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DE1140389B - Kupplung zum Anbau von Bodenbearbeitungsgeraeten an Einachsschlepper - Google Patents

Kupplung zum Anbau von Bodenbearbeitungsgeraeten an Einachsschlepper

Info

Publication number
DE1140389B
DE1140389B DEF33688A DEF0033688A DE1140389B DE 1140389 B DE1140389 B DE 1140389B DE F33688 A DEF33688 A DE F33688A DE F0033688 A DEF0033688 A DE F0033688A DE 1140389 B DE1140389 B DE 1140389B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plow
coupling
carrier
locking
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF33688A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Kfm Dr Ludwig Feist
Siegfried Rumland
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LUDWIG FEIST DR
Original Assignee
LUDWIG FEIST DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LUDWIG FEIST DR filed Critical LUDWIG FEIST DR
Priority to DEF33688A priority Critical patent/DE1140389B/de
Publication of DE1140389B publication Critical patent/DE1140389B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B59/00Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
    • A01B59/04Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor
    • A01B59/042Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor having pulling means arranged on the rear part of the tractor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

Einachsschlepper stellen häufig das einzige Hilfsgerät eines Landwirts dar und müssen daher für möglichst alle Bodenarbeiten verwendbar sein. Dies erfordert eine sehr vielseitig verwendbare Kupplung für den Anbau der verschiedenen Bodenbearbeitungsgeräte an den Schlepper, eine Forderung, die kaum eine der vorhandenen Kupplungen erfüllt; diese sind vielmehr immer nur auf die Verwendung ganz bestimmter Pflugtypen, beispielsweise auf Volldrehpflüge, auf Winkeldrehpflüge, auf Beetpflüge usw. abgestimmt, so daß man praktisch für jede Pflugtype eine komplette Kupplung haben müßte.
Außerdem sind von einer derartigen Kupplung eine ganze Reihe von Forderungen zu erfüllen, die sich aus dem praktischen Betrieb ergeben, bei den bekannten Anbaukupplungen aber durchaus nicht erfüllt sind.
Beispielsweise läuft beim Pflügen ein Rad in der Furche, das andere auf dem festen Boden. Infolgedessen steht die von den beiden Rädern getragene Achse, die wiederum die Zugachse trägt, zur Arbeitsebene schief. Da der Pflugkörper grundsätzlich senkrecht zur Arbeitsebene stehen soll, muß sich der den Pflugkörper tragende Grindel derart seitlich verschwenken und feststellen lassen, daß die Schräglage der Achse ausgeglichen wird und der Grindel wieder senkrecht steht. Wenn nun die Zugmaschine am Ende einer Furche gewendet wird, so läuft das andere Rad in der Furche, und der Grindel des bei diesem Wenden in Arbeitsstellung gebrachten Pflugkörpers muß so eingestellt werden, daß er ebenfalls senkrecht steht. Die Achse und die beiden Grindel schließen bei jeder Furche einen bestimmten Winkel miteinander ein, der im allgemeinen in beiden Richtungen gleich groß, aber entgegengesetzt gerichtet ist. Für die hierzu erforderliche Verstellung sind an den bekannten Kupplungen durchweg Rasten angebracht, in die die Grindel nach jeder Wendung einrasten. Nun ist aber der richtige Winkel für jede Pflugarbeit ein anderer. Der richtige Winkel hängt davon ab, wie tief man pflügen oder wie breit man den Erdbalken packen will. Auch muß der Winkel zwischen den beiden Pfluggrindeln und der Achse auch noch verschieden groß sein, wenn man hangabwärts oder hangaufwärts pflügt. Im Einzelfall bestimmen schon 1 bis 2 cm in der seitlichen Einstellung des Pflugs, an der Pflugspitze gemessen, ob der Pflug sauber arbeitet oder nicht; der betreffende Weg ist an derjenigen Stelle, wo sich die Rasteinrichtungen befinden, naturgemäß noch viel kleiner.
Daraus erwachsen zwei Anforderungen an die Verstell- und Rasteinrichtung: sie muß einerseits stufenlos sein, und die Verstellungen der beiden Pflüge eines
Kupplung
zum Anbau von Bodenbearbeitungsgeräten an Einachsschlepper
Anmelder:
Dr. Ludwig Feist,
Bad Godesberg, Vennerstr. 7
Dipl.-Kfm. Dr. Ludwig Feist
und Siegfried Rumland, Bad Godesberg,
sind als Erfinder genannt worden
Volldreh- oder Winkeldrehpfluges müssen unabhängig voneinander sein.
Bei längeren Pflugfurchen kommt es auch vor, daß der Pflug nacheinander schwere und leichtere Bodenabschnitte durchschneidet und dabei unterschiedlich arbeitet. Es muß daher die Verstellung leicht abzuändern sein.
Am Ende jeder Furche müssen bei Dreh- und Winkelpflügen die Pflugkörper um die Achse der Kupplung verdreht werden. Daraus folgt, daß dieses Drehen und das Festhalten des Pfluges in der geänderten Stellung möglichst schnell, mühelos und zuverlässig vor sich gehen muß.
Bei einer bekannten Kupplung zum Anbau von Bodenbearbeitungsgeräten sind auf einem Rastensegment, dessen Umfangserstreckung nur etwa 180° beträgt, zwei Pendelarme mittels Sperrklinken unabhängig voneinander einrastbar. Diese beiden Pendelarme tragen Fangstücke, die ihrerseits eine Rastaussparung für den von einem besonderen Tragarm getragenen Rastbolzen aufweisen. Eine stufenlose Einstellung des Schnittwinkels ist hiermit nicht möglich. In der Praxis zeigt es sich aber, daß eine möglichst genaue, d. h. also stufenlose, Einstellung des Schnittwinkels auf den optimalen Wert um so wichtiger ist, je schwächer die Zugmaschine ist. Die genaue Schnittwinkeleinstellung ist ganz besonders wichtig bei den am meisten verwendeten leichten Einachsschleppern mit einer Leistung von etwa 4 bis 6 PS. Ohne eine derartige genaue Einstellung kann mit derartigen leichten Schleppern unter Umständen überhaupt nicht ord-
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nungsgemäß gepflügt werden, denn bei der Einstel- in verschiedenen Drehstellungen einrastbar ist. Die lung des Schnittwinkels kommt es schon auf 1 bis erfindungsgemäße Kupplung ist gekennzeichnet durch 2 cm in der seitlichen Einstellung des Pfluges, an der mindestens zwei Rastklötze, die auf einem an einem Pflugspitze gemessen, an. Eine solche genaue Ein- der Träger, vorzugsweise dem äußeren Träger, bestelhmg ist aber wegen der großen geometrischen 5 festigten Kreisbogen-Segment mittels Klemmschrau-Übersetzung zwischen der Pflugspitze und dem Rast- ben stufenlos über nahezu 360° einstellbar sind, und segment bei dieser bekannten Konstruktion nicht durch eine am anderen Träger, vorzugsweise am inmöglich. Diese Übersetzung beträgt bei der bekann- neren Träger, befestigte gabelförmige Rasteinrichtung ten Konstruktion etwa 1:2,5. Dies bedeutet, daß die mit Lösehebel, die durch eine Feder in Raststellung Rastenteilung bei einer gewünschten Einstellgenauig- io gedrückt wird.
keit von 1 cm nur etwa 4 mm betragen dürfte, was Um den Wünschen derjenigen Benutzer, die trotz praktisch nicht verwirklicht werden kann, insbeson- der unbestreitbaren Vorteile eines Volldrehpfluges aus dere mit Rücksicht auf die Tatsache, daß wegen die- der Gewohnheit heraus Heber einen Winkeldrehpflug ser verhältnismäßig großen Übersetzung an den Ra- benutzen möchten, entgegenzukommen, kann an dem sten erhebliche Umfangskräfte auftreten, so daß die 15 äußeren Halter eine zusätzliche, in Umfangsrichtung Rasten entsprechend kräftig ausgebildet werden müs- mittig zwischen den beiden Klemmhalterungen liesen, gende dritte Klemmhalterung zur Bildung eines aus
Es ist allerdings auch bereits eine Vorrichtung zur zwei Beetpflügen zusammengesetzten Winkeldrehstufenlosen Verstellung der seitlichen Neigung des pfluges angebracht werden. In diesem Fall kann man Pflugkörpers eines Drehpfluges bekannt, bei der das 20 aus den beiden Beetpflügen, die man selbstverständdie Drehbewegung des die Arbeitswerkzeuge tragen- lieh auch einzeln benutzen kann, wahlweise einen VoIlden Drehrahmens und die End- und Verriegelung be- drehpflug oder einen Winkeldrehpflug bilden, wirkende und entsprechend zu betätigende Hebel- Außerdem ist es zweckmäßig, am äußeren Träger gestänge an dem undrehbaren Anbaurahmen für den in an sich bekannter Weise je eine Klemmhalterung Drehrahmen gelagert und formschlüssig einerseits mit 25 für einen Vorschäler für jede der Haupt-Klemmhalteder unter Federwirkung stehenden Einrastvorrichtung rangen vorzusehen, damit vor jedem Pflugkörper, und andererseits nach Überwindung eines den Ent- gleichgültig ob nun mit Beetpflug, Volldrehpflug oder riegelungsvorgang überbrückenden Leerlaufes mit dem Winkeldrehpflug gearbeitet wird, ein Vorschäler, ein Drehrahmen verbunden ist. Mit dem Drehrahmen ist Sech oder ein Stützrad angebracht werden kann, hierbei ein Verriegelungsstück mit Verriegelungsnase 30 Um die Bodenbearbeitungswerkzeuge in der Höhe oder -nut fest und unverstellbar verbunden, und an in einfacher Weise verstellen zu können, kann der dem Anbaurahmen ist die aus ihrer Verriegelungs- innere Träger mit dem Befestigungskopf um eine stellung bewegbare Einrastvorrichtung gelagert, mit horizontale Querachse schwenkbar und in beliebiger der zum Zweck der Neigungsverstellung die Verriege- Schwenkstellung feststellbar verbunden sein, lungsnut bzw. -nase in bekannter Weise verstellbar 35 Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der verbunden ist. Die Einrastvorrichtung besteht aus an Kupplung werden sämtliche gestellten Anforderungen dem Anbaurahmen beiderseits des Drehrahmens durch erfüllt. Durch die stufenlose Verstellbarkeit der Raeine Feder in der Raststellung gehaltenen schwenk- sten ist eine beliebig genaue Seiteneinstellung jedes baren Hebeln, an denen in Hebellängsrichtung ver- Pflugkörpers gewährleistet, und zwar mit wesentlich schiebbar Rasthalterungen für die Verriegelungsnase 4° größerer Genauigkeit, als dies mit stufenweise arbei- oder -nut gelagert sind und an die mittelbar oder un- tenden Rasten der Fall wäre. Durch die Einzeleinstelmittelbar der Betätigungshebel angreift. Diese Vor- lung jeder einzelnen Raste ist dafür gesorgt, daß jeder richtung ist aber überaus vielteilig und entsprechend der verwendeten Pflugkörper in diese genaue Seitenteuer in ihrer Herstellung. Sie benötigt außerdem eine einstellung gebracht werden kann, ohne daß die Wechdie beiden schwenkbaren Hebel verbindende Feder, 45 Seistellungen nun genau um 90 oder 180° zueinandie sich nur schlecht vor Beschädigung durch äußere der versetzt liegen müssen, da dies aus den weiter Einflüsse schützen läßt. Infolge ihres komplizierten oben geschilderten Gründen in vielen Betriebsfällen Aufbaues ist diese Vorrichtung auch verhältnismäßig richtiger ist als eine starre Zuordnung der einzelnen störungsanfällig. Rasten mit 90 oder 180° Umfangsversetzung.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer die 50 Selbstverständlich können an dem äußeren, um
geschilderten Nachteile der bekannten Kupplungen seine Längsachse verdrehbaren Träger auch noch wei-
vermeidenden, im Aufbau und in der Herstellung tere Halterungen, beispielsweise Klemmhalterungen,
möglichst einfachen und damit billigen, aber beson- für andere Arbeitswerkzeuge, wie z. B. Kultivatoren,
ders betriebssicheren Kupplung zum Anbau von Bo- sowie für ein Stützrad, vorgesehen werden, um damit
denbearbeitungsgeräten an einen Einachsschlepper, 55 die Vielseitigkeit der Kupplung noch zu erhöhen,
die auch sämtliche eingangs aufgezählten Forderun- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
gen an eine solche Kupplung erfüllt. Erfindung beispielsweise dargestellt.
Bei der Lösung dieser Aufgabe wird ausgegangen Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht,
von der bekannten Anbaukupplungskonstruktion, bei Fig. 2 eine Draufsicht auf die Kupplung;
der auf einem in Längsrichtung verlaufenden, am 60 Fig. 3 zeigt einen Querschnitt nach der in Fig. 1
vorderen Ende mit einem Kopf zur Befestigung am eingetragenen Linie III-III,
Schlepper versehenen inneren Träger ein äußerer Trä- Fig. 4 eine Hinteransicht entsprechend der in Fig. 1
ger um seine Längsachse verdrehbar gelagert ist, der eingetragenen Linie IV-IV.
am hinteren Ende zwei um 180° zueinander versetzte Die Kupplung weist einen vorderen Kopf zur Be-
Klemmhalterungen für einen aus zwei Beetpflügen be- 65 festigung am Schlepper auf, dessen Ausführung, Form
stehenden Volldrehpflug trägt und mittels einer will- und Größe der Art der am Schlepper vorgesehenen
kürlich lösbaren, von selbst einrastenden Rasteinrich- Gegenkupplung angepaßt ist. Der im dargestellten
rung mit mindestens zwei einzeln einstellbaren Rasten Beispiel aus einer zylindrischen Hülse bestehende, et-
was schräg stehende Kopf ist mit 1 bezeichnet. Er ist über ein Zwischenstück 2 an einem Flacheisen 3 angeschweißt, das seinerseits an seinem unteren Ende ein U-Eisen 4 trägt. Auf die beiden Oberkanten der beiden Schenkel dieses U-Profils ist ein Stück Flacheisen 5 aufgeschweißt, in dem eine Gewindespindel 6 mit daran befestigter Handkurbel 7 drehbar, aber axial nicht verschiebbar gelagert ist. In dem U-Profil 4 ist um einen Querbolzen 8 schwenkbar ein als innerer Träger dienendes zylindrisches Rohr 9 gelagert, an das zur besseren Führung in dem zwischen den Schenkeln des U-Profils 4 liegenden Bereich beiderseits Flacheisen 10 bzw. 11 angeschweißt sind. In eine Querbohrung in den beiden nach vorn über das vordere Ende des Rohres 9 hinausstehenden Teilen der Flacheisen 10 und 11 sind miteinander fluchtende Querbohrungen 12 vorgesehen, in die eine zylindrische Hohlmuffe 13 eingeschoben ist. Diese Muffe weist eine mittige radiale Gewindebohrung auf, in die die Gewindespindel 6 eingeschraubt ist. Auf diese Weise kann durch Verdrehung der Handkurbel 7 die Schwenkstellung des inneren Trägers 9 gegenüber dem Kopf 1 verändert werden.
Durch eine Distanzhülse 14 in Längsrichtung festgelegt, ist auf dem rohrförmig ausgebildeten inneren Träger 9 ein aus zwei Winkeleisen zusammengeschweißtes Vierkantrohr 15 als äußerer Träger um seine Längsachse verdrehbar gelagert. Am hinteren Ende des inneren Trägers 9 ist ein längsverlaufendes Flacheisen 16 befestigt, an dem beiderseits aufrecht stehende Flacheisen 17 mittels einer Querschraube 18 befestigt sind. Durch die Flacheisen 17 wird der zweite Anschlag für die Halterung des äußeren Trägers 15 auf dem inneren Träger 9 gebildet.
An dem äußeren Träger 15 ist eine Klemmhalterung für einen Volldrehpflug befestigt in Form eines an eine Seite des Vierkantrohrs angeschraubten Flacheisens 19 mit einer einseitigen Anschlagleiste 20 sowie mit einer inneren Klemmschraube 21 mit Klemmbügel 22, die in eine an der Platte 19 befestigte Gewindemuffe 22 eingeschraubt ist, sowie mit zwei seitlichen Klemmschrauben 23 und 24, für die auf der Rückseite der Platte 19 Gegenmuttern 25 vorgesehen sind. Die Grindel für die beiden als Volldrehpflug zu verwendenden Beetpflüge werden zunächst in einem Stück hergestellt, sodann mit einer Durchgangsbohrung für die mittlere Klemmschraube 21 versehen und quer, durch die Mitte dieser Durchgangsbohrung verlaufend, in zwei Teile getrennt. Da eine reine Klemmbefestigung für die Übertragung der sehr erheblichen auftretenden Kräfte nicht ausreicht, kann sich infolge dieser Konstruktion der Grindel des jeweils in Betrieb befindlichen Pfluges entweder an der Gewindemuffe 22 oder an der seitlichen Anschlagleiste 20 abstützen. Für die beiden seitlichen Klemmschrauben 23 und 24, die ein seitliches Auswandern der Grindel verhindern, sind selbstverständlich ausreichend bemessene Durchgangsbohrungen in den beiden Grindeln vorgesehen.
Zusätzlich zu diesen beiden für Beetpflüge oder für einen Volldrehpflug verwendbaren Klemmhalterung ist noch eine weitere Klemmhalterung vorgesehen, die zusammen mit der ersten Klemmhalterung 19 zur Bildung eines Winkeldrehpfluges verwendet werden kann. In ähnlicher Weise, wie es bereits geschildert wurde, besteht diese Klemmhalterung aus einem an dem äußeren Träger 15 angeschweißten Flacheisen 26, einer inneren Klemmschraube 27 mit Klemmbügel 28 und einer äußeren Klemmschraube 29. Auch hier ist an der Hinterkante der Platte 26 eine Anschlagleiste 30 vorgesehen.
Die Platte 26 liegt unter einem Winkel von 90° zu der Platte 19 der ersten Klemmhalterung.
Zusätzlich hierzu sind an die Außenseite des äußeren Halters 15 drei Klemmhalterungen 31, 32 und 33 durch Anschweißen befestigt, die dazu dienen, für jeden Pflugkörper, der an den Halterungen 19 bzw. 26 befestigt wird, einen Vorschäler an der Kupplung zu ίο befestigen. Außerdem können in diesen Klemmhalterungen Träger für andere Arbeitswerkzeuge, beispielsweise für mehrscharige Kultivatoren, befestigt werden. Eine weitere Klemmhalterung 34 dient zur Befestigung irgendwelcher Arbeitswerkzeuge mit schräg verlaufendem Grindel.
In dem durch die beiden Flacheisenstücke 17 gebildeten Lagerbock ist ein Rasten-Lösehebel 35 um einen Querbolzen 36 schwenkbar gelagert. An diesem Hebel 35 ist eine gabelförmige Raste 37 befestigt, die durch eine über einen Bolzen 38 wirkende Druckfeder 39, die sich beide in einer an einem der Flacheisen 17 befestigten Führung befinden, in Raststellung gedrückt wird. An Stelle dessen kann natürlich auch jede andere beliebige Federart vorgesehen werden. Die gabelas förmige Rasteinrichtung 37 arbeitet mit durch Klemmschrauben 40 stufenlos an einem Kreisbogensegment
41 verstellbaren Rastklötzen 42 zusammen, die unabhängig voneinander über fast 360° an dem Kreisbogensegment 41 verstellt werden können. Das Kreisbogensegment 41 ist über Zwischenplatten 43, die hinter der Hinterkante der Winkeldrehpflug-Klemmplatte 26 bzw. deren hinterer Leiste 30 liegen, am äußeren Träger 15 befestigt. Wie Fig. 2 zeigt, sind die beiden Gabelzinken der Rasteinrichtung 37 außen abgeschrägt, so daß sie ohne Betätigung des Lösehandgriffs 35 einrasten können.
Zum Wenden eines Dreh- oder Winkelpfluges ist es lediglich erforderlich, die Rasteinrichtung 37 mittels des Lösehebels 35 nach hinten zu ziehen und den Pflug in die gewünschte Neueinstellung zu verschwenken, wo er wiederum selbsttätig einrastet. Die Einstellung der gewünschten Pflugstellung erfolgt überaus genau durch entsprechende Verstellung der Rastklötze
42 auf dem Kreisringsektor 41 und erneutes Anziehen der Klemmschrauben 40.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Kupplung zum Anbau von Bodenbearbeitungsgeräten an Einachsschlepper, bei der auf einem in Längsrichtung verlaufenden, am vorderen Ende mit einem Kopf zur Befestigung am Schlepper versehenen inneren Träger ein äußerer Träger um seine Längsachse verdrehbar gelagert ist, der am hinteren Ende zwei um 180° zueinander versetzte Klemmhalterungen für einen aus zwei Beetpflügen bestehenden Volldrehpflug trägt und mittels einer willkürlich lösbaren, von selbst einrastenden Rasteinrichtung mit mindestens zwei einzeln einstellbaren Rasten in verschiedenen Drehstellungen einrastbar ist, gekennzeich net durch mindestens zwei Rastklötze (42), die auf einem an einem der Träger, vorzugsweise dem äußeren Träger (15), befestigten Kreisbogen-Segment (41) mittels Klemmschrauben (40) stufenlos über nahezu 360° einstellbar sind, und eine am anderen Träger, vorzugsweise am inneren Träger (9), befestigte gabelförmige Rasteinrichtung (37)
mit Lösehebel (35), die durch eine Feder (39) in Raststellung gedrückt wird.
2. Kupplung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zusätzliche, in Umfangsrichtung mittig zwischen den beiden Klemmhalterungen (19, 21, 23, 24) für den Volldrehpflug liegende dritte Klemmhalterung (26,27, 29) zur Bildung eines aus zwei Beetpflügen zusammengesetzten Winkeldrehpfluges.
3. Kupplung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch je eine in an sich bekannter Weise am äußeren Träger (15) befestigte Klemmhalte-
rung (31, 32, 33) für einen Vorschäler, ein Sech oder ein Stützrad für jede Hauptklemmhalterung.
4. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Träger (9) mit dem Befestigungskopf (1) zwecks Höhenverstellung der Arbeitswerkzeuge um eine horizontale Querachse (8) schwenkbar und in beliebiger Schwtenkstellung feststellbar verbundein ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 1039 271, 1 027 922, 840, 938 687, 845 117, 823 960.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 709/91 11.62
DEF33688A 1961-04-18 1961-04-18 Kupplung zum Anbau von Bodenbearbeitungsgeraeten an Einachsschlepper Pending DE1140389B (de)

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE823960C (de) * 1949-03-11 1951-12-06 Walter Hofmann Wechselpflug
DE845117C (de) * 1949-10-31 1952-07-28 Hans Schroeter Kupplungs- und Bedienungsvorrichtung fuer landwirtschaftliche Arbeitsgeraete und Fahrzeuge in Verbindung mit einem Schlepper
DE938687C (de) * 1952-11-08 1956-02-02 Lemken Kg Pflugfab Kupplungsstueck zur begrenzt beweglichen und feststellbaren Verbindung des aus zwei Teilen bestehenden Zuggestaenges von Anbaugeraeten
DE1004840B (de) 1952-11-25 1957-03-21 Rabewerk Clausing Heinrich Aufhaengevorrichtung fuer landwirtschaftliche Anbaugeraete an Schleppern unter Verwendung von Gelenkvierecken
DE1027922B (de) 1954-10-26 1958-04-10 Lemken Kg Pflugfab Vorrichtung zum Drehen des die Arbeitswerkzeuge tragenden Drehrahmens von Drehpfluegen
DE1039271B (de) 1957-11-02 1958-09-18 Agria Werke Maschinenfabrik Mo Furchenwinkeleinstellvorrichtung fuer Drehpfluege

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