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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
Erzeugung von Metalleffekten in Oberflächenbeschichtungen,
Kunststoff-Färbungen, Kosmetikpräparaten und dergleichen
ist gut bekannt. Eine Vorgehensweise zur Erzeugung dieses Effekts
war, sowohl ein Metallpigment als auch ein transparentes Buntpigment
in der Zusammensetzung zu dispergieren. Als Metallpigment dienen üblicherweise
Aluminiumflakes, und das Buntpigment kann zum Beispiel Eisenoxid
sein. Im Stand der Technik wurden auch durch Abscheiden des farbigen
Materials auf den Aluminiumflakes die beiden Pigmente zu einer Einheit
zusammengefaßt.
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Die
Abscheidung von zum Beispiel Eisenoxid auf den Aluminiumflakes erfolgte
oft aus einer wäßrigen Lösung heraus,
dies führte jedoch zu verschiedenen Schwierigkeiten. Aluminium
reagiert leicht in wäßrigem Medium, stark verdünnte
Lösungen des Eisenoxids waren erforderlich, komplexierende
Additive waren notwendig, und das Verfahren mußte in einem
eingeschränkten pH-Bereich durchgeführt werden.
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Ein
alternatives nichtwäßriges Verfahren ist in der
US 4 328 042 beschrieben.
Dort wird Eisenpentacarbonyl in einem Wirbelbett aus den Aluminiumflakes
mit Sauerstoff bei erhöhter Temperatur zu Eisenoxid und
Kohlendioxid oxidiert. Um reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen,
darf das Carbonyl 5 Volumenprozent des Wirbelgases nicht übersteigen. Die
Verwendung der niedrigen Carbonylkonzentration und des Wirbelbettverfahrens
sind offensichtliche Nachteile dieser Methode.
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Es
ist wünschenswert, ein Farbeffektmaterial (FEM) zur Verfügung
zu stellen, das die gleichen oder bessere Pigmenteigenschaften wie
die eben erwähnten Produkte besitzt, ohne jedoch den Produktions-
und Materialeinschränkungen dieses Stands der Technik zu
unterliegen. Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, diesen Wunsch
zu erfüllen.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein Farbeffektmaterial (FEM) zur Verfügung,
das ein plättchenförmiges Substrat enthält,
eingekapselt mit: (a) einer stark lichtreflektierenden ersten Schicht
aus z. B. Silber, Gold, Platin, Palladium, Rhodium, Ruthenium, Osmium,
Iridium oder einer Legierung davon, (b) einer zweiten Schicht, die
entweder (i) eine Spacerschicht aus Metalloxid, -nitrid, -fluorid-
oder -carbid oder Polymer ist, deren Brechungsindex ausreichend hoch
ist, um die vom Einfallswinkel abhängige variable Weglängendifferenz
gemäß dem Snell'schen Gesetz zu minimieren, oder
die dünn genug ist, um optisch nicht aktiv zu sein, oder
(ii) Eisenoxid direkt auf der ersten Schicht (a) ist. Wenn die zweite
Schicht (b)(i) vorhanden ist, enthält das FEM gegebenenfalls (c)(i)
eine lichtdurchlässige Schicht, die entweder das gleiche
oder ein anderes Metall wie in der ersten Schicht (a) ist oder ein
Spacerschichtmaterial ist, das anders ist als das in der Spacerschicht
(b)(i) und dessen Brechungsindex höher ist als der des
Spacerschichtmaterials, oder (c)(ii) Eisenoxid. Das FEM kann, wo
notwendig, für spezielle Attribute, wie z. B. Witterungsbeständigkeit,
Polymerdispergierbarkeit und kosmetische Verträglichkeit,
einer Nachbehandlung unterzogen werden. Das Verfahren zur Erzeugung
des FEM ist ebenfalls ein Teil dieser Erfindung.
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BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, neue Metall-FEMs zur Verfügung
zu stellen, die auch in verläßlicher, reproduzierbarer
und technisch effizienter Weise hergestellt werden können.
Dieses Ziel wird durch ein FEM erreicht, das ein plättchenförmiges
Substrat enthält, beschichtet mit: (a) einer stark lichtreflektierenden
ersten Schicht, (b) einer Spacerschicht und gegebenenfalls (c) einer
lichtdurchlässigen Deckschicht.
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Bei
dieser Erfindung kann jedes beliebige einkapselbare glatte Plättchen
als das Substrat verwendet werden. Beispiele für verwendbare
Plättchen sind u. a. Glimmer, Aluminiumoxid, Bismutoxidchlorid,
Bornitrid, Glasflakes, mit Eisenoxid beschichteter Glimmer, mit
Eisenoxid beschichtete Glasflakes, Siliciumdioxid, mit Titandioxid
beschichteter Glimmer und mit Titanoxid beschichtete Glasflakes.
Die Größe des plättchenförmigen
Substrats ist an sich unwesentlich und kann an die spezielle Verwendung
angepaßt werden. Im allgemeinen besitzen die Teilchen mittlere
größte Hauptdimensionen von etwa 5–250 Mikrometer,
insbesondere 5–100 Mikrometer. Ihre spezifische Oberfläche
(BET) beträgt im allgemeinen 0,2 bis 25 m2/g.
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Der
Reflexionsgrad der ersten Einkapselungsschicht (a), der stark reflektierenden
Schicht, sollte wenigstens etwa 75% betragen, und vorzugsweise beträgt
der Reflexionsgrad wenigstens etwa 90%. Diese Schicht kann aus einer
oder mehreren stark reflektierenden Metallen gebildet sein, wie
z. B. aus Silber, Gold, Platin, Palladium, Rhodium, Ruthenium, Osmium
und/oder Iridium oder den Legierungen davon. Im Falle von Legierungen
ist es offensichtlich, daß eine nahezu unendliche Zahl
von Legierungen bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden
kann. Einige Legierungsbeispiele mit ihren elementaren Bestandteilen
in Klammern sind: Sterlingsilber (Silber und Kupfer), Münzlegierung
(Gold und Kupfer), Rhodit (Gold und Rhodium), Weißgold (Gold
und Palladium), Gelbgold (Gold, Silber, Kupfer, Zink und Nickel)
und Vergoldungslegierung (Gold, Silber und Kupfer). Vorzugsweise
ist diese Schicht aus stark reflektierendem Silber gebildet.
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Die
Dicke der ersten Schicht (a) ist unwesentlich, solange sie ausreicht,
um die Schicht stark reflektierend zu machen. Falls erwünscht,
kann die Dicke der ersten Schicht variiert werden, um eine gewisse
selektive Lichttransmission zu ermöglichen. In Abhängigkeit
von dem verwendeten Metall oder der verwendeten Legierung für
die erste Einkapselungsschicht kann die Dicke etwa 2 bis 100 nm
und vorzugsweise etwa 10 nm bis 75 nm betragen. Die Massenprozent
dieser Beschichtung können beträchtlich variieren,
da sie in direkter Beziehung mit der Oberfläche des speziellen
verwendeten Substrats und der zur Erzeugung der erwünschten
Reflexion notwendigen Dicke stehen. Wenn zum Beispiel Silber als Komponente
der ersten Schicht gewählt wird, kann die Dicke wenigstens
etwa 5 nm, vorzugsweise etwa 10 bis 75 nm, betragen. Wenn Gold verwendet
wird, kann die Dicke wenigstens etwa 4 nm, vorzugsweise etwa 10
bis 70 nm, betragen. Die Dicke von Platin als erste Schicht kann
wenigstens etwa 3 nm, vorzugsweise etwa 5 bis 65 nm, betragen. Eine
Dicke einer Schicht aus diesen Metallen außerhalb der oben
erwähnten Bereiche wird typischerweise entweder vollständig
opak sein oder eine erhebliche Lichttransmission ermöglichen.
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Als
Folge der starken Reflexion ist das eingekapselte Substrat im wesentlichen
opak, und viel mehr Licht wird reflektiert als bei herkömmlichen
Effektpigmenten. Zum Beispiel liegt die Menge an reflektiertem Licht
im Falle von mit Eisenoxid beschichtetem Glimmer in der Größenordnung
von etwa 18%, wohingegen die Lichtmenge im Effektpigment der vorliegenden
Erfindung in der Größenordnung von 35% liegt.
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Zusätzlich
zu ihren Reflexionseigenschaften können die Metalle, in
Abhängigkeit von der Filmdicke, einzigartige Massefarbeffekte
aufweisen. Zum Beispiel kann die Farbe von dünnen halbtransparenten
Filmen aus Gold violetter erscheinen, ähnlich wie das Cassius-Purpur.
Blattgold mit einer Dicke von weniger als 100 nm, was geringer ist
als die 350–700 nm Wellenlänge von weißem
Licht, erscheint bläulich grün, wenn man es im
Durchlicht betrachtet.
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Die
erste Einkapselungsschicht kann auch aus einer Mehrzahl verschiedener
Schichten aus den oben genannten Materialien gebildet sein, um den
erwünschten Effekt zu erzielen. Zum Beispiel kann man eine
dünne halbtransparente Schicht aus Gold auf einer reflektierenden
Silberschicht abscheiden.
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Das
FEM der vorliegenden Erfindung enthält (b) eine zweite
Schicht, die entweder (i) eine Spacerschicht-Einkapselung der ersten
Einkapselungsschicht oder (ii) Eisenoxid direkt auf der ersten Schicht
(a) ist. Die Spacerschicht besteht üblicherweise aus Metall,
Metalloxid, -nitrid, -fluorid oder -carbid oder Polymer. Für
die Spacerschicht kann jedes beliebige Material verwendet werden,
solange es nicht zu einem Bunttonwinkel-Farbflop von mehr als 100
Grad gemäß dem Snell'schen Gesetz kommt. Beispiele
für geeignete Materialien sind u. a. Chromoxid, Siliciumdioxid,
Magnesiumfluorid, Magnesiumoxid, Magnesiumhydroxyd, Aluminiumoxid,
Aluminiumhydroxid, Zinkoxid, Zinkhydroxid, Zirkoniumoxid, Zirkoniumhydroxid,
Zirkoniumnitrid, Titanoxid, Titanhydroxid, Titannitrid, Eisenoxid,
Eisenhydroxid und Polymere, wie z. B. Polymethylmethacrylat, Polyethylenterephthalat
und Niederdruckpolyethylen. Vorzugsweise ist das Material Siliciumdioxid
(SiO2), ein Suboxid von Siliciumdioxid (SiO0.25 bis SiO1.95) oder
Magnesiumfluorid.
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Das
Material der Spacerschicht und die Dicke der Schicht (b)(i) werden
so gewählt, daß die Schicht keine bedeutende,
vom Einfallswinkel abhängige variable Weglängendifferenz
gemäß dem Snell'schen Gesetz ergibt, d. h. nicht
zu einem Bunttonwinkel-Farbflop von mehr als 100 Grad führt.
Deshalb ist die genaue Dicke der Schicht unwesentlich, solange dieses
Kriterium erfüllt wird. Ein zweckmäßiger
Weg, diese Bedingung zu erfüllen, ist, die Schicht entsprechend
dünn zu gestalten. Zum Beispiel sollten Materialien mit
einem Brechungsindex von etwa 1,5 eine Filmdicke von nicht mehr
als 100 oder vorzugsweise nicht mehr als 60 Nanometer besitzen,
so daß sie keinen Bunttonwinkel-Farbflop von mehr als 100
Grad erzeugen. Wenn die Schicht aus Siliciumdioxid oder Magnesiumfluorid
besteht, hat sie vorzugsweise eine Dicke von etwa 25 bis 75 Nanometer und
besonders bevorzugt von etwa 25 bis 50 Nanometer. Bei einem Schichtmaterial
mit einem hohen Brechungsindex, wie z. B. Eisenoxid oder Titandioxid,
kann die Schicht eine beliebige Dicke besitzen, die ausreicht, um
das erwünschte Ergebnis zu erzielen.
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Die
vom Einfallswinkel abhängige variable Weglängendifferenz
steht in Beziehung mit der Änderung der Bunttonwinkelgrade,
wenn sich die Betrachtung von einem normalen Einfallswinkel zu einem Winkel
mit hoher Reflexion ändert. Die Dicke der Schicht, deren
Brechungsindex und das Snell'sche Gesetz tragen alle zu der vom
Einfallswinkel abhängigen variablen Weglängendifferenz
bei. Die Weglänge, die die Farbe bestimmt, wird durch die
Gleichung 2(n)(d)Cos⊝2 berechnet,
wobei n der Brechungsindex ist, d die Dicke in nm ist und ⊝2 der Brechungswinkel ist. Der Brechungswinkel ⊝2 wird durch das Snell'sche Gesetz n1Sin⊝1 =
n2Sin⊝2 ermittelt,
wobei n, der Brechungsindex des Einfallmediums (hier die reflektierende
Schicht) ist, n2 der Brechungsindex der (Spacer-)Schicht
ist und ⊝1 der Einfallswinkel ist. Eine
Spacerschicht mit einem hohen Brechungsindex würde daher
mit zunehmendem ⊝1 keine großen Differenzen
bei ⊝2 erzeugen und würde
keine bedeutenden Weglängendifferenzen erzeugen. Andererseits
würde eine Schicht mit niedrigem Brechungsindex mit zunehmendem ⊝1 große Differenzen bei ⊝2 erzeugen und bedeutende Weglängendifferenzen
erzeugen, sofern nicht die Schichtdicke zu dünn ist, als daß eine
Dünnfilmwechselwirkung erzeugt werden kann. Daher wird
die Spacerschicht keine bedeutende, vom Einfallswinkel abhängige
variable Weglängendifferenz erzeugen, wenn sie einen hohen
Brechungsindex besitzt und/oder wenn sie zu dünn ist, als
daß eine Dünnfilmwechselwirkung erzeugt werden
kann. Der Zweck der Spacerschicht ist, für nichteinschränkende
dekorative und/oder funktionelle Attribute, wie z. B. Farbe, Haftverstärkung
und Filmspannungsabbau, zu sorgen.
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Wenn
die zweite Schicht (b) Eisenoxid ist, enthält das Effektmaterial
der vorliegenden Erfindung eine Eisenoxidschicht, die direkt die
erste Einkapselungsschicht eingekapselt. Die Dicke dieser Schicht kann
beträchtlich variieren. Mit steigender Dicke bilden sich
Interferenzfarben. Im allgemeinen beträgt die Schichtdicke
etwa 40 bis 200 nm und vorzugsweise etwa 60 bis 180 nm.
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Die
optionale äußere Einkapselungsschicht (c)(i) ist,
wenn sie vorhanden ist, ein Material, das eine Transparenz von etwa
25–75% Transmission ergibt. Vorzugsweise besitzt die äußere
Einkapselungsschicht eine Transparenz von etwa 40–60%. Der
Reflexionsgrad und die Transparenz für die verschiedenen
Schichten können mittels einer Reihe von Verfahren ermittelt
werden, wie z. B. durch die ASTM-Verfahren E1347-97, E1348-90 (1996)
oder F1252-89 (1996), die alle für die Zwecke dieser Erfindung
im wesentlichen gleich sind.
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Das
für die Außenschicht (c)(i) verwendete Material
kann ausgewählt sein aus der gleichen Gruppe wie die Materialien
der reflektierenden Schicht. Alternativ kann die Außenschicht
auch ein Metalloxid, -nitrid oder -carbid sein, vorausgesetzt, daß es
anders ist als das der Spacerschicht und auch, daß es einen
höheren Brechungsindex besitzt.
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Das
Effektmaterial der vorliegenden Erfindung enthält (c)(ii)
eine Eisenoxidschicht, die als Einkapselung direkt auf der Spacerschicht
liegt. Die Dicke dieser Schicht kann beträchtlich variieren.
Mit zunehmender Dicke entstehen Interferenzfarben. Im allgemeinen
beträgt die Schichtdicke etwa 40 bis 200 nm und vorzugsweise
etwa 60 bis 180 nm.
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Die
optionale äußere Einkapselungsschicht (d) ist,
wenn sie vorhanden ist, ein Material, das eine Transparenz von etwa
25–75% Transmission ergibt. Vorzugsweise besitzt die äußere
Einkapselungsschicht eine Transparenz von etwa 40–60%.
Der Reflexionsgrad und die Transparenz für die verschiedenen
Schichten können durch Anwendung einer Reihe von Verfahren
ermittelt werden, wie z. B. durch die ASTM-Verfahren E1347-97, E1348-90
(1996) oder F1252-89 (1996), die alle für die Zwecke dieser
Erfindung im wesentlichen gleich sind.
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Das
für die Außenschicht verwendete Material kann
ausgewählt sein aus der gleichen Gruppe wie die Materialien
der reflektierenden Schicht. Alternativ kann die Außenschicht
auch ein Metalloxid (anders als Eisenoxid), -nitrid oder -carbid
sein, vorausgesetzt, daß es anders ist als das der Spacerschicht und
auch, daß es einen höheren Brechungsindex besitzt.
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Die
FEMs der Erfindung sind für eine mehrfache Einkapselung
des plättchenförmigen Substrats geeignet. Bei
einer Ausführungsform sind die erste Schicht und die Spacerschicht
zusätzlich von einer selektiv transparenten Außenschicht
eingekapselt, die eine Teilreflexion von darauf gerichtetem Licht
ermöglicht. Vorzugsweise ist die äußere
Einkapselungsschicht ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus
Silicium, Eisenoxid, Chromoxid, einem Mischmetalloxid, Titandioxid,
Titannitrid, Zirkoniumnitrid und Aluminium, so daß der
Brechungsindex höher ist als der der Spacerschicht. Besonders
bevorzugt besteht die Außenschicht aus einem oder mehreren
der Edelmetalle oder Legierungen der ersten (reflektierenden) Schicht.
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Die
optionale Außenschicht ist natürlich ein Teil
des optischen Pakets. Ihre Dicke kann variieren, sie muß jedoch
stets eine Teiltransparenz ermöglichen. Zum Beispiel hat
die Schicht eine bevorzugte Dicke von etwa 5 bis 20 nm für
Silicium, etwa 2 bis 15 nm für Aluminium, etwa 1–15
nm für Titannitrid, etwa 10 bis 100 nm für Eisenoxid,
etwa 10 bis 60 nm für Chromoxid, etwa 10–100 nm
für Titandioxid, etwa 5 bis 60 nm für ein Mischmetalloxid,
etwa 5 bis 20 nm für Silber, etwa 3 bis 20 nm für
Gold, etwa 3–20 nm für Platin und etwa 5 bis 20
nm für Palladium. Die Metallegierungen haben im allgemeinen
eine, verglichen mit dem Reinmetall, ähnliche Filmdicke.
Je nach dem erwünschten Effekt kann auch eine Filmdicke
außerhalb des obigen Bereichs verwendet werden.
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Alle
Einkapselungsschichten des FEM der Erfindung sind zusammen für
eine gleichmäßige homogene filmartige Struktur,
die aus der Herstellungsweise gemäß der Erfindung
hervorgeht, geeignet.
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Ein
von der vorliegenden Erfindung erzielter Vorteil ist, daß nicht
von herkömm lichen Metallflakes ausgegangen werden muß,
die Strukturintegritätsprobleme, Wasserstoffgasentwicklungsprobleme und
eine Menge von anderen beobachteten Problemen (Pyrophorität
und Umweltprobleme), die typischerweise mit Metallflakes verbunden
sind, besitzen können. Das Substrat trägt zur
strukturellen Integrität bei, und die bei dieser Erfindung
verwendeten Metalle sind chemisch viel stabiler als Aluminium und
liegen im allgemeinen bevorzugt in ihrem nichtoxidierten metallischen
Grundzustand vor. Darüber hinaus ist Silber bevorzugt,
wenn es als eine der reflektierenden Schichten eingesetzt wird,
da es die Chromatizität der reflektierten Farbe(n) des
FEM maximiert. Ferner kann Silber, wenn es als die letzte (äußere) Schicht
des Teilchens verwendet wird, dem FEM elektrische Leitfähigkeit
verleihen, die bei manchen Anwendungen, wie z. B. bei Pulverbeschichtungen, wünschenswert
ist.
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Obwohl
die Metallschichten durch beliebige bekannte Mittel abgeschieden
werden können, werden sie vorzugsweise durch stromlose
Abscheidung abgeschieden, und die nichtmetallischen Schichten werden
vorzugsweise durch wäßrige oder nichtwäßrige
Sol-Gel-Abscheidung abgeschieden. Ein Vorteil der stromlosen Abscheidung
(Egypt. J. Anal. Chem., Band 3, 118–123 (1994))
ist, daß es ein weltweit etabliertes chemisches Verfahren
ist, das, im Vergleich zu anderen Verfahren, keine komplizierte
und teure Infrastruktur benötigt. Das stromlose Abscheidungsverfahren
ermöglicht auch die ziemlich genaue und einfache Steuerung
des Lichtreflexionsgrades durch Variieren der Metallfilmdicke. Darüber
hinaus sind die bekannten Verfahren verallgemeinerte Verfahren,
die zur Beschichtung einer Reihe von Oberflächen verwendet
werden können. Ferner kann eine Schicht aus Metall oder
Metallnitrid auch auf beliebige Substrate durch chemisches Aufdampfen
abgeschieden werden (The Chemistry of Metal CVD, herausgegeben
von Toivo T. Kodas und Mark J. Hampden-Smith; VCH
Verlagsgesellschaft mbH, D-69451 Weinheim, 1994, ISBN 3-527-29071-0).
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Die
Produkte der vorliegenden Erfindung eignen sich bei kraftfahrzeugtechnischen,
kosmetischen, industriellen oder beliebigen anderen Anwendungen,
bei denen Metallflakes, Perlglanzpigmente oder Absorptionspigmente
herkömmlicherweise verwendet werden.
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Bei
dem neuen Verfahren zur Herstellung der beschichteten plättchenartigen
Substrate werden die einzelnen Beschichtungsschritte jeweils durch
bekannte Verfahren durchgeführt, wie z. B. durch stromlose
Abscheidung oder durch Hydrolyse/Kondensation geeigneter Ausgangsverbindungen
in Gegenwart der zu beschichtenden Substratteilchen. Zum Beispiel
können Metalle durch Reduktion wäßriger
Salze der Metalle, wie z. B. HAuCl4, AgNO3, H2PtCl6 und PdCl2, abgeschieden
werden. Silicium dioxid kann aus Siliciumtetraalkoxiden, wie z. B.
Tetraethoxysilan, Basen wie Natriumsilicat und Halogensilan wie Siliciumtetrachlorid
abgeschieden werden; Titandioxid aus Tetraalkoxiden, wie z. B. Titanisopropoxid und
Titantetraethoxid, Halogenverbindungen wie Titantetrachlorid und
Sulfatverbindungen wie Titansulfat; Titannitrid aus Titantetrachlorid,
Tetrakis(diethylamido)titan (TDEAT) und Tetrakis(dimethylamido)titan (TDMAT);
Eisenoxid aus Eisencarbonyl, Eisensulfat, Eisennitrat und Eisenchlorid;
und Chromoxid aus Chromcarbonyl und Chromchlorid.
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Im
allgemeinen kann die Synthese des Farbeffektmaterials wie folgt
stattfinden: Ein Plättchenmaterial, wie z. B. Glimmer,
wird unter Rühren in wäßrigem Medium
suspendiert. Das Plättchensubstrat dient als Trägersubstrat.
Es kann einen Beitrag zu den optischen Eigenschaften der fertigen
Teilchen liefern oder eine Auswirkung darauf haben oder nicht. Zu
der Suspension wird ein Metallvorläufer gegeben, der in
der Lage ist, das erwünschte Metall (oder die erwünschte
Legierung) durch stromlose Abscheidung auf dem Substrat abzuscheiden,
zusammen mit einem geeigneten Reduktionsmittel. Das resultierende
stark reflektierende metallbeschichtete Substrat wird abfiltriert,
gewaschen und in einem alkoholischen Medium, wie z. B. Butanol,
erneut suspendiert. Zur Abscheidung einer Siliciumdioxid-Spacerschicht auf
dem metallbeschichteten Glimmer oder anderen Substrat kann ein Stöber-Verfahren
angewandt werden (C. Jeffrey Brinker und George W. Scherer, Sol-Gel
Science, The Physics and Chemistry of Sol-Gel Processing, Academic
Press, Inc. (1990)). Für das Stöber-Verfahren
kann eine alkoholische azeotrope Mischung, wie z. B. Ethanol und
Wasser, anstelle von reinem Alkohol verwendet werden. Das mit Siliciumdioxid
eingekapselte metallbeschichtete Plättchen wird abfiltriert,
gewaschen und in einem gerührten wäßrigen
Medium erneut suspendiert. Eine wäßrige Lösung
eines Metallsalzes wird zugegeben und der pH-Wert geändert,
um das Metallsalz auf der Spacerschicht abzuscheiden. Anschließend
wird zu dem wäßrigen Medium eine Metallösung
für die stromlose Abscheidung zugegeben, wie es oben beschrieben
ist, um die Abscheidung einer selektiv transparenten Metallbeschichtung
zu ermöglichen. Das fertige teilchenförmige Produkt
wird gewaschen und getrocknet.
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Die
Farbeffektmaterialien (FEMs) der Erfindung sind für viele
Zwecke von Vorteil, wie z. B. als Färbung von Lacken, Drucktinten,
Kunststoffen, Gläsern, Keramikprodukten und dekorativen
kosmetischen Präparaten. Ihre speziellen funktionellen
Eigenschaften machen sie für viele andere Zwecke geeignet.
Die FEMs mit einer leitenden Außenschicht könnten
zum Beispiel in elektrisch leitenden oder elektromagnetisch abschirmenden
Kunststoffen, Lacken oder Beschichtungen oder in leitenden Polymeren
verwendet werden. Die Leitfähigkeit dieser FEMs macht sie
für Pulverbeschichtungsanwendungen sehr geeignet.
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Die
Produkte dieser Erfindung besitzen eine uneingeschränkte
Anwendung bei allen Arten von Kraftfahrzeug- und Industrielackanwendungen,
insbesondere auf dem Gebiet der organischen Farblacke und -tinten,
wo eine tiefe Farbintensität erforderlich ist. Zum Beispiel
können diese FEMs als Massefarbton oder als Gestaltungsmittel
zur Spritzlackierung aller Arten von Kraftfahrzeugen und nicht selbstfahrenden
Fahrzeugen verwendet werden. Ähnlich können sie
auf allen Ton/Resopal/Holz/Glas/Metall/Email/Keramik- und nichtporösen
oder porösen Oberflächen verwendet werden. Die
FEMS können in Pulverbeschichtungszusammensetzungen verwendet
werden. Sie können in Kunststoffgegenstände, die
für die Spielzeugindustrie oder die Heimanwendung gedacht
sind, eingearbeitet werden. Fasern können mit diesen FEMs
imprägniert werden, um Kleidungsstücken und Teppichen
neue und ästhetische Farben zu verleihen. Sie können
verwendet werden, um das Aussehen von Schuhen, Gummi und Vinyl/Marmor-Böden,
Vinylverkleidungen und allen anderen Vinylprodukten zu verbessern.
Ferner können diese Farben bei allen Arten von Modellierhobbies
verwendet werden.
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Die
oben genannten Zusammensetzungen, bei denen die Zusammensetzungen
dieser Erfindung geeignet sind, sind den Durchschnittsfachleuten
gut bekannt. Beispiele sind u. a. Drucktinten, Nagellacke, Lacke,
thermoplastische und duroplastische Materialien, natürliche
Harze und synthetische Harze. Einige nichtlimitierende Beispiele
sind u. a. Polystyrol und dessen Mischpolymere, Polyolefine, insbesondere Polyethylen
und Polypropylen, Polyacrylverbindungen, Polyvinylverbindungen,
zum Beispiel Polyvinylchlorid und Polyvinylacetat, Polyester und
Kautschukke und auch Filamente aus Viskose und Celluloseethern,
Celluloseestern, Polyamiden, Polyurethanen, Polyestern, zum Beispiel
Polyglycolterephthalaten, und Polyacrylnitril.
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Für
eine gut abgerundete Einführung in eine Reihe von Pigmentanwendungen
siehe Temple C. Patton, Herausgeber, The Pigment Handbook,
Band II, Applications and Markets, John Wiley and Sons, New York
(1973). Für Tinte siehe außerdem zum
Beispiel: R. H. Lesch, Herausgeber, The Printing Ink Manual,
Fourth Edition, Van Nostrand Reinhold (International) Co. Ltd.,
London (1988), insbesondere die Seiten 282–591;
für Lacke: C. H. Hare, Protective Coatings, Technology
Publishing Co., Pittsburgh (1994), insbesondere die
Seiten 63–288. Die obigen Druckschriften sind
hiermit durch Bezugnahme hierin aufgenommen, was ihre Lehren über
Tinten-, Lack- und Kunststoffzusammensetzungen, -formulierungen
und -vehikel, in denen die Zusammensetzungen dieser Erfindung verwendet
werden können, einschließlich der Farbmittelmengen,
betrifft. Zum Beispiel kann das FEM in einer Menge von 10 bis 15% in
einer Offset-Lithofarbe verwendet werden, wobei der Rest ein Vehikel
ist, das gelierte oder ungelierte Kohlenwasserstoffharze, Alkydharze,
Wachsverbindungen und aliphatisches Lösemittel enthält.
Das FEM kann auch zum Beispiel in einer Menge von 1 bis 10% in einer
Kraftfahrzeuglackformulierung zusammen mit anderen Pigmenten, die
u. a. Titandioxid umfassen können, Acrylgitter, Koaleszierungsmittel, Wasser
oder Lösemitteln verwendet werden. Das FEM kann auch zum
Beispiel in einer Menge von 20 bis 30% in einem Kunststoff-Farbkonzentrat
in Polyethylen verwendet werden.
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Auf
dem Gebiet der Kosmetik können die FEMs bei allen Kosmetik-
und Körperpflegeanwendungen verwendet werden, die natürlich
allen gesetzlichen Bestimmungen unterliegen. Daher können sie
in Haarsprays, Gesichtspuder, Bein-Makeup, Insektenschutzlotionen,
Cake-Mascara/Mascara-Creme, Nagellack, Nagellackentferner, Parfumlotion
und Shampoos aller Arten (Gel oder flüssig) verwendet werden.
Zusätzlich können sie in Rasiercreme (Konzentrat
für Aerosole, für die bürstenlose Anwendung und
zum Einschäumen), Skin-Gloss-Stick, Haut-Make-up, Frisiercreme,
Lidschatten (flüssig, Pomade, Pulver, Stick, gepreßt
oder als Creme), Eyeliner, Eau-de-Cologne-Stick (Cologne stick), Eau-de-Cologne,
Eau-de-Cologne-Emollient, Schaumbad, Körperlotion (feuchtigkeitsspendend, reinigend,
analgetisch, adstringent), After-Shave-Lotion, After-Kath-Milch
und Sonnenschutzlotion verwendet werden.
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Für
eine Übersicht über die kosmetischen Anwendungen
siehe Cosmetics: Science and Technology, 2. Aufl., Hrsg.:
M. S. Balsam und Edward Sagarin, Wiley-Interscience (1972) und deNavarre,
The Chemistry and Science of Cosmetics, 2. Aufl., Bände 1
und 2 (1962), Van Nostrand Co. Inc., Bände
3 und 4 (1975), Continental Press, die beide hiermit durch Bezugnahme
aufgenommen sind.
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Im
folgenden werden einige veranschaulichende Beispiele für
die Erfindung angegeben. Darin, sowie innerhalb dieser Beschreibung
und der Ansprüche, sind, sofern nichts anderes angegeben
ist, alle Teile- und Prozentangaben auf das Gewicht bezogen, und
alle Temperaturen sind in Grad Celsius angegeben.
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Beispiel 1
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Einhundert
Gramm 100-Mikrometer-Glasflakes (die Hauptdimension beträgt
durchschnittlich 100 Mikrometer) werden in ein 1-Liter-Becherglas
gegeben, das mit einem Magnetrührstab ausgestattet ist und
393 Gramm einer 2%igen Dextroselösung enthält.
Die Aufschlämmung wird bei Raumtemperatur gerührt.
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Zu
der Aufschlämmung wird rasch eine wie folgt hergestellte
Lösung zugegeben: 7,87 Gramm Silbernitratkristalle werden
in 375 ml destilliertem Wasser gelöst, wobei ein Magnetrührer
verwendet wird. Eine 29%ige Lösung von Ammoniumhydroxid wird
tropfenweise zu dem Becherglas hinzugegeben, wobei sich ein brauner
Niederschlag bildet, der sich in einer höheren Konzentration
der Ammoniumhydroxidlösung wieder auflöst. Zu
dem Zeitpunkt, an dem die Lösung wieder klar wird, werden
5 zusätzliche Tropfen der Ammoniumhydroxidlösung
zugegeben, um einen Überschuß zu gewährleisten.
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Mehrere
Veränderungen treten im Schatten der Aufschlämmung
auf, wenn die Reaktion fortschreitet. Nach 15minütigem
Rühren wird die überstehende Flüssigkeit
durch Zugabe einiger Tropfen konzentrierter Salzsäure auf
Silberionen getestet. Der Test ist eine visuelle Prüfung
auf irgendeinen Niederschlag und/oder irgendeine Trübung,
wobei nichts dergleichen gefunden wird. Die Aufschlämmung
wird filtriert und mehrere Male mit destilliertem Wasser gewaschen,
und der Filterkuchen wird bei 100°C bis zur Gewichtskonstanz
getrocknet. Die getrocknete Probe ist ein glänzendes opakes
und silberfarbenes Material.
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Beispiel 2
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Die
in Beispiel 1 hergestellten silberbeschichteten Borsilicafflakes
(0,9 kg, mittlere Teilchengröße 100 Mikrometer)
werden in einen horizontalen zylindrischen mechanischen Mischer
gegeben, der mit Rührflügeln auf einer freien
Welle ausgestattet ist. Durch die Seite des Reaktors wird ein Einblasrohr eingeführt,
um Reaktanden hinzuzugeben. Der Reaktor wird auf 200°C
erhitzt, und Stickstoff wird mit 168 Standard-Kubikfuß pro
Stunde (SKFH) durch die Türseite des Reaktors zugegeben.
Mit 5 SKFH wird Stickstoff durch einen abgedichteten Vorrat an Eisenpentacarbonyl
(EPC) geblasen, was zu einer EPC-Zugabegeschwindigkeit von 0,32
g/Minute führt. Dieser Reagenzienstrom wird mit zusätzlichen 238
SKFH Stickstoff kombiniert, wenn er in das Einblasrohr gelangt,
was einen Gesamtgasstrom im Einblasrohr von 243 SKFH ergibt. Der
Vorgang wird 5 Stunden lang fortgesetzt, und die Farbentwicklung nimmt
mit der Dicke der Eisenoxidschicht zu. Periodisch wird eine Probe
aus dem Reaktor entnommen, um die Farbentwicklung als Funktion der
Zeit darzustellen, wobei Farben auftreten, die von Bronze, Kupfer
und Rotgelb bis Goldgrün reichen.
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Beispiel 3
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125
Gramm silberbeschichtete Glasflakes (hergestellt wie in Beispiel
1 be schrieben) werden in einem 1-I-Rundkolben bei 300 U/Minute in
300 ml destilliertem Wasser aufgeschlämmt und auf 50°C
erwärmt. Anschließend werden 300 ml 0,19 M Fe(NO3)3·9 H2O mit einer Geschwindigkeit von 0,3 ml/Minute
zugegeben, wobei mit 5%igem NH4OH ein pH-Wert
von 4,0 aufrechterhalten wird. Am Ende der Zugabe (etwa 16 Stunden)
wird die Probe 4 Stunden lang auf 90°C erwärmt.
Die Probe wird anschließend heiß filtriert, gewaschen
und bei Raumtemperatur getrocknet. Die Probe weist eine einzigartige
goldbronzene Färbung auf.
-
Beispiel 4
-
Eine
dünne Siliciumdioxid-Spacerschicht wird wie folgt auf ein
reflektierendes metallbeschichtetes Substrat aufgetragen. in einem
3-I-Kolben werden 600 g der in Beispiel 1 hergestellten silberbeschichteten
Borsilicatflakes in 1028 ml 2-Propanol aufgeschlämmt. Zu
der Aufschlämmung werden 8 ml 29%iges Ammoniumhydroxid
und 64 ml destilliertes Wasser zugegeben. Die mechanisch gerührte
Aufschlämmung wird auf 60°C erwärmt,
wonach 33,2 g Tetraethoxysilan zugegeben werden. Nach etwa 20 Stunden
wird die Aufschlämmung abgekühlt, filtriert und
mit einigen 100-ml-Aliquoten 2-Propanol gewaschen. Das beschichtete
Produkt wird 24 Stunden lang bei 120°C getrocknet.
-
Beispiel 5
-
In
einem 3-I-Kolben werden 200 g des in Beispiel 4 hergestellten Produkts
in 500 ml destilliertem Wasser aufgeschlämmt und auf 75°C
erwärmt. Der pH-Wert wird mit 15%iger Essigsäure
auf 5 abgesenkt. Eine 22,5%ige Fe(NO3)3·9 H2O-Lösung
wird mit einer Geschwindigkeit von 0,25 ml/Minute zugegeben. Sobald
der pH-Wert 3,5 erreicht hat, wird 10%iges NaOH zugegeben, um den
pH-Wert konstant zu halten. Etwa 400 ml der Eisen(III)nitrat-Lösung
werden zugegeben. Die resultierende Probe wird filtriert, gewaschen
und bei 200°C getrocknet, um ein stark reflektierendes
goldfarbenes Effektmaterial zu ergeben.
-
Beispiel 6
-
Beispiel
5 wird wiederholt, außer daß etwa 600 ml der Eisen(III)nitrat-Lösung
zugegeben werden. Die resultierende Probe wird filtriert, gewaschen und
bei 200°C getrocknet, um ein stark reflektierendes goldorangefarbenes
Effektmaterial zu ergeben.
-
Beispiel 7
-
Beispiel
5 wird wiederholt, außer daß etwa 800 ml der Eisen(III)nitrat-Lösung
zugegeben werden. Die resultierende Probe wird filtriert, gewaschen und
bei 200°C getrocknet, um ein stark reflektierendes goldorangefarbenes
Effektmaterial zu ergeben.
-
Beispiel 8
-
Eine
dünne Titandioxid-Spacerschicht wird wie folgt auf ein
reflektierendes metallbeschichtetes Substrat aufgetragen. In einem
3-I-Kolben werden 100 g der in Beispiel 1 hergestellten silberbeschichteten
Borsilicatflakes in 1200 ml Ethanol aufgeschlämmt. Zu der
Aufschlämmung werden 1,14 g 39%ige Salzsäure und
70 ml destilliertes Wasser zugegeben. Anschließend werden
69 g Titantetraisopropoxid zu der mechanisch gerührten
Aufschlämmung hinzugegeben. Nach etwa 24 Stunden wird die Aufschlämmung
filtriert und mit einigen 100-ml-Aliquoten Ethanol gewaschen. Das
beschichtete Produkt wird 24 Stunden lang bei 200°C getrocknet.
-
Beispiel 9
-
Eine
dünne Titandioxid-Spacerschicht wird wie folgt auf ein
reflektierendes metallbeschichtetes Substrat aufgetragen. In einem
5-I-Kolben werden 100 g der in Beispiel 1 hergestellten silberbeschichteten
Borsilicatflakes in 3600 ml Ethanol aufgeschlämmt. Zu der
Aufschlämmung werden 3,42 g 39%ige Salzsäure und
210 ml destilliertes Wasser zugegeben. Anschließend werden
207 g Titantetraisopropoxid zu der mechanisch gerührten
Aufschlämmung hinzugegeben. Nach etwa 24 Stunden wird die
Aufschlämmung filtriert und mit einigen 100-ml-Aliquoten
Ethanol gewaschen. Das beschichtete Produkt wird 24 Stunden lang
bei 200°C getrocknet.
-
Beispiel 10
-
Das
stromlose Silberverfahren von Beispiel 1 wird verwendet, um eine
5 nm dicke dritte Silberschicht auf 100 g des Produkts von Beispiel
8 zu erzeugen.
-
Beispiel 11
-
Ein
gemäß Beispiel 1 hergestelltes FEM wird in 1%iger
Konzentration in Polypropylen-Stufenchips eingearbeitet. Die Stufenchips
sind passend benannt, da sie an jeder Stufe entlang der Chipfläche eine
abgestufte Dicke besitzen. Die Abstufungen machen es möglich,
den unterschiedlichen Effekt des FEM bezogen auf die Polymerdicke
zu untersuchen.
-
Beispiel 12
-
Ein
gemäß Beispiel 1 hergestelltes FEM wird in einen
Nagellack eingearbeitet. 10 g des FEM werden mit 82 g SLF-2-Trägerlack,
4 g 127P-Lack und 4 g Ethylacetat vermischt. Der Trägerlack
SLF-2 ist ein allgemeiner Nagellack, der aus Butylacetat, Toluol, Nitrocellulose,
Tosylamid/Formaldehydharz, Isopropylalkohol, Dibutylphthalat, Ethylacetat,
Campher, n-Butylalkohol und Siliciumdioxid besteht, und 127P ist
ein mittelviskoser Nitrocelluloselack, der Butylacetat, Toluol,
Nitrocellulose, Tosylamid/Formaldehydharz, Isopropylalkohol, Dibutylphthalat,
Ethylacetat, Campher, n-Butylalkohol und Methoxypropanolacetat enthält.
-
Beispiel 13
-
Auf ähnliche
Weise wird ein gemäß Beispiel 1 hergestelltes
FEM in einen nicht auf Nitrocellulose basierenden Nagellack eingearbeitet.
10 g des FEM werden mit 82 g Avalure-AC-315-Polymer, einem Acrylpolymer
in Ethanol, vermischt, und Aceton wird anstelle von Nitrocellulose
verwendet.
-
Beispiel 14
-
Ein
10gew.-%iges FEM aus Beispiel 1 wird mit einer PGI Corona Gun #110347
in einer Polyester-TGIC-Puverbeschichtung von Tiger Drylac verspritzt.
Das FEM wird in einem transparenten Polyestersystem vermischt und über
eine RAL-9005-schwarze pulverbeschichtete Basis gespritzt. Das FEM
wird von der Grundmetallplatte stark angezogen. Ferner erzeugt es
aufgrund seiner hohen Affinität zur Orientierung nahe an
der Oberfläche ein Finish, das eine hohe Abbildungsschärfe
(DOI) besitzt. Es bedarf keines zusätzlichen Klarlacks,
um die oft von herkömmlichen Perlglanz-(Effekt-) und Metallflake-Pigmenten
verursachten Vorsprünge zu verringern.
-
Beispiel 15
-
Eine
10%ige Dispersion des gemäß Beispiel 1 hergestellten
FEM wird in ein transparentes Arylurethan-Basislack-Klarlack-System
DBX-689 (PPG) zusammen mit verschiedenen PPG-Farbtönen,
um die erwünschte Farbe zu erzielen, eingemischt. Die Farbtonpasten
bestehen aus organischen oder anorganischen Farbmitteln, dispergiert
in verschiedenen Konzentrationen in einem Lösemittelträgersystem, das
für die DMD-Deltron-Automotive-Refinish-Lackierstraße
von PPG geeignet ist. Die fertige Formulierung wird mit einer herkömmlichen
Saugbecherpistole auf gewölbte 4 × 12 Inch (etwa
10 × 30 cm) große Kraftfahrzeugbleche gespritzt,
die von Graphic Metals bezogen wurden. Das Blech wird mit PPG-2001-Polyurethan-Klarlack,
der einen hohen Festkörperanteil besitzt, klarlackiert
und luftgetrocknet.
-
Beispiel 16
-
Eine
dünne Siliciumdioxid-Spacerschicht wird wie folgt auf das
reflektierende metallbeschichtete Substrat von Beispiel 1 aufgetragen.
In einem 3-I-Kolben werden 600 g der silberbeschichteten Borsilicatflakes
in 1028 ml 2-Propanol aufgeschlämmt. Zu der Aufschlämmung
werden 8 ml 29%iges Ammoniumhydroxid und 64 ml destilliertes Wasser
hinzugegeben. Die mechanisch gerührte Aufschlämmung
wird auf 60°C erwärmt, wonach 33,2 g Tetraethoxysilan
zugegeben werden. Nach etwa 20 Stunden wird die Aufschlämmung
abgekühlt, filtriert und mit einigen 100-ml-Aliquoten 2-Propanol
gewaschen. Das beschichtete Produkt wird 24 Stunden lang bei 120°C
getrocknet.
-
Die
resultierenden siliciumdioxidbeschichteten silberbeschichteten Borsilicatflakes
(0,9 kg, mittlere Teilchengröße 100 Mikrometer)
werden in einen horizontalen zylindrischen mechanischen Mischer gegeben,
der mit Rührflügeln auf einer freien Welle ausgestattet
ist. Durch die Seite des Reaktors wird ein Einblasrohr eingeführt,
um Reaktanden hinzuzugeben. Der Reaktor wird auf 200°C
erhitzt, und Stickstoff wird mit 168 Standard-Kubikfuß pro
Stunde (SKFH) durch die Türseite des Reaktors zugegeben. Mit
5 SKFH wird Stickstoff durch einen abgedichteten Vorrat an Eisenpentacarbonyl
(EPC) geblasen, was zu einer EPC-Zugabegeschwindigkeit von 0,32
g/Minute führt. Dieser Reagenzienstrom wird mit zusätzlichen
238 SKFH Stickstoff kombiniert, wenn er in das Einblasrohr gelangt,
was einen Gesamtgasstrom im Einblasrohr von 243 SKFH ergibt. Der
Vorgang wird 5 Stunden lang fortgesetzt, damit Farbentwicklungsfortschritte
mit der Eisenoxidschichtdicke möglich sind. Periodisch
wird eine Probe aus dem Reaktor entnommen, um die Farbentwicklung
als Funktion der Zeit darzustellen.
-
Beispiel 17
-
125
Gramm siliciumdioxidbeschichtete silberbeschichtete Glasflakes (hergestellt
wie in Beispiel 16 beschrieben) werden in einem 1-I-Rundkolben bei
300 U/Minute in 300 ml destilliertem Wasser aufgeschlämmt
und auf 50°C erwärmt. Anschließend werden
300 ml 0,19 M Fe(NO3)3·9
H2O mit einer Geschwindigkeit von 0,3 ml/Minute
zugegeben, wobei mit 5%igem NH4OH ein pH-Wert
von 4,0 aufrechterhalten wird. Am Ende der Zugabe (etwa 16 Stunden) wird
die Probe 4 Stunden lang auf 90°C erwärmt. Die Probe
wird anschließend heiß filtriert, gewaschen und
bei Raumtemperatur getrocknet. Die Probe weist eine einzigartige
goldbronzene Färbung auf.
-
Beispiel 18
-
In
einem 3-I-Kolben werden 200 g der siliciumdioxidbeschichteten silberbeschichteten
Glasflakes (hergestellt wie in Beispiel 16 beschrieben) in 500 ml
destilliertem Wasser aufgeschlämmt und auf 75°C
erwärmt. Der pH-Wert wird mit 15%iger Essigsäure
auf 5 abgesenkt. Eine 22,5%ige Fe(NO3)3·9 H2O-Lösung
wird mit einer Geschwindigkeit von 0,25 ml/Minute zugegeben. Sobald
der pH-Wert 3,5 erreicht hat, wird 10%iges NaOH zugegeben, um den pH-Wert
konstant zu halten. Etwa 400 ml der Eisen(III)nitrat-Lösung
werden zugegeben. Die resultierende Probe wird filtriert, gewaschen
und bei 200°C getrocknet, um ein stark reflektierendes
goldfarbenes Effektmaterial zu ergeben.
-
Beispiel 19
-
Beispiel
18 wird wiederholt, außer daß etwa 600 ml der
Eisen(III)nitrat-Lösung zugegeben werden. Die resultierende
Probe wird filtriert, gewaschen und bei 200°C getrocknet,
um ein stark reflektierendes goldorangefarbenes Effektmaterial zu
ergeben.
-
Beispiel 20
-
Beispiel
18 wird wiederholt, außer daß etwa 800 ml der
Eisen(III)nitrat-Lösung zugegeben werden. Die resultierende
Probe wird filtriert, gewaschen und bei 200°C getrocknet,
um ein stark reflektierendes goldorangefarbenes Effektmaterial zu
ergeben.
-
Beispiel 21
-
Eine
dünne Titandioxid-Spacerschicht wird wie folgt auf ein
reflektierendes metallbeschichtetes Substrat aufgetragen. In einem
3-I-Kolben werden 100 g der in Beispiel 1 hergestellten silberbeschichteten
Borsilicatflakes in 1200 ml Ethanol aufgeschlämmt. Zu der
Aufschlämmung werden 1,14 g 39%ige Salzsäure und
70 ml destilliertes Wasser zugegeben. Anschließend werden
69 g Titantetraisopropoxid zu der mechanisch gerührten
Aufschlämmung hinzugegeben. Nach etwa 24 Stunden wird die Aufschlämmung
filtriert und mit einigen 100-ml-Aliquoten Ethanol gewaschen. Das
beschichtete Produkt wird 24 Stunden lang bei 200°C getrocknet.
-
Beispiel 22
-
Eine
dünne Titandioxid-Spacerschicht wird wie folgt auf ein
reflektierendes metallbeschichtetes Substrat aufgetragen. In einem
5-I-Kolben werden 100 g der in Beispiel 1 hergestellten silberbeschichteten
Borsilicatflakes in 3600 ml Ethanol aufge schlämmt. Zu der
Aufschlämmung werden 3,42 g 39%ige Salzsäure und
210 ml destilliertes Wasser zugegeben. Anschließend werden
207 g Titantetraisopropoxid zu der mechanisch gerührten
Aufschlämmung hinzugegeben. Nach etwa 24 Stunden wird die
Aufschlämmung filtriert und mit einigen 100-ml-Aliquoten
Ethanol gewaschen. Das beschichtete Produkt wird 24 Stunden lang
bei 200°C getrocknet.
-
Beispiel 23
-
Das
stromlose Silberverfahren von Beispiel 1 wird verwendet, um eine
5 nm dicke dritte Silberschicht auf 100 g des Produkts von Beispiel
7 zu erzeugen.
-
Beispiel 24
-
Fünfzig
Gramm der in Beispiel 1 hergestellten silberbeschichteten Borsilicatflakes
werden in einen ofengetrockneten 1-Liter-Morton-Kolben gegeben,
der 650 ml zuvor über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknete
Lösungsbenzine (Siedepunkt 179–210°C)
enthält. Ein Kühler, der Drierite-Trockenmittel
enthält, wird auf einen Hals des 3-Hals-Morton-Kolbens
gesetzt, während eine Rührwelle und ein Temperaturfühler
auf die anderen beiden Hälse gesetzt werden. Die Suspension
wird bei 250 U/Minute gerührt und auf 100°C erwärmt.
Zu der erwärmten Suspension werden 0,82 Gramm Benzoylperoxidkristalle
zugegeben, gefolgt von 7,4 Gramm Divinylbenzol (Isomerenmischung).
Man läßt die Reaktion bei 100°C 18 Stunden
lang rühren und kühlt sie dann auf 45°C
ab. Die gesamte Suspension wird anschließend auf einem
Büchnertrichter mit #2-Whatman-Filterpapier filtriert,
mit Ethanol gewaschen und das Produkt bei 120°C getrocknet.
Die resultierende Divinylbenzolbeschichtung ist sichtlich transparent und
verringert die hohe Reflexion der silberbeschichteten Borsilicafflakes
nicht.
-
Fünfzig
Gramm der polymerbeschichteten silberbeschichteten Borsilicatflakes
werden in 500 ml Ethanol aufgeschlämmt. Zu der Aufschlämmung
werden 1,14 g 39%ige Salzsäure und 70 ml destilliertes Wasser
zugegeben. Anschließend werden 69 g Titantetraisopropoxid
zu der mechanisch gerührten Aufschlämmung hinzugegeben.
Nach 20 Stunden wird die Aufschlämmung filtriert und mit
einigen 100-ml-Aliquoten Ethanol gewaschen. Das beschichtete Produkt
wird 24 Stunden lang bei 95°C getrocknet.
-
Beispiel 25
-
Zehn
Gramm des in Beispiel 24 erzeugten Produkts werden in 100 ml destilliertem
Wasser in einem 250-ml-3-Hals-Kolben dispergiert. Eine Rührwelle,
ein pH- Meßgerät und ein Temperaturfühler werden
auf den 3-Hals-Kolben gesetzt. Die Suspension wird bei 250 U/Minute
gerührt. Zu der Suspension wird eine kolloidale Lösung
aus 0,10 Gramm Zinnchlorid in 100 ml destilliertem Wasser gegeben.
Nach 10minütigem Rühren wird die Suspension auf
einem Büchnertrichter filtriert und mit destilliertem Wasser gewaschen.
Der gewaschene Filterkuchen wird anschließend in einen
250-ml-3-Hals-Morton-Kolben überführt, der mit
einer Rührwelle, einem pH-Meßgerät und
einem Temperaturfühler ausgestattet ist. Eine Lösung
von 1,0 Gramm Dextrose in 75 ml destilliertem Wasser wird zu dem
Kolben hinzugegeben und bei 250 U/Minute gerührt. Durch
die Temperaturfühleröffnung des Kolbens wird eine
Lösung von 1,0 Gramm Silbernitrat in 100 ml destilliertem
Wasser, die einen molaren Überschuß an 2-Amino-2-methylpropanol
enthält, mit einer Geschwindigkeit von 10 ml pro Minute
zugegeben. Die Reaktion wird weitere 30 Minuten lang gerührt,
auf einem Büchnertrichter filtriert, mit destilliertem
Wasser gewaschen und bei 120°C getrocknet.
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Beispiel 26
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In
einem 1-Liter-Kolben werden 50 g des in Beispiel 24 erzeugten Produkts
in 300 ml destilliertem Wasser aufgeschlämmt, bei 200 U/Minute
gerührt und auf 75°C erwärmt. Der pH-Wert
wird mit 15%iger Essigsäure auf 5 abgesenkt. Eine 22,5%ige Fe(NO3)3·9 H2O-Lösung wird mit einer Geschwindigkeit
von 0,25 ml/Minute zugegeben. Sobald der pH-Wert 3,5 erreicht hat,
wird 10%iges NaOH zugegeben, um den pH-Wert konstant zu halten.
Etwa 200 ml der Eisen(III)nitrat-Lösung werden zugegeben. Die
resultierende Probe wird filtriert, gewaschen und bei 95°C
getrocknet.
-
Beispiel 27
-
Ein
gemäß Beispiel 16 hergestelltes Effektmaterial
wird in 1%iger Konzentration in Polypropylen-Stufenchips eingearbeitet.
Die Stufenchips sind passend benannt, da sie an jeder Stufe entlang
der Chipfläche eine abgestufte Dicke besitzen. Die Abstufungen
machen es möglich, den unterschiedlichen Effekt des Effektmaterials
bezogen auf die Polymerdicke zu untersuchen.
-
Beispiel 28
-
Das
gemäß Beispiel 16 hergestellte Effektmaterial
wird in einen Nagellack eingearbeitet. 10 g des Effektmaterials
werden mit 82 g SLF-2-Trägerlack, 4 g 127P-Lack und 4 g
Ethylacetat vermischt. Der Trägerlack SLF-2 ist ein allgemeiner
Nagellack, der aus Butylacetat, Toluol, Nitrocellulose, Tosylamid/Formaldehydharz,
Isopropylalko hol, Dibutylphthalat, Ethylacetat, Campher, n-Butylalkohol
und Siliciumdioxid besteht, und 127P ist ein mittelviskoser Nitrocelluloselack,
der Butylacetat, Toluol, Nitrocellulose, Tosylamid/Formaldehydharz,
Isopropylalkohol, Dibutylphthalat, Ethylacetat, Campher, n-Butylalkohol
und Methoxypropanolacetat enthält.
-
Beispiel 29
-
Auf ähnliche
Weise wird ein gemäß Beispiel 16 hergestelltes
Effektmaterial in einen nicht auf Nitrocellulose basierenden Nagellack
eingearbeitet. 10 g des Effektmaterials werden mit 82 g Avalure-AC-315-Polymer,
einem Acrylpolymer in Ethanol, vermischt, und Aceton wird anstelle
von Nitrocellulose verwendet.
-
Beispiel 30
-
Ein
10gew.-%iges Effektmaterial aus Beispiel 16 wird mit einer PGI Corona
Gun #110347 in einer Polyester-TGIC-Puverbeschichtung von Tiger Drylac
verspritzt. Das Effektmaterial wird in einem transparenten Polyestersystem
vermischt und über eine RAL-9005-schwarze pulverbeschichtete
Basis gespritzt. Das Effektmaterial wird von der Grundmetallplatte
stark angezogen. Ferner erzeugt es aufgrund seiner hohen Affinität
zur Orientierung nahe an der Oberfläche ein Finish, das
eine hohe Abbildungsschärfe (DOI) besitzt. Es bedarf keines
zusätzlichen Klarlacks, um die oft von herkömmlichen
Perlglanz-(Effekt-) und Metallflake-Pigmenten verursachten Vorsprünge
zu verringern.
-
Beispiel 31
-
Eine
10%ige Dispersion des gemäß Beispiel 16 hergestellten
Effektmaterials wird in ein transparentes Arylurethan-Basislack-Klarlack-System DBX-689
(PPG) zusammen mit verschiedenen PPG-Farbtönen, um die
erwünschte Farbe zu erzielen, eingemischt. Die Farbtonpasten
bestehen aus organischen oder anorganischen Farbmitteln, dispergiert
in verschiedenen Konzentrationen in einem Lösemittelträgersystem,
das für die DMD-Deltron-Automotive-Refinish-Lackierstraße
von PPG geeignet ist. Die fertige Formulierung wird mit einer herkömmlichen
Saugbecherpistole auf gewölbte 4 × 12 Inch (etwa
10 × 30 cm) große Kraftfahrzeugbleche gespritzt, die
von Graphic Metals bezogen wurden. Das Blech wird mit PPG-2001-Polyurethan-Klarlack,
der einen hohen Festkörperanteil besitzt, klarlackiert
und luftgetrocknet.
-
Beispiel 32
-
Die
resultierenden silberbeschichteten Borsilicatflakes (0,9 kg, mittlere
Teilchen größe 100 Mikrometer) aus Beispiel 1 werden
in einen horizontalen zylindrischen mechanischen Mischer gegeben,
der mit Rührflügeln auf einer freien Welle ausgestattet
ist. Durch die Seite des Reaktors wird ein Einblasrohr eingeführt,
um Reaktanden hinzuzugeben. Der Reaktor wird auf 200°C
erhitzt, und Stickstoff wird mit 168 Standard-Kubikfuß pro
Stunde (SKFH) durch die Türseite des Reaktors zugegeben.
Mit 5 SKFH wird Stickstoff durch einen abgedichteten Vorrat an Eisenpentacarbonyl
(EPC) geblasen, was zu einer EPC-Zugabegeschwindigkeit von 0,32
g/Minute führt. Dieser Reagenzienstrom wird mit zusätzlichen 238
SKFH Stickstoff kombiniert, wenn er in das Einblasrohr gelangt,
was einen Gesamtgasstrom im Einblasrohr von 243 SKFH ergibt. Der
Vorgang wird 5 Stunden lang fortgesetzt, und die Farbentwicklung nimmt
mit der Eisenoxidschichtdicke zu. Periodisch wird eine Probe aus
dem Reaktor entnommen, um die Farbentwicklung als Funktion der Zeit
darzustellen, wobei Farben auftreten, die von Bronze, Kupfer und
Rotgelb bis Goldgrün reichen.
-
Beispiel 33
-
125
Gramm silberbeschichtete Glasflakes (hergestellt wie in Beispiel
1 beschrieben) werden in einem 1-I-Rundkolben bei 300 U/Minute in
300 ml destilliertem Wasser aufgeschlämmt und auf 50°C
erwärmt. Anschließend werden 300 ml 0,19 M Fe(NO3)3-9 H2O
mit einer Geschwindigkeit von 0,3 ml/Minute zugegeben, wobei mit
5%igem NH4OH ein pH-Wert von 4,0 aufrechterhalten
wird. Am Ende der Zugabe (etwa 16 Stunden) wird die Probe 4 Stunden lang
auf 90°C erwärmt. Die Probe wird anschließend heiß filtriert,
gewaschen und bei Raumtemperatur getrocknet. Die Probe weist eine
einzigartige goldbronzene Färbung auf.
-
Beispiel 34
-
In
einem 3-I-Kolben werden 200 g des in Beispiel 1 hergestellten Produkts
in 500 ml destilliertem Wasser aufgeschlämmt und auf 75°C
erwärmt. Der pH-Wert wird mit 15%iger Essigsäure
auf 5 abgesenkt. Eine 22,5%ige Fe(NO3)3·9 H2O-Lösung
wird mit einer Geschwindigkeit von 0,25 ml/Minute zugegeben. Sobald
der pH-Wert 3,5 erreicht hat, wird 10%iges NaOH zugegeben, um den
pH-Wert konstant zu halten. Etwa 400 ml der Eisen(III)nitrat-Lösung
werden zugegeben. Die resultierende Probe wird filtriert, gewaschen
und bei 200°C getrocknet. Die Eisenoxidmenge wird so berechnet,
daß ein stark reflektierendes goldfarbenes Effektmaterial
erhalten wird.
-
Beispiel 35
-
Beispiel
34 wird wiederholt, außer daß etwa 600 ml der
Eisen(III)nitrat-Lösung zugegeben werden. Die resultierende
Probe wird filtriert, gewaschen und bei 200°C getrocknet.
Die Eisenoxidmenge wird so gestaltet, daß ein stark reflektierendes
goldorangefarbenes Effektmaterial erhalten wird.
-
Beispiel 36
-
Beispiel
34 wird wiederholt, außer daß etwa 800 ml der
Eisen(III)nitrat-Lösung zugegeben werden. Die resultierende
Probe wird filtriert, gewaschen und bei 200°C getrocknet.
Die Eisenoxidmenge wird so gestaltet, daß ein stark reflektierendes
goldorangefarbenes Effektmaterial erhalten wird.
-
Beispiel 37
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591,0
Gramm RCFFX-1045-Glasflakes von Nippon Sheet Glass werden in einen
mit einem mechanischen Rührer ausgestatteten 5-Liter-Morton-Kolben
gegeben. Zum Kolben werden 2,36 Liter destilliertes Wasser hinzugegeben,
und man beginnt leicht zu rühren. Eine Lösung
aus 9,45 Gramm SnCl2·2 H2O, 8,0 ml 1:1 HCL und 142 ml destilliertem Wasser
wird zu der Aufschlämmung hinzugegeben. Nach 1 Stunde wird
die Aufschlämmung durch einen Büchnertrichter
filtriert und als nasser Filterkuchen wiedergewonnen. Der Filterkuchen
wird in einen 5-Liter-Morton-Kolben überführt,
der mit einem leichten mechanischen Rührer ausgestattet
ist und eine Lösung von 191,0 Gramm Dextrose in 1,90 Liter
destilliertem Wasser enthält und bei 20–25°C
gehalten wird. Eine Lösung, die 190,54 Gramm AgNO3, 350 ml destilliertes Wasser und 472,8
Gramm 50%iges 2-Amino-2-methyl-1-propanol enthält, wird
rasch zu dem Kolben hinzugegeben. Man läßt den
Reaktionskolben 1 Stunde lang bei 20–25°C rühren,
wobei hochglänzende beschichtete Glasflakes in der Aufschlämmung
beobachtet werden. Die Aufschlämmung wird durch einen Büchnertrichter
filtriert und getrocknet, was glänzende silberbeschichtete
Glasflakes ergibt.
-
Beispiel 38
-
Die
in Beispiel 37 hergestellten silberbeschichteten Glasflakes werden
in einem von außen beheizten Wirbelbettreaktor aus Edelstahl
mit einem Durchmesser von 15 cm und einer Höhe von 152
cm und ausgestattet mit einer Sintermetall-Bodenplatte (Wirbelplatte)
und porösen Metallfiltern weiter verarbeitet. Das Wirbelgas
wird durch die Sintermetall-Bodenplatte in den Reaktor geleitet.
Die Reaktanden und zusätzliche Wirbelgase werden durch
Seiteneinlässe zusätzlich in den Reaktor eingebracht.
-
Speziell
werden 450 Gramm in Beispiel 37 hergestellte silberbeschichtete
Glasflakes mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 45 Mikrometer (Hauptdimension)
auf den Boden des Wirbelbettreaktors auf die Sintermetall-Verteilerplatte
gegeben. Stickstoff-Wirbelgas wird durch die Sintermetall-Bodenplatte
mit 150 Standard-Kubikfuß pro Stunde (SKFH) eingebracht,
was zu einer Aerosolisierung des teilchenförmigen Substrats
führt. Weitere 1 SKFH Sauerstoff werden zu dem Wirbelgas
hinzugegeben, um für eine reaktive Atmosphäre
für die Reagenzien zu sorgen. Der Wirbelbettreaktor wird
elektrisch auf 200°C erhitzt. Stickstoff wird durch einen abgedichteten
Vorrat an Eisenpentacarbonyl (EPC) bei 5 SKFH geblasen, stromabwärts
mit zusätzlichen 70 SKFH Stickstoff kombiniert, und dies
gelangt durch eine Seitenöffnung in den Wirbelbettreaktor. Der
Vorgang wird 12 Stunden lang fortgesetzt, damit ein Farbentwicklungsfortschritt
mit zunehmender Eisenoxidschichtdicke möglich ist. Periodisch
wird eine Probe aus dem Reaktor entnommen, um die Farbentwicklung
als Funktion der Zeit zu untersuchen. Unter den obigen Bedingungen
wird das EPC mit einer Geschwindigkeit von etwa 0,3 Gramm/Minute
zugegeben, und die Konzentration beträgt ≈ 3–4
Gew.-% im Stickstoffträgergas. Aufgrund der Temperatur
des Reaktors, der Gaszusammensetzung und der Oberflächenchemie
der silberbeschichteten Glasflakes wird das EPC zersetzt und scheidet
Eisenoxid/hydroxid-Spezies auf der Oberfläche der aerosolisierten Teilchen
ab. Die silberbeschichteten Glasflakes werden mit einer Schicht
aus EPC-Zersetzungsprodukten eingekapselt.
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Beispiel 39
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100
Gramm silberbeschichtete Glasflakes (hergestellt wie in Beispiel
37 beschrieben) werden in einem 1-I-Rundkolben bei 300 U/Minute
in 600 ml destilliertem Wasser aufgeschlämmt und auf 50°C
erwärmt. Anschließend werden 300 ml 0,19 M Fe(NO3)3·9 H2O mit einer Geschwindigkeit von 0,3 ml/Minute
zugegeben, wobei mit 5%igem NH4OH ein pH-Wert
von 4,0 aufrechterhalten wird. Am Ende der Zugabe (etwa 16 Stunden)
wird die Probe 4 Stunden lang auf 90°C erwärmt.
Die Probe wird anschließend heiß filtriert, gewaschen
und bei Raumtemperatur getrocknet.
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Beispiel 40
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Ein
Kilogramm des in Beispiel 39 hergestellten Produkts wird in ein
6-I-Becherglas gegeben, das mit einem mechanischen Rührer
ausgestattet ist. Zu dem Becherglas werden 3,43 Liter destilliertes
Wasser hinzugegeben und die Suspension leicht gerührt. Eine
kolloidale Lösung aus 4,91 Gramm SnCl2·2
H2O in ½ Liter destilliertem Wasser
wird in das Becherglas gegossen und 10 Stunden lang gerührt.
Die Suspension wird anschließend durch einen Büchnertrichter filtriert,
und der nasse Filterkuchen wird in ein 8-Liter-Becherglas überführt,
das mit einem mechanischen Rührer ausgestattet ist und
eine Lösung von 27,0 Gramm Dextrose in 4,72 Liter destilliertem
Wasser bei Raumtemperatur enthält. Die Suspension wird
1 Stunde lang gerührt. Eine Lösung von 26,53 Gramm
AgNO3, 120 ml destilliertem Wasser und 77,0 Gramm
50%igem 2-Amino-2-methyl-1-propanol wird in die Suspension gegossen
und 300 Minuten lang bei Raumtemperatur gerührt. Die Suspension
wird auf einem Büchnertrichter filtriert und in einem Ofen bei
120°C getrocknet.
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Beispiel 41–43
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Ein
gemäß einem der Beispiele 32, 37 und 39 hergestelltes
Oxidmetalleffektmaterial wird in 1%iger Konzentration in Polypropylen-Stufenchips eingearbeitet.
Die Stufenchips sind passend benannt, da sie an jeder Stufe entlang
der Chipfläche eine abgestufte Dicke besitzen. Die Abstufungen
machen es möglich, den unterschiedlichen Effekt des Effektmaterials
bezogen auf die Polymerdicke zu untersuchen.
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Beispiele 44–46
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Ein
gemäß einem der Beispiele 32, 37 und 39 hergestelltes
Oxidmetalleffektmaterial wird in einen Nagellack eingearbeitet.
10 g des FEM werden mit 82 g SLF-2-Trägerlack, 4 g 127P-Lack
und 4 g Ethylacetat vermischt. Der Trägerlack SLF-2 ist
ein allgemeiner Nagellack, der aus Butylacetat, Toluol, Nitrocellulose,
Tosylamid/Formaldehydharz, Isopropylalkohol, Dibutylphthalat, Ethylacetat,
Campher, n-Butylalkohol und Siliciumdioxid besteht, und 127P ist
ein mittelviskoser Nitrocelluloselack, der Butylacetat, Toluol,
Nitrocellulose, Tosylamid/Formaldehydharz, Isopropylalkohol, Dibutylphthalat,
Ethylacetat, Campher, n-Butylalkohol und Methoxypropanolacetat enthält.
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Beispiel 47–48
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Auf ähnliche
Weise wird ein gemäß einem der Beispiele 32, 37
und 39 hergestelltes Oxideffektmaterial in einen nicht auf Nitrocellulose
basierenden Nagellack eingearbeitet. 10 g des Effektpigments werden
mit 82 g Avalure-AC-315-Polymer, einem Acrylpolymer in Ethanol,
vermischt, und Aceton wird anstelle von Nitrocellulose verwendet.
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Beispiel 49–50
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Eine
Beschichtungszusammensetzung, die 10 Gew.-% Oxideffektmaterial aus
Beispiel 32 oder Beispiel 37 enthält, wird mit einer PGI
Corona Gun #110347 in einer Polyester-TGIC-Puverbeschichtung von
Tiger Drylac verspritzt. Das Effektmaterial wird in einem transparenten
Polyestersystem vermischt und über eine RAL-9005-schwarze
pulverbeschichtete Basis gespritzt. Das Effektpigment wird von der Grundmetallplatte
stark angezogen. Ferner erzeugt es aufgrund seiner hohen Affinität
zur Orientierung nahe an der Oberfläche ein Finish, das
eine hohe Abbildungsschärfe (DOI) besitzt. Es bedarf keines
zusätzlichen Klarlacks, um die oft von herkömmlichen Perlglanz-(Effekt-)
und Metallflake-Pigmenten verursachten Vorsprünge zu verringern.
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Beispiel 51–52
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Eine
10%ige Dispersion des gemäß Beispiel 32 oder Beispiel
39 hergestellten Oxidmetalleffektmaterials wird in ein transparentes
Arylurethan-Basislack-Klarlack-System DBX-689 (PPG) zusammen mit
verschiedenen PPG-Farbtönen, um die erwünschte
Farbe zu erzielen, eingemischt. Die Farbtonpasten bestehen aus organischen
oder anorganischen Farbmitteln, dispergiert in verschiedenen Konzentrationen
in einem Lösemittelträgersystem, das für
die DMD-Deltron-Automotive-Refinish-Lackierstraße von PPG
geeignet ist. Die fertige Formulierung wird mit einer herkömmlichen
Saugbecherpistole auf gewölbte 4 × 12 Inch (etwa
10 × 30 cm) große Kraftfahrzeugbleche gespritzt,
die von Graphic Metals bezogen wurden. Das Blech wird mit PPG-2001-Polyurethan-Klarlack,
der einen hohen Festkörperanteil besitzt, klarlackiert
und luftgetrocknet.
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Verschiedene Änderungen
und Modifizierungen können bei dem Verfahren und den Produkten der
Erfindung durchgeführt werden, ohne vom Sinn und Umfang
der Erfindung abzuweichen. Die verschiedenen hierin offenbarten
Ausführungsformen dienten lediglich der Veranschaulichung
und sollten die Erfindung nicht einschränken.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Ein
Farbeffektmaterial wird beschrieben als bestehend aus einer Mehrzahl
von eingekapselten Substratplättchen, wobei jedes Plättchen
mit einer stark reflektierenden Schicht, die als Reflektor für darauf
gerichtetes Licht dient, und einer Spacer-Pigmentschicht, die für
darauf gerichtetes Licht selektiv transparent ist, eingekapselt
ist.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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-
Zitierte Nicht-Patentliteratur
-
- - Egypt. J.
Anal. Chem., Band 3, 118–123 (1994) [0026]
- - The Chemistry of Metal CVD, herausgegeben von Toivo T. Kodas [0026]
- - Mark J. Hampden-Smith; VCH Verlagsgesellschaft mbH, D-69451
Weinheim, 1994, ISBN 3-527-29071-0 [0026]
- - C. Jeffrey Brinker und George W. Scherer, Sol-Gel Science,
The Physics and Chemistry of Sol-Gel Processing, Academic Press,
Inc. (1990) [0029]
- - Temple C. Patton, Herausgeber, The Pigment Handbook, Band
II, Applications and Markets, John Wiley and Sons, New York (1973) [0033]
- - R. H. Lesch, Herausgeber, The Printing Ink Manual, Fourth
Edition, Van Nostrand Reinhold (International) Co. Ltd., London
(1988) [0033]
- - Seiten 282–591 [0033]
- - Lacke: C. H. Hare, Protective Coatings, Technology Publishing
Co., Pittsburgh (1994) [0033]
- - die Seiten 63–288 [0033]
- - Science and Technology, 2. Aufl., Hrsg.: M. S. Balsam und
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- - deNavarre, The Chemistry and Science of Cosmetics, 2. Aufl.,
Bände 1 und 2 (1962) [0035]
- - Van Nostrand Co. Inc., Bände 3 und 4 (1975) [0035]