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DE10392290T5 - Regeleinrichtung für ein internes Netzteil einer elektrostatischen Spritzpistole - Google Patents

Regeleinrichtung für ein internes Netzteil einer elektrostatischen Spritzpistole Download PDF

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Publication number
DE10392290T5
DE10392290T5 DE10392290T DE10392290T DE10392290T5 DE 10392290 T5 DE10392290 T5 DE 10392290T5 DE 10392290 T DE10392290 T DE 10392290T DE 10392290 T DE10392290 T DE 10392290T DE 10392290 T5 DE10392290 T5 DE 10392290T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
power supply
spray gun
control
circuit
control loop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10392290T
Other languages
English (en)
Inventor
Jeffrey A. Amherst Perkins
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nordson Corp
Original Assignee
Nordson Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nordson Corp filed Critical Nordson Corp
Publication of DE10392290T5 publication Critical patent/DE10392290T5/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B5/00Electrostatic spraying apparatus; Spraying apparatus with means for charging the spray electrically; Apparatus for spraying liquids or other fluent materials by other electric means
    • B05B5/025Discharge apparatus, e.g. electrostatic spray guns
    • B05B5/053Arrangements for supplying power, e.g. charging power
    • B05B5/0531Power generators

Landscapes

  • Electrostatic Spraying Apparatus (AREA)

Abstract

Internes Netzteil für eine elektrostatische Auftragsvorrichtung, umfassend:
einen programmierbaren Regelkreis, der ein Steuersignal erzeugt; und
eine Vervielfacherschaltung, die das Steuersignal empfängt und ein Spannungsausgangssignal erzeugt;
wobei der Regelkreis und der Vervielfacher zum Einbau in eine elektrostatische Auftragsvorrichtung angepasst sind, die eine an das Spannungsausgangssignal gekoppelte Ladeelektrode besitzt.

Description

  • Zugehörige Anmeldung
  • Diese Anmeldung beansprucht den Vorteil der provisorischen US-Patentanmeldung mit dem Aktenzeichen Nr. 60/356,214 , angemeldet am 12. Februar 2002 für MULTIPLIER WITH INTERNAL MICROPROCESSOR CONTROL, deren gesamter Offenbarungsinhalt durch Bezugnahme hierin vollständig aufgenommen ist.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Elektrostatische Spritzsysteme tragen Beschichtungsmaterial, wie zum Beispiel flüssige oder pulverförmige Farben und Beschichtungen, auf verschiedene Produkte auf, umfassend zum Beispiel Geräte, Autoteile, metallische Büromöbel Vorratsregale, elektrische Transformatoren und Freizeitgeräte. Eine Art elektrostatischer Spritzpistolen ist eine Coronapistole. In vielen Coronapistolen lädt eine interne Spannungsquelle eine Pistolenelektrode auf eine Hochspannung auf, die zwischen der Spritzpistole und einem zu streichenden Teil ein intensives elektrisches Feld aufbaut. Das Beschichtungsmaterial, wie zum Beispiel Pulver, wird durch den Bereich des elektrischen Feldes gespritzt. Beim Hindurchgehen durch diesen Bereich werden die Pulverpartikel aufgeladen und zu dem normalerweise geerdeten, zu steichenden Teil angezogen. Auf diese Weise wird das zu streichende Teil mit Pulverfarbe beschichtet.
  • Die Hauptbestandteile solcher Spritzsysteme sind eine Spritzpistole und eine Spritzpistolenregelung, und insbesondere das interne Netzteil für die Spritzpistole und die externe Regelung des internen Netzteiles durch die Spritzpistolenregeleinrichtung. Mit einem "internen" Netzteil ist einfach gemeint, dass das Netzteil im Spritzpistolengehäuse angeordnet ist. In bekannten Systemen ist die Spritzpistolenregeleinrichtung und insbesondere die Regeleinrichtung für die interne Energieversorgung der Spritzpistole eine externe Regeleinrichtung, was bedeutet, dass die Regeleinrichtung und zugehörige Schaltungen sich außerhalb der Spritzpistole befinden und mit der Spritzpistole und der internen Energieversorgung über ein Kabel oder einen Draht kommunizieren.
  • In solchen bekannten Systemen umfasst ein konventionelles internes Netzteil einen resonanten Oszillator und eine Spannungsvervielfacherschaltung. Der resonante Oszillator erzeugt ein periodisches oder schwingendes Steuersignal an den Vervielfacher. Der Vervielfachen umfasst typischerweise einen Aufspanntransformator und eine Reihe von Kapazitätsdiodenstapeln, die die Ausgangsspannung des Netzteils auf den Bereich von ungefähr 30 Kilovolt (KV) bis ungefähr 100 Kilovolt (KV) oder mehr erhöhen. Eine üblicherweise verwendete Vervielfacherkonstruktion ist eine Cockroft-Walton-Brückenschaltung.
  • Der Spannungsvervielfacher eines internen Netzteiles weist typischerweise charakteristische Beziehungen zwischen dem Ausgang und dem Eingang unter verschiedenen Lastbedingungen auf. Die externe Regeleinrichtung ist so konstruiert, dass sie dem Oszillator eine geeignete Erregerspannung zur Verfügung stellt, um die Arbeitsweise des internen Netzteiles innerhalb eines gewünschten Leistungs- und Sicherheitsbereiches zu regeln. Typische interne Netzanschlüsse arbeiten in Reaktion auf ein variables niedriges Gleichstromspannungseingangssteuersignal im Bereich von ungefähr 5–21 Volt. Bekannte externe Regeleinrichtungen können ein Laststromrückführsignal verwenden, um das Eingangssteuersignal einzustellen, um die Netzteilleistung zu verbessern und Netzteilüberlastungsbedingungen zu reduzieren, oder können einfach ein konstantes Steuersignal vorsehen, so dass das Netzteil über die erwarteten Lastbereiche effektiv arbeiten kann.
  • Eine Grenze bei bekannten externen Regeleinrichtungen, wie sie für interne Netzanschlüsse verwendet werden, besteht darin, dass die Regeleinrichtung auf erwarteten Verhaltens- und Betriebskenndaten des internen Netzteiles basierend konstruiert ist. Dieses bedeutet, dass ein Satz vorgegebener Steuerspannungen und Steuerströme verwendet wird, um das mit jeder Spritzpistole verbundene Netzteil zu steuern und gleichermaßen Rückführstrominformationen vom Netzteil verwendet werden, um das entsprechende Netzteil in einer vorgegebenen Art und Weise zu überwachen und zu regeln. In Wirklichkeit können jedoch ziemlich viele Abweichungen zwischen einzelnen Netzteilen bestehen. Netzteile werden aus Kondensatoren und Dioden und anderen Komponenten gebaut, die vergossen sind. Infolge normaler Herstellungstoleranzen besteht sowohl zwischen diesen Komponenten als auch beim Vergussmaterial oft eine Abweichung. Demzufolge besteht unter verschiedenen Lastbedingungen und Umgebungsbedingungen, wie zum Beispiel der Temperatur, oft eine Schwankung in der Steuerspannung und dem Steuerstrom, der zum Erzeugen einer gegebenen elektrostatischen Wirkung von einer Spritzpistole zu einer anderen Spritzpistole des gleichen Modells notwendig ist. Diese große Anzahl von Abweichungen, selbst solche, die ohne Weiteres innerhalb normaler Toleranzen der Bauteile liegen, machen eine diagnostische Analyse schwierig, wenn nur eine begrenzte Informationsmenge an eine externe Regelung verfügbar ist. Bis jetzt sind externe Regeleinrichtungen nicht in der Lage, zwischen Netzanschlüssen zu unterscheiden, weil keine Informationen zur Verfügung gestellt werden, die zum Identifizieren einzelner Verhaltensparameter bei jedem Netzteil verwendet werden können.
  • Darüber hinaus begrenzt die Anwendung einer externen Regeleinrichtung die Reaktionszeit des internen Netzteiles erheblich. Bekannte interne Netzanschlüsse werden mit einer sehr hohen Eingangsfilterkapazität gebaut, um die Eingangssteuergleichspannung auszugleichen und übermäßige Lasten an der externen Stromversorgung zu verhindern. Die Eingangsimpedanz des internen Netzteiles umfasst oft Dioden, um eine Rückentladung zu verhindern. Wegen der Dioden ist Zeit zum Ableiten der Filterkapazität erforderlich, um die Netzteilarbeitsweise zu verändern. Diese Zeit beruht auf der Tatsache, dass die Dioden das Ableiten der Eingangskapazität durch den Ausgang des Vervielfachers erzwingen, der eine sehr hohe Ausgangsimpedanz hat. Die hohe Eingangsimpedanz eines typischen internen Netzteiles diktiert notwendigerweise, dass das Netzteil nur auf Eingangssteuerspannungsveränderungen mit einer ziemlich langsamen Geschwindigkeit reagiert, wie zum Beispiel 50–100 Millisekunden. Diese langsame Ansprechgeschwindigkeit ist typischrweise für die externe Regeleinrichtung zu langsam, um die Arbeitsweise des Netzteiles entsprechend zu regeln, zum Beispiel für ungewollte Schwingungen oder sich schnell ändernde Lastbedingungen. Das Ergebnis kann eine ineffiziente Arbeitsweise des Netzteiles und ein Verringern der Nutzlebensdauer des Netzteiles infolge von Überlastungsbeanspruchung sein. Des Weiteren ist eine externe Regeleinrichtung in der Datenmenge, die sie von dem internen Netzteil empfangen kann, ziemlich begrenzt, da sie mit diesem über separate Drähte kommunizieren muss. Die Anwendung einer großen Anzahl von aus einer Hochspannungsspritzpistole heraus kommenden Drähten wird typischerweise vermieden, deshalb sind externe Regeleinrichtungen in der Menge der empfangenen Rückführdaten als auch in der Reaktionszeit zum Bewirken von Änderungen sehr begrenzt, selbst wenn solche Daten verfügbar wären.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Erfindungsgemäß kann eine verbesserte Regelung und Arbeitsweise eines internen Netzteiles einer elektrostatischen Auftragsvorrichtung, wie zum Beispiel einer elektrostatischen Spritzpistole, durch Integrieren von Netzteilregelungsfunktionen in das Netzteil selbst erreicht werden, wodurch die Notwendigkeit für eine externe Regeleinrichtung eliminiert wird. Das interne Netzteil ist für den Einbau in einer elektrostatischen Spritzpistole angepasst. In einer Ausführungsform ist ein digitaler oder programmierbarer Regelkreis in dem internen Netzteil integriert. Der Regelkreis stellt anstelle eines resonanten Oszillators ein Steuersignal zur Verfügung. In einer Ausführungsform ist das durch den Regelkreis erzeugte Steuersignal zum Beispiel ein zeitvariables oder schwingendes Signal. Das zeitvariable Steuersignal ist Eingangssignal zu einem Spannungsvervielfacher, der einen erhöhten Spannungsausgang für eine Elektrode in der Spritzpistole erzeugt. Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung stellt der Regelkreis ein solches Steuersignal an den Vervielfacher zur Verfügung, dass der Vervielfacher eine Ausgangsspannung von ungefähr 0 KV bis mindestens 30 KV oder mehr erzeugt.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung umfasst ein internes Netzteil für eine elektrostatische Spritzpistole einen Regelkreis zum Steuern eines Spannungsvervielfachers, wobei der Regelkreis ab einem niedrigen Netzteilgleichspannungseingangssignal von einer externen Quelle anspricht. In einer Ausführungsform ist das niedrige Gleichstromeingangssignal eine konstante Spannung, und ein optionaler Spannungsregler innerhalb des Netzteiles kann verwendet werden, um eine konstante Speisespannung an den Regelkreis vorzusehen. Die Anwendung eines Spannungsreglers ermöglicht auch die Arbeitsweise der Eingangsspannungsquelle innerhalb eines erlaubten Bereiches, weil es kein vorgeschriebenes Verhältnis zwischen der Eingangsspannung zum internen Netzteil und der Ausgangsleistung des internen Netzteiles mehr gibt. Die Arbeitsweise des Netzteiles wird innerhalb der Auftragsvorrichtung geregelt, ohne dass eine externe Regeleinrichtung erforderlich ist, solange die Eingangsspannung innerhalb des erlaubten Betriebsbereiches liegt.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung umfasst ein internes Netzteil für eine elektrostatische Spritzpistole einen internen Regelkreis, der Daten betreffend charakteristische Parameter des Netzteiles speichert und nutzt. In einer zusätzlichen Ausführungsform empfängt und nutzt der Regelkreis Rückführdaten betreffend die Betriebskenndaten des Netzteiles während seines Betriebes. Die Rückführdaten können getrennt oder in Kombination mit den gespeicherten Daten der parametrischen Kenndaten des Netzteiles verwendet werden.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung wird eine verbesserte Regelung und Arbeitsweise eines internen Netzteiles für eine elektrostatische Spritzpistole durch Vorsehen eines digitalen oder programmierbaren Regelkreises erreicht, der in dem Netzteil integriert ist und aus einem konstanten Spannungseingangssignal zum Netzteil ein schwingendes Steuersignal erzeugt, wobei das Netzteil zum Einbau in eine Spritzpistole angepasst ist. Das schwingende Steuersignal ist Eingangssignal zu einem Spannungsvervielfacher, der ein Hochspannungsausgangssignal für eine Elektrode in der Spritzpistole erzeugt. Das konstante Spannungseingangssignal kann in Bezug auf die Spritzpistole intern oder extern erzeugt werden.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung wird eine verbesserte Regelung und Arbeitsweise eines internen Netzteiles für eine elektrostatische Spritzpistole durch Vorsehen eines digitalen oder programmierbaren Regelkreises im Netzteil zum Regeln seiner Arbeitsweise erreicht, das für den Einbau in die Spritzpistole angepasst ist, wobei der interne Regelkreis mit einer Schaltung außerhalb der Spritzpistole kommuniziert.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung können die oben angegebenen Aspekte eines internen Netzteils mit einer elektrostatischen Auftragsvorrichtung als Teil eines elektrostatischen Beschichtungsmaterialauftragssystems verwendet werden, das in einer Ausführungsform typischerweise eine oder mehrere, an eine Beschichtungsmaterialzuführung angeschlossene elektrostatische Spritzpistolen umfasst, wobei die Spritzpistole optional in einer Spritzkabine oder einem anderen geeigneten Gehäuse zum Spritzbeschichten von Objekten angeordnet ist. Das Beschichtungsmaterial kann Flüssigkeit, Pulver oder ein anderes geeignetes Material sein, das durch einen elektrostatischen Auftragsprozess auf ein Objekt aufgetragen wird.
  • Diese und andere Aspekte und Vorteile der Erfindung werden den Fachleuten auf dem Gebiet durch Lesen der folgenden ausführlichen Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen der Erfindung und der beigefügten Zeichnungen verständlich und erkennbar sein.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • In den beigefügten Zeichnungen, die in die Beschreibung integriert sind und einen Teil derselben bilden, sind Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, die zusammen mit der oben dargelegten allgemeinen Beschreibung der Erfindung und der nachfolgend dargelegten ausführlichen Beschreibung als Beispiele für die Prinzipien dieser Erfindung dienen.
  • 1 ist ein funktionelles Blockdiagramm eines elektrostatischen Auftragssystems, das einen oder mehrere Aspekte der vorliegenden Erfindung nutzt;
  • 2 ist ein vereinfachtes funktionelles Blockdiagramm eines erfindungsgemäßen internen Netzteils einer Spritzpistole, wie es in dem System der 1 verwendet werden kann;
  • 3 ist ein funktionelles Blockdiagramm einer Ausführungsform eines internen Regelkreises für ein internes Netzteil, wie er in der Ausführungsform der 2 verwendet werden kann;
  • 4 ist ein Schaltplan einer beispielhaften Ausführungsform des internen Netzteils der 2;
  • 4A ist eine schematische Darstellung einer exemplarischen Rückführschaltung, die in der Ausführungsform der 4 verwendet wird; und
  • 5 ist eine vereinfachte Darstellung eines elektrostatischen Auftragsvorrichtungssystems, das zur Anwendung mit der vorliegenden Erfindung geeignet ist.
  • Ausführliche Beschreibung der dargestellten Ausführungsform
  • Bezugnehmend auf 1 wird nun ein Überblick eines elektrostatischen Auftragssystems 10 erläutert. Das elektrostatische Auftragssystem 10 umfasst grundsätzlich zum Beispiel eine oder mehrere Auftragsvorrichtungen, wie zum Beispiel elektrostatische Spritzpistolen 12 und 14, die mit einer externen Spannungsquelle 16 in Stromkreisverbindung stehen. Die Stromkreisverbindung erfolgt vorzugsweise über abgeschirmte und isolierte Leitungsdrähte 17. Die eine oder mehreren Spritzpistolen 12 und 14 stehen außerdem in Strömungsverbindung mit einem Beschichtungsmaterialzuführungszentrum 18. Das Beschichtungsmaterial kann eine Flüssigkeit, Pulver oder irgend ein anderes geeignetes Material sein, das mit den Auftragsvorrichtungen kompatibel ist. Die Strömungsverbindung erfolgt über eine oder mehrere Schläuche oder Leitungen 19. Zu spritzende oder zu beschichtende Produkte oder Teile P treten durch eine Öffnung in einer Kabine 20 oder in einem anderen geeigneten Gehäuse in das elektrostatische Auftragssystem 10 ein. In einigen Fällen können die Teile auch anders als in einer Kabine oder einem Gehäuse beschichtet werden. In der Kabine 20 wird das Produkt P durch die elektrostatischen Spritzpistolen 12 und/oder 14 über eine Spritzdüse 13 und eine Ladeelektrode 116 (2) gespritzt. Andere Komponenten (nicht gezeigt), wie zum Beispiel eine Druckluftquelle, Fördereinrichtungen für die Teile, Pistolenbefestigungsanordnungen und so weiter, sind typischerweise ebenfalls Teil eines elektrostatischen Auftragssystems 10. Ausführlichere Beispiele elektrostatischer Auftragssysteme sind im US-Patent Nr. 5,788,728 für Solis, US-Patent Nr. 5,743,958 für Shutic, US-Patent Nr. 5,725,670 für Wilson u. a., US-Patent Nr. 5,725,161 für Hartle und US-Patent 5,788,728 für Perkins beschrieben, die durch Bezugnahme alle vollständig hierin aufgenommen sind.
  • Die elektrostatische Spritzpistole kann entweder eine manuelle oder automatische sein. Manuelle Spritzpistolen werden von einem Maler gehalten und ausgelöst. Beispiele manueller Spritzpistolensysteme umfassen das SURE COAT® – Manual Spray Gun System, das von Nordson Corp. aus Westlake, Ohio, hergestellt wird. Automatische Spritzpistolen werden durch eine Steuerung ausgelöst. Automatische Spritzpistolen können feststehend sein oder an Pistolenbewegungseinrichtungen gehalten werden. Beispiele automatischer Spritzsysteme umfassen das automatische VERSA-SPRAY® II – Automatic Spray System und das VERSA-SPRAY®-11-PE-Porcelain Enamel Spray System mit SURE COAT®-Control, alle von Nordson Corp. aus Westlake, Ohio, hergestellt. Beispiele verschiedener, für die vorliegende Erfindung geeigneter Spritzpistolen sind im US-Patent Nr. 6,375,094 B1 für Schroeder u. a., US-Patent Nr. 5,938,126 für Rehman u. a., US-Patent Nr. 5,908,162 für Klein u. a., US- Patent Nr. 5,904,294 für Knobbe u. a., US-Patent Nr. 5,816,508 für Hollstein u. a., US-Patent Nr. 5,725,161 für Hartle beschrieben, wobei deren gesamte Offenbarungen durch Bezugnahme hierin vollständig integriert sind. Zusätzlich zu den oben angegebenen Beispielen ist die vorliegende Erfindung grundsätzlich auf jede Art von Spritzpistolen anwendbar, die Coranaimpulsladung oder Coranaimpulsladung mit Triboaufladung anwenden. Insbesondere ist die Erfindung jedoch besonders für Pistolen vom Coronatyp geeignet, die integrierte Netzteile besitzen.
  • Es ist wichtig anzumerken, dass, obwohl die beispielhaften Ausführungsformen hierin im Hinblick auf elektrostatische Pulverspritzpistolen vom Coronatyp beschrieben werden, eine derartige Beschreibung als Beispiel gedacht ist und nicht in einem beschränkenden Sinn ausgelegt werden sollte. Die verschiedenen Aspekte der vorliegenden Erfindung können mit jeder elektrostatischen Auftragsvorrichtung und in vielen unterschiedlichen elektrostatischen Auftragssystemen angewendet werden. Die vorliegende Erfindung ist somit in keiner Weise auf eine bestimmte Auftragsvorrichtungskonfiguration beschränkt, wie manuelle oder automatische, positiv aufladende oder negativ aufladende, oder auf eine bestimmte Spritzkabine, ein bestimmtes Speise- oder Zuführungssystem oder eine bestimmte Beschichtungsmaterialart. Die vorliegende Erfindung kann auch mit kombinierten Einrichtungen verwendet werden, wie zum Beispiel elektrostatischen Auftragsvorrichtungen, die Coronaimpulsladungs- und Triboaufladungsmerkmale nutzen. Außerdem sollten, obwohl verschiedene Ausführungsformen und Aspekte der vorliegenden Erfindung hierin sowohl als alternative Ausführungsformen als auch in verschiedenen Kombinationen, Unterkombinationen und Anwendungen beschrieben werden, solche Beschreibungen nicht in einem beschränkenden Sinn ausgelegt werden. Die verschiedenen Aspekte, Vorteile und/oder Ausführungsformen der Erfindung können einzeln oder in verschiedenen Kombinationen und Unterkombinationen innerhalb des Schutzbereiches der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
  • Unter Bezugnahme auf 2 kann die Spritzpistole 12 ein externes Gehäuse 22 umfassen, das verschiedene elektronische und mechanische Teile der Spritzpistole aufnimmt, wie zum Beispiel eine Spritzdüse, Ventile, Schalter und so weiter. Ein geeigneter Schlauch 19 wird verwendet, um der Pistole 12 Beschichtungsmaterial vom Zuführungszentrum 18 oder einer anderen geeigneten Beschichtungsmaterialquelle zur Verfügung zu stellen. Wenn notwendig, kann der Spritzpistole auch Druckluft zugeführt werden (nicht gezeigt). Wie in 2 schematisch dargestellt ist, nutzt eine erfindungsgemäße Spritzpistole ein internes Netzteil 100, das die elektrischen Verbindungen zur Spritzpistole vereinfacht. Alternativ kann das interne Netzteil 100 jedoch, wie es hierin beschrieben wird, so gestaltet sein, dass es auch mit einer externen Schaltung kommuniziert, wenn es so gewünscht wird, um zum Beispiel Bedienereingaben, Übersteuerungen, Rückführung und Offline-Datenanalysen zu erlauben, um einige Beispiele zu nennen. Vorzugsweise ist das interne Netzteil 100 in einer Ausführungsform so gestaltet, dass es eine selbständige Regelung für die elektrische Arbeitsweise der Spritzpistole 12 ist. Das interne Netzteil 100 arbeitet ab einem konstanten Spannungseingangssignal 102, wie zum Beispiel einer 24 Volt-Gleichspannungsquelle 16. Alternativ kann das Spannungseingangssignal 102 in einem akzeptablen Bereich arbeiten, zum Beispiel 10–30 Volt Gleichspannung, wenn ein interner Spannungsregler im internen Netzteil 100 vorgesehen ist. Die Größe des Eingangssignals 102 wird durch die Leistungserfordernisse des Netzteils 100 bestimmt. Der Spannungseingang 102 kann eine Spannungsquelle sein, die sich außerhalb der Spritzpistole befindet, wie es in 2 dargestellt ist, oder kann in einigen Fällen intern erzeugt werden. Ein wichtiger Aspekt ist, dass das interne Netzteil 100 keine externe veränderliche Eingangsleistung als Teil der Regelungsfunktion erfordert, wie es beim Stand der Technik der Fall ist.
  • Das interne Netzteil 100 muss typischerweise auch keine selbständige Einheit sein, die in ihrem eigenen Gehäuse oder Umhüllung gehalten und zum Abschirmen und zur Isolation geeignet eingebettet ist. Unabhängig von der verwendeten Einbautechnik ist das interne Netzteil 100 erfindungsgemäß so angepasst, dass es im Spritzpistolengehäuse 22 zur Anwendung während normaler Auftragsvorgänge eingebaut werden kann. Die verschiedenen Teile und Komponenten des Netzteils 100 können in jeder erforderlichen oder geeigneten Art und Weise in der Spritzpistole eingebaut werden und müssen nicht notwendigerweise in einem gemeinsamen Gehäuse oder in einem einzigen Raum im Pistolengehäuse sein.
  • Das interne Netzteil 100 kann zur Erleichterung der Beschreibung begrifflich in drei Hauptabschnitte geteilt werden. Diese sind ein Regelkreis 104, ein Vervielfacherabschnitt 108 und ein Rückführabschnitt 110. Fachleute auf dem Gebiet werden jedoch leicht erkennen, dass die verschiedenen Komponenten in einem tatsächlichen Netzteil in vielen verschiedenen Konfigurationen eingebaut werden können.
  • Der Regelkreis 104 kann in Form eines digital programmierbaren Regelkreises realisiert werden, wie zum Beispiel einen Mikroprozessor, Mikrokontroller oder DSP (Digital Signal Processing)-basierten Regelkreis. Gemäß einem Aspekt der Erfindung ersetzt der Regelkreis 104 den resonanten Oszillator, wie er in Systemen des Standes der Technik verwendet wird, und ist programmierbar, um ein schwingendes oder anderes zeitvariables Ausgangssteuersignal 106 zu erzeugen, das an einem Eingang zu einer Vervielfacherschaltung 108 empfangen wird. Durch die Fähigkeit, das Steuersignal digital oder in anderer Weise intern zu regeln, kann der Regelkreis 104 die Frequenz des Steuersignals verändern, um die Leistungsfähigkeit des Netzteils zu optimieren. Durch Anwendung eines programmierbaren Regelkreises 106 zum Erzeugen des Steuersignals für den Vervielfacher 108 umgeht das interne Netzteil 100 die Notwendigkeit für irgendeinen externen variablen Eingangswert, sondern wird stattdessen intern gesteuert. Der externe Eingang 102 kann nichts weiter als eine einfache ungeregelte Spannungsquelle sein. Da der interne Regelkreis 104 nicht von irgendeinem externen Steuersignal abhängt, ist die Fähigkeit des Regelkreises 104, auf veränderte Bedingungen im Netzteil, wie Last, Temperatur und so weiter zu reagieren, und schnelle Veränderungen in den Betriebsparametern des Netzteils zu bewirken, erheblich vergrößert. Während zum Beispiel beim Stand der Technik ein internes Netzteil auf externe Regelfunktionen im Millisekundenbereich reagieren konnte, kann ein erfindungsgemäßes intern geregeltes Netzteil im Mikrosekundenbereich reagieren. Zusätzlich und in alternativen Ausführungsformen kann der Regelkreis 104 Speicherkapazitäten zum Speichern von Netzteilbetriebskenndatenparametern und Daten zur Anwendung in Vergleich mit Echtzeitbetriebsdaten als Teil einer Diagnosefähigkeit umfassen. Die Anwendung einer internen programmierbaren Regeleinrichtung 104 erhöht außerdem die diagnostischen Überwachungs- und Antwortzeitfähigkeiten des internen Netzteils 100 erheblich, da keine Notwendigkeit für externe Anschlüsse an eine externe Regeleinrichtung besteht.
  • Der Vervielfacherabschnitt 108 kann eine konventionelle Konstruktion haben, und kann als solcher einen Aufspanntransformator 110 und eine Vervielfacherschaltung 112 umfassen, wie zum Beispiel eine Cockroft-Walton-Brückenschaltung, die eine Reihe von Kapazitätsdiodenstapeln besitzt. Ein oder mehrere Widerstände 114 können ebenfalls verwendet werden, um den Ausgangsstrom zur Hochspannungselektrode 116 der Spritzpistole zu begrenzen, wie es bekannt ist.
  • Der dritte oder Rückführabschnitt 118 des internen Netzteils ist ein geeignetes System zum Vorsehen von Rückführsignalen betreffend das Betriebsverhalten des Netzteiles 100, und obwohl optional, wird die Rückführschaltung 118 typischerweise verwendet, um die Fähigkeiten des Regelkreises 104 vollständig zu nutzen. Beispielsweise durch Überwachen des Laststromes kann der Regelkreis 104 das Eingangssteuersignal 106 so einstellen, dass Überlastbedingungen vermieden werden, oder um die Arbeitsweise des Netzteiles 100 zum Erhöhen der Leistung durch Einstellen der Lastlinienkenndaten des Netzteiles in Reaktion auf die sich verändernden Lastbedingungen zu modifizieren. Da die Rückführsignale und die Regelfunktion alle innerhalb des Netzteiles 100 sind, können sehr schnelle Reaktionszeiten erreicht werden, ohne auf den Austausch von Signalen mit einer externen Regeleinrichtung angewiesen zu sein. Des Weiteren kann der Regelkreis 104 durch die Anwendung eines geregelten durchstimmbaren Oszillators, im Unterschied zu einem resonanten Oszillator zum Beispiel, die Netzteilleistung durch Einstellen der Steuerfrequenz in Reaktion auf die gespeicherten parametrischen Kenndaten als auch die Rückführinformationen einstellen.
  • Unter Bezugnahme auf 3 umfasst der Regelkreis 104 in einer beispielhaften Ausführungsform eine programmierbare Regeleinrichtung 120, wie zum Beispiel irgendeiner aus einer großen Anzahl kommerziell erhältlicher Mikrocontroller, Mikroprozessoren oder DSP-Schaltungen, um einige Beispiele zu nennen, die den Fachleuten auf dem Gebiet allgemein bekannt sind und in konventioneller Art und Weise programmiert werden können. Die Regeleinrichtung 120 umfasst oder steht in Verbindung mit einer Speichereinheit 122. Der Speicher kann zum Beispiel bei der Herstellung programmiert werden, so dass er Betriebsparameter, Daten und Informationen umfasst, wie zum Beispiel Leerlaufsteuerstrom, mittlerer Laststeuerstrom, maximaler Laststeuerstrom, Anschaltspannung, Kurzschlusssteuerstrom, Temperaturbereichparameter und Netzteilreaktion unter Temperatur und so weiter, um einige Beispiele zu nennen. Des Weiteren kann ein Hersteller die Arbeitsweise des Netzteiles mit Daten und Informationen definieren, die die Beziehung zwischen Netzteileingangs- und Ausgangskenndaten unter verschiedenen Lastbedingungen definieren. Diese Beziehungen können oft in Form einer Reihe mathematischer Gleichungen und Daten definiert werden, wobei die Informationen in der Speichereinheit 122 gespeichert werden können, um sie zum Regeln des Netzanschlusses zu verwenden, wenn sich die Last ändert. Dieses ist beispielsweise insbesondere unter geringen Lastbedingungen nützlich, bei denen die Beziehungen zwischen der Rückführspannung und dem Laststrom hochgradig nicht linear sein können. Siehe zum Beispiel US-Patent Nr. 5,566,042 , das durch Bezugnahme vollständig hierin aufgenommen ist. Die gespeicherten Daten können auch solche Informationen umfassen, wie den Typ des Netzteiles, Herstelleridentifikationsdaten, nützliche Daten zur Betriebsdauer und so weiter. Die Regeleinrichtung 120 ist so programmiert, dass sie diese Daten als Teil ihrer Regelfunktion der Arbeitsweise des internen Netzteiles 100 nutzt.
  • Ein geeigneter Spannungsregler 124 empfängt die externe konstante Eingangsspannung 102 (in 3 in Phantomlinie gezeigt, da sie in dieser Ausführungsform als außerhalb der Spritzpistole erzeugt betrachtet wird) und stellt eine geregelte Speisespannung für die elektronischen Komponenten des Regelkreises 104 zur Verfügung. Eine Zwischenschaltung 126 kann in konventioneller Art und Weise verwendet werden, so dass ein Bediener oder eine andere Person verschiedene Regelparameter oder Daten eingeben kann, wenn es notwendig ist, beispielsweise durch eine geeignete Eingabe/Ausgabe- (I/O)-einrichtung, wie eine Tastatur, eine Infrarot- (IR) -Schnittstelle, serielle Schnittstelle und so weiter. Die Zwischenschaltung 124 kann auch verwendet werden, um Daten an einen externen Computer oder eine andere Einrichtung zur Analyse zu senden (nicht gezeigt). Wie in der Phantomlinie in 3 angegeben wird, empfängt die Regeleinrichtung auch die Rückführsignale 118, die zur Eingabe in die Regeleinrichtung 120 geeignet formatiert sind.
  • Die Regeleinrichtung 120 erzeugt in diesem Fall ein schwingendes oder anderes zeitvariables Signal 128, wie zum Beispiel ein impulsbreitenmoduliertes Signal (PWM-Signal), das verwendet wird, um eine geeignete Schalteinrichtung 130 zu steuern. Die Schalteinrichtung 130 kann zum Beispiel ein FET oder eine andere, vorzugsweise Festkörperschalteinrichtung sein, die einen Ausgang besitzt, der das Steuersignal 106 zum Vervielfacher 108 ist (2). Durch Anwenden eines PWM- oder anderen geeigneten digital geregelten Signals kann die Regeleinrichtung 120 Eingangssteuersignaländerungen zum Vervielfacher 108 bewirken, um die Arbeitsweise des Netzteiles 100 mit sehr schnellen Reaktionszeiten zu regeln, die mit den Reaktionszeiten der Schalteinrichtung 130 vergleichbar sind. Da alle Entscheidungen innerhalb des Netzteils 100 getroffen werden, sind die gesamten Regel- und Reaktionszeiten um Größenordnungen schneller als beim bekannten Stand der Technik.
  • Der Steuersignalausgang 106 von der Schalteinrichtung kann zum Beispiel ein PWM-Signal sein, das gefiltert ist, wie zum Beispiel mit einem konventionellen Pi-Filter, um ein niedriges harmonisches sinusförmiges Steuersignal an den Transformator 110 des Vervielfachers zu erzeugen.
  • Es sollte beachtet werden, dass gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung die Anwendung eines programmierbaren Regelkreises anstelle eines resonanten Oszillators die Regelung der Ausgangsspannung von dem Netzteil erlaubt, so dass sie von so niedrig wie 0 KV zu ihrer Höchstwertspannung oder höher verändert wird. Resonante Oszillatoren erfordern typischerweise eine minimale Eingangsspannung, bevor sie zu laufen beginnen, und dieses begrenzt wiederum die Spannungsausgangsleistung des Vervielfachers auf ungefähr 30 KV oder mehr. Die Anwendung eines programmierbar geregelten Steuersignals erlaubt die Regelung der Ausgangsspannung auf 0 KV.
  • Unter Bezugnahme auf 4 ist eine beispielhafte Ausführungsform eines internen Netzteiles zur Anwendung mit einer elektrostatischen Auftragsvorrichtung gezeigt. Viele alternative Ausführungsformen werden für die Fachleute auf dem Gebiet leicht erkennbar sein und werden als im Schutzumfang der vorliegenden Erfindung liegend betrachtet. Die Regeleinrichtung 124 ist in Form von Eingangsdioden 140 und eines Filterkondensators 142 realisiert. Die Regeleinrichtung 120 steuert eine FET-Schalteinrichtung 130, die an die Primärwicklung 144 des Aufspanntransformators 110 angeschlossen ist. Eine Sekundärwicklung 146 des Transformators 110 ist an den Vervielfacher 112 angeschlossen, in Form einer Cockroft-Walton-Brückenschaltung. Der Ausgang 113 des Vervielfachers 112 ist an die Ausgangselektrode 116 der Auftragsvorrichtung angeschlossen. Typischerweise sind ein oder mehrere Serienwiderstände Rs (4A) zwischen dem Vervielfacherausgang 113 und der Elektrode 116 angeschlossen, um den Laststrom zu begrenzen und die Lichtbogenwahrscheinlichkeit zu reduzieren.
  • Die Regeleinrichtung 120 umfasst eine Anzahl optionaler -I/O-Schnittstelleneinrichtungen 126, die mit einer externen Einrichtung oder Einrichtungen 148 kommunizieren, wenn es erforderlich ist. Ein Rückkopplungswiderstand RF ist an die Vervielfacherschaltung 108 angeschlossen, um ein Rückführsignal 150 zu erzeugen, das dem Laststrom entspricht (wie gezeigt ist, kann außerdem ein Filterkondensator CF verwendet werden). Wie in 4A gezeigt ist, können weitere Rückkopplungswiderstandsreihen 152 verwendet werden, um ein Ausgangsspannungsrückführsignal 154 zu erzeugen, wobei beide Rückführsignale 150, 154 Eingang zur Regeleinrichtung 120 sind. Die Anwendung der Rückführung ist optional, verbessert aber die Regelfunktion der Regeleinrichtung 120 über die Arbeitsweise des Netzteils 100 erheblich.
  • Wenn die Betriebsparameter einer Spritzpistole und eines internen Netzteils bestimmt sind, wie zum Beispiel während der Fertigungsprüfung, speichert der Regelkreis 104 diese Parameter und Pistolentypidentifikationsdaten im Speicher 122. Eine Benutzereingabeeinrichtung wird vorzugsweise verwendet, um alphanumerische Informationen über eine Tastatur oder ähnliches Keypad und/oder andere Informationen einzugeben, die durch eine Maus oder andere Zeigereinrichtungen) über die Schnittstelle 126 vorgesehen werden können. Eine Anzeigeeinrichtung (nicht gezeigt) kann verwendet werden, um vom System erzeugte Informationen anzuzeigen, und umfasst vorzugsweise CRT- oder LCD-Displays. Ein Display kann auch an der Spritzpistole selbst zusammen mit manuellen Kontrollschaltern für manuelle Eingaben an den Regelkreis 104 vorhanden sein.
  • Während des Betriebes umfassen vom internen Netzteil 100 gelesene Daten die Netzteilbetriebsparameter, wie zum Beispiel minimaler Steuerstrom, maximaler Steuerstrom und Rückführstrominformationen. Der minimale Steuerstromparameter würde den niedrigsten Strompegel für eine gegebene Steuerspannung repräsentieren, die für die Arbeitsweise des Netzteiles unter Leerlaufbedingungen erforderlich ist. Der maximale Steuerstromparameter würde den Strompegel repräsentieren, der für eine gegebene Steuerspannung erforderlich ist, die erforderlich ist, um das Netzteil unter einer spezifischen Volllastbedingung zu betreiben. Diese beiden Parameter würden das Steuerstromarbeitsfenster für das Netzteil bei der gegebenen Steuerspannung definieren. Deshalb vergleicht die Regeleinrichtung 120 diese Parameter während der normalen Arbeitsweise mit dem gegenwärtigen Steuerstrom. Wenn der Steuerstrom außerhalb dieser Fenster liegt, würde es der Regeleinrichtung anzeigen, dass das Netzteil anomal arbeitet. Wenn das Netzteil zum Beispiel mit einem Steuerstrom von weniger als der minimal erforderlichen Spannung arbeitet, um das Netzteil unter Leerlaufbedingungen zu betreiben, muss etwas mit dem Netzteil falsch sein.
  • Darüber hinaus kann ein Netzteil einen minimalen Steuerstrom von 50 mA haben, während ein anderes Netzteil, wie getestet, einen minimalen Steuerstrom von 75 mA hat. Das heißt, dass erste Netzteil ist leistungsfähiger, weil es nur 50 mA erfordert, um das Netzteil unter Leerlaufbedingungen zu speisen, während das zweite Netzteil 75 mA erfordert, um das Netzteil unter Leerlaufbedingungen zu speisen. Dieses bedeutet auch, dass eine Anzeige von 60 mA für das zweite Netzteil ein Problem anzeigt – da mindestens 75 mA für die Arbeitsweise erforderlich sind, würde jedoch kein Problem in Bezug auf das leistungsfähigere erste Netzteil angeben, das nur 50 mA zum Betrieb erfordert. Somit kann erfindungsgemäß dadurch, dass die Regeleinrichtung auf die individuellen, mit jedem einzelnen Netzteil verbundenen Parameter zugreifen kann, das System aus der Überwachung des Netzteilsteuerstromes genauer bestimmen, ob es zum Beispiel ein Problem mit einem bestimmten Netzteil für eine elektrostatische Spritzpistole gibt. Ohne solch eine Möglichkeit mussten Regelsysteme in der Vergangenheit ein sehr breites Akzeptanzfenster für einen Netzteilparameter vorgeben, wie zum Beispiel den Steuerstrom. Diese bekannten Regelverfahren erlaubten die Weiterverwendung einiger elektrostatischer Spritzpistolen, nachdem ihre Netzteile sich verschlechtert haben oder funktionsuntüchtig wurden, so dass das Pulverbeschichtungsmaterial nicht mehr effektiv aufgeladen wird.
  • 5 zeigt in vereinfachter Art und Weise eine Ausführungsform zum Aufbau einer elektrostatischen Spritzpistole 200 gemäß der Erfindung. Die Spritzpistole umfasst typischerweise ein externes Gehäuse 202, das typischerweise aus einem nicht leitfähigen Material, wie PVC, hergestellt ist. Am hinteren Ende der Pistole 200 ist der Regelkreis 104 angeordnet, der vorzugsweise in einem abgeschirmten Gehäuse 204 (mit den gestrichelten Linien in 5 dargestellt) angeordnet und vergossen ist. Die Schalteinrichtung 130 kann an einer Wärmeableitvorrichtung 206 oder einer anderen geeigneten Haltevorrichtung angeordnet sein. Da der Regelkreis 104 mit Niederspannung arbeitet, kann er entweder im Handgriff der Pistole oder in einer hinteren Verlängerung des Gehäuses 202 (wie gezeigt) getrennt vom Handgriff angeordnet sein. Das Gehäuse 202 umfasst in diesem Beispiel die Vervielfacherschaltung 108, die den Aufspanntransformator 110, den Kapazitätsdiodenstapel 112 und die Widerstände 114 besitzt. Die Leistungsrückkopplungswiderstände 152 (4A) können zum Beispiel ebenfalls in diesem Abschnitt angeordnet sein. Beachte, dass die elektronische Schaltungsanordnung sowohl elektrisch als auch thermisch vom vorderen Ende der Pistole, das die Auslasselektrode 116 besitzt, gut isoliert ist.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung durch Beschreibung ihrer Ausführungsformen dargestellt wurde, und obwohl die Ausführungsformen in beachtlicher Ausführlichkeit beschrieben wurden, ist es nicht die Absicht der Anmelder, den Schutzbereich der anhängigen Patentansprüche auf solche Einzelheit zu beschränken oder in irgend einer Weise zu begrenzen. Zusätzliche Vorteile und Modifikationen werden Fachleuten auf dem Gebiet leicht erkennen. Zusätzliche Informationen über die Betriebsparameter und Spritzpistolentypidentifikation hinaus können einbezogen werden, wie zum Beispiel Testanlage, Testbediener, Datum der Pistolenherstellung, Wartungsintervalle, usw. Deshalb ist die Erfindung in ihren breiteren Aspekten nicht auf die spezifischen Einzelheiten, die repräsentative Vorrichtung und gezeigten und beschriebenen illustrativen Beispiel beschränkt. Demzufolge können Abweichungen von solchen Einzelheiten ohne Abweichen vom Sinn oder Schutzumfang des allgemeinen Erfindungskonzepts der Anmelder gemacht werden.
  • Zusammenfassung
  • Die Erfindung betrifft ein internes Netzteil für eine elektrostatische Auftragsvorrichtung, umfassend einen programmierbaren Regelkreis, der ein Steuersignal erzeugt; und eine Vervielfacherschaltung, die das Steuersignal empfängt und ein Spannungsausgangssignal erzeugt; wobei der Regelkreis und der Vervielfacher zum Einbau in eine elektrostatische Auftragsvorrichtung angepasst sind, die eine an das Spannungsausgangssignal gekoppelte Ladeelektrode besitzt. Die Erfindung betrifft weiterhin eine elektrostatische Spritzpistole, umfassend ein internes Netzteil, umfassend einen Regelkreis und eine Vervielfacherschaltung; wobei die Vervielfacherschaltung ein Spannungseingangssignal empfängt und ein Steuersignal erzeugt, das Eingangssignal zur Vervielfacherschaltung ist; die Vervielfacherschaltung ein Ausgangssignal erzeugt, das von ungefähr 0 kV bis mindestens 30 kV in Reaktion auf das Steuersignal regelbar ist; das Ausgangssignal an eine Ladeelektrode in der Spritzpistole gekoppelt ist.
    (1)

Claims (24)

  1. Internes Netzteil für eine elektrostatische Auftragsvorrichtung, umfassend: einen programmierbaren Regelkreis, der ein Steuersignal erzeugt; und eine Vervielfacherschaltung, die das Steuersignal empfängt und ein Spannungsausgangssignal erzeugt; wobei der Regelkreis und der Vervielfacher zum Einbau in eine elektrostatische Auftragsvorrichtung angepasst sind, die eine an das Spannungsausgangssignal gekoppelte Ladeelektrode besitzt.
  2. Netzteil gemäß Anspruch 1, bei dem die elektrostatische Auftragsvorrichtung aus einer Corona-Spritzpistole besteht.
  3. Netzteil gemäß Anspruch 1, bei dem der programmierbare Regelkreis aus der folgenden Gruppe ausgewählt ist: Mikroprozessor, Mikrocontroller oder DSP-Schaltung.
  4. Netzteil gemäß Anspruch 1, bei dem die Vervielfacherschaltung einen Aufspanntransformator und eine Cockroft-Walton-Brücken-Schaltung umfasst.
  5. Netzteil gemäß Anspruch 1, bei dem der Regelkreis einen Speicher zum Speichern von Daten umfasst, die den Betriebskenndaten des Netzteiles entsprechen.
  6. Netzteil gemäß Anspruch 1, bei dem der Regelkreis unter Anwendung einer mit einer Primärwindung eines Aufspanntransformators verbundene Schalteinrichtung ein zeitvariables Steuersignal erzeugt.
  7. Netzteil gemäß Anspruch 1, bei dem der Regelkreis die Arbeitsweise des Netzteiles in Reaktion auf Rückführsignale von der Vervielfacherschaltung regelt.
  8. Netzteil gemäß Anspruch 1, bei dem der Regelkreis ab einer Eingangsgleichspannung von einem ungeregelten Netzanschluss arbeitet.
  9. Netzteil gemäß Anspruch 8, bei dem das Netzteil eine von ungefähr 0 kV bis 30 kV oder mehr regelbare Ausgangsspannung erzeugt.
  10. Elektrostatische Spritzpistole, umfassend: ein internes Netzteil, umfassend einen Regelkreis und eine Vervielfacherschaltung; wobei die Vervielfacherschaltung ein Spannungseingangssignal empfängt und ein Steuersignal erzeugt, das Eingangssignal zur Vervielfacherschaltung ist; die Vervielfacherschaltung ein Ausgangssignal erzeugt, das von ungefähr 0 kV bis mindestens 30 kV in Reaktion auf das Steuersignal regelbar ist; das Ausgangssignal an eine Ladeelektrode in der Spritzpistole gekoppelt ist.
  11. Spritzpistole gemäß Anspruch 10, umfassend eine Rückführschaltung zum Erzeugen eines Rückführsignals, das einer Betriebskennzahl des Netzteiles entspricht; wobei der Regelkreis die Arbeitsweise des Netzteiles basierend auf dem Rückführsignal regelt.
  12. Spritzpistole gemäß Anspruch 11, bei der das Rückführsignal dem Laststrom oder der Ausgangsspannung entspricht.
  13. Spritzpistole gemäß Anspruch 11, bei der der Regelkreis programmierbar ist und ein regelbares zeitvariables Steuersignal an die Vervielfacherschaltung erzeugt.
  14. Spritzpistole gemäß Anspruch 10, umfassend eine Speicherschaltung zum Speichern charakteristischer Parameter des Netzteiles; wobei der Regelkreis die Arbeitsweise des Netzteiles basierend auf dem Vergleich der gespeicherten charakteristischen Parameter mit betriebsbedingten Informationen während des Betriebes des Netzteiles regelt.
  15. Spritzpistole gemäß Anspruch 10, bei der der Regelkreis eine Schalteinrichtung umfasst, die mit einer Eingangswindung eines Aufspanntransformators verbunden ist.
  16. Spritzpistole gemäß Anspruch 15, bei der die Schalteinrichtung einen FET (Feldeffekttransistor) umfasst.
  17. Spritzpistole gemäß Anspruch 10, bei der der Regelkreis eine I/O-Schnittstelle zur Kommunikation mit einer Schaltung außerhalb der Spritzpistole umfasst.
  18. Spritzpistole gemäß Anspruch 10, umfassend ein Gehäuse; wobei der Steuerkreis und die Vervielfacherschaltung zum Einbau in das Gehäuse angepasst sind.
  19. Elektrostatische Spritzpistole, umfassend: einen programmierbaren Regelkreis, der ein Steuersignal erzeugt; eine Vervielfacherschaltung, die in Reaktion auf das Steuersignal ein Spannungsausgangssignal erzeugt, das an eine Ladeelektrode gekoppelt ist: wobei der Regelkreis und die Vervielfacherschaltung ein internes Netzteil bilden, das zum Einbau in die Spritzpistole angepasst ist.
  20. Spritzpistole gemäß Anspruch 19, bei der die Vervrielfacherschaltung einen Aufspanntransformator und eine Cockroft-Walton-Brücken-Schaltung umfasst.
  21. Internes Netzteil für eine elektrostatische Auftragsvorrichtung, umfassend: einen programmierbaren Regelkreis, der ein Steuersignal erzeugt; und eine Vervielfacherschaltung, die das Steuersignal empfängt und ein Spannungsausgangssignal erzeugt; wobei der Regelkreis und der Vervielfacher zum Einbau in eine elektrostatische Auftragsvorrichtung angepasst sind, wobei das Ausgangssignal an eine Ladeelektrode gekoppelt ist; der programmierbare Regelkreis einen Speicher zum Speichern und Nutzen von netzteilbezogenen Daten und Informationen umfasst.
  22. Internes Netzteil für eine elektrostatische Auftragsvorrichtung, umfassend: einen programmierbaren Regelkreis, der ein Steuersignal erzeugt; eine Rückführschaltung zum Erzeugen eines oder mehrerer Rückführsignale in Bezug auf Kenndaten des Netzteiles während des Betriebes; und eine Vervielfacherschaltung, die das Steuersignal empfängt und ein Spannungsausgangssignal erzeugt; wobei der Regelkreis, die Rückführschaltung und die Vervielfacherschaltung zum Einbau in eine elektrostatische Auftragsvorrichtung angepasst sind, wobei das Ausgangssignal mit einer Ladeelektrode gekoppelt ist; der programmierbare Regelkreis einen Speicher zum Speichern von netzteilbezogenen Daten und Informationen umfasst; der programmierbare Regelkreis die gespeicherten Daten und die Rückführsignale zum Regeln des Netzteiles während seines Betriebes verwendet.
  23. Internes Netzteil gemäß Anspruch 22 in Kombination mit einer elektrostatischen Spritzpistole, bei der das interne Netzteil in einem Gehäuse der Spritzpistole eingebaut ist, das eine Spritzdüse trägt.
  24. Internes Netzteil für eine elektrostatische Auftragsvorrichtung, umfassend: ein programmierbares Regelelement zum Erzeugen eines Steuersignals; und ein Vervielfacherelement zum Empfangen des Steuersignals und Erzeugen eines Spannungsausgangssignals; wobei das programmierbare Regelelement und das Vervielfacherelement zum Einbau in eine elektrostatische Auftragsvorrichtung angepasst sind, die eine Ladeelektrode besitzt, die mit dem Ausgangssignal gekoppelt ist.
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