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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Steckverbindung zum Herstellen
mindestens einer Steckverbindung durch eine Öffnung in einer Trennwand.
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Die
US 5,391,086 offenbart einen
elektrischen Verbinder, bei dem ein Einschnappelement einer Dichtung
in einem Hohlraum in einer Befestigungswand positioniert wird. Mit
Hilfe eines Antriebsritzels wird ein Gleitaktuator in einer Richtung
parallel zur Befestigungswand angetrieben. Der Gleitaktuator weist
Aussparungen auf, die abschnittsweise zur Antriebsrichtung und in
einer Durchführrichtung
durch die Befestigungswand annähernd
quer verlaufen. Die Aussparungen kommen mit Gleitstiften eines beweglichen
Steckerabschnittes in Eingriff. Durch ein Gleiten der Gleitstifte
in den Aussparungen bewegt das Antriebsritzel den beweglichen Steckerabschnitt
in einer Richtung quer zur Antriebsrichtung des gleitbaren Aktuators,
was einem Bewegen in einer Richtung durch eine Öffnung in der Befestigungswand
entspricht.
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Am
beweglichen Steckerabschnitt sind angeschrägte Haken ausgebildet. Die
angeschrägten Haken
kommen mit angeschrägten
Gegenhaken in Eingriff, die mit einer Dichtung des elektrischen
Verbinders verbunden sind. Wenn der bewegliche Steckerabschnitt
in der Durchführrichtung
durch die Öffnung
in der Befestigungswand bewegt wird, bewegt das die Dichtung in
der Durchführrichtung
durch die Öffnung,
bis das Einschnappelement der Dichtung im Hohlraum in der Trennwand
positioniert ist. Gleichzeitig liegt ein Umfangsabschnitt der Dichtung
an der Befestigungswand an. Dadurch kann sich der mit der Dichtung
verbundene Gegenhaken nicht weiter in der Durchführrichtung durch die Befestigungswand
bewegen. Die Eingriffskräfte
zwischen dem Gegenhaken und dem Haken des beweglichen Steckerabschnittes
reichen für
ein Weiterbewegen des Gegenhakens in der Durchführrichtung nicht mehr aus.
Der Gegenhaken gleitet über
den Haken des beweglichen Steckerabschnittes hinweg, wodurch der
Haken und der Gegenhaken außer
Eingriff gelangen. Danach bewegt sich der bewegliche Steckerabschnitt, ohne
daß eine
weitere Kraft auf die Dichtung übertragen
wird.
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Dieser
elektrische Steckverbinder ist sehr kompliziert aufgebaut, und das
Verfahren zum Positionieren der Dichtung ist sehr aufwendig. Außerdem ist
der elektrische Verbinder in seiner Position mit Bezugnahme auf
die Befestigungswand relativ instabil. Auf den elektrischen Steckverbinder
wirkende Kräfte können somit
leicht die Wirksamkeit der Dichtung beeinträchtigen.
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Die
US 5,816,833 offenbart zwei
miteinander verbindbare Steckerteile. Die Steckerteile werden mit Hilfe
zweier miteinander kombinierter Schiebeelemente in eine Eingriffs-
oder zusammengesteckte Position gebracht. Ein erstes Schiebeelement
wird durch ein zweites Schiebeelement bewegt, das in einer Richtung
senkrecht zur Bewegungsrichtung des ersten Schiebeelementes am ersten
Steckerteil beweglich geführt
ist. Das erste Schiebeelement ist am ersten Steckerteil beweglich
aufgenommen und kommt mit dem zweiten Steckerteil in Eingriff.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer
verbesserten Steckverbindung und eines Montageverfahrens für selbige,
so daß eine
gute Dichtung gegenüber
der Trennwand und eine sichere Verbindung der Stecker bei einer geringen
Kompliziertheit der Steckverbindung und des Montageverfahrens erhalten
wird.
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Entsprechend
eines Ausführungsbeispiels der
vorliegenden Erfindung wird eine Steckverbindung zum Herstellen
mindestens einer Verbindung durch eine Öffnung in einer Trennwand bereitgestellt. Dabei
weist die Steckverbindung einen ersten und einen zweiten Stecker
auf, die ineinander gesteckt werden können, und mindestens einer
der Stecker kann gegen die Trennwand mittels einer die Öffnung umgebenden
Dichtung abgedichtet werden. Mindestens einer der Stecker weist
eine Spannvorrichtung auf, die mit dem anderen Stecker in Eingriff
gebracht werden kann, und die Stecker können dauerhaft unter Einbeziehung
der Trennwand gespannt werden. Die Spannvorrichtung ermöglicht in
einfacher Weise, daß die
Stecker in einer dauerhaft sicheren Weise an der Trennwand anliegen.
Das dauerhaft sichere Anliegen der Stecker bewirkt gleichzeitig eine
dauerhafte, gute und zuverlässige
Dichtwirkung durch das Dichtelement. Das sichere Anliegen der Stecker
hält die Steckverbindung
in ihrer vorgesehenen Position, selbst wenn darauf Kräfte wirken,
die auf die Steckverbindung beispielsweise mittels der Kabel übertragen
werden, die aus der Steckverbindung herausführen. Das ist insbesondere
bei Türtrennsteckern
im Automobilbau wünschenswert.
Letztere werden durch eine Relativbewegung von Tür und Karosseriesäule über entsprechende
Kabel belastet.
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In
einer vorteilhaften Ausführung
der Erfindung kann einer der Stecker mindestens ein Eingriffsmittel
zum Ineingriffbringen mit der Spannvorrichtung aufweisen. Das gestattet
daher ein Übertragen
von Kräften
zwischen der Spannvorrichtung und dem Stecker.
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Bei
einer besonders günstigen
Ausführung der
Erfindung kann einer der Stecker mindestens einen stiftartigen Vorsprung
als Eingriffsmittel zum Ineingriffbringen mit der Spannvorrichtung
aufweisen, wodurch ein besonders einfaches Eingriffsmittel zum Übertragen
von Kräften
zwischen dem Stecker und der Spannvorrichtung bereitgestellt wird.
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Vorteilhafterweise
kann die Spannvorrichtung eine Schiebevorrichtung mit mindestens
einer Über-
oder Untersetzungsanordnung aufweisen, so daß sie eine aufgebrachte Schiebekraft
oder -bewegung in eine größere oder
kleinere Spannkraft oder -bewegung umwandelt.
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Besonders
vorteilhaft kann die Spannvorrichtung eine Schiebevorrichtung sein,
die zum Spannen der Stecker in einer Richtung quer zur Durchführungsrichtung
durch die Trennwand verschoben werden kann. Daher kann das Spannen sehr
schnell und einfach ausgeführt
werden.
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Bei
einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung kann die
Spannvorrichtung mindestens eine Führungsschiene aufweisen, die
teilweise in einer Ebene längs
zur Zusammensteckrichtung und quer zur Zusammensteckrichtung verläuft. Damit
ist eine Schiebekraft oder -bewegung in eine Spannkraft oder -bewegung
umwandelbar.
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Bei
einer besonders vorteilhaften Ausführung kann die Dichtung am
Stecker angespritzt sein. Das ermöglicht das Anbringen der Dichtung
am Stecker derart, daß sie
sich nicht lockern kann, und das Bereitstellen einer dauerhaften
Dichtheit zwischen der Dichtung und dem Stecker.
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Bei
einer bevorzugten Ausführung
der Erfindung kann mindestens einer der Stecker eine Montagesicherung
aufweisen, mit der er gegen ein Bewegen entgegen der Durchführrichtung
durch die Trennwand gesichert werden kann. Das ermöglicht das
Sichern des Steckers in einer durchgeführten Lage.
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Es
ist günstig,
wenn mindestens einer der Stecker bajonettverschlußartig gegen
ein Bewegen entgegen der Durchführrichtung
durch die Trennwand gesichert werden kann. Das ermöglicht das
Sichern des Steckers in einer besonders einfachen und schnellen
Weise.
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In
einer vorteilhaften Ausführung
der Erfindung kann mindestens einer der Stecker eine Riegelvorrichtung
aufweisen, mit der dieser Stecker gegen ein Bewegen in einer Richtung
annähernd
senkrecht zur Durchführrichtung
durch die Trennwand arretiert werden kann. Das ermöglicht ein
Arretieren des Steckers in einer gewünschten Lage in einer Richtung senkrecht
zur Durchführrichtung
des Steckers durch die Trennwand. Es ist günstig, wenn mindestens einer
der Stecker eine Riegelvorrichtung aufweist, die mindestens abschnittsweise
in einen Freiraum eingeführt
werden kann, der zwischen dem Stecker und der Trennwand verbleibt,
wenn der Stecker durch die Trennwand positioniert wird.
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Bei
einer weiteren Ausführung
der Erfindung kann der in den Freiraum einführbare Abschnitt der Riegelvorrichtung
in der Endlage unter federnder Vorspannung an mindestens einem Öffnungsrand anliegen.
Damit ist besonders einfach eine definierte Haltekraft zum Arretieren
anwendbar.
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Bei
einer bevorzugten Ausführung
der Erfindung kann die Riegelvorrichtung mindestens eine Steuerkurve
aufweisen, die mindestens teilweise in einer Ebene parallel zur
Durchführrichtung
durch die Trennwand angeordnet und quer zur Durchführrichtung
des Steckers durch die Trennwand verläuft. Hiermit kann die Riegelvorrichtung
in einer besonders einfach definierten Weise von einer Ausgangsposition
in eine gesicherte Position geführt
werden.
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Vorteilhafterweise
kann die Spannvorrichtung in ihrer Endlage mittels eines natürlichen
Federelementes in der Art und Weise einer Feder elastisch gehalten
werden. Auf diese Weise ist ein einfaches Halten der Riegelvorrichtung
in einer Endlage möglich.
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Bei
einer besonders günstigen
Ausführung kann
mindestens benachbart zu einer Steuerkurve mindestens eine Aussparung
mindestens abschbnittsweise an der Riegelvorrichtung vorgesehen
sein, wobei ein Zwischenabschnitt zwischen der Steuerkurve und der
Aussparung in der Art und Weise einer natürlichen Feder elastisch verformbar
ist, und damit ist ein in der Steuerkurve geführtes Element in einer Endlage
mittels einer Federkraft von der natürlichen Feder elastisch fixierbar.
Das ermöglicht
das lösbare
und elastische Halten eines in der Steuerkurve geführten Elementes
in einer Endlage.
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Bei
einer bevorzugten Ausführung
der Erfindung kann der Stecker mindestens einen stiftartigen Riegelvorsprung
aufweisen, der mit der Riegelvorrichtung in Eingriff gebracht werden
kann, wodurch der Stecker auf besonders einfache Weise mit der Riegelvorrichtung
in Eingriff gebracht werden kann.
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Bei
einer bevorzugten Ausführung
der Erfindung kann das Spannen mit der Über- oder Untersetzung einer
Schiebebewegung vorgenommen werden. Das bedeutet, daß das Umwandeln
einer Schiebekraft oder -bewegung in eine Spannkraft oder -bewegung
besonders einfach durchgeführt
wird.
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Vorteilhafterweise
kann das Spannen mit einer Schiebebewegung in einer Richtung quer
zur Durchführrichtung
des Steckers durch die Trennwand vorgenommen werden. Das ermöglicht das Durchführen der
Schiebbewegung in einer besonders praktischen Weise.
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Vorteilhafterweise
kann mindestens einer der Stecker separat gesichert werden, um eine
Bewegung in einer Richtung entgegengesetzt der Durchführrichtung
durch die Trennwand zu verhindern. Das ermöglicht das Halten des Steckers
in einer Position durch die Trennwand.
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Der
Stecker kann bajonettverschlußartig
gesichert werden, wobei der Stecker, sobald das Führen des
Steckers durch die Trennwand abgeschlossen ist, in einer Richtung
quer zur Durchführrichtung bewegt
wird, und dabei wird mindestens ein Hakenelement des Steckers hinter
den Konstruktionen in Eingriff gebracht, die komplementär dazu an
der Trennwand vorhanden sind. Das gestattet das Sichern des Steckers,
um eine Bewegung in der Durchführrichtung
mit Hilfe einer besonders einfachen Bewegungsfolge zu verhindern.
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Eine
detaillierte Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung
wird nachfolgend mit Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen vorgelegt,
die zeigen:
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1 eine
explodierte perspektivische Darstellung eines ersten Steckers entsprechend
eines Ausführungsbeispiels
der Erfindung;
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2 eine
Seitenansicht einer Schiebevorrichtung des ersten Steckers aus 1;
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3 eine
teilweise auseinandergezogene perspektivische Darstellung eines
zweiten Steckers entsprechend einer beispielhaften Ausführung der Erfindung;
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4 eine
Seitenansicht einer Riegelvorrichtung des zweiten Steckers aus 3,
stark vergrößert;
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5 eine
Profildarstellung einer Öffnung durch
eine Trennwand, die in Übereinstimmung
mit der Konstruktion des zweiten Steckers aus 3 konfiguriert
ist;
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6 eine
perspektivische Darstellung des zweiten Steckers aus 3,
teilweise durch die Öffnung
aus 5 geführt;
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7 eine
perspektivische Darstellung des zweiten Steckers aus 3,
vollständig
durch die Öffnung
aus 5 geführt;
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8 eine
perspektivische Darstellung des zweiten Steckers aus 3,
vollständig
durch die Öffnung
aus 5 geführt
und an der Trennwand gesichert, in der die Öffnung gebildet wird;
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9 eine
Darstellung des ersten und zweiten Steckers aus 1 und
bzw. 3, bevor sie ineinander gesteckt werden; und
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10 eine
Darstellung des ersten und zweiten Steckers aus 1 und
bzw. 3 in einer in Eingriff befindlichen oder gesteckten
Konfiguration.
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Die
Steckverbindung weist einen ersten Stecker 1 (wie am besten
in 1 gezeigt wird) und einen zweiten Stecker 17 auf
(wie am besten in 3 gezeigt wird). 1 zeigt
einen ersten Stecker 1 einer Steckverbindung in einer teilweise
auseinandergezogenen Darstellung. Der erste Stecker weist auf: ein
erstes Steckergehäuse 2;
eine Tülle 3;
eine Schiebevorrichtung 4; eine erste Pinaufnahme 5;
und eine zweite Pinaufnahme 6. Die Schiebevorrichtung 4 dient
als eine Spannvorrichtung, wie es nachfolgend detaillierter beschrieben
wird.
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Das
erste Steckergehäuse 2 weist
einen Stutzen 7 auf, an dem die Tülle 3 anbringbar ist.
Die Tülle 3 und
der Stutzen 7 sind Teil eines Kanals, durch das ein nicht
gezeigtes Kabel (nicht gezeigt) in das Innere des ersten Steckergehäuses 2 für eine Verbindung
mit Kontakten in der ersten und zweiten Pinaufnahme 5, 6 geführt werden
kann.
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Die
erste und zweite Pinaufnahme 5, 6 sind abschnittsweise
komplementär
zueinander ausgebildet, so daß die
erste Pinaufnahme 5 abschnittsweise in Pfeilrichtung 8 in
die zweite Pinaufnahme 6 gedrückt werden kann. Im zusammengesetzten
Zustand können
die erste und die zweite Pinaufnahme 5, 6 in Pfeilrichtung 9 in
das Innere des ersten Steckergehäuses 2 geführt werden.
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Die
Schiebevorrichtung 4 wird in Pfeilrichtung 10 verschiebbar
im ersten Steckergehäuse 2 aufgenommen.
Die Schiebevorrichtung 4 weist eine Betätigungsoberfläche 11 auf,
auf die eine Verschiebekraft auf die Schiebevorrichtung angewandt
werden kann.
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Die
Schiebevorrichtung weist Seitenelemente 12, 13 auf.
Wie in 2 gezeigt wird, sind in den Seitenelementen 12, 13 jeweils
obere Führungsschienen 14 und
untere Führungsschienen 15 vorgesehen.
Die Führungsschienen 14, 15 sind
in diesem Ausführungsbeispiel
der Erfindung Führungsaussparungen
oder Kurvenschlitze, wie nachfolgend detaillierter beschrieben wird.
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In 1 und 2 zeigt
ein Pfeil 16 eine Zusammensteckrichtung, die für das Stecken
des ersten Steckers 2 in den zweiten Stecker 17 vorgesehen ist.
Die Richtung 10, in der die Verschiebevorrichtung 4 im
ersten Steckergehäuse 2 verschiebbar
ist, verläuft
annähernd
senkrecht zur Zusammensteckrichtung 16 des ersten Steckers 1 mit
dem zweiten Stecker 17. Die Führungsschienen 14, 15 weisen
Untersetzungsabschnitte 18, 19 auf. Die Untersetzungsabschnitte 18, 19 verlaufen
in einer Richtung annähernd senkrecht
zur Zusammensteckrichtung 16, in der der erste Stecker 1 und
der zweite Stecker 17 zusammengesteckt werden, und quer
zur Schieberichtung 10 unter einem spitzen Winkel. Außerdem weisen
die Führungsschienen 14, 15 Endabschnitte 20, 21 auf, die
annähernd
parallel zur Schieberichtung 10 verlaufen.
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Das
erste Steckergehäuse 2 weist
einen Rasthaken 22 auf. Der Rasthaken 22 ist zusammenhängend am
ersten Steckergehäuse 2 ausgebildet und
kann elastisch ausgelenkt werden, wobei eine natürliche Feder gebildet wird.
Komplementär
zum Rasthaken 22 weist die Schiebevorrichtung 4 erste und
zweite Rastvertiefungen 23, 24 auf, wie in 2 gezeigt
wird. Die Rastvertiefungen 24 sind so an der Schiebevorrichtung 4 angeordnet,
daß der
Rasthaken 22 in einer in 1 gezeigten
Ausgangsstellung der Schiebevorrichtung 4 in die Rastvertiefung 24 des
ersten Steckergehäuses 2 eingreifen
kann. Die Rastvertiefung 23 ist in einer Lage an der Schiebevorrichtung 4 so
angeordnet, daß der
Rasthaken 22 in einer in 10 gezeigten
Endstellung der Schiebevorrichtung 4 in die Rastvertiefung 23 des
ersten Steckergehäuses 2 eingreifen
kann.
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3 veranschaulicht
den zweiten Stecker 17 der Steckverbindung, teilweise auseinandergezogen
dargestellt. Der zweite Stecker 17 weist ein zweites Steckergehäuse 25,
eine Tropfschutzkappe 26 für einen Schutz der elektrischen
Kontakte innerhalb des zweiten Steckergehäuses 25, eine Riegelvorrichtung 27 und
eine Dichtung 28 auf. Die Tropfschutzkappe 26 kann
in Pfeilrichtung 29 auf das zweite Steckergehäuse 25 geschoben
werden. Dabei kommen ein äußerer Umfang 30 des
zweiten Steckergehäuses 25 und
ein periphere Rand 31 der Tropfschutzkappe 26 miteinander
in Eingriff.
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Die
Dichtung 28 des zweiten Steckergehäuses 25 ist an einer
Anlageseite 32 des äußeren Umfanges 30 peripher
aufgebracht. Bei dieser Ausführung
der vorliegenden Erfindung ist die Dichtung 28 auf den äußeren Umfang 30 aufgespritzt,
und daher wird die Dichtung 28 am zweiten Steckergehäuse 25 in
einer unveränderlichen
Weise so befestigt, daß sie nicht
locker werden kann. Die Verbindung zwischen der Dichtung 28 und
dem zweiten Steckergehäuse 25 wird
daher abgedichtet. Bei einer alternativen Ausführung der Erfindung kann die
Dichtung ein zum zweiten Steckergehäuse 25 separates Teil
sein und kann an der Anlageseite 32 abdichtend anliegen.
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Das
zweite Steckergehäuse 25 weist
stiftartige Vorsprünge 33, 34 auf.
Die stiftartigen Vorsprünge 33, 34 können zusammenhängend mit
dem Steckergehäuse 25 ausgebildet
sein. Ferner sind die stiftartigen Vorsprünge 33, 34 so
konfiguriert, daß sie
mit den Führungsschienen 14, 15 der
Schiebevorrichtung 4 des ersten Steckers 1 in
Eingriff gebracht werden können.
Die stiftartigen Vorsprünge 33, 34 stellen
somit Eingriffsmittel zum Ineingriffbringen mit der als Spannvorrichtung
dienenden Schiebevorrichtung 4 dar.
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Außerdem weist
das zweite Steckergehäuse 25 stiftartige
Einhakvorsprünge 35, 36 auf.
Die Einhakvorsprünge 35, 36 können zusammenhängend mit
dem zweiten Steckergehäuse 25 ausgebildet sein.
Sie sind von der Dichtung 28 um ein Maß beabstandet angeordnet, das
annähernd
der Stärke
einer Trennwand 37 entspricht, wie in 5 bis 10 dargestellt
wird. Somit sind die Einhakvorsprünge 35, 36 dazu
geeignet, daß sie
hinter die Trennwand 37 einhaken (d.h., mit der Trennwandoberfläche entgegengesetzt
der Dichtung 28 in Eingriff kommen). Damit bilden die Einhakvorsprünge 35, 36 Montagesicherungen,
mit denen der zweite Stecker 17 an der Trennwand 37 gesichert
werden kann, um eine Bewegung entgegen einer Durchführrichtung 38 des zweiten
Steckers 17 (in 6 gezeigt) durch eine Öffnung 39 in
der Trennwand 37 zu verhindern. Außerdem bilden die Einhakvorsprünge 35, 36 einen Teil
eines Bajonettverschlußsystems
für diesen Zweck.
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Das
zweite Steckergehäuse 25 weist
stiftartige Riegelvorsprünge 40, 41 auf.
Die Riegelvorsprünge 40, 41 können zusammenhängend mit
dem zweiten Steckergehäuse 25 gebildet
werden. Die stiftartigen Riegelvorsprünge 40, 41 können mit
den in 4 vergrößert dargestellten
Steuerkurven 42, 43 der Riegelvorrichtung 27 in
Eingriff gebracht werden. Die Riegelvorrichtung 27 ist
so an dem zweiten Steckergehäuse 25 angeordnet,
daß die
Steuerkurven 42, 43 in einer Ebene parallel zu
der Durchführrichtung 38 des
zweiten Steckers 17 durch die Trennwand 37 angeordnet
werden. Die Steuerkurven 42, 43 verlaufen quer
zur Durchführrichtung 38 des
zweiten Steckers 17 durch die Trennwand 37. Diese
Konfiguration bewirkt, daß sich
die Riegelvorrichtung 27 mit Bezugnahme auf das zweite
Steckergehäuse 25 im
Ergebnis der Antriebsbewegung in Pfeilrichtung 44 und ebenfalls
angemessen in Pfeilrichtung 45 bewegen kann. Die angemessene
Bewegung in Pfeilrichtung 45 entspricht dem Profil der
Steuerkurven 42, 43 relativ zum zweiten Steckergehäuse 25.
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Im
vorliegenden Ausführungsbeispiel
bewirkt eine Antriebsbewegung in Pfeilrichtung 44 eine
Untersetzung der Riegelvorrichtung 27 und mit Hilfe der Steuerkurven 42, 43 eine
gleichzeitige Bewegung in der Pfeilrichtung 45. Bei einer
alternativen Ausführung
kann diese Bewegung auch in Pfeilrichtung 45 übersetzt
werden.
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Die
Riegelvorrichtung 27 wird in 4 stark vergrößert in
einer Seitenansicht gezeigt. Hierbei ist der Unterschied zwischen
den Steuerkurven 42 und 43 besonders gut zu erkennen.
Während
Seiten 46, 47 der Steuerkurve 43 gerade
verlaufen, verläuft
lediglich eine Seite 48 der Steuerkurve 42 gerade.
Eine andere Seite 49 der Steuerkurve 42 verläuft zum
Inneren der Steuerkurve 42 hin gekrümmt. Folglich ist die Breite
eines Endabschnittes 50 der Steuerkurve 42 größer als
ein mittlerer Abschnitt 51 der Steuerkurve 42.
Die Breite eines Endabschnittes der Steuerkurve 43 ist
annähernd
gleich dem übrigen
Abstand zwischen den Seiten 46, 47 der Steuerkurve 43.
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Benachbart
zu der Steuerkurve 42 ist eine Aussparung 52 vorhanden.
Zwischen der Steuerkurve 42 und der Aussparung 52 besteht
eine Zwischenwand 53, die somit einen Zwischenabschnitt
bildet. Die Zwischenwand 53 ist ein Element, das elastisch festgeklemmt
werden kann, wobei eine natürliche Feder
gebildet wird. Daher kann die Zwischenwand 53 mindestens
abschnittsweise zu der Aussparung 52 hin abgelenkt werden,
wenn die Steuerkurve 42 relativ zum Riegelvorsprung 40,
der in der Steuerkurve 42 verschiebbar angeordnet ist,
bewegt wird. Bei der veranschaulichten Ausführung ist der Durchmesser des
Riegelvorsprunges 40 größer als
die Breite des mittleren Abschnittes 51 der Steuerkurve 42.
Die Zwischenwand 53 verkörpert folglich ein Federelement,
das mindestens teilweise in den Innenbereich der Steuerkurve 42 hineinragt,
wenn sich die Riegelvorrichtung 27 in der Ausgangslage
befindet.
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Befindet
sich der Riegelvorsprung 40 im Bereich des Endabschnittes 50,
so bildet die Zwischenwand 53 gemäß ihrer Kontur eine Anlage,
die ein Mittel für
das elastische Sichern am Riegelvorsprung 40 liefert. Diese
ist nur mit einer entsprechend großen Kraft bei einer Relativbewegung
von Riegelvorsprung 40 und Riegelvorrichtung 27 überwindbar. Dabei
muß die
Zwischenwand 53 zur Aussparung 52 hin elastisch
verformt werden. Ähnlich
verhält
es sich, wenn sich der Riegelvorsprung 40 in einem Anfangsabschnitt 54 der
Steuerkurve 42 befindet und in Richtung des Endabschnittes 50 bewegt
werden soll.
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Die
Riegelvorrichtung 27 weist außerdem einen schwenkbaren Abschnitt 55 auf.
Der schwenkbare Abschnitt 55 kann zusammenhängend mit
der Riegelvorrichtung 27 ausgebildet sein. Zwischen dem schwenkbaren
Abschnitt 55 und dem übrigen
Teil der Riegelvorrichtung 27 ist ein nach außen hin
offener Schlitz 56 vorhanden. In Richtung zum Schlitz 56 ist der
Abschnitt 55 höchstens
um ein Maß schwenkbar, das
der Breite des Schlitzes 56 entspricht, wobei als Ausgangspunkt
die Ausgangslage des Abschnittes 55 genommen wird, wie
in 4 gezeigt wird.
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Das
Schwenken des Abschnittes 55 erfolgt um ein natürliches
Gelenk oder Biegegelenk 57. Wenn die Riegelvorrichtung
um das Biegegelenk 57 abgelenkt wird, befindet sich der
schwenkbare Abschnitt 55 in einem elastisch vorgespannten
Zustand.
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Die
Riegelvorrichtung 27 weist eine obere Seite 58 auf
(in 4 gezeigt). Bei einem Bewegen in Pfeilrichtung 44 (in 3 gezeigt)
und somit ebenfalls angemessen in der Pfeilrichtung 45,
kann bewirkt werden, daß die
obere Seite 58 an einem oberen Öffnungsrand 59 der Öffnung 39 (in 5 gezeigt)
anliegt.
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5 zeigt
ein Detail der Trennwand 37 mit der Öffnung 39. Die Öffnung 39 ist
komplementär
zu einem durch die Öffnung 39 durchzuführenden
Abschnitt 60 des zweiten Steckers 17 ausgebildet
(in 3 gezeigt). Dementsprechend sind an Seiten 61, 62 der Öffnung 39 jeweils
Vertiefungen 63, 64, 65 ausgebildet.
Wenn der zweite Stecker 17 durch die Öffnung 39 geführt wird,
führen
die Vertiefungen 64 die stiftartigen Vorsprünge 34 und
die stiftartigen Einhakvorsprünge 36.
Die Vertiefungen 65 führen
die stiftartigen Vorsprünge 33 und
die stiftartigen Einhakvorsprünge 35.
Jene Abschnitte 66, 67 der Seiten 61, 62 Öffnung 39,
die den Vertiefungen 64 und 65 benachbart sind,
bilden Haltekonstruktionen 66, 67. Nach dem Einsetzen
durch die Vertiefungen 64, 65 kann bewirkt werden,
daß die
stiftartigen Einhakvorsprünge 35, 36 an
den Haltekonstruktionen 66, 67 jeweils anliegen,
indem sie in einer Richtung verschoben werden, die in 7 durch
den Pfeil 71 gezeigt wird.
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In 6 befindet
sich der zweite Stecker 17 in einem Zustand während des
Durchführens
durch die Öffnung 39 in
der Trennwand 37 in Pfeilrichtung 38. Hierbei
verlaufen die stiftartigen Vorsprünge 34, 33 gerade
durch die Vertiefungen 64, 65 in der Öffnung 39 hindurch.
Die Riegelvorrichtung 27 befindet sich in einer Ausgangslage.
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7 zeigt
den zweiten Stecker 17 in vollständig durch die Öffnung 39 durchgesteckten
Zustand. Dabei sind auch die stiftartigen Einhakvorsprünge 36, 35 durch
die Vertiefungen 64, 65 hindurchgetreten. Zwischen
einem unteren Öffnungsrand 68 der Öffnung 39 und
einer unteren Seite 69 des zweiten Steckers 17 besteht
ein Abstand 70. In der dargestellten Lage ist der Stecker 17 in
Pfeilrichtung 71 annähernd senkrecht
zur Durchführrichtung 38 des
zweiten Steckers 17 durch die Öffnung 39 verschiebbar.
Der zweite Stecker 17 wird um einen Abstand verschoben,
der etwa der gleiche ist wie die Breite des Abstandes 70.
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In
der in 8 gezeigten Lage wird der zweite Stecker 17 gegenüber der
in 7 gezeigten Lage um einen Abstand in Pfeilrichtung 71 nach
unten bewegt, der der gleiche ist wie die Breite des Abstandes 70.
Dabei wurde bewirkt, daß die
Einhakvorsprünge 36, 35 durch
das Verschieben an den entsprechenden Haltekonstruktionen 66, 67 der
Trennwand 37 anliegen. Die Einhakvorsprünge 36, 35 greifen
somit hinter die Trennwand 37. Die Einhakvorsprünge 36, 35 werden
aus den Vertiefungen 64, 65 verschoben. Der zweite
Stecker 17 ist in dieser Lage gegen ein Bewegen entgegen
der Pfeilrichtung 38 gesichert.
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Außerdem zeigt 8 die
Riegelvorrichtung 27 des zweiten Steckers 17 in
einer Endlage. Dabei befinden sich die stiftartigen Riegelvorsprünge 40, 41 in
ihren jeweiligen Endlagen in den Endabschnitten 50, 71 jeweils
der Steuerkurven 42, 43. Die Riegelvorrichtung
wird durch die natürliche
Federkraft der Zwischenwand 53 elastisch in ihrer Endlage
gehalten.
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Die
obere Seite 58 der Riegelvorrichtung 27 liegt
im Bereich des schwenkbaren Abschnittes 55 am oberen Öffnungsrand 59 der Öffnung 39 an.
Dabei wird der Abschnitt 55 um das Biegegelenk 57 geschwenkt
und elastisch durch die natürliche
Federkraft des Biegegelenkes 57 vorgespannt. In der Endlage
der Riegelvorrichtung 27 befindet sich die Riegelvorrichtung 27 in
einer Lage (in Pfeilrichtung 45 gesehen), die mit Bezugnahme
auf das zweite Steckergehäuse 25 annähernd um
das gleiche Maß verschoben
ist wie die Größe des Abstandes 70.
Das bedeutet, daß der
Freiraum mit dem Abstand 70, der in der Richtung des oberen Öffnungsrandes 59 durch die
Bewegung des zweiten Steckers 17 in der Pfeilrichtung 71 versetzt
ist, in der Lage am oberen Öffnungsrand 59 befestigt
wird. Der zweite Stecker 17 ist in dieser Lage gegen ein
Bewegen entgegen der Richtung 71 arretiert.
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In 9 befindet
sich der zweite Stecker 17 bezüglich der Trennwand 37 in
der in 8 gezeigten Lage. Gegenüber dem durch die Öffnung 39 in der
Trennwand 37 durchgeführten
Abschnitt 60 des zweiten Steckers 17 ist der erste
Stecker 1 positioniert. Die Schiebevorrichtung 4 des
ersten Steckers 1 befindet sich in der Ausgangslage. Der
erste Stecker 1 befindet sich somit in einem Zustand, in
dem er in der Zusammensteckrichtung 16 mit dem zweiten
Stecker 17 zusammengesteckt werden kann. Dabei ist die
Zusammensteckrichtung 16 eine zur Durchführrichtung 38 des
zweiten Steckers 17 durch die Trennwand 37 entgegengesetzte
Richtung.
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10 zeigt
den ersten und zweiten Stecker 1, 17 in zusammengestecktem
Zustand. Außerdem befindet
sich die Schiebevorrichtung 4 in einer Endlage, so daß der erste
und der zweite Stecker 1, 17 unter Einbeziehen
der Trennwand 37 gespannt sind. Dabei liegt die Dichtung 28 des
zweiten Steckers 17 entlang ihres gesamten Umfanges fest
an der Trennwand 37 an.
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Nachfolgend
wird die Funktion der in der Zeichnung dargestellten Ausführung der
Steckverbindung des dazugehörenden
Montageverfahrens beschrieben.
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Zuerst
wird der erste Stecker 1 montiert. Bezugnehmend auf 1 wird
dabei die erste Pinaufnahme 5 in Pfeilrichtung 18 abschnittsweise
in die zweite Pinaufnahme 6 eingeführt. In diesem Zustand werden
die erste und zweite Pinaufnahme 6 in Pfeilrichtung 9 in
das Innere des ersten Steckergehäuses 2 eingesetzt.
Danach wird die Tülle 3 abschnittsweise über den
Stutzen 7 geschoben und somit am ersten Steckergehäuse 2 montiert.
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Zur
Montage des ersten Steckers gehört auch
das Montieren von Pins in den ersten und zweiten Pinaufnahmen sowie
das Legen eines Zuführkabels
durch das Innere der Tülle 3 in
das Innere des ersten Steckgehäuses 2 sowie
das Verbinden von Adern des Verbindungskabels mit den entsprechenden
Pins.
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Unabhängig davon
erfolgt die Montage des zweiten Steckers 17. Beim zweiten
Stecker 17 wird, wie in 3 gezeigt
wird, die Tropfschutzkappe 26 auf das zweite Steckergehäuse 25 in
Pfeilrichtung 29 geschoben. Auch in den zweiten Stecker 17 werden Pins
eingesetzt, und eine oder mehrere Zuführleitungen werden gelegt.
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Danach
kann das Herstellen einer Verbindung durch die Öffnung 39 in der Trennwand 37 (in 5 gezeigt)
mit Hilfe der Steckverbindung entsprechend der Erfindung erfolgen.
Die Verbindung ist in dieser Ausführung eine elektrische Verbindung.
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Wie
in 6 gezeigt, wird der zweite Stecker 17 in
Pfeilrichtung 38 durch die Öffnung 39 in der Trennwand 37 geführt. Das
Durchführen
erfolgt solange bis, wie in 7 gezeigt,
die stiftartigen Einhakvorsprünge 36, 35 durch
die jeweiligen Vertiefungen 64, 65 vollständig durchgeführt sind.
Jetzt erfolgt ein Bewegen des Steckers 17 in Pfeilrichtung 71, d.h.,
quer zur Durchführrichtung 38 durch
die Trennwand 37. Das Bewegen in Pfeilrichtung 71 erfolgt
so lange, bis die untere Seite 69 des zweiten Steckers 17 mindestens
abschnittsweise am unteren Öffnungsrand 68 anliegt.
Indem diese Bewegung durchgeführt
wurde, wurde der ursprünglich
bestehende Abstand zwischen der unteren Seite 69 und dem Öffnungsrand 68 abgebaut
und zwischen dem oberen Öffnungsrand 59 und
der oberen Seite 58 der Riegelvorrichtung 27 entsprechend
aufgebaut. Die Riegelvorrichtung 27 befindet sich hierbei
in der Ausgangslage. Außerdem
sind die stiftartigen Einhakvorsprünge 36, 35 hinter
der Trennwand 37 angekommen und liegen an den Haltekonstruktionen 66, 67 im
Ergebnis der Bewegung in Pfeilrichtung 71 an. In dieser
Lage ist der zweite Stecker 17 gegen eine Bewegung entgegen
der Durchführrichtung 38 durch
die Trennwand 37 gesichert. Der Stecker 17 wurde
folglich bajonettverschlußartig
gesichert. Dabei bilden die Einhakvorsprünge 36, 35,
die Vertiefungen 64, 65 und die Haltekonstruktionen 66, 67 Bestandteile
eines entsprechenden Bajonettverschlußsystems.
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Als
nächstes
erfolgt ein Arretieren des zweiten Steckers 17 gegen eine
Bewegung in Pfeilrichtung 71. Dazu wird die Riegelvorrichtung 27 von
der in den 6 und 7 gezeigten
Ausgangslage in die in 8 gezeigte Endlage bewegt. In
der Endlage der Riegelvorrichtung 27 ist der schwenkbare
Abschnitt 55 an dem oberen Öffnungsrand 59 anliegend federnd
elastisch vorgespannt. Dadurch wird in Pfeilrichtung 71 eine
Kraft auf das zweite Steckergehäuse 25 ausgeübt, so daß der zweite
Stecker 17 in der Richtung quer zur Durchführrichtung 38 arretiert
wird. Dabei liegt mindestens die untere Seite 69 des zweiten
Steckers 17 mit Kraft an dem unteren Öffnungsrand 68 der Öffnung 37 infolge
der elastischen Federkraft des Biegegelenkes 57 an.
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Die
Bewegung der Riegelvorrichtung 27 von der Anfangslage in
die in 8 gezeigte Endlage erfolgt durch ein Bewegen der
Riegelvorrichtung 27 in Pfeilrichtung 44. Die
Bewegung in Pfeilrichtung 44 wird entsprechend dem Profil
der Steuerkurven 42, 43 anteilig in eine Bewegung
in Pfeilrichtung 45 umgewandelt. Das bedeutet, daß sich die
Riegelvorrichtung 27 gleichzeitig anteilig in den Pfeilrichtungen 44 und 45 bewegt.
Auf diese Weise kommt der schwenkbare Abschnitt 55 elastisch
vorgespannt am oberen Öffnungsrand 59 zum
Anliegen, wobei der Abschnitt 55 um das Biegegelenk 57 schwenkt.
Der zweite Stecker 17 wird dementsprechend separat in seiner
Lage relativ zur Trennwand 37 gesichert. Dies kann im Automobilbau
ein Vormontagezustand sein.
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Jetzt
kann das Zusammenstecken des ersten und zweiten Steckers 1, 17 erfolgen.
Ausgehend von der in 9 gezeigten Position des ersten
und zweiten Steckers 1, 17 wird der erste Stecker 1 an den
Abschnitt 60 des zweiten Steckers 17 in Pfeilrichtung 16 herangeführt und
mit dem zweiten Stecker 17 zusammengesteckt.
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Dann
wird auf die Betätigungsfläche 11 der Schiebevorrichtung 4 des
ersten Steckers 1 eine Kraft aufgebracht, so daß sich die
Schiebevorrichtung 4 in Pfeilrichtung 10 von der
in 9 gezeigten Ausgangslage in die in 10 gezeigte
Endlage bewegt. Dabei werden der erste und der zweite Stecker 1, 17 fest
zusammengedrückt,
infolge einer quer verlaufenden Kurvenwirkung der oberen Führungsschiene 14 und
der unteren Führungsschiene 15 an den
stiftartigen Vorsprüngen 33, 34,
wodurch eine Spannkraft zwischen dem ersten und zweiten Stecker 1, 17 erzeugt
wird. Dabei wird die Dichtung 28 fest an die Trennwand 37 angedrückt, und
der erste und zweite Stecker 1, 17 werden in ihrer
Lage bezüglich
der Trennwand 37 gesichert.
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Beim
Bewegen der Schiebevorrichtung 4 in Pfeilrichtung 10,
d.h., beim Spannen, wird die Schiebebewegung in Pfeilrichtung 10 entsprechend
dem Profil der quer ausgericheten Untersetzungsabschnitte 18, 19 der
oberen Führungsschiene 14 und der
unteren Führungsschiene 15 in
eine geringere, aber kraftvollere Bewegung der Stecker 1, 17 zueinander übersetzt.
Dadurch wird zunehmend Spannung aufgebaut, bis die Vorsprünge 33, 34 in
den jeweiligen Endabschnitten 20, 21 der Untersetzungsabschnitte 18, 19 positioniert
sind. Außerdem
rastet dann der Rasthaken 22 in der Rastvertiefung 23 ein. Damit
wird die Schiebevorrichtung 4 gegen eine unbeabsichtigte
Bewegung aus der Endlage gehalten.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Steckverbindung und ein Montageverfahren
zum Herstellen mindestens einer Verbindung durch eine Öffnung in
einer Trennwand, wobei die Steckverbindung einen ersten und zweiten
Stecker aufweist, die zusammensteckbar sind, und mindestens einer
der Stecker über
eine die Öffnung
umschließende
Dichtung gegen die Trennwand abgedichtet werden kann. Um eine Steckverbindung
und deren Montageverfahren dahingehend zu verbessern, daß so einfach
wie möglich
eine gute Dichtung mit Bezugnahme auf die Trennwand und eine sichere
Verbindung der Stecker erhalten werden, weist mindestens einer der
Stecker eine Spannvorrichtung auf, die mit dem anderen Stecker in
Eingriff gebracht werden kann und die Stecker in deren Zusammensteckrichtung
unter Einbeziehung der Trennwand spannt.