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DE1140273B - Abhaengiger UEberstromschutz, insbesondere fuer Halbleitergleichrichter - Google Patents

Abhaengiger UEberstromschutz, insbesondere fuer Halbleitergleichrichter

Info

Publication number
DE1140273B
DE1140273B DE1961A0038049 DEA0038049A DE1140273B DE 1140273 B DE1140273 B DE 1140273B DE 1961A0038049 DE1961A0038049 DE 1961A0038049 DE A0038049 A DEA0038049 A DE A0038049A DE 1140273 B DE1140273 B DE 1140273B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
overcurrent protection
protection according
relay device
voltage
dependent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961A0038049
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Rollig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, Brown Boveri und Cie AG Germany filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Publication of DE1140273B publication Critical patent/DE1140273B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/10Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers
    • H02H7/12Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers
    • H02H7/125Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers for rectifiers
    • H02H7/1257Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers for rectifiers responsive to short circuit or wrong polarity in output circuit
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/08Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current
    • H02H3/093Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current with timing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

  • Abhängiger überstromschutz, insbesondere für Halbleitergleichrichter Die Erfindung betrifft einen abhängigen Überstromschutz mit möglichst weitgehend beeinflußbarer Kennlinie. Ein solcher Schutz wird meistens vom Strom abhängig gemacht und soll bei kleinen Überströmen mit großer Zeit, bei großen Überströmen mit kleiner Zeit auslösen.
  • Solche Schutzsysteme sind seit langem bekannt. Die gewünschte Stromabhängigkeit wird bisher durch verschiedene Mittel erhalten. Man kann thermische Elemente verwenden, welche durch den Strom schneller oder langsamer aufgeheizt werden. Man kann auch magnetische Relais verwenden, bei denen besondere Dämpfungsglieder vorgesehen sind, welche je nach der Anzugskraft stärker oder schwächer wirken. Bei allen diesen Relais ist die Beeinflussung der Kennlinie beschränkt.
  • Man kann zwar durch thermische Speicherglieder die Kennlinie verändern, aber man erreicht bei thermischen Relais im allgemeinen keine sehr kurzen Zeiten, welche bei hohen Überströmen notwendig sind. Bei magnetischen Relais wiederum ist bei geringen Überströmen die Auslösezeit oft nicht hoch genug.
  • Man hat auch mit Hilfe von Elektronenröhren abhängige Relais bereits hergestellt. Bei diesen wird die Spannung über ein Verzögerungsglied (RC-Glied) an das Gitter einer Röhre herangebracht. Je nach der Höhe der Spannung ist die Dauer bis zum Ansprechen der Röhre verschieden groß. Diese Spannung kann auch vom Strom hergeleitet werden, indem der Strom über einen Widerstand in eine stromproportionale Spannung umgewandelt wird. Man kann auch innerhalb einer Halbwelle verschiedene Zeiten für das Ansprechen einer Röhre erreichen, weil bei hohen Spannungen die Halbwelle rascher auf einen bestimmten Ansprechwert kommt als bei kleineren Spannungen. Diese Maßnahmen sind aber alle nicht geeignet, um zugleich bei kleineren Spannungen lange und bei größeren Spannungen sehr kurze Zeiten zu erreichen.
  • Die Anforderungen an solche Schutzrelais sind heute stärker gewachsen. Bei Halbleitergleichrichtern beispielsweise müssen bei hohen Überströmen die Zeiten außerordentlich kurz sein, während geringe Überlastungen oft noch tragbar sind.
  • Die gemeinsame Forderung langer Zeiten bei kleinen Überströmen und sehr kurze Zeiten bei sehr großen Überströmen konnte mit den bisherigen Ausführungen nicht erhalten werden, insbesondere war es nicht möglich, mit einfachen Mitteln, wie beispielsweise veränderlichen Widerständen, die Kennlinie der Relais zu beeinflussen.
  • Es sind nun für die Zeitmessung bereits Zählröhren bekanntgeworden, welche mehrere Zählkathoden besitzen, die kurz hintereinander gezündet werden und deren Zündzeit durch die Frequenzfolge von Impulsen bestimmt wird. Solche Zählröhren kann man dekadisch aneinandersetzen, indem durch die Zündung der letzten Kathode eine neue Röhre gezündet wird, welche dann mit zehnfach höherer Zeit abläuft. Diese Zählröhren besitzen besonders angepaßte Kathodenwiderstände, diese sind für sämtliche Zündkathoden von gleicher Größe.
  • Erfindungsgemäß wird nun ein abhängiger überstromschutz unter Verwendung mindestens einer Zählröhre mit mehreren Kathoden, welche durch die Frequenz einer pulsierenden Gleichspannung nacheinander gezündet werden, und, unter Verwendung von Stromwandlern, die durch einen Widerstand belastet sind, in welchem sich eine stromproportionale Spannung ausbildet, und mit einer Relaiseinrichtung, die eine Betätigung auslöst, vorgeschlagen, daß an den Kathodenwiderständen in der Reihenfolge der Zählkathoden jeweils verschiedene Anzapfpunkte vorgesehen sind und daß deren Potentiale nach einer vorgeschriebenen Kurve verschieden und mit dem Potential in dem Wandlerwiderstand durch die Relaiseinrichtung verglichen werden, derart, daß von einer bestimmten Stromstärke an die Relaiseinrichtung auslöst.
  • Hierdurch wird eine stromabhängige Messung ermöglicht, da die Stromhöhe je nach der Stellung der Zählröhre verschieden ist. Benutzt man zwei hintereinanderliegende Zählröhren, so läuft die zweite Zählröhre mit der zehnfachen Zeit ab und verflacht dadurch die Kennlinie bei'langen überlastzeiten.
  • Die Fig. 1 und 2 beschreiben Beispiele der Anordnungen. Die Fig. 3 zeigt die mit diesen Anordnungen erreichte Kennlinie. In der Fig. 1 sind mit 1 und 2 zwei Zählröhren bezeichnet. Der überstrom wird aus einem nicht gezeichneten Wandler über den Widerstand 3 als Spannung -gewonnen. Bei Wechselstrom muß diese Spannung noch gleichgerichtet werden.
  • Die Auslöseinrichtungen, von denen drei gezeichnet sind, sind mit 4, 5 und 6 bezeichnet. Hierbei kann beispielsweise die Auslöseinrichtung 4 auf einen Kurzschließer, 5 auf einen Ausschalter und 6 auf die Regelung einwirken. Bei sehr hohen Strömen muß die Auslöseinrichtung 4 betätigt werden, und zwar mit möglichst kurzer Zeit. Bei mittleren Überströmen genügt es, einen Schalter, beispielsweise den Gleichstromschalter, bei Gleichrichteranlagen auszuschalten, bei nur geringen Überströmen ist eine Abschaltung nicht erforderlich, es braucht nur durch die Regelung der Strom verkleinert zu werden. 7 ist die Betätigungseinrichtung für die Zählröhren, dort wird eine Wechselspannung durch Gleichrichtung in Impulse von 100 Hz erzeugt, die zweite Zählröhre zählt dann mit der Frequenz 10 Hz, da sie erst nach jedem Durchlaufen der ersten Zählröhre weitergeschaltet wird. Weitere Zählröhren können noch angeschlossen werden, welche dann wiederum mit dem zehnten Teil, also mit 1 Hz zählen. Die Kathodenwiderstände 9 bis 34 für die Zählkathode sind als Spannungsteiler dargestellt. Sie besitzen Anzapfpunkte, welche mit einer Auslöseinrichtung über Dioden 35 bis 47 verbunden sind. Außerdem sind noch Relais 48 und 49 vorgesehen, deren Bedeutung bei der Beschreibung der Wirkungsweise näher dargelegt wird.
  • 50 ist ein Schalter, welcher den Anwurf der Gesamteinrichtung andeuten soll. Die Auslöseinrichtungen 4 bis 6 bestehen aus den Transistoren 51 bis 53 und den Relais 54 bis 56.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung ist nun folgende: Tritt ein überstrom auf, so wird durch eine nicht gezeichnete Anregeeinrichtung der Schalter 50 geschlossen, hierdurch wird Anodenspannung über die Gleichstromschiene P an die Anoden 57 und 58 der Zählröhren 1 und 2 gelegt. über die Impulseinrichtung 7 gelangt eine Impulsfrequenz von beispielsweise 100 Hz an die Hilfskathode 59 der Röhre 1. Zunächst brennt die Zählkathode 0 jeder Röhre. Die 0-Kathode kann durch die Kondensatoren 61 und 62 sofort zünden, hierdurch erhalten die Relais 48 und 49, welche in der Regel durch trägheitslose elektronische Glieder ersetzt werden, Spannung und schließen ihren Kontakt, dadurch wird die Sammelleitung 63 mit der Diode 65 verbunden und die Sammelleitung 64 mit der Diode 66.
  • Ferner entsteht durch den Überstrom eine bestimmte Spannung U, an der Emitterseite der Transistoren 51 bis 53. Diese Spannung ist durch die Höhe des Überstromes bestimmt. An der Sammelleitung 63 liegt die Spannung U,. Diese wird durch die Spannungsteiler an den Zählkathoden festgelegt. Solange U, kleiner als Uz ist, fließt ein Basisstrom über den Transistor 51, und das Relais 54 bleibt angezogen, es löst dann noch nicht aus; erst wenn U2 kleiner als Uo wird, fällt das Relais 54 ab und betätigt beispielsweise einen Kurzschließer.
  • Die Zählröhre wird nun im Takte von i/loo s von der Kathode 0 bis- -IX weitergeleitet, dadurch werden hintereinander die Spannungsteiler 10, 23 sowie 11, 24 usw. eingeschaltet. Die Summe der Widerstände der Spannungsteiler ist gleich, aber die Anzapfpunkte zwischen den beiden Teilwiderständen sind so angeordnet, daß die Spannung U., mit jedem Zählimpuls kleiner wird; wenn nun während dieser Zeit U2 kleiner als U, wird, so kann das Relais 54 abfallen und der Kurzschließer betätigt werden, ist aber zum Beispiel an der Zündkathode IV die Spannung U2 noch größer als U., so tritt folgendes ein: Bei der Zündkathode IV wird der Anzapfpunkt zwischen dem Spannungsteiler 13, 26 an die Sammelleitung 64 über die Diode 39 gegeben. Diese Sammelleitung ist über die Diode 66 an den Transistor 52 angeschaltet. Die Spannung am Transistor 51 wird von diesem Zeitpunkt an konstant gehalten durch den zusätzlichen Spannungsteiler 67, 68; dafür ändert sich nunmehr die Spannung U3 an der Basis des Transistors 52 in der Impulsfolge von der Zündkathode IV bis IX.
  • Dieser Spannungsteiler ist auch dann wirksam, wenn der Schalter 50 nicht geschlossen hat oder wenn die zugehörige Starkstromanlage ausgeschaltet ist; auch dann wird verhindert, daß das Relais 54 abfällt; das gleiche gilt für den Spannungsteiler 71, 72 und 75, 76.
  • Ist während dieser Zeit die Spannung kleiner geworden als U., so würde das Relais 55 abschalten und irgendeinen Schalter betätigen, ist dies nicht der Fall, so wird nunmehr auf die andere Zählröhre 2 übergeschaltet. Dies geschieht dadurch, daß die Zündkathode IX der Röhre 1 über einen Widerstand mit der Hilfskathode 60 der Röhre 2 verbunden ist, damit beginnt die Röhre 2 zu zählen, und zwar zählt sie jedesmal, wenn ein Impuls an die Hilfskathode 60 gelangt, also wenn die Röhre 1 durchgezählt hat.
  • Da der Schalter des Relais 49 geschlossen ist, wird die Spannung an der Basis des Transistors 52 je im Rhythmus der Zählröhre 2 weiter herabgesetzt. Dies geht, bis die Zündkathode II der Röhre 2 gezündet hat, dann verbindet die Sammelleitung 69 mit der Spannung U6 die Anzapfpunkte der Spannungsteiler 18,31 bis 21,34 mit der Basis des Transistors 53 über die Dioden 44 bis 47 und 70.
  • Nunmehr wird eine Regeleinrichtung durch das Relais 56 in Betrieb gesetzt, wenn inzwischen die Spannung U., kleiner als U, geworden ist. Der Transistor 52 bleibt während dieser Zeit unveränderlich, da nunmehr der Spannungsteiler 71, 72 über die Diode 73 an seiner Basis liegt.
  • Fig.2 zeigt eine etwas andere Anordnung. Der Kathodenwiderstand ist aber im übrigen in gleicher Weise geschaltet. Die Kathodenwiderstände liegen hintereinander, und die Anzapfpunkte sind an die einzelnen Zündkathoden geschaltet. Dadurch wird die Spannung an der Basis des Transistors 51 ebenfalls allmählich herabgesetzt. Bei dieser Anordnung ist aber nur eine Diode 35 erforderlich, welche für die zusammengeschalteten Zündkathoden gemeinsam arbeitet.
  • Die Fig. 3 zeigt nun die mit dieser Einrichtung gewonnene Kennlinie des Relais. Auf der Abszisse ist die Zeit in ms aufgetragen, auf der Ordinate der Überstrom 1". Die verlangte Kennlinie ist die ausgezogene Linie 74, diese wird durch die Anordnung in eine treppenförmige Kurve, deren Stufen den einzelnen Kathoden entspricht, nachgebildet. Beim Anwerfen des Schutzes tritt die Zündkathode 0 in Tätigkeit; ist der Strom größer als der Wert I., so spricht das Relais 54 bereits an. Nach dem Zünden der Zündkathode I kann die Anordnung bereits ansprechen, wenn der Strom 11 groß ist. Dies erfolgt bei dem Beispiel in 20 ms. Nach 30 ms zündet die Zündkathode II und der Strom, bei dem die Relaisanordnung ansprechen würde, braucht nur noch größer als 12 zu sein. Dies geht so fort, bis die Zündkathode IX gezündet hat, bis dahin ist also die Röhre 1 maßgebend für die Kennlinie. Nunmehr wirkt die Röhre 2, welche aber mit dem zehnten Teil der Impulsfrequenz zündet. Die Abstände zwischen den Zündungen betragen je Zählung 100 ms.
  • Bei dem gezeichneten Beispiel würde von 10 bis 40 ms die Relaiseinrichtung 4, von 40 bis 200 ms die Relaiseinrichtung 5 und dann die Relaiseinrichtung 6 in Tätigkeit gesetzt werden. Je nach der Lage der Anzapfpunkte in den Spannungsteilern 9, 22 usw. wird nun die Stromhöhe bestimmt. Man kann hierbei, um die Kennlinie beliebig einstellen zu können, die einzelnen Spannungsteiler veränderlich machen (Potentiometer).
  • Der Vorteil der Anordnung ist der, eine überstromschutzeinrichtung zu erhalten, welche beliebig viele und flache Kennlinien besitzt und deren Kennlinien mit leichten Mitteln eingestellt werden können, und bei der es möglich ist, verschiedene Auslöseorgane zu verwenden, die bei verschiedenen Zeiten betätigt werden.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Abhängiger überstromschutz, insbesondere für Halbleitergleichrichter, unter Verwendung mindestens einer Zählröhre mit mehreren Kathoden, welche durch die Frequenz einer pulsierenden Gleichspannung nacheinander gezündet werden, mit Kathodenwiderständen, und unter Verwendung von Stromwandlern, die durch einen Widerstand belastet sind, in welchem sich eine stromproportionale Spannung ausbildet, und mit einer Relaiseinrichtung, welche eine Betätigung auslöst, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kathodenwiderständen in der Reihenfolge der Zählkathoden jeweils verschiedene Anzapfpunkte vorgesehen sind, deren Potentiale nach einer vorgeschriebenen Kurve verschieden und mit dem Potential in dem Wandlerwiderstand durch die Relaiseinrichtung verglichen werden, derart, daß von einer bestimmten Stromstärke an die Relaiseinrichtung auslöst.
  2. 2. Abhängiger überstromschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathodenwiderstände als Spannungsteiler ausgebildet sind und gemeinsam mit dem an den Stromwandler angeschlossenen Widerstand verbunden sind und d'aß die Anzapfpunkte der Spannungsteilerwiderstände an die Relaiseinrichtung angeschlossen sind, die andererseits ebenfalls mit dem Stromwandlerwiderstand verbunden ist, und daß die Spannungsteilerwiderstände insgesamt gleiche Werte besitzen, die Teilwiderstände aber der verlangten Kennlinie des überstromschutzes entsprechend verschiedene Werte haben.
  3. 3. Abhängiger überstromschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathodenwiderstände hintereinandergeschaltet sind und ihre Verbindungspunkte mit den Kathoden derart verbunden sind, daß in der Reihenfolge der Schaltkathoden stufenweise kleinere Widerstände an den Kathoden liegen.
  4. 4. Abhängiger überstromschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Relaiseinrichtung durch einen Transistor gebildet ist, an dessen Basis über Dioden die Kathodenspannung zugeführt wird, und daß ein Relais vorgesehen ist, welches im Kollektorstromkreis des Transistors liegt.
  5. 5. Abhängiger Überstromschutz nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzapfpunkte der Spannungsteiler je über eine Diode mit einer gemeinsamen Sammelleitung verbunden sind, welche wiederum über eine Diode an die Basis des Transistors geschaltet ist.
  6. 6. Abhängiger überstromschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hintereinandergeschaltete Zählröhren dekadisch angeordnet sind.
  7. 7. Abhängiger Überstromschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Relaiseinrichtungen vorgesehen sind und daß bis zu einer beliebig wählbaren Anzahl von Zählungen die erste Relaiseinrichtung und nach einer weiteren Anzahl von Zählungen die nächste Relaiseinrichtung eingeschaltet ist. B.
  8. Abhängiger Überstromschutz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Relaiseinrichtungen verschiedene Betätigungen bewirken.
  9. 9. Abhängiger Überstromschutz nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Sammelleitung jeweils einer Relaiseinrichtung zugeordnet ist.
  10. 10. Abhängiger Überstromschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Relaiseinrichtungen bei spannungslosen Zählröhren so geschaltet sind, daß keine Auslösung erfolgen kann.
  11. 11. Abhängiger überstromschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Relaiseinrichtung aus einer Transistorschaltung besteht, wobei der Transistor im Ruhestand stromdurchlässig ist.
  12. 12. Abhängiger überstromschutz nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß im ausgeschalteten Zustand der Transistor über einen besonders an eine konstante Gleichspannung angeschlossenen Spannungsteiler gespeist wird, derart, daß der Transistor dauernd stromdurchlässig ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1070 280.
DE1961A0038049 1961-07-19 1961-08-03 Abhaengiger UEberstromschutz, insbesondere fuer Halbleitergleichrichter Pending DE1140273B (de)

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CH846461A CH386543A (de) 1961-07-19 1961-07-19 Uberstromschutzeinrichtung insbesondere für Halbleitergleichrichter

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DE1140273B true DE1140273B (de) 1962-11-29

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1961A0038049 Pending DE1140273B (de) 1961-07-19 1961-08-03 Abhaengiger UEberstromschutz, insbesondere fuer Halbleitergleichrichter

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DE (1) DE1140273B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1070280B (de) 1957-04-26 1959-12-03 Soc D Const D App Bardon Schnellausloesender schutzschalter

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1070280B (de) 1957-04-26 1959-12-03 Soc D Const D App Bardon Schnellausloesender schutzschalter

Also Published As

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CH386543A (de) 1965-01-15

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