpilzes 20 zusammen. Es können für einen zusätzlichen Schub Verbrennungseinrichtungen 27 in dem Umgehungskanal vorgesehen werden, falls dies erwünscht ist. Mit Bezug auf Fig. 1 ist es ersichtlich, daß die durch die zusammenwirkenden Einrichtungen 25 und 26 gebildete Form der Umgehungsdüse für einen Betrieb bei kleinen Machzahlen eine konvergente Düse ist, da der Querschnitt X kleiner ist als der Querschnitt Y.
  • Da der Düsenpilz in eine zurückgezogene stromauf befindliche Lage beim Betrieb mit hoher Machzahl gezogen wird, wie dies aus Fig. 2 zu ersehen ist, ist der Halsquerschnitt Z nunmehr ein Minimum. Dies ist die erwünschte Bedingung. Gleichzeitig ist zu bemerken, daß die Länge der Verbrennungszone zwischen der Verbrennungseinrichtung 27 und der Düse kurz ist. Der Vorteil davon ist, daß dann, wenn der innere Düsenpilz 20 als zurückziehbarer Teil ausgebildet und dann für einen minimalen Querschnitt zurückgezogen ist, das äußere Gehäuse 17 kurz gemacht werden kann, was zu einer Einsparung an Gewicht führt. Dies ist bei jeder Flugzeugkonstruktion von Bedeutung. Das Zurückziehen des Düsenpilzes stromaufwärts durch das Gestänge 22 bewirkt gleichzeitig ein Schließen der verstellbaren Einlaßleitschaufeln 13, bis in der voll zurückgezogenen Lage gemäß Fig. 2 die Schaufeln geschlossen sind und das Triebwerk als ein Staustrahlantrieb durch den Umgehungskanal 16 arbeitet. Obgleich die axiale Bewegung an dem Düsenpilz, wie gezeigt, von Vorteil ist, ist es offensichtlich, daß auch das äußere Gehäuse 17 beweglich gemacht werden könnte, während der innere Teil feststehend ausgebildet wird. Für die oben beschriebenen Vorteile bildet jedoch die in Fig. 2 gezeigte Anordnung die bevorzugte.
  • In Fig. 1 ist die gewählte Düsenform gezeigt, wie sie bei niedriger Geschwindigkeit oder im Unterschallbetriebsbereich in Erscheinung tritt. Das Ausfahren des Düsenpilzes in die gezeigte stromabwärts gelegene Stellung schafft eine konvergente Düse in dem Umgehungsteil mit dem bei X gezeigten größeren Halsquerschnitt. Gleichzeitig wird im Bereich geringer Geschwindigkeit, wo die Verbrennung am schwierigsten ist, ein zusätzlicher Vorteil dadurch erreicht, daß die Verbrennungskammer durch das Bewegen des Düsenpilzes in die gezeigte stromabwärts gelegene Stellung verlängert wird. Da die Verbrennungsbedingungen in der Nähe der zulässigen Grenze liegen, ist diese Anordnung von Bedeutung, indem sie insbesondere an der äußeren Hülle 17 Länge einspart, wo dies bezüglich der Verkleinerung des Gewichts bedeutsam ist. Es wird also dort, wo die Verbrennung in dem Bereich niedriger Geschwindigkeit schwierig ist, wie in Fig. 1 gezeigt, eine zusätzliche Länge zu der Verbrennungszone hinzugefügt, und diese Verbrennungslänge wird, wie in Fig. 2 gezeigt, in der Zone hoher Geschwindigkeit verkleinert, wo die Verbrennungsprobleme nicht so schwierig sind. Der gleiche Teil des Gehäuses wird aber dann als der divergente Teil der Düse verwendet. Die beiden Grenzstellungen des Arbeitsbereiches beim Betrieb des erläuterten Verbundrückstoßtriebwerkes über den beabsichtigten Machzahlbereich sind in den Fig. 1 und 2 gezeigt. Wie in Fig. 1 gezeigt, wird beim Start oder beim Flug mit kleiner Machzahl der Gasgenerator mit voller Geschwindigkeit und maximaler Temperatur in Gang gesetzt, wobei er die Umgehungskanal-Kompressorlaufschaufeln 15 antreibt. Die Einlaßleitschaufeln 13 sind offen, und der Düsenpilz befindet sich in der gezeigten stromabwärts gelegenen Stellung. Die Temperatur der durch die Umgehungskanal-Kompressorlaufschaufeln hindurchgehenden Strömung kann durch das Verbrennen von in die Luftströmung eingebrachtem Brennstoff durch die Verbrennungseinrichtungen 27 erhöht und durch geeignete Mittel so gesteuert werden, daß die Luftströmung, der Druck, die Temperatur und der Halsquerschnitt der Düse richtig einander angepaßt sind. Durch die Trennung der beiden Ströme, des Mittelstromes und des Parallelstromes, durch den Umgehungskanal schaffen beide Strömungen einen Schub, wobei der innere Strom im Düsenpilz 20, wie gezeigt, lediglich durch die konvergente Düse 24 mit festliegendem Ausgangsquerschnitt eingeengt ist.
  • Bei Machzahlen zwischen 2 und 3 wird es wünschenswert, die Geschwindigkeit des Gasgenerators wegen der hohen Kompressoreinlaßtemperatur infolge der Stauluft zu- reduzieren. Dies wird dadurch bewirkt, daß die Brennstoffströmung zu der Verbrennungseinrichtung 11 des Gasgenerators verkleinert wird, bis sie gänzlich abgeschaltet ist. Sobald der Brennstoff abgeschaltet ist, sind die Einlaßleitschaufeln 13 in ihre geschlossene Stellung gedreht, um die Luft daran zu hindern, den Gasgenerator zu erreichen. Auf diese Weise geht nun die gesamte Luftströmung durch den Umgehungskanal 16 und durch die durch die Teile 25 und 26 gebildete ringförmige Umgehungskanaldüse hindurch. Der gesamte Halsquerschnitt des gesamten Düsenausgangs wurde um den Querschnitt W des Ausgangs am Ende des Düsenpilzes als Folge des Schließens des Eingangs zum Gasgenerator vermindert. Es findet nun lediglich eine Strömung durch den Umgehungskanal und die Umgehungskanaldüse nach Art eines Staustrahlantriebs statt, und der Ausgangsquerschnitt X kann nur zwei Drittel des kombinierten Querschnitts bei niedriger Geschwindigkeit, X -I- W, betragen, und zwar abhängig von dem Verhältnis des Stromes durch den Umgehungskanal zum Mittelstrom, welches in der Hauptsache das Verhältnis X : W bestimmt. Dieses Verhältnis kann 2:1 sein.
  • Durch das Blockieren des Kompressoreinlasses durch die Schaufeln 13 wird also die Strömung in den Parallelkanal gerichtet, und die gesamte Strömung geht nunmehr durch den Halsquerschnitt X hindurch, der lediglich zwei Drittel des gesamten Querschnitts X+ W beträgt. Es wird also mit dem Schließen der Einlaßleitschaufeln eine Halsquerschnittsverminderung erzielt, ohne daß irgendwelche Düsenteile bewegt werden.
  • Um den Halsquerschnitt für einen Betrieb mit hoher Machzahl weiterhin zu verkleinern und gleichzeitig ein ausreichend großes Expansionsverhältnis für eine gute Leistungsfähigkeit zu erhalten, wird der Düsenpilz in die in Fig. 2 gezeigte Stellung zurückgezogen, in welcher der Halsquerschnitt X nunmehr auf Z verkleinert ist, während der Ausgangsquerschnitt V wird. Es ist ersichtlich, daß eine solche Verkleinerung, dann, wenn die Schaufeln 13 nicht vollständig geschlossen sind, den Rückdruck erhöht, um auch die Luftaufnahme zum Gasgenerator zu vermindern und so die Luftzufuhr zu steuern. So wird die erforderliche Verkleinerung im Halsquerschnitt auf ein Drittel oder weniger des Querschnitts bei geringer Geschwindigkeit erzielt, und der Ausgangsquerschnitt V ist der maximal zu erhaltende Querschnitt. Normalerweise würden solche Querschnittsveränderungen komplizierte Eisenteile bedingen.
  • Sobald der Kompressoreinlaß geschlossen ist, läuft das Gebläse leer, da kein Gas für seinen Antrieb vorhanden ist. Es kann jedoch für Kühlzwecke ein kleiner Luftstrom zugelassen werden, der erwünschtenfalls durch den Gasgenerator hindurchgeht. Da die Einlaßluft bei hohen Fluggeschwindigkeiten abgeschaltet ist, damit die Kraftanlage als eine Staustrahldüse arbeitet, braucht der Generator nicht bei den hohen Einlaßtemperaturen zu arbeiten, die mit einem Flug mit hoher Machzahl verbunden sind, und er braucht daher nicht so ausgelegt zu werden, daß er den mit einem Flug mit hoher Machzahl normalerweise verbundenen Temperaturen widersteht. Das erläuterte Verbundrückstoßtriebwerk schafft dann ein wirksam arbeitendes Rückstoßtriebwerk für einen breiten Bereich von Fluggeschwindigkeiten, welches eine verhältnismäßig einfache Düsenkonstruktion in Kombination mit dem Düsenpilz besitzt. Sie gestattet die große Querschnittsveränderung, während sie gleichzeitig die konvergente Düse für niedrige Geschwindigkeiten und die konvergent-divergente Düse für hohe Geschwindigkeiten schafft.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verbundrückstoßtriebwerk, bei welchem eine Gasturbine in einem im wesentlichen zylindrischen Außengehäuse angeordnet ist, welches mit dem Gehäuse der Gasturbine einen sich um dieses herum erstreckenden Umgehungskanal bildet, der mit Verbrennungseinrichtungen und einer Ausstoßdüse ausgestattet ist, wobei das Außengehäuse einen Lufteinlaß für die Gasturbine und für den Umgehungskanal bildet und die zur Gasturbine strömende Luftmenge durch Steuerschaufeln gesteuert wird, damit das Verbundrückstoßtriebwerk wahlweise als Turbinenstrahltriebwerk oder als Staustrahltriebwerk betreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasturbine durch das Innere eines nach hinten offenen Düsenpilzes (20) ausstößt, dessen Innenkontur für die Abgase der Gasturbine eine konvergente Schubdüse (24) bildet, und daß der Pilz (20) derart auf dem Gasturbinengehäuse gelagert ist, daß er gegenüber diesem zurückziehbar ist, um dabei zufolge seiner Außenkontur die Form der ringförmigen Umgehungskanaldüse (25, 26) von einer konvergenten Form für Unterschallfluggeschwindigkeiten, bei denen das Triebwerk als Turbinenstrahltriebwerk arbeitet, in eine konvergent-divergente Form für Überschallfluggeschwindigkeiten zu ändern, bei denen das Triebwerk als Staustrahltriebwerk arbeitet.
  2. 2. Verbundrückstoßtriebwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Außengehäuse ringförmige, nach innen vorragende Wülste (25) vorgesehen sind, die mit dem Düsenpilz (20) so zusammenwirken, daß für den Umgehungskanal in der zurückgezogenen Stellung des Pilzes (20) eine konvergent-divergente Ringdüse und in der ausgefahrenen Stellung des Pilzes (20) eine konvergente Ringdüse gebildet wird.
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