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DE10393171T5 - Kugelsitzeinlass-/-Auslassventil - Google Patents

Kugelsitzeinlass-/-Auslassventil Download PDF

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DE10393171T5
DE10393171T5 DE2003193171 DE10393171T DE10393171T5 DE 10393171 T5 DE10393171 T5 DE 10393171T5 DE 2003193171 DE2003193171 DE 2003193171 DE 10393171 T DE10393171 T DE 10393171T DE 10393171 T5 DE10393171 T5 DE 10393171T5
Authority
DE
Germany
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valve
seat
rounded
valve seat
inlet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2003193171
Other languages
English (en)
Inventor
Robert J. Avon Herbst
Thanh Brunswick Ho
Duane R. Wellington Johnson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bendix Commercial Vehicle Systems LLC
Original Assignee
Bendix Commercial Vehicle Systems LLC
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Publication date
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Publication of DE10393171T5 publication Critical patent/DE10393171T5/de
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/10Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit
    • F16K11/105Three-way check or safety valves with two or more closure members
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/8593Systems
    • Y10T137/86919Sequentially closing and opening alternately seating flow controllers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Multiple-Way Valves (AREA)
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  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Abstract

Steuerventil, umfassend:
ein Gehäuse mit einem oder mehreren Teilen;
einen Kolben im Gehäuse; und
ein Ventil zur Verbindung mit dem Kolben, das einen zylindrischen Teil und mindestens einen ersten und einen zweiten Ventilsitz aufweist, wobei die Ventilsitze zur Selbsteinstellung bzw. -ausrichtung mit entsprechenden Sitzflächen abgerundet sind.

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft pneumatische Stromregelventile und insbesondere Einlass-/Auslassventile, die dazu verwendet werden, das Leiten des pneumatischen Fluids zu unterstützen.
  • Einlass-/Auslassventile werden herkömmlicherweise als Tellerventile in pneumatischen Steuerventilen zum Leiten von pneumatischem Fluid verwendet. Herkömmliche Einlass-/Auslassventile weisen Gummi- oder geklebte Gleitringdichtungsausführungen auf, die einen Gummisitz zum Berühren der Aufsetzfläche verwenden und eine angemessene Dichtung bereitstellen. Bei diesen Ausführungen wird im Allgemeinen ein teures Klebverfahren verwendet, um den Gummisitz am Einlass-/Auslassventil zu befestigen. Klebverfahren können unzuverlässig sein und die Klebverbindungsqualität kann nur durch Zerstörungsanalyse überprüft werden.
  • Leckage- und Leistungsschwankungen aufgrund von Temperaturänderungen, Verunreinigung und/oder Beschädigung des Gummisitzes sind bei diesen Gleitringdichtungsausführungen für die Einlass-/Auslassventile typisch. Des Weiteren sind die Strömungseigenschaften dieser Ausführungen unter anderem aufgrund von flachen Sitzen und scharfen Kurven des Luftstroms allgemein turbulent. Durch diese Turbulenzen wird der Luftstrom durch das Ventil verlangsamt.
  • Die herkömmlichen Ausführungen erfordern in der Regel eine enge Führung, um zu gewährleisten, dass die Passteile genau sitzen, um Leckage auf ein Minimum zu verringern. Des Weiteren weisen die Gummisitzausführungen aufgrund der Komprimierung des Gummisitzes und der Notwendigkeit seiner Dekomprimierung vor dem vollständigen Öffnen eine inhärente Hysterese auf.
  • Kurze Darstellung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung offenbart ein Ventil zur Verwendung in einem Druckluftbremssystem mit einem Gehäuse, das mindestens eine Versorgungsöffnung, eine Steueröffnung, eine Zufuhröffnung und eine Auslassöffnung zur Strömung des pneumatischen Fluids dadurch aufweist. Ein Kolben im Gehäuse reagiert auf Druck von einem pneumatischen Steuerfluid, der zur Verbindung mit dem Einlass-/Auslass-Tellerventil über die Steueröffnung angelegt wird, um die Versorgungsöffnung, die Zufuhröffnung und die Auslassöffnung gezielt zu öffnen und zu schließen. Das Einlass-/Auslassventil weist einen zylindrischen Teil mit einem sich dadurch erstreckenden Hohlraum auf, der einen Innendurchmesser und einen Außendurchmesser bereitstellt. Ein erster Ventilsitz ist an einem ersten Ende des zylindrischen Teils am Außendurchmesser ausgebildet und weist eine abgerundete Aufsetzfläche, vorzugsweise eine kugelförmige und besonders bevorzugt eine konvexe Fläche auf. Das Einlass-/Auslassventil weist am Innendurchmesser des zylindrischen Teils einen zweiten Ventilsitz mit einer abgerundeten Aufsetzfläche, vorzugsweise einer kugelförmigen und besonders bevorzugt einer konkaven Fläche auf. Die Einlass-/Auslassventilsitze sind zur Selbstausrichtung auf entsprechende Aufsetzflächen, mit denen sie in Eingriff gelangen, abgerundet.
  • 1 ist eine Querschnittsansicht eines herkömmlichen pneumatischen Steuerventils mit einem Einlass-/Auslassventil;
  • 2 ist eine Querschnittsansicht eines Einlass-/Auslassventils gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 3 ist eine vergrößerte und getrennte Ansicht des Einlass-/Auslassventils nach 2; und
  • 4 ist eine vergrößerte Teilansicht des Einlass-/Auslassventils nach 3.
  • Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Die vorliegende Erfindung wird mit Bezug auf ein Luftbremssystem beschrieben, wie es zum Beispiel für Schwerfahrzeuge verwendet wird. Obgleich die Erfindung für diese Verwendung eingesetzt werden kann, ist sie nicht auf die hier beschriebenen besonderen Ausführungsformen beschränkt, und die Einzelheiten der bevorzugten Ausführungsformen können wie von anderen Anwendungen gerechtfertigt modifiziert werden, ohne vom Gedanken oder Schutzbereich der Erfindung abzuweichen. Obgleich zum Beispiel eine sich auf Druckluftbremsen beziehende bevorzugte Ausführungsform im Einzelnen dargestellt wird, kann die vorliegende Erfindung in einem beliebigen System zum Leiten eines Fluids durch verschiedene Strömungswege verwendet werden. Der Begriff „oder", wie er hier verwendet wird, ist hier als ,einschließlich' und nicht ,ausschließlich' zu verstehen, siehe BRYAN A. GARNER, A DICTIONARY OF MODERN LEGAL USAGE 624 (2. Ausgabe, 1995). Der Begriff „pneumatisches Fluid", wie er hier verwendet wird, bedeutet die Verwendung eines Gases oder einer Flüssigkeit oder diese betreffend. Das bevorzugte pneumatische Fluid ist Luft.
  • In 1 wird ein herkömmliches pneumatisches Steuerventil 10 der in einem Luftbremssystem für Schwerfahrzeuge verwendeten Art gezeigt. Das pneumatische Steuerventil 10 weist ein Gehäuse 12 auf, das eine Versorgungsöffnung 14, eine Auslassöffnung 16, eine Zufuhröffnung 18 und eine Steueröffnung 20 enthält. Ein Steuersignal wird durch die Steueröffnung 20 übertragen und wirkt dahingehend auf einen Kolben 30, sich gegen die durch das pneumatische Fluid in der Zufuhröffnung 18 ausgeübte Kraft nach unten zu bewegen (wie in 1 dargestellt – die tatsächliche Richtung hängt von der vom Benutzer gewählten bestimmten Ventilkonfiguration ab). Es kann eine Differentialfeder 32 installiert sein, wenn zum Beispiel zwischen dem Druck des Fluids der Steueröffnung 20 und dem Druck des Fluids der Zufuhröffnung 18 ein zusätzlicher Differentialdruck erwünscht ist. Wenn keine Differentialfeder 32 vorhanden ist, dann bestimmt das Kräftegleichgewicht um den Kolben 30 herum bezüglich der durch die Steueröffnung 20 und der Zufuhröffnung 18 ausgeübten Drücke die Bewegung und die Position des Kolbens 30. Für diese Besprechung wird angenommen, dass die Differentialfeder 32 vorgesehen ist, und der Schutzbereich und der Gedanke der Erfindung werden durch das Vorsehen oder Fehlen der Differentialfeder 32 nicht geändert.
  • Das Steuersignal kann durch Niederdrücken eines (nicht gezeigten) Bremspedals aktiviert werden und wird im Allgemeinen über ein pneumatisches Steuerfluid übertragen, bei dem es sich gegebenenfalls um das gleiche Fluid wie das pneumatische Fluid, für das das pneumatische Steuerventil zur Bereitstellung von Regelung ausgeführt ist, handeln kann. Dadurch wird ein Auslasssitz 34 in Eingriff mit einem Einlass-/Auslassventil 40 gedrückt.
  • Das Einlass-/Auslassventil 40 enthält eine radiale Schulter 42, auf die ein Gummisitz 44 geklebt ist. Der Eingriff zwischen dem Auslasssitz 34 und dem Gummisitz 44 schließt eine Verbindung zwischen der Zufuhröffnung 18 und der Auslassöffnung 16 aus. Durch eine weitere Bewegung des Kolbens 30 nach unten wird der Gummisitz 44 des Einlass-/Auslassventils 40 von einem zugehörigen Sitz 46 am Gehäuse 12 bewegt und bildet eine Verbindung zwischen der Versorgungsöffnung 14 und der Zufuhröffnung 18. Wenn dieser Strömungsweg geöffnet ist, wird dem Bremszylinder oder einer anderen pneumatischen Last durch die Zufuhröffnung 18 pneumatisches Fluid zugeführt. Bei Abgabe des Steuersignals über die Steueröffnung 20 üben die Rückstellfeder 32 (und das pneumatische Fluid in der Zufuhröffnung 18) eine Kraft auf den Kolben 30 aus, die ihn in eine Aufwärtsrichtung bewegt und es dem Gummisitz 44 gestattet, den zugehörigen Sitz 46 wieder zu berühren, wodurch der Strömungsweg des pneumatischen Fluids von der Versorgungsöffnung 14 zur Zufuhröffnung 18 unterbrochen wird. Durch eine weitere Bewegung des Kolbens 30 in eine Aufwärtsrichtung als Reaktion auf die Änderung des Kräftegleichgewichts unter Verringerung des Steuerdrucks wird der Auslasssitz 34 vom Gummisitz 44 außer Eingriff gebracht und öffnet einen Strömungsweg zwischen der Zufuhröffnung 18 und der Auslassöffnung 16, so dass pneumatisches Fluid durch die Auslassöffnung 16 abgelassen wird.
  • 2 zeigt ein Einlass-/Auslassventil 50 gemäß der vorliegenden Erfindung, das allgemein zylindrisch ist und in dem ein mittlerer Durchgang 52 ausgebildet ist. Eine sich radial erstreckende Schulter 54 ist an einem Ende vorgesehen und weist eine Fläche 56 auf, die durch eine Vorbelastungsfeder 58 in Eingriff genommen wird, um das Einlass-/Auslassventil 50 und insbesondere einen ersten oder Einlasssitz 60 zu einer ersten Aufsetzfläche 61 am Ventilgehäuse 64 zu drücken.
  • Der erste oder Einlasssitz 60 des Einlass-/Auslassventils 50 ist abgerundet, vorzugsweise allgemein sphäroidisch und besonders bevorzugt eine konvexe Fläche. Die erste Aufsetzfläche 61 ist in der Regel abgerundet, und der abgerundete erste oder Einlasssitz 60 sitzt abdichtend auf der abgerundeten ersten Aufsetzfläche 61 auf.
  • Wenn pneumatischer Steuerdruck über die Steueröffnung 90 am Kolben 80 angelegt wird, bewegt sich der Kolben 80 und nimmt das Einlass-/Auslassventil 50 an einem Auslasssitz 62 in Eingriff, der am Innendurchmesser des Einlass-/Auslassventils 50 an der zweiten Aufsetzfläche 72 vorgesehen ist. Die zweite Aufsetzfläche 72, die den Auslasssitz 62 in Eingriff nimmt, ist in der Regel abgerundet und vorzugsweise kugelförmig, und die abgerundete zweite Aufsetzfläche 72 nimmt den abgerundeten Auslasssitz 62 abdichtend in Eingriff, um den Strömungsweg des pneumatischen Fluids zwischen der Zufuhröffnung 88 und der Auslassöffnung 86 zu unterbrechen.
  • Bei weiterem Anlegen des pneumatischen Steuerdrucks an die Fläche des Kolbens 80 bewegt der Kolben 80 das Einlass-/Auslassventil 50 in einer Aufwärtsrichtung gegen die Vorbelastungskraft der Vorbelastungsfeder 58, wobei die Kraft des pneumatischen Fluids auf das Einlass-/Auslassventil 50 wirkt (nach der Darstellung in 2 nach oben – die tatsächliche Richtung hängt von der vom Benutzer gewählten bestimmten Ventilkonfiguration ab). Dies stellt einen Strömungsweg zwischen der Versorgungsöffnung 84 und der Zufuhröffnung 88 bereit, so dass das pneumatische Fluid dort hindurch strömen kann.
  • Bei Abgabe des Steuerdrucksignals von der Steueröffnung 90 an den Kolben 80 übt die Vorbelastungsfeder 58 eine Kraft gegen die Fläche 56 aus, und der auf die gegenüberliegende Seite des Kolbens 80 wirkende Austrittsdruck bewegt das Einlass-/Auslassventil 50 und den Kolben 80 in einer Abwärtsrichtung, so dass der Einlasssitz 60 wieder die erste Aufsetzfläche 61 in Eingriff nimmt, wodurch der Strömungsweg zwischen der Versorgungsöffnung 84 und der Zufuhröffnung 88 unterbrochen wird. Der Druck von der Zufuhröffnung 88 (und einer Differentialfeder, falls vorhanden) übt weiter eine Abwärtskraft auf den Kolben 80 aus, so dass die zweite Aufsetzfläche 72 außer Eingriff vom Auslasssitz 62 gelangt, wodurch zwischen der Zufuhröffnung 88 und der Auslassöffnung 86 ein Strömungsweg bereitgestellt wird.
  • Wie bei einer in den 2, 3 und 4 dargestellten bevorzugten Ausführungsform gezeigt, sind der erste oder der Einlasssitz 60 und der zweite oder der Auslasssitz 62 am gleichen Ende des Einlass-/Auslassventils 50 vorgesehen. Bei anderen Konfigurationen kann in Abhängigkeit von der Konfiguration des Rests der pneumatischen Steuerventilanordnung entweder der Einlasssitz 60 oder der Auslasssitz 62 am gegenüberliegenden Ende des Einlass-/Auslassventils 50 vorgesehen sein. Bei anderen Konfigurationen können sich die Sitze 60, 62 in einer beliebigen Position entlang dem Zylinder befinden, je nachdem, wie vom Benutzer bevorzugt und in Abhängigkeit von den Umständen der bestimmten Anwendung, einschließlich der besonderen Konfigurationen der pneumatischen Steuerventilanordnung. Wie in 3 gezeigt, ist der erste oder Einlasssitz 60 vorzugsweise abgerundet, allgemein kugelförmig und konvexer Form. Der zweite oder Auslasssitz 62 ist vorzugsweise abgerundet, allgemein kugelförmig mit konkaver Form.
  • 4 zeigt den Eingriff zwischen dem abgerundeten Einlasssitz 60 und der abgerundeten ersten Aufsetzfläche 61 sowie den Eingriff zwischen dem abgerundeten Auslasssitz 62 und der abgerundeten zweiten Aufsetzfläche 72 des Kolbens 80. Wenn sich der Kolben 80 weiter abwärts bewegt, wird, wie in 4 dargestellt, der Dichtungssitz zwischen dem Einlasssitz 60 und der ersten Aufsetzfläche 61 unterbrochen, wodurch dort hindurch ein Strömungsweg bereitgestellt wird. Wenn sich der Kolben 80 in einer Aufwärtsrichtung in 4 bewegt, dann wird der Dichtungssitz zwischen dem abgerundeten Auslasssitz 62 und der abgerundeten zweiten Aufsetzfläche 72 unterbrochen, wodurch dort hindurch ein Strömungsweg bereitgestellt wird.
  • Die abgerundeten Konfigurationen des Einlasssitzes 60 und des Auslasssitzes 62 gestatten eine Selbstausrichtung dieser Sitze auf ihre jeweiligen Aufsetzflächen 61, 72. Es ist keine zusätzliche Führung erforderlich, um zu gewährleisten, dass die Sitze 60, 62 die Aufsetzflächen 61, 72 abdichtend in Eingriff nehmen, weil der abgerundete Teil der Sitze 60, 62 einen Selbstausrichtungseingriff der abgerundeten Aufsetzflächen 61, 72 ohne das Erfordernis zusätzlicher Führungen gestattet. Diese abgerundeten Konfigurationen gewährleisten eine Sitzabdichtung mit einer Linienkontaktdichtung, wenn die Teile nicht ganz genau ausgerichtet sind, was zu einer gleichmäßigeren Einheitslast führt.
  • Bei dem Einlass-/Auslassventil 50 handelt es sich vorzugsweise um ein einziges Teil, das besonders bevorzugt aus Kunststoff hergestellt ist, es kommen aber in Abhängigkeit von den Umständen für jede bestimmte Ventilanordnung auch andere Konfigurationen in Betracht. Ein bevorzugtes Verfahren zur Herstellung des Einlass-/Auslassventils 50 ist Formen, wie zum Beispiel Spritzgießen des Kunststoffteils. Das Einlass-/Auslassventil 50 kann auch aus anderen Materialen, seien sie metallisch oder nicht metallisch, hergestellt sein und kann auch so ausgeführt sein, dass die Aufsetzflächen oder die Schulter 54 aus einem anderen Material als der Körper des Einlass-/Auslassventils 50 hergestellt ist. Durch Verzicht auf den Gummisitz 44 vom herkömmlichen Einlass-/Auslassventil, wie in 1 gezeigt, wird Hysterese durch Komprimierung des Gummisitzes 44 verringert und die Kalttemperaturleistung gegenüber den herkömmlichen flachen Gummisitzventilen verbessert. Darüber hinaus ermöglicht die Verwendung eines einstückigen Kunststoffeinlass-/-auslassventils einem Benutzer, einen Kunststoff auszuwählen, der gegenüber der Verwendung eines Gummisitzes 44 eine verbesserte chemische Beständigkeit aufweist, wodurch die Lebensdauer des Teils für jene Anwendungen, die eine verbesserte chemische Beständigkeit erfordern, verlängert wird.
  • Obgleich die vorliegende Erfindung durch die obige Beschreibung von Ausführungsformen dargestellt worden ist und die Ausführungsformen detailliert beschrieben worden sind, soll der Schutzbereich der Erfindung durch solche Details nicht eingeschränkt oder auf irgendeine Weise begrenzt werden. Für den Fachmann liegen zusätzliche Vorteile und Modifikationen auf der Hand. Deshalb ist die Erfindung gemäß ihren allgemeineren Aspekten nicht auf die bestimmten Details, die beispielhafte Vorrichtung und die beispielhaften Verfahren und Veranschaulichungsbeispiele, die gezeigt oder beschrieben sind, beschränkt. Demgemäß kann von solchen Details abgewichen werden, ohne vom Gedanken oder Schutzbereich des allgemeinen oder Erfindungskonzepts der Anmelder abzuweichen.
  • Zusammenfassung
  • Es wird ein Einlass-/Auslassventil, das einen zylindrischen Teil (50) mit einem dadurch ausgebildeten Hohlraum zur Verwendung in einem pneumatischen Steuerventil aufweist, offenbart. Das Einlass-/Auslassventil weist mindestens zwei Sitze (60, 62) auf, von denen sich einer an einem Innendurchmesser des zylindrischen Teils (50) und der andere (60) an einem Außendurchmesser des zylindrischen Teils befindet. Beide Sitze sind zum selbstausgerichteten Aufsetzen auf entsprechende Aufsetzflächen (61, 72) abgerundet.

Claims (22)

  1. Steuerventil, umfassend: ein Gehäuse mit einem oder mehreren Teilen; einen Kolben im Gehäuse; und ein Ventil zur Verbindung mit dem Kolben, das einen zylindrischen Teil und mindestens einen ersten und einen zweiten Ventilsitz aufweist, wobei die Ventilsitze zur Selbsteinstellung bzw. -ausrichtung mit entsprechenden Sitzflächen abgerundet sind.
  2. Einlass-/Auslassventilanordnung zum Leiten des Fluidstroms, umfassend: einen zylindrischen Teil mit einem sich dort hindurch erstreckenden Hohlraum mit einem Innendurchmesser und einem Außendurchmesser; einen ersten Ventilsitz mit einer abgerundeten Sitzfläche an dem Außendurchmesser des zylindrischen Teils; und einen zweiten Ventilsitz mit einer abgerundeten Sitzfläche an dem Innendurchmesser des zylindrischen Teils.
  3. Ventilanordnung nach Anspruch 1, bei der sich der erste Ventilsitz an einem ersten Ende des zylindrischen Teils und sich der zweite Ventilsitz am ersten Ende oder an einem zweiten Ende des zylindrischen Teils befindet.
  4. Ventilanordnung nach Anspruch 1, bei der die abgerundete Sitzfläche des ersten Ventilsitzes allgemein konvex ist.
  5. Ventilanordnung nach Anspruch 1, bei der die abgerundete Sitzfläche des zweiten Ventilsitzes allgemein konkav ist.
  6. Ventilanordnung nach Anspruch 1, bei der der erste und zweite Ventilsitz integral mit dem zylindrischen Teil ausgebildet sind.
  7. Ventilanordnung nach Anspruch 5, bei der der zylindrische Teil und der integral ausgebildete erste und zweite Ventilsitz im Wesentlichen aus Kunststoff hergestellt sind.
  8. Ventilanordnung nach Anspruch 1, weiterhin mit einer sich im Wesentlichen radial von einem ersten Ende des zylindrischen Teils erstreckenden Schulter, die eine Fläche, welche zur Verbindung mit einer Vorbelastungsfeder angeordnet ist, und ein abgerundetes Segment, das einen Teil des Außendurchmessers definiert, aufweist.
  9. Ventilanordnung nach Anspruch 7, bei der der Ventilsitz entlang dem abgerundeten Segment der Schulter angeordnet ist.
  10. Ventilanordnung nach Anspruch 1, bei der sich der erste Ventilsitz und der zweite Ventilsitz am ersten Ende des zylindrischen Teils befinden.
  11. Ventilanordnung nach Anspruch 9, bei der sich die abgerundete Sitzfläche des ersten Ventilsitzes und die abgerundete Sitzfläche des zweiten Ventilsitzes schneiden.
  12. Steuerventil zur Verwendung beim Leiten eines pneumatischen Fluids in einem pneumatischen System, umfassend: ein Gehäuse mit mindestens einer Versorgungsöffnung, einer Steueröffnung, einer Zufuhröffnung und einer Auslassöffnung; einen Kolben in dem Gehäuse, der mit der Steueröffnung in Verbindung steht, wobei der Kolben mindestens eine Sitzfläche aufweist; und ein Einlass-/Auslassventil zur Verbindung mit dem Kolben, wobei das Einlass-/Auslassventil einen zylindrischen Teil und mindestens einen ersten Einlass-/Auslassventilsitz und einen zweiten Einlass-/Auslassventilsitz aufweist; wobei der erste und der zweite Einlass-/Auslassventilsitz zur Selbsteinstellung bzw. -ausrichtung mit entsprechenden Gegen-Sitzflächen bzw. passenden Sitzflächen abgerundet sind; und wobei die Verbindung zwischen dem Kolben und dem Einlass-/Auslassventil den Strömungsweg für das Fluid zwischen der Versorgungsöffnung und der Zufuhröffnung und zwischen der Zufuhröffnung und der Auslassöffnung bestimmt.
  13. Steuerventil nach Anspruch 11, bei dem die entsprechende Gegen-Sitzfläche für den ersten Einlass-/Auslassventilsitz integral mit dem Gehäuse ausgebildet ist.
  14. Steuerventil nach Anspruch 11, bei dem die entsprechende Gegen-Sitzfläche für den zweiten Einlass-/Auslassventilsitz integral mit dem Kolben ausgebildet ist.
  15. Steuerventil nach Anspruch 11, bei dem der erste Einlass-/Auslassventilsitz allgemein konvex ist.
  16. Steuerventil nach Anspruch 11, bei dem der zweite Einlass-/Auslassventilsitz allgemein konkav ist.
  17. Steuerventil nach Anspruch 11, bei dem sich der erste und der zweite Einlass-/Auslassventilsitz an einem Ende des zylindrischen Teils befinden.
  18. Steuerventil nach Anspruch 11, bei dem der zylindrische Teil einen mittleren Durchgang dadurch aufweist, um einen Strömungsweg für das Fluid bereitzustellen.
  19. Steuerventil nach Anspruch 11, weiter umfassend eine erste Vorbelastungsfeder zur Vorbelastung bzw. zum Vorspannen des Einlass-/Auslassventils zur Unterbrechung eines Fluidströmungswegs zwischen der Versorgungsöffnung und der Zufuhröffnung.
  20. Steuerventil nach Anspruch 18, bei dem das Einlass-/Auslassventil eine sich radial erstreckende Schulter mit einer Fläche zur Verbindung mit der ersten Vorbelastungsfeder aufweist.
  21. Steuerventil nach Anspruch 11, weiter umfassend eine zweite Vorbelastungsfeder zur Vorbelastung des Kolbens zur Bereitstellung eines Fluidströmungswegs zwischen der Zufuhröffnung und der Auslassöffnung.
  22. Ventilanordnung, umfassend: einen zylindrischen Teil mit einem Innen- und einem Außendurchmesser; einen ersten Ventilsitz mit einer abgerundeten Sitzfläche am Innen- oder am Außendurchmesser des zylindrischen Teils; und einen zweiten Ventilsitz mit einer abgerundeten Sitzfläche am Innen- oder am Außendurchmesser des zylindrischen Teils.
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