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DE10393723T5 - Steckverbindung und Montageverfahren zum Herstellen mindestens einer Verbindung durch eine Öffnung in einer Trennwand - Google Patents

Steckverbindung und Montageverfahren zum Herstellen mindestens einer Verbindung durch eine Öffnung in einer Trennwand Download PDF

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DE10393723T5
DE10393723T5 DE10393723T DE10393723T DE10393723T5 DE 10393723 T5 DE10393723 T5 DE 10393723T5 DE 10393723 T DE10393723 T DE 10393723T DE 10393723 T DE10393723 T DE 10393723T DE 10393723 T5 DE10393723 T5 DE 10393723T5
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plug
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partition
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Kai Sellien
Markus Gimbel
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TE Connectivity Germany GmbH
Original Assignee
Tyco Electronics AMP GmbH
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    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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Abstract

Steckverbindung zum Herstellen mindestens einer Verbindung durch eine Öffnung (39) einer Trennwand (37), wobei die Steckverbindung einen ersten und zweiten Stecker (1, 17) aufweist, die zusammengesteckt werden können, und mindestens einer der Stecker (1, 17) über eine die Öffnung (39) umschließende Dichtung (28) gegen die Trennwand (37) abgedichtet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Stecker (1, 17) eine Spannvorrichtung aufweist, die mit dem anderen Stecker (17, 1) in Eingriff gebracht werden kann, wodurch die Stecker (1, 17) in ihrer Zusammensteckrichtung (16) unter Einbeziehen der Trennwand (37) gespannt werden können.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steckverbindung zum Herstellen mindestens einer Steckverbindung durch eine Öffnung in einer Trennwand.
  • Die US 5,391,086 offenbart einen elektrischen Verbinder, bei dem ein Einschnappelement einer Dichtung in einem Hohlraum in einer Befestigungswand positioniert wird. Mit Hilfe eines Antriebsritzels wird ein Gleitaktuator in einer Richtung parallel zur Befestigungswand angetrieben. Der Gleitaktuator weist Aussparungen auf, die abschnittsweise zur Antriebsrichtung und in einer Durchführrichtung durch die Befestigungswand annähernd quer verlaufen. Die Aussparungen kommen mit Gleitstiften eines beweglichen Steckerabschnittes in Eingriff. Durch ein Gleiten der Gleitstifte in den Aussparungen bewegt das Antriebsritzel den beweglichen Steckerabschnitt in einer Richtung quer zur Antriebsrichtung des gleitbaren Aktuators, was einem Bewegen in einer Richtung durch eine Öffnung in der Befestigungswand entspricht.
  • Am beweglichen Steckerabschnitt sind angeschrägte Haken ausgebildet. Die angeschrägten Haken kommen mit angeschrägten Gegenhaken in Eingriff, die mit einer Dichtung des elektrischen Verbinders verbunden sind. Wenn der bewegliche Steckerabschnitt in der Durchführrichtung durch die Öffnung in der Befestigungswand bewegt wird, bewegt das die Dichtung in der Durchführrichtung durch die Öffnung, bis das Einschnappelement der Dichtung im Hohlraum in der Trennwand positioniert ist. Gleichzeitig liegt ein Umfangsabschnitt der Dichtung an der Befestigungswand an. Dadurch kann sich der mit der Dichtung verbundene Gegenhaken nicht weiter in der Durchführrichtung durch die Befestigungswand bewegen. Die Eingriffskräfte zwischen dem Gegenhaken und dem Haken des beweglichen Steckerabschnittes reichen für ein Weiterbewegen des Gegenhakens in der Durchführrichtung nicht mehr aus. Der Gegenhaken gleitet über den Haken des beweglichen Steckerabschnittes hinweg, wodurch der Haken und der Gegenhaken außer Eingriff gelangen. Danach bewegt sich der bewegliche Steckerabschnitt, ohne daß eine weitere Kraft auf die Dichtung übertragen wird.
  • Dieser elektrische Steckverbinder ist sehr kompliziert aufgebaut, und das Verfahren zum Positionieren der Dichtung ist sehr aufwendig. Außerdem ist der elektrische Verbinder in seiner Position mit Bezugnahme auf die Befestigungswand relativ instabil. Auf den elektrischen Steckverbinder wirkende Kräfte können somit leicht die Wirksamkeit der Dichtung beeinträchtigen.
  • Die US 5,816,833 offenbart zwei miteinander verbindbare Steckerteile. Die Steckerteile werden mit Hilfe zweier miteinander kombinierter Schiebeelemente in eine Eingriffs- oder zusammengesteckte Position gebracht. Ein erstes Schiebeelement wird durch ein zweites Schiebeelement bewegt, das in einer Richtung senkrecht zur Bewegungsrichtung des ersten Schiebeelementes am ersten Steckerteil beweglich geführt ist. Das erste Schiebeelement ist am ersten Steckerteil beweglich aufgenommen und kommt mit dem zweiten Steckerteil in Eingriff.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer verbesserten Steckverbindung und eines Montageverfahrens für selbige, so daß eine gute Dichtung gegenüber der Trennwand und eine sichere Verbindung der Stecker bei einer geringen Kompliziertheit der Steckverbindung und des Montageverfahrens erhalten wird.
  • Entsprechend eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung wird eine Steckverbindung zum Herstellen mindestens einer Verbindung durch eine Öffnung in einer Trennwand bereitgestellt. Dabei weist die Steckverbindung einen ersten und einen zweiten Stecker auf, die ineinander gesteckt werden können, und mindestens einer der Stecker kann gegen die Trennwand mittels einer die Öffnung umgebenden Dichtung abgedichtet werden. Mindestens einer der Stecker weist eine Spannvorrichtung auf, die mit dem anderen Stecker in Eingriff gebracht werden kann, und die Stecker können dauerhaft unter Einbeziehung der Trennwand gespannt werden. Die Spannvorrichtung ermöglicht in einfacher Weise, daß die Stecker in einer dauerhaft sicheren Weise an der Trennwand anliegen. Das dauerhaft sichere Anliegen der Stecker bewirkt gleichzeitig eine dauerhafte, gute und zuverlässige Dichtwirkung durch das Dichtelement. Das sichere Anliegen der Stecker hält die Steckverbindung in ihrer vorgesehenen Position, selbst wenn darauf Kräfte wirken, die auf die Steckverbindung beispielsweise mittels der Kabel übertragen werden, die aus der Steckverbindung herausführen. Das ist insbesondere bei Türtrennsteckern im Automobilbau wünschenswert. Letztere werden durch eine Relativbewegung von Tür und Karosseriesäule über entsprechende Kabel belastet.
  • In einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung kann einer der Stecker mindestens ein Eingriffsmittel zum Ineingriffbringen mit der Spannvorrichtung aufweisen. Das gestattet daher ein Übertragen von Kräften zwischen der Spannvorrichtung und dem Stecker.
  • Bei einer besonders günstigen Ausführung der Erfindung kann einer der Stecker mindestens einen stiftartigen Vorsprung als Eingriffsmittel zum Ineingriffbringen mit der Spannvorrichtung aufweisen, wodurch ein besonders einfaches Eingriffsmittel zum Übertragen von Kräften zwischen dem Stecker und der Spannvorrichtung bereitgestellt wird.
  • Vorteilhafterweise kann die Spannvorrichtung eine Schiebevorrichtung mit mindestens einer Über- oder Untersetzungsanordnung aufweisen, so daß sie eine aufgebrachte Schiebekraft oder -bewegung in eine größere oder kleinere Spannkraft oder -bewegung umwandelt.
  • Besonders vorteilhaft kann die Spannvorrichtung eine Schiebevorrichtung sein, die zum Spannen der Stecker in einer Richtung quer zur Durchführungsrichtung durch die Trennwand verschoben werden kann. Daher kann das Spannen sehr schnell und einfach ausgeführt werden.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung kann die Spannvorrichtung mindestens eine Führungsschiene aufweisen, die teilweise in einer Ebene längs zur Zusammensteckrichtung und quer zur Zusammensteckrichtung verläuft. Damit ist eine Schiebekraft oder -bewegung in eine Spannkraft oder -bewegung umwandelbar.
  • Bei einer besonders vorteilhaften Ausführung kann die Dichtung am Stecker angespritzt sein. Das ermöglicht das Anbringen der Dichtung am Stecker derart, daß sie sich nicht lockern kann, und das Bereitstellen einer dauerhaften Dichtheit zwischen der Dichtung und dem Stecker.
  • Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung kann mindestens einer der Stecker eine Montagesicherung aufweisen, mit der er gegen ein Bewegen entgegen der Durchführrichtung durch die Trennwand gesichert werden kann. Das ermöglicht das Sichern des Steckers in einer durchgeführten Lage.
  • Es ist günstig, wenn mindestens einer der Stecker bajonettverschlußartig gegen ein Bewegen entgegen der Durchführrichtung durch die Trennwand gesichert werden kann. Das ermöglicht das Sichern des Steckers in einer besonders einfachen und schnellen Weise.
  • In einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung kann mindestens einer der Stecker eine Riegelvorrichtung aufweisen, mit der dieser Stecker gegen ein Bewegen in einer Richtung annähernd senkrecht zur Durchführrichtung durch die Trennwand arretiert werden kann. Das ermöglicht ein Arretieren des Steckers in einer gewünschten Lage in einer Richtung senkrecht zur Durchführrichtung des Steckers durch die Trennwand. Es ist günstig, wenn mindestens einer der Stecker eine Riegelvorrichtung aufweist, die mindestens abschnittsweise in einen Freiraum eingeführt werden kann, der zwischen dem Stecker und der Trennwand verbleibt, wenn der Stecker durch die Trennwand positioniert wird.
  • Bei einer weiteren Ausführung der Erfindung kann der in den Freiraum einführbare Abschnitt der Riegelvorrichtung in der Endlage unter federnder Vorspannung an mindestens einem Öffnungsrand anliegen. Damit ist besonders einfach eine definierte Haltekraft zum Arretieren anwendbar.
  • Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung kann die Riegelvorrichtung mindestens eine Steuerkurve aufweisen, die mindestens teilweise in einer Ebene parallel zur Durchführrichtung durch die Trennwand angeordnet und quer zur Durchführrichtung des Steckers durch die Trennwand verläuft. Hiermit kann die Riegelvorrichtung in einer besonders einfach definierten Weise von einer Ausgangsposition in eine gesicherte Position geführt werden.
  • Vorteilhafterweise kann die Spannvorrichtung in ihrer Endlage mittels eines natürlichen Federelementes in der Art und Weise einer Feder elastisch gehalten werden. Auf diese Weise ist ein einfaches Halten der Riegelvorrichtung in einer Endlage möglich.
  • Bei einer besonders günstigen Ausführung kann mindestens benachbart zu einer Steuerkurve mindestens eine Aussparung mindestens abschbnittsweise an der Riegelvorrichtung vorgesehen sein, wobei ein Zwischenabschnitt zwischen der Steuerkurve und der Aussparung in der Art und Weise einer natürlichen Feder elastisch verformbar ist, und damit ist ein in der Steuerkurve geführtes Element in einer Endlage mittels einer Federkraft von der natürlichen Feder elastisch fixierbar. Das ermöglicht das lösbare und elastische Halten eines in der Steuerkurve geführten Elementes in einer Endlage.
  • Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung kann der Stecker mindestens einen stiftartigen Riegelvorsprung aufweisen, der mit der Riegelvorrichtung in Eingriff gebracht werden kann, wodurch der Stecker auf besonders einfache Weise mit der Riegelvorrichtung in Eingriff gebracht werden kann.
  • Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung kann das Spannen mit der Über- oder Untersetzung einer Schiebebewegung vorgenommen werden. Das bedeutet, daß das Umwandeln einer Schiebekraft oder -bewegung in eine Spannkraft oder -bewegung besonders einfach durchgeführt wird.
  • Vorteilhafterweise kann das Spannen mit einer Schiebebewegung in einer Richtung quer zur Durchführrichtung des Steckers durch die Trennwand vorgenommen werden. Das ermöglicht das Durchführen der Schiebbewegung in einer besonders praktischen Weise.
  • Vorteilhafterweise kann mindestens einer der Stecker separat gesichert werden, um eine Bewegung in einer Richtung entgegengesetzt der Durchführrichtung durch die Trennwand zu verhindern. Das ermöglicht das Halten des Steckers in einer Position durch die Trennwand.
  • Der Stecker kann bajonettverschlußartig gesichert werden, wobei der Stecker, sobald das Führen des Steckers durch die Trennwand abgeschlossen ist, in einer Richtung quer zur Durchführrichtung bewegt wird, und dabei wird mindestens ein Hakenelement des Steckers hinter den Konstruktionen in Eingriff gebracht, die komplementär dazu an der Trennwand vorhanden sind. Das gestattet das Sichern des Steckers, um eine Bewegung in der Durchführrichtung mit Hilfe einer besonders einfachen Bewegungsfolge zu verhindern.
  • Eine detaillierte Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung wird nachfolgend mit Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen vorgelegt, die zeigen:
  • 1 eine explodierte perspektivische Darstellung eines ersten Steckers entsprechend eines Ausführungsbeispiels der Erfindung;
  • 2 eine Seitenansicht einer Schiebevorrichtung des ersten Steckers aus 1;
  • 3 eine teilweise auseinandergezogene perspektivische Darstellung eines zweiten Steckers entsprechend einer beispielhaften Ausführung der Erfindung;
  • 4 eine Seitenansicht einer Riegelvorrichtung des zweiten Steckers aus 3, stark vergrößert;
  • 5 eine Profildarstellung einer Öffnung durch eine Trennwand, die in Übereinstimmung mit der Konstruktion des zweiten Steckers aus 3 konfiguriert ist;
  • 6 eine perspektivische Darstellung des zweiten Steckers aus 3, teilweise durch die Öffnung aus 5 geführt;
  • 7 eine perspektivische Darstellung des zweiten Steckers aus 3, vollständig durch die Öffnung aus 5 geführt;
  • 8 eine perspektivische Darstellung des zweiten Steckers aus 3, vollständig durch die Öffnung aus 5 geführt und an der Trennwand gesichert, in der die Öffnung gebildet wird;
  • 9 eine Darstellung des ersten und zweiten Steckers aus 1 und bzw. 3, bevor sie ineinander gesteckt werden; und
  • 10 eine Darstellung des ersten und zweiten Steckers aus 1 und bzw. 3 in einer in Eingriff befindlichen oder gesteckten Konfiguration.
  • Die Steckverbindung weist einen ersten Stecker 1 (wie am besten in 1 gezeigt wird) und einen zweiten Stecker 17 auf (wie am besten in 3 gezeigt wird). 1 zeigt einen ersten Stecker 1 einer Steckverbindung in einer teilweise auseinandergezogenen Darstellung. Der erste Stecker weist auf: ein erstes Steckergehäuse 2; eine Tülle 3; eine Schiebevorrichtung 4; eine erste Pinaufnahme 5; und eine zweite Pinaufnahme 6. Die Schiebevorrichtung 4 dient als eine Spannvorrichtung, wie es nachfolgend detaillierter beschrieben wird.
  • Das erste Steckergehäuse 2 weist einen Stutzen 7 auf, an dem die Tülle 3 anbringbar ist. Die Tülle 3 und der Stutzen 7 sind Teil eines Kanals, durch das ein nicht gezeigtes Kabel (nicht gezeigt) in das Innere des ersten Steckergehäuses 2 für eine Verbindung mit Kontakten in der ersten und zweiten Pinaufnahme 5, 6 geführt werden kann.
  • Die erste und zweite Pinaufnahme 5, 6 sind abschnittsweise komplementär zueinander ausgebildet, so daß die erste Pinaufnahme 5 abschnittsweise in Pfeilrichtung 8 in die zweite Pinaufnahme 6 gedrückt werden kann. Im zusammengesetzten Zustand können die erste und die zweite Pinaufnahme 5, 6 in Pfeilrichtung 9 in das Innere des ersten Steckergehäuses 2 geführt werden.
  • Die Schiebevorrichtung 4 wird in Pfeilrichtung 10 verschiebbar im ersten Steckergehäuse 2 aufgenommen. Die Schiebevorrichtung 4 weist eine Betätigungsoberfläche 11 auf, auf die eine Verschiebekraft auf die Schiebevorrichtung angewandt werden kann.
  • Die Schiebevorrichtung weist Seitenelemente 12, 13 auf. Wie in 2 gezeigt wird, sind in den Seitenelementen 12, 13 jeweils obere Führungsschienen 14 und untere Führungsschienen 15 vorgesehen. Die Führungsschienen 14, 15 sind in diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung Führungsaussparungen oder Kurvenschlitze, wie nachfolgend detaillierter beschrieben wird.
  • In 1 und 2 zeigt ein Pfeil 16 eine Zusammensteckrichtung, die für das Stecken des ersten Steckers 2 in den zweiten Stecker 17 vorgesehen ist. Die Richtung 10, in der die Verschiebevorrichtung 4 im ersten Steckergehäuse 2 verschiebbar ist, verläuft annähernd senkrecht zur Zusammensteckrichtung 16 des ersten Steckers 1 mit dem zweiten Stecker 17. Die Führungsschienen 14, 15 weisen Untersetzungsabschnitte 18, 19 auf. Die Untersetzungsabschnitte 18, 19 verlaufen in einer Richtung annähernd senkrecht zur Zusammensteckrichtung 16, in der der erste Stecker 1 und der zweite Stecker 17 zusammengesteckt werden, und quer zur Schieberichtung 10 unter einem spitzen Winkel. Außerdem weisen die Führungsschienen 14, 15 Endabschnitte 20, 21 auf, die annähernd parallel zur Schieberichtung 10 verlaufen.
  • Das erste Steckergehäuse 2 weist einen Rasthaken 22 auf. Der Rasthaken 22 ist zusammenhängend am ersten Steckergehäuse 2 ausgebildet und kann elastisch ausgelenkt werden, wobei eine natürliche Feder gebildet wird. Komplementär zum Rasthaken 22 weist die Schiebevorrichtung 4 erste und zweite Rastvertiefungen 23, 24 auf, wie in 2 gezeigt wird. Die Rastvertiefungen 24 sind so an der Schiebevorrichtung 4 angeordnet, daß der Rasthaken 22 in einer in 1 gezeigten Ausgangsstellung der Schiebevorrichtung 4 in die Rastvertiefung 24 des ersten Steckergehäuses 2 eingreifen kann. Die Rastvertiefung 23 ist in einer Lage an der Schiebevorrichtung 4 so angeordnet, daß der Rasthaken 22 in einer in 10 gezeigten Endstellung der Schiebevorrichtung 4 in die Rastvertiefung 23 des ersten Steckergehäuses 2 eingreifen kann.
  • 3 veranschaulicht den zweiten Stecker 17 der Steckverbindung, teilweise auseinandergezogen dargestellt. Der zweite Stecker 17 weist ein zweites Steckergehäuse 25, eine Tropfschutzkappe 26 für einen Schutz der elektrischen Kontakte innerhalb des zweiten Steckergehäuses 25, eine Riegelvorrichtung 27 und eine Dichtung 28 auf. Die Tropfschutzkappe 26 kann in Pfeilrichtung 29 auf das zweite Steckergehäuse 25 geschoben werden. Dabei kommen ein äußerer Umfang 30 des zweiten Steckergehäuses 25 und ein periphere Rand 31 der Tropfschutzkappe 26 miteinander in Eingriff.
  • Die Dichtung 28 des zweiten Steckergehäuses 25 ist an einer Anlageseite 32 des äußeren Umfanges 30 peripher aufgebracht. Bei dieser Ausführung der vorliegenden Erfindung ist die Dichtung 28 auf den äußeren Umfang 30 aufgespritzt, und daher wird die Dichtung 28 am zweiten Steckergehäuse 25 in einer unveränderlichen Weise so befestigt, daß sie nicht locker werden kann. Die Verbindung zwischen der Dichtung 28 und dem zweiten Steckergehäuse 25 wird daher abgedichtet. Bei einer alternativen Ausführung der Erfindung kann die Dichtung ein zum zweiten Steckergehäuse 25 separates Teil sein und kann an der Anlageseite 32 abdichtend anliegen.
  • Das zweite Steckergehäuse 25 weist stiftartige Vorsprünge 33, 34 auf. Die stiftartigen Vorsprünge 33, 34 können zusammenhängend mit dem Steckergehäuse 25 ausgebildet sein. Ferner sind die stiftartigen Vorsprünge 33, 34 so konfiguriert, daß sie mit den Führungsschienen 14, 15 der Schiebevorrichtung 4 des ersten Steckers 1 in Eingriff gebracht werden können. Die stiftartigen Vorsprünge 33, 34 stellen somit Eingriffsmittel zum Ineingriffbringen mit der als Spannvorrichtung dienenden Schiebevorrichtung 4 dar.
  • Außerdem weist das zweite Steckergehäuse 25 stiftartige Einhakvorsprünge 35, 36 auf. Die Einhakvorsprünge 35, 36 können zusammenhängend mit dem zweiten Steckergehäuse 25 ausgebildet sein. Sie sind von der Dichtung 28 um ein Maß beabstandet angeordnet, das annähernd der Stärke einer Trennwand 37 entspricht, wie in 5 bis 10 dargestellt wird. Somit sind die Einhakvorsprünge 35, 36 dazu geeignet, daß sie hinter die Trennwand 37 einhaken (d.h., mit der Trennwandoberfläche entgegengesetzt der Dichtung 28 in Eingriff kommen). Damit bilden die Einhakvorsprünge 35, 36 Montagesicherungen, mit denen der zweite Stecker 17 an der Trennwand 37 gesichert werden kann, um eine Bewegung entgegen einer Durchführrichtung 38 des zweiten Steckers 17 (in 6 gezeigt) durch eine Öffnung 39 in der Trennwand 37 zu verhindern. Außerdem bilden die Einhakvorsprünge 35, 36 einen Teil eines Bajonettverschlußsystems für diesen Zweck.
  • Das zweite Steckergehäuse 25 weist stiftartige Riegelvorsprünge 40, 41 auf. Die Riegelvorsprünge 40, 41 können zusammenhängend mit dem zweiten Steckergehäuse 25 gebildet werden. Die stiftartigen Riegelvorsprünge 40, 41 können mit den in 4 vergrößert dargestellten Steuerkurven 42, 43 der Riegelvorrichtung 27 in Eingriff gebracht werden. Die Riegelvorrichtung 27 ist so an dem zweiten Steckergehäuse 25 angeordnet, daß die Steuerkurven 42, 43 in einer Ebene parallel zu der Durchführrichtung 38 des zweiten Steckers 17 durch die Trennwand 37 angeordnet werden. Die Steuerkurven 42, 43 verlaufen quer zur Durchführrichtung 38 des zweiten Steckers 17 durch die Trennwand 37. Diese Konfiguration bewirkt, daß sich die Riegelvorrichtung 27 mit Bezugnahme auf das zweite Steckergehäuse 25 im Ergebnis der Antriebsbewegung in Pfeilrichtung 44 und ebenfalls angemessen in Pfeilrichtung 45 bewegen kann. Die angemessene Bewegung in Pfeilrichtung 45 entspricht dem Profil der Steuerkurven 42, 43 relativ zum zweiten Steckergehäuse 25.
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel bewirkt eine Antriebsbewegung in Pfeilrichtung 44 eine Untersetzung der Riegelvorrichtung 27 und mit Hilfe der Steuerkurven 42, 43 eine gleichzeitige Bewegung in der Pfeilrichtung 45. Bei einer alternativen Ausführung kann diese Bewegung auch in Pfeilrichtung 45 übersetzt werden.
  • Die Riegelvorrichtung 27 wird in 4 stark vergrößert in einer Seitenansicht gezeigt. Hierbei ist der Unterschied zwischen den Steuerkurven 42 und 43 besonders gut zu erkennen. Während Seiten 46, 47 der Steuerkurve 43 gerade verlaufen, verläuft lediglich eine Seite 48 der Steuerkurve 42 gerade. Eine andere Seite 49 der Steuerkurve 42 verläuft zum Inneren der Steuerkurve 42 hin gekrümmt. Folglich ist die Breite eines Endabschnittes 50 der Steuerkurve 42 größer als ein mittlerer Abschnitt 51 der Steuerkurve 42. Die Breite eines Endabschnittes der Steuerkurve 43 ist annähernd gleich dem übrigen Abstand zwischen den Seiten 46, 47 der Steuerkurve 43.
  • Benachbart zu der Steuerkurve 42 ist eine Aussparung 52 vorhanden. Zwischen der Steuerkurve 42 und der Aussparung 52 besteht eine Zwischenwand 53, die somit einen Zwischenabschnitt bildet. Die Zwischenwand 53 ist ein Element, das elastisch festgeklemmt werden kann, wobei eine natürliche Feder gebildet wird. Daher kann die Zwischenwand 53 mindestens abschnittsweise zu der Aussparung 52 hin abgelenkt werden, wenn die Steuerkurve 42 relativ zum Riegelvorsprung 40, der in der Steuerkurve 42 verschiebbar angeordnet ist, bewegt wird. Bei der veranschaulichten Ausführung ist der Durchmesser des Riegelvorsprunges 40 größer als die Breite des mittleren Abschnittes 51 der Steuerkurve 42. Die Zwischenwand 53 verkörpert folglich ein Federelement, das mindestens teilweise in den Innenbereich der Steuerkurve 42 hineinragt, wenn sich die Riegelvorrichtung 27 in der Ausgangslage befindet.
  • Befindet sich der Riegelvorsprung 40 im Bereich des Endabschnittes 50, so bildet die Zwischenwand 53 gemäß ihrer Kontur eine Anlage, die ein Mittel für das elastische Sichern am Riegelvorsprung 40 liefert. Diese ist nur mit einer entsprechend großen Kraft bei einer Relativbewegung von Riegelvorsprung 40 und Riegelvorrichtung 27 überwindbar. Dabei muß die Zwischenwand 53 zur Aussparung 52 hin elastisch verformt werden. Ähnlich verhält es sich, wenn sich der Riegelvorsprung 40 in einem Anfangsabschnitt 54 der Steuerkurve 42 befindet und in Richtung des Endabschnittes 50 bewegt werden soll.
  • Die Riegelvorrichtung 27 weist außerdem einen schwenkbaren Abschnitt 55 auf. Der schwenkbare Abschnitt 55 kann zusammenhängend mit der Riegelvorrichtung 27 ausgebildet sein. Zwischen dem schwenkbaren Abschnitt 55 und dem übrigen Teil der Riegelvorrichtung 27 ist ein nach außen hin offener Schlitz 56 vorhanden. In Richtung zum Schlitz 56 ist der Abschnitt 55 höchstens um ein Maß schwenkbar, das der Breite des Schlitzes 56 entspricht, wobei als Ausgangspunkt die Ausgangslage des Abschnittes 55 genommen wird, wie in 4 gezeigt wird.
  • Das Schwenken des Abschnittes 55 erfolgt um ein natürliches Gelenk oder Biegegelenk 57. Wenn die Riegelvorrichtung um das Biegegelenk 57 abgelenkt wird, befindet sich der schwenkbare Abschnitt 55 in einem elastisch vorgespannten Zustand.
  • Die Riegelvorrichtung 27 weist eine obere Seite 58 auf (in 4 gezeigt). Bei einem Bewegen in Pfeilrichtung 44 (in 3 gezeigt) und somit ebenfalls angemessen in der Pfeilrichtung 45, kann bewirkt werden, daß die obere Seite 58 an einem oberen Öffnungsrand 59 der Öffnung 39 (in 5 gezeigt) anliegt.
  • 5 zeigt ein Detail der Trennwand 37 mit der Öffnung 39. Die Öffnung 39 ist komplementär zu einem durch die Öffnung 39 durchzuführenden Abschnitt 60 des zweiten Steckers 17 ausgebildet (in 3 gezeigt). Dementsprechend sind an Seiten 61, 62 der Öffnung 39 jeweils Vertiefungen 63, 64, 65 ausgebildet. Wenn der zweite Stecker 17 durch die Öffnung 39 geführt wird, führen die Vertiefungen 64 die stiftartigen Vorsprünge 34 und die stiftartigen Einhakvorsprünge 36. Die Vertiefungen 65 führen die stiftartigen Vorsprünge 33 und die stiftartigen Einhakvorsprünge 35. Jene Abschnitte 66, 67 der Seiten 61, 62 Öffnung 39, die den Vertiefungen 64 und 65 benachbart sind, bilden Haltekonstruktionen 66, 67. Nach dem Einsetzen durch die Vertiefungen 64, 65 kann bewirkt werden, daß die stiftartigen Einhakvorsprünge 35, 36 an den Haltekonstruktionen 66, 67 jeweils anliegen, indem sie in einer Richtung verschoben werden, die in 7 durch den Pfeil 71 gezeigt wird.
  • In 6 befindet sich der zweite Stecker 17 in einem Zustand während des Durchführens durch die Öffnung 39 in der Trennwand 37 in Pfeilrichtung 38. Hierbei verlaufen die stiftartigen Vorsprünge 34, 33 gerade durch die Vertiefungen 64, 65 in der Öffnung 39 hindurch. Die Riegelvorrichtung 27 befindet sich in einer Ausgangslage.
  • 7 zeigt den zweiten Stecker 17 in vollständig durch die Öffnung 39 durchgesteckten Zustand. Dabei sind auch die stiftartigen Einhakvorsprünge 36, 35 durch die Vertiefungen 64, 65 hindurchgetreten. Zwischen einem unteren Öffnungsrand 68 der Öffnung 39 und einer unteren Seite 69 des zweiten Steckers 17 besteht ein Abstand 70. In der dargestellten Lage ist der Stecker 17 in Pfeilrichtung 71 annähernd senkrecht zur Durchführrichtung 38 des zweiten Steckers 17 durch die Öffnung 39 verschiebbar. Der zweite Stecker 17 wird um einen Abstand verschoben, der etwa der gleiche ist wie die Breite des Abstandes 70.
  • In der in 8 gezeigten Lage wird der zweite Stecker 17 gegenüber der in 7 gezeigten Lage um einen Abstand in Pfeilrichtung 71 nach unten bewegt, der der gleiche ist wie die Breite des Abstandes 70. Dabei wurde bewirkt, daß die Einhakvorsprünge 36, 35 durch das Verschieben an den entsprechenden Haltekonstruktionen 66, 67 der Trennwand 37 anliegen. Die Einhakvorsprünge 36, 35 greifen somit hinter die Trennwand 37. Die Einhakvorsprünge 36, 35 werden aus den Vertiefungen 64, 65 verschoben. Der zweite Stecker 17 ist in dieser Lage gegen ein Bewegen entgegen der Pfeilrichtung 38 gesichert.
  • Außerdem zeigt 8 die Riegelvorrichtung 27 des zweiten Steckers 17 in einer Endlage. Dabei befinden sich die stiftartigen Riegelvorsprünge 40, 41 in ihren jeweiligen Endlagen in den Endabschnitten 50, 71 jeweils der Steuerkurven 42, 43. Die Riegelvorrichtung wird durch die natürliche Federkraft der Zwischenwand 53 elastisch in ihrer Endlage gehalten.
  • Die obere Seite 58 der Riegelvorrichtung 27 liegt im Bereich des schwenkbaren Abschnittes 55 am oberen Öffnungsrand 59 der Öffnung 39 an. Dabei wird der Abschnitt 55 um das Biegegelenk 57 geschwenkt und elastisch durch die natürliche Federkraft des Biegegelenkes 57 vorgespannt. In der Endlage der Riegelvorrichtung 27 befindet sich die Riegelvorrichtung 27 in einer Lage (in Pfeilrichtung 45 gesehen), die mit Bezugnahme auf das zweite Steckergehäuse 25 annähernd um das gleiche Maß verschoben ist wie die Größe des Abstandes 70. Das bedeutet, daß der Freiraum mit dem Abstand 70, der in der Richtung des oberen Öffnungsrandes 59 durch die Bewegung des zweiten Steckers 17 in der Pfeilrichtung 71 versetzt ist, in der Lage am oberen Öffnungsrand 59 befestigt wird. Der zweite Stecker 17 ist in dieser Lage gegen ein Bewegen entgegen der Richtung 71 arretiert.
  • In 9 befindet sich der zweite Stecker 17 bezüglich der Trennwand 37 in der in 8 gezeigten Lage. Gegenüber dem durch die Öffnung 39 in der Trennwand 37 durchgeführten Abschnitt 60 des zweiten Steckers 17 ist der erste Stecker 1 positioniert. Die Schiebevorrichtung 4 des ersten Steckers 1 befindet sich in der Ausgangslage. Der erste Stecker 1 befindet sich somit in einem Zustand, in dem er in der Zusammensteckrichtung 16 mit dem zweiten Stecker 17 zusammengesteckt werden kann. Dabei ist die Zusammensteckrichtung 16 eine zur Durchführrichtung 38 des zweiten Steckers 17 durch die Trennwand 37 entgegengesetzte Richtung.
  • 10 zeigt den ersten und zweiten Stecker 1, 17 in zusammengestecktem Zustand. Außerdem befindet sich die Schiebevorrichtung 4 in einer Endlage, so daß der erste und der zweite Stecker 1, 17 unter Einbeziehen der Trennwand 37 gespannt sind. Dabei liegt die Dichtung 28 des zweiten Steckers 17 entlang ihres gesamten Umfanges fest an der Trennwand 37 an.
  • Nachfolgend wird die Funktion der in der Zeichnung dargestellten Ausführung der Steckverbindung des dazugehörenden Montageverfahrens beschrieben.
  • Zuerst wird der erste Stecker 1 montiert. Bezugnehmend auf 1 wird dabei die erste Pinaufnahme 5 in Pfeilrichtung 18 abschnittsweise in die zweite Pinaufnahme 6 eingeführt. In diesem Zustand werden die erste und zweite Pinaufnahme 6 in Pfeilrichtung 9 in das Innere des ersten Steckergehäuses 2 eingesetzt. Danach wird die Tülle 3 abschnittsweise über den Stutzen 7 geschoben und somit am ersten Steckergehäuse 2 montiert.
  • Zur Montage des ersten Steckers gehört auch das Montieren von Pins in den ersten und zweiten Pinaufnahmen sowie das Legen eines Zuführkabels durch das Innere der Tülle 3 in das Innere des ersten Steckgehäuses 2 sowie das Verbinden von Adern des Verbindungskabels mit den entsprechenden Pins.
  • Unabhängig davon erfolgt die Montage des zweiten Steckers 17. Beim zweiten Stecker 17 wird, wie in 3 gezeigt wird, die Tropfschutzkappe 26 auf das zweite Steckergehäuse 25 in Pfeilrichtung 29 geschoben. Auch in den zweiten Stecker 17 werden Pins eingesetzt, und eine oder mehrere Zuführleitungen werden gelegt.
  • Danach kann das Herstellen einer Verbindung durch die Öffnung 39 in der Trennwand 37 (in 5 gezeigt) mit Hilfe der Steckverbindung entsprechend der Erfindung erfolgen. Die Verbindung ist in dieser Ausführung eine elektrische Verbindung.
  • Wie in 6 gezeigt, wird der zweite Stecker 17 in Pfeilrichtung 38 durch die Öffnung 39 in der Trennwand 37 geführt. Das Durchführen erfolgt solange bis, wie in 7 gezeigt, die stiftartigen Einhakvorsprünge 36, 35 durch die jeweiligen Vertiefungen 64, 65 vollständig durchgeführt sind. Jetzt erfolgt ein Bewegen des Steckers 17 in Pfeilrichtung 71, d.h., quer zur Durchführrichtung 38 durch die Trennwand 37. Das Bewegen in Pfeilrichtung 71 erfolgt so lange, bis die untere Seite 69 des zweiten Steckers 17 mindestens abschnittsweise am unteren Öffnungsrand 68 anliegt. Indem diese Bewegung durchgeführt wurde, wurde der ursprünglich bestehende Abstand zwischen der unteren Seite 69 und dem Öffnungsrand 68 abgebaut und zwischen dem oberen Öffnungsrand 59 und der oberen Seite 58 der Riegelvorrichtung 27 entsprechend aufgebaut. Die Riegelvorrichtung 27 befindet sich hierbei in der Ausgangslage. Außerdem sind die stiftartigen Einhakvorsprünge 36, 35 hinter der Trennwand 37 angekommen und liegen an den Haltekonstruktionen 66, 67 im Ergebnis der Bewegung in Pfeilrichtung 71 an. In dieser Lage ist der zweite Stecker 17 gegen eine Bewegung entgegen der Durchführrichtung 38 durch die Trennwand 37 gesichert. Der Stecker 17 wurde folglich bajonettverschlußartig gesichert. Dabei bilden die Einhakvorsprünge 36, 35, die Vertiefungen 64, 65 und die Haltekonstruktionen 66, 67 Bestandteile eines entsprechenden Bajonettverschlußsystems.
  • Als nächstes erfolgt ein Arretieren des zweiten Steckers 17 gegen eine Bewegung in Pfeilrichtung 71. Dazu wird die Riegelvorrichtung 27 von der in den 6 und 7 gezeigten Ausgangslage in die in 8 gezeigte Endlage bewegt. In der Endlage der Riegelvorrichtung 27 ist der schwenkbare Abschnitt 55 an dem oberen Öffnungsrand 59 anliegend federnd elastisch vorgespannt. Dadurch wird in Pfeilrichtung 71 eine Kraft auf das zweite Steckergehäuse 25 ausgeübt, so daß der zweite Stecker 17 in der Richtung quer zur Durchführrichtung 38 arretiert wird. Dabei liegt mindestens die untere Seite 69 des zweiten Steckers 17 mit Kraft an dem unteren Öffnungsrand 68 der Öffnung 37 infolge der elastischen Federkraft des Biegegelenkes 57 an.
  • Die Bewegung der Riegelvorrichtung 27 von der Anfangslage in die in 8 gezeigte Endlage erfolgt durch ein Bewegen der Riegelvorrichtung 27 in Pfeilrichtung 44. Die Bewegung in Pfeilrichtung 44 wird entsprechend dem Profil der Steuerkurven 42, 43 anteilig in eine Bewegung in Pfeilrichtung 45 umgewandelt. Das bedeutet, daß sich die Riegelvorrichtung 27 gleichzeitig anteilig in den Pfeilrichtungen 44 und 45 bewegt. Auf diese Weise kommt der schwenkbare Abschnitt 55 elastisch vorgespannt am oberen Öffnungsrand 59 zum Anliegen, wobei der Abschnitt 55 um das Biegegelenk 57 schwenkt. Der zweite Stecker 17 wird dementsprechend separat in seiner Lage relativ zur Trennwand 37 gesichert. Dies kann im Automobilbau ein Vormontagezustand sein.
  • Jetzt kann das Zusammenstecken des ersten und zweiten Steckers 1, 17 erfolgen. Ausgehend von der in 9 gezeigten Position des ersten und zweiten Steckers 1, 17 wird der erste Stecker 1 an den Abschnitt 60 des zweiten Steckers 17 in Pfeilrichtung 16 herangeführt und mit dem zweiten Stecker 17 zusammengesteckt.
  • Dann wird auf die Betätigungsfläche 11 der Schiebevorrichtung 4 des ersten Steckers 1 eine Kraft aufgebracht, so daß sich die Schiebevorrichtung 4 in Pfeilrichtung 10 von der in 9 gezeigten Ausgangslage in die in 10 gezeigte Endlage bewegt. Dabei werden der erste und der zweite Stecker 1, 17 fest zusammengedrückt, infolge einer quer verlaufenden Kurvenwirkung der oberen Führungsschiene 14 und der unteren Führungsschiene 15 an den stiftartigen Vorsprüngen 33, 34, wodurch eine Spannkraft zwischen dem ersten und zweiten Stecker 1, 17 erzeugt wird. Dabei wird die Dichtung 28 fest an die Trennwand 37 angedrückt, und der erste und zweite Stecker 1, 17 werden in ihrer Lage bezüglich der Trennwand 37 gesichert.
  • Beim Bewegen der Schiebevorrichtung 4 in Pfeilrichtung 10, d.h., beim Spannen, wird die Schiebebewegung in Pfeilrichtung 10 entsprechend dem Profil der quer ausgericheten Untersetzungsabschnitte 18, 19 der oberen Führungsschiene 14 und der unteren Führungsschiene 15 in eine geringere, aber kraftvollere Bewegung der Stecker 1, 17 zueinander übersetzt. Dadurch wird zunehmend Spannung aufgebaut, bis die Vorsprünge 33, 34 in den jeweiligen Endabschnitten 20, 21 der Untersetzungsabschnitte 18, 19 positioniert sind. Außerdem rastet dann der Rasthaken 22 in der Rastvertiefung 23 ein. Damit wird die Schiebevorrichtung 4 gegen eine unbeabsichtigte Bewegung aus der Endlage gehalten.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steckverbindung und ein Montageverfahren zum Herstellen mindestens einer Verbindung durch eine Öffnung in einer Trennwand, wobei die Steckverbindung einen ersten und zweiten Stecker aufweist, die zusammensteckbar sind, und mindestens einer der Stecker über eine die Öffnung umschließende Dichtung gegen die Trennwand abgedichtet werden kann. Um eine Steckverbindung und deren Montageverfahren dahingehend zu verbessern, daß so einfach wie möglich eine gute Dichtung mit Bezugnahme auf die Trennwand und eine sichere Verbindung der Stecker erhalten werden, weist mindestens einer der Stecker eine Spannvorrichtung auf, die mit dem anderen Stecker in Eingriff gebracht werden kann und die Stecker in deren Zusammensteckrichtung unter Einbeziehung der Trennwand spannt.

Claims (17)

  1. Steckverbindung zum Herstellen mindestens einer Verbindung durch eine Öffnung (39) einer Trennwand (37), wobei die Steckverbindung einen ersten und zweiten Stecker (1, 17) aufweist, die zusammengesteckt werden können, und mindestens einer der Stecker (1, 17) über eine die Öffnung (39) umschließende Dichtung (28) gegen die Trennwand (37) abgedichtet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Stecker (1, 17) eine Spannvorrichtung aufweist, die mit dem anderen Stecker (17, 1) in Eingriff gebracht werden kann, wodurch die Stecker (1, 17) in ihrer Zusammensteckrichtung (16) unter Einbeziehen der Trennwand (37) gespannt werden können.
  2. Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Stecker (1, 17) mindestens ein Eingriffsmittel (33, 34) zum Ineingriffbringen mit der Spannvorrichtung aufweist.
  3. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Stecker (1, 17) mindestens einen stiftartigen Vorsprung (33, 34) als Eingriffsmittel zum Ineingriffbringen mit der Spannvorrichtung aufweist.
  4. Steckverbindung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung eine Schiebevorrichtung mit mindestens einer Über- oder Untersetzungsanordnung (18, 19) quer zur Zusammensteckrichtung der Stecker aufweist.
  5. Steckverbindung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung eine Schiebevorrichtung (4) ist, die zum Spannen der Stecker (1, 17) in einer Richtung quer zur Durchführrichtung (38) der Stecker (17) durch die Trennwand (37) verschoben werden kann.
  6. Steckverbindung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung mindestens eine Führungsschiene (18, 19) aufweist, die mindestens teilweise in einer Ebene längs zur Zusammensteckrichtung (16) und quer zur Zusammensteckrichtung (16) verläuft.
  7. Steckverbindung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (28) an den Stecker (1, 17) angespritzt ist.
  8. Steckverbindung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Stecker (1, 17) eine Montagesicherung (35, 36) aufweist, mit der er gegen eine Bewegung in einer Richtung entgegen der Durchführrichtung (38) durch die Trennwand (37) gesichert werden kann.
  9. Steckverbindung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Stecker (1, 17) bajonettverschlußartig gegen eine Bewegung in einer Richtung entgegen der Durchführrichtung (38) durch die Trennwand (37) gesichert werden kann.
  10. Steckverbindung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Stecker (1, 17) eine Riegelvorrichtung (27) aufweist, mit der dieser Stecker (1, 17) gegen eine Bewegung in einer Richtung annähernd senkrecht zur Durchführrichtung (38) durch die Trennwand (37) arretiert werden kann.
  11. Steckverbindung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Stecker (1, 17) eine Riegelvorrichtung (27) aufweist, die mindestens abschnittsweise in einen Freiraum eingeführt werden kann, der zwischen dem Stecker (1, 17) und der Trennwand (37) in durch die Trennwand durchgeführtem Zustand des Steckers (1, 17) verbleibt.
  12. Steckverbindung nach mindestens einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (55) der Riegelvorrichtung (27), der in den Freiraum eingeführt werden kann, in der Endlage unter federnder Vorspannung an mindestens einem Öffnungsrand (59) anliegt.
  13. Steckverbindung nach mindestens einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelvorrichtung (27) mindestens eine Steuerkurve (42, 43) aufweist, die mindestens teilweise in einer Ebene parallel zur Durchführrichtung (38) durch die Trennwand (37) angeordnet ist und quer zur Durchführrichtung (38) durch die Trennwand verläuft.
  14. Steckverbindung nach mindestens einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelvorrichtung in einer unveränderlichen Lage mit Bezugnahme auf die Trennwand mittels eines Federelementes elastisch gehalten wird.
  15. Steckverbindung nach mindestens einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens benachbart zu einer Steuerkurve (42, 43) eine Aussparung (52) in der Riegelvorrichtung (27) vorhanden ist, wobei ein Zwischenabschnitt (53) zwischen der Aussparung und der Steuerkurve angeordnet ist, wobei der Zwischenabschnitt elastisch verformbar ist, um ein in der Steuerkurve (42, 43) geführtes Element (40, 41) in einer Endlage in der Steuerkurve mittels einer natürlichen Federkraft zu fixieren.
  16. Steckverbindung nach mindestens einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Stecker (1, 17) mindestens einen stiftartigen Vorsprung (40, 41) aufweist, der mit der Riegelvorrichtung (27) in Eingriff gebracht werden kann.
  17. Montageverfahren zum Herstellen mindestens einer Verbindung durch eine Öffnung (39) in einer Trennwand (37) mit Hilfe einer Steckverbindung, wobei die Steckverbindung einen ersten und zweiten Stecker (1, 17) aufweist, die zusammengesteckt werden, und mindestens einer der Stecker (1, 17) über eine die Öffnung (39) umschließende Dichtung (28) gegen die Trennwand (37) abgedichtet wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spannvorrichtung mindestens eines Steckers (1, 17) mit dem anderen Stecker (17, 1) in Eingriff gebracht wird und mit der Spannvorrichtung die Stecker (1, 17) in der Zusammensteckrichtung (16) unter Einbeziehen der Trennwand (37) gespannt werden.
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