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DE1039969B - Grubenstempel - Google Patents

Grubenstempel

Info

Publication number
DE1039969B
DE1039969B DEB45163A DEB0045163A DE1039969B DE 1039969 B DE1039969 B DE 1039969B DE B45163 A DEB45163 A DE B45163A DE B0045163 A DEB0045163 A DE B0045163A DE 1039969 B DE1039969 B DE 1039969B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punch
eccentric
profile
pit
wedge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB45163A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Weinert
Adolf Wille
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BOCHUMER GES fur GRUBENAUSBAU
Technik M B H
Original Assignee
BOCHUMER GES fur GRUBENAUSBAU
Technik M B H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BOCHUMER GES fur GRUBENAUSBAU, Technik M B H filed Critical BOCHUMER GES fur GRUBENAUSBAU
Publication of DE1039969B publication Critical patent/DE1039969B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/28Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
    • E21D15/40Collar or other support gripped to one or both parts by toggle-action, cam, or other member pivoted or similarly mounted

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)

Description

  • Grubenstempel Die Erfindung betrifft einen Grubenstempel, dessen Ober- und Unterstempel aus vorzugsweise geflanschten Rinnenprofilen bestehen, deren Enden gleichsinnig ineinandergelegt und durch ein Stempelschloß miteinander verspannt sind. Bei Grubenstempeln dieser Art ist es bekannt, als Spannelement einen im Stempelschloß schwenkbar gelagerten Exzenter zu verwenden, welcher an einem der relativverschieblich geführten Stempelteile angreift und von diesem bei der Einschubbewegung mitgenommen wird. Bei diesem vorbekannten Grubenstempel stützt sich der Exzenter über den gesamten Schwenkweg nur mit einem schmalen Bereich seiner im Querschnitt geraden Mantelfläche gegen einen kleinen Teil der dem Exzenter zugekehrten Außenseite des zu verspannenden Stempelprofils ab. Infolge der dabei nur etwa linienförmigen Berührung zwischen Exzenter und Stempelprofil läßt sich eine sichere Verspannung der ineinandergeführten Stempelhälften nicht erreichen: Außerdem besitzt diese Bauart den Nachteil, daß mit zunehmender Schwenkung des Exzenters stark ansteigende Flächenpressungen zwischen Exzenter und Stempelprofil auftreten, die zu einer Beschädigung bzw. einem raschen Verschleiß der Stempelteile führen.
  • Die Verwendung von im Stempelschloß schwenkbar gelagerten, an einem der relativverschieblich geführten Stempelteile angreifenden und von diesem mitnehmbaren Exzentern ist ferner bei solchen Grubenstempeln bekannt, deren Oberstempel aus einem Doppel-T-Profil und deren Unterstempel aus einem Kastenprofil bestehen. Der Exzenter greift hierbei mit seiner im Querschnitt ebenen Mantelfläche an dem Steg des Doppel-T-Profils an, welcher auf der gegenüberliegenden Seite gegen eine Reibungsbacke abgestützt ist. Bei diesem vorbekannten Grubenstempel wird somit lediglich ein kleiner Teil der Umfangslänge des Oberstempelprofils für die Verspannung ausgenutzt, wobei außerdem der Exzenter über seinen gesamten Schwenkweg stets an gleichen Umfangsabschnitten des Oberstempelprofils angreift.
  • Erfindungsgemäß wird bei einem Grubenstempel, dessen Ober- und Unterstempel aus vorzugsweise geflanschten Rinnenprofilen bestehen, deren Enden gleichsinnig ineinandergelegt und durch einen im Stempelschloß schwenkbar gelagerten, an einem der relativverschieblich geführten Stempelteile angreifenden und von diesem mitnehmbaren Exzenter gegeneinander verspannbar sind, eine Verbesserung dadurch erzielt, daß die Klemmfläche des Exzenters eine Querschnittsform besitzt, die der dieser Fläche zugekehrten Innen-oder Außenfläche des Stempelprofils angepaßt und in Schwenkrichtung des Exzenters derart unterschiedlich ausgebildet ist, daß der Exzenter mit seiner fortschreitenden Schwenkung an größer werdenden und/ oder wechselnden Umfangsabschnitten des Stempelprofils angreift. Hierdurch ergibt sich zunächst die :Möglichkeit, die bei der jeweiligen Anordnung und Formgebung der Rinnenprofile günstigsten sowie verhältnismäßig große Umfangsabschnitte der Stempelprofile für die Verspannung durch den Exzenter auszunutzen. Außerdem kann man die Anordnung und die Größe der für die Verspannung verwendeten Umfangsabschnitte der Rinnenprofile jeweils so wählen, daß bei beliebiger Größe der Schloßspannung eine sichere Mitnahme des Exzenters durch das an diesem anliegende Profil gewährleistet ist, andererseits jedoch auf keinem Teil des Schwenkweges unzulässig hohe Flächenpressungen oder plastische Verformungen der Rinnenprofile eintreten. Durch Wahl einer entsprechenden, in Schwenkrichtung des Exzenters unterschiedlich ausgebildeten Ouerschnittsform der Klemmfläche läßt sich andererseits erreichen, daß mit fortschreitender Schwenkung des Exzenters eine gewisse elastische Verformung der Rinnenprofile erfolgt, so daß sich ein besonders guter Reibungsschluß zwischen den gleichsinnig ineinanderliegenden -Stempelprofilen ergibt. Ferner hat man bei dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Stempel die Möglichkeit, den Exzenter mit fortschreitender Schwenkung an vorzugsweise stetig größer werdenden Umfangsabschnitten des Stempelprofils angreifen zu lassen. Auf diese Weise läßt sich trotz Zunahme der gesamten, auf die relativverschieblichen Teile des Stempels übertragenen Klemmkraft erreichen, daß die spezifischen Flächenpressungen zwischen Exzenter und Stempelprofil etwa gleich bleiben. Dadurch, daß der Exzenter in seiner Querschnittsform der Innen- oder Außenfläche des Stempelprofils angepaßt ist, ergibt sich außerdem die Möglichkeit, für den Reibungsschluß zwischen Exzenter und Stempelprofil die gegenüber der reinen Flächenreibung vorteilhaftere Keilnutenreibung auszunutzen.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform ist die Schwenkachse des Exzenters, dessen Schwenkweg vorzugsweise durch Anschläge begrenzt ist, in der Ebene des Stempelschlosses parallel verstellbar angeordnet, so daß der Exzenter in seiner Ausgangsstellung in einfacher Weise gegen das ihm zugekehrte Stempelprofil verspannt sowie die Größe der auf die ineinandergelegten Rinnenprofilabschnitte übertragenen Spannkraft verändert werden kann. Die Schwenkachse des Exzenters ist dabei zweckmäßig gegen die als Wälzlager ausgebildete Schmalseite eines Spannkeiles abgestützt, welcher in Ausnehmungen eines mit der einen Stempelhälfte fest verbundenen Schloßbügels in etwa horizontaler Ebene geführt ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 einen Grubenstempel in der Seitenansicht, Fig.2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 in größerem Maßstab, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 111-III der Fig. 2. Fig. 4 eine Draufsicht auf den in Fig. 2 und 3 verwendeten Exzenter.
  • Fig. 5 eine andere Ausführungsform eines Stempels in der Seitenansicht im Ausschnitt, Fig.6 einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig.5. Fig. 7 den Stempel gemäß Fig. 5 bei einer anderen Stellung des Exzenters, Fig.8 einen Schnitt nach Linie VIII-VIII der Fig. 7, Fig. 9 den bei dem Stempel gemäß Fig. 5 bis 8 verwendeten Exzenter in der Draufsicht.
  • Bei dem in Fig. 1 dargestellten Grubenstempel bestehen Oberstempel 1 und Unterstempel 2 aus geflanschten Rinnenprofilen, deren Enden gleichsinnig ineinandergelegt sind. Die Rinnenprofile 1 und 2 besitzen, wie Fig. 3 zeigt. dieselben Querschnittsformen und Abmessungen und stützen sich mit den Flanschen 1 a und 2 a und mit den Stegen 1 b und 2 b gegeneinander ab. Am oberen Ende des Unter- bzw. Außenstempels 2 ist ein Schloßbügel 3, z. B. durch Schweißen, befestigt. Der Schloßbügel 3 ist, dem Außenumfang des Außenstempels 2 entsprechend, gekröpft und umschließt diesen bis unter die Profilflanschen 2a.. Durch die am Umfang des Außenstempels 2 außen angeschweißten und gekröpften Schenkel des Schloßbügels 3 wird das Widerstandsmoment der Profilstege 2 b im Bereich des Stempelschlosses 3 vergrößert, so daß ein Aufklaffen der Profilstege 2b an dieser Stelle verhindert wird.
  • In den freien Schenkeln des Schloßbügels 3 sind in der Ebene des Schloßbügels 3 langgestreckte Ausnehmungen 4 vorgesehen. In den Ausnehmungen 4 sind ein Spannkeil 5 und ein Lösekeil 6 in der Querebene des Stempelschlosses verschieblich geführt. Der Spannkeil 5 besitzt eine sehr geringe Keilsteigung von z. B. etwa 3 bis 5° und stützt sich mit einer rückseitigen Keilfläche gegen die Spannfläche des Lösekeils 6 ab, welche eine an der Grenze des Selbsthemmungsbereiches liegende Keilsteigung von etwa 13° aufweist. Der Lösekeil 6 ist rückseitig gegen ein Widerlager 10 abgestützt, welches mit den freien Schenkeln des Schloßbügels 3 fest verbunden ist. Die dem Lösekeil 6 zugekehrte Fläche des Widerlagers 10 ist unter einem solchen Winkel zu den Schenkeln des Schloßbügels 3 angeordnet, daß die den Stempelprofilen zugekehrte Spannfläche 5a des Querkeils 5 pa,rallel zu den Profilflanschen der Stempelprofile 1 und 2 gerichtet ist. Die Spannfläche 5a. wird - wie insbesondere Fig. 2 erkennen läßt - als Wälzlager für eine mit einem Exzenter 7 fest verbundene Schwenkachse 8 verwendet. Die Enden der im Querschnitt kreisrunden Schwenkachse 8 sind - wie aus Fig.3 ersichtlich - gleichfalls in den Ausnehmungen 4 des Schloßbügels 3 gelagert. Sowohl mittels des Lösekeils 6 als auch mittels des Spannkeils 5 läßt sich das durch die Spannfläche 5a gebildete Widerlager für die Schwenkachse 8 des Exzenters 7 in der Querebene des Stempelschlosses 3 parallel zu sich selbst verstellen. An den Enden des Lösekeils 6 sind Anschläge 6a, 6 b vorgesehen, durch welche die Querverschieblichkeit des Lösekeils 6 begrenzt ist. Mittels eines hinter den Endanschlag 6 b eingreifenden, am Schloßbügel 3 schwenkbar gelagerten Hebels 9 kann der Lösekeil 6 in der in Fig.3 dargestellten Endstellung festgelegt werden.
  • Bei dem in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel greift der Exzenter 7 mit seiner Zunge in die Rinne des Innenstempelprofils 1 ein. Die Klemmfläche des Exzenters besitzt - wie insbesondere Fig. 3 und 4 erkennen lassen - eine etwa trapezförmige, dem Innenumfang des Innenstempelprofils 1 angepaßte Querschnittsform, welche die Rinne des Innenstempels 1 im wesentlichen ausfüllt. Wie aus Fig.4 ersichtlich, ist der in die Rinne des Innenstempels 1 eingreifende Teil des Exzenters 7 in Schwenkrichtung keilförmig ausgebildet. Diese Keilform des Exzenters 7 ist so gewählt, daß er bei der (in Fig. 1 mit gestrichelten Linien angedeuteten) oberen Endstellung lediglich mit einem Teil seiner Seitenflächen 7a an den Innenseiten der Profilstege 1 b anliegt. Nachdem der Stempel auf die jeweils gewünschte Länge ausgezogen und der Lösekeil 6 in der in Fig. 3 dargestellten Stellung festgelegt ist, wird der Exzenter 7 durch Eintreiben des Spannkeils 5 in der in Fig. 1 dargestellten Stellung gegen die Stege 1 b des Innenstempels 1 verspannt. Bei der durch den Gebirgsdruck bewirkten Einschuhbewegung des Innenstempels 1 nimmt dieser den Exzenter 7 mit und schwenkt ihn bis zu der in Fig.2 dargestellten Endstellung. Während auf dem ersten Teil des Schwenkweges die mit fortschreitender Schwenkung zunehmende Klemmkraft über die Seitenflächen 7a des Exzenters auf einen größer werdenden Flächenabschnitt der Profilstege 1 b übertragen wird, verlagert sich auf dem letzten Teil des Schwenkweges die Klemmfläche in den bogenförmigen Übergangsbereich zwischen dem Profilboden 1 c und den Profilstegen 1 b des Innenstempels 1. Die Stirnfläche 7 b und die Seitenflächen 7 a des Exzenters liegen, wie die Fig.2 und 3 erkennen lassen, in dessen unterer Endstellung nur mit ihrem bogenförmigen Übergangsbereich am Innenumfang des Innenstempelprofils 1 an. Hierdurch erreicht man, daß in dem Bereich des Schwenkweges, in welchem die größten Klemmkräfte zu übertragen sind, nur die gegen Verformungen besonders widerstandsfähigen Querschnittsbereiche des Innenstempels 1 für die Verspannung herangezogen werden. Außerdem stützt sich der Exzenter 7 auf dem letzten Teil des Schwenkweges sowie in der unteren Endstellung mit den lappenförmigen Randabschnitten 7 c gegen die Flanschen 1 a des Innenstempels ab. Die Schwenkbewegung des Exzenters 7 wird bei dem in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel durch die sich gegen die Flanschen 1 a des Innenstempels 1 anlegenden Randabschnitte 7 c begrenzt.
  • Bei Rinnenprofilen, deren Böden unmittelbar gegeneinander abgestützt sind, empfiehlt es sich demgegenüber in der Regel, den Exzenter 7 auf dem letzten Teil des Schwenkweges am Boden des Innenstempelprofils angreifen zu lassen. Wesentlich ist jedoch in allen Fällen, daß die Seitenflächen 7a des Exzenters 7 auf dem letzten Teil des Schwenkweges sich in solchem Maße von den Profilstegen 1 b lösen, daß keine elastische oder bleibende Aufweitung des Innenprofils 1 eintreten kann und ein Festklemmen des Exzenters 7 in der Rinne des Innenstempels 1 mit Sicherheit vermieden wird. Unter dieser Voraussetzung läßt sich auch bei hohen Spannkräften das Stempelschloß ohne Schwierigkeiten lösen.
  • Beim Rauben des Stempels wird zunächst durch Drehung des Hebels 9 die Feststellung des Lösekeils 6 aufgehoben. Der Lösekeil 6 läßt sich infolge seiner etwa an der Grenze des Selbsthemmungsbereiches liegenden Keilsteigung anschließend mit geringem Kraftaufwand im Lösesinne verschieben, so daß das Widerlager 5 a der Schwenkachse 8 des Exzenters 7 in der Ebene des Stempelschlosses 3 nachgeben kann. Hierdurch wird die Verspannung zwischen Exzenter 7 und Oberstempel l aufgehoben, so daß sich der Oberstempel 1 in den Unterstempel 2 einschieben läßt.
  • Bei dem in den Fig. 5 bis 9 dargestellten Ausführungsbeispiel greift der Exzenter 7 am Außenumfang des als Außenstempel ausgebildeten Oberstempels 1 an. Der Exzenter 7 besitzt, wie insbesondere die Figuren 6, 8 und 9 erkennen lassen, eine dem Außenumfang des Oberstempels 1 angepaßte, rinnenförmige Querschnittsform und stützt sich mit seiner Schwenkachse 8 gegen die als Wälzlager ausgebildete Spannfläche 5 a eines im Stempelschloß 3 geführten Querkeils 5 ab. Bei dem in den Fig. 5 bis 8 dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt der Querkeil 5 eine Keilsteigung von etwa 8 bis 10 Grad, so daß sich dieser auch ohne Zuordnung eines Lösekeils mit mäßigem Kraftaufwand bei voller Lastaufnahme des Stempels lösen läßt. Der Querkeil 5 stützt sich rückseitig gegen ein seiner Keilsteigung entsprechend geneigtes Widerlager 10 ab, durch welches die freien Schenkel des Schloßbügels 3 fest miteinander verbunden sind.
  • Der Schloßbügel3 ist am oberen Ende des als Innenstempel ausgebildeten Unterstempels 2 befestigt. Wie die Fig. 6 und 8 zeigen, ist der Boden des aus einem etwa. U-förmig geformten Flacheisen gebildeten Schloßbügels 3 mit den Flanschen 2 a. des Unterstempels 2 verschweißt, so daß diese in ihrem Abstand zueinander festgelegt sind.
  • Bei dem in den Fig. 5 bis 8 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Schwenkweg des Exzenters 7 durch am Schloßgehäuse vorgesehene Anschläge 11, 12 begrenzt. An den unteren Anschlägen 12 sind Federbügel 13 befestigt, welche der durch das Einschieben des Oberstempels 1 bewirkten Schwenkbewegung des Exzenters entgegenwirken und bei unbelastetem Stempel den Exzenter 7 in der in Fig. 5 dargestellten oberen Endstellung festhalten.
  • Wie die Fig. 5, 6 und 9 zeigen, besitzt der Exzenter 7 eine solche Formgebung, daß er in der oberen Endstellung sowie auf dem ersten Teil des Schwenkweges sich lediglich mit den Randabschnitten 7 d gegen die Flanschen 1 a des Oberstempels 1 abstützt. Die auf dem ersten Teil des Schwenkweges an den Flanschen des Außenprofils 1 angreifenden Randflächen 7d des Exzenters 7 sind., wie, aus Fig. 5 ersichtlich, mit einer ihren Reibungskoeffizienten erhöhenden Querriffelung versehen, so daß in jedem Falle eine -Mitnahme des Exzenters 7 bei der Einschubbewegung des Außenprofils 1 gewährleistet ist. An Stelle einer Oberflächenaufrauhung können diese Flächenabschnitte des Exzenters 7 auch mit einem Reibbelag, beispielsweise aus Aluminium, versehen sein.
  • Auf Grund der insbesondere aus Fig.9 ersichtlichen Formgebung des Exzenters 7 greift dieser auf dem letzten Teil des Schwenkweges sowie in seiner in Fig. 7 und 8 dargestellten unteren Endstellung zusätzlich mit den Innenflächen 7 e an der Außenseite der Profilstege 1 b des Außenprofils l an. Die wirksame Klemmfläche des Exzenters 7 ist somit auf dem letzten Teil des Schwenkweges wesentlich größer als auf dem vorderen Teil, so daß trotz einer Erhöhung der gesamten, auf die Stempelhälften 1, 2 übertragenen Klemmkraft die spezifische Flächenpressung etwa gleich groß bleibt. Die auf dem letzten Teil des Schwenkweges an den Flanschen l a des Außenstempelprofils angreifenden Flächenabschnitte des Exzenters7 brauchen keinen gegenüber der restlichen Klemmfläche höheren Reibungskoeffizienten zu besitzen. Obwohl - wie Fig. 8 zeigt - in der unteren Endstellung des Exzenters 7 das Außenstempelprofil 1 auf einem wesentlichen Teil seines Außenumfanges an der Klemmfläche des Exzenters 7 anliegt, läßt sich der Exzenter durch Lösen des Spannkeils 5 ohne Schwierigkeiten von dem Außenstempelprofil lösen, so daß der Außenstempel l in den Innenstempel 2 eingeschoben werden kann.
  • Selbstverständlich ist es möglich, für die Verspannung von Ober- und Unterstempel auch andere Umfangsabschnitte des gegenüber dem Stempelschloß 3 relative erschieblichen Stempelprofils auszunutzen als bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen. Außerdem steht nichts im Wege, die für die Verspannung des Stempels verwendeten Umfangsabschnitte des am Exzenter 7 anliegenden Stempelprofiles kleiner oder größer zu wählen als bei den vorstehend behandelten Ausführungsformen. In allen Fällen ist es jedoch zweckmäßig, dafür Sorge zu tragen, daß auf dem letzten Teil des Schwenkweges sowie in der unteren Endstellung des Exzenters 7 eine ausreichend große Klemmfläche zur Verfügung steht, so daß unzulässige Beanspruchungen der Stempelprofile vermieden werden.
  • Die Exzenter können im allgemeinen im Gesenk geschlagen werden, wobei die bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 bis 9 vorgesehene Oberflächenriffelung gleich mitgeschlagen wird. In manchen Fällen ist es zweckmäßig, die Klemmflächen des Exzenters 7 einer Oberflächenhärtung zu unterwerfen.
  • Obwohl es in den meisten Fällen zweckmäßig ist, das Stempelschloß 3 mit dem Unterstempel 2 zu verbinden und den Exzenter 7 am Oberstempel 1 angreifen zu lassen, steht selbstverständlich nichts im Wege, die Anordnung umgekehrt zu wählen.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Grubenstempel, dessen Ober- und Unterstempel aus vorzugsweise geflanschten Rinnenprofilen bestehen, deren Enden gleichsinnig ineinandergelegt und durch einen, im Stempelschloß schwenkbar gelagerten, an einem der relativ verschieblich geführten Stempelteile angreifenden und von diesem mitnehmbaren Exzenter gegeneinander verspannbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmfläche des Exzenters (7) eine Querschnittsform besitzt, welche der dieser Fläche zugekehrten Innen- oder Außenfläche des Stempelprofils (1 bzw. 2) angepaßt und in Schwenkrichtung des Exzenters (7) derart unterschiedlich ausgebildet ist, daß der Exzenter (7) mit seiner fortschreitenden Schwenkung an größer werdenden und/ oder wechselnden Umfangsabschnitten des Stempelprofils (1 bzw. 2) angreift.
  2. 2. Grubenstempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (8) des Exzenters (7) gegen die als Wälzlager ausgebildete Spannfläche (5a) eines Querkeils (5) abgestützt ist. welcher in Ausnehmungen (4) eines mit dem Unterstempel (2) fest verbundenen Schloßbügels (3) in etwa horizontaler Ebene geführt ist (Fig. 3).
  3. 3. Grubenstempel nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkbereich des Exzenters (7) durch z. B. am Stempelschloß (3) vorgesehene Anschläge (11, 12) begrenzt ist.
  4. 4. Grubenstempel nach Anspruch 1 oder einem der folgenden. dadurch gekennzeichnet, daß dein Exzenter (7) ein federndes Rückstelleleinent (13) zugeordnet ist. welches der durch die Relativverschiebung der Stempelhälften (1, 2) bewirkten Schwenkbewegung entgegenwirkt.
  5. Grubenstempel nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die sich gegen die Außenseite des Außenstempels (1) abstützende Klemmfläche (7d, 7e) des Exzenters (7) einen rinnenartigen, den Außenstempel (1) bis unter die Profilflanschen (1 a) umgreifenden Querschnitt und in Schwenkrichtung des Exzenters (7) eine derartige Keilform besitzt, daß der Exzenter (7) auf dem ersten Teil des Schwenkweges nur an den Profilflanschen (1 a) und auf dem letzten Teil des Schwenkweges zusätzlich mindestens an den Profilstegen (1 b) des Außenstempels (1) angreift.
  6. 6. Grubenstempel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die auf dem ersten Teil des Schwenkweges an den Flanschet (1 a.) dos Außenprofils (1) angreifenden Flächenabschnitte des Exzenters (7) einen gegenüber seiner restlichen Klemmfläche höheren Reibungskoeffizienten besitzen.
  7. 7. Grubenstempel nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die sich gegen die Innenseite des Innenstempels (1) abstützende Klemmfläche (7a., 7b, 7c) des Exzenters (7) einen die Rinne des Innenstempels (1) im wesentlichen ausfüllenden Ouerschnitt und in Schwenkrichtung des Exzenters (7) eine derartige Keilform besitzt, daß der Exzenter (7) auf dein ersten Teil des Sch«-enkweges nur an den Profilstegen (1b) des Innenstempels (1) angreift. während er auf dem letzten Teil des Schwenkweges sich ausschließlich gegen die Profilflanschen (1 a.) und/oder den bogenförmigen Übergangsbereich zwischen Profilboden (1c) und Profilstegen (1b) des Innenstempels (1) abstützt. B.
  8. Grubenstempel nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet. daß mindestens die Flanschen (2a) des dem Exzenter (7) abgekehrten Innenprofils (2) mit dem Schloßbügel (3) vorzugsweise durch Schweißen fest verbunden sind.
  9. 9. Grubenstempel nach einem der Ansprüche 1 bis 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Profilstege(2b) des dem Exzenter (7) abgekehrten Außenprofils (2) mit dem Schloßbügel (3) vorzugsweise durch Schweißen fest verbunden sind.
  10. 10. Grubenstempel nach Anspruch 2 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannkeil (5) eine Keilsteigung von etwa 3 bis 5° besitzt und mit seiner rückseitigen Keilfläche gegen einen im Schloßbügel (3) feststellbaren Lösekeil (6) abgestützt ist, welcher eine etwa an der Grenze des Selbstheminungsbereiches liegende Keilsteigung aufweist.
DEB45163A 1956-07-11 1957-07-01 Grubenstempel Pending DE1039969B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0003707A1 (de) * 1978-02-15 1979-08-22 Roger Emile Léon Joseph Capela Vorrichtung zum gegenseitigen Verbinden von zwei Rinnenprofilen eines Streckenausbaues
CN112392516A (zh) * 2021-01-07 2021-02-23 通用技术集团工程设计有限公司 一种超大断面硐室分次施工钢拱架组合式临时支护装置

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