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DE1141902B - Wendeheber zum Parkieren fuer Kraftfahrzeuge mit einem antreibbaren Rollrad - Google Patents

Wendeheber zum Parkieren fuer Kraftfahrzeuge mit einem antreibbaren Rollrad

Info

Publication number
DE1141902B
DE1141902B DEF30036A DEF0030036A DE1141902B DE 1141902 B DE1141902 B DE 1141902B DE F30036 A DEF30036 A DE F30036A DE F0030036 A DEF0030036 A DE F0030036A DE 1141902 B DE1141902 B DE 1141902B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
motor
support arm
roller wheel
spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF30036A
Other languages
English (en)
Inventor
Giovanni Bonmartini
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fiat SpA
Original Assignee
Fiat SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fiat SpA filed Critical Fiat SpA
Publication of DE1141902B publication Critical patent/DE1141902B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S9/00Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks
    • B60S9/14Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for both lifting and manoeuvring
    • B60S9/16Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for both lifting and manoeuvring for operating only on one end of vehicle
    • B60S9/18Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for both lifting and manoeuvring for operating only on one end of vehicle mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Wendeheber zum Parkieren für Kraftfahrzeuge mit einem antreibbaren Rollrad Die Erfindung bezieht sich auf einen Wendeheber zum Parkieren für Kraftfahrzeuge mit einem antreib_ baren Rollrad, das am äußeren Ende eines Tragarmes gehalten wird, der gemeinsam mit wenigstens einem Stützann ein Kniehebelpaar bildet-, das in einer zur 1:ängsachse des Kraftfahrzeuges senkrechten Ebene über eine Gewindespindel aussrhwenkbar ist.
  • Es kommt bekanntlich häufig vor, daß eine- genügend große Parklücke fär das jeweilige Kraftfahrzeug vorhanden ist, daß jedoch mit den üblichen Lenkaggregaten des Kraftfahrzeuges das Parkieren desselben sehr erschwert und zum Teil sogar umnög-]ich ist.
  • Als Hauptziel hat sich die Erfindung die Ausbildung einer derartigen Hilfsvorrichtung für Kraftfahrzeuge gesetzt, daß jedes mit dieser Hilfsvorrichtung versehene Kraftfahrzeug leicht auch in solchen Parklücken abgestellt werden kann, welche die Länge des betreffenden Kraftfahrzeuges nur geringfügig übersteigen. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, die genannte Hilfsvorrichtung so auszubilden und anzuordnen, daß der Fahrer des jeweiligen Kraftfahrzeuges das Abstellen oder Parken mittels dieser Hilfsvorrichtung in einfachster Weise durch Betätigung des Gaspedals durchführen kann. Darüber hinaus soll die Hilfsvorrichtung der Erfindung derart raumsparend sein, daß sie an dem jeweiligen Kraftfahrzeug ohne Veränderung des Aufbaues desselben unterzubringen ist. Schließlich soll es mit der Hilfsvorrichtung der Erfindung möglich sein, gleichzeitig eine wirksame Diebstahlsicherung zu gewährleisten.
  • Es ist bereits bekannt, zum Heben und Wenden von Kraftfahrzeugen auf der Stelle am Fahrzeug Hilfsräder anzuordnen, die in einer Querebene des Fahrzeuges gehoben, gesenkt und durch ein Kettengetriebe angetrieben werden können, so daß die Hilfsräder nach der Mitte des Wagenrahmens zu durch schwenkbare Arme abgestützt sind und mittels einer an sich bekannten, am Fahrzeugrahmen quergelagerten Spindel mit entgegengesetzten Gewinden durch den Motor in die Arbeits- und Ruhestellung gebracht werden können.
  • Es ist ferner bekannt, nur ein einziges Hilfsrad vorzusehen, um den genannten Zweck zu erreichen, so daß dieses Hilfsrad durch Flüssigkeitsdruck gehoben und gesenkt wird, der auf Kolben wirkt, die in am Fahrzeuggestell angeordneten Zylindern verschiebbar angebracht sind und das Hilfsrad an Stangen tragen.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung bei Wendehebern der eingangs geschilderten Art darin, daß der Wendeheber von einer als Trägerrahmen ausgebildeten Stoßstange des Kraftfahrzeuges aufgenommen ist und daß'die in an sich bekannter Weise mit gegensinnigen Gewindeteflen versehene Antriebs-Gewindespindel des genannten Tragarmes als Zugspindel sowohl das obere, Gleitstück des Tragarines als auch das obere Gleitstück des oder der ebenfalls schwenkbaren Stützarme bewegt und daß zur übertragung der Antriebsbewegung auf das Rollrad eine zur Zugspindel parallele Leitspindel vorgesehen ist, auf welcher das Antriebsrad des Rollrades dem Gleitstück des Tragarmes folgt, und daß ein Antriebsmotor wahlweise mit der Zug- bzw. mit der Leitspindel kuppelbar ist.
  • Nach einem besonderen Erfindungsmerkmal ist der Antriebsmotor als reversibler Elektromoter ausgebildet, welcher über von elektromechanischen Steuerungen betätigte Kupplungen wahlweise an die Zugspindel oder an die Leitspindel angekuppelt werden kann.
  • Um gleichzeitig eine besonders wirksame Diebstahlsicherung zu ermöglichen, ist nach einem weiteren Erfindungsmerkmal vorgesehen, daß der Elektromotor und die elektromechanischen Steuerungen in den elektrischen Stromkreis eingeschaltet sind, welcher vom Generator des Fahrzeuges gespeist wird, und daß in diesen Stromkreis ein mittels Schlüssel zu betätigender Ausschalter eingefügt: ist, so daß nach Wunsch der Generator des Fahrzeugmotors entweder mit der elektrischen Fahrzeuganlage oder mit derjenigen elektrischen Anlage verbunden werden kann, welche denElektromotor und die elektromagnetischen Steuerungen des Wendeschalters enthält.
  • Keine der bekannten Vorrichtungen ist so ausgebildet, daß wie bei der Erfindung das Rollrad in einem Kniehebelsystem gelagert wird und daß die Gelenkpunkte dieses Systems gegenläufig bewegt werden. Der besondere Vorteil dieser Anordnung ergibt sich daraus, daß die Reaktionskfäfte beim Ausfahren der Arme und beim Heben des Fahrzeuges ausschließlich als Zugkräfte innerhalb der die Gewindeteile aufweisenden Zugspindel auftreten, und zwar unter Vermeidung von schwierig aufnehmbaren Biegemomenten, Wenn außerdem ein einziger Antriebsmotor in Form eines reversiblen Elektromotors zur Anwendung kommt, ergibt sich der weitere Vorteil, daß gemeinsam mit der Umschaltung des Antriebes zwischen Zug- und Leitspindel ein besonders einfacher Aufbau des Wendehebers vorliegt. Außerdem bildet der erfindungsgemäße Wendcheber eine besonders raumsparende Zusatzeinrichtung für Kraftfahrzeuge, so daß nicht nur der Fahrzeugaufbau unverändert beibehalten bleiben kann, sondern daß außerdem auch noch die in jedem Fall benötigte Stoßstange als Trägerrahmen für die Aufnahme des Wendehebers Verwendung finden kann.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand schematischer Zeichnungen erläutert.
  • Fig. 1 zeigt ein vierrädriges Kraftfahrzeug mit einer erfindungsgemäßen Hilfsvorrichtung, von der Seite her gesehen; Fig. 2 ist ein vergößerter Teil einer Draufsicht auf die Hilfsvorrichtung des Ausführungsbeispiels für sich allein, teilweise geschnitten und mit Blickrichtung des Pfeiles 1 der Fig. 1; Fig. 3 zeigt eine abgeschnittene Vorderansicht der Hilfsvorrichtung des Ausführungsbeispiels für sich allein bei teilweisem Schnitt gemäß Linie III-III der Fig. 2, etwa im Maßstab dieser Fig. 2, so daß die Hilfsvorrichtung sich in ihrer untätigen Stellung befindet; Fig. 4 zeigt in nochmals vergrößertem Maßstab einen Querschnitt durch die Hilfsvorrichtung gemäß Linie 1V-IV der Fig. 3; Fig. 5 zeigt einen Teil der aus Fig. 3 zu ersehenden Antriebe der Hilfsvorrichtung, teilweise geschnitten und in vergrößertem Maßstab; Fig. 6 ist eine schaubildliche Darstellung eines Teiles der Hilfsvorrichtung bei teilweisem Schnitt und in der Gebrauchslage dieser Vorrichtung; Fig. 7 ist die Darstellung eines Schaltbüdes des elektrischen Stromkreises für die Speeisung eines elektrischen Antriebsmotors sowie von elektromechanischen Steuerungen der Hilfsvorrichtung.
  • Wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist, hält der rückwärtige Teil 70 des Kraftfahrzeuges an Stelle einer üblichen Stoßstange den Trägerrahmen 71 einer erfindungsgemäßen Hilfsvorrichtung, in welchem letztere aufgenommen ist, so daß sich diese Hilfsvorrichtung in ihrer Gebrauchslage befindet (Fig. 1).
  • Der an Stelle der rückwärtigen Stoßstange verwendete Trägerrahmen 71 der Vorrichtung weist einen Flansch oder Flügel 72 auf, mit welchem die Vorrichtung am rückwärtigen Fahrzeugteil 70 befestigt wird. Für diese Befestigung werden Bolzen 73, 74 verwendet, so daß dieselben an Anschlußteilen angeschraubt sind, welche mit dem rückwärtigen Fahrzeugteil fest in Verbindung stehen.
  • Der gegenüberliegende Flansch oder Flügel 75 des Trägerrahmens 71 weist gemäß Fig. 3 die übliche gewölbte Form auf, die sich dem rückwärtigen Umriß des Fahrzeugteiles 70 anpaßt. Sowohl dieser Flansch oder Flügel 75 wie auch der Verbindungssteg zum Befestigungsflansch 72 kann in der üblichen Weise mit Chrom plattiert und nach außen hin poliert sein, so daß, wie bei üblichen Stoßstangen, ein gefälliges Aussehen vorliegt.
  • Innerhalb des Trägerrahmens sind an dessen Stegteil zwischen den beiden Flanschen oder Flügeln 72 und 75 zwei Führungselernente 78 und 79 mittels Schrauben 76, 77 befestigt. Diese Führungselemente dienen zur verschiebbaren Halterung von Gleitstücken 80 und 80a, so daß diese Gleitstücke in Längsrichtung der Führungselemente 78, 79 durch die Drehung einer Gewindespindel 81 verschoben werden können, welche mit je einem rechtsgängigen und linksgängigen Gewindeteil 81 a bzw- 81 b versehen ist. Diese Gewindeteile 81 a , 81 b sind je in zugeordnete. Gewindebohrungen der Gleitstücke 80, 80 a eingeschraubt.
  • Parallel zu der genannten Gewindespindel 81 und den erwähnten Führungselementen 78, 79 ist eine genutete Welle 82 drehbar gelagert, welche ihre Drehbewegungen auf eine Hülse 83 überträgt, mit welcher ein Schneckenrad 84 verkeilt ist. Diese Hülse 83 ist innerhalb des Gleitstückes 80 gelagert -#n-d-#--insam mit demselben in Längsrichtung der genuteten Welle 82 verschiebbar. Das Schneckenrad 84 steht mit einer Schnecke 85 im Eingriff, die um einen Wellenzapfen 86 drehbar ist, um derart eine Geschwindigkeitsuntersetzung zu erreichen. Von der Schnecke 85 wird das Kettenrad einer Kette 110 angetrieben, welche von einem hohlen Arm 87 aufgenommen ist, der um den Wellenzapfen 86 Schwenkbewegungen ausführen kann. Das Kettenrad dient zum Antrieb eines Rollrades 89, welches drehbar von einer Achse 88 gehalten ist, die sich am anderen Ende des Schwenkarmes 87 befindet.
  • Der Schwenkarm 87 arbeitet mit Verbindungsstreben 90 zusammen, welche mit ihrem einen Ende gelenkig an diesem Arm und mit ihrem anderen Ende gelenkig mit dem Gleitstück 80 a verbunden sind, so daß ein Knie- oder Kipphebelmechanismus vorliegt.
  • An einem Ende der Führungselemente 78, 79 ist ein Gehäuse 91 mit dem Trägerrahmen 71 fest verbunden. Dieses Gehäuse nimmt das eine freie Ende sowohl der Gewindespindel 81 wie auch der genuteten Welle 82 in sich auf.
  • Auf der genuteten Welle 82 wird ein Zahnrad 92 b lose umlaufend gehalten, welches mit einer Kupplung 93 in Eingriff gebracht werden kann, die auf dieser Welle 82 gleitbar verschieblich angebracht ist. Diese Kupplung 93 erhält ihre Bewegungen von einem Hebel 94 her, welcher mit einem Stab 95 fest verbunden ist, so daß das Zahnrad 92b ein- und ausgekuppelt werden kann. Eine gleiche Anordnung mit einem Zahnrad 92 a ist auf der Gewindespindel 81 vorgesehen, welche zur Welle 82 parallel verläuft.
  • Um dem Stab 95 zum Ein- und Auskuppeln der Zahnräder 92 a bzw. 92 b, welche drehbar auf den zugeordneten Wellen oder Spindeln 82 bzw. 81 gehalten sind, die betreffenden Bewegungen zu erteilen, sind zwei Elektromagnete 96 a und 96 b vorgesehen.
  • Die Zahnräder 92 a und 92 b der Gewindespindel 81 bzw. der Welle 82 stehen außerdem mit einem Zahnrad 97 im Eingriff, welches mit einer Welle 98 verkeilt ist, die über ein weiteres Zahnrad 99 von einem Elektromotor 100 her in Drehung versetzt werden kann, welcher vom Trägerrahmen 71 aufgenommen ist.
  • Sowohl die Gewindespindel 81. wie auch die genutete Welle 82 sind gegen Staub und Feuchtigkeit durch eine nicht dargestellte Schutzhülle abgedeckt, welche aus Gummi oder einem sonst geeigneten Werkstoff hergestellt sein kann und Balgfonn aufweist. Die Enden dieser Schutzhülle sind an den Gleitstücken 80, 80a befestigt.
  • Gemäß Fig. 7 enthält die elektrische Anlage für die Betätigung der Hilfsvorrichtung einen Generator 101, welcher gleichzeitig der der Brennkraftmaschine des Fahrzeuges zugeordnete Generator (Lichtmaschine) sein kann. Dieser Generator ist zu der üblichen Batterie 102 (Akkumulator) parallel geschaltet. Darüber hinaus enthält diese elektrische Anlage einen Aussehalter 103 für die Batterie 1.02.
  • Der vom Generator 101 erzeugte Strom wird über einen Stromverteiler 104 und eine Leitung 105 sowohl dem Elektromotor100 wie auch den Elektromagneten 96a, 96b zugeführt, welche zur Steuerung der Betätigung der Spindel 81 und der Welle 82 dienen.
  • In die elektrische Leitung für die Stromzufuhr zum Motor 100 ist ein Umschalter 106 eingebaut, um den Umlaufsinn dieses Motors ändern zu können. Auch die elektrische Leitung für die Zufuhr von Strom zu den beiden Elektromagneten96a und 96b enthält einen Umschalter107, so daß wahlweise der eine oder der andere dieser Elektromagnete mit Strom versorgt werden kann.
  • Die vorstehend beschriebene Hilfsvorrichtung arbeitet wie folgt.
  • Um das Rollrad 89 in Richtung auf die Fahrbahn zu verschwenken, wird zunächst der Aussehalter 103 betätigt, so daß die Batterie 102.abgeschaltet und der Generator 101 direkt an den Stromkreis zum Motor 100 sowie zu den Elektromagneten 96 a und 96 b angeschlossen ist. Auf diese Weise kann der Elektromagnet 96a erregt werden, so daß das Zahnrad 92a mit der Gewindespindel 81 gekuppelt wird. Nunmehr wird dem Motor 100 durch Betätigung des Schalters 106 Strom zugeführt, so daß dieser Motor die Gewindespindel 81 dreht und über den eingangs erläute,rten Kipphobelmechanismus das Ausschwenken des Armes 87 bewirkt wird.
  • Hierbei verschieben sich die Gleitstücke 80 und 80 a auf den Führungselementen 78 und 79 in jeweils entgegengesetzter Richtung, sobald sich die Gewindespindel 81 im einen oder anderen Sinn dreht. Gleichzeitig erfolgt die gewünschte Verstellbewegung der mit den Gleitstücken 80, 80a gelenkig verbundenen Verbindungsstreben 90 bzw. des Armes 87, so daß schließlich das Rollrad 89 mit der Fahrbahn in Berührung kommt und am Ende des Bewegungsvorganges der rückwärtige Fahrzeugteil 70 angehoben und die rückwärtigen Fahrzeugräder von der Fahrbahn abgehoben werden.
  • Nunmehr werden der Elektromagnet 96 b und die genutete Welle 82 eingekuppelt, so daß der Motor 100 über das Schneckenrad 84 und die Schnecke 85 das Rollrad 89 in Umdrehung versetzt, indem die Kette 110 ein nicht dargestelltes Kettenrad antreibt, welches mit dem Rollrad 89 in Verbindung steht. Durch die Drehung des Rollrades 89 wird der rückwärtige Fahrzeugteil 70 seitlich versetzt. Ein von den Gleitstücken 80, 80 a betätigter (nicht dargestellter) automatischer Schalter unterbricht die Stromzufuhr zum Elektromagnet 96a, wenn diese Gleitstücke das Ende ihrer Bewegungsbahn erreicht haben.
  • Sobald das Rollrad 89 sich in seiner voll ausgefahrenen Stellung befindet, erfolgt die Abstützung des Fahrzeuges gegenüber der Fahrbahn lediglich auf drei Punkten, nämlich über die beiden Vorderräder und das Rollrad 89. Diese Abstützung ist statisch bestimmt, so daß das Fahrzeug nicht kippen kann.
  • Während der Betätigung der erfindungsgemäßen Hilfsvorrichtung läuft der Antriebsmotor des Fahrzeuges weiter, so daß der für die Hilfsvorrichtung benötigte elektrische Strom vom Generator 101 erzeugt werden kann, während die Batterie 102 mittels des Schalters 103 von diesem elektrischen Stromkreis abgeschaltet ist. Dieser Schalter 103 ist als durch einen Schlüssel zu betätigender Schalter ausgebildet und kann in seiner die Batteriel02 abschaltenden Stellung versperrt werden, so daß das Fahrzeug diebstahlsicher gemacht wird, wenn der elektrische Strom abgeschaltet ist. Außerdem ist gewährleistet, daß durch irgendeinen Kurzschluß, welcher während des Parkens eintreten könnte, keine Betätigung der Hilfsvorrichtung und damit eine unbeabsichtigte Fahrzeugbewegung ZD eintritt.
  • Aus der vorstehendenBeschreibung ergibt sich, daß die Drehzahl des Elektromotors 100 lediglich durch Betätigung des Gaspedals für den Fahrzeugmotor verändert werden kann, wenn dieserElektromotor100 seinen Strom von dem Generator 101 erhält, der vom Fahrzeugmotor angetrieben wird. Auf diese Weise wird die Durchführung des Parkens oder Abstellens des Fahrzeuges mittels der erfindungsgemäßen Hilfsvorrichtung wesentlich erleichtert, da hierfür der Fahrer lediglich die übliche Fußbewegung auszuführen braucht, wie sie auch für die normale Betätigung des Gaspedals für den Antriebsmotor des Fahrzeuges erfolgt.
  • Darüber hinaus wird durch die Möglichkeit des Abschaltens der Fahrzeugbatterie vom elektrischen Stromkreis für den Wendeheber nach der Erfindung erreicht, daß ein zu schnelles Entladen der Batterie unterbunden wird, falls dieselbe für die Betätigung des erfindungsgemäßen Wendehebers herangezogen würde. Auf diese Weise wird die Lebensdauer der Batterie erheblich verlängert.
  • Es wurde vorstehend bereits darauf hingewiesen, daß der Elektromotor 100 reversibel ausgebildet ist, so daß mit ein und demselben Motor das Abstellen des Fahrzeuges nach entgegengesetzten Richtungen hin wie auch das Einbringen des Rollrades in seine Ruhelage des Trägerrahmens möglich ist.
  • Wie ebenfalls vorangehend ausgeführt wurde, ist die Erfindung nicht auf Einzelheiten des beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiels beschränkt, so daß der Aufbau dieser Vorrichtung innerhalb des Rahmens der Erfindung abgeändert werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Wendeheber zum Parkieren für Kraftfahrzeuge mit einem antreibbaren Rollrad, das am äußeren Ende eines Tragarines gehalten wird, der gemeinsam mit wenigstens einem Stützarm ein Kniehebelpaar bildet, das in einer zur Längsachse des Kraftfahrzeuges senkrechten Ebene über eine Gewindespindel ausschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Wendeheber von einer als Trägerrahmen (71) ausgebildeten Stoßstange des Kraftfahrzeuges aufgenommen ist und daß die in an sich bekannter Weise mit gegensinnigen Gewindeteilen (81a, 81b) versehene Antriebs-Ge_ windespindel (81) des genannten Tragannes (87) als Zugspindel sowohl da-, obere Gleitstück (80) des Tragarmes (87) als auch das obere Gleitstück (80a) des oder der ebenfalls schwenkbaren Stützarme (90) bewegt und daß zur übertragung der Antriebsbewegung auf das Rollrad (89) eine zur Zugspindel (81) parallele Leitspindel (82) vorgesehen ist, auf welcher das Antriebsrad (84) des Rollrades (89) dem Gleitstück (80) des Tragarmes (87) folgt, und daß ein Antriebsmotor (100) wahlweise mit der Zug- bzw. mit der Leitsp indel (81 bzw. 82) kuppelbar ist.
  2. 2. Wendeheber nach Ansprach 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß der Antriebsmotor als reversibler Elektromotor (100) ausgebildet ist, weleher über von elektromechanischen Steuerungen (96a, 96b) betätigte Kupplungen (93, 94, 95) wahlweise an die Zugspindel (81) oder an die Leitspindel (82) angekuppelt werden kann. 3. Wendeheber nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (100) und die elektromechanischen Steuerungen (96a, 96b) in den elektrischen Stromkreis eingeschaltet sind, welcher vom Generator (109) des Fahrzeuges gespeist wird, und daß in diesen Stromkreis ein mittels Schlüssel zu betätigender Ausschalter (103) eingefügt ist, so daß nach Wunsch der Generator (101) des Fahrzeugmotors entweder mit der elektrischen Fahrzeuganlage odex mit deijenigen elektrischen Anlage verbunden werden kann, welche den Elektromotor (100) und die elektromagnetischen Steuerungen (96a, 96b) des Wendeschahers enthält.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 470 090, 470 887.
DEF30036A 1958-12-18 1959-12-08 Wendeheber zum Parkieren fuer Kraftfahrzeuge mit einem antreibbaren Rollrad Pending DE1141902B (de)

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