DE1143590B - Elektrische Entladungsroehre mit einer indirekt geheizten Kathode - Google Patents
Elektrische Entladungsroehre mit einer indirekt geheizten KathodeInfo
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- DE1143590B DE1143590B DEN18898A DEN0018898A DE1143590B DE 1143590 B DE1143590 B DE 1143590B DE N18898 A DEN18898 A DE N18898A DE N0018898 A DEN0018898 A DE N0018898A DE 1143590 B DE1143590 B DE 1143590B
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- Germany
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- cathode
- indirectly heated
- electric discharge
- heated cathode
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J1/00—Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
- H01J1/02—Main electrodes
- H01J1/13—Solid thermionic cathodes
- H01J1/20—Cathodes heated indirectly by an electric current; Cathodes heated by electron or ion bombardment
- H01J1/26—Supports for the emissive material
Landscapes
- Electrodes For Cathode-Ray Tubes (AREA)
- Electron Sources, Ion Sources (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
N18898Vfflc/21g
ANMELDETAG: 13. SEPTEMBER 1960
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 14. F E B R U A R 1963
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Entladungsröhre mit einer indirekt geheizten Kathode,
deren rohrförmiger Träger für die Emissionsschicht mit wenigstens einem verdickten Teil an einem Isolierteil
zur Halterung anliegt.
Eine solche Verdickung hat im allgemeinen die Form einer Wulst, die durch Aufstauchen des
Kathodenröhrchens entstanden ist. Es hat sich ergeben, daß eine solche Wulst Nachteile aufweist,
denn beim Aufstauchen wird die Wand des Kathodenträgers verformt, so daß eine genaue Passung in die
öffnung des Isolierteiles, z. B. einer Glimmerplatte, nicht zu verwirklichen ist. Außerdem sind die Form
der Wulst und die Verformung des Kathodenträgers für die verschiedenen Kathoden nicht immer gleich.
Demnach ist der Wärmekontakt zwischen der Verdickung und dem Isolierteil nicht konstant, so daß die
Wärmeableitung für verschiedene Kathoden gleicher Art nach erfolgter Montage in der Röhre große Differenzen
aufweisen kann. Hierdurch treten wesentliche Unterschiede in der Temperatur der Kathoden auf,
und infolge der Verformung des Kathodenträgers ist die Einklemmung in der Öffnung manchmal zu stark,
während in anderen Fällen Mikrophonie herbeiführendes Spiel auftreten kann. Dies gibt außerdem
Anlaß zu unzulässigen Änderungen der Emission, des Rauschens und der Lebensdauer der verschiedenen
Röhren.
Die erwähnten Nachteile können bei einer indirekt geheizten Kathode, deren rohrförmiger Träger für die
Emissionsschicht mit wenigstens einem verdickten Teil an einem Isolierteil zur Halterung anliegt, in
hohem Maße dadurch vermieden werden, daß gemäß der Erfindung der verdickte Teil aus einem stabförmigen
Metallteil besteht, der senkrecht zur Längsrichtung der Kathode und nur mit einem ringförmigen
Teil seiner Oberfläche ohne Verformung des Kathodenröhrchens an diesem angeschweißt ist.
Da der Kathodenträger beim Anbringen des stabförmigen
Metallteiles nicht verformt wird, kann man für eine genaue Passung Sorge tragen. Außerdem
liegt der stabförmige Teil infolge seiner geringen Länge stets auf gleiche Weise am Isoliermaterial an.
Dadurch wird eine für alle Kathoden gleicher Art gleiche Wärmeableitung erhalten.
Es ist bekannt, einen Draht um das Kathodenröhrchen herumzubiegen und diesen als Halterungsteil
und Stromzuleitung zu benutzen. Ein solcher den Kathodenzylinder völlig umgebender Draht ergibt
aber, abgesehen von der möglichen Verformung des Kathodenträgers, einen ungleichmäßigen Wärmekontakt
mit dem Isoliermaterial, da der Draht bei Elektrische Entladungsröhre
mit einer indirekt geheizten Kathode
mit einer indirekt geheizten Kathode
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 16. September 1959 (Nr. 243 411)
Niederlande vom 16. September 1959 (Nr. 243 411)
Adrianus Kuiper, Eindhoven (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
einer geringen Verbiegung der Kathode oder einer einigermaßen schiefen Montage nicht stets ringsum
völlig am Isoliermaterial anliegt. Außerdem muß der Draht verhältnismäßig dick sein, um eine gute Fixierung
zu ermöglichen, so daß die gleichzeitige Verwendung dieses dicken Drahtes als Zuführungsleitung
größere Wärmeverluste durch Ableitung herbeiführen wird.
Das Fixieren massiver Halterungsstäbe von Gittern mit Hilfe von quer zu diesen geschweißten Stäbchen
ist gleichfalls an sich bekannt, aber hierbei tritt das obenerwähnte Problem nicht auf.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. In
Fig. 1 ist eine durch Stauchen erzielte Verdickung dargestellt; in den
Fig. 2 und 3 ist eine bestimmte Ausführungsform nach der Erfindung und in den
Fig. 4 und 5 eine weitere Ausführungsform nach der Erfindung dargestellt.
In der Zeichnung bezeichnet 1 den rohrförmigen Träger für die Emissionsschicht der Kathode und 2
einen aus Glimmer bestehenden Isoherteil. In Fig. 1 ist die Verdickung mit 3 bezeichnet. Diese durch
Aufstauchen des Kathodenzylinders 1 erzielte Verdickung hat nicht stets die gleiche Form, und auch
die Verformung des Kathodenzylinders ist nicht immer gleich, so daß Änderungen des Durchmessers
auftreten können. Hierdurch ist die Einklemmung im Glimmerteil 2 nicht immer gleich. Die Strom-
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zuleitung 4 kann aus einem dünnen Streifen bestehen, dessen Wärmeableitung nur gering ist.
In Fig. 2 ist ein kurzer Stab 5 gegen die Kathode geschweißt. Dadurch, daß während der Schweißung
das Kathodenröhrchen 1 an der Innenseite unterstützt wird, kann eine Verformung der Wand 1 vermieden
werden. Da das Stäbchen 5 kurz ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, hegt es stets völlig am Isolierteil 2 an. Die
Passung des Kathodenträgers 1 in die Öffnung des Glimmerteiles 2 kann sehr genau und für sämtliche
Kathoden gleich sein. Das gleiche gilt für die Ausführungsform der Kathode mit rechteckigem Querschnitt
nach den Fig. 4 und 5. An Stelle eines runden Stäbchens 5 ist hier ein flacher Streifen 6 verwendet.
Die Teile 5 und 6 können verhältnismäßig stark sein, da sie keine andere Funktion erfüllen als das Fixieren
der Kathode. Die Stromzuführung kann stets mittels eines dünnen Streifens 4 erfolgen.
Es ist einleuchtend, daß die Teile 5 und 6 auch umgetauscht werden können, so daß sie bei einem
rechteckigen bzw. kreisförmigen Kathodenzylinder angebracht werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Elektrische Entladungsröhre mit einer indirekt geheizten Kathode, deren rohrförmiger Träger für die Emissionsschicht mit wenigstens einem verdickten Teil an einem Isolierteil zur Halterung anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß der verdickte Teil aus einem stabförmigen Metallteil (5, 6) besteht, der senkrecht zur Längsrichtung der Kathode und nur mit einem ringförmigen Teil seiner Oberfläche ohne Verformung des Kathodenröhrchens (1) an diesem angeschweißt ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 843 781.In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1098 622.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 309 509/195 2.63
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL243411 | 1959-09-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1143590B true DE1143590B (de) | 1963-02-14 |
Family
ID=19751925
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN18898A Pending DE1143590B (de) | 1959-09-16 | 1960-09-13 | Elektrische Entladungsroehre mit einer indirekt geheizten Kathode |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH387178A (de) |
| DE (1) | DE1143590B (de) |
| GB (1) | GB958224A (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2843781A (en) * | 1954-11-01 | 1958-07-15 | Sylvania Electric Prod | Sublimation reducing cathode connector |
| DE1098622B (de) * | 1956-07-25 | 1961-02-02 | Egyesuelt Izzolampa | Impraegnierte Vorratskathode oder L-Kathode |
-
1960
- 1960-09-13 GB GB3149560A patent/GB958224A/en not_active Expired
- 1960-09-13 CH CH1037060A patent/CH387178A/de unknown
- 1960-09-13 DE DEN18898A patent/DE1143590B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2843781A (en) * | 1954-11-01 | 1958-07-15 | Sylvania Electric Prod | Sublimation reducing cathode connector |
| DE1098622B (de) * | 1956-07-25 | 1961-02-02 | Egyesuelt Izzolampa | Impraegnierte Vorratskathode oder L-Kathode |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH387178A (de) | 1965-01-31 |
| GB958224A (en) | 1964-05-21 |
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