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DE10393442T5 - Verbrennersteuerung - Google Patents

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Publication number
DE10393442T5
DE10393442T5 DE10393442T DE10393442T DE10393442T5 DE 10393442 T5 DE10393442 T5 DE 10393442T5 DE 10393442 T DE10393442 T DE 10393442T DE 10393442 T DE10393442 T DE 10393442T DE 10393442 T5 DE10393442 T5 DE 10393442T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
flow rate
combustor
pilot
processing section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE10393442T
Other languages
English (en)
Inventor
Satoshi Takasago Tanaka
Shinsuke Takasago Nakamura
Fuminori Takasago Fujii
Naoki Takasago Ujiie
Kozo Takasago Toyama
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Original Assignee
Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Heavy Industries Ltd filed Critical Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Publication of DE10393442T5 publication Critical patent/DE10393442T5/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C9/00Controlling gas-turbine plants; Controlling fuel supply in air- breathing jet-propulsion plants
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/22Fuel supply systems
    • F02C7/228Dividing fuel between various burners
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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    • F02C9/26Control of fuel supply
    • F02C9/32Control of fuel supply characterised by throttling of fuel
    • F02C9/34Joint control of separate flows to main and auxiliary burners

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)
  • Regulation And Control Of Combustion (AREA)

Abstract

Verbrennersteuerung zum Steuern eines Verbrenners, welche an einer Gasturbine angebracht ist, die an einer selben Welle eines Generators montiert ist, um die relevante Gasturbine mit Verbrennungsgas zu versorgen, um diese zu drehen, mit
einem Brennstoff-Durchflussmengen-Bearbeitungsabschnitt, der eine Durchflussmenge des Brennstoffs, der dem Verbrenner zugeleitet wird, auf der Grundlage eines Differentialwerts zwischen einer Ausgangsleistung des Generators und einer Soll-Ausgangsleistung des Generators setzt,
einem Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitt, der eine Turbineneinlasstemperatur, die als eine Temperatur von Verbrennungsgas dient, das von dem Verbrenner her in die Gasturbine einströmt, auf der Grundlage einer Durchflussmenge und einer Temperatur von Brennstoff bzw. Luft bestimmt, die in den Verbrenner einströmen,
einem Vorsteuerverhältnis-Bearbeitungsabschnitt, der ein Vorsteuerverhältnis, das als ein Verhältnis von einem Vorsteuer-Brennstoff, der einer Vorsteuerdüse innerhalb des Verbrenners zugeleitet wird, welche eine Diffusionsverbrennung eines Vorsteuerlichts ausführt, zu der gesamten Brennstoffdurchflussmenge dient, welche als Gesamtheit aus dem besagten Vorsteuer-Brennstoff und einem Haupt-Brennstoff dient, welcher einer Hauptdüse innerhalb des...

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbrennersteuerung einer Gasturbine und insbesondere eine Verbrennersteuerung, die ein Brennstoff-Luft-Verhältnis zwischen dem Brennstoff und der Luft steuert, die einem Verbrenner zugeleitet werden.
  • Stand der Technik
  • Bisher wird als ein Verbrenner einer Gasturbinenanlage ein Verbrenner verwendet, der mit einer Vorsteuerdüse versehen ist, welche eine Diffusionsverbrennung mit einem Vorsteuerlicht durch Diffundieren von Brennstoffgas ausführt, und einer Hauptdüse, die eine vorgemischte Verbrennung durch Mischen von Luft mit Brennstoff ausführt. Eine Gasturbine dreht sich durch Verwenden eines Verbrennungsgases von diesem Verbrenner, und dann erzeugt ein Generator Elektrizität mittels einer Bewegungsenergie dieser Gasturbine. Demzufolge ist es in einer Energieerzeugungsanlage, die eine Gasturbine verwendet, möglich, die Ausgangsleistung eines Generators durch Steuern der Verbrennung eines Verbrenners zu steuern.
  • Beim Steuern der Verbrennung eines solchen Verbrenners, wie er oben beschrieben ist, wird ein Brennstoffverhältnis eines Vorsteuerbrennstoffs, der der Vorsteuerdüse zugeleitet wird, zu einem Hauptbrennstoff, der der Hauptdüse zugeleitet wird, ebenfalls gesteuert. Durch Steuern dieses Brennstoffverhältnisses auf einen geeigneten Wert ist es möglich, die Menge des ausgestoßenen NOx zu beschränken. 6 zeigt eine Konstruktion dieser herkömmlichen Verbrennersteuerung zum Steuern eines Verbrenners, der mit einer Vorsteuerdüse und einer Hauptdüse ausgestattet ist.
  • Eine Verbrennersteuerung 100 in 6 erzeugt auf der Grundlage einer Ausgangsleistung eines Generators 4 ein Bypass-Ventilsteuersignal, um das Öffnen eines Verbrenner-Bypassventils 8 zu steuern, welches durch einen Öffnungs-Bearbeitungsabschnitt 102 dieses Bypassventils bestimmt ist, und liefert das Signal an ein Verbrenner-Bypassventil 8, um so die Luftmenge zu steuern, die einem Verbrenner 3 zugeleitet wird. Außerdem erzeugt diese Verbrennersteuerung 100 auf der Grundlage einer Ausgangsleistung eines Generators 4 ein IGV-Steuersignal, um ein Öffnen einer Einlassführungsschaufel (inlet guide vane, IGV) 5 zu steuern, welche durch einen IGV-Öffnungs-Bearbeitungsabschnitt 103 bestimmt wird, und leitet das Signal an die IGV 5 weiter, um so die Luftmenge zu steuern, die einem Kompressor 1 zugeleitet wird. Hier berechnen der Bypassventil-Öffnungs-Bearbeitungsabschnitt 102 und der IGV-Öffnungs-Bearbeitungsabschnitt 103 Werte eines Bypassventilsteuersignals und einer IGV-Steuersignals auf der Grundlage der Graphen in den 3 und 4. Die Abszissen in den 3 und 4 stehen für eine Ausgangsleistung eines Generators.
  • Außerdem erzeugt die Verbrennersteuerung 100 ein Befehlssignal für die Brennstoffdurchflussmenge (CSO) durch Ermitteln eines Unterschieds zwischen einer Ausgangsleistung des Generators 4 und einem Sollwert der Ausgangsleistung des Generators in einem Subtraktionsabschnitt 9 und anschließendes Addieren eines integralen Bestandteils im PI-Abschnitt 10. Wenn der Wert dieses CSO von dem PI-Abschnitt 10 mit einem vorbestimmten Wert L unter Verwendung eines Begrenzers 11 verglichen wird und bestimmt wird, dass er geringer ist als der vorbestimmte Wert L, werden die CSOs einem Vorsteuerverhältnis-Bearbeitungsabschnitt 101 und einem Multiplikationsabschnitt 12 zugeleitet.
  • In dem Vorsteuerverhältnis-Bearbeitungsabschnitt 101 wird ein in dem Multiplikationsabschnitt 12 verwendeter Multiplikationswert in dem Multiplikationsabschnitt 12 auf der Grundlage des CSO gesetzt, um dem Multiplikationsabschnitt 12 zugeleitet zu werden. In dem Multiplikationsabschnitt 12 wird der von einem Begrenzer 11 zugeleitete CSO mit dem Multiplikationswert, der von dem Vorsteuerverhältnis-Bearbeitungsabschnitt 101 her zugeleitet wird, multipliziert, um ein Vorsteuer-Brennstoffsteuerungssignal zu erzeugen, das einem Vorsteuer-Brennstoffsteuerungsventil 7 zugeleitet werden soll. Außerdem wird in einem Subtraktionsabschnitt 13 ein Vorsteuer-Brennstoffsteuerungssignal, das von dem Multiplikationsabschnitt 12 geliefert wird, von dem CSO subtrahiert, welcher von dem Begrenzer 11 geliefert wird, um so ein Hauptbrennstoff-Steuerungssignal zu erzeugen, das einem Hauptbrennstoff-Steuerungsventil 6 zugeleitet werden soll. Außerdem wird in dem Vorsteuerverhältnis-Bearbeitungsabschnitt 101 ein Wert für ein Vorsteuer-Brennstoffsteuerungssignal erhalten auf der Grundlage eines Graphen in 2. Außerdem repräsentiert die Abszisse in 2 einen CSO Wert.
  • In einer Verbrennersteuerung 100, die wie oben beschrieben aufgebaut ist, wird, wenn eine Belastung einer Gasturbine 2 gering ist und eine Ausgangsleistung eines Generators 4 gering ist, um die Verbrennungsschwingungen zu beschränken und eine stabile Verbrennung zu erzielen, eine Öffnung einer IGV 5 geschlossen, um die Durchflussmenge von Luft zu vermindern, die in einen Kompressor 1 hineinströmt, und eine Öffnung eines Verbrenner-Bypassventils 8, um die Durchflussmenge von komprimierter Luft zu erhöhen, die direkt in die Gasturbine 2 von dem Kompressor 1 her einströmt. Durch Vermindern der Durchflussmenge von Luft zu dem Verbrenner 3 auf die oben beschriebene Art und Weise wird ein Brennstoff-Luft-Verhältnis erhöht. Wenn außerdem eine Belastung einer Gasturbine 2 hoch ist und eine Ausgangsleistung des Generators 4 hoch ist, wird, um eine Ausstoßmenge von NOx zu beschränken, die Durchflussmenge der Luft, die in den Kompressor 1 einströmt, erhöht durch Öffnen der IGV, und eine Menge von Druckluft, die direkt in die Gasturbine 2 von dem Kompressor 1 her einströmt, wird vermindert durch Schließen des Verbrenner-Bypassventils 8. Durch Erhöhen der Durchflussmenge der Luft, die dem Verbrenner 3 zugeleitet wird, auf die oben beschriebene Art und Weise, wird das Brennstoff-Luft-Verhältnis vermindert.
  • Wenn eine Ausgangsleistung von einem Generator gering ist, wird außerdem, um die Verbrennung einer Vorsteuerdüse zu aktivieren und Verbrennungsschwingungen zu beschränken, um dadurch eine stabile Verbrennung zu erzielen, ein Verhältnis eines Vorsteuer-Brennstoffs zu dem gesamten Brennstoff, der dem Verbrenner 3 zugeleitet wird (das sogenannte Vorsteuerverhältnis) erhöht durch Schließen des Hauptbrennstoff-Steuerungsventils 6 und Öffnen des Vorsteuer-Brennstoffsteuerungsventils 7. Wenn eine Ausgangsleistung eines Generators hoch ist, wird außerdem, um die Verbrennung einer Vorsteuerdüse zu beschränken und die menge des ausgestoßenen NOx zu beschränken, das Vorsteuerverhältnis vermindert durch Öffnen des Hauptbrennstoff-Steuerungsventils 6 und Schließen des Vorsteuer-Brennstoffsteuerungsventils 7.
  • Herkömmlich wird eine durch die Verbrennung erhaltene thermische Energie mittels einer Gasturbine 2 in eine kinetische Energie umgewandelt, und diese kinetische Energie wird mittels eines Generators 4 auf die oben erwähnte Art und Weise in eine elektrische Energie umgewandelt. Wie oben beschrieben, zeigt außerdem die Ausgangsleistung des Generators 4 auch einen Zustand, der nahe einem Verbrennungszustand in dem Verbrenner 3 ist, und eine Antwortverzögerung auf eine Veränderung des Verbrennungszustands in dem Verbrenner 3 ist gering. Demzufolge werden, wie oben erwähnt, herkömmlich das Vorsteuerverhältnis und die Öffnung einer IGV 5 und eines Verbrenner-Bypassventils 8 gewählt auf der Basis einer Ausgangsleistung eines Generators 4.
  • Weil in einer herkömmlichen Verbrennersteuerung eine Durchflussmenge von Luft, die einem Verbrenner zugeleitet wird, und eine Durchflussmenge von Brennstoff, der einer Vorsteuerdüse und einer Hauptdüse zugeleitet wird, gesetzt werden auf der Basis einer Ausgangsleistung eines Generators, kann jedoch eine akkurate Steuerung nicht ausgeführt werden in einem Fall, wo ein Energiefaktor des elektrischen Versorgungssystems eines Generators verändert wird oder in einem Fall, wo ein Verbund-Energieerzeugungssystem, das eine Dampfturbine verwendet, gleichzeitig einer rapiden Belastungsschwankung unterliegt.
  • In einem Fall, in dem die reaktive Energie erhöht wird, was zu einer Variation des Energiefaktors führt, wird nämlich die Proportionalität zwischen einem Vortriebs-Drehmoment der Gasturbine, erhalten durch die Verbrennung, und der Generator-Ausgangsleistung zerbrochen, weil die Generator-Ausgangsleistung durch die effektive elektrische Energie gemessen wird. Zu diesem Zeitpunkt wird, weil die Generator-Ausgangsleistung gering wird, obwohl das Vortriebsdrehmoment der Gasturbinen sich nicht verändert, eine solche Steuerung ausgeführt, die das Vorsteuerverhältnis und das Brennstoff-Luft-Verhältnis vergrößert.
  • In einer Verbund-Energieerzeugungsanlage, wo eine Dampfturbine mit einer Gasturbine mittels einer Welle verbunden ist, ist außerdem die Generator-Ausgangsleistung äquivalent der Gesamtheit eines Vortriebsdrehmoments einer Gasturbine und eines Vortriebsdrehmoments einer Dampfturbine. Daher wird die Generator-Ausgangsleistung auf der Grundlage des Vortriebsdrehmoments einer Gasturbine erhalten unter der Annahme, dass ein Vortriebsdrehmoment einer Dampfturbine stabil ist, und das Vorsteuerverhältnis und das Brennstoff-Luft-Verhältnis werden in dem Verbrenner auf der Grundlage der Generator-Ausgangsleistung gesteuert, die äquivalent zu diesem erhaltenen Vortriebsdrehmoment einer Gasturbine ist. Demzufolge wird die Generator-Ausgangsleistung, die äquivalent zu einem Vortriebsdrehmoment einer Gasturbine ist, nicht akkurat bestimmt, und wenn eine rapide Belastungsschwankung auftritt, ist es unmöglich, das Vorsteuerverhältnis und das Brennstoff-Luft-Verhältnis in dem Verbrenner akkurat zu steuern.
  • Um das oben erwähnte Problem zu lösen, wird bevorzugt, das Vorsteuerverhältnis und das Brennstoff-Luft-Verhältnis in einem Verbrenner durch die Temperatur des Verbrennungsgases am Auslass des Verbrenners zu steuern (d.h. durch die Temperatur des Verbrennungsgases, das zu dem Einlass einer Gasturbine geleitet wird (im folgenden auch als Turbineneinlasstemperatur bezeichnet). In neueren Gasturbinen gibt es jedoch, weil die Turbineneinlasstemperatur 1500°C überschreitet, keine Temperaturmesseinrichtungen, die die Turbineneinlasstemperatur kontinuierlich für eine längere Zeit messen können. Obwohl ein Verfahren vorhanden ist, die Turbineneinlasstemperatur durch eine Berechnung aus dem Gehäusedruck eines Verbrenners und der Abgastemperatur einer Gasturbine zu schätzen, ist die Antwort der Abgastemperatur auf einen Verbrennungszustand schlecht. Als Ergebnis wird ein verzögerter Wert der tatsächlichen Turbineneinlasstemperatur zugeleitet, was zu einer Antwortverzögerung beim Steuern des Vorsteuerverhältnisses und des Brennstoff-Luft-Verhältnisses in dem Verbrenner führt.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Verbrennersteuerung zu schaffen, die eine Turbineneinlasstemperatur akkurat ohne eine Antwortverzögerung berechnen kann und auch einen Verbrenner steuern kann auf der Grundlage der Turbineneinlasstemperatur, die sich aus dieser Berechnung ergibt.
  • Um das oben erwähnte Ziel zu erreichen, ist gemäß der vorliegenden Erfindung eine Verbrennersteuerung, die an einer Gasturbine angebracht ist, welche an einer gleichen Welle eines Generators montiert ist, um die relevante Gasturbine mit Verbrennungsgas zu versorgen, um diese zu drehen, versehen mit:
    einem Brennstoff-Durchflussmengen-Bearbeitungsabschnitt, der eine Durchflussmenge des Brennstoffs, der dem Verbrenner zugeleitet wird, setzt auf der Grundlage eines Differentialwerts zwischen einer Ausgangsleistung des Generators und einer Soll-Ausgangsleistung des Generators,
    einem Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitt, der eine Turbineneinlasstemperatur bestimmt, die als eine Temperatur von Verbrennungsgas dient, das in die Gasturbine einströmt, von dem Verbrenner her, auf der Grundlage einer Durchflussmenge und einer Temperatur von Brennstoff bzw. Luft, die in den Verbrenner einströmen,
    einem Vorsteuerverhältnis-Bearbeitungsabschnitt, der ein Vorsteuerverhältnis setzt, das als ein Verhältnis aus einem Vorsteuer-Brennstoff, der einer Vorsteuerdüse innerhalb des Verbrenners zugeleitet wird, welche eine Diffusionsverbrennung eines Vorsteuerlichts ausführt, zu der gesamten Brennstoffdurchflussmenge dient, welche als Gesamtheit aus dem besagten Vorsteuer-Brennstoff und einem Haupt-Brennstoff dient, welcher einer Hauptdüse innerhalb des Verbrenners zugeleitet wird, welche eine vorgemischte Verbrennung durch Mischen von Luft und Brennstoff ausführt, und zwar auf der Grundlage einer von dem besagten Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitt bestimmten Turbineneinlasstemperatur, und
    einem Luftdurchflussmengen-Bearbeitungsabschnitt, der eine Durchflussmenge von Luft, die innerhalb des Verbrenners strömt, auf der Basis einer von dem besagten Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitt bestimmten Turbineneinlasstemperatur setzt,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    Durchflussmengen des besagten Vorsteuer-Brennstoffs und des besagten Hauptbrennstoffs gesteuert werden auf der Grundlage eines von dem Vorsteuerverhältnis-Bearbeitungsabschnitt bestimmten Vorsteuerverhältnisses und der besagten Brennstoffdurchflussmenge, bestimmt von dem besagten Brennstoffdurchflussmengen-Bearbeitungsabschnitt, und
    der Verbrennungszustand des Verbrenners gesteuert wird durch Steuern einer Durchflussmenge von Luft, die in das Innere des Verbrenners hineinströmt, mittels einer Luftdurchflussmenge, die von dem besagten Luftdurchflussmengen-Bearbeitungsabschnitt bestimmt wird.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine Blockdiagramm, das einen Aufbau einer Gasturbinen-Energieerzeugungsanlage zeigt, welche mit einer Verbrennersteuerung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung versehen ist,
  • 2 ist ein Graph, der eine Beziehung zwischen einem Vorsteuerverhältnis und einer Turbineneinlasstemperatur oder CSO zeigt,
  • 3 ist ein Graph, der eine Beziehung zwischen einer Öffnung eines Verbrenner-Bypassventils und einer Turbineneinlasstemperatur oder einer Generator-Ausgangsleistung zeigt,
  • 4 ist ein Graph, der eine Beziehung zwischen einer Öffnung einer IGV und einer Turbineneinlasstemperatur oder einer Generator-Ausgangsleistung zeigt,
  • 5 ist ein Diagramm, das ein Beispiel des inneren Aufbaus eines Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitts darstellt, und
  • 6 ist ein Blockdiagramm, das einen Aufbau einer herkömmlichen Gasturbinen-Energieerzeugungsanlage zeigt.
  • Beste Art und Weise zum Ausführen der Erfindung
  • Mit Bezug auf die Zeichnungen wird nun eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. 1 ist ein Blockdiagramm, das einen Aufbau einer Gasturbinen-Energieerzeugungsanlage zeigt, welche versehen ist mit einer Verbrennersteuerung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In 1 werden für die gleichen Bereiche wie in 6 die gleichen Bezugszeichen verwendet, und auf ihre ausführliche Erläuterung wird verzichtet.
  • Eine Gasturbinen-Energieerzeugungsanlage in 1 ist versehen mit einem Kompressor 1, der mit einem IGV 5 ausgestattet ist, welcher als stationäre Schaufel in einer ersten Stufe dient, einet Gasturbine 2, die an der gleichen Welle des Kompressors 1 vorgesehen ist, einem Verbrenner 3, der Verbrennungsgas zuliefert, um so die Gasturbine 2 zu drehen, und einem Generator 4, der durch Drehen der Gasturbine 2 gedreht wird, um so Elektrizität zu erzeugen. Außerdem sind vorgesehen ein Hauptbrennstoff-Steuerungsventil 6, das eine Durchflussmenge des Brennstoffs setzt, der einer Hauptdüse (nicht dargestellt) des Verbrenners 3 zugeleitet wird; ein Vorsteuer-Brennstoffsteuerungsventil 7, das eine Durchflussmenge des Brennstoffs setzt, der einer Vorsteuerdüse (nicht dargestellt) des Verbrenners 3 zugeleitet wird; ein Verbrenner-Bypassventil 8, das eine Durchflussmenge von Luft setzt, die von dem Kompressor 1 aus zu der Gasturbine 2 umgeleitet wird, um so eine Durchflussmenge von Luft zu bestimmen, die dem Verbrenner 3 zugeleitet wird; und eine Verbrennersteuerung 20, die ein Brennstoff-Luft-Verhältnis und ein Vorsteuerverhältnis des Verbrenners 3 steuert.
  • Um eine Brennstoffdurchflussmenge Gf bzw. eine Brennstofftemperatur Tf von Brennstoff für den Verbrenner 3 zu messen, sind außerdem eine Durchflussmengen-Messeinrichtung 21 und eine Temperatur-Messeinrichtung 22 vorgesehen, die vor einer Verzweigung in einem Kanal für die Brennstoffzufuhr angebracht sind, welcher Brennstoff zu einer Hauptdüse bzw. einer Vorsteuerdüse leitet; eine Temperatur-Messeinrichtung 23, die am Ausgang eines Kompressors 1 angebracht ist, um so eine Temperatur T3 von Druckluft zu messen, die aus dem Kompressor 1 ausgegeben wird; und eine Differentialdruck-Messeinrichtung 24, die vor und nach dem IGV 5 des Kompressors 1 angebracht ist, um so der Differentialdruck Pd von Luft zu messen, die in den Kompressor 1 hineinströmt.
  • Wenn eine Gasturbinen-Energieerzeugungsanlage wie oben beschrieben aufgebaut ist, wird eine Menge der in einen Kompressor 1 hineinströmenden Luft gesetzt durch eine Öffnung einer IGV, und eine Menge der von dem Kompressor 1 in den Verbrenner 3 einströmenden Luft wird mittels eines Verbrenner-Bypassventils 8 gesetzt. Wenn in dem Kompressor 1 komprimierte Luft zu dem Verbrenner 3 geleitet wird, wird nicht nur eine Diffusionsverbrennung mittels einer Vorsteuerdüse ausgeführt, der Brennstoff über ein Vorsteuer-Brennstoffsteuerungsventil 7 zugeleitet wird, sondern es wird auch eine vorgemischte Verbrennung ausgeführt mittels einer Hauptdüse, der Brennstoff mittels eines Hauptbrennstoff-Steuerungsventils 6 zugeleitet wird. Als Konsequenz wird Hochtemperatur-Verbrennungsgas, erhalten als Ergebnis der Verbrennung in dem Verbrenner 3, einer Gasturbine 2 zugeleitet. Wenn die Gasturbine 2 gedreht wird durch Verbrennungsgas, das mittels des Verbrenners 3 zugeleitet wird, wird ein Generator 4, der die gleiche Welle teilt, auch gedreht, so dass der Generator 4 Elektrizität erzeugt und elektrische Energie ausgibt.
  • Dabei wird die Durchflussmenge Gf des gesamten Brennstoffs, der dem Verbrenner 3 zugeleitet wird, mittels einer Durchflussmengen-Messeinrichtung 21 gemessen, und auch die Temperatur Tf dieses Brennstoffs wird gemessen mittels einer Temperaturmesseinrichtung 22. Zusätzlich wird eine Temperatur T3 der Luft, die dem Verbrenner 3 von dem Kompressor 1 her zugeleitet wird, mittels der Temperaturmesseinrichtung 23 gemessen. Außerdem wird ein Differentialdruck Pd von Luft, die in den Kompressor 1 einströmt, mittels einer Differentialdruck-Messeinrichtung 24 gemessen. Dann werden die Brennstoffdurchflussmenge Gf, die Brennstofftemperatur Tf, die Lufttemperatur T3, der Differentialdruck Pd und eine Öffnung k eines Verbrenner-Bypassventils 8, die gemessen wurden, der Verbrennersteuerung 20 zugeleitet.
  • Dann werden das Brennstoff-Luft-Verhältnis und das Vorsteuerverhältnis eines Verbrenners 3 mittels einer Verbrennersteuerung 20 gewählt auf der Grundlage der Brennstoffdurchflussmenge Gf, der Brennstofftemperatur Tf, der Lufttemperatur T3, des Differentialdrucks Pd und der Öffnung k des Verbrenner-Bypassventils 8. Demzufolge werden ein IGV-Steuerungssignal, ein Hauptbrennstoff-Steuerungssignal, ein Vorsteuer-Brennstoffsteuerungssignal bzw. ein Bypassventilsteuerungssignal erzeugt auf der Basis des gewählten Brennstoff-Luft-Verhältnisses und des gewählten Vorsteuerverhältnisses, um einem IGV 5, einem Hauptbrennstoff-Steuerungsventil 6, einem Vorsteuer-Brennstoffsteuerungsventil 7 und einen Verbrenner-Bypassventil 8 zugeleitet zu werden.
  • Diese Verbrennersteuerung 20 ist versehen mit: einem Subtraktionsabschnitt 9, der die Ausgangsleistung E0 eines Generators 4 empfängt und den Differenzwert E1–E0 zwischen dieser Ausgangsleistung E0 und einer Soll-Ausgangsleistung E1 berechnet; einem PI-Abschnitt 10, der einen CSO erzeugt durch Addieren eines integralen Bestandteils zu dem Differenzwert E1–E0, den der Subtraktionsabschnitt 9 beschafft hat; einem Begrenzer 11, der einen CSO liefert, der als L dient, wenn der Wert des CSO von dem PI-Abschnitt 10 größer ist als L; einem Multiplikationsabschnitt 12, der ein Vorsteuer-Brennstoffsteuerungssignal erzeugt, indem ihm ein CSO von dem Begrenzer 11 zugeleitet wird; einem Subtraktionsabschnitt 13, der ein Hauptbrennstoff-Steuerungssignal erzeugt durch Subtrahieren eines Werts eines Vorsteuer-Brennstoffsteuerungssignals, das von dem Multiplikationsabschnitt 12 zugeleitet wird, von einem Wert des CSO, der von dem Begrenzer 11 zugeleitet wird; einem Luftdurchflussmengen-Bearbeitungsabschnitt 14, der eine Durchflussmenge G3 von Luft bestimmt, die in den Verbrenner 3 einströmt, auf der Basis eines Differentialdrucks Pd und einer Öffnung k eines Verbrenner-Bypassventils 8; einem Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitt 15, der eine Turbineneinlasstemperatur T4 beschafft auf der Grundlage einer Brennstoffdurchflussmenge Gf, Brennstofftemperatur Tf, Luftdurchflussmenge G3 und Lufttemperatur T3; einem Vorsteuerverhältnis-Bearbeitungsabschnitt 16, der ein Vorsteuerverhältnis berechnet auf der Basis einer Turbineneinlasstemperatur T4, um dem Multiplikationsabschnitt 12 zugeleitet zu werden; einem Bypassventilöffnungs-Bearbeitungsabschnitt 17, der ein Bypassventilsteuerungssignal erzeugt auf der Basis einer Turbineneinlasstemperatur T4; und einem IGV-Öffnungs-Bearbeitungsabschnitt 18, der ein IGV-Steuerungssignal erzeugt auf der Basis der Turbineneinlasstemperatur T4.
  • In einer Verbrennersteuerung 20, die wie oben beschrieben aufgebaut ist, wird, wenn eine Ausgangsleistung E0 von einem Generator 4 einem Subtraktionsabschnitt 9 zugeleitet wird, eine tatsächliche Ausgangsleistung E0 von einer Soll-Ausgangsleistung E1 des Generators 4 subtrahiert und ein Differenzwert E1–E0 bestimmt. Um die Antwort-Charakteristik zufriedenstellend für diesen Differenzwert E1–E0 zu machen, wird ein CSO erzeugt, indem ein integralen Bestandteil zu einem PI-Abschnitt 10 addiert wird und einem Begrenzer 11 zugeleitet wird. In diesem Begrenzer 11 wird der CSO Wert mit L verglichen, und wenn der CSO kleiner ist als L, wird der CSO von dem Papier Abschnitt 10 so ausgegeben, wie er ist; wenn aber der CSO größer ist als L, wird der CSO ausgegeben, der äquivalent zu L ist.
  • Wenn ein Differentialdruck Pd zwischen dem Innendruck und dem Außendruck einer IGV 5, gemessen mittels einer Differentialdruck-Messeinrichtung 24, und eine Öffnung k eines Verbrenner-Bypassventils 8 einem Luftdurchflussmengen-Steuerungsabschnitt 14 zugeleitet werden, wird außerdem eine Durchflussmenge G3 von Luft beschafft, die dem Verbrenner 3 von einem Kompressor 1 mittels des Verbrenner-Bypassventils 8 zugeleitet wird. Zusammen mit der Luftdurchflussmenge G3, bestimmt mittels dieses Luftdurchflussmengen-Bearbeitungsabschnitts 14, werden dann eine Brennstoffdurchflussmenge Gf, eine Brennstofftemperatur Tf und eine Lufttemperatur T3, gemessen mittels eines Durchflussmengen-Messabschnitts 21 bzw. mittels Temperaturmessabschnitten 22 und 23, einem Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitt 15 zugeleitet. In diesem Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitt 15 wird eine Turbineneinlasstemperatur T4 bestimmt auf der Grundlage einer Transferfunktion, ausgedrückt durch die Gleichung (2), die sich aus einer Gleichung (1) ergibt. Cp4 Vcb γ 4 Δ(dT4/dt) = Cpf Gf Tf + Cp3 G3 T3 + η Hf Gf – Cp4 G4 T4 (1) T4(s) = Cpf Gf(s) Tf(s) + Cp3 G3(s) T3(s) + η Hf Gf(s))/(Cp4 G4(s) + Cp4 Vcb γ 4 s) (2)
  • Hierbei ist Cp3 eine spezifische Wärme eines Gehäuses eines Verbrenners 3; Cp4 eine spezifische Wärme des Verbrennungsgases; Cpf eine spezifische Wärme eines Brennstoffs; η eine thermische Effizienz eines Verbrenners 3; Hf eine Wärmemenge des Brennstoffs; γ4 das spezifische Gewicht von Brennstoffgas; Vcb ein Volumen eines Verbrenners; und G4 eine Durchflussmenge des Turbineneinlass-Verbrennungsgases (= G3 + Gf). Außerdem sind G3(s), T3(s), G4(s), Gf(s) und Tf(s) Funktionen von s, und jede ist eine Funktion, welche sich abhängig von gemessenen Werten verändert.
  • Hierbei drückt die Gleichung (1) das dynamische Verhalten einer Turbineneinlasstemperatur aus. Der erste Teil der rechten Seite der Gleichung stellt die thermische Energie dar, die Brennstoffgas hat. Ein zweiter Teil der rechten Seite der Gleichung repräsentiert die thermische Energie der einströmenden Luft. Ein dritter Teil der rechten Seite der Gleichung steht für die thermische Energie, die durch die Verbrennung erzeugt wird. Ein vierter Teil der rechten Seite der Gleichung steht für die Energie, welche notwendig ist, um das Verbrennungsgas auf die momentane Turbineneinlasstemperatur T4 zu bringen. Die linke Seite der Gleichung steht für eine Veränderung der thermischen Energie aufgrund des Verbrennungsgases mit Bezug auf eine Veränderung der Turbineneinlasstemperatur T4. Demzufolge bedeutet, wenn die rechte Seite der Gleichung positiv ist, dass Energie, die von dem Verbrenner 3 zugeleitet wird, höher ist als eine Energie, die notwendig ist, um die momentane Turbineneinlasstemperatur T4 zu erreichen. Wenn dagegen die rechte Seite der Gleichung negativ ist, bedeutet dies, dass eine von dem Verbrenner 3 zugeleitete Energie geringer ist als die Energie, die notwendig ist, um die momentane Turbineneinlasstemperatur T4 zu erreichen.
  • Der Wert der Turbineneinlasstemperatur T4, der bestimmt wird in einem Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitt 15 auf der Basis einer Transferfunktion der Gleichung (2), wird einem Vorsteuerverhältnis-Bearbeitungsabschnitt 16, einem Bypassventilöffnungs-Bearbeitungsabschnitt 17 und einem IGV-Öffnungs-Bearbeitungsabschnitt 18 zugeleitet. Dann wird in dem Vorsteuerverhältnis-Bearbeitungsabschnitt 16 ein Vorsteuerverhältnis bestimmt auf der Grundlage der 2 und einem Multiplikationsabschnitt 12 zugeleitet. Außerdem wird in dem Bypassventilöffnungs-Bearbeitungsabschnitt 17 ein Bypassventilsteuerungssignal bestimmt, das ein Wert auf der Basis von 3 ist, um einem Verbrenner-Bypassventil 8 zugeleitet zu werden. Außerdem wird in dem IGV-Öffnungs-Bearbeitungsabschnitt 18 ein IGV-Steuerungssignal, das ein Wert auf der Grundlage der 4 ist, bestimmt und dem IGV 5 zugeleitet. Hier repräsentieren die Abszissen in den 2 bis 4 eine Turbineneinlasstemperatur T4. Wenn die Turbineneinlasstemperatur T4 hoch ist, wird in anderen Worten das Vorsteuerverhältnis gering, und wenn die Turbineneinlasstemperatur T4 einen vorbestimmten Wert überschreitet, wird eine Veränderung gemacht, um nicht nur das Verbrenner-Bypassventil 8 zu schließen, sondern auch das IGV 5 zu öffnen.
  • Ein von dem Vorsteuerverhältnis-Bearbeitungsabschnitt 16 auf die oben erwähnte Art und Weise bestimmtes Vorsteuerverhältnis wird dem Multiplikationsabschnitt 12 zugeleitet, um in diesem Multiplikationsabschnitt 12 wird das Vorsteuerverhältnis mit dem CSO modifiziert, der von dem Begrenzer 11 zugeleitet wird. Wenn das Vorsteuerverhältnis P ist, wird nun ein Vorsteuer-Brennstoffsteuerungssignal, das gleich einem Wert P Δ CSO ist, von dem Multiplikationsabschnitt 12 ausgegeben und einem Subtraktionsabschnitt 13 und einem Vorsteuer-Brennstoffsteuerungsventil 7 zugeleitet. Weil dieses Vorsteuer-Brennstoffsteuerungssignal dem Subtraktionsabschnitt 13 zugeleitet wird, wird durch Subtrahieren des Vorsteuer-Brennstoffsteuerungssignals von dem von dem Begrenzer 11 zugeleiteten CSO in dem Subtraktionsabschnitt 13 ein Hauptbrennstoff-Steuerungssignal von dem Subtraktionsabschnitt 12 berechnet, das äquivalent (1 – P)ΔCSO ist, und dem Hauptbrennstoff-Steuerungsventil 6 zugeleitet.
  • Indem die Verbrennersteuerung 20 auf die oben erwähnte Art und Weise betrieben wird, ist es möglich, den Verbrennungszustand eines Verbrenners 3 auf der Grundlage der Turbineneinlasstemperatur T4 zu steuern. In anderen Worten wird, wenn die Turbineneinlasstemperatur T4 hoch ist, durch Öffnen der IGV 5 sowie durch Schließen des Verbrenner-Bypassventils 8 die Durchflussmenge der in den Verbrenner 3 einströmenden Luft erhöht, um dadurch das Brennstoff-Luft-Verhältnis zu vermindern. Durch Öffnen des Hauptbrennstoff-Steuerungsventils 6 und Schließen des Vorsteuer-Brennstoffsteuerungsventils 7 kann außerdem das Vorsteuerverhältnis vermindert werden, um so die Menge des ausgestoßenen NOx zu beschränken, das zu Zeiten einer hohen Belastung erzeugt wird.
  • Wenn die Turbineneinlasstemperatur T4 gering ist, ist es nicht nur durch Schließen der IGV 5, sondern auch durch Öffnen des Verbrenner-Bypassventils 8 möglich, die Durchflussmenge der Luft zu erhöhen, die in den Kompressor 3 einströmt, um so das Brennstoff-Luft-Verhältnis zu erhöhen. Durch nicht nur Schließen des Hauptbrennstoff-Steuerungsventils 6, sondern auch Öffnen des Vorsteuer-Brennstoffsteuerungsventils 7 ist es außerdem auch möglich, das Vorsteuerverhältnis zu erhöhen, um so eine Verbrennungsschwingung zu beschränken, die zu Zeiten einer geringen Belastung erzeugt wird, und eine stabile Verbrennung zu schaffen.
  • In einer Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung wird außerdem eine Turbineneinlasstemperatur T4 bestimmt auf der Basis einer Transferfunktion in der Gleichung (2) in einem Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitt 15. Es kann jedoch eine in 5 dargestellte Konstruktion verwendet werden. Der in 5 dargestellte Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitt 15 ist so aufgebaut, dass er auf der unten stehenden Gleichung (3) basiert. In der Gleichung (3) ist T4 eine momentane Turbineneinlasstemperatur, T4k eine Turbineneinlasstemperatur aus einer vorhergehenden Berechnung, Δt eine Zeit, zu der gemessene Werte von dem Messabschnitten 22 bis 24 zugeleitet werden. Außerdem wird die momentane Turbineneinlasstemperatur T4 als Gleichung (4) mittels der Gleichung (3) ausgedrückt. Cp4 Cdb γ 4Δ(T4 – T4k)/Δt = Cpf Gf Tf + Cp3 G3 T3 + η Hf Gf – Cp4 G4 T4 (3) T4 = ((Cpf Gf Tf + Cp3 G3 T3 + η Hf Gf) Δ Δt + Cp4 Vcb γ 4 Δ T4k)/(Δt Cp4 G4 + Cp4 Vcb γ 4) (4)
  • In 5 wird, nachdem eine Brennstofftemperatur Tf und eine Brennstoffdurchflussmenge Gf in dem Multiplikationsabschnitt 31 multipliziert worden sind, eine als eine Konstante dienende spezifische Wärme des Brennstoffs Cpf in dem Multiplikationsabschnitt 32 multipliziert; und nachdem die Lufttemperatur T3 und die Luftdurchflussmenge G3 in dem Multiplikationsabschnitt 33 multipliziert worden sind, wird auch eine als eine Konstante dienende spezifische Wärme des Gehäuses Cp3 des Verbrenners 3 in dem Multiplikationsabschnitt 34 multipliziert. Außerdem wird die Brennstoffdurchflussmenge Gf mit einem Wert η Δ Hf multipliziert, welcher multipliziert wird mit der Wärmeeffizienz η und der Wärmemenge des Brennstoffs Hf des Verbrenners 3, die als Konstanten dienen, in dem Multiplikationsabschnitt 36. Nachdem die Werte, die von den Multiplikationsabschnitten 32 und 34 beschafft werden, in dem Additionsabschnitt 35 addiert worden sind, werden der von diesem Additionsabschnitt 35 bestimmte Wert und der von dem Multiplikationsabschnitt 36 bestimmte Wert in dem Additionsabschnitt 37 addiert.
  • Der von dem Additionsabschnitt 37 wie oben beschrieben gelieferte Wert (Cpf Gf Tf + Cp3 G3 T3 + η Hf Gf) wird mit der Zeit Δt, die als Konstante dient, in dem Multiplikationsabschnitt 38 multipliziert. Außerdem beinhaltet ein Speicher 30 eine Turbineneinlasstemperatur T4k, die sich aus einer vorangehenden Berechnung ergeben hat, und wenn diese Turbineneinlasstemperatur T4k dem Multiplikationsabschnitt 39 zugeleitet wird, werden die spezifische Wärme Cp4 von Brennstoffgas, die als Konstante dient, das Volumen Vcb als Verbrennungsgas 3 und das spezifische Gewicht γ4 des Verbrennungsgases multipliziert. In dem Additionsabschnitt 40 wird dann ein Wert (Cpf Gf Tf + Cp3 G3 T3 + η Hf Gf)Δ Δt, bestimmt von dem Multiplikationsabschnitt 38, einem von dem Multiplikationsabschnitt 39 bestimmten Wert hinzu addiert.
  • Nachdem in dem Additionsabschnitt 41 die Brennstoffdurchflussmenge Gf und die Luftdurchflussmenge G3 addiert worden sind, so dass die Turbineneinlass-Verbrennungsgas-Durchflussmenge G4 bestimmt worden ist, wird dann diese Turbineneinlass-Verbrennungsgas-Durchflussmenge G4 mit einem Wert der Zeit Δt multipliziert, die als Konstante dient, multipliziert mit der spezifischen Wärme Cp4 des Verbrennungsgases in dem Multiplikationsabschnitt 42. In dem Additionsabschnitt 43 wird dann der Multiplikationswert aus der spezifischen Wärme Cp4 von Brennstoffgas, die als Konstante dient, einem Volumen Vcb des Verbrenners 3 und des spezifischen Gewichts γ4 des Verbrennungsgases einem Wert hinzuaddiert, der von dem Multiplikationsabschnitt 42 bestimmt worden ist.
  • Wenn ein Wert A = ((Cpf Gf Tf + Cp3 G3 T3 + η Hf Gf) Δ Δt + Cp4 Vcb γ4 Δ T4k), bestimmt von einem Addierer 40, und ein Wert B = (Δt Cp4 G4 + Cp4 Vcb γ4), bestimmt von dem Additionsabschnitt 43, dem Subtraktionsabschnitt 44 zugeleitet werden, wird A/B berechnet, um so die momentane Turbineneinlasstemperatur T4 zu bestimmen. Dann wird die bestimmte Turbineneinlasstemperatur T4 einem Vorsteuerverhältnis-Bearbeitungsabschnitt 16 zugeleitet, einem Bypassventilöffnungs-Bearbeitungsabschnitt 17 und einem IGV-Öffnungs-Bearbeitungsabschnitt 18 und in dem Speicher 30 untergebracht als Turbineneinlasstemperatur T4k.
  • Hier ist ein Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitt 15 nicht auf ein Konstruktionsbeispiel beschränkt, wie es in 5 dargestellt ist, sondern er kann auch auf andere Art und Weise aufgebaut sein, solange die Turbineneinlasstemperatur T4 auf der Grundlage einer Funktion in der Gleichung (1) bestimmt werden kann. Außerdem wird die Durchflussmenge G3 von Luft, die einem Verbrenner 3 zugeleitet wird, bestimmt auf der Basis eines Differentialdruck Pd von Luft, die in einen Kompressor 1 einströmt, und eine Öffnung k eines Verbrenner-Bypassventils 8, kann aber auch direkt mittels eines Durchflussmessers gemessen werden, der in einem Kanal zum Zuleiten von Luft von dem Verbrenner 3 montiert ist.
  • Gewerbliche Anwendbarkeit
  • Wie oben beschrieben, ist es mit Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, weil es in einem Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitt möglich ist, eine Turbineneinlasstemperatur auf der Grundlage einer Durchflussmenge und die Temperatur von Brennstoff bzw. Luft zu bestimmen, die einem Verbrenner zugeleitet werden, möglich, eine Turbineneinlasstemperatur zu bestimmen, die der tatsächlichen Temperatur relativ nahe kommt. Weil der Verbrennungszustand eines Verbrenners auf der Grundlage dieser Turbineneinlasstemperatur gesteuert wird, ist es außerdem möglich, dessen Antwort zu verbessern. Anders als herkömmlich ist es außerdem, weil der Verbrennungszustand eines Verbrenners nicht auf der Grundlage einer Generator-Ausgangsleistung gesteuert wird, möglich, den Verbrennungszustand so zu steuern, dass er stets bei einem optimalen Verbrennungszustand gehalten wird, und zwar unabhängig von Störungen des elektrischen Energiesystems und einer Veränderung in dem Zustand einer Dampfturbine, die an der gleichen Welle angebracht ist wie eine Gasturbine.
  • ZUSAMMENFASSUNG:
  • Der Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitt (15) bestimmt die Turbineneinlasstemperatur (T4) auf der Grundlage der Durchflussmenge (Gf) und der Temperatur (Tf) des Brennstoffs, der einem Verbrenner (3) zugeleitet werden soll, und der Durchflussmenge (G3) und der Temperatur (T3) von Luft. Auf der Grundlage dieser Turbineneinlasstemperatur (T4) wird in einem Vorsteuerverhältnis-Bearbeitungsabschnitt (16) ein Vorsteuerverhältnis gesetzt, und in einem Bypassventilöffnungs-Bearbeitungsabschnitt (17) und einem IGV-Bearbeitungsabschnitt (18) werden ein Bypassventil-Steuerungssignal bzw. ein IGV-Steuerungssignal erzeugt.

Claims (7)

  1. Verbrennersteuerung zum Steuern eines Verbrenners, welche an einer Gasturbine angebracht ist, die an einer selben Welle eines Generators montiert ist, um die relevante Gasturbine mit Verbrennungsgas zu versorgen, um diese zu drehen, mit einem Brennstoff-Durchflussmengen-Bearbeitungsabschnitt, der eine Durchflussmenge des Brennstoffs, der dem Verbrenner zugeleitet wird, auf der Grundlage eines Differentialwerts zwischen einer Ausgangsleistung des Generators und einer Soll-Ausgangsleistung des Generators setzt, einem Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitt, der eine Turbineneinlasstemperatur, die als eine Temperatur von Verbrennungsgas dient, das von dem Verbrenner her in die Gasturbine einströmt, auf der Grundlage einer Durchflussmenge und einer Temperatur von Brennstoff bzw. Luft bestimmt, die in den Verbrenner einströmen, einem Vorsteuerverhältnis-Bearbeitungsabschnitt, der ein Vorsteuerverhältnis, das als ein Verhältnis von einem Vorsteuer-Brennstoff, der einer Vorsteuerdüse innerhalb des Verbrenners zugeleitet wird, welche eine Diffusionsverbrennung eines Vorsteuerlichts ausführt, zu der gesamten Brennstoffdurchflussmenge dient, welche als Gesamtheit aus dem besagten Vorsteuer-Brennstoff und einem Haupt-Brennstoff dient, welcher einer Hauptdüse innerhalb des Verbrenners zugeleitet wird, welche eine vorgemischte Verbrennung durch Mischen von Luft und Brennstoff ausführt, auf der Grundlage einer von dem besagten Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitt bestimmten Turbineneinlasstemperatur setzt, und einem Luftdurchflussmengen-Bearbeitungsabschnitt, der eine Durchflussmenge von Luft, die innerhalb des Verbrenners strömt, auf der Basis einer von dem besagten Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitt bestimmten Turbineneinlasstemperatur setzt, dadurch gekennzeichnet, dass Durchflussmengen des besagten Vorsteuer-Brennstoffs und des besagten Hauptbrennstoffs auf der Grundlage eines von dem Vorsteuerverhältnis-Bearbeitungsabschnitt bestimmten Vorsteuerverhältnisses und der besagten Brennstoffdurchflussmenge, bestimmt von dem besagten Brennstoffdurchflussmengen-Bearbeitungsabschnitt, gesteuert werden, und der Verbrennungszustand des Verbrenners durch Steuern einer Durchflussmenge von Luft, die in das Innere des Verbrenners hineinströmt, mittels einer Luftdurchflussmenge gesteuert wird, die von dem besagten Luftdurchflussmengen-Bearbeitungsabschnitt bestimmt wird.
  2. Verbrennersteuerung nach Anspruch 1, bei welcher ein von dem Vorsteuerverhältnis-Bearbeitungsabschnitt berechnetes Vorsteuerverhältnis mit einer Brennstoffdurchflussmenge multipliziert wird, die mittels des Brennstoffmengen-Bearbeitungsabschnitts bestimmt worden ist, um so die besagte Durchflussmenge des Vorsteuer-Brennstoffs zu der Vorsteuerdüse zu bestimmen, die besagte Durchflussmenge des Hauptbrennstoffs zu der Hauptdüse durch Subtrahieren der Durchflussmenge des Vorsteuer-Brennstoffs von der Durchflussmenge des Brennstoffs bestimmt wird, die von dem besagten Brennstoffdurchflussmengen-Bearbeitungsabschnitt bestimmt worden ist, und Durchflussmengen des Vorsteuer-Brennstoffs und des Hauptbrennstoffs durch Steuern von Öffnungen eines Vorsteuer-Brennstoffsteuerungsventils bzw. eines Hauptbrennstoffventils auf der Grundlage der besagten Durchflussmengen des Vorsteuer-Brennstoffs und des Hauptbrennstoffs gesteuert werden, die bestimmt worden sind.
  3. Verbrennersteuerung nach Anspruch 1, bei welcher, wenn von einem Kompressor, der sich eine Welle mit der Gasturbine teilt, komprimierte Luft dem Verbrenner zugeleitet wird, eine Öffnung einer Einlassführungsschaufel, die an dem Kompressor montiert ist, und eine Öffnung eines Kompressor-Bypassventils, das an einem Kanal zum Zuleiten von Druckluft zu der Gasturbine abzweigend von einem Kanal zum Zuleiten von Druckluft zu dem Verbrenner von dem Kompressor her montiert ist, auf der Grundlage der Durchflussmenge von Luft gesteuert werden, die von dem besagten Luftdurchflussmengen-Bearbeitungsabschnitt bestimmt worden ist.
  4. Verbrennersteuerung nach Anspruch 3, bei welcher ein Wert einer Durchflussmenge der Luft, die dem Verbrenner zugeleitet wird, welche dem Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitt zugeleitet werden soll, auf der Grundlage eines Differentialdrucks bei einem Einlass des Kompressors und einer Öffnung des Verbrenner-Bypassventils bestimmt wird.
  5. Verbrennersteuerung nach Anspruch 1, bei welcher der besagte Brennstoffdurchflussmengen-Bearbeitungsabschnitt einen Subtraktionsabschnitt aufweist, welcher einen Differenzwert zwischen einer Ausgangsleistung des Generators und einer Soll-Ausgangsleistung des Generators bestimmt, und einen Bereich zum Setzen einer Durchflussmenge des Brennstoffs hin zu dem Verbrenner auf der Basis eines Werts, der von dem Subtraktionsabschnitt bestimmt worden ist, wobei, wenn die Durchflussmenge des Brennstoffs, die von dem Abschnitt zum Setzen der Durchflussmenge gesetzt worden ist, größer ist als ein vorbestimmter Schwellenwert, dieser vorbestimmte Schwellenwert als die besagte Durchflussmenge des Brennstoffs spezifiziert wird, die zuzuleiten ist.
  6. Verbrennersteuerung nach Anspruch 1, bei welcher, wenn die von dem besagten Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitt bestimmte Turbineneinlasstemperatur gering ist, das von dem besagten Vorsteuerverhältnis-Bearbeitungsabschnitt bestimmte Vorsteuerverhältnis hoch ist und die Luftdurchflussmenge, die von dem besagten Luftdurchflussmengen-Bearbeitungsabschnitt zu bestimmen ist, erhöht werden wird, und wobei außerdem, wenn die von dem besagten Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitt bestimmte Turbineneinlasstemperatur hoch ist, das von dem besagten Vorsteuerverhältnis-Bearbeitungsabschnitt zu bestimmende Vorsteuerverhältnis gering ist und die von dem Luftdurchflussmengen-Bearbeitungsabschnitt bestimmte Luftdurchflussmenge vermindert werden wird.
  7. Verbrennersteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welcher in dem besagten Turbineneinlasstemperatur-Bearbeitungsabschnitt die Turbineneinlasstemperatur T4 bestimmt wird durch: Cp4 Vcb γ 4 Δ (dT4/dt) = Cpf Gf Tf + Cp3 G3 T3 + η Hf Gf – Cp4 G4 T4, mit Gf: Durchflussmenge des dem Verbrenner zuzuführenden Brennstoffs, Tf: Temperatur des dem Verbrenner zuzuführenden Brennstoffs, G3: Durchflussmenge der dem Verbrenner zuzuführenden Luft, T3: Temperatur der dem Verbrenner zuzuführenden Luft, Cp3: Spezifische Wärme des Gehäuses des Verbrenners, Cp4: Spezifische Wärme des Verbrennungsgases, das in dem Verbrenner erzeugt wird, Cpf: Spezifische Wärme des Brennstoffs, η: Thermische Effizienz des Verbrenners, Hf: Wärmemenge des Brennstoffs, γ4: Spezifisches Gewicht des Verbrennungsgases, Vcb: Volumen des Verbrenners, und G4: Durchflussmenge des Turbineneinlass-Verbrennungsgases (= G3 + Gf).
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