DE10393032T5 - Steuersystem und Verfahren zum Starten einer gefrorenen Brennstoffzelle - Google Patents
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Abstract
Verfahren
zum Betrieb eines Brennstoffzellenstapels, der Gefriertemperaturen
ausgesetzt ist, umfassend, dass:
vor einem längeren Halten bei Gefriertemperaturen der Normalbetrieb des Brennstoffzellenstapels beendet wird; und
eine Befeuchtung von Reaktanden, die an eine Anode und/oder eine Kathode des Brennstoffzellenstapels geliefert werden, unterbrochen wird, um nicht befeuchtete Reaktanden vorzusehen; und
die Anode und/oder Kathode mit den nicht befeuchteten Reaktanden gespült wird, um Einlassbereiche des Brennstoffzellenstapels freizumachen.
vor einem längeren Halten bei Gefriertemperaturen der Normalbetrieb des Brennstoffzellenstapels beendet wird; und
eine Befeuchtung von Reaktanden, die an eine Anode und/oder eine Kathode des Brennstoffzellenstapels geliefert werden, unterbrochen wird, um nicht befeuchtete Reaktanden vorzusehen; und
die Anode und/oder Kathode mit den nicht befeuchteten Reaktanden gespült wird, um Einlassbereiche des Brennstoffzellenstapels freizumachen.
Description
- GEBIET DER ERFINDUNG
- Die vorliegende Erfindung betrifft Brennstoffzellen und insbesondere ein Steuersystem und -verfahren zum Starten einer gefrorenen Brennstoffzelle.
- HINTERGRUND DER ERFINDUNG
- Brennstoffzellen erzeugen Leistung, die potentiell bei einer Vielzahl verschiedener Anwendungen verwendet werden kann. Brennstoffzellen können schließlich Verbrennungsmotoren in Kraftfahrzeugen und Lastkraftwägen ersetzen. Brennstoffzellen können auch für häusliche und gewerbliche Zwecke verwendet werden. Es existieren viele verschiedene Typen von Brennstoffzellen. Beispielsweise umfasst eine Brennstoffzelle mit Festpolymerelektrolytmembran (PEM) eine Membran, die zwischen eine Anode und eine Kathode geschichtet ist. Um Elektrizität durch eine elektrochemische Reaktion zu erzeugen, wird Wasserstoff (H2) an die Anode und Luft oder Sauerstoff (O2) an die Kathode geliefert.
- Bei einer ersten Halbzellenreaktion erzeugt die Aufspaltung des Wasserstoffs (H2) an der Anode Wasserstoffprotonen (H+) und Elektronen (e–). Da die Membran protonenleitend und dielektrisch ist, werden die Protonen durch die Membran hindurch transportiert. Die Elektronen fließen durch eine elektrische Last, die über die Elektroden geschaltet ist. Bei einer zweiten Halbzellenreaktion reagiert Sauerstoff (O2) an der Kathode mit Protonen (H+) und es werden Elektronen (e–) aufgenommen, um Wasser (H2O) zu bilden.
- Bei der Entwicklung von Brennstoffzellensystemen für spezifische Anwendungen, wie beispielsweise Fahrzeuge, überwacht ein Bediener, wie beispielsweise ein Ingenieur oder Techniker, die Startphase wie auch den Betrieb des Brennstoffzellenstapels unter gesteuerten Bedingungen. Der Bediener steuert manuell Stapelbetriebsparameter, wie beispielsweise Reaktanden- und Kühlströmungsraten und -temperaturen wie auch einen an den Brennstoffzellenstapel angelegten Laststrom. Neuerdings hat eine Ausstattung zum Prüfen von Brennstoffzellenstapeln gewisse Prüfvorgänge von Brennstoffzellenstapeln automatisiert. Der Bediener muss nicht anwesend sein, wenn der Brennstoffzellenstapel in Betriebsarten mit mittlerer bis hoher Abgabeleistung betrieben wird. Wenn der Brennstoffzellenstapel bei Betriebsarten mit niedrigerer Abgabeleistung geprüft wird, sollte der Bediener bei Betrieb anwesend sein.
- Es ist eine optimale Menge an Reaktandengas vorgesehen, die an den Brennstoffzellenstapel geliefert werden sollte, um einen gewünschten Laststrom zu unterstützen. Gewöhnlich liefern Steuersysteme eine zusätzliche Menge an Reaktandengas an den Brennstoffzellenstapel, um Systemleckagen wie auch -unzulänglichkeiten zu berücksichtigen, und um zu ermöglichen, dass der Brennstoffzellenstapel glatter arbeitet. Wenn Brennstoffzellenstapel als Antriebsanlagen in Fahrzeugen installiert sind, erfordern die zusätzlichen Reaktanden, die an den Brennstoffzellenstapel geliefert werden, größere Brennstoffzellenstapelkomponenten und verringern den Wirkungsgrad des Brennstoffzellenstapels. Diese Faktoren führen zu größeren Herstellungskosten aufgrund der größeren Komponenten. Die Betriebskosten sind aufgrund des zusätzlichen Reaktandengases ebenfalls erhöht. Brennstoffzellen werden derzeit dahingehend getestet und erforscht, um die zusätzlichen Reaktanden, die an den Brennstoffzellenstapel geliefert werden, zu verringern.
- Während des Testens, um die genaue Menge von Reaktanden zu bestimmen, die erforderlich sind, wird der Brennstoffzellenstapel oftmals in einer Betriebsart mit einer niedrigen oder relativ schwachen Leistung betrieben. Manchmal fällt die Brennstoffzellenspannungsabgabe auf Null oder kehrt das Potential um, wobei beides die MEA des Brennstoffzellenstapels beschädigen kann. Der Bediener überwacht den Brennstoffzellenstapel bei diesem Testtyp gewöhnlich sogar dann, wenn eine automatisierte Testausstattung vorhanden ist. Wenn die Brennstoffzellenspannung schnell abfällt oder ihr Potential wechselt, muss der Bediener den Brennstoffzellenstapel schnell abschalten, um einen Schaden zu verhindern.
- Es existieren auch andere Situationen, bei denen eine genaue Steuerung des Brennstoffzellenstapels erforderlich ist. Der Brennstoffzellenstapel kann leicht bei oder nahezu bei Raumtemperatur gestartet werden. Bei diesen Temperaturen liefert der Brennstoffzellenstapel den vollen Nennstrom relativ schnell, typischerweise innerhalb von 5–8 Sekunden nach der Lieferung der Reaktanden. Wenn die Temperatur des Brennstoffzellenstapels nahezu bei oder unterhalb der Gefriertemperatur ist, ist beim Start des Brennstoffzellenstapels Vorsicht geboten, um einen Schaden zu vermeiden. Wenn der Laststrom vor einem Auftauen steigt, können einzelne Brennstoffzellen im Brennstoffzellenstapel ausfallen.
- Der Ausfall der einzelnen Brennstoffzellen verhindert, dass der Brennstoffzellenstapel den vollen Nennlaststrom liefern kann. Das restliche gefrorene Wasser verlangsamt Reaktionsraten, da weniger aktive Zentren zur Reaktion verfügbar sind. Daher können durch den gefrorenen Brennstoffzellenstapel keine schnellen Erhöhungen des Laststroms gehandhabt werden.
- ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
- Ein Verfahren und eine Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung steuert einen Strom, der durch einen Brennstoffzellenstapel an eine Last geliefert wird. In einem Brennstoffzellenstapel wird eine minimale Spannung einer Vielzahl von Brennstoffzellen überwacht. Der Laststrom, der von dem Brennstoffzellenstapel bereit gestellt wird, wird erhöht, wenn der minimale Brennstoffzellenspannungswert einen ersten Spannungswert überschreitet.
- Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird der Laststrom, der von dem Brennstoffzellenstapel bereit gestellt wird, verringert, wenn der minimale Brennstoffzellenspannungswert kleiner als ein zweiter Spannungswert ist. Der Laststrom, der von der Brennstoffzelle geliefert wird, wird beibehalten, wenn die minimale Brennstoffzellenspannung zwischen dem ersten und zweiten Spannungswert liegt. Der Laststrom wird basierend auf einer Differenz zwischen der minimalen Brenn stoffzellenspannung und dem ersten und zweiten Spannungswert erhöht, verringert oder beibehalten.
- Bei einer noch weiteren Ausführungsform der Erfindung wird eine Leerlaufspannung des Brennstoffzellenstapels gemessen, bevor Strom an die Last geliefert wird. Der Leerlaufspannungswert wird mit einem Soll-Leerlaufspannungswert verglichen. Ein Betrieb des Brennstoffzellenstapels wird beendet, wenn der Leerlaufspannungswert den Soll-Leerlaufwert nicht überschreitet.
- Weitere Anwendungsgebiete der vorliegenden Erfindung sind nachfolgend detaillierter beschrieben. Es sei zu verstehen, dass die detaillierte Beschreibung wie auch spezifische Beispiele, während sie die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung angeben, nur zu Zwecken der Veranschaulichung und nicht dazu bestimmt sind, den Schutzumfang der Erfindung zu beschränken.
- KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
- Die vorliegende Erfindung ist im Folgenden nur beispielhaft unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in welchen:
-
1 eine Schnittansicht einer Membranelektrodenanordnung (MEA) einer Brennstoffzelle zeigt; -
2 ein Funktionsblockschaubild eines beispielhaften Steuersystems für einen Brennstoffzellenstapel gemäß der vorliegenden Erfindung ist; -
3A ,3B ,3C und3D Flussschaubilder sind, die Schritte zum Starten eines gefrorenen Brennstoffzellenstapels zeigen, die von dem Steuersystem in2 ausgeführt werden; und -
4A und4B Flussschaubilder sind, die Schritte zum Steuern eines Laststroms basierend auf einer minimalen Brennstoffzellenspannung zeigen. - DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
- Die folgende Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen) ist lediglich beispielhafter Natur und nicht dazu bestimmt, die Erfindung, ihre Anwendung bzw. ihren Gebrauch zu beschränken.
- Das Brennstoffzellensteuersystem gemäß der vorliegenden Erfindung steuert einen Laststrom, der von der Brennstoffzelle geliefert wird, indem eine minimale Brennstoffzellenspannung von Brennstoffzellen in dem Brennstoffzellenstapel überwacht wird. Die minimale Brennstoffzellenspannung wird mit einem ersten und zweiten Spannungswert verglichen. Auf Grundlage einer Differenz zwischen der minimalen Brennstoffzellenspannung und dem ersten und zweiten Spannungswert erhöht, verringert oder behält das Brennstoffzellensteuersystem den Laststrom, der von dem Brennstoffzellenstapel bereit gestellt wird, bei.
- Das Brennstoffzellensteuersystem gemäß der vorliegenden Erfindung ist in Verbindung mit einer Vorgehensweise zum Starten einer gefrorenen Brennstoffzelle beschrieben. Das Steuersystem kann jedoch auch zu anderen Zwecken verwendet werden. Beispielsweise kann das Brennstoffzellensteuersystem dazu verwendet werden, Brennstoffzellenstapel bei einem Entwicklungstest zu überwachen. Insbesondere ist das Brennstoffzellensteuersystem zum Testen bei Betriebsarten mit niedriger Leistungsabgabe geeignet, um eine genaue Menge an Reaktandengas, die zum Betrieb der Brennstoffzelle erforderlich ist, zur Optimierung des Brennstoffwirkungsgrades zu bestimmen.
- In der Startphase können von einem gefrorenen Brennstoffzellenstapel keine schnellen Erhöhungen des Laststroms erreicht werden. Der gefrorene Brennstoffzellenstapel kann jedoch niedrigere Lastströme liefern. Der Laststrom, der geliefert wird, sollte niedrig genug sein, um eine umgekehrte Vorspannung über eine der Brennstoffzellen zu verhindern. Wenn der Brennstoffzellenstapel die niedrigen Lastströme liefert, breitet sich Wärme über den Brennstoffzellenstapel hinweg aus. Die Temperatur des Brennstoffzellenstapels und die Anzahl verfügbarer aktiver Zentren steigt mit der Zeit an. Der Laststrom, der von dem Brennstoffzellenstapel geliefert werden kann, steigt ebenfalls mit der Zeit an. Die Membran des Brennstoffzellenstapels heizt sich relativ schnell auf, nachdem Strom erzeugt wird. Jedoch bleibt eine bipolare Platte für eine längere Dauer bei niedrigeren Temperaturen. Wasser, das an der bipolaren Platte gefriert, kann zusätzliche Probleme bewirken, wenn dies von dem Startverfahren des Brennstoffzellensteuersystems nicht berücksichtigt wird.
- Die vorliegende Erfindung wird anhand
1 in Verbindung mit einer Brennstoffzelle10 beschrieben, die eine Membranelektrodenanordnung (MEA)12 umfasst. Für Fachleute ist offensichtlich, dass auch andere Typen von Brennstoffzellen erwogen und ohne Abweichung von der Erfindung verwendet werden können. Bevorzugt ist die MEA12 eine Protonenaustauschmembran (PEM). Die MEA12 umfasst eine Membran14 , eine Kathode16 und eine Anode18 . Die Membran14 ist zwischen die Kathode16 und die Anode18 geschichtet. - Benachbart der Kathode
16 gegenüberliegend der Membran14 ist ein Kathodendiffusionsmedium20 schichtartig angeordnet. Ein Anodendiffusionsmedium24 ist benachbart der Anode18 gegenüberliegend der Membran14 schichtartig angeordnet. Die Brennstoffzellenanordnung10 umfasst ferner einen Kathodenströmungskanal26 und einen Anodenströmungskanal28 . Der Kathodenströmungskanal26 empfängt und lenkt Luft oder Sauerstoff (O2) von einer Quelle an das Kathodendiffusionsmedium20 . Der Anodenströmungskanal28 empfängt und lenkt Wasserstoff (H2) von einer Quelle an das Anodendiffusionsmedium24 . - Bei der Brennstoffzellenanordnung
10 ist die Membran14 eine für Kationen durchlässige, protonenleitende Membran mit H+-Ionen als dem mobilen Ion. Das Brennstoffgas ist Wasserstoff (H2) und das Oxidationsmittel ist Sauerstoff oder Luft (O2). Die Gesamtzellenreaktion umfasst die Oxidation von Wasserstoff zu Wasser, und die jeweiligen Reaktionen an der Anode18 und der Kathode16 sind wie folgt:
H2 = 2H+ + 2e–
0,5 O2 + 2H+ + 2e– = H2O - Da Wasserstoff als das Brennstoffgas verwendet wird, ist das Produkt der Gesamtzellenreaktion Wasser. Typischerweise wird das Wasser, das erzeugt wird, an der Kathode
16 abgewiesen, die eine poröse Elektrode mit einer Elektrokatalysatorschicht auf der Sauerstoffseite ist. Das Wasser kann gesammelt werden, wenn es gebildet wird, und kann von der MEA12 der Brennstoffzellenanordnung10 auf herkömmliche Art und Weise weggeführt werden. - Die Zellenreaktion erzeugt einen Protonenaustausch in einer Richtung von dem Anodendiffusionsmedium
24 zu dem Kathodendiffusionsmedium20 . Auf diese Art und Weise erzeugt die Brennstoffzellenanordnung10 Elektrizität. Eine elektrische Last30 ist elektrisch über eine erste Platte32 und eine zweite Platte34 der MEA12 geschaltet, um die Elektrizität aufzunehmen. Die Platten32 und/oder34 sind bipolare Platten, wenn eine Brennstoffzelle benachbart der jeweiligen Platte32 oder34 angeordnet ist, oder sind Endplatten, wenn keine Brennstoffzelle benachbart dazu angeordnet ist. - Wie in
2 gezeigt ist, umfasst ein beispielhaftes Steuersystem50 für einen Brennstoffzellenstapel einen Controller51 , der mit einer Last52 verbunden ist. Ein Brennstoffzellenstapel54 liefert Strom an die Last52 . Der Controller51 steuert den Strom, der von dem Brennstoffzellenstapel54 geliefert wird, während des Testens, dem Starten eines gefrorenen Brennstoffzellenstapels oder unter anderen geeigneten Umständen auf Grundlage einer minimalen Zellenspannungsleistung. - Die Reaktanden
56 werden an einen Anodeneinlass58 des Brennstoffzellenstapels54 geliefert. Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfassen die Reaktanden56 , die an den Anodeneinlass58 geliefert werden, Wasserstoff oder Reformat. Die Reaktanden56 werden an einen Kathodeneinlass60 des Brennstoffzellenstapels54 geliefert. Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfassen die Reaktanden56 , die an den Kathodeneinlass60 geliefert werden, Luft oder Sauerstoff. Eine Befeuchtungseinrichtung oder andere Vorrichtung (nicht gezeigt) steuert selektiv die Befeuchtung der Reaktanden. Die Befeuchtungseinrichtung oder andere Vorrichtung ist typischerweise zwischen der Reaktandenquelle56 und dem Brennstoffzellenstapel54 angeordnet. - Ein erster Temperatursensor
62 überwacht die Temperatur eines Anodenauslasses64 . Ein zweiter Temperatursensor66 überwacht die Temperatur eines Kathodenauslasses70 . Der erste und zweite Temperatursensor62 und66 sind bevorzugt mit dem Controller51 verbunden und liefern ein erstes und zweites Temperatursignal, das der Temperatur des Anodenauslasses64 bzw. des Kathodenauslasses70 zugeordnet ist. Der Ausgang des Brennstoffzellenstapels54 ist mit einem DC/DC-Wandler74 verbunden, der mit der Last52 verbunden ist. Eine Brennstoffzellenspannungsüberwachungseinrichtung76 überwacht die Spannung jeder Brennstoffzelle, von Gruppen von Brennstoffzellen (wie beispielsweise 4 Brennstoffzellen) und/oder des gesamten Brennstoffzellenstapels54 . Bei einer bevorzugten Betriebsart überwacht die Brennstoffzellenspannungsüberwachungseinrichtung76 die Spannung jeder Brennstoffzelle in dem Brennstoffzellenstapel54 . Eine Kühlmittelpumpe80 pumpt Kühlmittel von einem Auslass zu einem Einlass des Brennstoffzellenstapels54 . Ein Temperatursensor82 ist benachbart des Auslasses des Brennstoffzellenstapels angeordnet und mit dem Controller51 verbunden. Der Controller51 betreibt die Kühlmittelpumpe. - Um die vorliegende Erfindung besser darstellen zu können, wird ein Verfahren zum Starten einer gefrorenen Brennstoffzelle beschrieben. Die vorliegende Erfindung besitzt jedoch zusätzliche Anwendungen, wie beispielsweise beim Testen oder bei anderen geeigneten Situationen. In den
3A –3D ist ein Verfahren zum Starten eines gefrorenen Brennstoffzellenstapels gezeigt, das allgemein mit100 bezeichnet ist. Die Steuerung beginnt mit Schritt102 . Bei Schritt104 beendet der Controller51 einen normalen Betrieb des Brennstoffzellenstapels54 . Bei Schritt106 startet der Controller51 einen ersten Zeitgeber. Bei Schritt108 unterbricht der Controller51 eine Befeuchtung der Reaktanden56 . Bei Schritt110 spült der Controller51 die Anode und Kathode des Brennstoffzellenstapels54 mit trockenen Reaktanden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden die Anode und Kathode jeweils mit 0,1 bis 25 Standardkubikzentimeter/Zelle/cm2 über eine Zeitdauer von 1 bis 600 Sekunden gespült. Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird die Anode und Kathode jeweils mit 8,71 Standardkubikzentimeter/Zelle/cm2 für etwa eine Minute gespült. Bei Schritt112 bestimmt der Controller51 , ob der erste Zeitgeber hochgezählt hat. Wenn dies nicht der Fall ist, kehrt die Steuerung zu Schritt110 zurück. - Es ist nicht nötig, das gesamte Wasser durch die vorhergehenden Schritte von dem Brennstoffzellenstapel zu entfernen. Diese Schritte säubern bevorzugt die Zelleneinlassbereiche, die mit Eis blockiert werden können. Wenn die Zelleneinlassbereiche mit Eis blockiert sind, wird ein Start verhindert. Diese Schritte entfernen auch Wasser von den Reaktandenströmungsfeldern. Bei einer alternativen Ausführungsform wird ein Kathodenluftkompressor (nicht gezeigt) dazu verwendet, Luft an die Anode und Kathode (entweder simultan oder nacheinander durch die Verwendung einer speziell ausgebildeten Verrohrung) während der Spülschritte zu liefern. Die Verwendung des Kathodenluftkompressors beseitigt Wasserstoffemissionen und/oder den Bedarf, die Anodenreaktanden unterstromig des Brennstoffzellenstapels
54 zu verbrennen, was typischerweise auftritt, wenn nur Reaktanden zum Spülen verwendet werden. Zusätzlich wird in den Strömungsfeldkanälen enthaltendes Kühlmittel ebenfalls zu diesem Zeitpunkt optional entfernt. - Wenn der erste Zeitgeber hochgezählt hat, fährt die Steuerung mit Schritt
120 fort, bei dem der Controller51 Kühlmittel von dem Brennstoffzellenstapel54 abzieht. Bei Schritt124 wird der Brennstoffzellenstapel54 längere Zeit bei Gefrierbedingungen (engl. "soaked in freezing conditions") gehalten. Mit anderen Worten wird die Brennstoffzelle bei Temperaturen unterhalb 0°C für eine längere Zeitdauer abgeschaltet. - Einige Zeit später startet der Bediener des Fahrzeugs die Brennstoffzelle neu. Bei Schritt
128 werden trockene Reaktanden an den Brennstoffzellenstapel54 geliefert. Bevorzugt werden die trockenen Reaktanden in einer Höhe geliefert, die ein erstes vorbestimmtes Stromniveau unterstützt. Bei diesem Schritt werden die trockenen Reaktanden bevorzugt mit einer höheren Stöchiometrie geliefert, als der Brennstoffzellenstapel während des Antriebs des Fahrzeugs ausgesetzt wird. Luft (Luftablass) oder O2 von bis zu 25% wird mit den Anodenreaktanden geliefert. Dies hat eine exotherme Reaktion mit dem Wasserstoff in Anwesenheit der mit Pt beschichteten MEA zur Folge. Die Wärme, die aus dieser Reaktion abgegeben wird, erleichtert das Auftauen des Brennstoffzellenstapels, steigert die Reaktionsraten und resultiert schließlich in schnelleren Startzeiten bei gefrorenen Temperaturen. Der Sauerstoff, der in der Anodenseite vorhanden ist, verbraucht einigen Wasserstoff, der normalerweise zur Aufspaltung und dazu vorhanden ist, um zu der Brennstoffzellenreaktion, die Elektrizität erzeugt, beizutragen. Es ist daher notwendig, diesen H2 zu berücksichtigen, der mit dem O2 reagiert, indem die Anodenversorgung mit zusätzlichem H2 oder Reformat ergänzt wird. Bei Schritt130 werden die Wasserstoffniveaus hinsichtlich des Verbrauchs durch den Brennstoffzellenstapel54 korrigiert. - Wenn beispielsweise eine Beschleunigung des Fahrzeugs eine maximale Stromdichte von 0,6 A/cm2 erfordert, beträgt eine geeignete Stromdichte für die anfänglichen Reaktandenströmungen etwa 0,8 A/cm2. Die Lieferung der trockenen Reaktanden erfolgt bevorzugt bei dem geringsten Druck, der vorgesehen werden kann. Die höhere Strömungsrate kombiniert mit dem niedrigeren Druck erzeugt maximale Gasgeschwindigkeiten durch den Brennstoffzellenstapel
54 hindurch. Die erhöhten Gasgeschwindigkeiten verbessern ein Mitreißen und eine Entfernung von Produkt- und/oder eintretendem Wasser. Dies minimiert die Gefahr, dass das Produktwasser und/oder eintretende Wasser an der bipolaren Platte gefriert und die Strömung von Reaktanden durch die Brennstoffzelle blockiert. - Beispielsweise kann die Lieferung der Anodenreaktanden mit 25% Luftablass und Wasserstoff, der hinsichtlich des Verbrauchs korrigiert ist, vorgesehen werden, um die Brennstoffzelle bereits zu frühen Stufen eines Starts bei gefrorenen Bedingungen aufzuwärmen. Der Ano denluftablass bleibt bevorzugt solange bestehen, bis die Anodenauslasstemperatur 0°C erreicht, wobei zu diesem Zeitpunkt der Luftablass geschlossen wird und die Wasserstoffverbrauchskorrektur nicht mehr benötigt wird. Es ist erwünscht, den Luftablass in die Anode bei dieser Temperatur zu stoppen, um sicherzustellen, dass die exotherme Reaktion endet. Dies verhindert eine Überhitzung und einen möglichen Schaden an der MEA.
- Die trockenen Reaktanden werden solange geliefert, bis die Anodenauslasstemperatur 5°C erreicht. An diesem Punkt erlaubt die Temperatur in dem Brennstoffzellenstapel eine Befeuchtung der Reaktanden. Ein Ausfall der Befeuchtung des Brennstoffzellenstapels zu diesem Zeitpunkt verringert die Leistungsfähigkeit aufgrund des Austrocknens der Membran des Brennstoffzellenstapels. Auch kann eine Umwälzung von Kühlmittel in dem Brennstoffzellenstapel begonnen werden, wenn die Kathodenauslasstemperatur 50°C erreicht. Da das Kühlmittel kalt ist und der Brennstoffzellenstapel zu diesem Zeitpunkt vergleichsweise warm ist, ist es erwünscht, die Kühlmittelströmungsrate zu stufen oder allmählich aufzubauen, wenn sich die Kühlmittelauslasstemperatur aufwärmt. Wenn die Kühlmittelpumpe einfach mit voller Drehzahl eingeschaltet wird, resultiert der Andrang von kaltem eintretendem Kühlmittel in einer erheblichen Verringerung der Stapelspannungsleistungsfähigkeit. Es ist daher erwünscht, die anfängliche Kühlmittelströmungsrate zu begrenzen, so dass die Kühlmittelauslasstemperatur nicht unter eine vorgeschriebene Temperatur fällt. Beispielsweise sollte die anfängliche Kühlmittelströmungsrate so gesteuert werden, dass die Kühlmittelauslasstemperatur stets größer als die Kathodenauslasstemperatur ist. Wenn dies nicht zutrifft, wird die Drehzahl der Kühlmittelpumpe wie auch die Kühlmittelströmungsrate weiter verringert.
- Sei Schritt
132 bestimmt der Controller51 , ob die Leerlauf-(LL)-Brennstoffzellen-(BZ)-Spannung größer als ein erster Wert ist. Experimentelle Daten haben gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit eher gering ist, dass Brennstoffzellenstapel mit schwachem Leerlaufspannungspotential (an diesem Punkt in dem Startprozess) ausgehend von Gefriertemperaturen erfolgreich starten können. Bei einer bevorzugten Ausführungsform beträgt der erste vorbestimmte Spannungswert etwa 0,7 V oder mehr. Wenn die Leerlaufbrennstoffzellenspannung größer als ein erster Wert ist, endet die Steuerung bei Schritt133 . - Ansonsten startet die Steuerung einen Schleifenzeitgeber (engl. "loop timer") bei Schritt
134 . Bei Schritt135 vergleicht der Controller51 die Brennstoffzellenspannung mit einem oder mehreren ersten Kalibrierungswerten. Bei Schritt136 erhöht, wenn die Brennstoffzellenspannung größer als der obere Wert ist, der Controller51 den Stromwert bei Schritt137 . Wenn die Brennstoffzellenspannung kleiner als ein niedrigerer Wert ist, wie bei Schritt138 bestimmt ist, verringert der Controller51 den Stromwert bei Schritt139 . - Bei Schritt
140 bestimmt der Controller51 , ob die Anodentemperatur > 0°C. Wenn dies zutrifft, fährt die Steuerung mit Schritt141 fort, bei dem der Controller einen Luftablass an die Anode stoppt und eine Wasserstoffkorrektur stoppt. Wenn die Anodentemperatur nicht >0°C ist, bestimmt der Controller51 bei Schritt142 , ob die Anodentemperatur >5°C ist. Wenn dies zutrifft, fährt die Steuerung mit Schritt143 fort, bei dem die Reaktanden befeuchtet werden. Wenn die Anodentemperatur nicht >5°C ist, fährt die Steuerung mit Schritt144 fort, bei dem der Controller51 bestimmt, ob die Kathodenauslasstemperatur >50°C ist. Wenn dies der Fall ist, startet der Controller51 die Kühlmittelpumpe bei Schritt146 . Bei Schritt147 bestimmt der Controller51 , ob die Kühlmittelauslasstemperatur größer oder gleich der Kathodenauslasstemperatur ist. Wenn dies nicht der Fall ist, fährt die Steuerung mit Schritt148 fort und verringert die Pumpendrehzahl. - Bei Schritt
150 bestimmt der Controller51 , ob der Laststrom größer als ein erster Stromwert ist. Wenn dies nicht der Fall ist, bestimmt die Steuerung bei Schritt151 , ob ein Schleifenzeitgeber hochgezählt hat. Wenn dies nicht der Fall ist, fährt die Steuerung mit Schritt135 fort. Ansonsten fährt die Steuerung von den Schritten150 und151 mit Schritt152 fort und startet einen zweiten Zeitgeber. Bei Schritt154 verringert die Steuerung einen Laststrom auf einen stationären Wert. Bei Schritt156 bestimmt die Steuerung, ob der Luftablass und die Wasserstoffkorrektur eingeschaltet sind. Wenn dies zutrifft, stoppt der Controller51 den Anodenluftablass und die Wasserstoffkorrektur bei Schritt158 . Ansonsten fährt die Steuerung mit Schritt160 fort, bei dem die Anoden- und Kathodenströmungen auf ein Niveau verringert werden, das einen stationären Betrieb unterstützt. - Bei Schritt
162 bestimmt die Steuerung, ob die Reaktanden befeuchtet sind. Wenn dies nicht der Fall ist, fährt der Controller mit Schritt164 fort und bestimmt, ob die Anodenauslasstemperatur >5°C ist. Wenn dies der Fall ist, fährt die Steuerung mit Schritt165 fort, bei dem die Reaktanden befeuchtet werden. Bei Schritt166 bestimmt der Control ler51 , ob die Kühlmittelpumpe80 eingeschaltet ist. Wenn dies nicht der Fall ist, bestimmt der Controller51 bei Schritt168 , ob die Kathodenauslasstemperatur >50°C ist. Wenn dies zutrifft, startet der Controller bei Schritt170 die Kühlmittelpumpe. Bei Schritt171 bestimmt der Controller, ob die Kühlmittelauslasstemperatur größer als die Kathodenauslasstemperatur ist. Wenn dies nicht der Fall ist, senkt die Steuerung die Drehzahl der Kühlmittelpumpe80 bei Schritt172 ab und kehrt zu Schritt171 zurück. - Bei Schritt
174 bestimmt der Controller51 , ob die Kathodenauslasstemperatur bei einer normalen Betriebstemperatur liegt. Wenn dies nicht der Fall ist, fährt die Steuerung mit Schritt175 fort, bei dem der Controller51 bestimmt, ob der zweite Zeitgeber hochgezählt hat. Wenn dies nicht der Fall ist, kehrt die Steuerung zu Schritt162 zurück. Wenn die Kathodenauslasstemperatur sich bei einer normalen Betriebstemperatur befindet oder wenn der zweite Zeitgeber hochgezählt hat, fährt die Steuerung mit Schritt177 fort, bei dem der Normalbetrieb wieder aufgenommen wird. Die Steuerung fährt mit Schritt178 fort, bei dem der Controller51 bestimmt, ob ein längeres Halten auf Gefriertemperatur erfolgt ist. Wenn ein längeres Halten auf Gefriertemperatur erfolgt ist, kehrt die Steuerung bei Schritt179 zurück. Ansonsten führt die Steuerung bei Schritt180 eine normale Abschaltung durch. - In den
4A und4B ist ein beispielhaftes Verfahren zum Erhöhen und Absenken der Laststrom in inkrementellen Schritten auf Grundlage der Brennstoffzellenspannung gezeigt. Die Steuerung beginnt mit Schritt200 . Bei Schritt202 wird ein Schleifenzeitgeber gestartet. Bei Schritt204 vergleicht der Controller51 die Brennstoffzellenspannung mit einem ersten Spannungswert V1, wie beispielsweise 0,4 V. Wenn die Brennstoffzellenspannung größer als der erste Spannungswert V1 ist, fährt die Steuerung mit Schritt206 fort. Bei Schritt206 vergleicht der Controller51 die Brennstoffzellenspannung mit einem zweiten Spannungswert V2, der größer als der erste Spannungswert V1 ist. Wenn die Brennstoffzellenspannung kleiner als der zweite Spannungswert V2 ist, wird der Brennstoffzellenstapel bei Schritt208 betrieben. Bei Schritt210 vergleicht der Controller51 den Laststrom mit einem maximalen Laststrom IMAX. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der maximale Laststrom IMAX gleich 160 Ampere. Wenn der Laststrom nicht größer als der maximale Laststrom IMAX ist, fährt die Steuerung mit Schritt212 fort, bei dem der Controller51 einen ersten Lastwert I1, wie beispielsweise 4 Ampere, zu dem Laststrom addiert bzw. hinzufügt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform addiert Schritt212 lediglich einen Teil des ersten Lastwertes, wenn der maximale Lastwert überschritten würde. Wenn der Laststrom größer oder gleich dem maximalen Laststrom IMAX ist, fährt die Steuerung von Schritt210 mit Schritt216 fort. - Bei Schritt
216 bestimmt der Controller51 , ob der Schleifenzeitgeber hochgezählt hat. Wenn dies nicht der Fall ist, fährt die Steuerung mit Schritt218 fort, bei dem der Laststrom mit einem zweiten vorbestimmten Laststromeinstellpunkt (normalerweise IMAX) verglichen wird. Wenn der Laststrom größer als der zweite vorbestimmte Laststromeinstellpunkt ist, fährt die Steuerung mit Schritt222 fort, bei dem die Brennstoffzelle betrieben wird und das Verfahren mit Schritt224 endet. Wenn der Laststrom kleiner als der erste Einstellpunkt ist und der Schleifenzeitgeber nicht hochgezählt hat, fährt die Steuerung mit Schritt204 fort. - Wenn die Brennstoffzellenspannung größer als der zweite Spannungswert V2 ist, fährt die Steuerung mit Schritt
230 fort, bei dem das Steuersystem50 die Zellenspannung mit einem dritten Spannungswert V3 vergleicht. Der dritte Spannungswert V3 ist größer als der zweite Spannungswert V2. Wenn die Brennstoffzellenspannung kleiner als der dritte Spannungswert V3 ist, wird der Brennstoffzellenstapel bei Schritt232 betrieben. Bei Schritt234 vergleicht der Controller51 den Laststrom mit dem maximalen Laststrom IMAX. Wenn der Laststrom kleiner als der maximale Laststrom IMAX ist, fährt die Steuerung mit Schritt236 fort, bei dem der Controller51 einen zweiten Lastwert I2 addiert, der größer als der erste Lastwert I1 ist. Wenn beispielsweise der erste Lastwert I1 4 Ampere beträgt, kann der zweite Lastwert I2 5 Ampere betragen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform addiert Schritt236 lediglich einen Teil des zweiten Lastwertes I2, wenn der maximale Lastwert IMAX überschritten würde. Wenn der Laststrom größer oder gleich dem maximalen Laststrom IMAX ist, fährt die Steuerung von Schritt234 mit Schritt216 fort. - Wenn die Brennstoffzellenspannung größer als der dritte Spannungswert V3 ist, fährt die Steuerung mit Schritt
240 fort, bei dem der Controller51 die Zellenspannung mit einem vierten Spannungswert V4 vergleicht. Der vierte Spannungswert V4 ist größer als der dritte Spannungswert V3. Wenn die Brennstoffzellenspannung kleiner als der vierte Spannungswert V4 ist, wird der Brennstoffzellenstapel54 bei Schritt242 betrieben. Bei Schritt244 vergleicht der Controller51 den Laststrom mit dem maximalen Laststrom IMAX. Wenn der Laststrom kleiner als der maximale Laststrom IMAX ist, fährt die Steuerung mit Schritt246 fort, bei dem der Controller51 einen dritten Lastwert addiert, der größer als der zweite Lastwert I2 ist. Wenn beispielsweise der zweite Lastwert I2 5 Ampere beträgt, kann der dritte Lastwert I3 6 Ampere betragen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform addiert Schritt246 lediglich einen Teil des dritten Lastwertes I3, wenn der maximale Lastwert IMAX überschritten würde. Wenn der Laststrom größer oder gleich dem maximalen Laststrom IMAX ist, fährt die Steuerung von Schritt244 zu Schritt216 fort. - Wenn die Brennstoffzellenspannung größer als der vierte Spannungswert V4 ist, fährt die Steuerung mit Schritt
250 fort, bei dem der Controller51 die Zellenspannung mit einem fünften Spannungswert V5 vergleicht. Der fünfte Spannungswert V5 ist größer als der vierte Spannungswert V4. Wenn die Brennstoffzellenspannung kleiner als der fünfte Spannungswert V5 ist, wird der Brennstoffzellenstapel54 bei Schritt252 betrieben. Bei Schritt254 vergleicht der Controller51 den Laststrom mit dem maximalen Laststrom IMAX. Wenn der Laststrom kleiner als der maximale Laststrom IMAX ist, fährt die Steuerung mit Schritt256 fort, bei dem der Controller51 einen vierten Lastwert I4 addiert, der größer als der dritte Lastwert I3 ist. Wenn beispielsweise der dritte Lastwert I3 6 Ampere beträgt, kann der vierte Lastwert I4 7 Ampere betragen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform addiert Schritt256 lediglich einen Teil des vierten Lastwertes I4, wenn der maximale Lastwert IMAX überschritten würde. Wenn der Laststrom größer oder gleich dem maximalen Laststrom IMAX ist, fährt die Steuerung von Schritt254 mit Schritt216 fort. - Wenn die Brennstoffzellenspannung größer als der fünfte Spannungswert V5 ist, fährt die Steuerung mit Schritt
260 fort, bei dem der Controller51 die Zellenspannung mit einem sechsten Spannungswert V6 vergleicht. Der sechste Spannungswert V6 ist größer als der fünfte Spannungswert V5. Wenn die Brennstoffzellenspannung kleiner als der sechste Spannungswert V6 ist, wird der Brennstoffzellenstapel bei Schritt262 betrieben. Bei Schritt264 vergleicht das Steuersystem50 den Laststrom mit dem maximalen Laststrom IMAX. Wenn der Laststrom kleiner als der maximale Laststrom IMAX ist, fährt die Steuerung mit Schritt266 fort, bei dem das Steuersystem50 einen fünften Lastwert I5 addiert, der größer als der vierte Lastwert I4 ist. Wenn beispielsweise der vierte Lastwert I4 7 Ampere beträgt, kann der fünfte Lastwert I5 10 Ampere betragen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform addiert Schritt266 lediglich einen Teil des fünften Lastwerts I5, wenn der maximale Lastwert IMAX überschritten würde. Wenn der Laststrom größer oder gleich dem maximalen Laststrom IMAX ist, fährt die Steuerung von Schritt264 zu Schritt216 fort. - Wenn die Brennstoffzellenspannung größer als der sechste Spannungswert V6 ist, fährt die Steuerung mit Schritt
272 fort, bei dem der Brennstoffzellenstapel54 betrieben wird. Bei Schritt274 vergleicht der Controller51 den Laststrom mit dem maximalen Laststrom IMAX. Wenn der Laststrom kleiner als der maximale Laststrom IMAX ist, fährt die Steuerung mit Schritt276 fort, bei dem der Controller51 einen sechsten Lastwert I6 addiert, der größer als der fünfte Lastwert I5 ist. Wenn beispielsweise der fünfte Lastwert I5 10 Ampere beträgt, kann der sechste Lastwert I6 12 Ampere betragen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform addiert Schritt276 lediglich einen Teil des sechsten Lastwerts I6, wenn der maximale Lastwert überschritten würde. Wenn der Laststrom größer oder gleich dem maximalen Laststrom IMAX ist, fährt die Steuerung von Schritt274 zu Schritt216 fort. - Wenn die Brennstoffzellenspannung kleiner als der erste Spannungswert V1 ist, fährt die Steuerung von Schritt
204 zu Schritt280 fort. Bei Schritt280 vergleicht das Steuersystem50 die Brennstoffzellenspannung mit einem siebten Spannungswert V7. Der siebte Spannungswert V7 ist kleiner als der erste Spannungswert V1. Wenn die Brennstoffzellenspannung größer als der siebte Spannungswert V7 ist, fährt die Steuerung mit Schritt282 fort, bei dem die Brennstoffzelle betrieben wird. Bei Schritt284 vergleicht das Steuersystem50 den Laststrom mit Null. Wenn der Laststrom größer als Null ist, fährt die Steuerung mit Schritt286 fort, bei dem der Controller51 einen siebten Lastwert I7 subtrahiert. Beispielsweise kann der siebte Lastwert I7 1 Ampere betragen. In einer bevorzugten Ausführungsform subtrahiert Schritt286 gegebenenfalls nur einen Teil des siebten Lastwerts I7, der erforderlich ist, um Null zu erreichen. Wenn der Laststrom gleich Null ist, fährt die Steuerung von Schritt284 zu Schritt216 fort. - Wenn die Brennstoffzellenspannung kleiner als der erste Spannungswert V1 und der siebte Spannungswert V7 ist, fährt die Steuerung mit Schritt
290 fort. Bei Schritt290 vergleicht der Controller51 die Brennstoffzellenspannung mit einem achten Spannungswert V8. Der achte Spannungswert V8 ist kleiner als der siebte Spannungswert V7. Wenn die Brennstoffzellenspannung größer als der achte Spannungswert V8 ist, fährt die Steuerung mit Schritt292 fort, bei dem die Brennstoffzelle betrieben wird. Bei Schritt294 vergleicht das Steuersystem50 den Laststrom mit Null. Wenn der Laststrom größer als Null ist, fährt die Steuerung mit Schritt296 fort, bei dem das Steuersystem50 einen achten Lastwert I8 subtrahiert. Beispielsweise kann der achte Lastwert I8 3 Ampere betragen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform subtrahiert Schritt296 gegebenenfalls nur einen Teil des achten Lastwertes I8, der erforder lich ist, um Null zu erreichen. Wenn der Laststrom gleich Null ist, fährt die Steuerung von Schritt294 zu Schritt216 fort. - Wenn die Brennstoffzellenspannung kleiner als der erste Spannungswert V1 und der achte Spannungswert V8 ist, fährt die Steuerung mit Schritt
300 fort. Bei Schritt300 vergleicht der Controller51 die Brennstoffzellenspannung mit einem neunten Spannungswert V9. Der neunte Spannungswert V9 ist kleiner als der achte Spannungswert V8. Wenn die Brennstoffzellenspannung größer als der neunte Spannungswert V9 ist, fährt die Steuerung mit Schritt302 fort, bei dem die Brennstoffzelle betrieben wird. Bei Schritt304 vergleicht der Controller51 den Laststrom mit Null. Wenn der Laststrom größer als Null ist, fährt die Steuerung mit Schritt306 fort, bei dem das Steuersystem50 einen neunten Lastwert I9 subtrahiert. Beispielsweise kann der neunte Lastwert I9 5 Ampere betragen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform subtrahiert Schritt296 gegebenenfalls nur einen Teil des neunten Lastwerts I9, um Null zu erreichen. Wenn der Laststrom gleich Null ist, fährt die Steuerung von Schritt304 zu Schritt216 fort. - Wenn die Brennstoffzellenspannung kleiner als der erste Spannungswert V1 und der neunte Spannungswert V9 ist, fährt die Steuerung mit Schritt
310 fort. Bei Schritt310 vergleicht der Controller51 die Brennstoffzellenspannung mit einem zehnten Spannungswert V10. Der zehnte Spannungswert V10 ist kleiner als der neunte Spannungswert V9. Wenn die Brennstoffzellenspannung größer als der zehnte Spannungswert V10 ist, fährt die Steuerung mit Schritt312 fort, bei dem die Brennstoffzelle betrieben wird. Bei Schritt314 vergleicht der Controller51 den Laststrom mit Null. Wenn der Laststrom größer als Null ist, fährt die Steue rung mit Schritt316 fort, bei dem das Steuersystem50 einen zehnten Lastwert I10 subtrahiert. Beispielsweise kann der zehnte Lastwert I1012 Ampere betragen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform subtrahiert Schritt296 gegebenenfalls nur einen Teil des zehnten Lastwerts I10, um Null zu erreichen. Wenn der Laststrom gleich Null ist, fährt die Steuerung von Schritt314 zu Schritt216 fort. - Es sei angemerkt, dass die spezifischen Laststromzunahmen und -abnahmen von den oben beschriebenen abweichen können. Faktoren, die die Auswahl dieser Werte beeinflussen, umfassen den Typ von Brennstoffzelle, die Abmessungen der Brennstoffzellenplatten, die erhoffte Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Brennstoffzelle und andere Faktoren.
- Für Fachleute wird es aus der vorhergehenden Beschreibung offensichtlich, dass die breiten Lehren der vorliegenden Erfindung in einer Vielzahl von Formen ausgeführt werden können. Daher ist, während diese Erfindung in Verbindung mit bestimmten Beispielen beschrieben worden ist, der wahre Schutzumfang der Erfindung nicht darauf beschränkt, da andere Abwandlungen für Fachleute aus einem Studium der Zeichnungen, der Beschreibung und der folgenden Ansprüche offensichtlich sind.
- Zusammenfassung
- Ein Verfahren zum Starten eines gefrorenen Brennstoffzellenstapels umfasst, dass eine Reaktandenbefeuchtung unterbrochen wird, bevor der Brennstoffzellenstapel abgeschaltet wird. Die Anode und Kathode werden mit den trockenen Reaktanden gespült. Der Brennstoffzellenstapel wird länger bei Gefriertemperaturen gehalten. Während des nachfolgenden Starts werden anfänglich trockene Reaktanden geliefert. Eine Auslasstemperatur der Anode und ein Laststrom des Brennstoffzellenstapels werden gemessen. Die trockenen Reaktanden werden abgeschaltet, wenn die Temperatur des Anodenauslasses oder der Laststrom vorbestimmte Werte erreicht. Das Leerlaufspannungspotential der Brennstoffzellen wird überwacht und mit einem ersten Spannungswert verglichen. Wenn die Leerlaufspannung den ersten Wert überschreitet, beginnt der Brennstoffzellenstapel Laststrom zu liefern. Der Laststrom des Brennstoffzellenstapels wird auf Grundlage einer Differenz zwischen der minimalen Spannung und einem zweiten Spannungswert erhöht oder verringert.
Claims (20)
- Verfahren zum Betrieb eines Brennstoffzellenstapels, der Gefriertemperaturen ausgesetzt ist, umfassend, dass: vor einem längeren Halten bei Gefriertemperaturen der Normalbetrieb des Brennstoffzellenstapels beendet wird; und eine Befeuchtung von Reaktanden, die an eine Anode und/oder eine Kathode des Brennstoffzellenstapels geliefert werden, unterbrochen wird, um nicht befeuchtete Reaktanden vorzusehen; und die Anode und/oder Kathode mit den nicht befeuchteten Reaktanden gespült wird, um Einlassbereiche des Brennstoffzellenstapels freizumachen.
- Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend, dass Kühlmittelfluid von dem Brennstoffzellenstapel abgezogen wird.
- Verfahren nach Anspruch 1, wobei die nicht befeuchteten Reaktanden für eine erste Zeitdauer mit einer ersten Strömungsrate geliefert werden.
- Verfahren nach Anspruch 3, wobei die erste Strömungsrate zwischen 0,1 und 25 Standardkubikzentimeter/Zelle/cm2 beträgt.
- Verfahren nach Anspruch 3, wobei die erste Zeitdauer zwischen 1 und 600 Sekunden beträgt.
- Verfahren nach Anspruch 2, ferner umfassend, dass der Brennstoffzellenstapel für eine erste Zeitdauer auf Gefriertemperaturen gehalten wird.
- Verfahren nach Anspruch 6, ferner umfassend, dass nicht befeuchtete Reaktanden mit einer zweiten Strömungsrate an den Brennstoffzellenstapel geliefert werden.
- Verfahren nach Anspruch 7, wobei die zweite Strömungsrate zwischen 1 und 100 Standardkubikzentimeter/Zelle/cm2 liegt.
- Verfahren nach Anspruch 7, wobei die zweite Strömungsrate ausreichend ist, um einen ersten Laststrom zu unterstützen, der einen typischen Laststrom überschreitet, der während des Betriebs auftritt.
- Verfahren nach Anspruch 7, ferner umfassend, dass: 25% Luftablass an die Anode geliefert werden; und Wasserstoffniveaus hinsichtlich des Verbrauchs korrigiert werden.
- Verfahren nach Anspruch 7, ferner umfassend, dass: eine Auslasstemperatur der Anode gemessen wird; ein Laststrom, der von dem Brennstoffzellenstapel geliefert wird, gemessen wird; die Reaktanden befeuchtet werden, wenn die Temperatur des Anodenauslasses einen ersten vorbestimmten Temperaturwert er reicht und/oder der Laststrom einen ersten vorbestimmten Laststromwert erreicht.
- Verfahren nach Anspruch 11, ferner umfassend, dass verifiziert wird, dass Brennstoffzellen in dem Brennstoffzellenstapel ein Leerlaufspannungspotential besitzen, das größer als ein erster vorbestimmter Spannungswert ist.
- Verfahren nach Anspruch 12, ferner umfassend, dass: eine Last an den Brennstoffzellenstapel angelegt wird; eine minimale Spannung der Brennstoffzellen in dem Brennstoffzellenstapel gemessen wird; und der Laststrom erhöht wird, wenn der minimale Spannungswert einen ersten Kalibrierungsspannungswert überschreitet.
- Verfahren nach Anspruch 13, wobei eine Größe, um die der Laststrom erhöht wird, auf einer Differenz zwischen dem minimalen Spannungswert und dem ersten Kalibrierungsspannungswert basiert.
- Verfahren nach Anspruch 13, wobei der Laststrom in separaten Schritten erhöht wird.
- Verfahren nach Anspruch 13, ferner umfassend, dass der Laststrom verringert wird, wenn der minimale Spannungswert kleiner als ein zweiter Kalibrierungsspannungswert ist.
- Verfahren nach Anspruch 16, wobei eine Größe, um die der Laststrom verringert wird, einer Differenz zwischen dem minimalen Spannungswert und dem zweiten Kalibrierungsspannungswert zugeordnet ist.
- Verfahren nach Anspruch 17, wobei der Laststrom in separaten Schritten verringert wird.
- Verfahren nach Anspruch 13, ferner umfassend, dass der Laststrom auf einen stationären Laststrom verringert wird, der bei normalen Fahrtbedingungen auftritt, wenn der Laststrom einen zweiten vorbestimmten Stromwert erreicht.
- Verfahren zum Betrieb eines Brennstoffzellenstapels, der Gefriertemperaturen ausgesetzt ist, umfassend, dass: vor einem längeren Halten bei Gefriertemperaturen ein Normalbetrieb des Brennstoffzellenstapels beendet wird; eine Befeuchtung von Reaktanden, die an eine Anode und/oder eine Kathode des Brennstoffzellenstapels geliefert werden, unterbrochen wird, um nicht befeuchtete Reaktanden zu liefern; und die Anode und/oder die Kathode mit den nicht befeuchteten Reaktanden gespült wird, um Einlassbereiche des Brennstoffzellenstapels freizumachen; Kühlmittelfluid von dem Brennstoffzellenstapel abgezogen wird; der Brennstoffzellenstapel bei Gefriertemperaturen gehalten wird; nach dem längeren Halten nicht befeuchtete Reaktanden mit einer zweiten Strömungsrate an den Brennstoffzellenstapel geliefert werden; eine Auslasstemperatur der Anode und/oder ein Laststrom, der von dem Brennstoffzellenstapel geliefert wird, gemessen wird; die Reaktanden befeuchtet werden, wenn die Temperatur des Anodenauslasses einen ersten vorbestimmten Temperaturwert erreicht und/oder der Laststrom einen ersten vorbestimmten Laststromwert erreicht; verifiziert wird, dass Brennstoffzellen in dem Brennstoffzellenstapel ein Leerlaufspannungspotential besitzen, das größer als ein erster vorbestimmter Spannungswert ist; eine Last an den Brennstoffzellenstapel angelegt wird; eine minimale Spannung der Brennstoffzellen in dem Brennstoffzellenstapel gemessen wird; der Laststrom erhöht wird, wenn der minimale Spannungswert einen ersten Kalibrierungsspannungswert überschreitet; und der Laststrom verringert wird, wenn der minimale Spannungswert kleiner als ein zweiter Kalibrierungsspannungswert ist.
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