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DE1141820B - Schreibgeraet fuer Registrierstreifen-auswertevorrichtungen - Google Patents

Schreibgeraet fuer Registrierstreifen-auswertevorrichtungen

Info

Publication number
DE1141820B
DE1141820B DES36441A DES0036441A DE1141820B DE 1141820 B DE1141820 B DE 1141820B DE S36441 A DES36441 A DE S36441A DE S0036441 A DES0036441 A DE S0036441A DE 1141820 B DE1141820 B DE 1141820B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bridge
balancing
branch
voltmeter
writing device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES36441A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Paschen
Friedrich Schmidt
Wilhelm Bilz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES36441A priority Critical patent/DE1141820B/de
Publication of DE1141820B publication Critical patent/DE1141820B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • H03M1/10Calibration or testing
    • H03M1/1009Calibration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)

Description

  • Schreibgerät für Registrierstreifenauswertevorrichtungen Es sind Registrierstreifenauswertevorrichtungen vorgeschlagen worden, bei denen beispielsweise periodisch von einem Maximumzähler abgelochte Werte abgetastet und durch Widerstände wiedergegeben werden. Diese Widerstände werden beispielsweise in den einen Außenzweig einer selbstabgleichenden Brücke eingeführt und in einem anderen Außenzweig dieser Brücke wird ein Abgleichwiderstand so lange selbsttätig nachgeregelt, bis die Brücke im Gleichgewicht ist, d. h. durch die Brückendiagonale kein Strom fließt. Diese Diagonale enthält die Steuereinrichtung der Abgleichvorrichtung. Mit dem verstellbaren Teil oder den verstellbaren Teilen des Abgleichwiderstandes können dann irgendwelche Rechengeräte, Druckvorrichtungen od. dgl. gekuppelt sein.
  • Solche Auswertevorrichtungen kann man auch dazu benützen, die Angaben mehrerer Streifen jeweils zu summieren, indem man in dem einen Außenzweig der Brücke die die einzelnen Registrierwerte wiedergebenden Widerstände in Reihe schaltet.
  • Häufig besteht der Wunsch, die einzelnen Meßwerte oder Wertsummen der Registrierstreifen in einer Schaulinie darzustellen. Aufgabe der Erfindung ist es, hierfür mit einfachsten, zum Teil an sich bekannten Mitteln und Geräten, die gewünschtenfalls gleichzeitig auch zu einem anderen Zweck verwendet werden können und gegebenenfalls ohnehin schon vorhanden sind, ein Schreibgerät zu schaffen, das die gewünschte Schaulinie meßgetreu aufzeichnet, ohne daß die Funktion dieses Schreibgerätes eine nachteilige oder unerwünschte Rückwirkung auf die Funktion der auch für einen anderen Zweck verwendbaren Mittel und Geräte ausübt.
  • Es ist bekannt (deutsche Patentschrift 608 773), entsprechend den Markierungen von Lochstreifen ein Netzwerk von Widerständen einzustellen, und es ist auch bekannt, ein derartiges Netzwerk in Form von Brücken- und Reihenschaltungen anzuordnen und die damit ermittelten Meßwerte an einem Galvanometer anzuzeigen oder auch mit einem registrierenden Meßwerk festzuhalten. Von einer derartigen Registriereinrichtung wird auch beim Erfindungsgegenstand Gebrauch gemacht, doch in einer ganz besonderen Weise.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Schreibgerät für Registrierstreifen-Auswertevorrichtungen, bei denen in einem Außenzweig einer selbstabgleichenden Brücke die registrierten Werte jeweils durch Widerstände wiedergegeben werden, und bei denen durch selbsttätige Regelung eines Abgleichwiderstandes in einem anderen Außenzweig die Brücke abgeglichen wird. Erfindungsgemäß ist ein solches Schreibgerät dadurch - gekennzeichnet, daß das Gesperre der Schreibvorrichtung des an den abgegriffenen Teil des Abgleichwiderstandes angeschlossenen registrierenden Voltmeters die Schreibvorrichtung nur beim Abtasten des Spannungsabfalles vorübergehend freigibt, und daß eine Schaltanordnung während dieser Zeit der Widerstandsabtastung durch das Voltmeter die Selbstabgleichung der Brücke sperrt oder abschaltet.
  • Um die besonderen Vorteile dieses Schreibgerätes zeigen zu können, wird zunächst ein Ausführungsbeispiel des Schreibgerätes nach der Erfindung an Hand der Zeichnung in seinem Aufbau und in seiner Wirkungsweise erläutert.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß beispielsweise die zeitlich zusammengehörigen Registrierwerte von drei Lochstreifen 1 summiert und aufgezeichnet werden. Jeder Streifen läuft in bekannter Weise durch eine Abtastvorrichtung 2 absatzweise hindurch, -die die Registrierwerte in Widerstandswerten wiedergeben. Diese Widerstände sind in einem Außenzweig 3 einer selbstabgleichenden Brücke 4 in Reihe geschaltet. In einem benachbarten Außenzweig 5 liegt ein Abgleichwiderstand 6, dessen beweglicher Kontakt 7 mittels einer Spindel 8 von einem Motor 9 angetrieben wird. Der Motor wird durch einen Kontakt 10 eines im Diagonalzweig 11 der Brücke liegenden Relais 12 geschaltet. Bei der praktischen Ausführung liegt im Diagonalzweig ein Verstärker, der seinerseits Kontakte für Vor- und Rücklauf des Motors 9 steuert. Aber dies ist der Einfachheit halber in der Zeichnung weggelassen. In den anderen Außenzweigen der Brücke liegen Widerstände 13, 14. An dem abgegriffenen Teil des Abgleichwiderstandes 6 ist über einen Schalter 15 ein schreibendes Voltmeter 16 angeschlossen. Mit dem Schalter 15 ist ein Schalter 17 zum Abschalten des Motors 9 und ein Schalter 18 zum Steuern einer Sperrvorrichtung für das Schreibzeug 19 des Voltmeters gekuppelt. Bei Betätigung des Schalters 18 werden auch gleichzeitig der Papierstreifen 20 des Voltmeters um einen Schritt s fortgeschaltet. T ist die vom Schreibzeug 19 aufgezeichnete Treppenlinie.
  • Die Anordnung arbeitet folgendermaßen: Sobald die gleichzeitig registrierten Werte der Streifen 1 abgetastet und durch Widerstände nachgebildet sind, wird die Brücke an Spannung gelegt und der Motor 9 läuft nun so lange, bis der abgegriffene Teil des Abgleichwiderstandes 6 in einem bestimmten Verhältnis zu den Widerständen im Zweig 3 ist, d. h., die Brücke sich im Gleichgewicht befindet. Bei der Verstellung des Kontaktes 7 werden gleichzeitig verschiedene Organe der Auswertevorrichtung betätigt, doch soll hier nicht darauf eingegangen werden. Nach Beendigung des Abgleichvorgangs werden die Schalter im Sinne des Pfeiles P bewegt. Dadurch wird das Voltmeter 16 an den abgegriffenen Teil des Widerstandes 6 gelegt, und zwar mittels des Schalters 15. Durch den Schalter 17 wird der Motor 9 abgeschaltet und durch den Schalter 18 wird die Sperrung des Schreibzeigers 19 aufgehoben und gleichzeitig der Papierstreifen 20 um einen Schritt s fortgeschaltet. Es wird dann eine neue Stufe der Treppenlinie gezeichnet. Anschließend werden die genannten Schalter wieder in die gezeichnete Stellung zurückgebracht. Die Streifen 1 werden um einen Schritt fortgeschaltet und die ganzen Vorgänge wiederholen sich. Auf diese Weise entsteht die Treppenlinie T, die nun anschaulich die Summenwerte der Registrierstreifen 1 wiedergibt.
  • Bei der praktischen Ausführung sind statt eines Abgleichwiderstandes 6 drei dekadenmäßig unterteilte und in Reihe geschaltete Widerstände vorhanden. Dadurch ändert sich aber im Prinzip nichts an der beschriebenen Wirkungsweise des schreibenden Voltmeters.
  • Die Erfindung bietet den Vorteil, daß mit einfachen Mitteln vorhandene Auswertevorrichtungen vorteilhaft ergänzt werden können, und daß man dadurch bei den sonst mit Ziffern und Druckvorrichtungen arbeitenden Auswertevorrichtungen in einfachster Weise eine übersichtliche Schaulinie erhält. Natürlich könnte man auf dem Streifen 20 neben jedem registrierten Wert durch eine von der Auswertevorrichtung betätigte Druckvorrichtung auch den Ziffernwert aufdrucken oder ablochen lassen, um so die Ablesegenauigkeit zu erhöhen. Die Schaulinie dient dann beispielsweise zum Aufsuchen eines Maximums und die gedruckten oder abgelochfen Werte zur genauen Ablesung dieses Maximums.
  • Wie oben an Hand des Ausführungsbeispieles gezeigt wurde, wird bei dem Schreibgerät nach der Erfindung die zu messende Spannung nicht gleich unmittelbar von den eingestellten Widerständen im Brückenzweig 3 abgenommen, sondern von dem nachgebildeten Widerstand im Brückenzweig 5. An sich sind beide Wege gangbar, und es mag die Frage auftreten, ob der erstere Weg nicht erheblich einfacher wäre. Daß aber tatsächlich der zweite Weg wesentliche Vorteile bietet, läßt sich mit mehreren Gründen belegen: Ein erster Grund liegt schon allein darin, daß die zu messenden Werte in der Regel nicht nur mittels eines Meßinstrumentes angezeigt und aufgeschrieben, sondern gleichzeitig auch gedruckt oder abgelocht werden. Das Drucken und Lochen erfordert einen mechanischen Antrieb, beispielsweise einen Motor. Den Aufwand eines besonderen Motors bzw. eines besonderen Antriebes hierfür kann man aber ersparen, wenn man dafür gleich den Antrieb der Auswertevorrichtung (den Motor 9 in der Anmeldungszeichnung) verwendet, wie es oben schon erwähnt wurde.
  • Als weiterer Grund ist anzuführen, daß sich bei Verwendung der Abgleichbrücke die Möglichkeit bietet, durch unterschiedliche Bemessung der Festwiderstände 13 und 14 unterschiedliche Widerstandsgrößenordnungen in den Brückenzweigen 3 und 5 zu erhalten. Man kann also im Brückenzweig 3 Widerstände in einer Größenordnung verwenden, die sich für die Abtasteinrichtung 2 am besten eignen; und man kann im Brückenzweig 5 Widerstände in einer Größenordnung vorsehen, die sich für die Übertragung auf das Schreibgerät am besten eignet.
  • Ein dritter Grund ist, daß man bei Verwendung einer Abgleichbrücke nicht nur eine Summierung von auf Registrierstreifen abgelochten Werten vornehmen kann, wie es auf Seite 1 der Beschreibung im letzten Absatz erwähnt ist, sondern auch eine Produkt- oder Quotientenbildung. Da dies indessen nicht zur Erfindung gehört, sei lediglich ausgeführt, daß zur Produktbildung zweier Faktoren diese im Brückenzweig 3 und am Widerstand 14 der Anmeldezeichnung abgebildet werden, während zur Quotientenbildung die beiden Werte im Brückenzweig 3 und am Widerstand 13 abgebildet werden.
  • Die vorgenannten drei Gründe zeigen, daß das Arbeiten mit einer Abgleichbrücke, also mit einer Übertragung der Meßgrößen von einem Meßwiderstand auf einen Abgleichwiderstand, Vorteile bietet, die die Anwendung einer Abgleichbrücke schon ohnehin empfehlen. Darüber hinaus ergeben sich aber durch das Arbeiten mit einer Abgleichbrücke noch weitere sehr wesentliche und überraschende Vorteile durch deren beim Erfindungsgegenstand gewählte Kombination mit dem periodischen Sperren der Übertragung des Meßwertes auf das Schreibgerät: Die Übertragung der zu messenden Spannung auf das Schreibgerät erfordert eine zwar kurze, aber immerhin endliche Zeitdauer, und zwar für jeden einzelnen Meßwert. Würde man die zu messende Spannung vom Brückenzweig 3 abnehmen, so würde man während der vorgenannten Zeitdauer keine Änderungen am Widerstand dieses Brückenzweigs vornehmen dürfen; d. h., man würde während der Übertragungsdauer die Abtasteinrichtung 2 unverändert ruhen lassen müssen. Wenn man aber gemäß dem Patentanspruch der Anmeldung verfährt, so können während der Dauer der Spannungsübertragung vom Brückenzweig 5 zum Schreibgerät hin inzwischen die Lochstreifen 1 in der Abtasteinrichtung 2 bereits weitergerückt werden. Bei der großen Anzahl der von den Lochstreifen nacheinander abzutastenden Meßwerte summieren sich diese an sich kleinen Zeitersparnisse zu einer ansehnlich großen Gesamtzeitersparnis.
  • Ein weiterer Vorteil der beim Erfindungsgegenstand gewählten Kombination ist folgender: Die Abnahme der Spannung geschieht durch Anlegen eines Volt-Meters. Da das Voltmeter einen Eigenwiderstand hat, so ändert sich durch das Paralielschalten des Voltmeters der abzutastende Widerstandswert mehr oder minder, so daß das Schreibgerät einen mehr oder minder falschen Meßwert aufschreibt. Hierdurch können sich erhebliche Unliebsamkeiten bei der Abrechnung der gemessenen Werte in Mark und Pfennig ergeben. Bei dem Gerät nach der Erfindung aber kann dieser Mangel nicht vorkommen: denn bei der Übertragung des Meßwertes vom Brückenzweig 3 auf den Brückenzweig 5 ist das Voltmeter von der Brücke abgetrennt, so daß im Zweig 5 genau der gleiche Wert abgebildet wird wie im Brückenzweig 3; und wenn dann anschließend die Übertragung vom Brückenzweig 5 auf das Schreibgerät stattfindet, dann ist die Selbstabgleichung, d. h. der Motor 9, gesperrt, so daß sich dabei die Größe des im Zweig 5 abgebildeten Widerstandes trotz des Anlegens des Voltmeters nicht ändern kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schreibgerät für Registrierstreifen-Auswertevorrichtungen, bei denen in einem Außenzweig einer selbstabgleichenden Brücke die registrierten Werte jeweils durch Widerstände wiedergegeben werden, und bei denen durch selbsttätige Regelung eines Abgleichwiderstandes in einem anderen Außenzweig die Brücke abgeglichen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesperre der Schreibvorrichtung des an den abgegriffenen Teil des Abgleichwiderstandes angeschlossenen registrierenden Voltmeters die Schreibvorrichtung nur beim Abtasten des Spannungsabfalles vorübergehend freigibt, und daß eine Schaltanordnung während dieser Zeit der Widerstandsabtastung durch das Voltmeter die Selbstabglei.chung der Brücke sperrt oder abschaltet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 310 258, 389 781, 608 773, 910 488. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1005 771.
DES36441A 1953-11-23 1953-11-23 Schreibgeraet fuer Registrierstreifen-auswertevorrichtungen Pending DE1141820B (de)

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DES36441A DE1141820B (de) 1953-11-23 1953-11-23 Schreibgeraet fuer Registrierstreifen-auswertevorrichtungen

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1276355B (de) * 1964-07-23 1968-08-29 Licentia Gmbh Messbruecke
DE1623534B1 (de) * 1967-04-28 1972-05-04 Rohde & Schwarz Anordnung zum schreiben eines durch mehrere messpunkte bestimmten zusammenhängenden polygondiagrammes mittels eines zweikoordinaten-kompensationsschreibers

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DE310258C (de) *
DE389781C (de) * 1921-06-20 1924-02-07 Landis & Gyr Ag Schreibender Verbrauchsmesser
DE608773C (de) * 1930-02-28 1935-02-01 Siemens & Halske Akt Ges Vorrichtung zur Bestimmung von Merkmalen eines Kollektivs
DE910488C (de) * 1935-05-26 1954-05-03 Aeg Einrichtung zur Auswertung von Registrierungen
DE1005771B (de) 1953-04-04 1957-04-04 Siemens Ag Vorrichtung zur Ermittlung des Scheinverbrauchs oder Summenscheinverbrauchs aus periodisch vorgegebenen Wirk- und Blindverbrauchsmesswerten

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