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DE1140018B - Kuehlanlage fuer Brennkraftmaschinen mit Aufladung - Google Patents

Kuehlanlage fuer Brennkraftmaschinen mit Aufladung

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Publication number
DE1140018B
DE1140018B DEV15066A DEV0015066A DE1140018B DE 1140018 B DE1140018 B DE 1140018B DE V15066 A DEV15066 A DE V15066A DE V0015066 A DEV0015066 A DE V0015066A DE 1140018 B DE1140018 B DE 1140018B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coolant
charge air
cooling circuit
cooling
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV15066A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Oestreicher
Dipl-Ing Walter Goepel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
JM Voith GmbH
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
JM Voith GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG, JM Voith GmbH filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEV15066A priority Critical patent/DE1140018B/de
Priority to BE582831A priority patent/BE582831A/fr
Publication of DE1140018B publication Critical patent/DE1140018B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P11/00Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F01P1/00 - F01P9/00
    • F01P11/14Indicating devices; Other safety devices
    • F01P11/20Indicating devices; Other safety devices concerning atmospheric freezing conditions, e.g. automatically draining or heating during frosty weather
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P3/00Liquid cooling
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B29/00Engines characterised by provision for charging or scavenging not provided for in groups F02B25/00, F02B27/00 or F02B33/00 - F02B39/00; Details thereof
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    • F02B29/0437Liquid cooled heat exchangers
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  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description

  • Kühlanlage für Brennkraftmaschinen mit Aufladung Brennkraftmaschinen großer Leistung, insbesondere solche für Schienenfahrzeuge, sind mit einer besonderen Kühlanlage für die Motorkühlung ausgerüstet. Bei Motoren mit Aufladung muß vielfach auch noch für die mittels eines Turboladers od. dgl. verdichtete Motoransaugluft eine Rückkühlung vorgesehen werden. Da die Temperatur des erwärmten Motorkühlwassers bei Normalbetrieb über 70° C beträgt und die Temperatur des erwärmten Wassers für die Kühlung der Ladeluft bei 50 bis 55° C liegt, die beiden Temperaturen also nicht das gleiche Temperatumiveau haben, sind für die Kühlung von Motor und Ladeluft zwei voneinander getrennte Kühlkreisläufe erforderlich.
  • Im Kühlkreislauf zum Abführen der Motorwärme wird das Motorkühlwasser von einer Pumpe durch den Motor gedrückt und dann in mindestens einem meist von einem Ventilator beaufschlagten Wasserkühler zurückgekühlt. Die vom Turbolader verdichtete und dabei erhitzte Luft gibt ihre Wärme an das Wasser des Ladeluftkühlkreislaufs ab, der seinerseits ebenfalls einen etwa vom Fahrwind oder von einem besonderen Ventilator beaufschlagten Wasserkühler und eine Umwälzpumpe aufweist.
  • Bei niedriger Außentemperatur besteht nun die Gefahr, daß das Kühlwasser des Ladeluftkühlkreislaufs, insbesondere im zugehörigen Kühler, gefriert und dabei Kühler und Leitungen beschädigt. Außerdem ist es möglich, daß sich Schnee und Eis zwischen den Kühlrippen festsetzen und weitere Schäden des Kühlers verursachen. Da bei solch niedrigen Lufttemperaturen die Ladeluft nicht mehr gekühlt zu werden braucht, läßt sich durch Ablassen des Kühlwassers aus diesem Kreislauf ein Teil dieser Mängel beheben, wobei allerdings das Ablassen und spätere Wiedereinfüllen des Kühlwassers umständliche Maßnahmen darstellen.
  • Die Erfindung betrifft eine solche Kühlanlage und bezweckt eine wesentliche Vereinfachung und Verbesserung derselben. Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, daß in an sich bekannter Weise beide Kühlkreisläufe das gleiche Kühlmittel enthalten und daß eine Einrichtung zum Unterbrechen des Kühlmitteldurchfiusses durch den Ladeluftkühler angeordnet wird und daß ferner zum Warmhalten des Kühlmittels im Ladeluftkühlkreislauf bei unterbrochener Ladeluftkühlung eine Zuschalteinrichtung zum Einschalten wenigstens eines Teils des im Ladeluftkühlkreislauf liegenden Kühlmittelrückkühlers in den Kühlkreislauf zum Abführen der Maschinenwärme vorgesehen wird. Die Zuschalteinrichtung kann dabei so ausgebildet und angeordnet werden, daß sie eine Parallelschaltung oder eine Reihenschaltung wenigstens eines Teils des im Ladeluftkühlkreislauf liegenden Kühlmittelrückkühlers mit dem Kühlmittelrückkühler des Maschinenkühlkreislaufs bewirkt.
  • Die Einrichtung zur Parallelschaltung der Kühlmittelrückkühler beider Kreisläufe wird beispielsweise aus einer Verbindungsleitung mit Absperrventil zwischen zwei Ästen der beiden Kreisläufe und einer weiteren Verbindungsleitung zwischen den beiden anderen Ästen gebildet. Zweckmäßigerweise werden hierbei die die Umwälzpumpen enthaltenden Äste einerseits und die beiden anderen Äste andererseits miteinander verbunden, wobei die Pumpen, jeweils in Strömungsrichtung gesehen, in dem Ast hinter dem Kühler liegen.
  • Bei Reihenschaltung der Kühhnittelrückkühler beider Kreisläufe wird der Kühlmittelrückkühler für den Ladeluftkreislauf vor oder hinter den Kühlmittelrückkühler des Maschinenkühlkreislaufs geschaltet. So zweigt beispielsweise eine Verbindungsleitung hinter dem Kühhnittelrückkühler des Ladeluftkühlkreislaufs ab und mündet vor dem Kühlmittelrückkühler des Maschinenkühlkreislaufs; eine weitere Verbindungsleitung zweigt von der Kühlmittelleitung hinter der Brennkraftmaschine ab und mündet vor dem Kühlmittelrückkühler des Ladeluftkühlkreislaufs, wobei in mindestens einer der beiden Verbindungsleitungen und ferner in demjenigen Leitungsteil des Maschinenkühlkreislaufs, durch den die Abzweigungs- und Mündungsstellen beider Verbindungsleitungen unmittelbar miteinander verbunden sind, je ein Ventil angeordnet wird. Eine andere Möglichkeit der Reihenschaltung beider Kühlkreisläufe besteht darin, daß zwei Verbindungsleitungen zwischen beiden Kühlkreisläufen vorgesehen werden, von denen die eine .hinter dem Kühlmittelrückkühler des Maschinenkühlkreislaufs abzweigt und vor dem Kühlmittelrückkühler des Ladeluftkühlkreislaufs mündet und von denen die andere hinter dem Kühlmittelrückkühler des Ladeluftkühlkreislaufs abzweigt und in die Kühlmittelleitung vor der Brennkraftmaschine mündet. Auch hierbei weist mindestens eine der beiden Verbindungsleitungen und ferner derjenige Leitungsteil des Maschinenkühlkreislaufs, durch den die Abzweigungs- und Mündungsstellen beider Verbindungsleitungen unmittelbar miteinander verbunden sind, je ein Ventil auf.
  • Die im Ladeluftkühlkreislauf angeordnete Einrichtung zum Absperren der Kühlmittelzufuhr zum Ladeluftkühler wird zweckmäßigerweise als ein in der Druckleitung der Umwälzpumpe dieses Kreislaufs vor dem Ladeluftkühler liegendes Absperrventil ausgebildet.
  • Durch eine Ausbildung der Kühlanlage gemäß der Erfindung lassen sich erhebliche Vorteile erzielen. Im normalen Betrieb (Sommerbetrieb) arbeiten beide Kühlkreisläufe unabhängig voneinander, d. h. sie sind mindestens kühlmittelseitig völlig voneinander getrennt. Für den Winterbetrieb, bei dem eine Kühlung der Ladeluft nicht erforderlich ist, da sie mit genügend tiefer Temperatur angesaugt wird, wird durch Schließen des zwischen der Umwälzpumpe des Kreislaufs zur Kühlung der Ladeluft und dem Ladeluftkühler liegenden Absperrventils der Ladeluftkühler vom Kreislauf abgeschaltet und gleichzeitig durch öffnen des Ventils in einer der Verbindungsleitungen zwischen den beiden Kühlmittelkreisläufen der Kühlmittelrückkühler des einen Kreislaufs mit dem Kühlmittelrückkühler des anderen Kreislaufs parallel oder in Reihe geschaltet.
  • Dies bringt den einen Vorteil, daß der von seinem Kreislauf abgeschaltete Kühlmittelrückkühler des Kreislaufs zur Kühlung der Ladeluft von einem Teil oder dem gesamten Motorkühlmittel durchströmt und durch dieses aufgewärmt und so vor dem Einfrieren geschützt wird.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung wird der Kühlmittelrückkühler des Kreislaufs zur Kühlung der Ladeluft unmittelbar in bzw. vor die Eintrittsöffnung der Leitung bzw. des Filters gesetzt, durch die bzw. durch den die Luft für den Motor angesaugt wird. Durch die beschriebene Aufheizung des Kühlmittelrückkühlers des Ladeluftkühlkreislaufs durch das Motorkühlmittel wird so auch ein Zusetzen der Eintrittsöffnung mit Schnee oder ein Zufrieren dieser Eintrittsöffnung verhindert. Dadurch erübrigt sich die Anordnung von Jalousien mit besonderer Heizung vor den Kühlern und vor der Eintrittsöffnung der Leitung bzw. des Luftfilters. Gemäß der Erfindung wird somit der im Sommerbetrieb zur Rückkühlung des Kühlmittels für den Ladeluftkühler dienende Kühler im Winterbetrieb als Heizvorrichtung für den Eintritt der Ladeluft verwendet. Durch Anordnung eines von Hand zu betätigenden Regelventils im Maschinenkühlkreislauf, vorzugsweise unmittelbar hinter der Anschlußstelle der absperrbaren Verbindungsleitung zum anderen Kreislauf, läßt sich bei parallel geschalteten Kühlkreisläufen die im Winterbetrieb den Kühlmittelrückkühler des Ladeluftkreislaufs durchströmende Kühlmittelmenge regulieren. Die verbleibende Kühlmittelmenge durchströmt dabei jeweils den Rückkühler des Maschinenkühlkreislaufs.
  • Um bei stillstehender Maschinenanlage ein schnelles Auskühlen zu verhindern, kann das zuletzt genannte= Regelventil im Maschinenkühlkreislauf beim Abschalten des Motors vollständig geschlossen werden, so daß trotz der Wärmeumlaufwirkung das in der Maschine befindliche Kühlmittel nicht dem Kühler zugeführt werden kann, sondern die Maschine warm hält.
  • Das Umschalten von Sommer- auf Winterbetrieb kann etwa bei einer Außentemperatur von 0° C erfolgen.
  • Für den Erfindungsgedanken ist es grundsätzlich unerheblich, in welcher Weise die Kühlanlage sonst aufgebaut ist, ob es sich also etwa um eine Kühlergruppe mit zwei Reihen seitlich angeordneter Wasserkühler für Dacheinbau oder etwa um eine Stirnkühlanlage handelt. Auch die Art des Kühlsystems an sich, also die Art der Kühlmittelführung und die Anordnung der Ausgleichsbehälter für die Kühler ist für die Erfindung an sich ohne Bedeutung. Die Motorschmierölwärme kann. etwa im Kühlkreislauf des Motors oder aber auch, wie an sich bekannt, im Kühlkreislauf der Ladeluft abgeführt werden, indem der Wärmetauscher für das Motorschmieröl in den einen oder anderen Kühlkreislauf mit eingeschaltet wird.
  • Nach einem besonderen Vorschlag besteht der Kühlmittelrückkühler des Ladeluftkühlkreislaufs aus mehreren Einheiten, von denen eine im Ansaugluftstrom der Brennkraftmaschine liegt, während die andere bzw. die anderen vor dem bzw. den Kühlmittelrückkühlern des Maschinenkühlkreislaufs angeordnet werden.
  • Um bei Abschaltung des Ladeluftkühlers durch Absperren der von der Umwälzpumpe zum Ladeluftkühler führenden Leitung ein Arbeiten der Umwälzpumpe gegen das geschlossene Absperrventil zu vermeiden, wird gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung im Ladeluftkühlkreislauf zwischen Kühlmittelumwälzpumpe und Absperrventil eine den Ladeluftkühler umgehende dünne Kurzschlußleitung vorgesehen.
  • Zweckmäßigerweise werden ferner der bzw. die Kühlmittelrückkühler des Ladeluftkühlkreislaufs wesentlich robuster, widerstandsfähiger und temperaturunabhängiger ausgeführt und unmittelbar in der Außenwand des Fahrzeugs angeordnet, so daß sie gleichzeitig die Aufgabe der sonst üblichen starren und breiten Jalousien übernehmen können. Durch ihre kräftige Ausbildung können sie die Beanspruchungen aufnehmen, die etwa durch herunterhängende Eiszapfen oder sonstige harte Gegenstände verursacht werden können.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und nachfolgend näher beschrieben. Die Abbildung zeigt schematisch den Aufbau einer erfindungsgemäßen Kühlanlage für einen mit Aufladung arbeitenden Dieselmotor zum Antrieb eines Schienenfahrzeugs. Zur besseren übersieht sind die einzelnen Leitungssysteme mit verschiedenen Stricharten dargestellt.
  • Die Anlage weist einen Dieselmotor 1 auf, der von einem nicht dargestellten Kühlmantel umgeben ist. Mittels einer Umwälzpumpe 2 wird über die Leitung 3 a des Leitungssystems 3. (ausgezogene Linie) Kühlwasser durch den Kühlmantel des Motors 1 gedrückt, das erwärmt über die Leitungen 3 b und 3 c Wasserkühlern 4 zuströmt. Diese Wasserkühler 4 werden von dem mittels eines Ventilators 5 erzeugten Luftstrom beaufschlagt. Das Motorkühlwasser wird in den Wasserkühlern 4 zurückgekühlt, fließt in die Ausgleichs-und Reservebehälter 6 und über die Leitung 3 d wieder der Umwälzpumpe 2 zu.
  • Zur Aufladung der über den Filter 7 und die Leitung 8 angesaugten Motorluft ist ein Turbolader 9 vorgesehen. Die vom Turbolader 9 verdichtete Luft wird in einem von Wasser beaufschlagten Ladeluftkühler 10 gekühlt, nach dessen Durchlauf die gekühlte Luft über die Leitung 11 in den Dieselmotor 1 strömt.
  • Zur Rückkühlung des im Ladeluftkühler erwärmten Wassers ist ein zweiter Kreislauf (Leistungssystem 12, Strich-Punkt-Strich-Linie) vorgesehen. Das von der Luft erwärmte Wasser fließt über eine Leitung 12 a mehreren hintereinandergeschalteten Wasserkühlern 13', 13", 13"' zu, die über- Leitungen 12b und 12c miteinander verbunden sind. Von dem in Strömungsrichtung gesehen letzten Kühler 13"' gelangt das Wasser über eine Leitung 12d zu einem Ausgleichs- und Reservebehälter 14, von dem es über eine Leitung 12 e einer Umwälzpumpe 15 zufließt. Diese Umwälzpumpe drückt das Wasser über eine Leitung 12f wieder in den Ladeluftkühler 10.
  • In dieser Weise arbeitet die Anlage im Sommerbetrieb. Im Winterbetrieb ist eine Kühlung der Ladeluft nicht erforderlich, und gemäß der Erfindung wird die Motorwärme zur Aufheizung der Kühler 13 und des Luftfilters 7 im Ladeluftkreislauf mitverwendet. Zu diesem Zweck sind zwischen den beiden Kreisläufen 3 und 12 (durch unterbrochene Linien dargestellte) Verbindungsleitungen 16 a und 16 b vorgesehen, wobei die Verbindungsleitung 16 a die Leitungen 3 b, 3 c des einen Kreislaufs mit den Leitungen 12 a, 12 b, 12 c, 12 d des anderen Kreislaufs und die Verbindungsleitung 16 b den Ausgleichsbehälter 14 des einen Kreislaufs mit den Ausgleichsbehältern 6 und der Leitung 3 d des anderen Kreislaufs verbindet.
  • Zur Inbetriebnahme der Anlage im Winterbetrieb wird das Ventil 17 in der Leitung 12 f geschlossen und das Ventil 18 in der Verbindungsleitung 16 a geöffnet. Das Ventil 19 in der Leitung 3 b wird etwas geschlossen, so daß das erwärmte Motorkühlwasser außer durch das Leitungssystem 3 mit den Wasserkühlern 4 auch durch das Leitungssystem 12, mit Ausnahme der Leitung 12 f und den in diesem Leitungssystem 12 eingeschalteten Wasserkühlern 13 strömt. Die Wasserkühler 13 sind somit zu den Wasserkühlern 4 parallel geschaltet.
  • Der Wasserkühler 13' ist nach einem besonderen Vorschlag der Erfindung direkt vor der Ansaugöffnung des Luftfilters 7 angeordnet, -so daß die in den Luftfilter gesaugte Luft erst durch den während des Winterbetriebes vom warmen Motorkühlwasser beheizten Wasserkühler 13' strömen muß. Durch diese besondere Anordnung des beheizten Wasserkühlers 13' wird verhindert, daß Schnee und Eis den Filter verstopfen oder daß der Filter zufriert und ein Betrieb des Dieselmotors unmöglich wird.
  • Die Wasserkühler 13" und 13"' sind ferner im Luftstrom direkt vor den Wasserkühlern 4 angeordnet und ersetzen die bei den bekannten Anlagen erforderlichen beheizbaren Jalousien. Durch eine robuste gegen Temperatureinflüsse unempfindliche Ausbildung der Wasserkühler 13 können die Wasserkühler 4 besonders leicht ausgebildet werden.
  • Um zu verhindern, daß bei Schließen des Ventils 17 die Umwälzpumpe 15 gegen einen geschlossenen Schieber arbeitet, ist eine Umgehungsleitung 20 vorgesehen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kühlanlage für Brennkraftmaschinen mit Aufladung, insbesondere für Schienenfahrzeuge, mit je einem Kühlkreislauf zum Abführen der Maschinenwärme und zum Kühlen der Ladeluft, die mindestens je einen von der Außenluft beaufschlagten Kühlmittelrückkühler und je eine Kühlmittelumwälzpumpe aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise beide Kühlkreisläufe das gleiche Kühlmittel enthalten und eine Einrichtung (17) zum Unterbrechen des Kühlmitteldurchflusses durch den Ladeluftkühler (10) vorhanden ist und daß ferner zum Warmhalten des Kühlmittels im Ladeluftkühlkreislauf bei unterbrochener Ladeluftkühlung eine Zuschalteinrichtung (16a, 16b, 18) zum Einschalten wenigstens eines Teiles des im Ladeluftkühlkreislauf (12) liegenden Kühlmittelrückkühlers (13) in den Kühlkreislauf (3) zum Abführen der Maschinenwärme vorgesehen ist.
  2. 2. Kühlanlagc nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschalteinrichtung (16a, 16b, 18) derart ausgebildet und angeordnet ist, daß sie eine Parallelschaltung wenigstens eines Teiles des Kühlmittelrückkühlers (13) des Ladeluftkühlkreislaufs (12) mit dem Kühlmittel-rückkühler (4) des Kühlkreislaufs (3) der Brennkraftmaschine (1) bewirkt.
  3. 3. Kühlanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschalteinrichtung derart ausgebildet und angeordnet ist, daß sie eine Reihenschaltung wenigstens eines Teiles des Kühlmittelrückkühlers des Ladeluftkü'hlkreislaufs mit dem Kühlmittelrückkühler des Kühlkreislaufs der Brennkraftmaschine bewirkt.
  4. 4. Kühlanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die im Ladeluftkühlkreislauf (12) angeordnete Einrichtung zum Absperren der Kühlmittelzufuhr zum Ladeluftkühler (10) als ein, in der Druckleitung (12 f) der Umwälzpumpe (15) dieses Kreislaufs (12) vor dem Ladeluftkühler (10) liegendes Absperrventil (17) ausgebildet ist.
  5. 5. Kühlanlage nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Parallelschaltung der Kühlmittelrückkühler (4 und 13) beider Kreisläufe (3, 12) aus einer Verbindungsleitung (16a) mit Absperrventil (18) zwischen zwei Ästen der beiden Kreisläufe und einer weiteren Verbindungsleitung (16b) zwischen den beiden anderen Ästen gebildet wird.
  6. 6. Kühlanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlmittelrückkühler (13) des Ladeluftkühlkreislaufs (12) aus mehreren Einheiten (13', 13", 13 "') besteht, von denen eine im Ansaugluftstrom der Brennkraftmaschine (1) liegt, während die andere bzw. anderen im Luftstrom vor dem bzw. den Küblmittelrückkühlern (4) des Kühlkreislaufs (3) der Brennkraftmaschine. angeordnet sind.
  7. 7. Kühlanlage nach einem derAnsprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Ladeluftkühlkreislauf (12) zwischen Kühlmittelumwälzpumpe (15) und Absperrventil (17) eine den Ladeluftkühler (10) umgehende dünne Kurzschlußleitung (20) vorgesehen ist. B. Kühlanlage nach einem derAnsprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Kühlmittelrückkühler (13) des Ladeluftkühlkreislaufs (12) wesentlich robuster und widerstandsfähiger als die Kühhnittelrückkühler (4) des Kühlkreislaufs (3) der Brennkraftmaschine (1) ausgebildet und unmittelbar in der Außenwand des Fahrzeugs angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentsdhrift Nr. 734 533; MEZ, 1958, Heft 6, S. 226.
DEV15066A 1958-09-19 1958-09-19 Kuehlanlage fuer Brennkraftmaschinen mit Aufladung Pending DE1140018B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206211B (de) 1963-12-23 1965-12-02 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Kuehlanlage fuer motorgetriebene Fahrzeuge, insbesondere dieselhydraulische Lokomotiven
US4362131A (en) 1980-12-10 1982-12-07 The Garrett Corporation Engine cooling system
EP3992050A1 (de) * 2020-10-09 2022-05-04 MAHLE International GmbH Fahrzeugkühlanlage

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DE734533C (de) * 1940-07-26 1943-04-17 Messerschmitt Boelkow Blohm Kuehlverfahren bei fluessigkeitsgekuehlten Brennkraftmaschinen zum Antrieb von Luftfahrzeugen mit einem durch eine Abgasturbine angetriebenen Lader und Fluessigkeitskuehlung der vom Lader gefoerderten Luft und Einrichtung zur Durchfuehrung des Kuehlverfahrens

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