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DE1143125B - Verschlusseinrichtung, insbesondere fuer den Deckel von Geschirrspuelmaschinen - Google Patents

Verschlusseinrichtung, insbesondere fuer den Deckel von Geschirrspuelmaschinen

Info

Publication number
DE1143125B
DE1143125B DES71825A DES0071825A DE1143125B DE 1143125 B DE1143125 B DE 1143125B DE S71825 A DES71825 A DE S71825A DE S0071825 A DES0071825 A DE S0071825A DE 1143125 B DE1143125 B DE 1143125B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
energy storage
storage spring
closure device
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES71825A
Other languages
English (en)
Inventor
Egon Boeving
Paul Brueggert
Otto Beckershoff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FA Sievers Carl
Original Assignee
FA Sievers Carl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FA Sievers Carl filed Critical FA Sievers Carl
Priority to DES71825A priority Critical patent/DE1143125B/de
Publication of DE1143125B publication Critical patent/DE1143125B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/42Details
    • A47L15/4251Details of the casing
    • A47L15/4257Details of the loading door
    • A47L15/4259Arrangements of locking or security/safety devices for doors, e.g. door latches, switch to stop operation when door is open

Landscapes

  • Washing And Drying Of Tableware (AREA)

Description

  • Verschlußeinrichtung, insbesondere für den Deckel von Geschirrspülmaschinen Die Erfindung betrifft eine Verschlußeinrichtung, insbesondere für Geschirrspülmaschinen mit einer mittels nockenartiger Anzugfläche auf einen Schließzapfen wirkenden Schwenkfalle, die von einer gespannten Kraftspeicherfeder ausweichbar abgestützt ist, deren Tragschiene von einem Kniehebel ohne Anspannen der Kraftspeicherfeder zurückgezogen werden kann.
  • Bei den bekannten Verschlußeinrichtungen dieser Art ist ein Druckknopf vorgesehen, dessen Zapfen den Kniegelenkbolzen beaufschlagt, so daß der Kniehebel einknickt. Hierbei wird die Kraftspeicherfeder als ganzes ohne Anspannen zurückgezogen und damit auch die an die Kraftspeicherschiene angelenkte Schwenkfalle. Die Kraftspeicherfeder wirkt bei diesen Verschlußeinrichtungen gleichzeitig als Fallenfeder. Hierdurch lassen sich hohe Anzugmomente erreichen. Vorteilhaft an diesen Verschlußeinrichtungen ist die Tatsache, daß die bestimmungsgemäße Öffnung derselben mittels des Druckknopfes möglich ist, ohne daß die hohen Kraftspeicherfederkräfte überwunden werden müssen. Diese Tatsache macht solche Verschlußeinrichtungen besonders geeignet für eine Fernbetätigung, beispielsweise mittels eines in Abhängigkeit von der Programmsteuerung der Spülmaschine wirkenden Zugmagneten.
  • Es wurden bereits Verschlüsse für Kühlschränke mit Fernbetätigung vorgeschlagen. Diese sind so ausgebildet, daß die vom gerade geführten Kraftspeicher zu dem die Falle tragenden doppelarmigen Hebel führende Koppellasche einerends verlängert und zu einem Verbindungselement für ein Zugorgan ausgebildet ist. Die Betätigung solcher Verschlüsse mittels programmgesteuerter Zugmagneten ist nicht möglich, weil beim öffnen derselben die Kraftspeicherfeder gespannt werden muß. Der gleiche Nachteil haftet auch solchen Kühlschrankverschlüssen an, bei denen der die Falle tragende Aufzughebel mittels eines Handhebels unter Spannen der Kraftspeicherfeder verschwenkt wird.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Verschlußeinrichtung so auszubilden, daß neben einer günstigen Kupplungsmöglicbkeit des Schließmechanismus mit einem vorzugsweise programmgesteuerten Zugmagneten od. dgl. gleichzeitig ohne die Anordnung zusätzlicher, aufwendiger Mittel eine Notöffnungsmöglichkeit besteht, beispielsweise für den Fall, daß der Prograammablauf gestört ist, andererseits der Deckel der Geschirrspülmaschine trotzdem geöffnet werden muß. Diese zusätzliche öffnungsmög,lichkeit soll jedoch gleichzeitig der Tats#2-,he R.-chnunc, tragen, daß die öffnung nur durch C eine bewußte, willensbetonte Handbewegung erfolgen kann, um Gefahrenmomente weitgehendst auszuschließen.
  • Die Lösung der gestellten Aufgabc wird erfindungsgemäß in vorteilhafter Weise dadurch erreicht, daß die seitlich vor dem Verschlußgehäuse angeordnete Schwenkfalle zur Erzielung einer zweiten zusätzlichen öffnungsmöglichkeit an ihrem rückseitig verlängerten Ende zu einer Drucktaste ausgebildet ist und der auswärts liegende Lenker des den Kraftspeicher zurückziehenden Kniehebels zu einem doppelarmigen Aufziehhebel ausgebildet ist, an dessen freiem Ende ein Zugorgan angreift.
  • Zufolge dieserAusgestaltung sind in vorteilhaftester Weise zwei hinsichtlich ihrer öffnungskraft abgestufte öffnungsmöglichkeiten des Verschlusses gegeben. Die eine Öffnungsmöglichkeit kann durch einen Zugmagneten mit geringer Kraft bewirkt werden, indem der Zugmagnet über das Zugorgan mit dem Aufziehhebel gekuppelt ist. Die notwendige öffnungskraft ist unabhängig vom Kraftspeicher. Da der Verschlußmechanismus wegen s,2iner heranziehenden Wirkung in Schließstellung auch nicht in die vollständige Endlage tritt - insbesondere nicht bei noch unverbrauchter Gummidichtung des Deckels -, braucht der Zugmagnet im ersten Moment seiner Bewegung nicht einmal gleichzeitig die Falle mitzubewegen. Zur ersten Beschleunigung des doppelarmigen Aufziehhebels braucht also nur die Ge-enkraft der ihm allein zuge" ordneten Feder überwunden zu werden. Die zweite öffnungsmöglichkeit erfolgt durch Betätigung der Druck-taste. Dieses bildet die rückseitige Verlängerung der Falle, stellt also sein zusätzliches Bauteil dar. Ihre Betätigung verlangt dabei die überwindung der Kraftspeicherkräfte und kann deshalb nur durch eine bewußte, willensbetonte Handbewegung erfolgen. Etwaige Gefahrenmomente durch unbeabsichtigtes öffnen von Kinderhand usw. sind ausgeschlossen.
  • Es besteht so die Möglichkeit, bei Störung des Programmablaufes od. dgl. den Deckel der Geschirrspülmaschine zu öffnen. Von dieser öffnungsbewegung bleibt der Zugmagnet unbeeinflußt. Die Betätigungstaste kann sich in vorteilhafter Weise gleichzeitig in einer Verstecklage befinden. Auch gestattet diese Ausbildung ein weiches Schließen des Geschirrspülmaschinendeckels, indem die Drucktaste beim Schließen des Deckels betätigt wird, wobei der Schließzapfen entlastet ist. Es fällt das sonst notwendige, schlagartige Zuwerfen des Deckels fort. Durch die heranziehende Wirkung der nockenartigen Anzugfläche der Schwenkfalle wird jedoch stets die vollständige Schließlage erreicht.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung ist dabei erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die die Feder tragende Schiene an einem auf dem Schwenkfallenzapfen sitzenden Hebelann angelenkt ist. Hierdurch wird insbesondere eine günstige Kraftübertragung verwirklicht.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 einen Längsschnitt des eingebauten Verschlusses in Schließstellung am Deckel einer Spül- maschine, Abb. 2 einen Querschnitt gemäß Linie A-B der Abb. 1, Abb. 3 einen vertikalen Schnitt gemäß Linie C-D der Abb. 2, Abb. 4 eine Ansicht zur Querseite des allein dargestellten Verschlusses, Abb. 5 einen Schnitt nach Linie E-F in Abb. 4 bei in Schließstellung stehendem Eingerichte und ausweichender Schwenkfalle und Abb. 6 einen entsprechenden Schnitt bei in Öff- nungsstellung stehendem Eingerichte.
  • Das äußere Gehäuse 1 der Spülmaschine enthält einen Spülbehälter 2, dessen oberer Rand mit einer Gummidichtungsleiste 3 besetzt ist (vergl. Abb. 3). Der Deckel 4 der Spülmaschine besitzt eine Muschel 5, in der ein Schließzapfen 6 vorgesehen ist, der in Schließstellung,des Deckels von einer Schwenkfalle 7 erfaßt wird.
  • Die Schwenkfalle 7 sitzt auf einer aus dem eingebauten Schloßkasten 8 herausragenden Achse 9, auf der im Schloßkasten ein Hebelarm 10 befestigt ist, gegen dessen freies Ende die Kraftspeicherfeder 11 drückt. Diese ist auf einer Schiene 12 gelagert, die einerends an dem Hebelarin 10 angelenkt ist und andernends einen Schlitz 13 aufweist. lia diesem Schlitz ist ein Bolzen 14 geführt, der an dem einen Ende eines Koppelgliedes 15 befestigt ist und auf den sich die Kraftspeicherfeder 11 abstützt, während sich letztere an einer Schulter 16 der Schiene 12 anlegt.
  • Das Koppelglied 15 ist durch den Gelenkzapfen 17 mit einem Lenker 18 verbunden, welcher um den ortsfesten Zapfen 19 schwenkbar gelagert ist. Das Koppelglied 15 und der Lenker 18 bilden zusammen ein Kniehebelpaar, welches in Strecklage durch Anschlag an dem Stift 20 rastet. Der Anschlag des Lenkers 18 am Stift 20 wird durch eine Feder 21 bewirkt. In der Strecklage wird durch den Kniehebel die Kraftspeicherfeder 11 unter einer ausreichend großen Spannung gehalten, so daß die Schwenkfalle 7 vermöge ihrer kurvenförmigen Fangfläche 22 den Schließzapfen 6 unter Keilwirkung mit erheblicher Anzugskraft heranzieht, wodurch der Deckel 4 dicht schließend gehalten wird.
  • Der Lenker 18 bildet zusammen mit dem aus dem Schloßkasten 8 herausragenden Angriffsarm 23 einen doppelannigen Aufziehhebel. Die Hebelarmlänge des Angriffsarmes 23 kann beliebig bemessen werden, sie ist im Ausführungsbeispiel erheblich größer als die Hebelarmlänge des Lenkers 18.
  • Der Angriffsarm 23 ist mit dem Zuganker 24 eines Elektromagneten 25 verbunden. Letzterer ist auf einem abgewinkelten Rand 26 einer den Schloßkasten 8 bildenden Blechplatte 8' angeordnet.
  • Der Rücken der Schwenkfalle 7 ist als Drucktaste 27 ausgebildet und besitzt einen bis zum Rand des den Behälter 2 übergreifenden Deckels reichenden Fortsatz 27'. Durch Untergreifen der Muschel 5 kann man die Drucktaste 27 betätigen, wobei die Schwenkfalle 7 in öffnungsstellung gebracht wird (vgl. Abb. 6).
  • Es kann aber auch jeweils, wenn der Deckel 4 geschlossen wird, die Schwenkfalle 7 federnd zurück treten, wie in Abb. 5 dargestellt. In diesem Falle kann die den Schlitz 13 aufweisende Schiene 12 auf dem Bolzen 14 gleitend sich bewegen, so daß die Ausweichbewegung durch den Kniehebel nicht gehindert ist.
  • Alle Teile der Beschreibung und Zeichnung, die nicht Mitinhalt der Ansprüche sind, sind nicht Gegenstand des Schutzbegehrens.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verschlußeinrichtung, insbesondere für Geschirrspülmaschinen, mit einer mittels nockenartiger Anzugfläche auf einen Schließzapfen wirkenden Schwenkfalle, die von einer gespannten Kraftspeicherfeder ausweichbar abgestützt ist, deren Tragschiene, von einem Kniehebel ohne Anspannen der Kraftspeicherfeder zurückgezogen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich vor dem Verschlußgehäuse (8) angeordnete Schwenkfalle (7) zur Erzielung einer zweiten, zusätzlichen öffnungsmöglichkeit an ihrem rückseitig verlängerten Ende. zu einer Drucktaste (27) ausgebildet ist und der auswärtsliegende Lenker (18) des die Kraftspeicherfeder zurückziehenden. Kniehebels (12, 15) zu einem doppelarmigen Aufziehhebel (18, 23) ausgebildet ist, an dessen freiem Ende ein Zugorgan (24) angreift.
  2. 2. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Feder (11) tragende Schiene (12) an einem auf dem Schwenkfallenzapfen (9) sitzenden Hebelarm (10) angemlenkt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1004 963; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1717 612. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1105 309.
DES71825A 1960-12-24 1960-12-24 Verschlusseinrichtung, insbesondere fuer den Deckel von Geschirrspuelmaschinen Pending DE1143125B (de)

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DES71825A DE1143125B (de) 1960-12-24 1960-12-24 Verschlusseinrichtung, insbesondere fuer den Deckel von Geschirrspuelmaschinen

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DE1143125B true DE1143125B (de) 1963-01-31

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DES71825A Pending DE1143125B (de) 1960-12-24 1960-12-24 Verschlusseinrichtung, insbesondere fuer den Deckel von Geschirrspuelmaschinen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2530136A1 (fr) * 1982-07-19 1984-01-20 Electrolux Ab Dispositif de commande pour lave-vaisselle

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1717612U (de) * 1955-12-15 1956-02-23 Sievers Fa Carl Schloss mit starker fallenfeder.
DE1004963B (de) * 1954-05-21 1957-03-21 Sievers Fa Carl Verschluss fuer Kuehlschraenke od. dgl.
DE1105309B (de) 1959-05-08 1961-04-20 Sievers Fa Carl Verschluss fuer Kuehlschraenke od. dgl.

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