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DE1140062B - Vorrichtung zum Befestigen von Zusatzgeraeten an einer Kamera - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen von Zusatzgeraeten an einer Kamera

Info

Publication number
DE1140062B
DE1140062B DED35823A DED0035823A DE1140062B DE 1140062 B DE1140062 B DE 1140062B DE D35823 A DED35823 A DE D35823A DE D0035823 A DED0035823 A DE D0035823A DE 1140062 B DE1140062 B DE 1140062B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
additional device
foot
parts
foot according
projections
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED35823A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Beeskow
Karl Krause
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Elektronik GmbH
Original Assignee
Robert Bosch Elektronik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch Elektronik GmbH filed Critical Robert Bosch Elektronik GmbH
Priority to DED35823A priority Critical patent/DE1140062B/de
Publication of DE1140062B publication Critical patent/DE1140062B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16MFRAMES, CASINGS OR BEDS OF ENGINES, MACHINES OR APPARATUS, NOT SPECIFIC TO ENGINES, MACHINES OR APPARATUS PROVIDED FOR ELSEWHERE; STANDS; SUPPORTS
    • F16M13/00Other supports for positioning apparatus or articles; Means for steadying hand-held apparatus or articles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16MFRAMES, CASINGS OR BEDS OF ENGINES, MACHINES OR APPARATUS, NOT SPECIFIC TO ENGINES, MACHINES OR APPARATUS PROVIDED FOR ELSEWHERE; STANDS; SUPPORTS
    • F16M11/00Stands or trestles as supports for apparatus or articles placed thereon ; Stands for scientific apparatus such as gravitational force meters
    • F16M11/02Heads
    • F16M11/04Means for attachment of apparatus; Means allowing adjustment of the apparatus relatively to the stand
    • F16M11/041Allowing quick release of the apparatus
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/56Accessories
    • G03B17/566Accessory clips, holders, shoes to attach accessories to camera

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Accessories Of Cameras (AREA)

Description

  • Vorrich tung zum Befestigen von Zusatzgeräten an einer Kamera Die Erfindung betrifft einen in den Sucherschuh einer Kamera od. dgl. einschiebbaren Fuß zum Befestigen eines mit dem Fuß verbundenen Zusatzgerätes, z. B. eines Blitzlichtgerätes an der Kamera od. dgl.
  • Derartige Befestigungsfüße werden in mannigfaltigen Ausführungen benutzt, um verschiedene Zusatzgeräte auf dem Sucherschuh der Kamera zu befestigen. Der Sucherschuh besteht in bekannter Weise aus zwei parallelen Führungsschienen, zwischen welche die paxallelen. Führungen des am Zusatzgerät befestigten Steckfußes von der Seite eingeschoben werden. Dieser Steckfuß ragt mit seinen Führungen über die Begrenzungsflächen des Zusatzgerätes hinaus, was beim Transport des Zusatzgerätes oder beim Einstecken in Anzugtaschen u. dgl. sehr stört. Dieses ist besonders der Fall, wenn etwa an mehreren Seiten des Zusatzgerätes solche hervorstehenden Steckfüße angebracht sind, um dieses Zusatzgerät in verschiedenen Lagen gegenüber der Kamera zu befestigen.
  • Es sind Einrichtungen bekannt, bei denen die an dem Zusatzgerät angebrachten Steckfüße nach dem Gebrauch in das Innere des Zusatzgerätes versenkt werden können derart# daß nunmehr glatte Oberflächen vorhanden sind. Diese Einrichtungen sind jedoch sehr aufwendig und beschränken den Platz im Innern des Zusatzgerätes, besonders wenn mehrfach pro Zusatzgerät vorhanden.
  • Die Lösung dieser Schwierigkeiten bietet erfindungsgemäß ein als selbständiges Bauteil ausgebildeter neuer Fuß, der je nach Bedarf an einer der dafür vorgesehenen Befestigungsstellen des Zusatzgerätes lösbar angebracht werden kann und die zum Einschieben in den Sucherschuh der Kamera geeigneten Führungen besitzt. Man kann jetzt die Einrichtungen am neuen Fuß, welche zu seinem Einsetzen in die Befestigungsmittel des Zusatzgerätes dienen, ganz darauf abstimmen, daß am Zusatzgerät selber möglichst unauffällige Befestigungsmittel genommen werden können. Nach dem Photographieren löst man den neuen Fuß von Kamera und Zusatzgerät und kann alle drei Gegenstände bequem einzeln verpacken.
  • Man kann den neuen Fuß, z. B. durch Einstecken, Schrauben, Klammern, Einhaken oder durch magnetische Vorrichtungen auf einer der dafür vorgesehenen Stellen des Zusatzgerätes, lösbar befestigen. Dementsprechend gibt es viele Möglichkeiten der Gestaltung. Im, Ausführungsbeispiel ist der Fuß so ausgebildet, daß er zwei gegeneinander bewegliche, Teile hat, zwischen denen eine Federkraft wirksam ist und die mit Vorsprüngen od. dgl. versehen sind, die sich nach einer gegenseitigen Bewegung der beiden Teile entgegen der Federkraft in entsprechende Ausnehmungen od. dgl. des Zusatzgerätes einführen lassen und dort durch die Federkraft festgehalten werden.
  • Die Bewegung der beiden Teile des neuen Fußes kann verschiedenartig sein und z. B. in einer gegenseitigen Verschiebung bestehen. Im Ausführungsbeispiel sind die beiden gegeneinander beweglichen Teile gelenkig miteinander verbunden und werden durch eine Feder an einem Ende auseinandergespreizt, wobei die auseinandergespreizten Enden auf ihren Außenseiten mit den in die Ausnehmungen des Zusatzgerätes eingreifenden Vorsprüngen wie Rippen, Leisten, Zapfen, Wülsten, Haken od. dgl. versehen sind.
  • Die an dem einen Ende der beiden Teile vorgesehenen Vorsprünge, die in die Ausnehmungen des Zusatzgerätes eingreifen, ferner die Gelenkstelle und schließlich die am anderen Ende der beweglichen Teile angebrachten, zum Einschieben in den Sucherschuh geeigneten Führungen Regen zweckmäßig auf je einer geknickten Verbindungslinie, wobei die gegeneinander beweglichen Teile z. B. die Form von geknickten Hebeln haben, die etwa an ihrer Knickstelle gelenkig miteinander verbunden sind. Die Teile können auch je die Hälfte eines durch einen senkrechten Schnitt geteilten X bilden, wobei das Gelenk an der Berührungsstelle der beiden Hälften angeordnet ist.
  • Um die vorgenannten Konstruktionselernente wie die Führungen für den Sucherschuh, die Vorsprünge, welche in die Ausnehrnungen des Zusatzgerätes eingreifen, ferner die Feder und das Gelenk möglichst einfach herstellen zu können, wird für die Gestaltung der beiden beweglichen Teile z. B. je ein kurzes Stück eines U-förmigen HohlproflIes gewählt, wobei die mit ihren offenen Seiten gegenüberstehenden U-Profile auf ihren je zwei Schenkeln die Lager für die Gelenkachse, etwa in der Mitte der Länge der beiden U-Profile tragen. Von den vier insgesamt vorhandenen Enden der beiden Grundflächen der U-Profile sind an zwei gegenüberstehenden Enden die beiden Führungen für den Sucherschuh, an den beiden anderen Enden die zum Einsetzen in die, Ausnehmungen des Zusatzgerätes dienenden Vorsprünge angeordnet.
  • Die Feder, welche den Zweck hat, die beiden um eine Gelenkachse beweglichen Teile des Fußes in ihrer Arbeitsstellung genügend festzuhalten, kann man als Zugfeder oder als Druckfeder ausbilden. Man kann auch statt einer Feder eine Stellschraube neh- 5 inen, durch welche die beiden gelenkig verbundenen Teile, des Fußes in die jeweils erwünschte Stellung gebracht worden. Als Feder ist im Ausführungsbeispiel eine Druckfeder genommen, und zwar in der Form einer Schraubenfeder. Diese ist an ihren Enden auf zwei Zapfen aufgeschoben, die auf der Innenseite der Grundflächen der beiden U-Profile angeordnet sind. Dadurch werden die beiden Teile an dem entsprechenden Ende auseinandergespreizt.
  • Um die Befestigungsmittel an dem Zusätzgerät möglichst unauffällig halten zu können, besonders da sie oft mehrmals pro Gerät vorkommen, sind auf den Zusatzgefäten kleine, nicht weiter störende Ausnehmungen vorgesehen und dementsprechend an dem neuen Fuß Vorsprünge, die in die Ausnehmungen der Zusatzgeräte einrasten. Im Ausführungsbeispiel werden diese Vorsprünge durch zwei Bleche gebildet, die innen auf den Grundflächen der U-Profile befestigt sind, an deren einem Ende, überstehen und dort nach außen abgewinkelt sind. Dadurch, daß diese Bleche so breit sind, wie, der zwischen den Schenkeln des U-Profils zur Verfügung stehende Raum, brauchen diese Bleche nur an je einem Punkt befestigt zu wer-,den, ohne daß eine Drehung der Bleche gegenüber dem U-Profil eintreten k Erfindungsgemäß wird die Befestigung des vorgenannten Bleches auf der Grundfläche des U-Profils mittels eines Nietes vorgenommen, der an seinem einen Ende den Zapfen zur Aufnahme der Druckfeder trägt. Dadurch ergibt sich ein besonders einfache Konstruktion.
  • Bisweilen besteht das Bedürfnis, das Zusatzgerät auch anderswo als auf einer Kamera, z. B. auf einem Stativ, anzubringen. Auch gibt es sogenannte Kameraschienen, die an der Unterseite der Kamera angeschraubt werden und die an ihrem über die Kamera herausragenden Teil eine, Stativschraube zum Festschrauben verschiedener Zusatzgeräte haben. Diesen Tatsachen wird erfindungsgemäß dadurch Rechnung getragen, daß der neue Fuß eine Gewindebohrung aufweist, die zwischen den beiden zum Einschieben in den Sucherschuh geeigneten Führungen nach außen tritt und zum Einschrauben einer Stativschraube od. dgl. dient. Für diese Gewindebohrung kann auch eine besondere Gewindebuchse vorgesehen sein, die auf der Gelenkachse der beiden gelenkig miteinander verbundenen Teile aufgehängt ist. Der aus zwei U-förmigen Hohlprofilen derart zusammengesetzte Fuß, daß sich die offenen Seiten der U-Profile gegenüberstehen, kann bei einfacher Konstruktion z. B. ungefähr die Form eines Quaders haben. Der Fuß hat eine gewisse Höhe sowohl um ihn bequem mit der Hand in die Ausnehmungen des Zusatzgefätes einsetzen zu können als auch damit das Zusatzgerät einen bestimmten Abstand von der Oberseite der Kamera hat und der Photographierende die, in der Nähe des Sucherschuhs angebrachten Ableseeinrichtungen der Kamera bequem einsehen kann.
  • Es ist sehr zweckmäßig, wenn man dem Fuß erfindungsgemäß, die Form eines schiefen Prismas mit rechteckigem Querschnitt gibt, wobei die beiden Grundflächen der U-Profile die Flächen der beiden seitlichen Begrenzungsparallelolgramme des schiefen Prismas bilden. Weiter sind erfindungsgemäß die, beiden in die Ausnehmungen des Zusatzgerätes eingreifenden Vorsprünge des Fußes so ausgebildet und angeordnet, daß -sie einander parallel und außerdem symmetrisch bezüglich der zur Gelenkachse parallelen Mittelebene des Fußes sind.
  • Durch die schiefe Form des Fußes, die symmetrische Ausbil, dung sowohl der Vorsprünge des Fußes als auch -entsprechend der am Zusatzgerät angebrachten Ausnehniungen kann man den Fuß in zwei Stellungen auf dem Zusatzgerät befestigen, wobei in der einen Stellung die Neigung des Fußes diametral entgegengesetzt der Neigung in der anderen Stellung ist. Die, Möglichkeit, zwischen zwei Stellungen zu wählen, hat viele Vorteile: Kann man bei einem größeren Zusatzgerät, z. B. bei einem Blitzlichtgerät, die für die Vorsprünge des Fußes angebrachten Ausnehmungen nicht dicht genug an den Rand des Blitzgerätes setzen, weil die Oberfläche des Blitzgerätes an dieser Seite in eine Wölbung übergeht, so setzt man den Fuß in das Blitzgerät mit einer vom Blitzgerät abgewendeten Neigung. Dadurch schließt der Rand des Blitzgerätes mit dem der Kamera bündig ab, und der Photographierende kann sein Auge dicht an den in der Kamera eingebauten Entfernungsmesser bringen, ohne von dem Blitzgerät behindert zu werden.
  • Man kann auch für -einen anderen Gebrauchsfall den Faß umgekehrt, wie soeben geschildert, d. h. mit einer zum Blitzgerät hingewendeten Neigung in die Ausnehmungen des Blitzgerätes einsetzen. Jetzt kommt der Schwerpunkt des Blitzgerätes etwa über dem Schwerpunkt der Kamera zu liegen, und die Kamera steht mit dem auf ihr befestigten Blitzgefät kippsicher auf einer ebenen Unterlage.
  • Die beiden gelenkig verbundenen und als U-förmige Hohlprofile ausgebildeten Teile des Fußes werden an denjenigen Enden, welche die zum Einsetzen in das Zusatzgerät dienenden Vorsprünge tragen, durch die Feder auseinandergespreizt. Unter der Wirkung der Feder hält der einmal in den Ausnehmungen des Zusatzgerätes eingesetzte FuB sicher fest. Die Lager für die Gelenkachse sind nun so ausgebildet, daß die beiden Teile in der Druckrichtung der Feder eine gewisse lineare Beweglichkeit haben, z. B. sind die Lager als Langlöcher ausgeführt. Es wird später noch beschrieben, wie hierdurch auch die beiden zum Einschieben in den Sucherschuh geeigneten Führungen federnd in den Führungsschienen des Sucherschuhs an der Kamera sitzen -und wie, die Federwirkung an den Vorsprängen durch das Einsetzen des Fußes in den Sucherschuh sogar noch vergrößert wird. Man kann erfindungsgemäß auch die beiden, die Vorsprünge bildenden Bleche des Flusses aus elastischem Material herstellen, um einen federnden Sitz der Führungen in dem Sucherschuh sicherzustellen.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung und deren Wirkungsweise seien an Hand der Zeichnungen erläutert, die ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Fußes darstellen und zeigen, wie dieser Fuß zur Kopplung eines größeren Zusatzgerätes, z. B. eines Blitzlichtgerätes mit einer Kamera, benutzt wird.
  • Die Fig. 1 und 2 sowie die Fig. 5 bis 9 sind im vergrößertem Maßstab gezeichnet, die Fig. 3 und 4 zeigen den Fuß in natürlicher Größe.
  • Fig. 1 gibt Seitenansichten der beiden gelenkig zu verbindenden Teile, der Gelenkachse und der Ge,-windebuchse vor der Montage wie-der, Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht des zusammengesetzten Fußes, Fig. 3 in welcher Weise der Fuß in das Zusatzgerät eingesetzt wird, Fig. 4 der in dem Zusatzgerät eingesetzte Fuß, Fig. 5 dieselbe Ansicht wie in Fig. 1, jedoch alle Einzelteile zusammengesetzt, teilweise im Schnitt; Fig. 6 zeigt einen vollständigen Schnitt des Fußes, Fig. 7 die Seitenansicht zur Fig. 5, Fig. 8 die Draufsicht zur Fig. 7, und Fig. 9 zeigt, wie der Fuß sowohl am Zusatzgerät als auch in der Kamera befestigt ist.
  • Die beiden gelenkig miteinander verbundenen Teile 1 und 2 der Figuren bestehen aus U-förinigen Hohlprofflen, wie es besonders deutlich aus Fig. 2 hervorgeht. Die Bohrungem 6 und 7 der Zeichnung 1 in den Schenkeln der U-Profile bilden das Lager füt die Gelenkachse 4, die in Fig. 1 einzeln gezeichnet ist. Die beiden an Teil 1 und 2 befestigten Vorsprünge 10 und 11 der Fig. 2 greifen in die Ausnehmungen 18 und 19 des Zusatzgerätes 14, wie in den Fig. 3 und 9 gezeigt ist. Die beiden ebenfalls an Teil 1 und 2 anaebrachten Führungen 12 und 13 der Fig. 2 werden C in die Führungsschienen des Sucherschuhs der Kamera eingeschoben, wie aus Fig. 9 ersichtlich. In dieser Figur sind 12 und 13 die am Fuß vorgesehenen Führungen, 16 und 17 die Führungsschienen des Sucherschuhs 21 und 15 ein Abschnitt der Kamera.
  • Die als Schraubenfeder ausgebildete Druckfeder 3 sowie die beiden Zapfen 8 und 9, auf welche die beiden Enden der Schraubenfeder aufgeschoben sind, zeigt am besten Fig. 6. Hier ist auch ersichtlich, wie die Zapfen 8 und 9 gleichzeitig zum Annieten der beiden als Vorsprünge dienenden Bleche 10 und 11 auf den Grundflächen der U-Profile verwendet werden.
  • Entsprechend der Fig. 3 drückt man zum Einsetzen des Fußes in das Zusatzgerät mit dem Daumen und Zeigefinger den Fuß 20 an dem die Vorsprünge 10 und 11 tragenden Ende zusammen. Dadurch werden die beiden U-förmigen Teile 1 und 2 entgegen der Kraft der Feder 3 unter Drehung um die Gelenkachse 4 gespannt. Setzt man in diesem gespannten Zustand die Vorsprünge 10 und 11 hinter die Ausnehmungen 18 und 19 und gibt anschließend dem Federdruck nach, so bleibt der Fuß fest in dem Zusatzgerät sitzen. Es sei hier bemerkt, daß in der Fig. 4 der Fuß mit der vom Zusatzgerät abgewendeten Neigung eingesetzt gezeichnet ist.
  • Fig. 6 zeigt besonders deutlich, daß Vorsprung 10 bzw. 11, Gelenkachse 4 und Führung 12 bzw. 13 auf je einer geknickten Verbindungslinie liegen. In Fig. 7 kann man ohne weiteres eines der beiden seitlichen Begrenzungsparallelogramme des scbiefen Prismas erkennen.
  • Wie aus Fig. 9 zu ersehen, ist ein weiteres Auseinanderspreizen der beiden Teile 1 und 2 an ihren die Vorsprünge,10 und 11 tragenden Enden nicht mehr möglich, wenn letztere hinter den Ausnehmungen 18 und 19 des Zusatzgerätes 14 federnd festsitzen. Um trotzdem zu erreichen, daß die an den anderen Enden der Teile 1 und 2 angebrachten Führungen 12 und 13 unter Federdruck in den Führungsschienen 16 und 17 des Sucherschuhs 21 sitzen, ist eines der Lager der Gelenkstelle als Langloch ausgebildet. Während nämlich in Fig. 1 das zu Teil 1 gehörende Lager 6 ein kreisrundes Loch ist, besteht das zu Teil 2 gehörende Lager 7 aus einem in Druckrichtung der Feder gestreckten Langloch. Natürlich könnten auch beide Lager 6 und 7 aus Langlöchern mit entsprechend geringerer Streckung bestehen. Auch könnte man durch anderweitige Konstruktion erreichen, daß die beiden U-förmigen Teile 1 und 2 eine gewisse lineare Beweglichkeit in der Druckrichtung der Feder haben.
  • Wird der so ausgebildete Fuß, der bereits an seinem oberen Ende in dem Zusatzgerät eingesetzt ist, nunmehr mit den an seinem unteren Ende befindlichen Führungen 12 und 13 in den Sucherschuh 21 der Fig. 9vingeschoben, so wird die Druckfeder noch etwas mehr, als es vorher beim Einsetzen des Fußes in das Zusatzgerät der Fall war, zusammengedrückt, und es entsteht ein seitlicher Druck der Führungen 12 und 13 auf die Führungsschienen 16 und 17 des Suchcrschuhs. Man erreicht also, daß die beiden Vorspränge einerseits und die beiden Fähiungen andererseits unabhängig voneinander unter der Wirkung ein-und derselben Feder stehen. * Sind Zusatzgerät und Kamera mittels des Fußes zusammen verbunden, so kann man den Fuß nicht vom Zusatzgerät trennen, ohne ihn vorher aus dem Sucherschuh herausgezogen zu haben, wie aus Fig. 9 hervorgeht. Die sich durch die Anordnung des Langloches als La,-er für die Gelenkachse ergebende lineare Beweglichkeit der Teile 1 und 2 sowie der Weg, der zum Entkoppeln der Vorsprünge 10 und 11 von den Ausnehmungen 18 und 19 erforderlich ist, sind entsprechend dimensioniert. Wenn man also mit der einen Hand die mit dem Zusatzgerät b#estückte Kamera festhält, so kann nie der Fall eintreten, daß beim Versuch, mit der anderen Hand den Fuß aus dem Zusatzgerät herauszubekommen, das letztere zu Boden fällt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. In den Sucherschuh einer Kamera od. dgl. einschiebbarer Fuß zum Befestigen eines mit dem Fuß verbundenen Zusatzgerätes, z. B. eines Blitzlichtgerätes, an der Kamera od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß ein selbständiges Bauteil und lösbar mit dem Zusatzgerät verbunden ist.
  2. 2. Fuß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Zusatzgerät lösbar verbundene Fuß aus zwei gegeneinander beweglichen Teilen besteht oder zwei gegeneinander bewegliche Teile hat, zwischen denen eine Federkraft wirksam ist und die mit Vorsprüngen od. dgl. versehen sind, die sich nach einer gegens#eitigen Bewegu,ng der beiden Teile entgegen der Federkraft in entsprechende Ausnehmungen od. dgl. des Zusatzgerätes einführen lassen und dort durch die Federkraft festgehalten werden. 3. Fuß nach Ansprach 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden gegeneinander beweglichen Teile gelenkig miteinander verbunden sind und durch eine Feder an einem Ende auseinandergespreizt werden, wobei die auseinandergespreizten Enden auf ihren Außenseiten mit den in die Ausnehmungen. des Zusatzgerätes eingreifenden Vorsprüngen, wie Rippen, Leisten, Zapfen, Wülsten, Haken od. dgl., versehen sind. 4. Fuß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden gelenkig miteinander verbundenen Teile so geformt und so zueinander angeordnet sind, daß die an ihrem einen Ende vorgesehenen Vorsprünge, die in die. Ausnehmungen des Zusatzgerätes eingreifen, die Gelenkstelle und die am anderen Ende der Teile angebrachten, zum Einschieben in den Sucherschuh geeigneten Führungen auf je einer geknickten Verbindüngslinie liegen, wobei die zusammenfallenden Knickpunkte dieser Verbindungslinien die Gelenkstelle der beiden Teile sind. 5. Fuß nach Ansprach 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden gegeneinander beweglichen Teile im wesentlichen die Form von leicht nach außen geknickten Hebeln haben, die etwa an ihrer Knickstelle gelenkig miteinander verbunden sind, und an ihren durch die Feder auseinandergespreizten Enden auf der Außenseite die in die Ausnehmungen des Zusatzgerätes eingreifenden Vorsprünge, an ihren anderen, durch die gleiche Feder zusammengedrückten Enden dagegen die zum Einschieben in den Sucherschuh geeigneten Führungen tragen. 6. Fuß nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden miteinander verbundenen Teile je die Hälfte eines durch einen senkrechten Schnitt geteilten X bilden und das Gelenk sich an der Berührungsstelle der beiden Hälften befindet. 7. Fuß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden gelenkig miteinander verbundenen Teile U-förmige Hohlprofile sind, die, mit ihren offenen Seiten einander, gegenüberstehend, die Lager für die Gelenkachse auf ihren Schenkeln an einer Stelle haben, die zwischen den die Vorspränge für das Zusatzgerät tragenden Enden und den mit den Führungen für den Sucherschuh versehenen Enden liegt. 8. Fuß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden U-Profilen eine zweckmäßig als Schraubenfeder ausgebildete Druckfeder wirksam ist. 9. Fuß nach Ansprach 7 und 8, dadurch gekennzeichne4 daß sich die Druckfeder an den Grundflächen der U-Profile abstützt, etwa indem die Enden der als Schraubenfeder ausgebildeten Druckfeder auf Zapfen aufgeschoben sind, die auf der Innenseite der Grundflächen der U-Profile angeordnet sind. 10. Fuß nach Anspruch 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Einsetzen in die entsprechenden Ausnehmungen des Zusatzgerätes dienenden Vorsprünge durch zwei Bleche gebildet werden, welche innen auf der Grundfläche der U-Profile befestigt sind, an deren einem Ende Überstehen und dort abgewinkält sind. 11. Fuß nach Anspruch 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen, auf welche die Enden der Schraubenfedern aufgeschoben sind, gleichzeitig die Bleche auf der Grundfläche der U-Profile festhalten. 12. Fuß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Gewindebohrung aufweist, die zwischen den beiden zum Einschieben in den Sucherschuh geeigneten Fuhrungen nach außen tritt und zum Einschrauben einer Stativschraube od. dgl. dient. 13. Fuß nach Ansprach 12, dadurch gekennzeichnet, daß für die Gewindebohrung eine besonder-- Gewindebuchse vorgesehen ist, die auf der Gelenkachse für die beiden gelenkig miteinander verbundenen Teile aufgehängt ist. 14. Fuß nach einem oder mehreren der Anspräche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß angenähert die Form eines schiefen Prisnias mit rechteckigem Querschnitt hat, wobei die beiden Grandflächen der U-förmigen Hohlprofile die Flächen der beiden seitlichen Begrenzungsparallelogramme des schiefen Prismas bilden, an deren sich über die Grundflächen der U-Profile selbst erstreckenden Seiten die zum Einschieben in den Sucherschuh geeigneten Führungen sowie die in die Ausnehmungen des Zusatzgerätes eingreifenden Vorsprünge angeordnet sind. 15. Fuß nach Ansprach 14, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Einsetzen in das Zusatzgerät dienenden Vorsprünge einander parallel und bezüglich der senkrechten Mittelebene des Fußes, welche parallel zur Gelenkachse ist, symmetrisch angeordnet und ausgebildet sind. 16. Fuß nach einem oder mehreren der Anspräche 3 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager für die Gelenkachse an mindestens einem der Teile so ausgebildet sind, daß die beiden Teile in der Druckrichtung der Feder eine gewisse lineare Beweglichkeit haben. 17. Fuß nach Anspruch 16,- dadurch gekennzeichnet, daß die Lager in mindestens einem der Teile als Langlöcher ausgebildet sind. 18. Fuß nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bleche, welche die zum Einsetzen in das Zusatzgerät dienenden Vorsprünge bilden, aus federndem Material hergestellt sind.
DED35823A 1961-04-10 1961-04-10 Vorrichtung zum Befestigen von Zusatzgeraeten an einer Kamera Pending DE1140062B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2360778A1 (fr) * 1976-08-06 1978-03-03 Balda Werke Photographische Dispositif de liaison pour supporter des accessoires, notamment des appareils a lampe eclair, sur des appareils photographiques

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2360778A1 (fr) * 1976-08-06 1978-03-03 Balda Werke Photographische Dispositif de liaison pour supporter des accessoires, notamment des appareils a lampe eclair, sur des appareils photographiques

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