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DE1142774B - Verfahren und Vorrichtung zum Rundschleifen von Werkstuecken nach dem Einstechschleifverfahren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Rundschleifen von Werkstuecken nach dem Einstechschleifverfahren

Info

Publication number
DE1142774B
DE1142774B DEH43460A DEH0043460A DE1142774B DE 1142774 B DE1142774 B DE 1142774B DE H43460 A DEH43460 A DE H43460A DE H0043460 A DEH0043460 A DE H0043460A DE 1142774 B DE1142774 B DE 1142774B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed
workpiece
grinding
limit position
time
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH43460A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ernst August Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hahn and Kolb GmbH and Co
Original Assignee
Hahn and Kolb GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hahn and Kolb GmbH and Co filed Critical Hahn and Kolb GmbH and Co
Priority to DEH43460A priority Critical patent/DE1142774B/de
Publication of DE1142774B publication Critical patent/DE1142774B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B47/00Drives or gearings; Equipment therefor
    • B24B47/20Drives or gearings; Equipment therefor relating to feed movement
    • B24B47/206Drives or gearings; Equipment therefor relating to feed movement for centreless grinding machines; for machines comprising work supports, e.g. steady rests
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/18Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centreless means for supporting, guiding, floating or rotating work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Rundschleifen von Werkstücken nach dem Einstechschleifverfahren Beim Rundschleifen von Werkstücken nach dem Einstechschleifverfahren wird durch den radial ge- richteten Druck zwischen der Schleifscheibe und dem Werkstück eine nachgiebige Verformung der diesen Druck übertragenden Teile der Schleifmaschine hervorgerufen. In Anbetracht der großen Genauigkeit, die gerade bei Schleifmaschinen verlangt wird, die oft als letzte Bearbeitungsstufe benutzt werden, kann diese Verformung nicht unberücksichtigt bleiben. Die genannte Verformung tritt sowohl bei spitzenlosen Schleifmaschinen als auch bei solchen Schleifmaschinen auf, bei denen das Werkstück an einem Ende oder an beiden Enden eingespannt ist und durch die Einspannung oder durch Mitnehmen gedreht wird.
  • Bei den bekannten Verfahren wird zur Vermeidung der Ungenauigkeit, die durch Auffedern der Maschinenteile verursacht wird, der Vorschub im letzten Teil des Arbeitsganges stark verlangsamt oder stillgesetzt, wodurch der Druck der Schleifscheibe und damit die Auffederung stark vermindert wird'. Hierdurch wird jedoch die Bearbeitungszeit erheblich verlängert. Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu vermeiden und ein Rundschleifen nach dem Einstechschleifverfahren auf das genaue Sollmaß des Durchmessers des Werkstücks bei kurzer Arbeitszeit zu ermöglichen. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der Vorschub im ersten Teil des Bearbeitungsvorganges nahezu um das Maß der Auffederung der Maschine zwischen Werkstück und Schleifscheibe über die dem Sollmaß des Durchmessers des Werkstücks entsprechende Grenzstellung hinaus und danach kurz vor Erreichen des Sollmaßes auf die genannte Grenzstellung eingestellt wird.
  • Die Erfindung wird nun beispielsweise an einer spitzenlosen Rundschleifmaschine an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt Fig. 1 eine spitzenlose Schleifmaschine in Seitenansicht, Fig. 2 ein Schaubild zur Darstellung der durch Auffederung der Maschine entstehenden Ungenauigkeit, Fig. j bis 5 Schaubilder zur Darstellung bekannter Verfahren zur Vermeidung der durch Auffederung verursachten Ungenauigkeit, Fig. 6 ein Schaubild zur Darstellung des Verfahrens gemäß der Erfindung, Fig. 7 ein Getriebe.
  • Auf dem Bett 1 der Schleifmaschine (Fig. 1) sind die Schleifscheibe 2 und auf einem verschiebbaren Schlitten 3 die Regelscheibe 4 drehbar gelagert. Ein zu schleifendes Werkstück 5, z. B. ein Wellenteil, liegt auf einem Auflagebock 6 mit schräger Auflagefläche 6 a und berührt die Regelscheibe 4. Der Schlitten 3 kann durch ein Handrad 7 zur Grobverstellung und Handräder 8 und 9 zur Feinverstellung so vorgeschoben werden, daß die Regelscheibe 4 das Werkstück 5 gegen die Schleifscheibc 2 zustellt oder von ihr entfernt.
  • Durch den Vorschub in radialer Richtung zwischen dem Werkstück 5 und der Schleifscheibe 2 beim Einstechschleifen wird ein verhältnismäßig großer Druck ausgeübt, der Spannungen in den diesen Druck übertragenden Teilen zwischen der Lagerung der Schleifscheibe 2, dem Bett 1 und den Vorschubteilen 7, 8, 9 und dem Schlitten 3 erzeugt. Der durch diese Spannung bewirkte Unterschied zwischen dem eingestellten Vorschubweg und dem am Werkstück 5 erzielten Vorschub ist in Fig. 2 schaubildlich dargestellt. Auf der Abszisse ist die Zeit t und auf der Ordinate der eingestellte Vorschubweg e und der am Werkstück erzielte Vorschub w aufgetragen. Wenn nach einer gewissen Zeit t, der eingestellte Verschubweg dem Sollwert s für den am Werkstück gewünschten Vorschub entspricht, hat der erzielte Vorschub w noch nicht den Sollwert s erreicht. Der Unterschied d entspricht dem Maß der Auffederung zwischen den genannten Übertragungsteilen.
  • Um den Sollwert s zu erreichen, ist es bekannt (Fig. 3), den eingestellten Vorschubweg e nach der Zeit ti auf den Sollwert s eingestellt zu lassen und die Bearbeitung bis zur Zeit t, fortzusetzen, bis durch das sogenannte Ausfunken der am Werkstück erzeugte Vorschub w ebenfalls den Sollwert s erreicht hat. Wie Fig. 3 zeigt, ist hierbei die Bearbeitungszeit t, sehr viel größer als die Zeit t, Es ist auch bekannt (Fig. 4), den Vorschub e nach einer Zeit t.. auf ein langsameres Ansteigen einzustellen, wodurch die Druckkraft zwischen Werkstück und Schleifscheibe verringert wird und die, Kurve des am Werkstück erzielten Vorschubes iv sich der Kurve e allmählich nähert. Nach einer Zeit t41 in welcher der eingestellte Vorschub den Sollwert s er- reicht hat, wird mit dieser Einstellung bis zum Zeitpunkt t. weitergearbeitet, so daß durch das Ausfunken ohne weitere Zustellung des Vorschubes der am Werkstück erzielte Vorschub w im Zeitpunkt t5 den Sollwert s erreicht hat. Auch bei diesem Verfahren ist che Bearbeitungszeit t. sehr groß.
  • Weiterhin ist es bekannt (Fig. 5), die Vorschubgeschwindigkeit zunächst auf einen großen Wert einzustellen und bis zu einem Zeitpunkt t. allmählich zu verringern, bis der Sollwert s erreicht ist. Hierdurch nähert sich die Linie w des erzielten Vorschubes allmählich immer mehr der Linie e, bis im Zeitpunkt t. der Sollwert s am Werkstück 5 erreicht ist. Auch bei diesem Verfahren wird, obgleich am Anfang des Arbeitsganges eine große Vorschubgeschwindigkeit benutzt wird, durch die über einen längeren Zeitraum wirksame Verlangsamung des Vorschubes eine verhältnismäßig große Zeit benötigt, um am Werkstück den eingestellten Sollwert zu erreichen.
  • Gemäß der Erfindung (Fig. 6) wird eine möglichst große zulässige Vorschubgeschwindigkeit eingestellt, so daß nach einer Zeit t7 dtr eingestellte Verschub den Sollwert s erreicht hat. Diese Vorschubgeschwindigkeit wird jedoch bis zu einem darauffolgenden Zeitpunkt t. beibehalten, so daß der eingestellte Vorschubweg e größer ist als der Sollwert s. Hierdurch nähert sich die Kurve w für den am We#rkstück erzielten Vorschub schnell dem Sollwert s. Kurz bevor dies erreicht wird, wird der Vorschubschlitten 3 um einen derartigen Betrag zurückgezogen, daß im Zeitpunkt t9 deT eingestellte Vorschub gleich oder etwas geringer als der Sollwert s ist. Danach ist nur noch eine kurze Zeit bis zum Zeitpunkt t,0 nötig, um durch Ausfunken den noch vorhandenen kleinen Unterschied des erzeugten Vorschuhes w vom Sollwert s zu beseitigen, so daß im Zeitpunkt t,() die Bearbeitung beendet ist. Hieraus ist ersichtlich, daß durch das Verfahren gemäß der Erfindung eine sehr große Ersparnis an Bearbeitungszeit erzielt wird.
  • Zur Einstellung des über den Sollwert s hinausgehenden Teiles des Vorschubes e kann ein Getriebe gemäß Fig. 7 verwendet werden, welches in den übertragungsteilen zwischen der durch die Handräder 8 und 9 betätigten Vorschubeinrichtung und dem Schlitten 3 eingeschaltet wird. Durch Vorschieben eines Keiles 10 od. dgl. längs einer Führung 11, die mit der Vorschubeinrichtung verbunden ist, in Richtung des Pfeiles 12 wird ein Anschlagteil 13 an einem Teil 3a des Schlittens 3 verschoben und dadurch ein zusätzlicher Vorschubweg zwischen Schleifscheibe 2 und Werkstück 5 erzielt. Hierbei können Rasten 10 a oder Anschläge 1 la vorgesehen sein, durch welche die Endstellungen des Keiles 10 für verschiedene Einstellungen des zusätzlichen Vorschubes bestimmt sind.
  • Durch Vorschieben und Zurückziehen des Keiles 10 zwischen den Zeitpunkten t7 und t, bzw. den Zeitpunkten t 8 und t, kann die zusätzliche Vorschubbewegung des Schlittens 3 bewirkt werden.

Claims (2)

  1. PATE NTANS PR ÜCH E: 1. Verfahren zum Rundschleifen von Werkstücken nach dem Einstechschleifverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub im ersten Teil des Bearbeitungsvorgangs nahezu um das Maß der Auffederung der Maschine zwischen Werkstück (5) und Schleifscheibe (2) über die dem Sollmaß des Durchmessers des Werkstücks (5) entsprechende Grenzstellung hinaus eingestellt und kurz vor Erreichen des Sollmaßes auf die genannte Grenzstellung zurückgestellt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub kurz vor Erreichen des Sollmaßes zunächst etwas unterhalb der Grenzstellung und danach auf die Grenzstellung eingestellt wird. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß für den Vorschub zwischen Werkstück (5) und Schleifscheibe (2) über die dem Sollmaß des Durchmessers des Werkstücks (5) entsprechende Grenzstellung hinaus ein zusätzliches Getriebe (10) angeordnet ist.
DEH43460A 1961-08-23 1961-08-23 Verfahren und Vorrichtung zum Rundschleifen von Werkstuecken nach dem Einstechschleifverfahren Pending DE1142774B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH43460A DE1142774B (de) 1961-08-23 1961-08-23 Verfahren und Vorrichtung zum Rundschleifen von Werkstuecken nach dem Einstechschleifverfahren

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DEH43460A DE1142774B (de) 1961-08-23 1961-08-23 Verfahren und Vorrichtung zum Rundschleifen von Werkstuecken nach dem Einstechschleifverfahren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1142774B true DE1142774B (de) 1963-01-24

Family

ID=7155197

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH43460A Pending DE1142774B (de) 1961-08-23 1961-08-23 Verfahren und Vorrichtung zum Rundschleifen von Werkstuecken nach dem Einstechschleifverfahren

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DE (1) DE1142774B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1289452B (de) * 1965-04-03 1969-02-13 Fortuna Werke Maschf Ag Verfahren zur Regelung der Zustellgeschwindigkeit beim Schleifen und zugehoeriger Schaltverstaerker

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1289452B (de) * 1965-04-03 1969-02-13 Fortuna Werke Maschf Ag Verfahren zur Regelung der Zustellgeschwindigkeit beim Schleifen und zugehoeriger Schaltverstaerker

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