DE1039844B - Hydraulischer Arbeitszylinder mit Daempfungseinrichtung - Google Patents
Hydraulischer Arbeitszylinder mit DaempfungseinrichtungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B15/00—Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
- F15B15/08—Characterised by the construction of the motor unit
- F15B15/14—Characterised by the construction of the motor unit of the straight-cylinder type
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Description
Bei hydraulischen Arbeitszylindern ist es vielfach üblich, Dämpfungseinrichtungen vorzusehen, die bei
Ende des Hubs wirksam werden und den Arbeitskolben oder Zylinder allmählich abbremsen, bevor
der Endanschlag erreicht wird. Diese Dämpfungseinrichtungen sind meist in der Form ausgebildet,
daß der Arbeitskolben auf beiden Seiten mit je einem zylindrischen im Durchmesser kleineren Ansatz versehen
ist, der beim Ende des Hubs in eine Dämpfungsbohrung am Ein- und Auslaß des Zylinders
eintaucht und dadurch den Durchlaßquerschnitt für die vom Kolben verdrängte Flüssigkeit drosselt.
Diese an sich einfach und sicher wirkende Einrichtung hat jedoch den Nachteil, daß sie beim
Wiederausfahren des Kolbens, d. h. also bei Beginn des neuen Hubs in gleicher Weise eine Drosselung
der in den Zylinder einströmenden Druckflüssigkeit bewirkt und dadurch das Ausfahren des Kolbens anfänglich
verzögert.
Man ist daher schon dazu übergegangen, mit Rückschlagventilen versehene Umgehungsleitungen im
Zylinder anzuordnen, die die Dämpfungseinrichtungen beim Anfahren des Kolbens überbrücken. Diese
meist federbelasteten Ventile und die Umgehungsleitungen stellen aber nicht nur einen zusätzlichen
Aufwand an Maschinenteilen dar, sondern erfordern auch eine besondere, die Fertigung und den Zusammenbau
verteuernde Ausgestaltung des Druckzylinders.
Gemäß vorliegender Erfindung werden diese Nachteile dadurch weitgehend behoben, daß die Umgehungsleitungen
einschließlich der Rückschlagventile an beiden Enden des Kolbens angeordnet und die Ventile kraftschlüssig miteinander verbunden
werden, derart, daß sich wechselseitig die Ventile unter der Einwirkung der in den Zylinder einströmenden
Druckflüssigkeit gegenseitig steuern.
Durch diese Anordnung werden ein sehr einfacher Aufbau und größtmögliche Betriebssicherheit erreicht,
wobei die Ventile vollkommen ohne Federn arbeiten.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Der Arbeitszylinder besteht im wesentlichen aus einem mit zwei Druckölanschlüssen 2 und 3 versehenen
Zylinder 1, einem Arbeitskolben 4 und einer mit dem Kolben 4 verbundenen Kolbenstange 5. Am
unteren Ende des Kolbens 4 befindet sich ein im Durchmesser kleinerer Ansatz 6, der bei nach unten
gefahrenem Kolben in eine mit dem Druckölanschluß 3 verbundene Dämpfungsbohrung 7 eintaucht.
In gleicher Weise ist auch am oberen Ende des Kolbens 4 ein die Kolbenstange umschließender
Ansatz 8 vorgesehen, der bei hochgefahrenem Kolben in einer mit dem oberen Druckölanschluß 2 ver-
Hydraulischer Arbeitszylinder
mit Dämpfungseinrichtung
mit Dämpfungseinrichtung
Anmelder:
Pumpenfabrik Urach, Urach. (Württ.)
Pumpenfabrik Urach, Urach. (Württ.)
Dr.-Ing. WLUl W. Dettinger und Karl Trost,
Urach (Württ),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
bundenen Dämpfungsbohrung 9 gleitet. Der Arbeitskolben 4 besitzt eine koaxial verlaufende Längsbohrung
10, die nach unten in den unteren Druckraum 11 mündet und nach oben in eine in der Kolbenstange
5 vorgesehene Querbohrung 12 übergeht, die bei hochgefahrenem Kolben in eine mit dem oberen
Anschluß 2 und dem oberen Druckraum 14 verbundene Kammer 13 mündet. Außer der obersten
as Querbohrung 12 sind noch zwei weitere Querbohrungen
15 und 16 im Kolben vorgesehen, die unmittelbar ober- bzw. unterhalb der Kolbenringe 17
in den oberen bzw. unteren Druckraum 14 bzw. 11 münden. An den Kreuzungen dieser Querbohrungen
15 und 16 mit der Längsbohrung 10 ist je eine Ventilkugel 18 bzw. 19 angeordnet, derart, daß die
beiden Kugeln als Rückschlagventile wirken und wechselweise die oberen und unteren Bohrungsteile
10a bzw. 10δ gegen die entsprechenden Querbohrungen
15 bzw. 16 abschließen. Im Mittelteil der Bohrung 10 ist ein Stößel 20 vorgesehen, der öldicht
in der Bohrung gleitet und die beiden Ventilkugeln 18 und 19 kraftschlüssig miteinander verbindet. Die
Wirkungsweise des beschriebenen Arbeitszylinders ist folgende:
Wird der Arbeitskolben aus der in der Zeichnung dargestellten oberen Stellung nach unten gefahren, so
strömt das durch den Anschluß 2 kommende Drucköl über die Kammer 13 in die Querbohrung 12 und von
da in den oberen Teil 10 a der Bohrung 10 und drückt die Ventilkugel 18 nach unten. Dadurch wird einmal
ein Durchlaß zum oberen Druckraum 14 geschaffen, so daß das Drucköl sofort auf die volle Kolbenfläche
wirken kann und zum anderen über den Stößel 20 die Kugel 19 auf den unteren Teil 10 b der Bohrung
10 gedrückt und diese dadurch verschlossen wird. Letzteres hat zur Folge, daß bei Hubende, wenn der
Ansatz 6 in die Bohrung 7 eintaucht, die gewünschte Dämpfung entsteht. Wird nun umgekehrt der Kolben
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wieder hochgefahren, so drückt die aus dem Anschluß 3 einströmende Druckflüssigkeit die Kugel 19
von ihrem Sitz nach oben. Dadurch wird ein Durchlaß von Anschluß 3 über den Bohrungsteil 10 b und
die Querbohrung 16 zum unteren Druckraum 11 freigegeben und somit der Kolben ohne Verzögerung
angehoben. Gleichzeitig wird aber auch über den Stößel 20 die obere Kugel 18 nach oben gedrückt, so
daß diese den oberen Bohrungsteil 10 a abschließt. Letzteres hat wieder zur Folge, daß beim Eintauchen
des Ansatzes 8 des nach oben fahrenden Kolbens in die Dämpfungsbohrung 9 eine Stauwirkung
entsteht und damit die gewünschte Dämpfung erzielt wird.
Claims (3)
1. Hydraulischer Arbeitszylinder mit beiderseits des Arbeitskolbens angeordneten, mit durch
Rückschlagventile absperrbaren Umgehungsleitungen versehenen Dämpfungseinrichtungen, beste- ao
hend aus je einem am Kolben vorgesehenen zylindrischen Ansatz und je einer an den An- und Auslassen
des Zylinders angebrachten, mit den Ansätzen zusammenwirkenden Dämpfungsbohrung,
dadurch gekennzeichnetwdaß die Umgehungsbohrungen
(12/10a/15 und lOb/16) und ihre zugeordneten
Rückschlagventile (18 bzw. 19) an beiden Enden des Arbeitskolbens (4) angeordnet sind
und daß die beiden Ventile (18 und 19) mittels eines im Kolben gelagerten Stößels (20) od. dgl.
miteinander in Verbindung stehen, derart, daß sie sich unter der Wirkung der wechselseitig in die
Zylindereinlässe (2,3) einströmenden Druckflüssigkeit
gegenseitig steuern.
2. Hydraulischer Arbeitszylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskolben (4) eine durchgehende, mit dem oberen und
dem unteren Druckraum des Zylinders (1) in Verbindung stehende Längsbohrung (10) aufweist, die
mit je einer ober- und unterhalb der Kolbenringe (17) angeordneten, in die Druckräume (14,11)
mündenden Querbohrung (15 und 16) verbunden ist und daß die ober- und unterhalb der Querbohrungen
(15, 16) liegenden Teile (10a, 10 6) der Längsbohrung (10) durch zwei Ventilkugeln (18,
19,) abwechselnd abgeschlossen werden, die ihrerseits kraftschlüssig durch den im Mittelteil der
Längsbohrung (10) gleitend gelagerten Stößel (20) verbunden sind.
3. Hydraulischer Arbeitszylinder nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
obere Ende der Längsbohrung (10) des Arbeitskolbens (4) in eine Ouerbohrung (12) ausläuft, die
bei hochgefahrenem Kolben in eine mit dem oberen Druckölanschluß (2) des Zylinders (1) und der
zum oberen Druckraum (14) führenden Dämpfungsbohrung (9) verbundenen Kammer (13) mündet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©809639/157 9.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1957P0018611 DE1039844B (de) | 1957-05-23 | 1957-05-23 | Hydraulischer Arbeitszylinder mit Daempfungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1957P0018611 DE1039844B (de) | 1957-05-23 | 1957-05-23 | Hydraulischer Arbeitszylinder mit Daempfungseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1039844B true DE1039844B (de) | 1958-09-25 |
Family
ID=589391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1957P0018611 Pending DE1039844B (de) | 1957-05-23 | 1957-05-23 | Hydraulischer Arbeitszylinder mit Daempfungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1039844B (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1194708B (de) * | 1959-06-29 | 1965-06-10 | Gen Dynamics Corp | Hydraulischer Stellmotor mit gesteuerter Beschleunigung |
| EP0286777A3 (de) * | 1987-04-14 | 1989-12-06 | Gesellschaft für Hydraulik-Zubehör mbH | Kolben-Zylinder-Einheit |
| EP0892175A1 (de) * | 1997-07-16 | 1999-01-20 | HOERBIGER GmbH | Druckmittelbetätigbarer Arbeitszylinder |
| EP1074750A3 (de) * | 1999-08-04 | 2003-06-04 | UNIVER S.p.A. | Druckmittelzylinder mit Enddämpfung und Geschwindigkeitssteuervorrichtung |
| EP1998054A3 (de) * | 2007-05-24 | 2012-08-15 | Parker Origa Holding AG | Pneumatikzylinder mit einer selbsteinstellenden Endlagendämpfung und entsprechendes Verfahren |
-
1957
- 1957-05-23 DE DE1957P0018611 patent/DE1039844B/de active Pending
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1194708B (de) * | 1959-06-29 | 1965-06-10 | Gen Dynamics Corp | Hydraulischer Stellmotor mit gesteuerter Beschleunigung |
| EP0286777A3 (de) * | 1987-04-14 | 1989-12-06 | Gesellschaft für Hydraulik-Zubehör mbH | Kolben-Zylinder-Einheit |
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| EP1074750A3 (de) * | 1999-08-04 | 2003-06-04 | UNIVER S.p.A. | Druckmittelzylinder mit Enddämpfung und Geschwindigkeitssteuervorrichtung |
| EP1998054A3 (de) * | 2007-05-24 | 2012-08-15 | Parker Origa Holding AG | Pneumatikzylinder mit einer selbsteinstellenden Endlagendämpfung und entsprechendes Verfahren |
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