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DE1140269B - Leistungsselbstschalter - Google Patents

Leistungsselbstschalter

Info

Publication number
DE1140269B
DE1140269B DEC23342A DEC0023342A DE1140269B DE 1140269 B DE1140269 B DE 1140269B DE C23342 A DEC23342 A DE C23342A DE C0023342 A DEC0023342 A DE C0023342A DE 1140269 B DE1140269 B DE 1140269B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching element
circuit breaker
switch
energy storage
storage device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC23342A
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Burkard
Hans Unger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Elektronidustrie AG
Original Assignee
Continental Elektronidustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Elektronidustrie AG filed Critical Continental Elektronidustrie AG
Priority to DEC23342A priority Critical patent/DE1140269B/de
Publication of DE1140269B publication Critical patent/DE1140269B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/50Manual reset mechanisms which may be also used for manual release
    • H01H71/501Means for breaking welded contacts; Indicating contact welding or other malfunction of the circuit breaker

Landscapes

  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Leistungsselbstschalter Bei Leistungsselbstschaltern wird im allgemeinen auf eine Schnelleinschaltung verzichtet, da diese leicht zu Kontaktprellungen führen kann. Beim Einschalten ist bei derartigen Schaltern der Kontaktdruck im Augenblick der Kontaktberührung gleich Null und erreicht erst seinen vollen Wert, wenn der Schalter ganz eingeschaltet und das Schloß verriegelt ist. Beim Schalten im Nennlastbereich zeigt diese Art der Kontaktgabe keinen besonderen Nachteil. Wird jedoch auf einen bestehenden Kurzschluß draufgeschaltet, so kann sich diese Einschaltung dadurch unangenehm auswirken, daß an den Kontaktberührungsstellen eine große Wärmeentwicklung auftritt, die zum Verschweißen der Kontakte führen kann. Die Schweißneigung der Kontakte versucht man durch geeignete Werkstoffauswahl zu vermindern. Es gelingt jedoch nicht, ein Verschweißen der Kontakte unter allen Umständen bei schlechten Betriebsbedingungen zu verhindern.
  • Es ist daher notwendig, Mittel vorzusehen, die bewirken, daß eine beginnende Verschweißung der Kontakte sich nicht nachteilig auf die Ausschaltung des Schalters auswirkt oder überhaupt die Betriebsfähigkeit des Schalters beeinfiußt. Ein Verschweißen und Kleben der Kontakte beim Ausschaltvorgang kann dadurch verhindert werden, daß im Kurzschlußfalle das bewegliche Schaltglied ohne Verzögerung in die Ausschaltstellung gebracht wird, wozu es bekannt ist, einen Schlaganker im Kurzschlußfall auf das Schaltglied unmittelbar einwirken zu lassen. Eine solche bekannte Ausführung bedingt jedoch einen ziemlichen Aufwand, der zu einer Verteuerung des Schalters führt. Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Bewegung des Schaltgliedes beim Ausschalten ebenfalls durch einen Prellschlag zu beschleunigen, so daß eine im Entstehen begriffene Verschweißung kein Kleben der Schaltstücke bewirkt. Zur Erreichung dieser Wirkung werden nach der Erfindung einfache Mittel verwendet, die weder räumlich noch nach ihrem Aufwand für den Schalter einen besonderen Nachteil ergeben.
  • Die Erfindung bezieht sich also auf einen Leistungsselbstschalter mit einem in der Einschaltstellung verriegelten Schaltglied, welches nach seiner Entklinkung unter der Wirkung einer oder mehrerer Federn in seine Ausschaltstellung gelangt, wobei ein zusätzlicher bei der Auslösung auf das Schaltglied wirksam werdender Kraftspeicher vorgesehen ist.
  • Bei einem bekannten Schalter dieser Art dient der zusätzliche, bei der Auslösung wirksam werdende Kraftspeicher dazu, das Schaltglied nach dem Öffnen in eine weitere Rückwärtsstellung zu bringen. Diese Bewegung setzt aber eine Öffnungsbewegung des Schaltgliedes voraus, so daß der Zweck der vorliegenden Erfindung damit nicht erfüllt wird.
  • Nach der Erfindung ist nun der zusätzliche Kraftspeicher mit einem Zwischenglied verbunden, das von der Auslöseklinke festgehalten wird, wobei das Zwischenglied das Schaltglied in der Geschlossenstellung hält und beim Öffnen nach einer teilweisen Entspannung des Kraftspeichers auf das Schaltglied einwirkt. Zweckmäßig dient als Kraftspeicher eine Feder, die mit einem ein Langloch od. dgl. aufweisenden Hebel verbunden ist. Die zusätzliche Kraftspeicherfeder ist entsprechend den Verhältnissen bemessen.
  • In der Zeichnung ist ein vereinfachtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Mit dem Festkontakt 1 wirkt das bewegliche Schaltglied 2 zusammen, das unter der Wirkung der Ausschaltfeder 3 steht. Das Schaltglied 2 ist !in Punkt 4 drehbar gelagert.
  • Das bewegliche Schaltglied 2 ist nicht unmittelbar durch eine Klinke in der Einschaltstellung verklinkt, sondern die Ausschaltklinke 5 greift an einem Teil 6 an, das unter der Wirkung einer zusätzlichen Kraftspeicherfeder 7 steht. Die Klinke 5 ist in üblicher Weise über eine Lasche 8 mit dem Betätigungsorgan9 verbunden, durch welches die Ausschaltung von Hand sowie die Einschaltung vorgenommen werden kann. Die Klinke 5 wirkt mit einer Anschlagfläche 10 mit einem Bolzen 11 des Teiles 6 zusammen, das im Punkt 12 ebenfalls drehbar gelagert ist. An seinem freien Ende ist das Teil 6 mit einem Langloch 13 versehen, welches Anschlagflächen 14 und 15 aufweist. In der Einschaltstellung, die in der Zeichnung dargestellt ist, legt sich die Anschlagfläche 14 gegen einen Bolzen 16 des Schaltgliedes 2. Das Schaltglied2 wird dadurch in der Einschaltstellung gehalten.
  • Erfolgt eine Auslösung des Schalters, indem die Klinke 5 in Richtung des Pfeiles 17 weggeschlagen wird, so wird durch das Teil 6 und dessen Anschlagfläche 14 das Schaltglied 2 freigegeben, so daß dies unter der Wirkung der Ausschaltfeder 3 in die Ausschaltstellung gelangen kann. Gleichzeitig wird jedoch auch das Tei16 unter der Wirkung des Kraftspeichers 7 im Ausführungsbeispiel im Uhrzeigersinne gedreht, wodurch durch die Anschlagfläche 15 des Teiles 6 eine Beschleunigung des Schaltgliedes 2 erreicht werden kann. Falls die Ausschaltfeder 3 nicht ausreichen sollte, um eine unter Umständen auftretende Verschweißung der Kontakte zu lösen, so wirkt nun das Teil 6 mit seiner Anschlagfläche 15 unter Zurücklegung des toten Ganges schlagartig auf den Bolzen 16 des Schaltgliedes 2 ein, so daß ein Lösen der verschweißten Kontakte durch diesen Schlag erfolgen wird. Die Bemessung der Kraftspeicher 7 wird entsprechend erfolgen, so daß auch bei nicht verschweißten Kontakten eine Beschleunigung des Schaltgliedes 2 n seiner Ausschaltbewegung erreicht wird. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, die Verkakung von Schaltglied 2 und Teil 6 unabhängig voneinander vorzunehmen, so daß das Teil 6 unter Wirkung des zusätzlichen Kraftspeichers gleichzeitig bei der Auslösung des Schaltgliedes 2 auf dieses schlagartig einwirkt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Leistungsselbstschalter mit einem in der Einschaltstellung verriegelten Schaltglied, welches nach seiner Entklinkung unter der Wirkung einer oder mehrerer Federn in seine Ausschaltstellung . gelangt, wobei ein zusätzlicher bei der Auslösung auf das Schaltglied wirksam werdender Kraftspeicher vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Kraftspeicher (7) mit einem Zwischenglied (6) verbunden ist, das von der Auslöseklinke (5) festgehalten wird, wobei das Zwischenglied (6) das Schaltglied (2) in der Geschlossenstellung hält und beim Öffnen nach einer teilweisen Entspannung des Kraftspeichers (7) auf das Schaltglied (2) einwirkt.
  2. 2. Leistungsselbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Kraftspeicher (7) eine Feder dient, die mit einem ein Langloch (13) od. dgl. aufweisenden Hebel (6) verbunden ist. In Betraoht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 394 203.
DEC23342A 1961-02-04 1961-02-04 Leistungsselbstschalter Pending DE1140269B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC23342A DE1140269B (de) 1961-02-04 1961-02-04 Leistungsselbstschalter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC23342A DE1140269B (de) 1961-02-04 1961-02-04 Leistungsselbstschalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1140269B true DE1140269B (de) 1962-11-29

Family

ID=7017421

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC23342A Pending DE1140269B (de) 1961-02-04 1961-02-04 Leistungsselbstschalter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1140269B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1264574B (de) * 1963-12-21 1968-03-28 Calor Emag Elektrizitaets Ag Dreipoliges Hochspannungsschaltgeraet
EP0637831A1 (de) * 1993-08-03 1995-02-08 Heinrich Kopp Ag Kontaktaufreisseinrichtung für Schutzschaltgeräte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE394203C (de) * 1922-12-16 1924-04-14 Aeg UEberstromschalter fuer kleine Stromstaerken mit Freiausloesung

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