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DE1039673B - Einrichtung zur induktiven oertlichen Erhitzung - Google Patents

Einrichtung zur induktiven oertlichen Erhitzung

Info

Publication number
DE1039673B
DE1039673B DES46095A DES0046095A DE1039673B DE 1039673 B DE1039673 B DE 1039673B DE S46095 A DES46095 A DE S46095A DE S0046095 A DES0046095 A DE S0046095A DE 1039673 B DE1039673 B DE 1039673B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
local heating
inductive
hole
zone
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES46095A
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Reboux
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SOC DE TRAITEMENTS ELECTROLYTIQUES ET ELECTROTHERMIQUES
TRAITEMENTS ELECTROLYTIQUES
Original Assignee
SOC DE TRAITEMENTS ELECTROLYTIQUES ET ELECTROTHERMIQUES
TRAITEMENTS ELECTROLYTIQUES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SOC DE TRAITEMENTS ELECTROLYTIQUES ET ELECTROTHERMIQUES, TRAITEMENTS ELECTROLYTIQUES filed Critical SOC DE TRAITEMENTS ELECTROLYTIQUES ET ELECTROTHERMIQUES
Publication of DE1039673B publication Critical patent/DE1039673B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/10Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications
    • H05B6/101Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications for local heating of metal pieces

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

Die 'Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zur induktiven örtlichen Erhitzung.
Es ist bekannt, den Streufluß von Induktionsspulen, die von den hochfrequenten Strömen durchflössen werden, zu verwenden, um Metallteile verschiedener Formen oberflächlich zu erhitzen. Dieses Erhitzungsverfahren ist insbesondere allein durchführbar, wenn es unmöglich ist, das Teil in das Innere der Induktionsspule zu verbringen. Dies trifft z. B. für die Elektroden einer Vakuumröhre zu, die man entgasen will. Ferner ist das erwähnte Erhitzungsverfahren beim Hartlöten, bei der Härtung sehr eng begrenzter Oberflächen usw. in vielfacher Anwendung.
Bei allen diesen Anwendungen ist es jedoch häufig unmöglich, die gewünschte Temperatur zu erreichen. Man ist insbesondere durch die Erwärmung der Induktionsspule beschränkt, wenn die Entfernung zwischen den verwendbaren Kraftlinien gering bleibt. Es wäre außerdem wünschenswert, die Dauer der Wärmebehandlung möglichst zu verkürzen, um die ao Verzunderung der erhitzten Teile zu vermindern.
Es sind auch bereits Ferrite zur Induktionsheizung verwendet worden. Man hat jedoch hierbei nicht von den Möglichkeiten Gebrauch gemacht, die sich durch die starke Kraftlinienkonzentration in Ferritkernen ergeben. Insbesondere lassen sich durch entsprechende Formgebung eines Ferritkerns auch schwer zugängliche Stellen örtlich erhitzen, ohne daß benachbarte Teile, die vor zu starker Erwärmung geschützt werden müssen, beeinträchtigt werden.
Eine Einrichtung gemäß der Erfindung zur induktiven örtlichen Erhitzung einer ringförmig eine Welle od. dgl. umgebenden Zone eines anstoßenden Sockels ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Kern aus an sich bekanntem Ferrit relativ hoher Permeabilität von der Induktionsspule umfaßt ist, die Welle hohlzylinderförmig abschirmt und den magnetischen Fluß der Ringzone zuleitet.
Eine Einrichtung gemäß der Erfindung zum induktiven Härten eines Loches, insbesondere seines Bodens, ist dadurch gekennzeichnet, daß ein kegelstumpfförmiger Kern aus an sich bekanntem Ferrit relativ höher Permeabilität von der Induktionsspule weit in das Loch hineinragt, wobei seine Grundfläche die Austrittsfläche der Knaftlinien darstellt.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Erhitzungsvorrichtung für eine ringförmige Zone und
Fig. 2 eine Härtevorrichtung für eine am Boden eines Loches befindliche Oberfläche.
Fig. 1 zeigt eine Anwendung der Erfindung auf die Erhitzung einer ringförmigen Zone eines Sockels oder einer ebenen Grundfläche 5, die einen zylindrischen Teil (Welle) 4 trägt. Die zu erhitzende Zone ist Einrichtung zur induktiven örtlichen
Erhitzung
Anmelder:
Societe de Traitements Electrolytiques
et Electrothermiques,
Paris
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Prinz, Patentanwalt,
München-Pasing, Bodenseestr. 3 a
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 27. Oktober 1954
Jean Reboux, Paris,
ist als Erfinder genannt worden
mit α α', b V bezeichnet. Gleichzeitig soll vermieden werden, daß der Teil c c', d d' der Welle 4 erhitzt wird. Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus einer Induktionsspule 1 in Form eines Solenoids, in dessen Innerem ein Ferritkern 3 in Gestalt eines Hohlzylinders angebracht ist. Die Welle 4, das Solenoid I und der Ferritkern 3 sind konzentrisch. Infolge der Konzentration des magnetischen Flusses durch den Ferrit wird der Teil c c, d d' der Welle 4, der parallel zur Innenfläche des Ferritkerns verläuft, sehr wenig erwärmt.
Fig. 2 zeigt eine Härtevorrichtung für eine am Grunde eines Loches befindliche Fläche. Die Induktionsspule 1 befindet sich oberhalb des Werkstücks. Der Ferritkern 3 von kegelstumpfförmiger Form, die der Bohrung des Loches 7 angepaßt ist, ragt in dieses hinein, wobei seine Grundfläche nach unten weist und in der Nähe des Boden des Loches endet. Unter diesen Umständen wird die Erwärmung streng auf den Teil ac' des Lochbodens beschränkt.
In allen diesen Anordnungen ist die Wirkungsgradverbesserung der Induktionsspule infolge der Konzentration des Flusses sehr erheblich und liegt etwa zwischen 2 und 3. Während es schwierig ist, mit bekannten Verfahren Leistungen über 1 kW je Quadratzentimeter der erhitzten Oberfläche zu erreichen, erhält man mit den erfindungsgemäßen Einrichtungen ohne weiteres Leistungen von der Größenordnung zwischen 3 und 4 kW/cm2. Beispielsweise konnte man Ferritkerne in Induktionsspulen anbringen, die von
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einem Induktionsstrom von 500 Ampere durchflossen wurden. Die Erwärmung des Ferrits überschritt dabei niemails eine Temperatur von 300 bis 350° C, was gewisse Spezialferrite vertragen können (wenn die Erhitzungsdaiier 10 .Sekunden nicht überschritt).
Natürlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Insbesondere wird es vorteilhaft sein, in gewissen Fällen Ferritkerne aus mehreren Teilen zu verwenden, die so angeordnet sind, daß der Fluß derart verteilt wird, daß sich eine lokalisierte Erhitzung an den gewünschten Stellen des Werkstücks ergibt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zur induktiven örtlichen Erhitzung einer ringförmig eine Welle od. dgl. umgebenden Zone eines anstoßenden Sockels, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kern aus an sich bekanntem Ferrit relativ hoher Permeabilität von der Induktionsspule umfaßt ist, die Welle hohlzylinderförmig abschirmt und den magnetischen Fluß der Ringzone zuleitet.
2. Einrichtung zum induktiven Härten eines Loches, insbesondere seines Bodens, dadurch gekennzeichnet, daß ein kegelstumpfförmiger Kern aus an sich bekanntem Ferrit relativ hoher Permeabilität von der Induktionsspüle weit in das Loch hineinragt, wobei seine Grundfläche die Austrittsfläche der Kraftlinien darstellt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 740 307;
USA.-Patentschriften Nr. 408 875, 1 981 629;
französische Patentschriften Nr. 715 434, 734 541.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 639/399 9.
DES46095A 1954-10-27 1955-10-22 Einrichtung zur induktiven oertlichen Erhitzung Pending DE1039673B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1039673X 1954-10-27

Publications (1)

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DE1039673B true DE1039673B (de) 1958-09-25

Family

ID=9588429

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES46095A Pending DE1039673B (de) 1954-10-27 1955-10-22 Einrichtung zur induktiven oertlichen Erhitzung

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DE (1) DE1039673B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US408875A (en) * 1889-08-13 Mark w
FR715434A (fr) * 1930-08-25 1931-12-03 Applic Electro Thermiques Soc Perfectionnement aux dispositifs de chauffage par induction
FR734541A (fr) * 1931-04-06 1932-10-24 Installation pour le soudage électrique de métaux
US1981629A (en) * 1930-10-07 1934-11-20 Ajax Electrothermic Corp Method and apparatus for inductive heating
DE740307C (de) * 1939-03-08 1943-10-16 Aeg Vorrichtung zum Oberflaechenhaerten durch induktives Erhitzen und anschliessendes Abschrecken

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