DE1142063B - Ofen fuer die Schmelzflusselektrolyse von Aluminium mit kontinuierlichen Anoden aus vorgebrannten Kohlebloecken - Google Patents
Ofen fuer die Schmelzflusselektrolyse von Aluminium mit kontinuierlichen Anoden aus vorgebrannten KohlebloeckenInfo
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- DE1142063B DE1142063B DEV20660A DEV0020660A DE1142063B DE 1142063 B DE1142063 B DE 1142063B DE V20660 A DEV20660 A DE V20660A DE V0020660 A DEV0020660 A DE V0020660A DE 1142063 B DE1142063 B DE 1142063B
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25C—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25C3/00—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
- C25C3/06—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of aluminium
- C25C3/22—Collecting emitted gases
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25C—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25C3/00—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
- C25C3/06—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of aluminium
- C25C3/08—Cell construction, e.g. bottoms, walls, cathodes
- C25C3/12—Anodes
- C25C3/125—Anodes based on carbon
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
V20660VIa/40c
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFTi
3. JANUAR 1963
Die Erfindung betrifft einen Ofen für die Schmelzflußelektrolyse von Aluminium, mit kontinuierlichen
Anoden aus vorgebrannten Kohleblöcken, der gleichzeitig das Sammeln und Ableiten der während des
Betriebes des Ofens entstehenden Ofengase ermöglicht. Die Ofengase enthalten bekanntlich Kohlenmonoxyd,
Kohlendioxyd, verdampfte Fluorverbindungen sowie Staub von Aluminiumoxyd u. dgl. Es
ist erwünscht, diese Gase aus dem Ofen zu entfernen und aufzufangen, da einerseits ihre Ansammlung in
dem begrenzten Raum an der Oberfläche des Schmelzbades den Verlauf der Schmelzflußelektrolyse
stört. Zum anderen wird aus wirtschaftlichen Gründen die Rückgewinnung der fluorhaltigen Verbindungen
aus diesen in möglichst konzentrierter Form anfallenden Gasen angestrebt. Außerdem ist dem
Gesetz zur Reinhaltung der Luft Rechnung zu tragen.
Es ist bereits bekannt, bei Elektrolyseöfen mit vorgenannten
Anodenkohlen zu diesem Zweck solche Kohlen zu verwenden, die eine gegenüber ihrer natürlichen
Porosität durch geeignete Wahl der Kornzusammensetzung, der Bindemittel sowie die Art des
Verpressens und Verdichtens der Materialien erhöhte Porosität besitzen oder die künstlich erzeugte grobkapillare senkrechte Gaskanäle enthalten. Durch Anwendung
von Unterdruck an der Oberseite der Anoden läßt sich die Gasableitung zwar fördern,
doch erfolgt diese auf Wegen, die sich durch die im Innern der vorgebrannten Anodenkohlen vorhandenen
zahlreichen Hohlräume, wie Kanäle, Schläuche und feinste Haarrisse, ergeben. Hierbei lassen sich
gelegentlich Stauungen der Gase im Innern der Anodenkohle nicht vermeiden.
Diese Nachteile werden durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Ofens für die Schmelzflußelektrolyse
von Aluminium mit kontinuierlichen Anoden aus vorgebrannten Kohleblöcken vermieden.
Dieser Ofen ist dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Kohleblöcke in seiner vertikalen Mittelachse
einen lotrecht durchgehenden Bohrgang aufweist, derart, daß nach dem Aufeinandersetzen der Kohleblöcke
Bohrgang auf Bohrgang trifft und so ein durchgehender Kanal entsteht, der an seinem oberen
Ende mit einem Konus versehen und über einen vorzugsweise flexiblen Schlauch mit einer über den
Kohleblöcken des Ofens befindlichen Gasabsaughaube verbunden ist.
Um zu erreichen, daß die Ofengase nahezu ausschließlich diesen Gaskanal in den Anodenkohlen
passieren, ist eine zusätzliche gasundurchlässige Auskleidung der Wandung der Bohrgänge oder eine Verdichtung
derselben zweckmäßig. Als Auskleidung ist Ofen für die Schmelzflußelektrolyse
von Aluminium mit kontinuierlichen Anoden
aus vorgebrannten Kohleblöcken
Anmelder:
Vereinigte Aluminium-Werke
ίο Aktiengesellschaft,
ίο Aktiengesellschaft,
Bonn, Am Nordbahnhof
Dr.-Ing. Hans Ginsberg, Oberdollendorf,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
ein in die Bohrgänge eingelassenes, an die Wandungen dicht anschließendes Rohr aus vorzugsweise
Aluminium oder kohlenstoffhaltigem Material geeignet. Eine gegebenenfalls zusätzlich eingebrachte Kittschicht
erhöht den Kontakt des Rohres mit der Bohrgangwandung. Zur Verdichtung der Bohrgangwandung
wird ein vorzugsweise durch Hitzeeinwirkung gehärteter Überzug empfohlen. Dieser Überzug
kann aus Aluminiumoxyd oder kohlenstoffhaltigem Material bestehen, zu dessen Herstellung das Material,
gegebenenfalls ungebrannt, in pastenförmigem Zustand, vorzugsweise bei der Rückführung des Hohlbohrers
nach dem Bohrvorgang durch drehende Bewegung des Bohrers in die Wandung des Bohrganges
eingepreßt worden ist. Die Härtung des Überzuges erfolgt durch die Hitzeeinwirkung vom
Schmelzbad her.
Der die Verbindung zwischen Gaskanal und Gasabsaughaube vermittelnde Schlauch ist vorzugsweise
an dem dem Kanal zugekehrten Ende mit einem Konus versehen, der eine einfache, schnelle und
sichere Verbindung beim Aufsetzen neuer Kohleblöcke ermöglicht. Der Schlauch kann ein Metallschlauch
sein oder aus Kunststoff bestehen. Der erfindungsgemäße Ofen gestattet das Sammeln und1 Auffangen
der bei der Elektrolyse entstehenden Gase ohne Zutritt von Nebenluft und ermöglicht die Weiterleitung
dieser Gase zum Aufarbeiten.
Der erfindungsgemäße Ofen wird durch die Zeichnung näher erläutert. Die die Anode bildenden vorgebrannten
Kohleblöcke 2 des Elektrolyseofens 1 enthalten in der Mittelachse die Bohrgänge 3, die beim
Aufeinandersetzen der Blöcke einen zum Ableiten der
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Ofengase dienenden Kanal 3-3 bilden. Dieser Kanal ist über einen Schlauch 4, der an seinem dem Kanal
3-3 zugekehrten Ende einen Konus 5 besitzt, mit der Gasabsaughaube 6 verbunden, die zur Aufnahme und
zur Weiterleitung der Ofengase dient und die mittels Ketten 7 an der (nicht eingezeichneten) Deckenkonstruktion
des Ofenhauses gehaltert ist. Die von der Gasabsaughaube 6 ausgehende Leitung 8 führt in bekannter
Weise zu einer Unterdruckanlage und einer Gaswaschanlage.
Claims (11)
1. Ofen für die Schmelzflußelektrolyse von Aluminium mit kontinuierlichen Anoden aus vorgebrannten
Kohleblöcken, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Ableitung der sich bei der Elektrolyse
bildenden Ofengase jeder der Kohleblöcke (2) in seiner vertikalen Mittelachse einen lotrecht durchgehenden
Bohrgang (3) aufweist, derart, daß nach dem Aufeinandersetzen der Kohleblöcke Bohrgang
auf Bohrgang trifft und so ein durchgehender Kanal (3-3) entsteht, der an seinem oberen Ende
mit einem Konus (5) versehen und über einen vorzugsweise flexiblen Schlauch (4) mit einer über
den Kohleblöcken (2) befindlichen Gasabsaughaube (6) verbunden ist.
2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrgang (3) mit einem eingelassenen,
an der Bohrgangswandung dicht anschließenden Rohr ausgekleidet ist.
3. Ofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auskleidung des Bohrganges (3)
ein Aluminiumrohr dient.
4. Ofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auskleidung des Bohrganges (3)
ein Rohr aus kohlenstoffhaltigem Material dient.
5. Ofen nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Rohr und Bohrgangwandung
eine Kittschicht eingebracht ist.
6. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des Bohrganges (3)
einen vorzugsweise durch Hitzeeinwirkung gehärteten Überzug aufweist.
7. Ofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Material für den Überzug Aluminiumoxyd
dient.
8. Ofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Material für den Überzug kohlenstoffhaltiges
Material dient.
9. Ofen nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das für den Überzug dienende
Material in gegebenenfalls ungebranntem pastenförmigem Zustand, vorzugsweise bei der Rückführung
des Hohlbohrers nach dem Bohrvorgang durch drehende Bewegung in die Wandung des
Bohrganges eingepreßt worden ist.
10. Ofen nach den Ansprüchen Ibis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß als Material für den Schlauch (4) Metall oder Kunststoff dient.
11. Ofen nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasabsaughaube
(6) mittels Ketten (7) an der Dachkonstruktion des Ofenhauses gehaltert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 638 470, 950 816.
Deutsche Patentschriften Nr. 638 470, 950 816.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 750/149 12.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV20660A DE1142063B (de) | 1961-05-15 | 1961-05-15 | Ofen fuer die Schmelzflusselektrolyse von Aluminium mit kontinuierlichen Anoden aus vorgebrannten Kohlebloecken |
| GB1239662A GB930414A (en) | 1961-05-15 | 1962-03-30 | Improvements in or relating to electrolytic aluminium furnaces |
| FR897393A FR1322588A (fr) | 1961-05-15 | 1962-05-14 | Four pour l'électrolyse ignée de l'aluminium comportant des anodes continues en blocs de charbon ayant subi une cuisson préalable |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV20660A DE1142063B (de) | 1961-05-15 | 1961-05-15 | Ofen fuer die Schmelzflusselektrolyse von Aluminium mit kontinuierlichen Anoden aus vorgebrannten Kohlebloecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1142063B true DE1142063B (de) | 1963-01-03 |
Family
ID=7578667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV20660A Pending DE1142063B (de) | 1961-05-15 | 1961-05-15 | Ofen fuer die Schmelzflusselektrolyse von Aluminium mit kontinuierlichen Anoden aus vorgebrannten Kohlebloecken |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1142063B (de) |
| GB (1) | GB930414A (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE638470C (de) * | 1932-10-22 | 1936-11-16 | Norske Elektrokemisk Ind As | Selbstbackende Grosselektrode |
| DE950816C (de) * | 1953-04-25 | 1956-10-18 | Vaw Ver Aluminium Werke Ag | Kohlebloecke fuer kontinuierliche Elektroden |
-
1961
- 1961-05-15 DE DEV20660A patent/DE1142063B/de active Pending
-
1962
- 1962-03-30 GB GB1239662A patent/GB930414A/en not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE638470C (de) * | 1932-10-22 | 1936-11-16 | Norske Elektrokemisk Ind As | Selbstbackende Grosselektrode |
| DE950816C (de) * | 1953-04-25 | 1956-10-18 | Vaw Ver Aluminium Werke Ag | Kohlebloecke fuer kontinuierliche Elektroden |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB930414A (en) | 1963-07-03 |
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