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DE1143151B - Haushaltwaescheschleuder - Google Patents

Haushaltwaescheschleuder

Info

Publication number
DE1143151B
DE1143151B DEL17935A DEL0017935A DE1143151B DE 1143151 B DE1143151 B DE 1143151B DE L17935 A DEL17935 A DE L17935A DE L0017935 A DEL0017935 A DE L0017935A DE 1143151 B DE1143151 B DE 1143151B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
household
shaded pole
centrifugal drum
spin dryer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL17935A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Max Hellwig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL17935A priority Critical patent/DE1143151B/de
Publication of DE1143151B publication Critical patent/DE1143151B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F49/00Domestic spin-dryers or similar spin-dryers not suitable for industrial use
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/04Asynchronous induction motors for single phase current
    • H02K17/10Motors with auxiliary phase obtained by split-pole carrying short-circuited windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Haushaltwäscheschleuder Die Erfindung betrifft den elektromotorischen Antrieb und die damit zusammenhängende konstruktive Auslegung einer Haushaltwäscheschleuder in bezug auf die Belüftung des Antriebes.
  • Es ist bekannt, bei Haushaltwäscheschleudern größerer Auslegung die Schleudertrommel unmittelbar und starr auf die Motorwelle zu setzen und das so gebildete, aus Motor und Schleudertrommel bestehende System mit Federn im Gehäuse der Schleuder aufzuhängen oder so elastisch in das Gehäuse einzusetzen, daß sich das System beim Schleudervorgang auf eine freie Achse einzustellen vermag.
  • Am geeignetsten sind für einen derartigen Aufbau der Schleuder Motoren mit Kurzschlußläufern. Da Drehstromanschluß in Haushaltungen nur selten zur Verfügung steht, hat man durchweg Einphasen-Kurzschlußmotoren mit Kondensatorhilfsphase verwendet und die mit ihnen verbundenen Nachteile in Kauf genommen. Diese Motoren erlauben zwar, ihr Anlaufmoment in dem für Haushaltschleudern notwendigen Maße zu heben, aber nur mit einem beachtlichen Mehraufwand für den Kondensator, was bei den erhöhten Kosten für Einphasenmotoren mit Hilfsphase um so mehr ins Gewicht fällt. Auch vom technischen Standpunkt aus ist ein solcher Einphasenmotor, abgesehen von seiner größeren Anfälligkeit, mit Nachteilen behaftet. Das hohe Schwungmoment der Schleudertrommel läßt ein schnelles Hochlaufen des Motors nicht zu. Die Hilfsphase bleibt dadurch übermäßig lange eingeschaltet und verursacht eine hohe Motorerwärmung. Kurzzeitiges wiederholtes Einschalten, wie es wünschenswert ist, ist für den im Vergleich zum Drehstromrnotor leistungsmäßig gleich ausgelegten Motor nicht möglich. Ein größerer Motor ist aber nicht nur noch teurer, sondern hat auch einen entsprechend höheren Anlaufstrom, so daß die normale Absicherung eines Haushaltnetzes nicht mehr ausreicht.
  • Durch den etwa seit der Jahrhundertwende bekannten Spaltpolmotor steht zwar ein Einphasenmotor einfachen Aufbaues zur Verfügung. Dieser Motor hat aber ein geringes Anzugmoment und einen schlechten Wirkungsgrad, so daß er nur zum Antrieb von kleinen Ventilatoren und sonstigen Kleingeräten, wie Haartrocknern, Sprechmaschinen, Uhren u. dgl., verwendet wird. Man hat versucht, durch konstruktive Abwandlungen, z. B. durch Vergrößerung der Zone des Spaltpoles und durch Schaffung von magnetischen Engpässen zur besonderen Verteilung des Hauptpolflusses und Spaltpolflusses, das Anzugmoment zu erhöhen und so den Anwendungsbereich zu vergrößern. Es stellte sich jedoch heraus, daß mit diesen Maßnahmen und mit der Erhöhung der Leistung über etwa 60 Watt die Drehmoment-Drehzahl-Kennlinie durch eine starke Einsattelung im Bereich unterhalb der halben Nenndrehzahl nachteilig verändert wird, so daß sich allgemein die Meinung durchsetzte, daß der Spaltpolmotor für schwierigere Antriebsverhältnisse und für größere Leistungen nicht geeignet sei.
  • Dabei ist jedoch außer acht gelassen worden, daß in der gegenüber allen anderen Elektromotoren eigenartigen, wenn auch zunächst unübersehbaren Wandelbarkeit des elektrischen Verhaltens gerade des größeren Spaltpolmotors Möglichkeiten stecken, die ihn trotz aller gegenteiligen Meinungen für spezielle Antriebe geeignet und sogar vorteilhaft werden lassen. Das kann um so eher der Fall sein, wenn auch das anzutreibende Gerät jenen Eigenarten und Bedürfnissen des Spaltpolmotors angepaßt werden kann. Ein solcher spezieller Antrieb ist bei einer Haushaltwäscheschleuder gegeben.
  • Nach der Erfindung wird deshalb vorgeschlagen, für den Antrieb von Haushaltwäscheschleudern mit belüftetem Einphaseninduktionsmotor, bei welchem die Schleudertrommel senkrecht angeordnet und mit der Motorachse starr verbunden und das aus Motor und Schleudertrommel bestehende System in das Gehäuse elastisch eingesetzt ist, einen Spaltpolmotor zu verwenden, dessen Kennlinie bezüglich hohem Anzugmoment bei niedriger Sattelbildung durch hierfür an sich bekannte Maßnahmen zur Beeinflussung der Sättigung und des Läuferwiderstandes sowie durch Bemessung der Spaltpolkurzschlußwindungen der Kennlinie der Schleuder angepaßt ist. Das verhältnismäßig hohe Anzugmoment einer Wäscheschleuder ist bedingt durch die durch die eingelegte Wäsche verursachte Unwucht. Beim Hochlaufen muß somit ein kritischer Drehzahlbereich durchlaufen werden bis sich das aus Motor und Schleudertrommel bestehende System auf eine freie Drehachse eingestellt hat. Da die Schwingungsausschläge sehr beträchtlich werden können und mit diesen das Drehmoment ansteigt, muß das Hochlaufen so schnell erfolgen, daß die Schwingungsausschläge in zulässigen Grenzen bleiben. Daraus folgt, daß zunächst das Anzugmoment des Spaltpolmotors durch entsprechende Bemessung der Spaltpolkurzschlußwindungen und durch Einflußnahme auf den Läuferwiderstand anzuheben und daß der dadurch vertiefte Sattel in der Drehmoment-Drehzahl-Kennlinie durch hohe Sättigung wieder auszugleichen ist. Der Wirkungsgrad wird damit zwar schlechter und die Erwärmung größer. Diese kann jedoch gerade durch bei Haushaltwäscheschleudern mögliche Maßnahmen für eine sehr gute Belüftung beherrscht werden. Außerdem kommt hier die Eigenart des Spaltpolmotors zugute, daß, im Gegensatz zum Einphasenmotor mit Hilfsphase, der Anlaufstrom im Verhältnis zum Nennstrom nicht so hoch ist, also Erwärmungsspitzen weniger auftreten. Bei kurzzeitig wiederholtem Arbeitsspiel tritt keine oder nur eine geringe Erwärmungszunahme ein; die Gefahr schädigender übererwärmung ist daher vermieden.
  • Durch den sehr einfachen Aufbau des Spaltpolmotors ergeben sich im Vergleich mit normalen Einphasenmotoren beachtliche konstruktive Vorteile. Die Feldspulen können fertig gewickelt in den Ständer eingelegt werden. Die Ausführung der Lagerschilde, der Lager und der Welle als Konstruktionselemente der Schleudertrommel wird sehr vereinfacht. Der bei Einphasenmotoren zur Abschaltung der Hilfsphase meist notwendige Fliehkraftschalter oder das diesen ersetzende Relais entfällt. Das verhältnismäßig hohe Leistungsgewicht ist hier nicht als Nachteil, sondern als Vorteil zu werten, da dadurch das Aufschaukeln der Schwingungsausschläge beim Durchlaufen des kritischen Drehzahlbereiches verzögert wird und der Schwerpunkt der ganzen bewegten Masse sehr tief nach unten verlegt wird, so daß sich eine hohe Standfestigkeit ergibt.
  • Weitere konstruktiv vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus der Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Erfindung.
  • Der aus dem Kurzschlußläufer 10 und dem Ständer 24 mit zugehörigem Gehäuse bestehende Spaltpolmotor ist mittels des Flanschlagerschildes 23 und der elastischen Verbindungsglieder 22 auf dem Boden des Zentrifugengehäuses 12 hinreichend elastisch und schwingungsfähig befestigt. An Stelle der als elastische Verbindungsglieder angedeuteten Gummipuffer oder Metall-Gummi-Elemente können auch Spiralfedern angeordnet werden, oder bei kleineren Geräten zentrisch am Lagerschild ein Zapfen, der in eine hinreichend kräftige, mit dem Boden des Gehäuses fest verbundene Gummihülse zu stecken wäre.
  • Mit der Welle 11 des Läufers 10 ist die Schleudertrommel 13 mittels des Wellenflansches 15 starr verbunden. Motor und Schleudertrommel bilden damit eine starre Baueinheit, deren im Stillstand senkrechte Drehachse aus der Vertikalen um einen in der Befestigungsebene des Systems, hier der Befestigungsebene des Flanschlagerschildes 23, gelegenen Punkt auszuschwingen vermag. Beim Betrieb stellt sie sich nach Durchlaufen des kritischen Drehzahlbereiches auf die durch die Trommelfüllung sich ergebende freie Achse ein.
  • Zur wirksamen Belüftung werden, durch die enge Bauweise Motor-Schleudertrommel begünstigt, sehr vorteilhaft am Boden der Schleudertrommel 13. radial stehende Lüfterflüge116 vorgesehen, während über den Motor eine an ihrer oberen Öffnung mit einem kragenförmigen Ansatz versehene Luftleithaube 18 gestülpt ist. Der kragenförmige Ansatz reicht an den Innenkreis der Lüfterflügel 16 heran. Der dadurch gebildete Radiallüfter erzeugt einen kräftigen Luftstrom, bei dem die Luft, wie in der Zeichnung durch Pfeile angegeben, durch die Bodenöffnungen 21 eintritt, teils durch axiale Bohrungen 1,9 im Läufer 10 diesen durchströmt, teils den Ständer 24 umspült und zwischen Schleudertrommel und Zentrifugengehäuse nach oben weitergeführt am Ringspalt 14 wieder austritt. Der im Gehäuse der Zentrifuge an diesem befestigte Ablaufring 17 für die aus der Schleudertrommel abgeschleuderte Flüssigkeit ist so ausgeführt und angeordnet, daß er gleichzeitig als Luftleitblech die Führung des Kühlluftstromes unterstützt.
  • Zur Erhöhung der Standfestigkeit der Zentrifuge als auch zum Abdämmen jeglicher Erschütterungen ist das Gerät mit Gummisaugfüßen 20 ausgerüstet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRGCHE: 1. Haushaltwäscheschleuder mit belüftetem Einphasen-Induktionsmotar als Antriebsmotor, bei der die Schleudertrommel senkrecht angeordnet und mit der Motorachse starr verbunden und das aus Motor und Schleudertrommel bestehende System in das Gehäuse elastisch eingesetzt ist, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Spaltpolmotors dessen Kennlinie in bezug auf hohes Anzugmoment bei niedriger Sattelbildung durch hierfür an sich bekannte Maßnahmen zur Beeinflussung der Sättigung und des Läuferwiderstandes sowie durch Bemessung der Spaltpolkurzschlußwindungen der Kennlinie der Schleuder angepaßt ist.
  2. 2. Haushaltwäscheschleuder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden der Schleudertrommel (13) Radiallüfterflügel (16) angeordnet sind, die Bestandteil des Radiallüfters für den Spaltpolmotor (10, 24) sind.
  3. 3. Haushaltwäscheschleuder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spaltpolmotor (10, 24) mit einer Luftleithaube (18) ausgerüstet ist, deren kragenartiger Ansatz an ihrer oberen Öffnung an den Innenkreis der am Boden der Schleudertrommel (13) befestigten Lüfterflügel (16) zum Zwecke geschlossener Luftführung heranreicht.
  4. 4. Haushaltwäscheschleuder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'aß der am Zentrifugengehäuse (12) eingesetzte Ablaufring (17) für die abgeschleuderte Flüssigkeit so ausgebildet und angeordnet ist, daß er zugleich einen Luftleitring für den Kühlluftstrom des Spaltpolmotors (10, 24) bildet.
  5. 5. Haushaltwäscheschleuder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer des Motors in an sich bekannter Weise mit axialen Bohrungen ausgeführt ist, durch die ein Kühlluftstrom geführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 87 402, 515129, 607 614, 632 862, 677 029, 743 989, 854 969, 894 282; Zeitschrift »Elektrotechnik und Maschinenbau« 62. Jahrgang, H. 27/28, S. 321; Zeitschrift »Electrical Appliance Servicing«, 1950, S. 838, 839; »Lehrbuch über elektrische Maschinen« von Th. Bödefeld und H. Sequenz, Springer-Verlag, Wien, 1952, S. 468 ff.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4735000A (en) * 1986-05-09 1988-04-05 Noriyuki Hayashi Apparatus for drying substrates

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