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DE1140948B - Zwangdurchlaufdampferzeuger mit Zwischenueberhitzung - Google Patents

Zwangdurchlaufdampferzeuger mit Zwischenueberhitzung

Info

Publication number
DE1140948B
DE1140948B DES71995A DES0071995A DE1140948B DE 1140948 B DE1140948 B DE 1140948B DE S71995 A DES71995 A DE S71995A DE S0071995 A DES0071995 A DE S0071995A DE 1140948 B DE1140948 B DE 1140948B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
steam
reheater
liquid separator
steam generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES71995A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Eth Alfred Brunner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sulzer AG
Original Assignee
Sulzer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sulzer AG filed Critical Sulzer AG
Publication of DE1140948B publication Critical patent/DE1140948B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K3/00Plants characterised by the use of steam or heat accumulators, or intermediate steam heaters, therein
    • F01K3/02Use of accumulators and specific engine types; Control thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Zwangdurchlaufdampferzeuger mit Zwischenüberhitzung Die Erfindung betrifft einen Zwangdurchlaufdampferzeuger mit Zwischenüberhitzung des im Hochdruckteil einer Kraftmaschine auf einen Zwischendruck entspannten Dampfes und mit einem Flüssigkeitsabscheider, der in der die Hochdruckdampfleitung und die zum Zwischenüberhitzer führende Leitung verbindenden Bypaßleitung angeordnet ist und der als Anfahrbehälter und Wärmespeicher ausgebildet ist und zur Aufnahme und Abgabe von Speisewasser mit dem Speisewasserkreislauf in Verbindung steht, während die Bypaßleitung, die den Dampfraum des Flüssigkeitsabscheiders mit der zum Zwischenüberhitzer führenden Leitung verbindet, ein Durchflußregelorgan aufweist.
  • Bei einer bekannten Anlage dieser Art kann bei vermehrtem Dampfbedarf im Niederdruckteil der Kraftmaschine Sattdampf aus dem Speicher entnommen und dem Zwischenüberhitzer zugeführt werden. Der Speicher wird dabei durch Frischdampf beheizt. Dies hat den Nachteil, daß Energieverluste auftreten, da der zum Heizen benutzte Frischdampf nicht zur Arbeitsleistung im Hochdruckteil herangezogen wird. Außerdem wird bei vermehrtem Dampfbedarf der Kraftmaschine durch den Zusatz von Sattdampf aus dem Speicher die Temperatur der Zwischenüberhitzung herabgesetzt.
  • Es ist ferner eine Dampfkraftanlage mit Zwischenüberhitzung des im Hochdruckteil einer Kraftmaschine auf einen Zwischendruck entspannten Dampfes bekannt, bei der zwischen Hochdruckteil und Zwischenüberhitzer eine Leitung abzweigt, die zu einem Entgaser an einem Speisewasserbehälter führt. Die durch diese Leitung entnommene Teilmenge von teilentspanntem Dampf dient zur Entgasung des Speisewassers.
  • Es ist ferner eine Dampfkraftanlage mit Zwischenüberhitzung bekannt, bei der in der Bypaßleitung ein Flüssigkeitsabscheider vorgesehen ist, der nur beim Anfahren der Anlage in Betrieb ist und der dann über eine an einer Zwischenstelle des Dampferzeugerrohrsystems angeschlossene Leitung regelbare Teilmengen von Hochdruckarbeitsmittel erhalten kann. Zwangdurchlaufdampferzeuger können nur verhältnismäßig geringe Energiemengen speichern. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Speicherfähigkeit eines Zwangdurchlaufdampferzeugers mit einfachen Mitteln zu vergrößern. Zur Lösung dieser Aufgabe besteht das erfinderische Neue daxin, daß eine Leitung vorgesehen ist, die dem als Anfahrbehälter und Wärmespeicher ausgebildeten Flüssigkeitsabscheider regelbare Teilmengen von in dem Hochdruckteil teilentspanntem Dampf zuführt. Hierdurch werden wesentliche Vorteile erzielt, indem die Speicherfähigkeit des Zwangdurchlaufdampferzeugers mit einfachen Mitteln in betriebssicherer Weise vergrößert wird. Es treten dabei keine Temperaturabsenkungen auf, wenn sich der Dampfbedarf der Kraftmaschine erhöht, da in diesem Falle die Dampfzufuhr zum Speicher gedrosselt wird und dadurch mehrteilentspannterDampf, der eine höhere Temperatur hat als der Sattdampf aus dem Speicher, zum Zwischenüberhitzer strömt. Es treten auch keine Energieverluste im Frischdampf mehr auf, da dieser im ganzen den Hochdruckteil der Kraftmaschine durchströmt und nicht mehr zum Heizen des Speichers benutzt wird.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung beschrieben, deren Fig.1 ein Schaltschema eines Ausführungsbeispiels einer Dampfkraftanlage, Fig. 2 ein Schaltschema einer gegenüber Fig. 1 abgewandelten Dampfkraftanlage und Fig. 3 einen Schnitt durch einen als Anfahrbehälter und Wärmespeicher dienenden Flüssigkeitsabscheider zeigen.
  • Gemäß Fig.1 ist ein Zwangdurchlaufdampferzeuger 1 mit überhitzer 2 über eine Hoehdruckdampfleitung 32 mit Turbinenventil 25 mit dem Hochdruckteil 3 einer einen elektrischen Generator 31 antreibenden Turbine verbunden. Von dem Hochdruckteil 3 führt eine Zwischendruckdampfleitung 33 mit Absperrventil 15 zu einem Zwischenüberhitzer 4, der seinerseits über eine Leitung 34 mit Turbinenventil 50 mit dem Mittel- und Niederdruckteil5 der Turbine verbunden ist.
  • Die Hochdruckleitung 32 ist mit der Zwischendruckleitung 33 über eine Bypaßleitung 42 verbunden, in die ein Flüssigkeitsabscheider 13 eingeschaltet ist, der als Anfahrbehälter und Wärmespeicher ausgebildet ist, indem er einen großen Wasserraum aufweist. Vor dem Eintritt der Bypaßleitung 42 in den Flüssigkeitsabscheider 13 ist in der Leitung 42 ein Bypaßventil 20 vorgesehen, während diese Leitung nach ihrem Austritt aus dem Dampfraum des Flüssigkeitsabscheiders 13 ein Durchflußregelorgan 21 aufweist. In den Wasserraum des Anfahrbehälters 13 mündet eine mit einem Durchflußregelorgan 27 ausgestattete Leitung 44, die hinter dem Absperrorgan 15 und vor der Einmündung der Bypaßleitung 42 in die Zwischendruckdampfleitung 33 von dieser abzweigt. Nach dieser Abzweigung kann in der Leitung 33 ein Drosselorgan 26 eingeschaltet sein, das vorgesehen wird, wenn der Widerstand des Leitungabschnittes zwischen der Abzweigung 44 und der Einmündung der Bypaßleitung 42 nicht groß genug ist. Bei entsprechender Ausbildung des Drosselorgans 26 kann es die Funktionen des Absperrorgans 15 mitübernehmen, so daß dann das Organ 15 weggelassen werden könnte. -An dem Mittel- und Niederdruckteil 5 ist ein Kondensator 6 angeschlossen, von dem eine Kondensatleitung 35 zu einem Speisebehälter 10 führt. In die Kondensatleitung 35 sind eine Kondensatpumpe 7 und zwei Vorwärmer 8 und 9 eingeschaltet, die mit Dampf beheizt sind, der über Anzapfleitungen 36 bzw. 37 dem Mittel- und Niederdruckteil 5 entnommen wird. Der Speisebehälter 10 ist über eine Leitung 38 mit dem Flüssigkeitsabscheider 13 verbunden. In der Leitung 38 sind eine Niederdruckspeisepumpe 11 und ein Vorwärmer 12 angeordnet, der dampfbeheizt ist über eine am Mittel- und Niederdruckteil 5 angeschlossene Anzapfleitung 40. Zu Temperaturregelungszwecken ist der Vorwärmer 12 durch eine Bypaßleitung 46 umgangen, die mit Hilfe von Durchflußregelorganen 30 und 41 zu- oder abgeschaltet werden kann. Vom Anfahrbehälter 13 führt eine mit einer Hochdruckspeisepumpe 14 versehene Leitung 39 zum Dampferzeuger 1.
  • Auch der Speisebehälter 10 dient als Anfahrbehälter, wozu von der Leitung 34 eine Bypaßleitung 43 mit Bypaßventil 22 abzweigt, die in den Wasserraum des Speisebehälters 10 mündet. Eine weitere Bypaßleitung 45 zweigt von der Leitung 34 ab und mündet in den Kondensator 6. Die Leitung 45 ist mit einem Bypaßventil 23 und einem Einspritzkühler 24 ausgerüstet.
  • Beim Anfahren der Anlage sind die Turbinenventile 25 und 50 sowie das Absperrventil 15 geschlossen, während die Bypaßventile 20 und 22 oder 23 sowie das Durchflußregelorgan 21 geöffnet sind. Mittels der Hochdruckspeisepumpe 14 wird Wasser angesaugt und über den Dampferzeuger 1, Überhitzer 2 und Bypaßleitung 42 in den Anfahrbehälter 13 umgewälzt. Im Dampferzeuger 1 und Überhitzer 2 erwärmt sich das Wasser nach und nach, und dabei entstehender Dampf gelangt über das Ventil 21 in den Zwischenüberhitzer 4, der dadurch gekühlt wird. Dieser Dampf entweicht danach entweder über das Bypaßventil 22 in den Speisebehälter 10 oder über das Bypaßventil 23 und den Einspritzkühler 24 in den Kondensator 6. Während des Betriebes der Anlage sind die Bypaßventile 20, 22 und 23 geschlossen und die Turbinenventile 25 und 50 sowie das Absperrventil 15 und das Durchflußregelorgan 27 geöffnet. Der in dem Hochdruckteil 3 entspannte Dampf strömt zum größten Teil über die Zwischendruckleitung 33 in den Zwischenüberhitzer 4 und von da zum Mittel und Niederdruckteil 5. Der restliche Teil des im Hochdruckteil 3 entspannten Dampfes gelangt über die Leitung 44 in den Wasserraum des Anfahrbehälters 13. Bei geschlossenem Ventil 21 kondensiert dieser Dampf und gelangt mit dem Speisewasser in den Dampferzeuger 1. Ist dagegen das Ventil 21 etwas geöffnet, so wird der über die Leitung 44 eingeführte restliche Teil des teilentspannten Dampfes enthitzt und gelangt als Sattdampf über das Ventil 21 zusammen mit dem größeren Teil des teilentspannten Dampfes in den Zwischenüberhitzer 4. Je nach der eingestellten öffnung der Ventile 27 und 21 läßt sich die Temperatur des den Zwischenüberhitzer 4 verlassenden Dampfes beeinflussen. Zur Kontrolle dieser Temperatur ist am Austritt des Zwischenüberhitzers ein Temperaturmeßorgan 28 vorgesehen. Durch mehr Öffnen des Ventils 21 wird dem Anfahrbehälter 13 mehr Sattdampf entzogen, so daß einerseits wegen der größeren Dampfmenge am Zwischenüberhitzereintritt und andererseits wegen deren tieferen Temperatur die Austrittstemperatur sinkt. Wird dagegen bei gleich großer Öffnung des Ventils 21 mehr Dampf über das Ventil 27 in den Anfahrbehälter 13 eingeführt, so geht die Dampfmenge am Zwischenüberhitzereintritt zurück, und die Austrittstemperatur steigt. Dabei nimmt das Speisewasser im Anfahrbehälter mehr Wärme aus dem zugeführten Dampf auf, so daß die Wassertemperatur steigt, die mittels eines vor der Hochdruckspeisepumpe angeordneten Temperaturmeßorgans 29 überwacht wird. Die durch das Ventil 21 strömende Dampfmenge soll nicht größer sein als die über die Leitung 44 zugeführte Dampfmenge; sie ist vorzugsweise kleiner als die letztgenannte, weil sonst wegen Vergrößerung der Dampfmenge im Mittel- und Niederdruckkreislauf der thermodynamische Wirkungsgrad der Gesamtanlage verschlechtert würde.
  • Ein wesentlicher Vorteil der neuen Schaltung besteht darin, daß wegen der Speicherwirkung des Anfahrbehälters 13 plötzliche Laständerungen schnell aufgefangen werden können. So wird z. B. bei steigender Last das Feuer vergrößert, gegebenenfalls auch die Speisewassermenge. Da es eine Weile dauert, bis diese Änderung zur Auswirkung kommt, werden die Ventile 27, 30 und 41 vorübergehend in schließendem Sinne beeinflußt, so daß mehr Dampf durch den Zwischenüberhitzer 4 strömt und gleichzeitig weniger Speisewasser durch den Vorwärmer 12. Diese geringere Wassermenge entzieht über die Anzapfleitung 40 dem Mittel- und Niederdruckteil 5 weniger Dampf, so daß dem Teil 5 eine größere Dampfmenge zum Verarbeiten bleibt. Infolge des Drosselns der Ventile 30 und 41 sinkt das Niveau im Abscheider 13. Durch Öffnen des Ventils 41 wird, wenn der Dampferzeuger 1 die der neuen Last entsprechende Dampfmenge abgibt, das Niveau wieder auf den vorherigen Wert gebracht. Bei kleiner werdender Last spielen sich die Regelvorgänge in sinngemäß umgekehrter Weise ab.
  • Eine weitere Regelmöglichkeit besteht bei Änderung des Wärmeeinfalls auf den Zwischenüberhitzer 4, z. B. wenn von einer Brennstoffart auf eine andere umgeschaltet wird oder wenn die Zwischenüberhitzerheizfläche verschmutzt ist. In einem solchen Falle und wenn der Zwischenüberhitzer weit hinten im Rauchgaszug angeordnet ist, wird Ventil 27 geöffnet und somit mehr Dampf durch die Leitung 44 in den Anfahrbehälter 13 geleitet und hier kondensiert. Gleichzeitig wird durch Öffnen des Ventils 30 in der Bypaßleitung 46 mehr Speisewasser an dem Vorwärmer 12 vorbeigeführt, so daß weniger Dampf über die Anzapfleitung 40 entnommen wird. Dieselben Maßnahmen werden auch bei sehr niedriger Last des Dampferzeugers durchgeführt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist wie in Fig. 1 der Flüssigkeitsabscheider 13 in die Bypaßleitung 42 eingeschaltet, jedoch zweigt die in den Wasserraum mündende, teilentspannten Dampf zuführende Leitung 44' nicht von der Zwischendruckdampfleitung 33 ab, sondern sie ist an einem höheren Druckniveau als die Leitung 33 an dem Hochdruckteil 3 angeschlossen. Das Durchflußregelorgan 27' ist hier einem Dampfdrucksignal unterstellt, das zwischen Turbinenventil 25 und Hochdruckteil 3 mittels eines Gebers 47 abgenommen und in einem proportional und differential wirkenden Regler 48 (PD-Regler) umgewandelt wird. Bei größer werdender Last der Turbine, d. h. bei sinkendem Eintrittsdampfdruck, wird der Öffnungsquerschnitt des Ventils 27' mindestens vorübergehend verkleinert, so daß eine geringere teilentspannte Dampfmenge dem Anfahrbehälter 1.3 zugeführt wird und damit eine größere Dampfmenge zur Entspannung in der Turbine erhalten bleibt.
  • Eine weitere wesentliche Abwandlung gegenüber der Anlage nach Fig. 1 besteht darin, daß der Anfahrbehälter 13 im Nebenschluß an den Speisewasserkreislauf angeschlossen ist, indem von der Leitung 38 hinter dem Vorwärmer 12 eine Leitung 51 mit Ventil 52 abzweigt, die in die Leitung 39 vor der Hochdruckspeisepumpe 14 einmündet. In die Leitung 51 mündet die den Vorwärmer 12 und das Ventil 41 umgehende Leitung 46. Bei steigender Last, bei der also der Turbine möglichst wenig Dampf entzogen werden soll, wird das von der Speisepumpe 11 geförderte Wasser an dem Vorwärmer 12 vorbeigeführt und je nach dem im Anfahrbehälter 13 herrschenden Druck- und Temperaturzustand in den Anfahrbehälter eingeführt oder an diesem vorbei vor der Hochdruckspeisepumpe 14 der Leitung 39 zugeführt.
  • Die in Fig. 2 dargestellte Nebenschlußschaltung des Anfahrbehälters 13 könnte in sinngemäß gleicher Weise bei dem Anfahrbehälter 13 in Fig. 1 angewendet werden.
  • Es ist nicht - wie bei den Beispielen nach Fig. 1 und 2 - notwendig, daß der teilentspannte Dampf in den Wasserraum des Anfahrbehälters 13 eingeführt wird, sondern er kann auch dem Dampfraum zugeführt werden, wenn man dafür sorgt, daß zwischen Dampf und Speisewasser eine für den Wärmeübergang genügend große Oberfläche vorhanden ist. Ein Beispiel dafür ist in Fig. 3 dargestellt, gemäß der die Leitung 44 in der Längsmittelachse des Anfahrbehälters von unten eingeführt ist und in dessen Dampfraum ragt. Das Ende der Leitung ist oben verschlossen und weist in seiner Wand viele Löcher auf, die so bemessen und gestaltet sind, daß der Dampf mit möglichst geringer Geschwindigkeit austritt. Die Löcher können sich z. B. nach außen hin diffusorartig erweitern. Von oben mündet in den Anfahrbehälter 13 eine Düse 16, die an die Leitung 38 angeschlossen ist und das Speisewasser in Richtung gegen das Ende der Leitung 44 zerstäubt, so daß ein guter Übergang von im Dampf enthaltener Wärme an das Speisewasser stattfindet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zwangdurchlaufdampferzeuger mit Zwischenüberhitzung des im Hochdruckteil einer Kraftmaschine auf einen Zwischendruck entspannten Dampfes und mit einem Flüssigkeitsabscheider, der in der die Hochdruckdampfleitung und die zum Zwischenüberhitzer führende Leitung verbindenden Bypaßleitung angeordnet ist und der als Anfahrbehälter und Wärmespeicher ausgebildet ist und zur Aufnahme und Abgabe von Speisewasser mit dem Speisewasserkreislauf in Verbindung steht, während die Bypaßleitung, die den Dampfraum des Flüssigkeitsabscheiders mit der zum Zwischenüberhitzer führenden Leitung verbindet, ein Durchflußregelorgan aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Leitung (44) vorgesehen ist, die dem als Anfahrbehälter und Wärmespeicher ausgebildeten Flüssigkeitsabscheider (13) regelbare Teilmengen von in dem Hochdruckteil (3) teilentspanntem Dampf zuführt.
  2. 2. Dampferzeuger nach Anspruch l., dadurch gekennzeichnet, daß die regelbare Teilmengen von teilentspanntem Dampf dem Flüssigkeitsabscheider (13) zuführende Leitung (44) vor der Einmündung der Bypaßleitung (42) in die zum Zwischenüberhitzer (4) führende Leitung (33) von der zum Zwischenüberhitzer führenden Leitung (33) abzweigt.
  3. 3. Dampferzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die regelbare Teilmengen von teilentspanntem Dampf dem Flüssigkeitsabscheider (13) zuführende Leitung (44) an einem höheren Druckniveau an den Hochdruckteil (3) der Kraftmaschine angeschlossen ist als die zum Zwischenüberhitzer (4) führende Leitung (33). 4.. Dampferzeuger nach den Ansprüchen 1 und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine den als Anfahrbehälter und Wärmespeicher ausgebildeten Flüssigkeitsabscheider (13) umgehende Leitung (51) an die Speisewasserleitung (30) angeschlossen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift H 20283 I a / 14 h (bekanntgemacht am 17. 11. 1955); schweizerische Patentschriften Nr. 210 664, 334780.
DES71995A 1960-12-28 1961-01-09 Zwangdurchlaufdampferzeuger mit Zwischenueberhitzung Pending DE1140948B (de)

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DE (1) DE1140948B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT377576B (de) * 1975-07-24 1985-04-10 Paul Viktor Dipl Ing Dr Gilli Dampfkraftwerk mit dampfausfallsreserve
AT377577B (de) * 1975-09-01 1985-04-10 Paul Viktor Dipl Ing Dr Gilli Einrichtung zur spitzenlast- oder ueberlasterzeugung aus einem dampfkraftwerk

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH210664A (de) * 1938-07-02 1940-07-31 Sulzer Ag Dampfkraftanlage, deren Durchfluss-Röhrendampferzeuger einen Zwischenüberhitzer aufweist.
CH334780A (de) * 1955-06-04 1958-12-15 Sulzer Ag Dampfkraftanlage mit Zwangdurchlauf-Dampferzeuger

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