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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Rückseitenschutzschicht für ein Solarzellenmodul
und ein Solarzellenmodul unter Verwendung derselben. Genauer gesagt,
betrifft die vorliegende Erfindung eine Rückseitenschutzschicht für ein Solarzellenmodul,
die hervorragende Festigkeit sowie verschiedene Eigenschaften wie
Witterungsbeständigkeit,
Wärmebeständigkeit,
Wasserfestigkeit, Lichtbeständigkeit,
Winddruckbeständigkeit,
Hagelschauerbeständigkeit,
chemische Widerstandkraft, Feuchtigkeitsbeständigkeit, Antiverschmutzungseigenschaften,
Lichtreflektierbarkeit, Lichtdurchlässigkeitsvermögen und
Design aufweist, und insbesondere hinsichtlich der so genannten "Feuchtigkeitsbeständigkeit", was die Fähigkeit
ist, den Eintritt von Feuchtigkeit, Sauerstoff und dergleichen zu
verhindern, und der Haltbarkeit gegenüber der Leistungsverschlechterung
mit der Zeit, insbesondere gegenüber
dem hydrolytischen Abbau und dergleichen ausgezeichnet ist, und
auch hinsichtlich der Schutzfähigkeit
hervorragend ist, und eine Rückseitenschutzschicht
für ein Solarzellenmodul,
welche die Bestandskontrolle erleichtert, hinsichtlich Preis/Leistung
hervorragend und sicher ist, und ein Solarzellenmodul unter Verwendung
derselben.
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Stand der
Technik
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Ein
steigendes Bewußtwerden
von Umweltproblemen in den letzten Jahren führte zu starker Aufmerksamkeit
von Solarzellen als saubere Energiequellen und derzeit werden verschiedene
Formen von Solarzellenmodulen entwickelt und vorgeschlagen.
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Das
Solarzellenmodul wird im allgemeinen beispielsweise durch die Bereitstellung
eines Solarzellenelements wie eines kristallinen Silicium-Solarzellenelements
oder eines amorphen Silicium-Solarzellenelements, Stapelung einer
Oberflächenschutzschichtlage,
einer Füllstofflage,
des Solarzellenelements als ein Photoelement, einer Füllstofflage
und einer Rückseitenschutzschichtlage
und dergleichen aufeinander in dieser Reihenfolge, um ein Laminat
herzustellen, und Wärmepressen
des Laminats unter Vakuumabsaugung durch ein Laminierverfahren hergestellt.
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Solarzellenmodule
wurden anfangs in Taschenrechnern und später in verschiedenen elektronischen Geräten und
dergleichen angewendet. Der Bereich der öffentlichen Anwendung von Solarzellenmodulen
hat sich schnell mehr und mehr ausgebreitet. Die Realisierung der
großmaßstäblichen
konzentrierten Solarzellenenergieerzeugung ist eine wichtige Aufgabe
für die
Zukunft.
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Derzeit
wird ein sehr festes Kunststoffsubstrat oder ein Kompositfilm – bzw. -folie,
der bzw. die aus einem Fluorharzfilm und einer Metallfolie aufgebaut
ist, am verbreitetsten als die Rückseitenschutzschichtlage für ein Solarzellenmodul,
die das Solarzellenmodul bildet, verwendet. Metallschichten und
dergleichen sind ebenso als die Schutzschichtlage verwendet worden.
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Im
allgemeinen sollte die Rückseitenschutzschichtlage
für ein
Solarzellenmodul, die das Solarzellenmodul bildet, hervorragende
Festigkeit sowie verschiedene Beständigkeits-/Echtheitseigenschaften
wie Witterungsbeständigkeit,
Wärmebeständigkeit,
Wasserfestigkeit, Lichtbeständigkeit,
Winddruckbeständigkeit,
Hagelschauerbeständigkeit,
chemische Widerstandkraft, Feuchtigkeitsbeständigkeit, Antiverschmutzungseigenschaften,
Lichtreflektierbarkeit, Lichtdurchlässigkeitsvermögen und
Design aufweisen, und sollte insbesondere hinsichtlich der Feuchtigkeitsbeständigkeit,
was die Fähigkeit
ist, den Eintritt von Feuchtigkeit, Sauerstoff und dergleichen zu
verhindern, hervorragend sein, und sollte ferner eine hohe Oberflächenhärte aufweisen
und sollte hervorragende Antiverschmutzungseigenschaften aufweisen,
was die Fähigkeit
ist, Oberflächenkontamination
und die Anhäufung
von Abfall und dergleichen zu verhindern, und sollte sehr haltbar
sein, das heißt, sollte
hinsichtlich der Schutzfähigkeit
hervorragend sein.
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Wenn
das derzeit am verbreitetsten verwendete sehr feste Kunststoffsubstrat
oder dergleichen als die Rückseitenschutzschichtlage
verwendet wird, ist dieses Material zwar hinsichtlich der Formbarkeit,
der Leichtgewichtigkeit, der Verarbeitbarkeit, der Bearbeitbarkeit,
der Kosten und dergleichen ausgezeichnet, andererseits ist es je doch
hinsichtlich verschiedener Beständigkeits-/Echtheitseigenschaften
wie Festigkeit, Witterungsbeständigkeit,
Wärmbeständigkeit,
Wasserfestigkeit, Lichtbeständigkeit,
chemischer Widerstandskraft, Lichtreflexion, Lichtdurchlässigkeit
und Stoßbeständigkeit
ungünstigerweise
schlecht und insbesondere mangelt es ihm an Feuchtigkeitsbeständigkeit,
Antiverschmutzungseigenschaften, Design und dergleichen.
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Die
Verwendung des Kompositfilms als Schutzschichtlage, der aus dem
Fluorharzfllm und der Metallfolie aufgebaut ist, ist dahingehend
vorteilhaft, daß die
Umweltbeständigkeit,
die Feuchtigkeitsbeständigkeit, die
Bearbeitbarkeit, die Lichtbeständigkeit
und dergleichen hervorragend sind. Dieses Material ist jedoch hinsichtlich
verschiedener Eigenschaften wie der Hydrolysebeständigkeit,
der Flexibilität
und der Leichtgewichtigkeit schlecht. Insbesondere hat dieses Material
als ein Verpackungsmaterial für
elektronische Vorrichtungen, in denen eine relativ hohe Spannungslast
erwartet wird, ein ernstes Problem damit, daß es ihm als eine erforderliche
Haupteigenschaft an der Kurzschlußbeständigkeit fehlt. Das liegt daran,
daß, wenn
eine Metallfolie verwendet wird, bei der Schlagaussetzung wie dem
Eindellen möglicherweise
ein Kurzschluß stattfindet,
was zur Überhitzung
führt.
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Ferner
laufen einige Beseitigungs- bzw. Entsorgungsverfahren im Falle des
Fluorharzfilms Gefahr, die Umwelt zu belasten. Daher läßt sich
nicht ohne weites sagen, daß der
Fluorharzfilm als ein Teil eines Solarzellensystems, das saubere
Energie verlangt, am besten geeignet ist. Dieses Material ist außerdem ungünstigerweise
sehr teuer.
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Überdies
ist das Material im Falle einer Metallplatte hinsichtlich der Festigkeit
und verschiedener Beständigkeits-/Echtheitseigenschaften
wie Witterungsbeständigkeit,
Wärmebeständigkeit,
Wasserfestigkeit, Lichtbeständigkeit,
chemischer Widerstandskraft, Durchbohrbeständigkeit und Stoßfestigkeit
und hinsichtlich der Feuchtigkeitsbeständigkeit hervorragend, es weist
eine hohe Oberflächenhärte auf,
zeigt hervorragende Antiverschmutzungseigenschaften, welche die
Fähigkeit
sind, Oberflächenkontamination
und die Anhäufung von
Abfall bzw. Schmutz und dergleichen zu verhindern, daß heißt, man
kann sagen, daß es
eine hohe Schutzfähigkeit
besitzt. Diesem Material mangelt es jedoch an Formbarkeit, Leichtgewichtigkeit,
Lichtreflexion, Lichtdurchlässigkeit,
Design und dergleichen, es ist hinsichtlich der Formungseigenschaften
und der Bearbeitbarkeit schlecht und es ist ungünstigerweise teuer.
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Um
das vorstehende Problem zu lösen,
hat der betreffende Erfinder zuvor eine Rückseitenschutzschicht für ein Solarzellenmodul
vorgeschlagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein aufgedampfter Film aus
einem anorganischen Oxid auf einer Seite eines Substratfilms zur
Herstellung einer Aufbaueinheit bereitgestellt wird und ein wärmebeständiger Polypropylenharzfilm,
der einen Weißmacher
und einen UV-Absorber
enthält, auf
beiden Seiten der Aufbaueinheit gestapelt wird, das heißt, dem
Substrat mit einem abgeschiedenen Film aus einem anorganischen Oxid,
der darauf gebildet wurde (siehe offengelegtes japanisches Patent
Nr. 111077/2001).
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Die
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul, die vorstehend vorgeschlagen wurde, und das Solarzellenmodul,
das selbige verwendet, erfüllen
somit die Erfordernisse für
die vorstehend beschriebenen verschiedenen Eigenschaften. Es gibt
jedoch noch immer Platz für
Verbesserungen. Insbesondere die Beständigkeit gegenüber feuchter
Wärme,
wie Abbau, hervorgerufen durch Hydrolyse durch die Wirkung von Feuchtigkeit
und dergleichen, ist bisher nicht zufriedenstellend.
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Wenn
die Anwendung im Baubereich, in dem großer Wert auf das Design gelegt
wird, in Betracht gezogen wird, ist ein Solarzellenmodul mit Farbe,
die mit existierenden Gebäuden übereinstimmt,
erforderlich. Daher sollte die Farbe der Rückseitenschutzschicht für ein Solarzellenmodul
gemäß der Farbe
jedes Gebäudes
eingestellt werden. In Abhängigkeit
der Anwendungen sollte eine Vielzahl von Arten bereitgestellt werden. Dies
wirft Probleme hinsichtlich der Bestandskontrolle und der Kosten
auf.
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Demgemäß ist es
eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Rückseitenschutzschicht für ein Solarzellenmodul
bereitzustellen, die hervorragende Festigkeit sowie verschiedene
Eigenschaften wie Witterungsbeständigkeit,
Wärmebeständigkeit,
Wasserfestigkeit, Lichtbeständigkeit,
Winddruckbeständigkeit,
Hagelschauerbeständigkeit,
chemische Widerstandkraft, Feuchtigkeitsbeständigkeit, Antiverschmutzungseigenschaften,
Lichtreflektierbarkeit, Lichtdurchlässigkeitsvermögen und
De sign aufweist, und insbesondere hinsichtlich der so genannten "Feuchtigkeitsbeständigkeit", was die Fähigkeit
ist, den Eintritt von Feuchtigkeit, Sauerstoff und dergleichen zu
verhindern, und der Haltbarkeit gegenüber der Leistungsverschlechterung
mit der Zeit, insbesondere gegenüber
dem hydrolytischen Abbau und dergleichen ausgezeichnet ist, und
auch hinsichtlich der Schutzfähigkeit
hervorragend ist, eine Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul, welche die Bestandskontrolle durch die richtige
Verwendung der Vorderseite und der Rückseite der Schutzschicht bei der
Anwendung erleichtert und hinsichtlich Preis/Leistung hervorragend
ist, und ein Solarzellenmodul unter Verwendung derselben.
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Offenbarung der Erfindung
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Der
betreffende Erfinder hat unter dem Blickwinkel der Lösung der
vorstehenden Probleme des Standes der Technik ausgiebige und intensive
Studien über
eine Rückseitenschutzschichtlage,
die ein Solarzellenmodul bildet, durchgeführt, die zum Abschluß der vorliegenden
Erfindung führten.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Rückseitenschutzschicht für ein Solarzellenmodul
bereitgestellt, umfassend: eine abgeschiedene bzw. aufgetragene
Einheit bzw. Aufbaueinheit, umfassend einen aufgedampften Film aus
einem anorganischen Oxid, bereitgestellt auf zumindest einer Seite
eines Substrats; und eine transparente oder transluzente wärmebeständige Polyolefinharzlage,
bereitgestellt auf beiden Seiten der Aufbaueinheit.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Rückseitenschutzschicht
für ein Solarzellenmodul
bereitgestellt, umfassend: ein übereinandergelegtes
Laminat, umfassend eine Vielzahl von Aufbaueinheiten, die übereinandergelagert
bzw. übereinandergelegt
sind, wobei jede der Vielzahl der Aufbaueinheiten einen aufgedampften
Film aus einem anorganischen Oxid, bereitgestellt auf zumindest
einer Seite eines Substrats, umfaßt; und eine transparente oder
transluzente wärmebeständige Polyolefinharzlage,
bereitgestellt auf beiden Seiten des übereinandergelagerten Laminats.
Vorzugsweise umfaßt
das übereinandergelegte
Laminat die Aufbaueinheiten, die jeweils durch bzw. über einen
festen Harzfilm übereinandergelegt
sind.
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Vorzugsweise
umfaßt
zumindest eine der Polyolefinharzlagen, die auf der Aufbaueinheit
oder auf beiden Seiten des übereinandergelagerten
Laminats bereitgestellt werden, einen Färbemittelzusatzstoff bzw. Farbzusatzstoff.
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Vorzugsweise
unterscheidet sich der Farbzusatzstoff, der in einer der Polyolefinharzlagen
enthalten ist, von dem Farbzusatzstoff, der in der anderen Polyolefinharzlage
enthalten ist, hinsichtlich der Farbe.
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Gemäß einem
noch anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul bereitgestellt, umfassend: eine Aufbaueinheit,
umfassend einen aufgedampften Film aus einem anorganischen Oxid,
bereitgestellt auf zumindest einer Seite eines Substrats; eine wärmebeständige Polyolefinharzlage,
die einen Farbzusatzstoff umfaßt
und auf einer Seite der Aufbaueinheit bereitgestellt wird, und eine
Heißsiegelharzlage,
bereitgestellt auf der anderen Seiten der Aufbaueinheit.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Rückseitenschutzschicht
für ein Solarzellenmodul
bereitgestellt, umfassend: ein übereinandergelagertes
Laminat, umfassend eine Vielzahl von Aufbaueinheiten, die übereinander
lagern, wobei die Vielzahl der Aufbaueinheiten jeweils einen aufgedampften
Film aus einem anorganischen Oxid, bereitgestellt auf zumindest
einer Seite eines Substrats, umfaßt; eine wärmebeständige Polyolefinharzlage, die
einen Farbzusatzstoff umfaßt
und auf einer Seite des übereinandergelagerten
Laminats bereitgestellt wird, und eine Heißsiegelharzlage, bereitgestellt
auf der anderen Seite des übereinandergelagerten
Laminats. In diesem übereinandergelagerten
Laminat wird die Aufbaueinheit durch einen festen Harzfilm laminiert.
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Vorzugsweise
umfaßt
die Polyolefinharzlage einen UV-Absorber und einen Photostabilisator.
Besonders bevorzugt umfaßt
zumindest eine der Polyolefinharzlagen, die jeweils auf beiden Seiten
des laminierten Films bereitgestellt werden, einen Farbzusatzstoff.
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Die
Rückseitenschutzschichten
für ein
Solarzellenmodul mit den vorstehenden Konstruktionen weisen hervorragende
Festigkeit sowie verschiedene gute Eigenschaften wie Witterungsbeständigkeit,
Wärmebeständigkeit,
Wasserfestigkeit, Lichtbeständigkeit,
Winddruckbeständigkeit,
Hagelschauerbeständigkeit,
chemische Widerstandkraft, Feuchtigkeitsbeständigkeit, Antiverschmutzungseigenschaften,
Lichtreflektierbarkeit, Lichtdurchlässigkeitsvermögen und
Design auf, und sind insbesondere hinsichtlich der so genannten "Feuchtigkeitsbeständigkeit", was die Fähigkeit
ist, den Eintritt von Feuchtigkeit, Sauerstoff und dergleichen zu
verhindern, und der Haltbarkeit gegenüber der Leistungsverschlechterung
mit der Zeit, insbesondere gegenüber dem
hydrolytischen Abbau und dergleichen, ausgezeichnet, und sind auch
hinsichtlich der Schutzfähigkeit
hervorragend.
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Die
Bereitstellung der transparenten oder transluzenten Polyolefinharzlage
kann die Anwendung der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul bei Solarzellenmodulen zur Verwendung bei Dächern, Fenstern,
Wandoberflächen
und dergleichen, bei denen Tageslicht erforderlich ist, und Solarzellenmodulen,
bei denen der Eintritt des Lichts von der Rückseite erforderlich ist, realisieren.
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Wenn
sich die Farbe des Färbemittels,
das zu der Polyolefinharzlage auf einer Seite zugegeben wird, von
der Farbe des Färbemittels,
das zu der Polyolefinharzlage auf der anderen Seite zugegeben wird,
unterscheidet, hat die Rückseitenschutzschicht
sowohl den Vorteil von Farbspezifikationen auf der einen Seite als auch
den Vorteil der Farbspezifikationen auf der anderen Seite. Daher
kann diese Konstruktion mit zwei Spezifikationen in einer Art klarkommen,
und die Vorderseite und die Rückseite
können
in Abhängigkeit
der Anwendungen richtig verwendet werden. Somit ist die Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul hinsichtlich des Bestandsmanagements leicht zu
handhaben und hinsichtlich Preis/Leistung hervorragend.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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1 ist
ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform der Lagenkonstruktion
der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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2 ist
ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform der Lagenkonstruktion
der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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3 ist
ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform der Lagenkonstruktion
der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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4 ist
ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform der Lagenkonstruktion
der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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5 ist
ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform der Lagenkonstruktion
der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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6 ist
ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform der Lagenkonstruktion
der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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7 ist
ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform der Lagenkonstruktion
der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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8 ist
ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform der Lagenkonstruktion
der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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9 ist
ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform der Lagenkonstruktion
der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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10 ist ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform
der Lagenkonstruktion der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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11 ist ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform
der Lagenkonstruktion der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß einem
dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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12 ist ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform
der Lagenkonstruktion der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß einem
dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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13 ist ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform
der Lagenkonstruktion der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß einem
dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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14 ist ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform
der Lagenkonstruktion der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß einem
dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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15 ist ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform
der Lagenkonstruktion der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß einem
dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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16 ist ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform
der Lagenkonstruktion der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß einem
vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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17 ist ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform
der Lagenkonstruktion der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß einem
vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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18 ist ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform
der Lagenkonstruktion der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß einem
vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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19 ist ein schematischer Querschnitt, der eine
andere Ausführungsform
der Lagenkonstruktion eines aufgedampften Films aus einem anorganischen
Oxid zeigt.
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20 ist ein schematischer Querschnitt, der eine
noch andere Ausführungsform
der Lagenkonstruktion eines aufgedampften Films aus einem anorganischen
Oxid zeigt.
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21 ist ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform
der Lagenkonstruktion eines Solarzellenmoduls, hergestellt unter
Verwendung der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung, gezeigt in 1.
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22 ist ein schematischer Querschnitt einer Ausführungsform
der Lagenkonstruktion eines Solarzellenmoduls, hergestellt unter
Verwendung der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung, gezeigt in 16.
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23 ist ein schematisches Blockdiagramm, das eine
Ausführungsform
eines Vakuumaufdampfers vom Wicklungstyp zeigt; und
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24 ist ein schematisches Blockdiagramm, das eine
Ausführungsform
eines chemischen Plasmaaufdampfers zeigt.
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Beste Weise zur Durchführung der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung wird anhand der anhängenden Zeichnungen und dergleichen
ausführlicher beschrieben.
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Der
Ausdruck "Lage" bzw. "Schicht", wie hierin verwendet,
bedeutet sowohl ein schichtförmiges
Material als auch ein filmförmiges
Material, und der Ausdruck "Folie" bzw. "Film", wie hierin verwendet,
bedeutet sowohl ein filmförmiges
Material als auch ein schichtförmiges
Material.
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Die
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung und das Solarzellenmodul unter Verwendung derselben werden
anhand der anhängenden
Zeichnungen und dergleichen ausführlicher
beschrieben.
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Rückseitenschutzschicht für ein Solarzellenmodul
gemäß dem ersten
Aspekt der Erfindung
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Die 1 bis 5 sind
schematische Querschnitte, die Ausführungsformen der Lagenkonstruktion der
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß dem ersten
Aspekt der vorliegenden Erfindung zeigen.
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Wie
in 1 gezeigt, umfaßt eine Rückseitenschutzschicht A1 für ein Solarzellenmodul
gemäß der vorliegenden
Erfindung einen aufgedampften Film 2 aus einem anorganischen
Oxid, bereitgestellt auf einer Seite eines Substratfilms 1.
Ein wärmebeständiger Polyolefinharzfilm 3,
enthaltend einen Farbzusatzstoff, einen UV-Absorber und einen Photostabilisator,
wird auf beide Seiten des Substratfilms 1 mit dem darauf
bereitgestellten aufgedampften Film 2 aus einem anorganischen
Oxid laminiert, das heißt,
auf den Substratfilm an seiner von dem aufgedampften Film entfernten
Seite und auf den aufgedampften Film.
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Wie
in 2 gezeigt, umfaßt die Rückseitenschutzschicht A2 für ein Solarzellenmodul
gemäß der vorliegenden
Erfindung zur Bildung einer Aufbaueinheit einen aufgedampften Film 2 aus
einem anorganischen Oxid, bereitgestellt auf einer Seite eines Substratfilms 1.
Zwei oder mehr Aufbaueinheiten werden übereinandergelagert, um ein übereinandergelagertes
Laminat 4 bereitzustellen, und ein wärmebeständiger Polyolefinharzfilm 3,
der einen Farbzusatzstoff, einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
enthält,
wird auf beide Seiten des übereinandergelagerten
Laminats 4 laminiert.
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Wie
in 3 gezeigt, umfaßt die Rückseitenschutzschicht A3 für ein Solarzellenmodul
gemäß der vorliegenden
Erfindung zur Bildung einer Aufbaueinheit einen aufgedampften Film 2 aus
einem anorganischen Oxid, bereitgestellt auf einer Seite eines Substratfilms 1.
Zwei oder mehr Aufbaueinheiten werden durch einen festen Harzfilm 5 übereinandergelagert,
um ein übereinandergelagertes
Laminat 4a bereitzustellen, und ein wärmebeständiger Polyolefinharzfilm 3,
der einen Farbzusatzstoff, einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
enthält,
wird auf beide Seiten des übereinandergelagerten
Laminats 4a laminiert.
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Die
vorstehenden Rückseitenschutzschichten
für ein
Solarzellenmodul sind Ausführungsformen
der Rückseitenschutzschichten
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese
Ausführungsformen
beschränkt.
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Bei
der vorstehenden Laminierung kann die Oberfläche des aufgedampften Films
aus einem anorganischen Oxid einer Vorbehandlung wie Plasmabehandlung
oder Koronabehandlung unterzogen werden, oder alternativ kann aus
Sicht der Verbesserung der Haftung bei der Laminierung eine Grundierlage,
eine gewünschte
Harzlage oder dergleichen gemäß dem Bedarf
bereitgestellt werden.
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Ein
Verfahren zur Laminierung des Polyolefinharzfilms wird so beschrieben,
daß als
ein Beispiel eine Rückseitenschutzschicht
A1 für
ein Solarzellenmodul, in 1 gezeigt,
genommen wird.
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Wie
in 4 gezeigt, kann eine Rückseitenschutzschicht A4 für ein Solarzellenmodul
durch ein Trockenlaminierverfahren hergestellt werden, das die Bereitstellung
des aufgedampften Films 2 aus einem anorganischen Oxid
auf einer Seite des Substratfilms 1 zur Bereitstellung
einer Aufbaueinheit und die Trockenlaminierung des wärmebeständigen Polyolefinharzfilms 3,
der einen Farbzusatzstoff, einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
umfaßt,
auf beide Seiten der Aufbaueinheit, das heißt, auf den aufgedampften Film 2 aus einem
anorganischen Oxid und auf den Substratfilm 1 an seiner
von dem aufgedampften Film 2 entfernten Seite, durch eine
Laminierhaftlage 6 umfaßt.
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Die
Rückseitenschutzschichten
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung, die in den 2 und 3 gezeigt
werden, können
auch durch das Trockenlaminierverfahren hergestellt werden, indem
die Laminierung durch die Laminierhaftlage (nicht gezeigt) durchgeführt wird.
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Ein
anderes Verfahren zur Laminierung des Polyolefinharzfilms wird so
beschrieben, daß als
ein Beispiel die Rückseitenschutzschicht
A1 für
ein Solarzellenmodul, gezeigt in 1, genommen
wird.
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Wie
in 5 gezeigt, kann eine Rückseitenschutzschicht A5 für ein Solarzellenmodul
durch ein Verfahren hergestellt werden, das die Bereitstellung des
aufgedampften Films 2 aus einem anorganischen Oxid auf
einer Seite des Substratfilms 1 zur Bereitstellung einer
Aufbaueinheit und die Laminierung des wärmebeständigen Polyolefinharzfilms 3,
der einen Farbzusatzstoff, einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
enthält,
auf beide Seiten der Aufbaueinheit, das heißt, auf den aufgedampften Film 2 und
auf den Substratfilm 1 an seiner von dem aufgedampften
Film 2 entfernten Seite, beispielsweise durch eine bindungsunterstützende Lage
aus einem Ankerbeschichtungsmittel oder dergleichen oder eine schmelzextrudierte
Harzlage 7 durch ein Schmelzextrusionslaminierverfahren,
umfaßt.
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Die
Rückseitenschutzschichten
für ein
Solarzellenmodul, gezeigt in den 2 und 3,
können auch
durch das Schmelzextrusionslaminierverfahren hergestellt werden,
in dem die Laminierung durch Schmelzextrusion, beispielsweise durch
die bindungsunterstützende
Lage aus einem Ankerbeschichtungsmittel oder dergleichen oder eine
schmelzextrudierte Harzlage (nicht gezeigt) durchgeführt wird.
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Alternativ
kann die Polyolefinharzlage durch Beschichtung oder Drucken der
wärmebeständigen Polyolefinharzzusammensetzung,
die einen Farbzusatzstoff, einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
enthält,
beispielsweise durch ein herkömmliches
Beschichtungs- oder Druckverfahren gebildet werden.
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Ferner
kann in der vorliegenden Erfindung eine Kombination aus dem Trockenlaminierverfahren
mit dem Schmelzextrusionslaminierverfahren zur Herstellung der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul (nicht gezeigt) verwendet werden.
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Bei
der Überlagerung
von zwei oder mehr Aufbaueinheiten, von denen jede einen aufgedampften
Film aus einem anorganischen Oxid, bereitgestellt auf einem Substratfilm,
umfaßt,
kann jede Seite von einer der Aufbaueinheiten jeder Seite der anderen
Aufbaueinheit zugewandt sein. Beispielsweise kann die Oberfläche des
aufgedampften Films aus einem anorganischen Oxid der Oberfläche des
Substratfilms in einer anderen Aufbaueinheit zugewandt sein, oder
die Oberfläche
des Substratfilms in einer der Aufbaueinheiten kann der Oberfläche des
Substratfilms in einer anderen Aufbaueinheit zugewandt sein, oder
die Oberfläche
des aufgedampften Films aus einem anorganischen Oxid in einer der
Aufbaueinheiten kann der Oberfläche
des aufgedampften Films aus einem anorganischen Oxid in einer anderen
Aufbaueinheit (nicht gezeigt) zugewandt sein. In diesem Fall kann
jedes der vorstehenden Laminierverfahren, beispielsweise das Trockenlaminierverfahren, worin
die Laminierung durch eine Laminierhaftlage durchgeführt wird,
und das Schmelzextrusionslaminienrerfahren, in dem die Laminierung
durch eine bindungsunterstützende
Lage aus einem Ankerbeschichtungsmittel oder dergleichen oder eine
Schmelzextrusionsharzlage durchgeführt wird, für die Überlagerung der Aufbaueinheiten
verwendet werden.
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In
der vorliegenden Erfindung kann zum Beispiel eine Kombination des
Trockenlaminierverfahrens mit dem Schmelzextrusionslaminiervertahren
zur Herstellung der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul (nicht gezeigt) verwendet werden.
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Bei
der Überlagerung
von zwei oder mehr Aufbaueinheiten, von denen jede einen aufgedampften
Film aus einem anorganischen Oxid, bereitgestellt auf einem Sub stratfilm
durch einen festen Harzfilm, umfaßt, wie bei der ersten Ausführungsform,
kann jedes der vorstehenden Laminierverfahren, beispielsweise das
Trockenlaminierverfahren, worin die Laminierung durch eine Laminierhaftlage
durchgeführt
wird, und das Schmelzextrusionslaminierverfahren, worin die Laminierung
durch eine bindungsunterstützende
Lage aus einem Ankerbeschichtungsmittel oder dergleichen oder eine
Schmelzextrusionsharzlage durchgeführt wird, für die Überlagerung der Aufbaueinheiten
verwendet werden. Ferner kann die Überlagerung so durchgeführt werden,
daß beispielsweise
irgendeine von der Oberfläche
des aufgedampften Films aus einem anorganischen Oxid, der Oberfläche des
Substratfilms und der Oberfläche
des festen Harzfilms auf einer Seite der Aufbaueinheit der anderen
Aufbaueinheit zugewandt ist.
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In
der vorliegenden Erfindung kann eine Kombination des Trockenlaminierverfahrens
mit dem Schmelzextrusionslaminierverfahren zur Herstellung der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul (nicht gezeigt) verwendet werden.
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Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß dem zweiten
Aspekt der Erfindung
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Die 6 bis 10 sind
schematische Querschnitte, die Ausführungsformen der Lagenkonstruktion der
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß dem zweiten
Aspekt der vorliegenden Erfindung zeigen.
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Wie
in 6 gezeigt, umfaßt eine Rückseitenschutzschicht B1 für ein Solarzellenmodul
gemäß dem zweiten
Aspekt der vorliegenden Erfindung zur Bereitstellung einer Aufbaueinheit
einen aufgedampften Film 2 aus einem anorganischen Oxid,
bereitgestellt auf einer Seite eines Substratfilms 1. Ein
wärmebeständiger Polyolefinharzfilm 3,
der einen Farbzusatzstoff, einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
enthält,
wird auf eine Seite der Aufbaueinheit laminiert, das heißt, den
Substrattilm 1 mit dem aufgedampften Film 2 aus
einem anorganischen Oxid, der darauf bereitgestellt wird. Ein wärmebeständiger Polyolefinharzfilm 4,
der einen Farbzusatzstoff, der sich von dem vorstehenden Farbzusatzstoff
hinsichtlich des Farbtons unterscheidet, einen UV-Absorber und einen
Photostabilisator enthält,
wird auf die andere Seite der Aufbaueinheit laminiert.
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Wie
in 7 gezeigt, umfaßt eine Rückseitenschutzschicht B2 für ein Solarzellenmodul
gemäß dem zweiten
Aspekt der vorliegenden Erfindung zur Bereitstellung einer Aufbaueinheit
einen aufgedampften Film 2 aus einem anorganischen Oxid,
bereitgestellt auf einer Seite eines Substratfilms 1. Zwei
oder mehr Aufbaueinheiten, das heißt, zwei oder mehr Substratfilme 1 jeweils
mit einem aufgedampften Film 2 aus einem anorganischen
Oxid darauf, werden zur Bereitstellung eines übereinandergelagerten Laminats 5 übereinandergelagert.
Ein wärmebeständiger Polyolefinharzfilm 3,
der einen Farbzusatzstoff, einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
enthält,
wird auf eine Seite des übereinandergelagerten
Laminats 5 laminiert. Ein wärmebeständiger Polyolefinharzfilm 4,
der einen Farbzusatzstoff, der sich von dem vorstehenden Farbzusatzstoff
hinsichtlich des Farbtons unterscheidet, einen UV-Absorber und einen
Photostabilisator enthält,
wird auf die andere Seite des übereinandergelagerten
Laminats 5 laminiert.
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Wie
in 8 gezeigt, umfaßt eine Rückseitenschutzschicht B3 für ein Solarzellenmodul
gemäß dem zweien
Aspekt der vorliegenden Erfindung zur Bereitstellung einer Aufbaueinheit
einen aufgedampften Film 2 aus einem anorganischen Oxid,
bereitgestellt auf einer Seite eines Substratfilms 1. Zwei
oder mehr Aufbaueinheiten, das heißt, zwei oder mehr Substratfilme 1 jeder
mit einem aufgedampften Film 2 aus einem anorganischen
Oxid darauf, werden zur Bereitstellung eines übereinandergelagerten Laminats 5a durch
einen festen Harzfilm 6 übereinandergelagert. Ein wärmebeständiger Polyolefinharzfilm 3,
der einen Farbzusatzstoff, einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
enthält,
wird auf eine Seite des übereinandergelagerten
Laminats 5a laminiert. Ein wärmebeständiger Polyolefinharzfilm 4,
der einen Farbzusatzstoff, der sich von dem vorstehenden Farbzusatzstoff
hinsichtlich des Farbtons unterscheidet, einen UV-Absorber und einen
Photostabilisator enthält,
wird auf die andere Seite des übereinandergelagerten
Laminats 5 laminiert.
-
Wie
in den 9 und 10 gezeigt,
können
das Verfahren zur Laminierung des Polyolefinharzfilms, das Verfahren
zur Übereinanderlagerung
der Aufbaueinheiten und das Verfahren zur Übereinanderlagerung der Aufbaueinheiten
durch einen festen Harzfilm natürlich
die gleichen wie die vorstehend in Verbindung mit der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß dem ersten
Aspekt der vorliegenden Erfindung beschriebenen sein.
-
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß dem dritten
Aspekt der Erfindung
-
Die 11 bis 15 sind
schematische Querschnitte, die Ausführungsformen der Lagenkonstruktion
der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß dem dritten
Aspekt der vorliegenden Erfindung zeigen.
-
Wie
in 11 gezeigt, umfaßt eine Rückseitenschutzschicht C1 für ein Solarzellenmodul
gemäß dem dritten
Aspekt der vorliegenden Erfindung zur Bereitstellung einer Aufbaueinheit
einen aufgedampften Film 2 aus einem anorganischen Oxid,
bereitgestellt auf einer Seite eines Substratfilms 1. Ein
wärmebeständiger gefärbter Polyolefinharzfilm 3,
der einen Farbzusatzstoff, einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
enthält, oder
ein wärmebeständiger transparenter/transluzenter
Polyolefinharzfilm 3, der einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
enthält,
wird auf eine Seite der Aufbaueinheit laminiert, das heißt, den
Substratfilm 1 mit dem aufgedampften Film 2 aus
einem anorganischen Oxid, der darauf bereitgestellt wird. Ein wärmebeständiger transparenter/transluzenter
Polyolefinharzfilm 4, der einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
enthält, wird
auf die andere Seite der Aufbaueinheit laminiert.
-
Wie
in 12 gezeigt, umfaßt eine Rückseitenschutzschicht C2 für ein Solarzellenmodul
gemäß der vorliegenden
Erfindung zur Bereitstellung einer Aufbaueinheit einen aufgedampften
Film 2 aus einem anorganischen Oxid, bereitgestellt auf
einer Seite eines Substratfilms 1. Zwei oder mehr Aufbaueinheiten,
das heißt, zwei
oder mehr Substratfilme 1 jeweils mit einem darauf gebildeten
aufgedampften Film 2 aus einem anorganischen Oxid, werden
zur Bereitstellung eines übereinandergelagerten
Laminats 5 übereinandergelagert.
Ein wärmebeständiger gefärbter Polyolefinharzfilm 3,
der einen Farbzusatzstoff, einen UV-Absorber und einen Photostabilisator enthält, oder
ein wärmebeständiger transparenter/transluzenter
Polyolefinharzfilm 3, der einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
enthält,
wird auf eine Seite des übereinandergelagerten
Laminats 5 laminiert. Ein wärmebeständiger transparenter/transluzenter
Polyolefinharzfilm 4, der einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
enthält,
wird auf die andere Seite des übereinandergelagerten
Laminats 5 laminiert.
-
Wie
in 13 gezeigt, umfaßt eine Rückseitenschutzschicht C3 für ein Solarzellenmodul
gemäß vorliegenden
Erfindung zur Bereitstellung einer Aufbaueinheit einen aufgedampften
Film 2 aus einem anorganischen Oxid, bereitgestellt auf
einer Seite eines Substratfilms 1. Zwei oder mehr Aufbaueinheiten,
das heißt, zwei
oder mehr Substratfilme 1 jeder mit einem darauf gebildeten
aufgedampften Film 2 aus einem anorganischen Oxid, werden
zur Bereitstellung eines übereinandergelagerten
Laminats 5a durch einen festen Harzfilm 6 übereinandergelagert.
Ein wärmebeständiger gefärbter Polyolefinharzfilm 3,
der einen Farbzusatzstoff, einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
enthält,
oder ein wärmebeständiger transparenter/transluzenter
Polyolefinharzfilm 3, der einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
enthält,
wird auf eine Seite des übereinandergelagerten
Laminats 5a laminiert. Ein wärmebeständiger transparenter/transluzenter
Polyolefinharzfilm 4, der einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
enthält,
wird auf die andere Seite des übereinandergelagerten
Laminats 5a laminiert.
-
Wie
in den 14 und 15 gezeigt,
können
das Verfahren zur Laminierung des Polyolefinharzfilms, das Verfahren
zur Übereinanderlagerung
der Aufbaueinheiten und das Verfahren zur Übereinanderlagerung der Aufbaueinheiten
durch einen festen Harzfilm natürlich
die gleichen wie die vorstehend in Verbindung mit der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß dem ersten
und zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung beschriebenen sein.
-
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß dem vierten
Aspekt der Erfindung
-
Die 16 bis 18 sind
schematische Querschnitte, die Ausführungsformen der Lagenkonstruktion
der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigen.
-
Wie
in 16 gezeigt, umfaßt eine Rückseitenschutzschicht D1 für ein Solarzellenmodul
gemäß der vorliegenden
Erfindung zur Bildung einer Aufbaueinheit einen aufgedampften Film 2 aus
einem anorganischen Oxid, bereitgestellt auf einer Seite eines Substratfilms 1.
Ein wärmebeständiger Polypropylenharzfilm 3,
der einen Farbzusatzstoff, einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
enthält,
wird auf eine Seite der Aufbaueinheit laminiert, das heißt, auf
den Substratfilm 1 an seiner von dem aufgedampften Film 2 aus
einem anorganischen Oxid entfernten Seite oder auf den aufgedampften
Film 2. Eine Heißsiegelharzlage 4 wird
auf die andere Seite der Aufbaueinheit laminiert.
-
Wie
in 17 gezeigt, umfaßt eine Rückseitenschutzschicht D2 für ein Solarzellenmodul
gemäß der vorliegenden
Erfindung zur Bildung einer Aufbaueinheit einen aufgedampften Film 2 aus
einem anorganischen Oxid, bereitgestellt auf einer Seite eines Substratfilms 1.
Zwei oder mehr Aufbaueinheiten werden zur Bereitstellung eines übereinandergelagerten
Laminats 5 übereinandergelagert.
Ein wärmebeständiger Polypropylenharzfilm 3,
der einen Farbzusatzstoff, einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
enthält,
wird auf eine Seite des übereinandergelagerten
Laminats 5 laminiert und eine Heißsiegelharzlage 4 wird
auf die andere Seite des übereinandergelagerten
Laminats 5 laminiert.
-
Wie
in 18 gezeigt, umfaßt eine Rückseitenschutzschicht D3 für ein Solarzellenmodul
gemäß der vorliegenden
Erfindung zur Bildung einer Aufbaueinheit einen aufgedampften Film 2 aus
einem anorganischen Oxid, bereitgestellt auf einer Seite eines Substratfilms 1.
Zwei oder mehr Aufbaueinheiten werden zur Bereitstellung eines übereinandergelagerten
Laminats 5a durch einen festen Harzfilm 6 übereinandergelagert.
Ein wärmebeständiger Polypropylenharzfilm 3,
der einen Farbzusatzstoff, einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
enthält,
wird auf eine Seite des übereinandergelagerten
Laminats 5a laminiert und eine Heißsiegelharzlage 4 wird
auf die andere Seite des übereinandergelagerten
Laminats 5a laminiert.
-
Die
Heißsiegelharzlage
kann auf dieselbe Art und Weise wie bei der Laminierung des Polypropylenharzfilms
laminiert werden, beispielsweise durch ein Trockenlaminierverfahren,
worin ein Heißsiegelharzfilm durch
eine Laminierhaftlage trockenlaminiert wird, oder ein Schmelzextrusionslaminierverfahren,
worin ein Heißsiegelharzfilm
durch Schmelzextrusion laminiert wird, beispielsweise durch eine
bindungsunterstützende Lage
aus einem Ankerbeschichtungsmittel oder dergleichen oder eine schmelzextrudierte
Harzlage, ein Schmelzextrusionslaminierverfahren, worin ein Heißsiegelharz
durch eine bindungsunterstützende
Lage aus einem Ankerbeschichtungsmittel oder dergleichen extrusionslaminiert
wird, um eine Heißsiegelharzlage
zu bilden, oder ein Beschichtungs- oder Druckverfahren, worin eine
Heißsiegelharzzusammensetzung,
die ein Vehikel umfaßt,
das hauptsächlich
aus einem oder mehreren Heißsiegelharzen
aufgebaut ist, beschichtet oder bedruckt wird, zum Beispiel durch
ein herkömmliches
Beschichtungs- oder Druckverfahren, um einen beschichteten oder
bedruckten Film zu bilden, der aus einem Heißsiegelharzfilm (nicht gezeigt)
gebildet wird.
-
Das
Verfahren zur Laminierung des Polyolefinharzfilms, das Verfahren
zur Übereinanderlagerung
der Aufbaueinheiten und das Verfahren zur Übereinanderlagerung der Aufbaueinheiten
durch einen festen Harzfilm können
natürlich
die gleichen wie die vorstehend in Verbindung mit der Rückseitenschutzschicht
für ein Solarzellenmodul
gemäß dem ersten
bis dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung beschriebenen sein.
-
Die
vorstehenden Ausführungsformen
veranschaulichen die Konstruktion der Rückseitenschutzschicht für ein Solarzellenmodul
gemäß der vorliegenden
Erfindung. Selbstverständlich
ist die vorliegende Erfindung jedoch nicht auf diese Ausführungsformen
beschränkt.
-
Ferner
kann bei den Rückseitenschutzschichten
für ein
Solarzellenmodul, gezeigt in den 1 bis 18,
wie beispielsweise in den 19 und 20 gezeigt,
der ab geschiedene Film aus einem anorganischen Oxid zum Beispiel
ein mehrschichtiger Film 2a (19)
sein, der zwei oder mehr aufgedampfte Filme 2 aus einem
anorganischen Oxid, die übereinandergelagert
sind, umfaßt,
beispielsweise zwei oder mehr aufgedampfte Filme aus einem anorganischen
Oxid, die durch ein physikalisches Aufdampfverfahren gebildet wurden,
das später
beschrieben wird, oder zwei oder mehr aufgedampfte Filme 2 aus
einem anorganischen Oxid, die durch ein chemisches Aufdampfverfahren
gebildet wurden, oder er kann ein Kompositfilm 2d ( 20) sein, der insgesamt zwei oder mehr übereinandergelagerte
Lagen aus aufgedampften Filmen 2b, 2c aus unterschiedlichen
anorganischen Oxiden, das heißt,
einem aufgedampften Film 2b aus einem anorganischen Oxid,
der durch ein physikalisches Aufdampfverfahren gebildet wurde, das
später
beschrieben wird, und einem aufgedampften Film 2c aus einem
anorganischen Oxid, der durch ein chemisches Aufdampfverfahren gebildet
wurde, umfaßt.
-
Bei
der Herstellung der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung, zum Beispiel wenn der Polyolefinharzfilm laminiert wird
oder wenn zwei oder mehr Aufbaueinheiten, das heißt, zwei
oder mehr Substratfilme, jeweils mit einem darauf bereitgestellten
aufgedampften Film aus einem anorganischen Oxid, übereinandergelagert
werden, kann die Oberfläche
des aufgedampften Films zur Verbesserung der Haftung an den Substratfilm
der Plasmabehandlung, der Koronabehandlung oder einer anderen Behandlung
unterzogen werden, oder alternativ kann gegebenenfalls eine Grundierlage,
eine gewünschte
Harzlage oder dergleichen, auf dem aufgedampften Film bereitgestellt
werden.
-
Als
nächstes
wird ein Solarzellenmodul unter Verwendung der Rückseitenschutzschicht für ein Solarzellenmodul
gemäß der vorliegenden
Erfindung beschrieben, indem die Rückseitenschutzschicht A1 für ein Solarzellenmodul,
gezeigt in 1, genommen wird.
-
Wie
in 21 gezeigt, werden zu Beginn eine herkömmliche
Oberflächenschutzschicht 11 für ein Solarzellenmodul,
eine Füllstofflage 12,
ein Solarzellenelement 13 als ein Photoelement, eine Füllstofflage 14 und eine
Rückseitenschutzschicht 15(A) für ein Solarzellenmodul
in dieser Reihenfolge gestapelt, so daß die Oberfläche des Polypropylenharzfilms 3 in
der Rückseitenschutzschicht 15(A)
für ein
Solarzellenmodul der Füllstofflage 14 zugewandt
ist. Als nächstes
kann die Einheit durch ein herkömmliches
Formungsverfahren wie einem Laminierverfahren, worin unter Vakuumsaugen
Wärmepressen
durchgeführt
wird, dem Integralformen unterzogen werden, um ein Solarzellenmodul
T herzustellen.
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Wie
ferner in 22 gezeigt, werden zu Beginn
eine herkömmliche
Oberflächenschutzschicht 11 für ein Solarzellenmodul,
eine Füllstofflage 12,
ein Solarzellenelement 13 als ein Photoelement, eine Füllstofflage 14 und
eine Rückseitenschutzschicht 15(D) für ein Solarzellenmodul
in dieser Reihenfolge gestapelt, so daß die Oberfläche der
Heißsiegelharzlage 4 der
Füllstofflage 14 zugewandt
ist. Als nächstes
kann die Einheit durch ein herkömmliches
Formungsverfahren wie einem Laminierverfahren, worin unter Vakuumsaugen
Wärmepressen
durchgeführt
wird, dem Integralformen unterzogen werden, um ein Solarzellenmodul
T herzustellen.
-
Die
vorstehenden Ausführungsformen
des Solarzellenmoduls unter Verwendung der Rückseitenschutzschicht für ein Solarzellenmodul
gemäß der vorliegenden
Erfindung sind nur zur Veranschaulichung und sollen die vorliegende
Erfindung nicht einschränken.
-
Es
können
verschiedene Formen des Solarzellenmoduls unter Verwendung der Rückseitenschutzschichten
für ein
Solarzellenmodul, die beispielsweise in den 2 bis 18 gezeigt
werden, auf dieselbe Weise wie vorstehend beschrieben hergestellt
werden. Ferner können
in dem Solarzellenmodul zusätzlich
andere Lagen für
die Sonnenlichtabsorption, Verstärkung
oder andere Zwecke gestapelt werden (nicht gezeigt).
-
Als
nächstes
werden in der vorliegenden Erfindung zum Beispiel Materialien für die Bildung
der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung, das Solarzellenmodul, das die Rückseitenschutzschicht für ein Solarzellenmodul
verwendet, ein Herstellungsverfahren und dergleichen ausführlicher
beschrieben.
-
Substratfilme,
die bevorzugt zur Bildung der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung, das Solarzellenmodul und der gleichen, verwendet werden,
umfassen verschiedene Harzfilme oder -schichten, die Aufdampfungsbedingungen
und dergleichen, zum Beispiel bei der Bildung eines aufgedampften
Films aus einem anorganischen Oxid und dergleichen, standhalten;
hinsichtlich der Haftung an einen aufgedampften Film aus einem anorganischen
Oxid und dergleichen hervorragend sind; die Eigenschaften des Films,
ohne diese zu opfern zufriedenstellend aufrechterhalten; und gleichzeitig
hervorragende Festigkeit sowie verschiedene Echtheitseigenschaften
wie Witterungsbeständigkeit,
Wärmebeständigkeit, Wasserfestigkeit,
Lichtbeständigkeit,
Winddruckbeständigkeit,
Hagelschauerbeständigkeit
und chemische Widerstandkraft aufweisen und insbesondere hinsichtlich
der Feuchtigkeitsbeständigkeit,
was die Fähigkeit
ist, den Eintritt von Feuchtigkeit, Sauerstoff und dergleichen zu
verhindern, hervorragend sind, und außerdem eine hohe Oberflächenhärte aufweisen,
hinsichtlich der Antiverschmutzungseigenschaften ausgezeichnet sind, was
die Fähigkeit
ist, die Anhäufung
von Oberflächenkontamination,
Abfall bzw. Schmutz und dergleichen zu verhindern, die sehr haltbar
sind und hinsichtlich der Schutzfähigkeit hervorragend sind.
-
Spezielle
Beispiele für
Harzfilme oder -schichten umfassen Filme oder Schichten aus verschiedenen Harzen,
zum Beispiel Polyethylenharze, Polypropylenharze, cyclische Polyolefinharze,
Polystyrolharze wie syndiotaktische Polystyrolharze, Acrylnitril-Styrol-Copolymere
(AS-Harze), Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymere (ABS-Harze), Polyvinlchloridharze,
Fluorkohlenstoffharze, Poly(meth)acrylharze, Polycarbonatharze, Polyesterharze
wie Polyethylenterephthalat und Polyethylennaphthalat, Polyamidharze
wie Nylons, Polyimidharze, Polyamidimidharze, Polyarylphthalatharze,
Silikonharze, Polysulfonharze, Polyphenylensulfidharze, Polyethersulfonharze,
Polyurethanharze, Acetalharze, Celluloseharze und dergleichen.
-
In
der vorliegenden Erfindung sind von den vorstehenden Harzfilmen
oder -schichten Filme oder Schichten aus cyclischen Polyolefinharzen,
Polycarbonatharzen, Poly(meth)acrylharzen, Polystyrolharzen, Polyamidharzen
und Polyesterharzen bevorzugt.
-
Wird
der vorstehende Harzfilm oder die -schicht verwendet, können verschiedene
Eigenschaften des Harzfilms oder der -schicht, wie hervorragende
mechanische Eigenschaften, chemische Eigenschaften und physikalische
Eigenschaften, spezielle hervorragende Witterungsbeständigkeit,
Wärmebeständigkeit,
Wasserfestigkeit, Lichtbeständigkeit,
Feuchtigkeitsbeständigkeit,
Antiverschmutzungseigenschaften, chemische Widerstandkraft oder
andere Eigenschaften dazu genutzt werden, eine Rückseitenschutzschicht zur Bildung eines
Solarzellenmoduls bereitzustellen, die vorteilhafterweise Haltbarkeit,
Schutzfähigkeit
und dergleichen aufweist, leicht ist und aufgrund ihrer Flexibilität, der mechanischen
Eigenschaften, der chemischen Eigenschaften und anderer Eigenschaften
hervorragend zu verarbeiten ist und leicht zu handhaben ist.
-
In
der vorliegenden Erfindung kann der Harzfilm oder die -schicht beispielsweise
durch ein Verfahren hergestellt werden, in dem eines oder mehrere
der vorstehenden verschiedenen Harze allein zur Filmbildung durch
ein Filmbildungsverfahren wie ein Extrusionsverfahren, ein Gießverfahren,
ein T-Düsenverfahren,
ein Schneidverfahren, ein Aufblasverfahren oder andere Filmbildungsverfahren,
verwendet wird, oder durch ein Verfahren, in dem zwei oder mehr
Harze zur Filmbildung durch Mehrschichtcoextrusion verwendet werden, oder
durch ein Verfahren, bei dem zwei oder mehr Harze bereitgestellt
werden und vor der Filmbildung miteinander gemischt werden. Ferner
kann der Harzfilm oder die -schicht durch uniaxiales oder biaxiales
Strecken des Harzes beispielsweise unter Verwendung eines Spannverfahrens
oder eines Röhrenverfahrens
gebildet werden.
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Die
Dicke des Harzfilms oder der -schicht beträgt etwa 9 bis 300 μm, bevorzugt
12 bis 200 μm.
-
In
diesem Fall können
aus Sicht der Verbesserung und Modifizierung beispielsweise der
Filmbildungseigenschaften, der Wärmebeständigkeit,
der Lichtbeständigkeit,
der Witterungsbeständigkeit,
der mechanischen Eigenschaften, der dimensionalen Stabilität, der Antioxidationseigenschaften,
der Schlüpfrigkeit,
der Ablösungseigenschaften,
der Flammhemmung, der fungiziden Eigenschaften, der elektrischen
Eigenschaften und dergleichen bei der Bildung des Harzfilms oder
der -schicht unter Ver wendung eines oder mehrerer der verschiedenen
Harze, verschiedene Kunststoftmischungsmittel, Zusatzstoffe und
dergleichen zugegeben werden. Die Menge an den zugegebenen Zusatzstoffen
kann in Abhängigkeit
der Zwecke im Bereich einer sehr kleinen Menge bis zu mehreren Zehn
Prozent liegen.
-
Zusatzstoffe,
die hierin verwendbar sind, umfassen zum Beispiel Schmiermittel,
Vernetzungsmittel, Antioxidationsmittel, UV-Absorber, Photostabilisatoren,
Füllstoffe,
Schmiermittel, Verstärkungsfasern,
Verstärkungsmittel,
Antistatikmittel, Flammhemmer, flammbeständige Mittel, Schäumungsmittel,
Fungizide und Pigmente. Ferner können
auch Harze zur Modifikation und dergleichen verwendet werden.
-
In
der vorliegenden Erfindung sind von den vorstehenden Zusatzstoffen
beispielsweise UV-Absorber, Photostabilisatoren oder Antioxidationsmittel
bevorzugt. Die Verwendung eines Harzfilms oder einer -schicht mit
den vorstehenden Zusatzstoffen, die darin einbezogen sind, ist bevorzugt.
-
Der
UV-Absorber absorbiert schädliche
ultraviolette Strahlen, die im Sonnenlicht enthalten sind, wandelt
die Energie der ultravioletten Strahlen in seinen Molekülen in unschädliche thermische
Energie um, um zu verhindern, daß aktive Spezies, welche die
Photozersetzung der Polymere beginnen, angeregt werden. Beispiele
hierfür
umfassen Benzophenon-, Benzotriazol-, Salicylat-, Acrylnitril-,
metallisches Komplexsalz, ultrafeine Titanoxidteilchen (Teilchengröße: 0,01
bis 0,06 μm)
oder ultrafeine Zinkoxidteilchen (Teilchengröße: 0,01 bis 0,04 μm) oder andere
anorganische UV-Absorber.
Es können
ein oder mehr von diesen verwendet werden.
-
Photostabilisatoren,
die hierin verwendbar sind, umfassen zum Beispiel gehinderte Aminverbindungen und
gehinderte Piperidinverbindungen. Es können ein oder mehrere von diesen
verwendet werden.
-
Antioxidationsmittel
sind solche, die eine Zersetzung von Polymeren durch Oxidation aufgrund
von Licht, Wärme
oder dergleichen verhindern können,
und Beispiele hierfür
umfassen Phenol-,Amin-, Schwefel-, Phosphorsäure- oder andere Antioxidationsmittel.
-
Der
UV-Absorber, der Photostabilisator oder das Antioxidationsmittel
können
beispielsweise auch ein Polymer-UV-Absorber, -Photostabilisator
oder -Antioxidationsmittel sein, worin ein UV-Absorber wie der Benzophenon-UV-Absorber, ein Photostabilisator
wie die gehinderte Aminverbindung, oder ein Antioxidationsmittel
wie das phenolische Antioxidationsmittel chemisch an eine Hauptkette
oder Seitenkette, die das Harzpolymer bildet, gebunden worden ist.
-
Der
Gehalt des Zusatzstoffes beträgt
bevorzugt etwa 0,1 bis 10 Gew.-%, obgleich er in Abhängigkeit der
Form der Teilchen, der Dichte und dergleichen variieren kann.
-
In
der vorliegenden Erfindung kann vorher, wenn notwendig, eine gewünschte Oberflächenbehandlungslage
auf der Oberfläche
des Harzfilms oder der -schicht bereitgestellt werden, zum Beispiel
im Hinblick auf die Verbesserung der Haftung an den aufgedampften
Film aus einem anorganischen Oxid oder dergleichen.
-
Die
Oberflächenbehandlungslage
kann zum Beispiel durch irgendeine Vorbehandlung wie eine Koronaentladungsbehandlung,
eine Ozonbehandlung, eine Plasmabehandlung unter Verwendung von
Sauerstoffgas oder Stickstoffgas, eine Glimmentladungsbehandlung
oder eine Oxidationsbehandlung unter Verwendung einer Chemikalie
oder dergleichen gebildet werden.
-
Die
Oberflächenvorbehandlung
kann als ein separater Schritt durchgeführt werden. Wird die Oberflächenbehandlung
bei der Bildung des aufgedampften Films aus einem anorganischen
Oxid oder dergleichen auf dem Substratfilm, zum Beispiel durch Plasmabehandlung
oder Glimmentladungsbehandlung durchgeführt, kann der Vorbehandlungsschritt
durch Inline-Behandlung durchgeführt
werden. Die Inline-Behandlung
kann vorteilhafterweise die Produktionskosten verringern.
-
Die
vorstehende Oberflächenvorbehandlung
wird zur Verbesserung der Haftung zwischen dem Harzfilm oder der
-schicht und dem aufgedampften Film aus einem anorganischen Oxid
oder dergleichen durchgeführt.
Andere Verfahren, die hierin verwendbar sind, umfassen die vorherige
Bildung irgendeiner Grundiermittellage, einer Voranstrichlage, einer
Ankerbeschichtungsmittellage, einer Haftlage oder einer Aufdampfankerbeschichtungsmittellage
auf der Oberfläche
des Harzfilms oder der -schicht.
-
Das
Beschichtungsmittel zur Vorbehandlung kann beispielsweise eine Harzzusammensetzung,
umfassend ein Vehikel, das hauptsächlich aus einem Polyesterharz,
einem Polyamidharz, einem Polyurethanharz, einem Epoxyharz, einem
phenolischen Harz, einem (Meth)acrylharz, einem Polyvinylacetatharz,
einem Polyolefinharz wie einem Polyethylen und einem Polypropylen
oder einem Copolymer aufgebaut ist, oder ein Harz, das durch die
Modifizierung eines dieser Harze erhalten wurde, ein Celluloseharz
oder gleichen sein.
-
Im
Hinblick auf die Verbesserung der Haftung können Epoxysilankupplungsmittel
zu der Harzzusammensetzung zugegeben werden, und wenn notwendig,
können
im Hinblick auf die Verhinderung des Blockierens und der gleichen
des Substratsfilms Antiblockiermittel oder andere Zusatzstoffe zu
der Harzzusammensetzung zugegeben werden. Die Menge an dem zugegebenen
Zusatzstoff beträgt
vorzugsweise 0,1 bis 10 Gew.-%.
-
Ferner
können
im Hinblick auf die Verbesserung der Lichtechtheit und dergleichen
zum Beispiel UV-Absorber, Photostabilisatoren, Antioxidationsmittel
oder dergleichen zu der Harzzusammensetzung zugegeben werden.
-
Zu
diesem Zweck können
einer oder mehrere der vorstehenden UV-Absorber, Photostabilisatoren oder
Antioxidationsmittel und dergleichen verwendet werden.
-
Der
Gehalt des UV-Absorbers, des Photostabilisators oder des Antioxidationsmittels
beträgt
bevorzugt etwa 0,1 bis 10 Gew.-%, obgleich er in Abhängigkeit
der Form der Teilchen, der Dichte und dergleichen variieren kann.
-
Die
Beschichtungsmittellage kann zum Beispiel durch die Beschichtung
eines Beschichtungsmittels vom Lösungsmittel-Typ,
wäßrigen Typ,
Emulsionstyp oder anderen Beschichtungsmittel, zum Beispiel durch Walzenbeschichtung,
Gravurwalzenbe schichtung oder Rakelbeschichtung, gebildet werden.
Der Schritt der Beschichtung kann zum Beispiel als ein Nachverfahren
nach der Schichtbildung oder dem biaxialen Strecken, oder in einer
Inline-Behandlung der Filmbildung oder dem biaxialen Strecken durchgeführt werden.
-
Um
das Vergilben, die Zersetzung, das Schrumpfen oder das Kohäsionsversagen
in einer Oberflächenlage
oder einer inneren Lage des Substratfilms zu unterdrücken, um
die Bildung eines guten aufgedampften Films aus einem anorganischen
Oxid zu realisieren und um die Haftung zwischen dem Substratfilm
und dem aufgedampften Film zu verbessern, wird ein aufgedampfter
dünner
Film aus einem anorganischen Oxid als eine Oberflächenvorbehandlungslage
auf einer Seite des Substratfilms gebildet, um einen aufdampfbeständigen Schutzfilm,
zum Beispiel durch ein chemisches Aufdampfverfahren (CVD-Verfahren),
wie ein chemisches Plasmaaufdampfverfahren, ein thermisches chemisches
Aufdampfverfahren oder ein photochemisches Aufdampfverfahren, das
später
beschrieben wird, oder ein physikalisches Aufdampfverfahren (PVD-Verfahren),
wie ein Vakuumaufdampfverfahren (Widerstandserhitzung, Dielektrobeheizung
oder EB-Beheizung), ein Sputterverfahren oder ein Ionenplattierungsverfahren,
bereitzustellen.
-
Ein
dünner
Nichtbarrierefilm bzw. Nichtsperrfolie, der bzw. die keine Barriereeigenschaften
gegenüber Wasserdampfgas,
Sauerstoffgas oder dergleichen aufweist, genügt als die Dicke des aufdampfbeständigen Schutzfilms.
Genauer gesagt, beträgt
die Dicke des aufdampfbeständigen
Schutzfilms weniger als 150 Ångström. Genauer
gesagt, liegt die Dicke des aufdampfbeständigen Schutzfilms im Bereich
von etwa 10 bis etwa 100 Ångström, bevorzugt
im Bereich von etwa 20 bis 80 Ångström, stärker bevorzugt
im Bereich von etwa 30 bis etwa 60 Ångström. Ist die Dicke nicht kleiner
als 150 Ångström, wird
die Bildung eines guten aufdampfbeständigen Schutzfilms schwierig.
Ist die Dicke andererseits kleiner als 10 Ångström, entwickelt sich die Funktion
als die aufdampfbeständige
Schutzlage nicht.
-
Als
nächstes
wird der aufgedampfte Film aus einem anorganischen Oxid, der auf
dem Substrat gebildet wird, beschrieben. Der aufgedampfte Film aus
einem anorganischen Oxid kann ein Einzellagenfilm aus einer einzelnen
Lage oder ein mehrlagi ger Film oder ein Kompositfilm aus zwei oder
mehr aufgedampften anorganischen Oxidlagen sein, die zum Beispiel
durch ein physikalisches Aufdampfverfahren oder ein chemisches Aufdampfverfahren,
oder eine Kombination des physikalischen Aufdampfverfahrens mit
dem chemischen Aufdampfverfahren gebildet wurden.
-
Das
physikalische Aufdampfverfahren wird ausführlicher beschrieben. Es können zum
Beispiel Vakuumaufdampfverfahren (Widerstandserhitzung, Dielektrobeheizung
oder EB-Beheizung), Sputtervertahren, Ionenplattierungsverfahren,
Ionenclusterstrahlenverfahren oder andere PVD-Verfahren genutzt
werden.
-
Der
aufgedampfte Film kann zum Beispiel durch ein Vakuumaufdampfverfahren,
worin ein Metalloxid als ein Rohmaterial bereitgestellt und zur
Aufdampfung auf den Substratfilm erhitzt wird, ein Oxidationsreaktionsabscheidungsvertahren,
worin ein Metall oder ein Metalloxid als ein Ausgangsmaterial verwendet
wird und Sauerstoff eingeführt
wird, um zur Abscheidung auf den Substratfilm eine Oxidation herbeizuführen, oder
ein Plasma-unterstütztes
Oxidationsreaktionsabscheidungsverfahren, worin eine Oxidationsreaktion
durch Plasma beschleunigt wird, gebildet werden.
-
In
den vorstehenden Verfahren kann das Aufdampfungsmaterial zum Beispiel
durch Widerstandserhitzung, Hochfrequenzinduktionserhitzung oder
Elektronenstrahlenerhitzung erhitzt werden.
-
In
der vorliegenden Erfindung wird in bezug auf 23 besonders
eine Ausführungsform
eines Verfahrens zur Bildung eines aufgedampften Films aus einem
anorganischen Oxid durch ein physikalisches Aufdampfverfahren beschrieben. 23 ist ein schematisches Blockdiagramm, das eine
Ausführungsform
eines Vakuumaufdampfers vom Wickeltyp zeigt.
-
In
eine Vakuumkammer 22 in einem Vakuumaufdampfer vom Wickeltyp 21 wird
ein Substratfilm 1, der von einer Abwickelwalze 23 abgewickelt
wird, durch Führungswalzen 24, 25 auf
eine gekühlte
Beschichtungstrommel 26 geführt.
-
Eine
Aufdampfquelle 28, wie ein metallisches Aluminium oder
ein Aluminiumoxid, die in einem Schmelztiegel 27 erhitzt
wird, wird auf den Substratfilm 1, der auf die gekühlte Beschichtungstrommel 26 geführt wurde,
gedampft. Außerdem
wird, wenn notwendig, Sauerstoffgas oder dergleichen durch ein Sauerstoffausblasloch 29 ausgestoßen, und
während
das Gas zugeführt
wird, wird zum Beispiel ein aufgedampfter Film aus einem anorganischen
Oxid von Aluminiumoxid oder dergleichen durch eine Maske 30 gebildet.
Als nächstes
wird der Substratfilm 1 mit dem darauf gebildeten aufgedampften
Film aus einem anorganischen Oxid wie Aluminiumoxid durch die Führungswalzen 31, 32 abgegeben
und um eine Aufwickelwalze 33 gewickelt, um den aufgedampften
Film aus einem anorganischen Oxid zu bilden.
-
In
der vorliegenden Erfindung wird zuerst ein aufgedampfter Film aus
einem anorganischen Oxid unter Verwendung des vorstehenden Vakuumaufdampfers
vom Wickeltyp gebildet, und dann wird außerdem auf dieselbe Weise wie
vorstehend beschrieben ein aufgedampfter Film aus einem anorganischen
Oxid auf dem aufgedampften Film aus einem anorganischen Oxid gebildet.
Alternativ werden Vakuumaufdampfer vom Wickeltyp der vorstehenden
Art hintereinander gekoppelt, und aufgedampfte Filme aus einem anorganischen
Oxid werden kontinuierlich gebildet, um einen mehrlagigen Film aus
zwei oder mehr Lagen aus einem anorganischen Oxid zu bilden.
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Der
aufgedampfte Film aus einem anorganischen Oxid kann grundsätzlich ein
dünner
Film sein, der durch Aufdampfen eines Oxids eines Metalls gebildet
wurde. Metalle umfassen zum Beispiel Silicium (Si), Aluminium (Al),
Magnesium (Mg), Calcium (Ca), Kalium (K), Zinn (Sn), Natrium (Na),
Bor (B), Titan (Ti), Blei (Pb), Zirkonium (Zr) und Yttrium (Y).
Bevorzugt sind Metalle wie Silicium (Si) und Aluminium (Al).
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Metalloxide
umfassen Siliciumoxid, Aluminiumoxid und Magnesiumoxid. Diese Metalloxide
weisen eine Zusammensetzung auf, dargestellt durch MOx wie
SiOx, AlOx und MgOx, worin M ein Metallelement darstellt und
X in Abhängigkeit
des Metallelements variiert. Der Wert von X liegt im Bereich von
0 bis 2 für
Silicium (Si), 0 bis 1,5 für
Aluminium (Al), 0 bis 1 für
Magnesium (Mg), 0 bis 1 für
Calcium (Ca), 0 bis 0,5 für
Kalium (K), 0 bis 2 für
Zinn (Sn), 0 bis 0,5 für
Natrium (Na), 0 bis 1,5 für
Bor (B), 0 bis 2 für
Titan (Ti), 0 bis 1 für
Blei (Pb), 0 bis 2 für
Zirkonium (Zr) und 0 bis 1,5 für
Yttrium (Y). Wenn X = 0, wird der aufgedampfte Film nur aus einem Metall
gebildet und ist nicht transparent und somit unvorteilhaft. Auf
der anderen Seite ist der obere Grenzwert des Bereiches von X ein
Wert, der dem vollständigen
Oxid entspricht.
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In
der vorliegenden Erfindung sind Si und Al besonders bevorzugt. Der
Wert von X des Metalls liegt bevorzugt im Bereich von 1,0 bis 2,0
für Si
und im Bereich von 0,5 bis 1,5 für
Al.
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Die
Dicke des aufgedampften Films kann zum Beispiel im Bereich von etwa
50 bis etwa 4000 Ångström, bevorzugt
im Bereich von etwa 100 bis 1000 Ångström, liegen, obgleich die Dicke
in Abhängigkeit
der Art des Metalls oder des Metalloxids und dergleichen variieren
kann.
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Zur
Bildung eines aufgedampften Films aus einem anorganischen Kompositoxid
bzw. Mischoxid können
ein oder mehrere Metalle oder Metalloxide verwendet werden.
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Es
wird der aufgedampfte Film aus einem anorganischen Oxid, der durch
ein chemisches Aufdampfverfahren gebildet wurde, beschrieben. Beispielsweise
können
CVD-Verfahren wie
ein chemisches Plasmaaufdampfverfahren, ein thermisches chemisches
Aufdampfverfahren oder ein photochemisches Aufdampfverfahren als
chemische Aufdampfverfahren genutzt werden. Genauer gesagt, kann
der aufgedampfte Film aus einem anorganischen Oxid wie Siliciumoxid
auf einer Seite des Substratfilms durch ein chemisches Niedrigtemperaturplasmaaufdampfverfahren,
das einen Niedrigtemperaturplasmaerzeuger oder dergleichen nutzt,
und unter Verwendung eines Verdampfungsmonomergases wie einem organischen
Siliciumverbindungsgas, als ein Quellengas, einem Inertgas, wie
Argongas oder Heliumgas, als ein Trägergas und einem Sauerstoffgas
oder dergleichen als ein Sauerstoffzufuhrgas gebildet werden.
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Der
Niedrigtemperaturplasmaerzeuger kann ein Generator wie ein Hochfrequenzplasmaerzeuger,
ein Impulswellenplasmaerzeuger oder ein Mikrowellenplas maerzeuger
sein. Um ein hoch aktives stabiles Plasma bereitzustellen, ist die
Verwendung eines Hochfrequenzplasmaerzeugers bevorzugt.
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In
Bezug auf 24 wird eine Ausführungsform
eines Verfahrens zur Bildung eines aufgedampften Films aus einem
anorganischen Oxid, der durch das chemische Aufdampfverfahren gemäß der Erfindung
gebildet wird, beschrieben. 24 ist
ein schematisches Blockdiagramm eines chemischen Niedrigtemperaturplasmaaufdampfers.
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Ein
Substratfilm 1 wird von einer Abwickelwalze 43,
die in einer Vakuumkammer 42 in einem chemischen Plasmaaufdampfer 41 angeordnet
ist, abgewickelt. Außerdem
wird der Substratfilm 1 durch eine Hilfswalze 44 bei
einer vorbestimmten Geschwindigkeit auf die umfängliche Oberfläche einer
Kühl/Elektrodentrommel 45 übertragen.
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Als
nächstes
werden Sauerstoffgas, Inertgas, ein Verdampfungsmonomergas wie eine
organische Siliciumverbindung und dergleichen zugeführt, zum
Beispiel aus Gaszufuhrvorrichtungen 46, 47 und
einer Ausgangsmaterialverdunstungszufuhrvorrichtung 48,
und die Verdampfungsmischgaszusammensetzung wird durch eine Ausgangsmaterialzufuhrdüse 49 in
die Vakuumkammer 42 eingeführt, während die Verdampfungsmischgaszusammensetzung
reguliert wird. Das Plasma wird durch Glimmentladungsplasma 50 erzeugt,
und auf den Substratfilm 1, der auf die umfängliche
Oberfläche
einer Kühl/Elektrodentrommel 45 übertragen
wurde, angewendet, um einen aufgedampften Film aus einem anorganischen
Oxid wie Siliciumoxid zu bilden. Eine vorbestimmte Energie wird
aus einer Energiezufuhr 51, die an der Außenseite
der Kammer angebracht ist, an die Kühl/Elektrodentrommel 45 angelegt
und ein Magnet 52 ist um die Kühl/Elektrodentrommel 45 angeordnet, um
die Plasmaerzeugung zu fördern.
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Als
nächstes
kann ein aufgedampfter Film aus einem anorganischen Oxid durch das
Aufwickeln des Substratfilms 1 mit dem darauf gebildeten
aufgedampften Film aus einem anorganischen Oxid wie Siliciumoxid durch
eine Hilfswalze 53 um eine Aufwickelwalze 54 hergestellt
werden. In der Zeichnung kennzeichnet die Bezugsziffer 55 eine
Vakuumpumpe.
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Es
ist selbstverständlich,
daß die
vorstehende Ausführungsform
nur zur Veranschaulichung ist und die vorliegende Erfindung nicht
einschränken
soll.
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In
der vorliegenden Erfindung kann der aufgedampfte Film aus einem
anorganischen Oxid eine Einlagenstruktur aus einem anorganischen
Oxid aufweisen. Alternativ kann der aufgedampfte Film ein mehrlagiger Film
aus zwei oder mehr Lagen sein (nicht gezeigt). In diesem Fall kann
nur ein Material verwendet werden, oder alternativ kann ein Gemisch
aus zwei oder mehr Materialien verwendet werden. Es kann ebenso
ein aufgedampfter Film aus einem anorganischen Oxid aus einem Gemisch
von unterschiedlichen Materialien gebildet werden.
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In
der vorliegenden Erfindung wird zuerst ein aufgedampfter Film aus
einem anorganischen Oxid als eine erste Lage unter Verwendung des
vorstehenden chemischen Niedrigtemperaturplasmaaufdampfers gebildet.
Als nächstes
wird auf dieselbe Weise wie vorstehend beschrieben, ein weiterer
aufgedampfter Film aus einem anorganischen Oxid auf dem aufgedampften
Film aus einem anorganischen Oxid gebildet. Alternativ werden chemische
Niedrigtemperaturplasmaaufdampfer der vorstehenden Art hintereinander
gekoppelt und aufgedampfte Filme aus einem anorganischen Oxid werden
kontinuierlich gebildet, um einen mehrlagigen Film aus zwei oder
mehr Lagen aus einem anorganischen Oxid zu bilden. Der Vakuumgrad
in der Vakuumkammer beträgt
1 × 10–10 bis
1 × 10–8 Torr,
bevorzugt 1× 10–3 bis
1 × 10–7 Torr.
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Eine
organische Siliciumverbindung als ein Ausgangsmaterial wird durch
eine Ausgangsmaterialverdunstungszufuhrvorrichtung verdunstet und
Sauerstoffgas, Inertgas oder dergleichen, die aus der Gaszufuhrvorrichtung
eingeführt
werden, werden mit der organischen Siliciumverbindung gemischt.
Dieses Mischgas wird durch eine Ausgangsmaterialzufuhrdüse in eine
Vakuumkammer eingeführt.
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In
diesem Fall beträgt
der Gehalt an der organischen Siliciumverbindung in dem Mischgas
1 bis 40%, der Gehalt an dem Sauerstoffgas beträgt 10 bis 70% und der Gehalt
an dem Inertgas beträgt
10 bis 60%. Das Mischverhältnis
der organischen Siliciumverbindung zu dem Sauerstoffgas zu dem Inertgas
kann zum Beispiel etwa 1 : 6 : 5 bis 1 : 17 : 14 betragen.
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Da
andererseits eine vorbestimmte Spannung aus einer Energiezufuhr
an die Kühl/Elektrodentrommel angelegt
wird, wird nahe der Öffnung
in der Ausgangsmaterialzufuhrdüse
in der Vakuumkammer und der Kühl/Elektrodentrommel
ein Glimmentladungsplasma erzeugt. Dieses Glimmentladungsplasma
wird aus einer oder mehreren Gaskomponenten in dem Mischgas ausgestoßen. Wenn
der Harzfilm in dieses Stadium bei einer vorgegebenen Geschwindigkeit übertragen
wird, kann durch das Glimmentladungsplasma ein aufgedampfter Film
aus einem anorganischen Oxid wie Siliciumoxid auf dem Harzfilm an
der umfänglichen
Oberfläche
der Kühl/Elektrodentrommel
gebildet werden.
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In
diesem Fall beträgt
der Vakuumgrad in der Vakuumkammer bevorzugt etwa 1 × 10–1 bis
1 × 10–4 Torr,
stärker
bevorzugt 1 × 10–1 bis
1 × 10–2 Torr.
Die Übertragungsgeschwindigkeit
des Harzfilms beträgt
etwa 10 bis 300 m/min, bevorzugt etwa 50 bis 150 m/min. Da der Vakuumgrad
kleiner als der Vakuumgrad bei der Bildung eines aufgedampften Films
aus einem anorganischen Oxid wie Siliciumoxid durch das herkömmliche Aufdampfverfahren,
das heißt,
1 × 10–4 bis
1 × 10–5 Torr,
ist, kann die Vakuumzustandseinstellzeit beim Austausch des Originalfilms
verkürzt
werden, und daher wird sich der Vakuumgrad wahrscheinlich stabilisieren und
das Filmbildungsverfahren wird stabilisiert.
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Ferner
wird in dem chemischen Plasmaaufdampfer der aufgedampfte Film aus
einem anorganischen Oxid wie Siliciumoxid als ein dünner Film
in Form von SiOx auf dem Harzfilm gebildet,
während
das Ausgangsmaterialgas, das mit Sauerstoffgas in Plasma umgewandelt
wurde, oxidiert wird. Demgemäß zeigt
der aufgedampfte Film eine kontinuierliche Lage, die dicht ist,
die keinen signifikanten Hohlraum aufweist und sehr flexibel ist.
Demgemäß sind die
Sperreigenschaften des aufgedampften Films aus einem anorganischen
Oxid wie Siliciumoxid viel höher
als die im Falle des aufgedampften Films aus einem anorganischen
Oxid wie Siliciumoxid, der durch das herkömmliche Aufdampfverfahren oder
dergleichen gebildet wurde, und zufrieden stellende Sperreigenschaften
können
in einer kleinen Filmdicke realisiert werden.
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Ferner
ist SiOx-Plasma dahingehend vorteilhaft,
daß die
Oberfläche
des Substratfilms gesäubert
wird und gleichzeitig aufgrund polarer Gruppen freie Radikale und
dergleichen auf der Oberfläche
des Substratfilms gebildet werden und die Haftung zwischen dem aufgedampften
Film aus einem anorganischen Oxid wie Siliciumoxid und dem Substratfilm
verbessert werden kann.
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In
dem aufgedampften Film aus Siliciumoxid, gebildet unter Verwendung
eines Aufdampfmonomergases wie einer organischen Siliciumverbindung,
wird das Aufdampfmonomergas wie eine organische Siliciumverbindung
chemisch mit Sauerstoffgas oder dergleichen umgesetzt und das Reaktionsprodukt
wird an eine Seite des Harzfilms gebunden. Demgemäß kann ein
dünner
Film gebildet werden, der dicht ist und hervorragende Flexibilität und dergleichen
zeigt. Der aufgedampfte Film ist im allgemeinen ein kontinuierlicher
dünner Film,
der hauptsächlich
aus Siliciumoxid, dargestellt durch die allgemeine Formel SiOx, worin x eine Zahl von 0 bis 2 ist, aufgebaut
ist.
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Der
aufgedampfte Film aus Siliciumoxid ist zum Beispiel aus Sicht der
Transparenz und der Sperreigenschaften bevorzugt ein dünner Film,
der hauptsächlich
ein aufgedampfter Film aus Siliciumoxid, dargestellt durch die allgemeine
Formel SiOx, ist, lorin × eine
Zahl von 1,3 bis 1,9, ist. Der Wert x variiert in Abhängigkeit des
Molverhältnisses
des Aufdampfungsmonomergases zu dem Sauerstoffgas, der Plasmaenergie
und dergleichen. Im allgemeinen führt eine Verringerung des Wertes
von x jedoch zu einer Verringerung der Gaspermeabilität, der Vergilbung
des Films an sich und zu einer Verringerung der Transparenz des
aufgedampften Films.
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Ferner
ist der aufgedampfte Film aus Siliciumoxid ein aufgedampfter Film,
umfassend eines von Kohlenstoff, Wasserstoff, Silicium oder Sauerstoff,
oder zumindest eine von Verbindungen aus zwei oder mehr Elementen
in einem chemisch gebundenen Zustand.
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Beispielsweise
umfassen solche Materialien C-H-Bindung-enthaltende Verbindungen,
Si-H-Bindung-enthaltende Verbindungen oder Materialien, worin Kohlenstoffeinheiten
in Graphit-Form, in Diamantform, in Fullerenform oder dergleichen
vorlie gen, und Materialien, die die organische Siliciumverbindung
als die Ausgangsverbindung oder Derivate hiervon in chemisch gebundener
Form oder dergleichen enthalten. Spezielle Beispiele umfassen CH3-Stellen-enthaltende Kohlenwasserstoffe,
Hydrosilikas wie SiH3 (Silyl) und SiH2 (Silylen) oder Hydroxylgruppenderivate
wie SiH2OH (Silanol).
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Ferner
können
die Art, die Menge und dergleichen der Verbindung, die in dem aufgedampften
Film aus Siliciumoxid enthalten ist, zum Beispiel durch die Variierung
der Bedingungen für
das Aufdampfverfahren variiert werden.
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Der
Gehalt an Siliciumoxid in dem aufgedampften Film beträgt 0,1 bis
50 Gew.-%, bevorzugt 5 bis 20 Gew.-%. Ist der Siliciumoxidgehalt
kleiner als 0,1 Gew.-%, sind die Stoßbeständigkeit, die Verteilungseigenschaften,
die Flexibilität
und dergleichen des aufgedampften Films aus Siliciumoxid nicht zufriedenstellend. Daher
treten zum Beispiel beim Mischen wahrscheinlich Kratzer und Risse
auf, und es wird schwierig, ein hohes Niveau an Gasbarriereeigenschaften
stabil aufrechtzuerhalten. Wenn der Siliciumoxidgehalt andererseits 50
Gew.-% übersteigt,
werden die Gasbarriereeigenschaften nachteilig verschlechtert.
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Ferner
verringert sich in dem aufgedampften Film aus Siliciumoxid der Gehalt
an der vorstehenden Verbindung bevorzugt von der Oberfläche des
aufgedampften Films aus Siliciumoxid in Tiefenrichtung. Ist der Gehalt
an der Verbindung nahe der Oberfläche aufgrund der vorstehenden
Verbindung hoch, kann die Stoßfestigkeit
an der Oberfläche
des aufgedampften Films verstärkt
werden. Andererseits kann an der Grenzfläche des Substratfilms und des
aufgedampften Films aufgrund des geringen Gehalts an der vorstehenden
Verbindung, die Haftung zwischen dem Substratfilm und dem aufgedampften
Film verbessert werden.
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Die
vorstehenden physikalischen Eigenschaften des aufgedampften Films
aus Siliciumoxid können durch
die Elementaranalyse des aufgedampften Films aus Siliciumoxid vorbestimmt
werden, worin der aufgedampfte Film aus Siliciumoxid durch Ionenätzen in
Tiefenrichtung mit einem Oberflächenanalysator
wie einem Röntgenstrahlenphotoelektronenspektroskop
für Röntgenstrahlenphotoelektronenspektroskopie (XPS)
oder ein Sekundärionenmassenspektroskop
für Sekundärionenmassenspektrometrie
(SIMS) analysiert wird.
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Die
Dicke des aufgedampften Films aus Siliciumoxid beträgt bevorzugt
etwa 50 bis etwa 4000 Ångström, bevorzugt
etwa 100 bis 1000 Ångström. Wenn
die Dicke größer als
4000 Ångström ist, treten
wahrscheinlich Risse in dem Film auf. Ist die Dicke andererseits
kleiner als 50 Ångström, werden
die Sperreigenschaften verschlechtert. Die Filmdicke kann durch
ein Grundparameterverfahren zum Beispiel mit einem Fluoreszenzröntgenstrahlenspektrometer
(Modell: RIX2000, hergestellt von Rigaku Corporation) gemessen werden.
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Die
Dicke des aufgedampften Films aus Siliciumoxid kann durch die Erhöhung der
Aufdampfrate des aufgedampften Films, das heißt, durch die Erhöhung der
Flußrate
des Monomergases und des Sauerstoffgases oder durch die Verringerung
der Aufdampfrate verändert
werden.
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Aufdampfungsmonomergase
wie organische Siliciumverbindungen für die Bildung des aufgedampften Films
aus einem anorganischen Oxid wie Siliciumoxid umfassen zum Beispiel
1,1,3,3-Tetramethyldisiloxan, Hexamethyldisiloxan, Vinyltrimethylsilan,
Methyltrimethylsilan, Hexamethyldisilan, Methylsilan, Dimethylsilan, Trimethylsilan,
Diethylsilan, Propylsilan, Phenylsilan, Vinyltriethoxysilan, Vinyltrimethoxysilan,
Tetramethoxysilan, Tetraethoxysilan, Phenyltrimethoxysilan, Methyltriethoxysilan,
Octamethylcyclotetrasiloxan und dergleichen. Von diesen ist beispielsweise
aus Sicht der Handhabbarkeit und der Eigenschaften des gebildeten
kontinuierlichen Films 1,1,3,3-Tetamethyldisiloxan oder Hexamethyldisiloxan
als Ausgangsmaterial besonders bevorzugt.
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Inertgase,
die hierin verwendbar sind, umfassen zum Beispiel Argongas und Heliumgas.
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Der
aufgedampfte Film aus einem anorganischen Oxid gemäß der vorliegenden
Erfindung kann ebenso ein Kompositfilm aus zwei oder mehr aufgedampften
Filmen aus unterschiedlichen anorganischen Oxiden, die beispielsweise
unter Verwendung einer Kombination aus einem physikalischen Aufdampfverfahren
mit einem chemischen Aufdampfverfahren gebildet wurden, sein. Der
Kompositfilm aus unterschiedlichen anorganischen Oxiden mit einer
mehrlagigen Struktur aus zwei oder mehr aufgedampften Lagen kann
zuerst durch die Bildung eines aufgedampften Films aus einem anorganischen
Oxid, der dicht und sehr flexibel ist und bei dem relativ unwahrscheinlich
Risse auftreten, auf einem Substratfilm durch ein chemisches Aufdampfverfahren
und dann die Bereitstellung eines aufgedampften Films aus einem
anorganischen Oxid auf dem aufgedampften Film aus einem anorganischen
Oxid durch ein physikalisches Aufdampfverfahren gebildet werden.
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Es
ist selbstverständlich,
daß der
Kompositfilm aus zwei oder mehr aufgedampften Lagen durch die Durchführung der
vorstehenden Schritte in einer umgekehrten Reihenfolge, das heißt, zuerst
durch die Bildung eines aufgedampften Films durch ein physikalisches
Aufdampfverfahren und dann die Bildung eines aufgedampften Films
durch ein chemisches Aufdampfverfahren gebildet werden kann.
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Als
nächstes
wird der wärmebeständige Polyolefinharzfilm,
der die Rückseitenschutzschicht
für ein Solarzellenmodul
in der vorliegenden Erfindung bildet, beschrieben. Der Polyolefinharzfilm
wird aus einer Polyethylenharzzusammensetzung gebildet. Die Polyethylenharzzusammensetzung
ist hauptsächlich
aus einem oder zumindest zwei Polyolefinharzen aufgebaut. Hierzu
werden ein Lichtreflexionsmittel, ein Lichtstreuungsmittel, ein
Lichtabsorptionsmittel, ein Dekorationsmittel, ein oder zumindest
zwei Farbzusatzstoffe mit anderen Funktionen, ein oder zumindest
zwei UV-Absorber und ein oder zumindest zwei Photostabilisatoren
zugegeben. Ferner können,
wenn notwendig, ein oder zumindest zwei Weichmacher, Antioxidationsmittel,
Antistatikmittel, Vernetzer, Härter,
Füllstoffe,
Schmiermittel, Verstärker,
Steifmacher, Flammhemmer, Flammbeständigkeitsmittel, Schäumungsmittel,
Fungizide, Färbmittel
wie Pigmente und Farbstoffe und andere Zusatzstoffe zugegeben werden. Überdies
wird, wenn notwendig, ein Lösungsmittel,
ein Verdünnungsmittel
oder dergleichen zugegeben. Das Gemisch wird kräftig geknetet, um eine Polypropylenharzzusammensetzung
herzustellen.
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Wird
ein transparenter Polyolefinharzfilm verwendet, ist der vorstehende
Farbzusatzstoff natürlich nicht
enthalten.
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Von
den vorstehenden Zusatzstoffen werden bevorzugt Flammhemmer verwendet.
Flammhemmer werden grob in organische Flammhemmer und anorganische
Flammhemmer klassifiziert. Organische Flammhemmer umfassen zum Beispiel
Phosphor-, Phosphor- und Halogen-, Chlor- und Brom-Flammhemmer.
Anorganische Flammhemmer umfassen zum Beispiel Aluminiumhydroxid-,
Antimon-, Magnesiumhydroxid-, Guanidin-, Zirkonium- und Zinkborat-Flammhemmer.
Jeder oder zwei oder mehr dieser Flammhemmer kann zugegeben werden,
um Flammverzögerungsvermögen zu verleihen.
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In
der vorliegenden Erfindung wird die Polyolefinharzzusammensetzung,
die vorstehend hergestellt wurde, zu einem Polyolefinharzfilm oder
einer -schicht geformt, beispielsweise durch ein Filmbildungsverfahren
wie Extrusion, T-Düsen-Extrusion,
Gießen
oder Blasen unter Verwendung eines Extruders, eines T-Düsen-Extruders,
einer Gießmaschine
oder einer Aufblasmaschine, und wenn gewünscht, wird der Polyolefinharzfilm
oder die -schicht uniaxial oder biaxial gestreckt, zum Beispiel
durch ein Spannverfahren oder ein Ring- bzw. Röhrenverfahren. So kann ein
wärmebeständiger Polyolefinharzfilm
mit einem darin durch Mahlen einbezogenen UV-Absorber und einem
Photostabilisator, oder ein wärmebeständiger Polyolefinharzfilm
mit einem durch Mahlen darin einbezogenen Farbzusatzstoff, einem
UV-Absorber und einem Photostabilisator hergestellt werden.
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Alternativ
kann ein mehrlagiger Harzfilm unter Verwendung einer Harzlage aus
der Polyolefinharzzusammensetzung, die vorstehend als ein Kern hergestellt
wurde, wie folgt hergestellt werden. Bei der Bildung des wärmebeständigen Polyolefinharzfilms
mit einem darin durch Mahlen einbezogenen UV-Absorber und einem
Photostabilisator, oder mit einem darin durch Mahlen einbezogenen
Farbzusatzstoff, einem UV-Absorber und
einem Photostabilisator, werden zum Beispiel die vorstehende Polyolefinharzzusammensetzung
und eine Polyolefinharzzusammensetzung ohne Farbzusatzstoff, UV-Absorber
und Photostabilisator bereitgestellt, und diese werden zum Beispiel
durch ein T-Düsen-Coextrusionsverfahren
oder ein Blas-Coextrusionsverfahren
coextrudiert.
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Alternativ
kann der Polyolefinharzfilm durch kräftiges Kneten der Zusatzstoffe,
um ein Beschichtungsmaterial oder eine Tintenzusammensetzung herzustellen,
Beschichtung des Beschichtungsmaterials oder der Tintenzusammensetzung
auf die Oberfläche
des transparenten wärmebeständigen Polyolefinharzfilms,
zum Beispiel durch ein herkömmliches
Beschichtungs- oder Druckverfahren, um einen beschichteten oder
bedruckten Film zu bilden, und Bildung eines Beschichtungsfilms
(oder eines Druckfilms) auf der Oberfläche des Beschichtungsfilms
(oder eines Druckfilms), der einen Farbzusatzstoff, einen UV-Absorber,
einen Photostabilisator und dergleichen enthält, hergestellt werden.
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In
diesem Fall müssen,
wenn der UV-Absorber oder der Photostabilisator vorher in den transparenten wärmebeständigen Polypropylenharzfilm
durch Mahlen eingeführt
wurden, der UV-Absorber oder der Photostabilisator nicht immer zu
dem Beschichtungsmaterial oder der Tintenzusammensetzung zugegeben
werden.
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Die
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung kann ebenso durch Laminierung des transparenten/transluzenten
wärmebeständigen Polyolefinharzfilms,
der einen UV-Absorber und einen Photostabilisator enthält, oder
des gefärbten
wärmebeständigen Polyolefinharzfilms, der
einen Farbzusatzstoff, einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
enthält,
der vorstehend hergestellt wurde, auf beide Seiten der Aufbaueinheit,
das heißt,
den Substratfilm mit einem aufgedampften Film, der zumindest auf
einer Seite davon gebildet wurde, durch Trockenlaminierung durch
eine Laminierhaftlage oder durch Schmelzextrusionslaminierung durch
eine Ankerbeschichtungsmittellage oder eine schmelzextrudierte Harzlage
hergestellt werden.
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Alternativ
kann die Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung durch ein Schmelzextrusionslaminierverfahren, worin die
Polyolefinharzzusammensetzung, die für einen Polyolefinharzfilm
vom Mahleinführungstyp
hergestellt wurde, durch einen Extruder schmelzextrudiert wird,
um den Polyole finharzfilm zum Beispiel durch eine bindungsunterstützende Lage
aus einem Ankerbeschichtungsmittel oder dergleichen, oder direkt
ohne die bindungsunterstützende
Lage auf beide Seiten einer Aufbaueinheit, das heißt einen
Substratfilm mit einem darauf gebildeten aufgedampften Film, zu
laminieren, hergestellt werden.
-
Ferner
kann die Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul, worin beide Seiten unterschiedliche Farbtöne aufweisen,
durch die Bereitstellung von Polyolefinharzzusammensetzungen mit
unterschiedlichen Farbtönen
(mit unterschiedlichen Farbzusatzstoffen) und das Schmelzextrudieren
dieser Polyolefinharzzusammensetzungen durch einen Extruder oder
dergleichen auf den jeweiligen Seiten einer Aufbaueinheit, das heißt, einem
Substratfilm mit einem aufgedampften Film, der darauf gebildet wurde,
entweder durch eine bindungsunterstützende Lage aus einem Ankerbeschichtungsmittel
oder dergleichen oder direkt ohne die bindungsunterstützende Lage
hergestellt werden.
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Die
Dicke des Polyolefinharzfilms beträgt bevorzugt etwa 10 bis etwa
300 μm,
stärker
bevorzugt 15 bis 150 μm.
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Polyolefinharze,
die in der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden Erfindung
verwendbar sind, umfassen zum Beispiel Polyethylen, Polyethylene
hoher Dichte, Polybuten, Poly-4-methylpenten, Polyisobutylen, syndiotaktisches
Polystyrol, Styrol-Butadien-Styrol-Blockcopolymere, Propylenhomopolymere
oder Copolymere von Propylen mit anderen Monomer(en). Sie können entweder
allein oder in Kombination aus zwei oder mehr verwendet werden.
Die Verwendung von Polypropylenharz ist besonders bevorzugt.
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In
diesem Fall kann das Polypropylenharz ein Homopolymer von Propylen
sein, das als ein Nebenprodukt bei der Herstellung von Ethylen durch
thermische Zersetzung von Erdölkohlenwasserstoffen
erzeugt wurde, oder ein Copolymer von Propylen mit α-Olefin-
oder anderen Monomer(en).
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In
dem Polypropylenharz wird, wenn ein kationischer Polymerisationskatalysator
oder dergleichen bei der Polymerisation von Propylen verwendet worden
ist, ein Po lymer mit geringem Molekulargewicht erhalten, während, wenn
ein Ziegler-Natta-Katalysator
verwendet worden ist, ein isotaktisches Polymer mit hohem Molekulargewicht
und hoher Kristallinität
erhalten wird. In der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung
des isotaktischen Polymers bevorzugt.
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Das
isotaktische Polymer hat einen Schmelzpunkt von 164 bis 170°C, eine relative
Dichte von etwa 0,90 bis 0,91 und ein Molekulargewicht von etwa
100.000 bis 200.000. Im Falle eines Polymers mit einem hohen Niveau
an Isotaktizität
werden die Eigenschaften größtenteils
durch die Kristallinität
geregelt. Das Polymer weist jedoch eine hervorragende Zugfestigkeit
und Stoßfestigkeit,
gute Wärmebeständigkeit
und Beständigkeit gegen
die Überbeanspruchung
beim Biegen und sehr gute Formbarkeit auf.
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In
der vorliegenden Erfindung kann, wenn der wärmebeständige Poypropylenharzfilm durch
Trockenlaminierung laminiert wird, wenn notwendig, die Oberfläche des
wärmebeständigen Polypropylenharzfilms
vorher einer Oberflächenmodifikationsvorbehandlung
wie einer Koronaentladungsabehandlung, einer Ozonbehandlung oder
einer Plasmaentladungsbehandlung unterzogen werden.
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Das
Polypropylenharz ist stärker
bevorzugt ein Gemisch aus einem Homopolymer von Propylen mit einem
statistischen Ethylen-Propylen-Copolymer. In der vorliegenden Erfindung
hat das Propylenhomopolymer grundsätzlich einen relativ hohen
Schmelzpunkt und eine hohe Steifheit. Auf der anderen Seite hat
das Ethylen-Propylen-Copolymer
einen niedrigen Schmelzpunkt und eine geringe Steifheit. Werden
das Polymer mit einem hohen Schmelzpunkt und das Polymer mit einem
niedrigen Schmelzpunkt als ein Gemisch verwendet, kann der Bereich
der formbaren Temperatur zur Verbesserung der Formbarkeit erweitert
werden. Wenn ferner das Polymer mit einer hohen Steifheit und das
Polymer mit einer niedrigen Steifheit als ein Gemisch verwendet
werden, kann die Faltbarkeit verbessert werden und gleichzeitig
kann das Ausbleichen verhindert und die Formstabilität verbessert
werden.
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Das
Mischungsverhältnis
von Propylenhomopolymer zu dem statistischen Ethylen-Propylen-Copolymer
beträgt
bevorzugt 5 : 95 bis 50 : 50, besonders bevorzugt 10 : 90 bis 30
: 70.
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Im
allgemeinen muß das
Polypropylenharz, das als eine Heißsiegelharzlage (eine Siegellage)
zum Beispiel für
Verpackungsmaterialien zur Befüllung
und Verpackung von Lebensmitteln oder dergleichen verwendet wird,
in einem niedrigen Temperaturbereich heißsiegelfähig sein, so daß das Erwärmen bei
einer Temperatur um die 100°C
für wenige
Sekunden durchgeführt
werden kann. Daher ist eine Niedrigtemperaturverarbeitbarkeit erforderlich,
und es sind Harze verwendet worden, die einen bemerkenswert niedrigen
Schmelzpunkt aufweisen. Solche Polypropylenharze mit niedriger Wärmebeständigkeit
sind für
die vorliegende Erfindung nicht geeignet.
-
Polypropylenharzfilme
werden in nicht gestreckte und gestreckte Arten klassifiziert. Im
Raumtemperaturbereich weisen gestreckte Arten eine hervorragende
Filmfestigkeit auf. Jedoch in dem Schritt des Wärmepressens bei der Herstellung
eines Solarzellenmoduls wird im allgemeinen eine Temperatur von
150 bis 170°C für 20 bis
30 min angewendet. In diesem Fall werden gestreckte Filme signifikant
geschrumpft und sind daher unvorteilhaft. Aus diesem Grund ist in
der vorliegenden Erfindung die Verwendung von nicht gestreckten
Filmen bevorzugt.
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Ferner
ist in der vorliegenden Erfindung aus Sicht der Wärmebeständigkeit
beim Wärmepressen
die Verwendung eines Polypropylenharzes mit einem relativ hohen
Schmelzpunkt bevorzugt. Dieses Harz ist dahingehend vorteilhaft,
daß zum
Beispiel die Hydrolyse des Polypropylenharzes unterdrückt werden
kann und außerdem
die Haltbarkeit gegenüber
einem Feuchtwärmebeständigkeitstest
und dergleichen verbessert werden kann.
-
In
der vorliegenden Erfindung kann zu dem vorstehenden Polypropylenharz,
wenn notwendig, außerdem
zum Beispiel ein Polyethylenharz oder ein anderes Harz, das mit
dem Polypropylenharz kompatibel ist, zur Modifikation des Polypropylenharzes
zugegeben werden.
-
In
der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung des vorstehenden Polypropylenharzes
bei der Herstellung eines Solarzellenmoduls dahingehend vorteilhaft,
daß die
Haftung an eine Füllstofflage
und dergleichen hervorragend ist, und außerdem die Feuchtigkeitsbeständigkeit
zur Verhinderung des Eindringens von Feuchtigkeit, Sauerstoff und
dergleichen signifikant verbessert werden kann, die dauerhafte Zersetzung
minimiert werden kann, und insbesondere zum Beispiel die Zersetzung,
hervorgerufen durch Hydrolyse verhindert werden kann, die Haltbarkeit
sehr hoch ist, die Schutzfähigkeit
hervorragend ist und ein sicheres Solarzellenmodul bei weniger Kosten
konstruiert werden kann.
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Überdies
umfassen Farbzusatzstoffe zum Beispiel Färbemittel, zum Beispiel verschiedene
Farbstoffe und Pigmente, zum Beispiel achromatische Färbemittel
wie Weißmacher
und Schwärzungsmittel,
oder chromatische Färbemittel
wie Rot-, Orange-, Gelb-, Grün-,
Blau-, Lila- oder andere Färbemittel.
Diese können
allein oder in Kombination aus zwei oder mehr verwendet werden.
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In
der vorliegenden Erfindung kann ein Verfahren übernommen werden, in dem zum
Beispiel ein Weißmacher
in einer Polyolefinharzlage, welche die Schutzschicht für ein Solarzellenmodul
bildet, verwendet wird, während
ein anderer Farbzusatzstoff als ein Weißmacher in der anderen Polyolefinharzlage
verwendet wird. In diesem Fall kann eine Schutzschicht für ein Solarzellenmodul
hergestellt werden, worin sich beide Seiten hinsichtlich der Farbe
voneinander unterscheiden.
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Der
Weißmacher
wird im Hinblick auf die Verbesserung der Lichtreflexion, der Lichtstreuung
und dergleichen zur Reflexion oder Streuung von in das Solarzellenmodul
durchgelassenem Sonnenlicht zur erneuten Nutzung dieses Lichts zugegeben.
Ferner hat der Weißmacher
die folgende zusätzliche
Funktion und Wirkung. Genauer gesagt kann der Weißmacher
dem Solarzellenmodul Design und Dekoration oder dergleichen verleihen,
und kann außerdem
reflektiertes Sonnenlicht reflektieren oder streuen, wenn das Solarzellenmodul
auf einem Dach oder dergleichen installiert wird. Weißmacher,
die hierin verwendbar sind, umfassen basisches Bleicarbonat, basisches
Bleisulfat, basisches Bleisilikat, Zinkweiß, Zinksulfid, Lithopon, Antimontrioxid,
die Anataseform von Titanoxid und die Rutilform von Titanoxid oder
andere Weißpigmente.
Diese können
entweder allein oder in Kombination aus zwei oder mehr verwendet
werden. Die Menge an Weißmacher,
die hierin verwendet wird, beträgt
bevorzugt 0,1 bis 30 Gew.-%, bevorzugt 0,5 bis 10 Gew.-%, basierend
auf der Polyolefinharzzusammensetzung.
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In
der vorliegenden Erfindung können
ebenso Grau, achromatische Farbstoffe und Pigmente und dergleichen,
die durch das Mischen des Weißmachers
mit einem Schwärzungsmittel
hergestellt wurden, was später
beschrieben wird, verwendet werden.
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Die
Funktion und die Wirkung des Schwärzungsmittels sind, daß sie einer
umgebenden Umgebung Design, Dekoration und dergleichen verleiht,
wenn das Solarzellenmodul zum Beispiel auf einem Dach installiert
wird. Schwärzungsmittel,
die hierin verwendbar sind, umfassen zum Beispiel Ruß (Kanal-
oder Ofenruß), Eisenschwarzoxid
und andere Schwarzpigmente. Diese können entweder allein oder in
Kombination aus zwei oder mehr verwendet werden.
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In
der vorliegenden Erfindung kann die Schwarzlage, die durch das Schwärzungsmittel
gebildet wurde, eine bräunliche
oder schwarzbraune Schwarzlage, eine gräuliche Schwarzlage oder irgendeine
andere schwarzfarbene Schwarzlage sein.
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Die
Menge des verwendeten Schwärzungsmittels
beträgt
bevorzugt 0,1 bis 30 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,5 bis 10 Gew.-%,
basierend auf der Polyolefinharzzusammensetzung.
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Rot-,
Orange-, Gelb-, Grün-,
Blau-, Lila- und andere chromatische Farbstoffe und Pigmente umfassen Färbemittel
wie verschiedene Färbemittel
und Pigmente wie Rot-, Orange-, Gelb-, Grün-, Blau-, Indigo-, Violett-
und andere chromatische Farbstoffe und Pigmente. In der vorliegenden
Erfindung liegen die Funktion und die Wirkung von Färbmitteln
wie chromatischen Farbstoffen und Pigmenten darin, der Umgebung,
die diese umgibt, Design und Dekoration und dergleichen zu verleihen,
wenn ein Solarzellenmodul beispielsweise auf einem Dach installiert
wird. Solche Färbemittel,
die hierin verwendbar sind, umfassen zum Beispiel Azo-, Anthrachinon-, Phthalocyanin-,
Thioindigo-, Chinacridon-, Dioxazin- oder andere organische Farbstoffe
und Pigmente, oder Eisenblau-, Chromrot, Eisenoxidrot oder andere
anorganische Pigmente.
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In
der vorliegenden Erfindung werden von den bunten Farbzusatzstoffen
blaue Bläuungsmittel
besonders bevorzugt.
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Die
hiervon verwendete Menge beträgt
bevorzugt 0,1 bis 30 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,5 bis 10 Gew.-%,
basierend auf der Polypropylenharzzusammensetzung.
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Der
UV-Absorber absorbiert schädliche
UV-Strahlen, die im Sonnenlicht enthalten sind, wandelt die Energie
der UV-Strahlen in seinen Molekülen
in nicht schädliche
thermische Energie um, um zu verhindern, daß aktive Spezies, welche die
Photozersetzung der Polymere beginnen, angereichert werden. Beispiele
hierfür
umfassen Benzophenon-, Benzotriazol-, Salicylat-, Acrylnitril-,
Metallkomplexsalz-, gehinderte Amin-, ultrafeine Titanoxidteilchen-
(Teilchengröße: 0,01
bis 0,06 μm)
oder ultrafeine Zinkoxidteilchen- (Teilchengröße: 0,01 bis 0,04 μm) oder andere
anorganische UV-Absorber.
Diese können
allein oder in einer Kombination aus zwei oder mehr verwendet werden.
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Die
Menge an zugegebenem UV-Absorber beträgt bevorzugt etwa 0,1 bis 10
Gew.-%, besonders bevorzugt etwa 0,3 bis 10 Gew.-%, basierend auf
der Polyolefinharzzusammensetzung.
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Der
Photostabilisator fängt
angeregte aktive Spezies als eine Quelle, welche die Photozersetzung
in dem Polymer startet, wodurch die Photozersetzung verhindert wird.
Photostabilisatoren umfassen zum Beispiel gehinderte Aminverbindungen
und gehinderte Piperidinverbindungen. Diese können allein oder in einer Kombination
aus zwei oder mehr verwendet werden.
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Die
Menge an zugegebenem Photostabilisator beträgt bevorzugt 0,1 bis 10 Gew.-%,
besonders bevorzugt 0,3 bis 10 Gew.-%, basierend auf der Polypropylenharzzusammensetzung.
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In
dem Trockenlaminierverfahren umfassen Haftmittel bzw. Haftstoffe,
die für
die Bildung der Laminierhaftlage verwendbar sind, zum Beispiel Polyvinylacetathaftstoffe,
Polyacrylathaftstoffe einschließlich
Homopolymere von Ethylacrylat, Butylacrylat oder Ethylhexylesteracrylat,
oder Copolymere dieser Homopolymere und Methylmethacrylat, Acrylnitril
oder Styrol oder dergleichen, Cyanoacrylathaftstoffe, Ethylencopolymerhaftstoffe einschließlich Copolymere
von Ethylen mit Monomeren einschließlich Vinylacetat, Ethylacrylat,
Acrylsäure, Methacrylsäure und
dergleichen, Polyolefinhaftstoffe einschließlich Polyethylenharze oder
Polypropylenharze, Cellulosehaftstoffe, Polyesterhaftstoffe, Polyamidhaftstoffe,
Polyimidhaftstoffe, Aminoharzhaftstoffe einschließlich Harnstoffharze
oder Melaminharze, Phenolharzhaftstoffe, Epoxyhaftstoffe, Polyurethanhaftststoffe, reaktive
(Meth)acrylhaftstoffe, Kautschukhaftstoffe einschließlich Chloroprenkautschuks,
Nitrilkautschuks, Styrol-Butadien-Kautschuks oder Styrol-Isopren-Kautschuks,
Silikonhaftstoffe und anorganische Haftstoffe einschließlich Alkalimetallsilikate
oder niedrigschmelzendes Glas.
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Die
Zusammensetzung des Haftstoffs kann in wäßriger, Lösungs-, Emulsions-, Dispersions-
oder in einer anderen Form vorliegen. Ferner kann der Haftstoff
in Film(Schicht-), Pulver-, Feststoff- oder in einer anderen Form
vorliegen. Der Bindungsmechanismus des Haftstoffes kann in Form
einer chemischen Reaktion, einer Lösungsmittelverdunstung, einer
Wärmeschmelze
oder Thermokompression oder einer anderen Form vorliegen.
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Der
Haftstoff kann zum Beispiel durch Beschichtungsverfahren wie Walzenbeschichtung,
Gravurwalzenbeschichtung oder durch Rakel- oder Druckverfahren aufgetragen
werden. Das Deckvermögen
des Haftstoffes beträgt
bevorzugt 0,1 bis 10 g/m2 auf Trockenbasis.
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In
der vorliegenden Erfindung werden besonders bevorzugt Kautschukhaftstoffe
wie Styrol-Butadien-Kautschuk und Styrol-Isopren-Kautschuk als der
Haftstoff verwendet. Der Kautschukhaftstoff zeigt eine hervorragende
Hydrolysebeständigkeit
und weist gleichzeitig die höchste
Kältebeständigkeit,
die von den Anwendungen gefordert wird, auf.
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In
der vorliegenden Erfindung umfasst das Vehikel, das den Laminierhaftstoff
bildet, hauptsächlich
ein Harz oder dergleichen, das zu einer dreidimensionalen Netzwerkvernetzten
Struktur vernetzt oder gehärtet werden
kann, um der Wärmebeständigkeit,
der hohen Feuchtigkeitsbeständigkeit
und dergleichen gewachsen zu sein.
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Genauer
gesagt bildet der Haftstoff, der die Laminierhaftlage bildet, in
der Gegenwart eines Härtungsmittels
oder eines Vernetzers bei der Aussetzung zu reaktiver Energie wie
Wärme oder
Licht bevorzugt eine vernetzte Struktur. In der vorliegenden Erfindung
kann der Haftstoff, der die Laminierhaftlage bildet, in der Gegenwart
eines Isocyanat-Härtungsmittels
oder eines Vernetzers wie einem aliphatischen/alicyclischen Isocyanat
oder einem aromatischen Isocyanat bei der Aussetzung zu reaktiver
Energie wie Wärme
oder Licht eine vernetzte Struktur bilden, um eine Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul bereitzustellen, die hervorragende Wärmebeständigkeit,
Feuchtigkeitsbeständigkeit
und dergleichen aufweist.
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Aliphatische
Isocyanate, die hierin verwendbar sind, umfassen zum Beispiel 1,6-Hexamethylendiisocyanat
(HDI), alicyclische Isocyanate, die hierin verwendbar sind, umfassen
zum Beispiel Isophorondiisocyanat (IPDI), und aromatische Isocyanate,
die hierin verwendbar sind, umfassen zum Beispiel Tolylendiisocyanat (TDI),
Diphenylmethandiisocyanat (MDI), Naphthylendiisocyanat (NDI), Tolidindiisocyanat
(TODI) und Xylylendiisocyanat (XDI).
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Um
die UV-Zersetzung oder dergleichen zu verhindern, können die
vorstehenden UV-Absorber oder Photostabilisatoren zu dem Haftstoff
zugegeben werden.
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Einer
oder mehrere der vorstehenden UV-Absorber und einer oder mehrere
der vorstehenden Photostabilisatoren können verwendet werden. Die
hiervon verwendete Menge beträgt
bevorzugt etwa 0,1 bis 10 Gew.-%, obgleich sie in Abhängigkeit
der Teilchenform, der Dichte und dergleichen variieren kann.
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In
dem Schmelzextrusionslaminierverfahren können die Lagen zum Beispiel
durch eine Lage aus einem Bindungshilfsmittel wie einem Ankerbeschichtungsmittel
laminiert werden, um eine höhere
Bindungsfestigkeit zu erreichen.
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Ankerbeschichtungsmittel,
die hierin verwendbar sind, umfassen zum Beispiel Organotitanankerbeschichtungsmittel
wie Alkyltitanatankerbeschichtungsmittel, und Isocyanat-, Polyethylenimin-,
Polybutadien- oder andere wäßrige oder ölige unterschiedliche
Ankerbeschichtungsmittel.
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Das
Ankerbeschichtungsmittel kann zum Beispiel durch ein Beschichtungsverfahren
wie Walzenbeschichtung, Gravurwalzenbeschichtung oder Rakelbeschichtung
beschichtet werden. Das Deckvermögen bzw.
die Bedeckung des Ankerbeschichtungsmittels beträgt bevorzugt 0,1 bis 5,0 g/m2 auf Trockenbasis.
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Außerdem umfassen
in dem Schmelzextrusionslaminierverfahren Harze, die hierin zur
Schmelzextrusion zur Bildung einer Harzlage verwendbar sind, zum
Beispiel Polyethylene niedriger Dichte, Polyethylene mittlerer Dichte,
Polyethylene hoher Dichte, geradkettige (lineare) Polyethylene niedriger
Dichte, Polypropylene, Ethylen-Vinylacetat-Copolymere, Ionomerharze,
Ethylen-Ethylacrylat-Copolymere, Ethylen-Acrylsäure-Copolymere, Ethylen-Methacrylsäure-Copolymere,
Ethylen-Propylen-Copolymere
und Methylpentenpolymere und Säure-modifizierte
Polyolefinharze, die durch die Modifizierung von Polyolefinharzen,
wie Polyethylenharzen oder Polypropylenharzen, durch eine ungesättigte Carbonsäure wie
Acrylsäure,
Methacrylsäure, Maleinsäureanhydrid
oder Fumarsäure
erzeugt werden.
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Die
Dicke der schmelzextrudierten Harzlage beträgt bevorzugt etwa 5 bis 100
um, besonders bevorzugt etwa 10 bis 50 μm.
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In
der vorliegenden Erfindung kann, wenn notwendig, vorher zum Beispiel
eine Grundierbeschichtungsmittellage als eine Oberflächenbehandlungslage
im Hinblick auf die Verbesserung der Haftung zwischen dem Substratfilm
und einem aufgedampften Film aus einem anorganischen Oxid, der darauf
gebildet wurde, und dem wärmebeständigen Polypropylenharzfilm,
der einen Farbzusatzstoff, einen UV-Absorber und einen Photostabilisator
enthält,
gebildet werden.
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Das
Grundierbeschichtungsmittel, das hierin verwendbar ist, kann zum
Beispiel eine Harzzusammensetzung sein, die ein Vehikel umfaßt, das
hauptsächlich
aus einem Polyesterharz, einem Polyamidharz, einem Polyurethanharz,
einem Epoxyharz, einem Phenolharz, einem (Meth)acrylharz, einem
Polyvinylacetatharz, einem Polyolefinharz wie einem Polyethylen,
oder einem Polypropylen oder einem Copolymer oder einem Harz, das
durch die Modifizierung eines dieser Harze erhalten wurde, einem
Celluloseharz oder dergleichen aufgebaut ist.
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In
der vorliegenden Erfindung kann die Grundierbeschichtungsmittellage
durch ein Beschichtungsverfahren, wie Walzenbeschichtung, Gravurwalzenbeschichtung
oder Rakelbeschichtung gebildet werden. Das Deckvermögen der
Grundierbeschichtungsmittellage beträgt bevorzugt etwa 0,1 bis 5,0
g/m2 auf Trockenbasis.
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Als
nächstes
wird in der vorliegenden Erfindung die Rückseitenschutzschicht für ein Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung und eine Heißsiegelharzlage,
die das Solarzellenmodul oder dergleichen bildet, beschrieben. Der
Ausdruck "Heißsiegelharzlage", wie hierin verwendet,
bezieht sich auf dieselben oder unterschiedliche thermoplastische
Harze, die durch Wärme
miteinander verbunden wurden, und das Heißsiegelharz soll an ein zu
versiegelndes Material durch ein Heißlaminierverfahren oder ein
Siegelverfahren gebunden werden.
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Das
Heißsiegelharz
kann irgendein Harz sein, das durch Wärme geschmolzen werden kann,
um beidseitiges Schmelzen herbeizuführen. Beispiele für Heißsiegelharze,
die hierin verwendbar sind, umfassen Polyethylene niederer Dichte,
Polyethylene mittlerer Dichte, Polyethylene hoher Dichte, geradkettige
(lineare) Polyethylene niederer Dichte, Polypropylene, Ethylen-Vinylacetat-Copolymere,
Ionomerharze, Ethylen-Ethylacrylat-Copolymere, Ethylen-Acrylsäure-Copolymere,
Ethylen-Methacrylsäure-Copolymere,
Ethylen-Propylen-Copolymere und Methylpentenpolymere und Polyolefinharze
wie Säure-modifizierte
Polyolefinharze, die durch die Modifizierung von Polyolefinharzen
wie Polyethylenharzen oder Polypropylenharzen, durch eine ungesättigte Carbonsäure, wie
Acrylsäure,
Methacrylsäure,
Maleinsäureanhydrid
oder Fumarsäure
hergestellt werden, Polyacryl- oder Polymethacrylharz, Polyesterharze,
Polyamidharze und Polyurethanharze. Beispielsweise kann ein Film
oder eine Schicht oder ein Beschichtungsfilm aus einem oder mehreren
der vorstehenden Harze verwendet werden.
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Der
Harzfilm oder die -schicht kann eine einlagige Struktur oder eine
mehrlagige Struktur aufweisen. Die Dicke des Harzfilms oder der
-schicht beträgt
etwa 5 bis 300 μm,
bevorzugt etwa 10 bis 200 μm.
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Die
Heißsiegelharzlage
kann durch die Bereitstellung des vorstehenden Harzfilms oder der
-schicht und die Laminierung des Harzfilms oder der -schicht auf
die andere Seite des Substratfilms mit einem aufgedampften Film
aus einem anorganischen Oxid, der darauf gebildet wurde, oder die
andere Seite des übereinandergelagerten
Laminats durch Trockenlaminierung, zum Beispiel durch eine Laminierhaftlage,
oder durch Schmelzextrusionslaminierung, zum Beispiel durch eine
Ankerbeschichtungsmittellage oder eine schmelzextrudierte Harzlage,
laminiert werden.
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Alternativ
kann die Heißsiegelharzlage
durch ein Schmelzextrusionslaminierverfahren laminiert werden, das
die Herstellung einer Harzzusammensetzung unter Verwendung eines
oder zumindest zweier der vorstehenden Harze als ein Vehikel und
das Schmelzextrudieren der Harzzusammensetzung zum Beispiel durch
einen Extruder auf die andere Seite des Substratfilms mit einem
aufgedampften Film aus einem anorganischen Oxid, der darauf gebildet
wurde, oder die andere Seite des übereinandergelagerten Laminats
zum Beispiel durch eine bindungsunterstützende Lage aus einem Ankerbeschichtungsmittel
oder dergleichen umfaßt.
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Ferner
kann in der vorliegenden Erfindung die Heißsiegelharzlage durch ein Verfahren
laminiert werden, das die Bereitstellung einer Harzzusammensetzung
unter Verwendung eines oder zumindest zweier der vorstehenden Harze
als ein Vehikel, und das Bedrucken oder Beschichten der Harzzusammensetzung
auf die andere Seite des Substratfilms mit einem aufgedampften Film
aus einem anorganischen Oxid, der darauf gebildet wurde, oder die
andere Seite des übereinandergelagerten
Laminats zum Beispiel durch ein herkömmliches Druck- oder Beschichtungsverfahren
umfaßt,
um einen bedruckten oder beschichteten Film zu bilden.
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In
diesem Fall beträgt
die Dicke der Heißsiegelharzlage
etwa 1 bis 50 μm,
bevorzugt etwa 3 bis 10 μm.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann bei der Laminierung der Heißsiegelharzlage der vorstehend beschriebene
Laminierhaftstoff, das Ankerbeschichtungsmittel, ein Schmelzextrusionsharz,
ein Grundierbeschichtungsmittel und dergleichen verwendet werden.
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Als
nächstes
kann in der vorliegenden Erfindung, wenn zwei oder mehr übereinandergelagerte
Laminate, das heißt,
zwei oder mehr Substratfilme, jeweils mit einem darauf gebildeten
aufgedampften Film aus einem anorganischen Oxid, übereinandergelagert
werden, oder wenn zwei oder mehr Substratfilme, jeweils mit einem
darauf gebildeten aufgedampften Film aus einem anorganischen Oxid,
durch einen festen Harzfilm übereinandergelagert
werden, auf dieselbe Weise wie bei der Bildung des wärmebeständigen Polyolefinharzfilms,
die Überlagerung
zum Beispiel durch ein Trockenlaminierverfahren, worin die Trockenlaminierung
zum Beispiel durch eine Laminierhaftlage durchgeführt wird,
oder durch ein Schmelzextrusionslaminierverfahren, worin die Schmelzextrusionslaminierung
zum Beispiel durch eine Ankerbeschichtungsmittellage oder eine schmelzextrudierte
Harzlage durchgeführt
wird, durchgeführt
werden.
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Wird
das Trockenlaminierverfahren oder das Schmelzextrusionslaminierverfahren
oder dergleichen verwendet, können
der vorstehend beschriebene Laminierhaftstoff, das Ankerbeschichtungsmittel,
das Schmelzextrusionsharz, das Grundierbeschichtungsmittel und dergleichen
auf dieselbe Art und Weise wie vorstehend beschrieben verwendet
werden.
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Der
feste Harzfilm, der die Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul und das Solarzellenmodul und dergleichen gemäß der vorliegenden
Erfindung konstituiert, dient dazu, die Festigkeit, die Steifheit,
die Stärke
und dergleichen des Solarzel lenmoduls an sich zu halten, und eine
Verschlechterung der Festigkeit durch Hydrolyse, hervorgerufen durch
das Eintreten von Feuchtigkeit oder dergleichen in das Solarzellenmodul
oder dergleichen, oder eine Verschlechterung der Festigkeit, hervorgerufen
durch die Entgasung von Vinylacetatgas oder dergleichen, erzeugt
als ein Ergebnis der Zersetzung der Füllstofflage oder dergleichen,
die das Solarzellenmodul bildet, zu verhindern. Demgemäß sollte
der feste Harzfilm hervorragende mechanische, physikalische und
chemische Eigenschaften aufweisen, und sollte insbesondere hinsichtlich
der Festigkeit sowie anderer verschiedener Eigenschaften wie Witterungsbeständigkeit,
Wärmebeständigkeit,
Wasserfestigkeit, Lichtbeständigkeit,
Winddruckbeständigkeit,
Hagelsturmbeständigkeit,
chemischer Widerstandkraft, Feuchtigkeitsbeständigkeit und anderen verschiedenen
Eigenschaften hervorragend sein und sollte außerdem in Bezug auf die Feuchtigkeitsbeständigkeit,
was die Fähigkeit
ist, den Eintritt von Feuchtigkeit, Sauerstoff und dergleichen,
zu verhindern, eine signifikante Verbesserung zeigen, und sollte
die Dauerleistungsverschlechterung minimieren, sollte in der Lage
sein, eine Verschlechterung, hervorgerufen durch Hydrolyse oder
dergleichen, zu verhindern, sollte sehr haltbar sein, und sollte
hervorragende Schutzfähigkeit
aufweisen.
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Spezielle
Beispiele fester Harzfilme, die hierin verwendbar sind, umfassen
Filme oder Schichten aus festen Harzen wie Polyesterharzen, Polyamidharzen,
Polyaramidharzen, Polypropylenharzen, Polycarbonatharzen, Polyacectalharzen,
Polystyrolharzen und Fluorharzen.
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Der
feste Harzfilm (der -Schicht) kann irgendeiner von nicht gestreckten
Filmen oder uniaxial oder biaxial gestreckten Filmen und dergleichen
sein.
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Die
Dicke des festen Harzfilms (der -Schicht) kann die minimale Dicke
sein, die für
den Erhalt der Festigkeit, der Steifheit, der Stärke und dergleichen erforderlich
ist. Ist die Dicke übermäßig groß, werden
die Kosten steigen. Ist die Dicke andererseits übermäßig klein, werden die Festigkeit,
die Steifheit, die Stärke
und dergleichen nachteilig verschlechtert. Genauer gesagt, beträgt die Dicke
bevorzugt 10 bis 200 μm,
besonders bevorzugt 30 bis 100 μm.
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Die
herkömmliche
Oberflächenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul, die in dem Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, sollte Schutzschichteigenschaften aufweisen,
zum Beispiel Permeabilität
gegenüber
Sonnenlicht und Isoliereigenschaften, sie sollte Witterungsbeständigkeit,
Wärmebeständigkeit,
Lichtbeständigkeit,
Wasserfestigkeit, Winddruckbeständigkeit,
Hagelsturmbeständigkeit, chemische
Widerstandkraft, Feuchtigkeitsbeständigkeit, Antiverschmutzungseigenschaften
und andere verschiedene Eigenschaften aufweisen und sollte außerdem in
bezug auf die physikalische oder chemische Festigkeit und Härte bzw.
Zähigkeit
und dergleichen hervorragend sein, sie sollte sehr haltbar sein
und im Hinblick auf den Schutz des Solarzellenelements als ein Photoelement
hervorragende Kratzfestigkeit, Stoßdämpfung und dergleichen aufweisen.
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Beispielsweise
können
selbstverständlich
herkömmliche
Glasplatten und dergleichen als die Oberflächenschutzschicht verwendet
werden. Zusätzliche
Oberflächenschutzschichten,
die hierin verwendbar sind, umfassen zum Beispiel Filme bzw. Folien
oder Schichten aus verschiedenen Harzen wie Fluorharzen, Polyamidharzen
(verschiedene Nylons), Polyesterharzen, Polyethylenharzen, Polypropylenharzen,
cyclischen Polyolefinharzen, Polystyrolharzen, (Meth)acrylharzen,
Polycarbonatharzen, Acetalharzen oder Celluloseharzen.
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Der
Harzfilm oder die -schicht kann zum Beispiel ein biaxial gestreckter
Harzfilm oder eine -schicht sein.
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Die
Dicke des Harzfilms oder der -schicht beträgt bevorzugt etwa 12 bis 200
um, besonders bevorzugt etwa 25 bis 150 μm.
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Die
Füllstofflage,
die unter der Oberflächenschutzschicht
liegt, sollte gegenüber
einfallendem Sonnenlicht transparent sein, welches das Solarzellenmodul
erreichen sollte, ohne absorbiert zu werden und sollte ferner an
der Oberflächenschutzschicht
und der Rückseitenschutzschicht
haften. Die Füllstofflage
sollte thermoplastisch sein, um die Oberflächen der Solarzellenelemente,
das heißt,
der Photoelemente, flach und glatt zu halten, und sollte hinsichtlich
der Kratzbeständigkeit
und der Stoß dämpfungseigenschaft
hervorragend sein, um die Solarzellenelemente, das heißt, die
Photoelemente, zu schützen.
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Materialien,
die zur Bildung der Füllstofflage
geeignet sind, sind zum Beispiel Fluorharze, Ethylen-Vinylacetat-Copolymere,
Ionomerharze, Ethylen-Acrylsäure-
oder Ethylen-Methacrylsäure-Copolymere,
Polyethylenharze, Polypropylenharze, Säuremodifizierte Polyolefinharze,
erzeugt durch die Modifizierung von Polyolefinharzen wie Polyethylenharzen
oder Polypropylenharzen, durch ungesättigte Carbonsäure, wie
Acrylsäure,
Itaconsäure,
Maleinsäure
oder Fumarsäure,
Polyvinylbutyralharze, Silikonharze, Epoxyharze und (Meth)acrylharze.
Diese können
allein oder als ein Gemisch aus zwei oder mehr verwendet werden.
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In
der vorliegenden Erfindung kann das Harz, das die Füllstofflage
bildet, wenn notwendig, Zusatzstoffe, einschließlich einem Vernetzer, einem
Inhibitor für
thermische Oxidation, einem Lichtstabilisator, einem UV-Absorber
und einem Inhibitor für
die Photooxidation in solchen Mengen enthalten, welche die Transparenz des
Harzes nicht nachteilig beeinflussen, um beispielsweise die Witterungsbeständigkeitseigenschaften,
einschließlich
der Wärmebeständigkeit,
der Lichtbeständigkeit
und der Wasserfestigkeit, zu verbessern.
-
Im
Hinblick auf die Witterungsbeständigkeit,
wie die Lichtbeständigkeit,
die Wärmebeständigkeit
und die Wasserfestigkeit, wird der Füllstoff auf der Seite des einfallenden
Sonnenlichts bevorzugt aus einem Fluorharz, einem Silikonharz, oder
einem Ethylen-Vinylacetat-Harz gebildet. Die Dicke der Füllstofflage
beträgt bevorzugt
200 bis 1000 μm,
besonders bevorzugt 350 bis 600 μm.
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Solarzellenelemente,
die als das Photoelement, welches das Solarzellenmodul in der vorliegenden
Erfindung bildet, verwendbar sind, umfassen herkömmliche Solarzellenelemente,
zum Beispiel kristalline Siliciumsolarzellenelemente wie Einkristallsilicium-Solarzellenelemente
und polykristalline Solarzellenelemente, einzelne Übergangs-,
Tandemstruktur oder andere amorphe Silicium-Solarzellenelemente,
Halbleitersolarzellenelemente aus Verbindungen der Gruppe III-V
wie Halbleitersolarzellenelemente aus einer Galliumarsenid- (GaAs)
oder Indiumphosphid- (InP) -Verbindung, Halbleitersolarzellenelemente
aus Verbindungen der Gruppe II-VI wie Halbleitersolarzellenelemente
aus einer Cadmiumtellur(CdTe)- oder Kupferindiumselenid (Culn-Se2)-Verbindung
und organische Solarzellenelemente.
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Ferner
können
ebenso zum Beispiel Hybridelemente, die durch die Kombination eines
polykristallinen Dünnfilm-Silicium-Solarzellenelements,
eines mikrokristallinen Dünnfilm-Silicium-Solarzellenelements
oder eines kristallinen Dünnfilm-Silicium-Solarzellenelements
mit einem amorphen Silicium-Solarzellenelement gebildet wurden,
verwendet werden.
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Die
Konstruktion des Solarzellenelements sieht zum Beispiel so aus,
daß das
kristalline Silicium mit einer p-n-Übergangsstruktur oder dergleichen,
das amorphe Silicium mit einer p-i-n-Übergangsstruktur oder dergleichen
und ein elektromotorisches Kraftteil wie eine Halbleiterverbindung
auf einem Glassubstrat, einem Kunststoffsubstrat, einem metallischen
Substrat oder einem anderen Substrat bereitgestellt werden.
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Wie
bei der Füllstofflage,
die unter der Oberflächenschutzschicht
liegt, sollte die Füllstofflage,
die unter dem Solarzellenelement als ein Photoelement liegt, an
der Rückseitenschutzschicht
haften, sollte im Hinblick auf die Funktion, daß sie die Glattheit der Rückseite
des Solzarzellenelements erhalten soll, thermoplastisch sein, und
sollte ferner im Hinblick auf den Schutz des Solarzellenelements
als das Photoelement hervorragende Kratzfestigkeit, Stoßdämpfung und
dergleichen aufweisen. Im Gegensatz zu dem Füllstoff, der vorstehend beschrieben
wird, muß die
Füllstofflage,
die unter dem Solarzellenelement liegt, nicht immer transparent
sein.
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Genauer
gesagt, kann die vorstehende Füllstofflage
aus demselben Harz gebildet werden, wie es in der Füllstofflage,
die der Oberflächenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul unterliegt, verwendet wurde.
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Wie
bei der obersten Füllstofflage
kann, wenn notwendig, im Hinblick auf die Verbesserung zum Beispiel
der Witterungsbeständigkeit
wie der Wärmebeständigkeit,
der Lichtbeständigkeit
und der Wasserfestigkeit, irgendein Zusatzstoff zugegeben werden
und mit dem Harz, das die Füllstofflage
bildet, gemischt werden.
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Die
Dicke der Füllstofflage
beträgt
bevorzugt etwa 200 bis 1000 μm,
besonders bevorzugt etwa 350 bis 600 μm.
-
In
der vorliegenden Erfindung kann bei der Herstellung des Solarzellenmoduls
gemäß der vorliegenden
Erfindung zur Verbesserung verschiedener Beständigkeits/Echtheitseigenschaften
wie der Festigkeit, der Witterungsbeständigkeit und der Kratzfestigkeit,
ein Film oder eine Schicht aus einem anderen Material verwendet
werden. Materialien, die hierin verwendbar sind, umfassen herkömmliche
Harze wie Polyethylene niederer Dichte, Polyethylene mittlerer Dichte,
Polyethylene hoher Dichte, lineare Polyethylene niederer Dichte, Polypropylene,
Ethylen-Propylen-Copolymere,
Ethylen-Vinylacetat-Copolymere, Ionomerharze, Ethylen-Ethylacrylat-Copolymere, Ethylen-Acrylat-
oder -Methacrylat-Copolymere, Methylpentenpolymere, Polybutenharze,
Polyvinylchloridharze, Polyvinylacetatharze, Polyvinylindenchloridharze,
Vinylchlorid-Vinylidenchlorid-Copolymere, Poly(meth)acrylharze,
Polyacrylnitrilharze, Polystyrolharze, Acrylnitril-Styrol-Copolymere (AS-Harze),
Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymere (ABS-Harze), Polyesterharze,
Polyamidharze, Polycarbonatharze, Polyvinylalkoholharze, verseifte
Ethylen-Vinylacetat-Copolymere, Fluorharze, Dienharze, Polyacetalharze,
Polyurethanharze oder Nitrocellulose.
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In
der vorliegenden Erfindung kann der Film oder die Schicht entweder
nicht gestreckt oder uniaxial oder biaxial gestreckt sein. Die Dicke
des Films oder der Schicht kann im Bereich von mehreren Mikrometern bis
etwa 300 μm
ausgewählt
werden. Ferner kann in der vorliegenden Erfindung der Film oder
die Schicht zum Beispiel durch Extrusionsfilmbildung, Blasfilmbildung
oder Beschichtung gebildet werden.
-
Als
nächstes
wird das Verfahren zur Herstellung eines Solarzellenmoduls unter
Verwendung des vorstehenden Materials gemäß der vorliegenden Erfindung
beschrieben. Ein herkömmliches
Herstellungsverfahren kann als das Herstellungsverfahren des Solarzellenmoduls
verwendet werden. Beispielsweise kann das Solarzellenmodul unter
Verwendung der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung wie folgt hergestellt werden. Genauer gesagt, werden eine
Oberflächenschutzschicht
für ein Solarzellenmodul,
eine Füllstofflage,
ein So larzellenelement, eine Füllstofflage
und die Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung in dieser Reihenfolge übereinander
gestapelt, so daß die
Oberfläche
des Polypropylenharzfilms in der Rückseitenschutzschicht der Füllstofflage
zugewandt ist. Ferner wird, wenn gewünscht, ein anderes Material
zwischen die benachbarten Lagen eingeführt. Das Laminat wird dann
dem Integralformen durch Wärmepressen
unter Vakuumsaugen oder dergleichen unterzogen, um ein Solarzellenmodul
zu erzeugen.
-
Vorzugsweise
wird die Farbzusatzstoff-enthaltende Polyolefinharzlage, welche
die Rückseitenschutzschicht
bildet, an der Innenseite des Solarzellenmoduls (der Seite, die
der Seite, wo das Sonnenlicht einfällt, abgewandt ist) angeordnet,
und die transparente/transluzente Polyolefinharzlage ohne Farbzusatzstoff
wird an der Außenseite
des Solarzellenmoduls (der Seite, an welcher das Sonnenlicht einfällt) angeordnet.
-
Wenn
gewünscht,
kann zur Verstärkung
der Haftung zwischen den Lagen oder dergleichen zum Beispiel ebenso
ein Heißschmelzhaftstoff,
ein Lösungsmittelhaftstoff,
ein photohärtbarer
Haftstoff oder dergleichen, enthaltend ein (Meth)acrylharz, ein
Olefinharz, ein Vinylharz oder dergleichen als eine Hauptkomponente
des Vehikels verwendet werden. Ferner wird in der Rückseitenschutzschicht
gemäß der vorliegenden
Erfindung zur Verbesserung der Haftung zwischen den Kontaktoberflächen der
benachbarten Lagen, wenn notwendig, die Oberfläche jeder Lage einer Vorbehandlung
wie einer Koronaentladungsbehandlung, einer Ozonbehandlung, einer
Niedrigtemperatur-Plasmabehandlung, wie Sauerstoffgas oder Stickstoffgas,
Glimmentladungsbehandlung oder einer Oxidationsbehandlung mit einer
Chemikalie oder dergleichen, unterzogen.
-
Überdies
können
die Kontaktoberflächen
der benachbarten Lagen, wenn notwendig, vorher einer Oberflächenvorbehandlung
unterzogen werden, zum Beispiel durch die Bildung einer Grundiermittellage,
einer Voranstrichmittellage, einer Haftlage oder einer Ankerbeschichtungsmittellage.
-
Die
Beschichtungsmittellage für
die Vorbehandlung kann zum Beispiel aus einer Harzzusammensetzung,
umfassend ein Vehikel, das hauptsächlich aus einem Polyesterharz,
einem Polyamidharz, einem Polyurethanharz, einem Epoxyharz, einem
Phenolharz, einem (Meth)acrylharz, einem Polyvinylacetatharz, einem Polyolefinharz
wie einem Polyethylen und einem Polypropylen oder einem Copolymer
oder einem Harz, das durch die Modifizierung eines dieser Harze
erhalten wurde, einem Celluloseharz oder dergleichen, aufgebaut ist,
gebildet werden.
-
Die
Beschichtungsmittellage kann zum Beispiel durch die Bereitstellung
eines Beschichtungsmittels vom Lösungsmitteltyp,
wäßrigen Typ,
Emulsionstyp oder eines anderen Beschichtungsmittels, und der Beschichtung
des Beschichtungsmittels durch ein Beschichtungsverfahren wie Walzenbeschichtung,
Gravurwalzenbeschichtung oder Rakelbeschichtung gebildet werden.
-
Ferner
kann das Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung zur Herstellung eines Laminats aus der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul und der Füllstofflage
ebenso durch das Stapeln der vorstehenden Füllstofflage auf die Oberfläche von
irgendeinem der Polyolefinharzfilme in der Rückseitenschutzschicht und dann
das Stapeln eines Solarzellenelements als ein Photoelement, einer
Füllstofflage
und einer Oberflächenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul in dieser Reihenfolge auf die Oberfläche der
Füllstofflage
in dem Laminat hergestellt werden.
-
Beispiele
-
Die
folgenden Beispiele veranschaulichen die vorliegende Erfindung weiter.
-
Beispiel A1
-
(1)
Ein 12 μm-dicker,
biaxial gestreckter Polyethylenterephthalatfilm, in dem beide Seiten
koronabehandelt wurden (nachstehend als biaxial gestreckter PET-Film
bezeichnet) wurde als ein Substratfilm bereitgestellt. 99,9% reines
Siliciummonoxid (SiO) wurde erhitzt und unter Vakuum von 1 × 10–4 Torr
durch ein dielektrisches In duktionswärmesystem verdampft, um einen
800 Ångström dicken,
aufgedampften Film aus Siliciumoxid auf der koronabehandelten Oberfläche zu bilden.
-
(2)
Separat wurden Titanoxid (5 Gew.-%) als ein Weißmacher, ultrafeine Titanoxidteilchen
(Teilchendurchmesser 0,01 bis 0,06 μm, 3 Gew.-% = als ein UV-Absorber
und ein Benzophenon-UV-Absorber (1 Gew.-%), ebenso als der UV-Absorber,
ein gehinderter Amin-Photostabilisator (1 Gew.-%) als ein Photostabilisator
und andere notwendige Zusatzstoffe zu einem Polypropylenharz zugegeben.
Das Gemisch wurde kräftig
geknetet, um eine Polypropylenharzzusammensetzung herzustellen,
die dann durch einen T-Düsenextruder
schmelzextrudiert wurde, um einen 60 μm-dicken weiß gefärbten nicht gestreckten Polypropylenharzfilm herzustellen.
Ferner wurden beide Seiten des weiß gefärbten nicht gestreckten Polypropylenharzfilms
einer Koronaentladungsbehandlung durch ein herkömmliches Verfahren unterzogen,
um koronabehandelte Oberflächen
zu bilden.
-
(3)
Als nächstes
wurde ein härtbarer
Zweikomponenten-Urethanhaftstoff für die Laminierung, der einen
Benzophenon-UV-Absorber (2,0 Gew.-%) als den UV-Absorber enthält, auf
eine koronabehandelte Oberfläche
des weiß gefärbten nicht
gestreckten Polypropylenharzfilms, der in dem vorstehenden Schritt
(2) hergestellt wurde, auf eine Beschichtungsdicke von 5,0 g/m2 auf Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet,
um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte Polyethylenterephthalatfilm mit einem
800 Ångström dicken aufgedampften
Siliciumoxidfilm, der darauf gebildet wurde, hergestellt in dem
vorstehenden Schritt (1), auf die Oberseite der vorstehend gebildeten
Laminierhaftlage gebracht, so daß die Oberfläche des
800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilms der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die Trockenlaminierung der beiden Filme folgte.
-
(4)
Ferner wurde ein separater weiß gefärbter nicht
gestreckter Polypropylenharzfilm, der in dem vorstehenden Schritt
(2) hergestellt wurde, bereitgestellt. Auf dieselbe Weise wie vorstehend
beschrieben, wurde ein härtbarer
Zweikomponenten-Urethanhaftstoff
für die
Laminierung, der einen Benzophenon-UV-Absorber (2,0 Gew.-%) als
den UV-Absorber enthält,
auf eine koronabehandelte Oberfläche
des weiß gefärbten nicht gestreckten
Polypropylenharzfilms, der in dem vorstehenden Schritt (2) hergestellt
wurde, auf eine Beschichtungsdicke von 5,0 g/m2 auf
Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet, um eine Laminierhaftlage zu
bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film mit einem 800 Angström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilm, der darauf gebildet wurde, der der
Trockenlaminierung in dem vorstehenden Schritt (3) unterzogen wurde,
auf die Oberseite der vorstehend gebildeten Laminierhaftlage gebracht,
so daß die
koronabehandelte Oberfläche
des biaxial gestreckten PET-Films der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die Trockenlaminierung der beiden Filme folgte, um eine
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
-
(5)
Als nächstes
wurde die Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul zur Herstellung eines Solarzellenmoduls verwendet.
Genauer gesagt, wurden eine 3 mm-dicke Glasplatte, eine 400 μm-dicke Ethylen-Vinylacetat-Copolymer-Schicht,
ein 38 μm-dicker
biaxial gestreckter PET-Film mit Solarzellenelementen aus amorphem
Silicium, die darauf nebeneinandergestellt wurden, eine 400 μm-dicke Ethylen-Vinylacetat-Copolymer-Schicht
und die Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul übereinander
gestapelt, so daß die Oberfläche eines
der weiß gefärbten nicht
gestreckten Polypropylenharzfilme nach innen zeigte, die Oberfläche des
Solarzellenelements nach oben zeigte, und das Stapeln wurde durch
eine Acrylharzhaftlage durchgeführt,
um ein Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
-
Beispiele A2 bis A4
-
Die
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul und das Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden Erfindung
wurden auf dieselbe Weise wie in Beispiel A1 hergestellt, außer daß der folgende
Substratfilm als der Substratfilm anstelle des 12 μm-dicken
biaxial gestreckten PET-Films, in dem beide Seiten der Koronentladungsbehandlung
unterzogen wurden, verwendet wurde.
- Beispiel A2: 100 μm-dicke Polydicyclopentadienharzschicht
- Beispiel A3: 50 μm-dicke
Polycarbonatharzschicht
- Beispiel A4: 50 μm-dicke
Polyacrylharzschicht
-
Beispiel B1
-
(1)
Ein aufgedampfter Substratfilm, wie in Beispiel A1 (1) hergestellt,
und ein weißgefärbter nicht
gestreckter Polypropylenharzfilm, wie in Beispiel A1 (2) hergestellt,
wurden hergestellt.
-
(2)
Ferner wurden Ruß (5
Gew.-%), das heißt,
ein Schwärzungsmittel,
als ein Farbzusatzstoff, ultrafeine Titanoxidteilchen (Teilchendurchmesser
0,01 bis 0,06 μm,
3 Gew.-%) als UV-Absorber und ein Benzophenon-UV-Absorber (1 Gew.-%),
ebenso als der UV-Absorber, ein gehinderter Amin-Photostabilisator
(1 Gew.-%) als ein Photostabilisator und andere notwendige Zusatzstoffe
zu einem Polypropylenharz zugegeben. Das Gemisch wurde kräftig geknetet,
um eine Polypropylenharzzusammensetzung herzustellen, die dann durch
einen T-Düsenextruder
schmelzextrudiert wurde, um einen 60 μm-dicken schwarz gefärbten nicht
gestreckten Polypropylenharzfilm herzustellen. Ferner wurden beide
Seiten des schwarz gefärbten
nicht gestreckten Polypropylenharzfilms einer Koronaentladungsbehandlung
durch ein herkömmliches
Verfahren unterzogen, um koronabehandelte Oberflächen zu bilden.
-
(3)
Auf dieselbe Weise wie in Beispiel A1 (3) wurde der weiß gefärbte nicht
gestreckte Polypropylenharzfilm auf die Oberseite des biaxial gestreckten
PET-Films aufgetragen, so daß der
weiß gefärbte nicht
gestreckte Polypropylenharzfilm der Oberfläche des aufgedampften Films
aus Siliciumoxid in dem biaxial gestreckten PET-Film zugewandt war,
wonach die Trockenlaminierung der beiden Filme folgte. Für den schwarz gefärbten nicht
gestreckten Polypropylenharzfilm wurde ebenso eine Laminierhaftlage
auf dieselbe Weise wie bei dem weiß gefärbten nicht gestreckten Polypropylenharzfilm
gebildet. Die Oberfläche
der Laminierhaftlage war der koronabehandelten Oberfläche des
biaxial gestreckten PET-Films zugewandt und wurde auf diese aufgebracht,
wonach die Trockenlaminierung der beiden Filme folgte, um eine Rückseitenschutzschicht
für ein Solarzellenmodul
herzustellen.
-
(4)
Als nächstes
wurde die Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul zur Herstellung eines Solarzellenmoduls verwendet.
Genauer gesagt wurden eine 3 mmdicke Glasplatte, eine 400 μm-dicke Ethylen-Vinylacetat-Copolymer-Schicht,
ein 38 μm-dicker
biaxial gestreckter PET-Film mit Solarzellenelementen aus amorphem
Silicium, die darauf nebeneinandergestellt wurden, eine 400 μm-dicke Ethylen-Vinylacetat-Copolymer-Schicht
und die Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul übereinander
gestapelt, so daß die Oberfläche eines
der weiß gefärbten nicht
gestreckten Polypropylenharzfilme nach innen zeigte, die Oberfläche des
Solarzellenelements nach oben zeigte, und das Stapeln wurde durch
eine Acrylharzhaftlage durchgeführt,
um ein Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
-
Beispiel B2
-
Die
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul, wie in Beispiel B1 hergestellt, wurde zur Herstellung
eines Solarzellenmoduls verwendet. Genauer gesagt wurden eine 3
mm-dicke Glasplatte, eine 400 μm-dicke
Ethylen-Vinylacetat-Copolymer-Schicht,
ein 38 μm-dicker
biaxial gestreckter PET-Film mit Solarzellenelementen aus amorphem
Silicium, die darauf nebeneinandergestellt wurden, eine 400 μm-dicke Ethylen-Vinylacetat-Copolymer-Schicht
und die Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul übereinander gestapelt,
so daß die
Oberfläche
eines der schwarz gefärbten
nicht gestreckten Polypropylenharzfilme nach innen zeigte, die Oberfläche des
Solarzellenelements nach oben zeigte, und das Stapeln wurde durch
eine Acrylharzhaftlage durchgeführt,
um ein Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
-
Beispiel B3
-
(1)
Der biaxial gestreckte PET-Film mit einem 800 Ångström-dicken aufgedampften Siliciumoxidfilm, der
darauf gebildet wurde, wie in Beispiel B1 hergestellt, und der 60 μm-dicke weiß gefärbte nicht
gestreckte Polypropylenharzfilm, wie in Beispiel A1 hergestellt,
wurden bereitgestellt. Ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff, in
den ein vernetztes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel,
das einen Benzophenon-UV-Absorber (2 Gew.-%) als einen UV-Absorber
enthält,
eingeführt
worden ist, wurde auf eine koronabehandelte Oberfläche des
weiß gefärbten nicht
gestreckten Polypropylenharzfilms mit einer Beschichtungsdicke von
5,0 g/m2 auf Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet,
um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film mit einem 800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilm, der darauf gebildet wurde, hergestellt
in Beispiel B1, auf die Oberseite der vorstehend gebildeten Laminierhaftlage
gebracht, so daß die
Oberfläche
des 800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilms der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die Trockenlaminierung der beiden Filme folgte.
-
(2)
Als nächstes
wurde auf dieselbe Weise wie in dem vorstehenden Schritt (1) ein
Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff, in den ein vernetzendes Netzwerk
aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel, das einen Benzophenon-UV-Absorber
(2 Gew.-%) als einen UV-Absorber enthält, eingeführt worden ist, auf die koronabehandelte
Oberfläche
des trockenlaminierten biaxial gestreckten Polyethylenterephthalatfilms
mit einem 800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilm, der darauf gebildet wurde, mit einer
Beschichtungsdicke von 5,0 g/m2 auf Trockenbasis
gravurwalzenbeschichtet, um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film mit einem 800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilm, der darauf gebildet wurde, hergestellt
wie in Beispiel B1, auf die Oberseite der vorstehend gebildeten
Laminierhaftlage gebracht, so daß die Oberfläche des
800 Angström
dicken aufgedampften Siliciumoxidfilms der Oberfläche der
Laminierhaftlage zugewandt war, wonach die Trockenlaminierung der
beiden Filme folgte, um den biaxial gestreckten Polyethylenterephthalatfilm
mit einem 800 Ångström-dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilm, der darauf gebildet wurde, übereinanderzulagern.
-
(3)
Separat wurde der 60 μm-dicke
schwarz gefärbte
nicht gestreckte Polyproyplenharzfilm, wie in Beispiel B1 hergestellt,
bereitgestellt. Auf dieselbe Weise wie vorstehend beschrieben, wurde
ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff, in den ein vernetzendes
Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel, das einen Benzophenon-UV-Absorber
(2 Gew.-%) als einen UV-Absorber enthält, eingeführt worden ist, auf eine koronabehandelte
Oberfläche
des schwarz gefärbten
nicht gestreckten Polyproyplenharzfilms mit einer Beschichtungsdicke
von 5,0 g/m2 auf Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet,
um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film mit einem 800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilm, der darauf gebildet wurde, der zur Überlagerung
der Trockenlaminierung in dem vorstehenden Schritt (2) unterzogen
wurde, auf die Oberseite der vorstehend gebildeten Laminierhaftlage
gebracht, so daß die
koronabehandelte Oberfläche
des biaxial gestreckten PET-Films der Oberfäche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die Trockenlaminierung der beiden Filme folgte, um eine
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
-
(4)
Als nächstes
wurde die Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul zur Herstellung eines Solarzellenmoduls verwendet.
Genauer gesagt wurden eine 3 mm-dicke
Glasplatte, eine 400 μm-dicke
Ethylen-Vinylacetat-Copolymer-Schicht, ein 38 μm-dicker biaxial gestreckter
PET-Film mit Solarzellenelementen aus amorphem Silicium, die darauf
nebeneinandergestellt wurden, eine 400 μm-dicke Ethylen-Vinylacetat-Copolymer-Schicht
und die Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul übereinander
gestapelt, so daß die Oberfläche eines
der weiß gefärbten nicht
gestreckten Polypropylenharzfilme nach innen zeigte, die Oberfläche des
Solarzellenelements nach oben zeigte, und das Stapeln wurde durch
eine Acrylharzhaftlage durchgeführt,
um ein Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
-
Beispiel B4
-
Die
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul, wie in Beispiel B3 hergestellt, wurde zur Herstellung
eines Solarzellenmoduls verwendet. Genauer gesagt wurden eine 3
mm-dicke Glasplatte, eine 400 μm-dicke
Ethylen-Vinylacetat-Copolymer-Schicht,
ein 38 μm-dicker
biaxial gestreckter PET-Film mit Solarzellenelementen aus amorphem
Silicium, die darauf nebeneinandergestellt wurden, eine 400 μm-dicke Ethylen-Vinylacetat-Copolymer-Schicht
und die Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul übereinander gestapelt,
so daß die
Oberfläche
eines der schwarz gefärbten
nicht gestreckten Polypropylenharzfilme nach innen zeigte, die Oberfläche des
Solarzellenelements nach oben zeigte, und das Stapeln wurde durch
eine Acrylharzhaftlage durchgeführt,
um ein Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
-
Beispiel B5
-
(1)
Ein 12 μm-dicker,
biaxial gestreckter Polyethylenterephthalatfilm, in dem beide Oberflächen koronabehandelt
wurden, wurde als ein Substratfilm bereitgestellt. Der Substratfilm
wurde auf einer Abgabewalze in einem chemischen Plasmaaufdampfer
angebracht, und ein 800 Ångström dicker
(80 nm-dicker) aufgedampfter Film aus Siliciumoxid wurde auf einer
koronabehandelten Oberfläche
des biaxial gestreckten Polyethylenterephthalatfilms unter den folgenden
Bedingungen gebildet.
-
Aufdampfbedingungen
-
Reaktionsgasmischverhältnis:
Hexamethyldisiloxan
: Sauerstoffgas : Helium = 1 : 10 : 10 (Einheit: slm)
Vakuumgrad
in der Vakuumkammer: 5,0 × 10–6 mbar
Vakuumgrad
in der Aufdampfkammer: 6,0 × 10–2 mbar
Energie,
die an die Kühl/Elektrodentrommel
angelegt wurde: 20 kW
Filmbewegungsgeschwindigkeit: 80 m/min
-
(2)
Dann wurde ein weiß gefärbter nicht
gestreckter Polypropylenharzfilm, wie er in Beispiel B1 verwendet
wurde, bereitgestellt. Ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff, in
den ein vernetzendes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel, das
einen Benzophenon-UV-Absorber (2 Gew.-%) als einen UV-Absorber enthält, eingeführt worden
ist, auf eine koronabehandelte Oberfläche des weiß gefärbten nicht gestreckten Polypropylenharzfilms
mit einer Beschichtungsdicke von 5,0 g/m2 auf
Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet, um eine Laminierhaftlage zu
bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film mit einem 800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilm, der darauf gebildet wurde, hergestellt
wie in dem vorstehenden Schritt (1), auf die Oberseite der vorstehend
gebildeten Laminierhaftlage gebracht, so daß die Oberfläche des
800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilms der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die Trockenlaminierung der beiden Filme folgte.
-
(3)
Als nächstes
wurde auf dieselbe Weise wie vorstehend beschrieben ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff,
in den ein vernetzendes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel,
das einen Benzophenon-UV-Absorber (2 Gew.-%) als einen UV-Absorber
enthält,
eingeführt
worden ist, auf die koronabehandelte Oberfläche des trockenlaminierten
biaxial gestreckten Polyethylenterephthalatfilms mit einer Beschichtungsdicke
von 5,0 g/m2 auf Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet,
um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde ein 50 μm-dicker
biaxial gestreckter PET-Film, bei dem beide Oberflächen koronabehandelt
worden sind, auf die Oberseite der vorstehend gebildeten Laminierhaftlage
aufgebracht, so daß eine
koronabehandelte Oberfläche
der Oberfläche
der Laminierhaftlage zugewandt war, wonach die Trockenlaminierung
der beiden Filme folgte.
-
(4)
Als nächstes
wurde auf dieselbe Weise wie vorstehend beschrieben ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff,
in den ein vernetzendes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel,
das einen Benzophenon-UV-Absorber (2 Gew.-%) als einen UV-Absorber
enthält,
eingeführt
worden ist, auf die koronabehandelte Oberfläche des trockenlaminierten
50 μm-dicken
biaxial gestreckten PET-Films mit einer Beschichtungsdicke von 5,0
g/m2 auf Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet,
um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
(5)
Separat wurde ein schwarz gefärbter
nicht gestreckter Polypropylenharzfilm, wie in Beispiel B1 hergestellt,
bereitgestellt. Auf dieselbe Weise wie vorstehend beschrieben, wurde
ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff, in den ein vernetzendes
Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel, das einen Benzophenon-UV-Absorber
(2 Gew.-%) als einen UV-Absorber enthält, eingeführt worden ist, auf eine koronabehandelte
Oberfläche
des schwarz gefärbten
nichtgestreckten Polypropylenharzfilms mit einer Beschichtungsdicke
von 5,0 g/m2 auf Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet,
um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film mit einem 800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilm, der darauf gebildet wurde, der zur Überlagerung
der Trockenlaminierung in dem vorstehenden Schritt (2) unterzogen
wurde, auf die Oberseite der vorstehend gebildeten Laminierhaftlage
gebracht, so daß die
koronabehandelte Oberfläche
des biaxial gestreckten PET-Films der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die Trockenlaminierung der beiden Filme folgte, um eine
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
-
(6)
Als nächstes
wurde ein Solarzellenmodul auf dieselbe Weise wie in Beispiel B3
hergestellt, außer daß die vorstehende
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul verwendet wurde.
-
Beispiel B6
-
(1)
Ein 12 μm-dicker,
biaxial gestreckter Polyethylenterephthalatfilm, in dem beide Oberflächen koronabehandelt
wurden, wurde als ein Substratfilm bereitgestellt. Der Substratfilm
wurde auf einer Abgabewalze in einem chemischen Plasmaaufdampfer
angebracht, und ein 50 Ångström dicker,
aufgedampfter Film aus Siliciumoxid wurde auf einer koronabehandelten
Oberfläche
des biaxial gestreckten Polyethylenterephthalatfilms unter den folgenden
Bedingungen gebildet, um einen aufdampfbeständigen Schutzfilm zu bilden.
-
Aufdampfbedingungen
-
Reaktionsgasmischverhältnis:
Hexamethyldisiloxan
: Sauerstoffgas : Helium = 5 : 5 : 5 (Einheit: slm)
Vakuumgrad
in der Vakuumkammer: 7,0 × 10–6 mbar
Vakuumgrad
in der Aufdampfkammer: 3,8 × 10–2 mbar
Energie,
die an die Kühl/Elektrodentrommel
angelegt wurde: 15 kW
Filmbewegungsgeschwindigkeit: 100 m/min
-
Als
nächstes
wurde eine Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul und ein Solarzellenmodul auf dem aufdampfbeständigen Schutzfilm
in derselben Konstruktion wie in Beispiel B4 hergestellt.
-
Beispiel C1
-
(1)
Ein 12 μm-dicker,
biaxial gestreckter PET-Film mit einer ankerbeschichteten Oberfläche wurde
als ein Substratfilm bereitgestellt. Der biaxial gestreckte PET-Film
wurde zuerst auf einer Abgabewalze in einem Aufdampfer vom Wickeltyp
angebracht. Der biaxial gestreckte PET-Film wurde dann abgewickelt
und ein 800 Ångström dicker,
aufgedampfter Film aus Siliciumoxid wurde auf der ankerbeschichteten
Oberfläche
des biaxial gestreckten PET-Films durch ein wärmebeständiges Aufdampfverfahren unter
Verwendung von Siliciummonoxid (SiO) als eine Aufdampfquelle unter
der Einspeisung von Sauerstoffgas unter den folgenden Aufdampfbedingungen
gebildet.
-
Aufdampfbedingungen
-
- Vakuumgrad in der Vakuumkammer: 1,33 × 10–2 Pa
(1 × 10–4 Torr)
- Vakuumgrad in der Wickelkammer: 1,33 × 10–2 Pa
- Filmbewegungsgeschwindigkeit: 100 m/min
- Oberfläche
für die
Aufdampfung: ankerbeschichtete Oberfläche
-
(2)
Als nächstes
wurden ultrafeine Titanoxidteilchen (Teilchendurchmesser 0,01 bis
0,06 μm,
3 Gew.-%) als UV-Absorber und ein Benzophenon-UV-Absorber (1 Gew.-%),
ebenso als der UV-Absorber, ein gehinderter Amin-Photostabilisator (1
Gew.-%) als ein Photostabilisator und andere notwendige Zusatzstoffe zu
einem Polypropylenharz zugegeben. Das Gemisch wurde kräftig geknetet,
um eine Polypropylenharzzusammensetzung herzustellen, die dann durch
einen T-Düsenextruder
schmelzextrudiert wurde, um einen 80 μm-dicken transparenten nicht
gestreckten Polypropylenharzfilm herzustellen. Ferner wurden beide
Seiten des transparenten nicht gestreckten Polypropylenharzfilms
durch ein herkömmliches
Verfahren einer Koronaentladungsbehandlung unterzogen, um koronabehandelte
Oberflächen
zu bilden.
-
(3)
Der biaxial gestreckte PET-Film mit einem 800 Ångström-dicken aufgedampften Siliciumoxidfilm und
der 80 μm-dicke
transparente nicht gestreckte Polypropylenharzfilm wurden bereitgestellt.
Ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff, in den ein vernetzendes
Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel, das einen Benzophenon-UV-Absorber
(2 Gew.-%) als einen UV-Absorber enthält, eingeführt worden ist, wurde auf eine
koronabehandelte Oberfläche
des transparenten nicht gestreckten Polypropylenharzfilms mit einer
Beschichtungsdicke von 5,0 g/m2 auf Trockenbasis
gravurwalzenbeschichtet, um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film mit einem darauf gebildeten
800 Ångström dicken aufgedampften
Siliciumoxidfilm, der vorstehend hergestellt wurde, auf die Oberseite
der vorstehend gebildeten Laminierhaftlage gebracht, so daß die Oberfläche des
800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilms der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die Trockenlaminierung der beiden Filme folgte.
-
(4)
Separat wurde ein anderer transparenter nicht gestreckter Polypropylenharzfilm,
wie in dem vorstehenden Schritt (2) hergestellt, bereitgestellt.
Auf dieselbe Weise wie in dem vorstehenden Schritt (3) wurde ein
Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff, in den ein vernetzendes Netzwerk
aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel, das einen Benzophenon-UV-Absorber
(2 Gew.-%) als einen UV-Absorber enthält, eingeführt worden ist, auf die koronabehandelte
Oberfläche
dieses transparenten nicht gestreckten Polypropylenharzfilms mit
einer Beschichtungsdicke von 5,0 g/m2 auf
Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet, um eine Laminierhaftlage zu
bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film mit einem 800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilm, der darauf gebildet wurde, der zur Überlagerung
in dem vorstehenden Schritt (2) der Trockenlaminierung unterzogen
wurde, auf die Oberseite der vorstehend gebildeten Laminierhaftlage
gebracht, so daß die
koronabehandelte Oberfläche
des biaxial gestreckten PET-Films der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die beiden Filme trockenlaminiert wurden, um eine Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
-
(5)
Als nächstes
wurde die Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul, wie vorstehend hergestellt, zur Herstellung eines
Solarzellenmoduls verwendet. Genauer gesagt wurden eine 3 mm-dicke
Glasplatte, eine 400 μm-dicke
Ethylen-Vinylacetat-Copolymer-Schicht,
Zellfäden,
in denen eine Vielzahl kristalliner Si-basierender Solarzellenelemente
durch einen Bleidraht in Reihe verbunden sind, eine 400 μm-dicke Ethylen-Vinylacetat-Copolymer-Schicht
und die Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul übereinander gestapelt,
so daß die
Oberfläche
eines der transparenten nicht gestreckten Polypropylenharzfilme
nach innen zeigte, die Oberfläche
des Solarzellenelements nach oben zeigte und die Endfläche des
Laminats mit einem Siegelmaterial aus Butylkautschuk und einem Aluminiumrahmen
bedeckt wurde, gefolgt vom Wärmeintegralformen,
um ein Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
-
Beispiel C2
-
(1)
Der biaxial gestreckte PET-Film und der transparente nicht gestreckte
Polypropylenharzfilm, wie in Beispiel C1 hergestellt, wurden bereitgestellt.
Ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff,
in den ein vernetzendes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel,
das einen Benzophenon-UV-Absorber (2 Gew.-%) als einen UV-Absorber
enthält,
eingeführt
worden ist, wurden auf eine koronabehandelte Oberfläche des
transparenten nicht gestreckten Polypropylenfilms mit einer Beschichtungsdicke
von 5,0 g/m2 auf Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet,
um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film auf die Oberseite der vorstehend
gebildeten Laminierhaftlage gebracht, so daß die Oberfläche des
aufgedampften Siliciumoxidfilms der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die beiden Filme trockenlaminiert wurden.
-
(2)
Als nächstes
wurde auf dieselbe Weise wie vorstehend beschrieben, ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff,
in den ein vernetzendes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel,
das einen Benzophenon-UV-Absorber (2 Gew.-%) als einen UV-Absorber
enthält,
eingeführt
worden ist, auf die koronabehandelte Oberfläche des trockenlaminierten
biaxial gestreckten PET-Films mit einer Beschichtungsdicke von 5,0
g/m2 auf Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet,
um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film mit einem aufgedampften Siliciumoxidfilm,
der darauf gebildet wurde, hergestellt wie in Beispiel C1, auf die
Oberseite der vorstehend gebildeten Laminierhaftlage gebracht, so
daß die
Oberfläche
des aufgedampften Siliciumoxidfilms der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die beiden Filme trockenlaminiert wurden, um den biaxial
gestreckten PET-Film mit einem 800 Angström dicken aufgedampften Siliciumoxidfilm,
der darauf gebildet wurde, zu überlagern.
-
(3)
Separat wurde ein anderer transparenter nicht gestreckter Polypropylenharzfilm,
wie in Beispiel C1 verwendet, bereitgestellt. Auf dieselbe Weise
wie vorstehend beschrieben, wurde ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff,
in den ein vernetztes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel,
das einen Benzophenon-UV-Absorber
(2 Gew.-%) als einen UV-Absorber enthält, eingeführt worden ist, auf eine koronabehandelte
Oberfläche
des transparenten nicht gestreckten Polypropylenfilms auf eine Beschichtungsdicke von
5,0 g/m2 auf Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet,
um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film in dem vorstehenden Schritt
(2) auf die Oberseite der vorstehend gebildeten Laminierhaftlage
gebracht, so daß die koronabehandelte
Oberfläche
des biaxial gestreckten PET-Films der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die beiden Filme trockenlaminiert wurden, um eine Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
-
(4)
Als nächstes
wurde ein Solarzellenmodul auf dieselbe Weise wie in Beispiel C1
hergestellt, außer daß die vorstehende
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul verwendet wurde.
-
Beispiel C3
-
(1)
Titanoxid (5 Gew.-%) als ein Weißmacher, ultrafeine Titanoxidteilchen
(Teilchendurchmesser 0,01 bis 0,06 μm, 3 Gew.-%) als ein UV-Absorber
und ein Benzophenon-UV-Absorber (1 Gew.-%), ebenso als der UV-Absorber,
ein gehinderter Amin-Photostabilisator
(1 Gew.-%) als ein Photostabilisator und andere notwendige Zusatzstoffe
wurden zu einem Polypropylenharz zugegeben. Das Gemisch wurde kräftig geknetet,
um eine Polypropylenharzzusammensetzung herzustellen, die dann durch
einen T-Düsenextruder
schmelzextrudiert wurde, um einen 60 μm-dicken weiß gefärbten nicht gestreckten Polypropylenharzfilm
herzustellen. Ferner wurden beide Seiten des weiß gefärbten nicht gestreckten Polypropylenharzfilms
durch ein herkömmliches Verfahren
einer Koronaentladungsbehandlung unterzogen, um koronabehandelte
Oberflächen
zu bilden.
-
(2)
Ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff, in den ein vernetzendes
Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel, das einen Benzophenon-UV-Absorber
(2 Gew.-%) als einen UV-Absorber enthält, eingeführt worden ist, wurde auf die
koronabehandelte Oberfläche
des weiß gefärbten nicht
gestreckten Polypropylenharzfilms mit einer Beschichtungsdicke von
5,0 g/m2 auf Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet, um
eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film mit einem aufgedampften Siliciumoxidfilm,
der darauf gebildet wurde, wie in Beispiel C1 verwendet, auf die
Oberseite der vorstehend gebildeten Laminierhaftlage gebracht, so
daß die
Oberfläche des
aufgedampften Siliciumoxidfilms der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die beiden Filme trockenlaminiert wurden.
-
(3)
Separat wurde der transparente nicht gestreckte Polypropylenharzfilm,
wie in Beispiel C1 verwendet, bereitgestellt. Auf dieselbe Weise
wie vorstehend beschrieben, wurde ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff,
in den ein vernetztes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel,
das einen Benzophenon-UV-Absorber
(2 Gew.-%) als einen UV-Absorber enthält, eingeführt worden ist, auf eine koronabehandelte Oberfläche des
transparenten nicht gestreckten Polypropylenharzfilms mit einer
Beschichtungsdicke von 5,0 g/m2 auf Trockenbasis
gravurwalzenbeschichtet, um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film, der in dem vorstehenden Schritt
(2) der Trockenlaminierung unterzogen wurde, auf die Oberseite der
vorstehend gebildeten Laminierhaftlage gebracht, so daß die koronabehandelte
Oberfläche
des biaxial gestreckten PET-Films der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die beiden Filme trockenlaminiert wurden, um eine Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
-
(4)
Als nächstes
wurde ein Solarzellenmodul auf dieselbe Weise wie in Beispiel C1
hergestellt, außer daß die vorstehende
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul verwendet wurde.
-
Beispiel C4
-
(1)
Der weiß gefärbte nicht
gestreckte Polypropylenharzfilm, wie er in Beispiel C3 verwendet
wurde, wurde bereitgestellt. Ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff,
in den ein vernetzendes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel,
das einen Benzophenon-UV-Absorber (2 Gew.-%) als einen UV-Absorber enthält, eingeführt worden
ist, wurde auf die koronabehandelte Oberfläche des weiß gefärbten nicht gestreckten Polypropylenharzfilms
mit einer Beschichtungsdicke von 5,0 g/m2 auf
Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet, um eine Laminierhaftlage zu
bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film mit dem aufgedampften Siliciumoxidfilm,
der darauf gebildet wurde, wie er in Beispiel C3 verwendet wurde,
auf die Oberseite der vorstehend gebildeten Laminierhaftlage gebracht,
so daß die
Oberfläche
des aufgedampften Siliciumoxidfilms der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die beiden Filme trockenlaminiert wurden.
-
(2)
Als nächstes
wurde auf dieselbe Weise wie vorstehend beschrieben, ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff,
in den ein vernetzendes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel,
das einen Benzophenon-UV-Absorber (2 Gew.-%) als einen UV-Absorber
enthält,
eingeführt
worden ist, wurde auf die koronabehandelte Oberfläche des
trockenlaminierten biaxial gestreckten PET-Films mit einer Beschichtungsdicke
von 5,0 g/m2 auf Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet,
um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde ein anderer biaxial gestreckter PET-Film mit einem aufgedampften
Siliciumoxidfilm, der darauf gebildet wurde, hergestellt wie in
Beispiel C1, auf die Oberseite der vorstehend gebildeten Laminierhaftlage
gebracht, so daß die
Oberfläche
des aufgedampften Siliciumoxidfilms der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die beiden Filme trockenlaminiert wurden, um den biaxial
gestreckten PET-Film mit einem darauf gebildeten 800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilm zu überlagern.
-
(3)
Separat wurde ein transparenter nicht gestreckter Polypropylenharzfilm,
wie in Beispiel C1 verwendet, bereitgestellt. Auf dieselbe Weise
wie vorstehend beschrieben, wurde ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff,
in den ein vernetzendes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel,
das einen Benzophenon-UV-Absorber
(2 Gew.-%) als einen UV-Absorber enthält, eingeführt worden ist, auf eine koronabehandelte
Oberfläche
des transparenten nicht gestreckten Polypropylenharzfilms mit einer
Beschichtungsdicke von 5,0 g/m2 auf Trockenbasis
gravurwalzenbeschichtet, um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film, der in dem vorstehenden Schritt
(2) der Trockenlaminierung unterzogen wurde, auf die Oberseite der
vorstehend gebildeten Laminierhaftlage gebracht, so daß die koronabehandelte
Oberfläche
des biaxial gestreckten PET-Films der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die beiden Filme trockenlaminiert wurden, um eine Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
-
(4)
Als nächstes
wurde ein Solarzellenmodul auf dieselbe Weise wie in Beispiel C1
hergestellt, außer daß die vorstehende
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul verwendet wurde.
-
Beispiel C5
-
(1)
Ruß (5
Gew.-%), das heißt
ein Schwärzungsmittel
als ein Farbzusatzstoff, ultrafeine Titanoxidteilchen (Teilchendurchmesser
0,01 bis 0,06 μm,
3 Gew.-%) als ein UV-Absorber und ein Benzophenon-UV-Absorber (1
Gew.-%), ebenso als der UV-Absorber,
ein gehinderter Amin-Photostabilisator (1 Gew.-%) als ein Photostabilisator
und andere notwendige Zusatzstoffe wurden zu einem Polypropylenharz
zugegeben. Das Gemisch wurde kräftig
geknetet, um eine Polypropylenharzzusammensetzung herzustellen,
die dann durch einen T-Düsenextruder
schmelzextrudiert wurde, um einen 60 μm-dicken schwarz gefärbten nicht
gestreckten Polypropylenharzfilm herzustellen. Ferner wurden beide
Seiten des schwarz gefärbten
nicht gestreckten Polypropylenharzfilms durch ein herkömmliches
Verfahren einer Koronaentladungsbehandlung unterzogen, um koronabehandelte
Oberflächen
zu bilden.
-
(2)
Ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff, in den ein vernetzendes
Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel, das einen Benzophenon-UV-Absorber
(2 Gew.-%) als einen UV-Absorber enthält, eingeführt worden ist, wurde auf die
koronabehandelte Oberfläche
des schwarz gefärbten
nicht gestreckten Polypropylenharzfilms mit einer Beschichtungsdicke
von 5,0 g/m2 auf Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet,
um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film mit einem aufgedampften Siliciumoxidfilm,
der darauf gebildet wurde, wie in Beispiel C1 verwendet, auf die
Oberseite der vorstehend gebildeten Laminierhaftlage gebracht, so
daß die
Oberfläche
des aufgedampften Siliciumoxidfilms der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die beiden Filme trockenlaminiert wurden.
-
(3)
Separat wurde der transparente nicht gestreckte Polypropylenharzfilm,
wie in Beispiel C1 verwendet, bereitgestellt. Auf dieselbe Weise
wie vorstehend beschrieben, wurde ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff,
in den ein vernetzendes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel,
das einen Benzophenon-UV-Absorber
(2 Gew.-%) als einen UV-Absorber enthält, eingeführt worden ist, auf eine koronabehandelte
Oberfläche
des transparenten nicht gestreckten Polypropylenharzfilms mit einer
Beschichtungsdicke von 5,0 g/m2 auf Trockenbasis
gravurwalzenbeschichtet, um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film, der in dem vorstehenden Schritt
(2) der Trockenlaminierung unterzogen wurde, auf die Oberseite der
vorstehend gebildeten Laminierhaftlage gebracht, so daß die koronabehandelte
Oberfläche
des biaxial gestreckten PET-Films der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die beiden Filme trockenlaminiert wurden, um eine Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
-
(4)
Als nächstes
wurde ein Solarzellenmodul auf dieselbe Weise wie in Beispiel C1
hergestellt, außer daß die vorstehende
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul verwendet wurde.
-
Beispiel C6
-
(1)
Der schwarz gefärbte
nicht gestreckte Polypropylenharzfilm, wie er in Beispiel C5 verwendet
wurde, wurde bereitgestellt. Ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff,
in den ein vernetzendes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel,
das einen Benzophenon-UV-Absorber (2 Gew.-%) als einen UV-Absorber
enthält,
eingeführt
worden ist, wurde auf die koronabehandelte Oberfläche des
schwarz ge färbten
nicht gestreckten Polypropylenharzfilms mit einer Beschichtungsdicke
von 5,0 g/m2 auf Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet,
um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film mit dem aufgedampften Siliciumoxidfilm,
der darauf gebildet wurde, wie er in Beispiel C1 verwendet wurde,
auf die Oberseite der vorstehend gebildeten Laminierhaftlage gebracht,
so daß die
Oberfläche
des aufgedampften Siliciumoxidfilms der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die beiden Filme trockenlaminiert wurden.
-
(2)
Als nächstes
wurde auf dieselbe Weise wie vorstehend beschrieben, ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff,
in den ein vernetzendes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel,
das einen Benzophenon-UV-Absorber (2 Gew.-%) als einen UV-Absorber
enthält,
eingeführt
worden ist, auf die koronabehandelte Oberfläche des trockenlaminierten
biaxial gestreckten PET-Films mit einer Beschichtungsdicke von 5,0
g/m2 auf Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet,
um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde ein anderer biaxial gestreckter PET-Film mit einem aufgedampften
Siliciumoxidfilm, der darauf gebildet wurde, hergestellt wie in
Beispiel C1, auf die Oberseite der vorstehend gebildeten Laminierhaftlage
gebracht, so daß die
Oberfläche
des aufgedampften Siliciumoxidfilms der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die beiden Filme trockenlaminiert wurden, um den biaxial
gestreckten PET-Film mit einem darauf gebildeten 800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilm zu überlagern.
-
(3)
Separat wurde der transparente nicht gestreckte Polypropylenharzfilm,
wie in Beispiel C1 verwendet, bereitgestellt. Auf dieselbe Weise
wie vorstehend beschrieben, wurde ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff,
in den ein vernetzendes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel,
das einen Benzophenon-UV-Absorber
(2 Gew.-%) als einen UV-Absorber enthält, eingeführt worden ist, auf eine koronabehandelte
Oberfläche
des transparenten nicht gestreckten Polypropylen harzfilms mit einer
Beschichtungsdicke von 5,0 g/m2 auf Trockenbasis
gravurwalzenbeschichtet, um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film, der in dem vorstehenden Schritt
(2) der Trockenlaminierung unterzogen wurde, auf die Oberseite der
vorstehend gebildeten Laminierhaftlage gebracht, so daß die koronabehandelte
Oberfläche
des biaxial gestreckten PET-Films der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die beiden Filme trockenlaminiert wurden, um eine Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
-
(4)
Als nächstes
wurde ein Solarzellenmodul auf dieselbe Weise wie in Beispiel C1
hergestellt, außer daß die vorstehende
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul verwendet wurde.
-
Beispiel C7
-
(1)
Ein 12 μm-dicker,
biaxial gestreckter Polyethylenterephthalatfilm, in dem beide Oberflächen koronabehandelt
wurden, wurde als ein Substratfilm bereitgestellt. Der Substratfilm
wurde auf einer Abgabewalze in einem chemischen Plasmaaufdampfer
angebracht, und ein 800 Ångström dicker
(80 nm-dicker) aufgedampfter Film aus Siliciumoxid wurde auf einer
koronabehandelten Oberfläche
des biaxial gestreckten Polyethylenterephthalatfilms unter den folgenden
Bedingungen gebildet.
-
Aufdampfbedingungen
-
Reaktionsgasmischverhältnis:
Hexamethyldisiloxan
: Sauerstoffgas : Helium = 1 : 10 : 10 (Einheit: slm)
Vakuumgrad
in der Vakuumkammer: 5,0 × 10–6 mbar
Vakuumgrad
in der Aufdampfkammer: 6,0 × 10–2 mbar
Energie,
die an die Kühl/Elektrodentrommel
angelegt wurde: 20 kW
Filmbewegungsgeschwindigkeit: 80 m/min
-
(2)
Dann wurde ein weiß gefärbter nicht
gestreckter Polypropylenharzfilm, wie er in Beispiel C4 verwendet
wurde, bereitgestellt. Ein härtbarer
Zweikomponenten- Urethanlaminierhaftstoff,
der einen Benzophenon-UV-Absorber (2 Gew.-%) als einen UV-Absorber
enthält,
wurde auf eine koronabehandelte Oberfläche des weiß gefärbten nichtgestreckten Polyproyplenharzfilms
mit einer Beschichtungsdicke von 5,0 g/m2 auf
Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet, um eine Laminierhaftlage zu
bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte Polyethylenterephthalatfilm mit einem
800 Ångström dicken aufgedampften
Siliciumoxidfilm, der darauf gebildet wurde, hergestellt wie in
dem vorstehenden Schritt (1), auf die Oberseite der vorstehend gebildeten
Laminierhaftlage gebracht, so daß Oberfläche des 800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilms der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die Trockenlaminierung der beiden Filme folgte.
-
(3)
Als nächstes
wurde auf dieselbe Weise wie vorstehend beschrieben ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff,
in den ein vernetzendes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel,
das einen Benzophenon-UV-Absorber (2 Gew.-%) als einen UV-Absorber
enthält,
eingeführt
worden ist, auf die koronabehandelte Oberfläche des trockenlaminierten
biaxial gestreckten PET-Films mit einer Beschichtungsdicke von 5,0
g/m2 auf Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet,
um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde ein anderer biaxial gestreckter PET-Film mit einem aufgedampften
Siliciumoxidfilm, der darauf gebildet wurde, hergestellt wie in
dem vorstehenden Schritt (1), auf die Oberseite der vorstehend gebildeten
Laminierhaftlage aufgebracht, so daß die Oberfläche des
aufgedampften Siliciumoxidfilms in dem biaxial gestreckten PET-Film
der Oberfläche
der Laminierhaftlage zugewandt war, wonach die Trockenlaminierung
der beiden Filme folgte, um den biaxial gestreckten PET-Film mit einem darauf
gebildeten 800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilm zu überlagern.
-
(4)
Separat wurde der transparente nicht gestreckte Polypropylenharzfilm,
wie in Beispiel C1 hergestellt, bereitgestellt. Auf dieselbe Weise
wie vorstehend beschrieben, wurde ein härtbarer Zweikomponenten-Urethanlaminierhaftstoff,
der einen Ben zophenon-UV-Absorber (2 Gew.-%) als einen UV-Absorber
enthält, auf
eine koronabehandelte Oberfläche
des transparenten nicht gestreckten Polypropylenharzfilms mit einer Beschichtungsdicke
von 5,0 g/m2 auf Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet,
um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte Polyethylenterephthalatfilm mit einem
800 Angström
dicken aufgedampften Siliciumoxidfilm, der darauf gebildet wurde,
welcher der Trockenlaminierung in dem vorstehenden Schritt (3) unterzogen
wurde, auf die Oberseite der vorstehend gebildeten Laminierhaftlage
gebracht, so daß die
koronabehandelte Oberfläche
des biaxial gestreckten Polyethylenterephthalatfilms der Oberfläche der Laminierhaftlage
zugewandt war, wonach die Trockenlaminierung der beiden Filme folgte,
um eine Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
-
(5)
Als nächstes
wurde ein Solarzellenmodul auf dieselbe Weise wie in Beispiel C1,
hergestellt, außer daß die vorstehende
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul verwendet wurde.
-
Beispiel C8
-
(1)
Ein 12 μm-dicker,
biaxial gestreckter Polyethylenterephthalatfilm, in dem beide Oberflächen koronabehandelt
wurden, wurde als ein Substratfilm bereitgestellt. Der biaxial gestreckte
Polyethylenterephthalatfilm wurde zuerst auf einer Abgabewalze in
einem Aufwickelaufdampfer angebracht. Der biaxial gestreckte Polyethylenterephthalatfilm
wurde dann abgewickelt und ein 800 Ångström dicker (80 nm-dicker), aufgedampfter Film
aus Siliciumoxid wurde auf einer koronabehandelten Oberfläche des
biaxial gestreckten Polyethylenterephthalatfilms durch ein Elektronenstrahlen
(ES)-Wärmeaufdampfverfahren
unter Verwendung von Siliciummonoxid (SiO) als eine Aufdampfquelle
unter Einspeisung von Sauerstoffgas unter den folgenden Aufdampfbedingungen
gebildet.
-
Aufdampfbedingungen
-
- Vakuumgrad in der Vakuumkammer: 1,33 × 10–2 Pa(1 × 10–4 Torr)
- Vakuumgrad in der Aufwickelkammer: 1,33 × 10–2 Pa
- Elektronenstrahlenenergie: 25 kW
- Filmbewegungsgeschwindigkeit: 400 m/min
- Oberfläche
für die
Aufdampfung: koronabehandelte Oberfläche
-
(2)
Dann wurde ein weiß gefärbter nicht
gestreckter Polypropylenharzfilm, wie er in Beispiel C4 verwendet
wurde, bereitgestellt. Ein härtbarer
Zweikomponenten-Urethanlaminierhaftstoff,
der einen Benzophenon-UV-Absorber (2,0 Gew.-%) als einen UV-Absorber
enthält,
wurde auf eine koronabehandelte Oberfläche des weißgefärbten nicht gestreckten Polypropylenharzfilms
mit einer Beschichtungsdicke von 5,0 g/m2 auf
Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet, um eine Laminierhaftlage zu
bilden.
-
Als
nächstes
wurde ein anderer biaxial gestreckter Polyethylenterephthalatfilm
mit einem 800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilm, der darauf gebildet wurde, hergestellt
wie in dem vorstehenden Schritt (1), auf die Oberseite der vorstehend
gebildeten Laminierhaftlage gebracht, so daß Oberfläche des 800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilms der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die Trockenlaminierung der beiden Filme folgte, um den
biaxial gestreckten PET-Film mit einem darauf gebildeten 800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilm zu überlagern.
-
(3)
Separat wurde ein anderer transparenter nicht gestreckter Polypropylenharzfilm,
wie in Beispiel C1 verwendet, bereitgestellt. Auf dieselbe Weise,
wie vorstehend beschrieben, wurde ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff,
in den ein vernetzendes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel,
das einen Benzophenon-UV-Absorber (2 Gew.-%) als einen UV-Absorber
enthält,
eingeführt
worden ist, auf eine koronabehandelte Oberfläche des transparenten nicht
gestreckten Polypropylenharzfilms mit einer Beschichtungsdicke von
5,0 g/m2 auf Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet,
um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film, welcher der Trockenlaminierung
in dem vorstehenden Schritt (2) unterzogen wurde, auf die Oberseite
der vorstehend gebildeten Laminierhaftlage gebracht, so daß die koronabehandelte
Oberfläche
des biaxial gestreckten Polyethylenterephthalatfilms der Oberfläche der
Laminierhaftlage zugewandt war, wonach die Trockenlaminierung der
beiden Filme folgte, um eine Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
-
(4)
Als nächstes
wurde ein Solarzellenmodul auf dieselbe Weise wie in Beispiel C1,
hergestellt, außer daß die vorstehende
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul verwendet wurde.
-
Beispiel C9
-
(1)
Der weiß gefärbte nicht
gestreckte Polypropylenharzfilm, wie er in Beispiel C4 verwendet
wurde, wurde bereitgestellt. Ein härtbarer Zweikomponenten-Urethanlaminierhaftstoff,
der einen Benzophenon-UV-Absorber (2,0 Gew.-%) als einen UV-Absorber
enthält,
wurde auf eine koronabehandelte Oberfläche des weiß gefärbten nicht gestreckten Polypropylenharzfilms
mit einer Beschichtungsdicke von 5,0 g/m2 auf Trockenbasis
gravurwalzenbeschichtet, um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte Polyethylenterephthalatfilm mit einem
800 Ångström dicken aufgedampften
Siliciumoxidfilm, der darauf gebildet wurde, hergestellt wie in
Beispiel C8, auf die Oberseite der vorstehend gebildeten Laminierhaftlage
gebracht, so daß die
Oberfläche
des 800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilms der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die Trockenlaminierung der beiden Filme folgte, um den
biaxial gestreckten PET-Film mit einem darauf gebildeten 800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilm zu überlagern.
-
(2)
Als nächstes
wurde auf dieselbe Weise wie vorstehend beschrieben, ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff,
in den ein vernetzendes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel,
das einen Benzophenon-UV-Absorber (2 Gew.-%) als einen UV-Absorber
enthält,
eingeführt
worden ist, auf die koronabehandelte Oberfläche des trockenlaminierten
biaxial gestreckten PET-Films mit einer Beschichtungsdicke von 5,0
g/m2 auf Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet,
um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde ein anderer biaxial gestreckter PET-Film mit einem aufgedampften
Siliciumoxidfilm, hergestellt wie in Beispiel C8, auf die Oberseite
des getrockneten laminierten biaxial gestreckten PET-Films mit der
darauf gebildeten Laminierhaftlage aufgebracht, so daß die Oberfläche des
aufgedampften Siliciumoxidfilms in dem biaxial gestreckten PET-Film
der Oberfläche
der Laminierhaftlage zugewandt war, wonach die Trockenlaminierung
der beiden Filme folgte, um den biaxial gestreckten PET-Film mit
einem darauf gebildeten 800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilm zu überlagern.
-
(3)
Separat wurde der transparente nicht gestreckte Polypropylenharzfilm,
wie in Beispiel C1 verwendet, bereitgestellt. Auf dieselbe Weise
wie vorstehend beschrieben, wurde ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff,
in den ein vernetzendes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel,
das einen Benzophenon-UV-Absorber
(2 Gew.-%) als einen UV-Absorber enthält, eingeführt worden ist, auf eine koronabehandelte
Oberfläche
des transparenten nicht gestreckten Polypropylenharzfilms mit einer
Beschichtungsdicke von 5,0 g/m2 auf Trockenbasis
gravurwalzenbeschichtet, um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film, der in dem vorstehenden Schritt
(2) der Trockenlaminierung unterzogen wurde, auf die Oberseite der
vorstehend gebildeten Laminierhaftlage gebracht, so daß die koronabehandelte
Oberfläche
des biaxial gestreckten PET-Films der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die beiden Filme trockenlaminiert wurden, um eine Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
-
(4)
Als nächstes
wurde ein Solarzellenmodul auf dieselbe Weise wie in Beispiel C1
hergestellt, außer daß die vorstehende
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul verwendet wurde.
-
Beispiel C10
-
(1)
Ein Blaupigment (ein Bläuungsmittel)
(5 Gew.-%) als ein Farbzusatzstoff und ein Benzophenon-UV-Absorber
(1 Gew.-%) als der UV-Absorber, ein gehinderter Amin-Photostabilisator
(1 Gew.-%) als ein Photostabilisator und andere notwendige Zusatzstoffe
wurden zu einem Polypropylenharz zugegeben. Das Gemisch wurde kräftig geknetet,
um eine Polypropylenharzzusammensetzung herzustellen, die dann durch
einen T-Düsenextruder
schmelzextrudiert wurde, um einen 80 μm-dicken blau gefärbten nicht
gestreckten Polypropylenharzfilm herzustellen. Ferner wurden beide
Seiten des blau gefärbten
nicht gestreckten Polypropylenharzfilms durch ein herkömmliches
Verfahren einer Koronaentladungsbehandlung unterzogen, um koronabehandelte
Oberflächen
zu bilden.
-
(2)
Dann wurde der blau gefärbte
Polypropylenharzfilm bereitgestellt. Ein härtbarer Zweikomponenten-Urethanlaminierhaftstoft,
der einen Benzophenon-UV-Absorber (2,0 Gew.-%) als einen UV-Absorber
enthält,
wurde auf eine koronabehandelte Oberfläche des blau gefärbten nicht
gestreckten Polypropylenharzfilms mit einer Beschichtungsdicke von
5,0 g/m2 auf Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet,
um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte Polyethylenterephthalatfilm mit einem
800 Ångström dicken aufgedampften
Siliciumoxidfilm, der darauf gebildet wurde, hergestellt wie in
Beispiel C1, auf die Oberseite der vorstehend gebildeten Laminierhaftlage
gebracht, so daß die
Oberfläche
des 800 Ångström dicken
aufgedampften Siliciumoxidfilms der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die Trockenlaminierung der beiden Filme folgte.
-
(3)
Als nächstes
wurde auf dieselbe Weise, wie vorstehend beschrieben, ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff,
in den ein vernetzendes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel,
das einen Benzophenon-UV-Absorber (2 Gew.-%) als einen UV-Absorber
enthält,
eingeführt
worden ist, auf die koronabehandelte Oberfläche des trockenlaminierten
biaxial gestreckten PET-Films mit einer Beschichtungsdicke von 5,0
g/m2 auf Trockenbasis gravurwalzenbeschichtet,
um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde ein anderer biaxial gestreckter PET-Film mit einem aufgedampften
Siliciumoxidfilm, hergestellt wie in Beispiel C1, auf die Oberseite
des getrockneten laminierten biaxial gestreckten PET-Films mit der
darauf gebildeten Laminierhaftlage aufgebracht, so daß die Oberfläche des
aufgedampften Siliciumoxidfilms in dem biaxial gestreckten PET-Film
der Oberfläche
der Laminierhaftlage zugewandt war, wonach die Trockenlaminierung
der beiden Filme folgte, um den biaxial gestreckten PET-Film mit
einem darauf gebildeten 800 Ångström-dicken,
aufgedampften Siliciumoxidfilm zu überlagern.
-
(4)
Separat wurde der transparente nicht gestreckte Polypropylenharzfilm,
wie in Beispiel C1 verwendet, bereitgestellt. Auf dieselbe Weise
wie vorstehend beschrieben, wurde ein Styrol-Butadien-Kautschukhaftstoff,
in den ein vernetzendes Netzwerk aus einem aromatischen Isocyanathärtungsmittel,
das einen Benzophenon-UV-Absorber
(2 Gew.-%) als einen UV-Absorber enthält, eingeführt worden ist, auf eine koronabehandelte
Oberfläche
des transparenten nicht gestreckten Polypropylenharzfilms mit einer
Beschichtungsdicke von 5,0 g/m2 auf Trockenbasis
gravurwalzenbeschichtet, um eine Laminierhaftlage zu bilden.
-
Als
nächstes
wurde der biaxial gestreckte PET-Film, der in dem vorstehenden Schritt
(3) der Trockenlaminierung unterzogen wurde, auf die Oberseite der
vorstehend gebildeten Laminierhaftlage gebracht, so daß die koronabehandelte
Oberfläche
des biaxial gestreckten PET-Films der Oberfläche der Laminierhaftlage zugewandt
war, wonach die beiden Filme trockenlaminiert wurden, um eine Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
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(5)
Als nächstes
wurde ein Solarzellenmodul auf dieselbe Weise wie in Beispiel C1
hergestellt, außer daß die vorstehende
Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul verwendet wurde.
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Vergleichsbeispiel 1
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Eine
3-mm-dicke Glasplatte, eine 600 μm-dicke
Ethylen-Vinylacetat-Copolymerschicht,
Zellstränge,
in denen eine Vielzahl kristalliner Si-basierender Solarzellenelemente
durch einen Bleidraht in Reihe verbunden sind, eine 400 μm-dicke Ethylen-Vinylacetat-Copolymerschicht
und ein Laminat mit einer dreilagigen Struktur aus einem 38 μm-dicken
weißen
Polyvinylfluoridharzfilm, einer 35 μm-dicken Aluminiumfolie und
einem 38 μm-dicken
Polyvinylfluoridharzfilm wurden aufeinander gestapelt, so daß die Oberfläche des
Solarzellenelements nach oben zeigte und die Endfläche des
Laminats mit einem Siegelmaterial aus Butylkautschuk und einem Aluminiumrahmen
bedeckt war, gefolgt vom Wärmeintegralformen,
um ein Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
-
Vergleichsbeispiel 2
-
Eine
3-mm-dicke Glasplatte, eine 600 μm-dicke
Ethylen-Vinylacetat-Copolymerschicht,
Zellstränge,
in denen eine Vielzahl kristalliner Si-basierender Solarzellenelemente
durch einen Bleidraht in Reihe verbunden sind, eine 400 μm-dicke Ethylen-Vinylacetat-Copolymerschicht
und eine 5 mm-dicke gefärbte
metallische Stahlschicht wurden aufeinander gestapelt, so daß die Oberfläche des
Solarzellenelements nach oben zeigte und die Endfläche des
Laminats mit einem Siegelmaterial aus Butylkautschuk und einem Aluminiumrahmen bedeckt
war, gefolgt vom Vakuumwärmeintegralformen,
um ein Solarzellenmodul gemäß der vorliegenden
Erfindung herzustellen.
-
Die
Konstruktionen der Rückseitenschutzschichten
für ein
Solarzellenmodul, die in den vorstehenden Beispielen und den Vergleichsbeispielen
hergestellt wurden, sind in Tabelle 1 zusammengefaßt. Tabelle
1 Konstruktion
der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul
-
Bewertung
-
Die
folgenden Eigenschaften für
die Rückseitenschutzschichten
für ein
Solarzellenmodul, hergestellt in den Beispielen A1 bis A4, B1 bis
B6 und C1 bis C10, und für
die Rückseitenschutzschichten
für ein
Solarzellenmodul, hergestellt in den Vergleichsbeispielen 1 und
2, wurden gemessen: (1) Wasserdampfdurchlässigkeit, (2) Output-Verringerungsrate,
(3) Zugfestigkeitserhalt, (4) laminierte Festigkeit, (5) Energieerzeugungseffizienz,
(6) Festigkeit der Bindung an den Füllstoff, (7) Kurzschlußwiderstand,
(8) Leichgewichtigkeitseigenschaften/Flexibilität, (9) Kostenkonkurrenzfähigkeit
und (10) Tageslichteigenschaften.
-
(1) Messung der Wasserdampfdurchlässigkeit
-
Die
Wasserdampfdurchlässigkeiten
der Rückseitenschutzschichten
für ein
Solarzellenmodul in den Beispielen 1 bis 10 gemäß der vorliegenden Erfindung
und die Wasserdampfdurchlässigkeiten
der Rückseitenschutzschichten
für ein
Solarzellenmodul, die in den Vergleichsbeispielen 1 bis 4 hergestellt
wurden, wurden mit einem Meßgerät (Modell:
Permatran, hergestellt von MOCON, USA) unter einer Temperatur von
40°C und
einer Feuchte von 90% r. F. gemessen, und die Ergebnisse wurden
verglichen und bewertet.
-
(2) Messung der Output-Verringerungsrate
-
Die
Solarzellenmodule wurden einem Umwelttest gemäß JIS C 8917–1989 unterzogen.
In diesem Fall wurde der photovoltaische Output vor und nach dem
Test gemessen.
-
(3) Messung der Zugfestigkeitserhaltung
-
Es
wurde ein Umwelttest unter einer Temperatur von 85°C, einer
Feuchtigkeit von 85% und 1.000 h durchgeführt. In diesem Fall wurde die
Zugfestigkeit vor und nach dem Test gemessen, verglichen und zur
Bestimmung der Zugfestigkeitserhaltung nach dem Test bewertet, indem
die Zugfestigkeit vor dem Test mit 100% vorausgesetzt wurde.
-
Für alle vorstehend
war die anfängliche
Zugfestigkeit nicht kleiner als 50 N/15 mm Breite.
-
Bei
der Messung wurden die Rückseitenschutzschichten
für ein
Solarzellenmodul in den Beispielen 1 bis 10 gemäß der vorliegenden Erfindung
und die Rückseitenschutzschichten
für ein
Solarzellenmodul, die in den Vergleichbeispielen 1 bis 4 hergestellt
wurden, in 15 mm Breite geschnitten, und die Zugfestigkeit wurde mit
einem Zugtester (Modell: Tensilon, hergestellt von A&D Co., Ltd.) gemessen,
und die Ergebnisse wurden bewertet.
-
(4) Messung der laminierten
Festigkeit
-
Für die Rückseitenschutzschichten
für ein
Solarzellenmodul, hergestellt in den Beispielen und Vergleichsbeispielen,
wurde eine 400 μm-dicke
Ethylen-Vinylacetat-Copolymerschicht
als eine Füllstofflage
auf eine Seite jeder der Rückseitenschutzschichten
laminiert. Die laminierten Schichten wurden dann in 15 mm Breite
geschnitten und die Ablösefestigkeit
der laminierten Fläche
jeder der laminierten Schichten wurde mit einem Zugtester (Modell:
Tensilon, hergestellt von A&D
Co., Ltd.) gemessen und bewertet.
-
(5) Energieerzeugungseffizienz
-
Die
Energieerzeugungseffizienz wurde bei einer Modultemperatur von 25 ± 2°C durch das
Anlegen eines Solarsimulators als eine künstliche Lichtquelle (AM 1,5)
gemäß JIS C
8914 gemessen.
-
(6) Bindungsfestigkeit
an den Füllstoff
-
Für die Rückseitenschutzschichten
für ein
Solarzellenmodul, hergestellt in den Beispielen und Vergleichsbeispielen,
wurden eine 400 μm-dicke
Ethylen-Vinylacetat-Copolymerschicht
als eine Füllstofflage
und eine Glasplatte in dieser Reihenfolge auf eine Seite jeder der
Rückseitenschutzschichten
laminiert. Die Laminate wurden dann aufgeschlitzt (Breite 15 mm)
und die Ablösefestigkeit
wurde an einer Ablösegrenzfläche der Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul und einer Füllstofflage
mit einem Zugtester (Modell: Tensilon, hergestellt von A&D Co., Ltd.) gemessen
und die Bindungsfestigkeit an den Füllstoff wurde bewertet.
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(7) Kurzschlußwiderstand
-
Auf
dieselbe Weise wie bei der Messung von (1) Wasserdampfdurchlässigkeit,
wurden die Solarzellenmodule einem Umwelttest gemäß JIS C
8917 unterzogen. Die Isoliereigenschaften wurden gemäß JIS C 8918
gemessen und die Ergebnisse der Messung der Isoliereigenschaften
vor dem Test wurden mit den Ergebnissen der Messung der Isoliereigenschaften
nach dem Test verglichen, und die Ergebnisse wurden bewertet. O:
Selbst nach dem Beschleunigungstest fand kein Kurzschluß statt,
und der Kurzschlußwiderstand war
gut, und X: aufgrund einer Verschlechterung des Substratfilms nach
dem Beschleunigungstest fand ein Kurzschluß in der Solarzelle oder dem
Aluminiumrahmenteil statt.
-
(8) Leichgewichtigkeitseigenschaften
-
Die
Leichtgewichtigkeitseigenschaften, die durch den Vergleich des Gewichts
pro Flächeneinheit
des Solarzellenmoduls bewertet wurden. O: die Gewichtslast auf den
Gebäudestrukturteil
zum Zeitpunkt der Installation des Solarzellenmoduls war klein; Δ: es war
etwas Gewichtslast vorhanden und X: die Gewichtslast war groß und in
einigen Fällen
sollte der Gebäudestrukturteil
verstärkt
werden.
-
(9) Kostenkonkurrenzfähigkeit
-
Die
Kosten pro Flächeneinheit
der Rückseitenschutzschichten
für ein
Solarzellenmodul wurden verglichen. Die Kostenkonkurrenzfähigkeit
wurde bewertet: ⊙ > O > Δ > X, wobei ⊙ die höchste Kostenkonkurrenzfähigkeit
und X die geringste Kostenkonkurrenzfähigkeit kennzeichnet.
⊙: hervorragend
O:
gut
Δ:
angemessen
X: schlecht
-
(10) Tageslichteigenschaften
-
Diese
Bewertung wurde unter der Maßgabe,
daß das
Solarzellenmodul an einer Stelle installiert wird, wo Tageslicht
erforderlich ist, zum Beispiel Arkaden, Lichtdächern, Wandoberflächen von
Gebäuden
und Verandas, durchgeführt.
Die Durchlässigkeit
des Solarzellenmoduls gegenüber
externem Licht wurde überprüft und bewertet: ⊙ > O > Δ > X, wobei 0 das höchste Niveau
an Tageslichteigenschaften und X das geringste Niveau an Tageslichteigenschaften
kennzeichnet.
⊙:
hervorragend
O: gut
Δ:
angemessen
X: schlecht
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Die
Ergebnisse der Bewertung werden in Tabelle 2 gezeigt. Tabelle
2 Ergebnisse
der Bewertung
-
In
Tabelle 2 wird die Wasserdampfdurchlässigkeit in g/m2/Tag·40°C·100% r.
F., die Output-Verringerungsrate in % (85°C, 85%, 1000 h), der Zugfestigkeitserhalt
in (85°C,
85 %, 1000 h) und die laminierte Festigkeit in N/15 mm Breite ausgedrückt.
-
ZUSAMMENFASSUNG
-
Es
wird eine Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul bereitgestellt, die hervorragende Festigkeit sowie
verschiedene Eigenschaften wie Witterungsbeständigkeit, Wärmebeständigkeit, Wasserfestigkeit,
Lichtbeständigkeit,
Winddruckbeständigkeit,
Hagelschauerbeständigkeit,
chemische Widerstandkraft, Feuchtigkeitsbeständigkeit, Antiverschmutzungseigenschaften,
Lichtreflektierbarkeit, Lichtdurchlässigkeitsvermögen und
Design aufweist, und insbesondere hinsichtlich der so genannten "Feuchtigkeitsbeständigkeit", was die Fähigkeit
ist, den Eintritt von Feuchtigkeit, Sauerstoff und dergleichen zu
verhindern, und der Haltbarkeit gegenüber der Leistungsverschlechterung
mit der Zeit, insbesondere gegenüber
dem hydrolytischen Abbau und dergleichen ausgezeichnet ist, und
auch hinsichtlich der Schutzfähigkeit
hervorragend ist. Es wird ebenso eine Rückseitenschutzschicht für ein Solarzellenmodul,
welche die Bestandskontrolle durch die richtige Verwendung der Vorderseite
und der Rückseite
der Schutzschicht in Abhängigkeit
der Anwendungen erleichtern kann und hinsichtlich Preis/Leistung
hervorragend ist, und ein Solarzellenmodul unter Verwendung derselben
bereitgestellt. Die Rückseitenschutzschicht
für ein
Solarzellenmodul umfaßt:
eine Aufbaueinheit, umfassend einen aufgedampften Film aus einem
anorganischen Oxid, bereitgestellt auf zumindest einer Seite eines
Substrats; und eine transparente oder transluzente wärmebeständige Polyolefinharzlage,
bereitgestellt auf beiden Seiten der Aufbaueinheit.
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