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DE10392251T5 - Fußgelenkorthese - Google Patents

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Publication number
DE10392251T5
DE10392251T5 DE10392251T DE10392251T DE10392251T5 DE 10392251 T5 DE10392251 T5 DE 10392251T5 DE 10392251 T DE10392251 T DE 10392251T DE 10392251 T DE10392251 T DE 10392251T DE 10392251 T5 DE10392251 T5 DE 10392251T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
orthosis
buffer
molding
stop mechanism
stop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10392251T
Other languages
English (en)
Inventor
Patrick Scott Hinshon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE10392251T5 publication Critical patent/DE10392251T5/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/0102Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations
    • A61F5/0127Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations for the feet

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Abstract

Anschlagmechanismus zum Einschränken der Bewegung einer Fußgelenkorthese, wobei der Anschlagmechanismus umfasst: einen entfernbaren Anschlagpuffer, der konfiguriert ist, um mit einer Pufferanlage in Kontakt zu kommen, wobei der entfernbare Anschlagpuffer einen Kopf und einen Schaft aufweist, wobei der Kopf konfiguriert ist, um mit der Pufferanlage in Kontakt zu kommen, wobei der Schaft zum Einsetzen in einen Hohlraum in einer Orthese konfiguriert ist und wobei der Pufferkopf einen größeren horizontalen Querschnitt aufweist als der Pufferschaft.

Description

  • Die vorliegende Anmeldung wird als PCT-Anmeldung von Hinshon, Patrick Scott, US-Staatsbürger und US-Einwohner, eingereicht, unter Benennung sämtlicher Staaten mit Ausnahme der USA. Die Priorität beruht auf der US-Patentanmeldung Nr. 60/351 511, eingereicht am 28. Januar 2002.
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung ist auf eine verbesserte Fußgelenkorthese gerichtet, einen verbesserten posterioren plantaren Anschlag für die Orthese, ein Verfahren zum Herstellen der Orthese und des posterioren Anschlags, Materialien, die zur Herstellung der Orthese und des posterioren Anschlags verwendet werden, und therapeutische Verfahren, bei denen die Orthese und der posteriore Anschlag eingesetzt werden.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Der menschliche Fuß ist so ausgebildet, daß er in Bezug auf den Unterschenkel drehen und schwenken kann, wobei derartige Bewegungen zum Gehen wesentlich sind. Eine primäre Bewegung ist eine plantare Beugung, die in einer nach unten gerichteten Bewegung des Fußes besteht, die in der sagittalen Ebene verläuft. In manchen Fällen ist es notwendig, die plantare Beugung auf weniger als 90° zu begrenzen. Bspw. haben Personen mit einer Lähmung oder Schwäche der auf dem Fußrücken befindlichen, der Beugung dienenden Muskelgruppe (Rükkenbeuger), die den Fuß anhebt, typischerweise Schwierigkeiten, ihren Fuß anzuheben, Bspw. dann, wenn sie gehen. Dieses Rückenbeugerproblem kann zu einem Trippeln und Fallen führen, wenn die Vorderseite des Fußes an Hindernissen hängenbleibt. Außerdem führen Personen mit einer exzessiven planteren Beugung manchmal einen Ausgleich dadurch herbei, wenn sie gehen, daß sie ihren Fuß und ihr Bein höher als normal anheben, um die Vorderseite ihres Fußes von dem Untergrund abzuheben. Dieses unnatürliche Anheben des Beins und Fußes führt zu einem modifizierten Gang, auf den manchmal als Schreitgang Bezug genommen wird, da er eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Gang eines hoch ausschreitenden Pferdes hat. Gehen mit einem Schreitgang ist unwirtschaftlich und ermüdend und kann auch zu weiteren unerwünschten Beanspruchungen des Körpers führen.
  • Unterschiedliche Vorrichtungen für Fußgelenkorthesen sind bereits entwickelt worden, um einer exzessiven plantaren Beugung vorzubeugen bzw. diese zu verhindern. Bspw. kann eine feste Gelenkklammer in dem Schuh einer Person angeordnet werden, um eine Beugung an dem Fußgelenk zu verhindern. Diese Klammern können dadurch verbessert werden, daß eine Schwenkbewegung an der Gelenkstelle ermöglicht wird, um die Möglichkeit zu schaffen, daß die Größe des Winkels zwischen dem Fuß und dem Unterschenkel verkleinert wird, während ein Anschlag verwendet wird, um zu verhindern, daß der Fuß einen Winkel von mehr als 90° mit dem Unterschenkel bildet. Eine derartige verbesserte Gelenkorthese bietet wesentliche Vorteile gegenüber früheren starren Vorrichtungen, einschließlich den von verbesserten Trageeigenschaften, wobei auch eine natürlichere Gehbewegung durch den Patienten möglich ist und die Steifigkeit dadurch reduziert wird, daß eine Beugung der Gelenkverbindung begünstigt wird.
  • Eine Anzahl von Firmen stellen gegenwärtig Gelenkorthesen und Komponenten für derartige Orthesen her, einschließlich Komponenten für die Gelenkverbindungen und für posteriore Anschläge. Allerdings weisen zahlreiche von diesen einstellbaren Fußgelenkorthesen wesentliche Nachteile auf. Zunächst einmal ist die Herstellung des posterioren Anschlags häufig zeitaufwendig und schwierig, wobei eine sorgfältige Ausrichtung von kleinen Komponenten damit einhergeht, die nach dem Einbau feinfühlig eingestellt werden müssen. Außerdem sind derartige posteriore Anschläge häufig wesentlich größer und äußerlich weniger ansprechend als gewünscht. Die Probleme, die mit der großen Abmessung der Anschläge einhergehen, sind nicht auf das äußere Erscheinungsbild begrenzt, da ihre großen Abmessungen häufig erfordern, daß zumindest ein Teil des Anschlags sich unterhalb der Rückseite des Schuhs erstreckt. Außerdem sind die Anschläge so groß, daß sie nicht problemlos innerhalb eines Schuhs passen, und Patienten benötigen häufig zwei Paare von Schuhen mit unterschiedlichen Größen, oder sie müssen ihre Schuhe verändern, bspw. dadurch, daß ein Teil der Rückseite des Schuhs entfernt wird, oder der Schuh gestreckt wird, um ihn größer zu machen, um zu ermöglichen, daß derartige Orthesen mit großen posterioren Anschlägen getragen werden können.
  • Es besteht daher eine Notwendigkeit nach einer verbesserten posterioren Fußgelenkorthese, die weniger problematisch in der Herstellung und im Gebrauch ist und die dauerhaft und klein ist, wobei sie ebenfalls ein ansehnliches äußeres Erscheinungsbild aufweisen soll.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung ist zum einen auf eine verbesserte Orthese und auf einen posterioren plantaren Beugungsanschlag für die Orthese gerichtet, und auch auf Verfahren zum Herstellen und Verwenden der Orthese und des posterioren Anschlags, sowie auf Komponenten, die zum Herstellen der Orthese und des Anschlags verwendet werden. Die Fußgelenkorthese und der plantare Beugungsanschlag nach der vorliegenden Erfindung verbessern die Funktion und die Leistungsfähigkeit der Orthese, während außerdem die Orthese von ihrem äußeren Erscheinungsbild her verbessert ist und leichter zu gebrauchen ist als bekannte Vorrichtungen.
  • Die verbesserte Orthese weist einen kompakten, einstellbaren, leicht hestellbaren Anschlag auf, der sowohl dauerhaft als auch funktionell ist. Bei der Herstellung der Orthese und des Anschlags wird ein dreidimensionales Formteil (molding blanc) verwendet, das für eine einfache und präzise Herstellung und Positionierung auf der Orthese konfiguriert ist. Wie weiter unten beschrieben ist, wird das Formteil dazu verwendet, um einen Hohlraum in den Wänden der Orthese zum Halten eines Anschlagpuffers auszubilden, während auch eine Pufferanlage gebildet wird, mit der der Anschlagpuffer in Kontakt tritt.
  • Die verbesserte Fußgelenkorthese und der posteriore Anschlag reduzieren auch erheblich das klickende Geräusch, oder eliminieren dieses, das durch Anschläge bei existierenden Orthesen erzeugt wird. Diese Geräuschreduktion wird dadurch erzielt, daß eine bessere warmgeformte Zusammensetzung verwendet wird, die an die Funktionen, die bei einem posterioren Anschlag notwendig sind, gut angepaßt ist. Auf diese Weise sind die verbesserte Orthese und der Anschlag in der Lage, relativ ruhig zu arbeiten, wobei dennoch eine präzise sagitale Einstellbarkeit und Dauerhaftigkeit erzielt wird.
  • Weitere Vorteile der verbesserten Orthese und des Anschlags sind etwa die Fähigkeit, einen sehr kompakten posterioren Anschlag zu erzeugen, der die Länge, Breite und Dicke verkleinert, die notwendig sind, um einen funktionierenden Anschlag herzustellen. Insbesondere kann die Breite und Dicke des posterioren Anschlags wesentlich reduziert werden, während die Länge ebenfalls begrenzt werden kann. Zusätzlich dazu, daß die Länge des Anschlags begrenzt wird, kann die Position der Komponenten des Anschlags verbessert werden, so daß sie sich nicht notwendigerweise in einen Schuh eines Patienten hinein erstrecken. Auf diese Weise führt die vorliegende Erfindung zu einer äußerlich ansehnlichen und bequemen Orthese, die von Patienten gut angenommen wird.
  • Der kompakte Anschlag stellt außerdem eine wesentliche funktionale Verbesserung dar, da er einem Patienten eine größere Freiheit bei der Auswahl von Schuhen gibt, während die sagittale Ausrichtung über die Zeit im Verhältnis zu der Dauerhaftigkeit der Materialien, die zur Herstellung der Orthese und des Anschlags verwendet werden, erhalten bleibt.
  • Zahlreiche gegenwärtig existierende Anschläge von Orthesen sind so klobig und so niedrig an dem Gelenk eines Patienten angeordnet, daß sie erheblich in den Schuh eines Patienten eindringen. Diese klobigen Anschläge machen es häufig notwendig, daß zwei Paar Schuhe in unterschiedlichen Größen gekauft werden, daß eine Modifikation der Schuhe vorgenommen wird, um eine Möglichkeit für den sperrigen Anschlag vorzusehen, oder daß Begrenzungen im Hinblick darauf erforderlich sind, welche Art von Schuhen getragen wird. Die vorliegende Erfindung reduziert erheblich die Notwendigkeit, oder eliminiert sie ganz, derartige Abstimmungen im Hinblick auf die Schuhe eines Patienten vorzunehmen.
  • Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß erwachsene Patienten zeitweise den Puffer von dem posterioren Anschlag abnehmen, um Auto zu fahren oder um sonstige Tätigkeiten auszuführen, die eine plantare Beugung von mehr als 90° erfordern, und dann den Bewegungsanschlag einfach wieder einsetzen, um seine Funktion zum Gehen wiederherzustellen. Diese Modifikation ist wesentlich, da sie einem Patienten ermöglicht, wichtige tägliche Routinetätigkeiten mit einer minimalen Störung und ohne empfindliche Einstellung oder Ausrichtung des Bewegungsanschlags auszuführen. Auch können unterschiedliche Puffer gegeneinander ausgetauscht werden, um unterschiedliche Anschlagwinkel zu erzeugen, einschließlich kürzere Puffer, die eine gewisse posteriore Beugung ermöglichen. Solche Puffer sind dann zweckmäßig, wenn Schuhwerk getragen wird, bei dem der Absatz geringfügig gegenüber dem Vorderteil des Fußes erhöht ist. Ohne solche Pufferanschläge gelangt ein Patient manchmal zu einer unnatürlichen Beugung der Knie, wenn solche geneigten Schuhe ge tragen werden. Eine weitere Verbesserung der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß sie verwendet werden kann, um die Beugung des Fußrückens bei Patienten dadurch zu vergrößern, daß eine individuell angepaßte, präzise nächtliche Dehnung des Gastrocnemius bereitgestellt wird, wobei die Größe der Dehnung präzise und individuell angepaßt sein kann.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung, einschließlich Verfahren zum Herstellen einer Orthese, werden aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung der Erfindung und den Ansprüchen deutlich. Die vorstehende Zusammenfassung der Grundlagen der Offenbarung ist nicht dafür gedacht, jede dargestellte Ausführungsform oder jede Implementierung der vorliegenden Offenbarung zu beschreiben. Die detaillierte Beschreibung, die folgt, stellt beispielhaft mehr im einzelnen bestimmte Ausführungsformen dar, bei denen die vorliegend offenbarten Prinzipien verwendet werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die folgenden Zeichnungen mehr im einzelnen erläutert.
  • 1 zeigt eine vereinfachte seitliche perspektivische Ansicht einer Fußgelenkorthese, wobei die Orthese einen posterioren plantaren Beugungsanschlag aufweist, der in Übereinstimmung mit einer Ausführung der Erfindung aufgebaut und angeordnet ist.
  • 2A zeigt eine vergrößerte teilweise Ansicht des plantaren Beugungsanschlags nach 1, wobei die Orthese sich in einer Beugungsposition der Rückenmuskeln befindet und der Anschlag nicht in Eingriff ist.
  • 2B zeigt eine vergrößerte teilweise Ansicht des posterioren plantaren Beugungsanschlags nach 1, wobei die Orthese in einer neutralen Beugungsposition dargestellt ist, in der der Anschlag in Eingriff ist.
  • 3A zeigt eine vergrößerte Querschnittsansicht eines posterioren plantaren Beugungsanschlags, wobei der Querschnitt entlang der Linie 3-3 in 2A verläuft.
  • 3B zeigt eine vergrößerte Ansicht von oben auf die Oberseite der Pufferanlage nach 3A.
  • 4A zeigt eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Formteils für einen plantaren Beugungsanschlag, der in Übereinstimmung mit einem Ausführungsbeispiel der Erfindung hergestellt ist.
  • 4B zeigt eine antheriore Ansicht eines Formteils für einen plantaren Beugungsanschlag, der in Übereinstimmung mit einer Ausführung der Erfindung hergestellt ist.
  • 4C zeigt eine vergrößerte Querschnittsansicht des Formteils nach 4A, wobei der Querschnitt entlang Linie C-C in 4B verläuft.
  • 4D zeigt eine vergrößerte Querschnittsansicht des Formteils nach 4A, wobei der Querschnitt entlang Linie D-D in 4B verläuft.
  • 5A ist eine seitliche Draufsicht auf das Formteil nach 4A, der auf einem Modell eines Beins positioniert ist, bevor eine Orthese abgeformt wird.
  • 5B zeigt eine Draufsicht von unten auf das Formteil nach 5A, das auf einem Modell eines Beins positioniert ist, bevor eine Orthese angeformt wird.
  • 5C zeigt eine perspektivische Ansicht eines Formteils, das innerhalb einer teilweise fertiggestellten Orthese positioniert ist, die in Übereinstimmung mit der Erfindung hergestellt ist.
  • 5D zeigt eine posteriore Seitenansicht einer teilweise fertiggestellten Orthese, die gemäß der Erfindung aufgebaut ist.
  • 5E zeigt eine vergrößerte perspektivische Ansicht der Oberseite einer teilweise fertiggestellten, aus zwei Teilen bestehenden Gelenkorthese, nach dem der obere Abschnitt und der untere Abschnitt voneinander getrennt worden sind, aber bevor überschüssige Bereiche der Orthese entfernt worden sind.
  • 5F zeigt eine vergrößerte perspektivische Ansicht der Oberseite einer Orthese, nachdem der obere Abschnitt und der untere Abschnitt voneinander getrennt worden sind, und nachdem überschüssige Abschnitte der Orthese entfernt worden sind.
  • 5G zeigt eine perspektivische Ansicht, in der das Entfernen des Formteils von dem oberen Abschnitt der Orthese dargestellt ist.
  • 5H zeigt eine perspektivische Ansicht eines Anschlagpuffers, der in einen Kanal in dem oberen Abschnitt einer Orthese eingesetzt wird.
  • 6A zeigt eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Anschlagpuffers für einen plantaren Beugungsanschlag, der in Übereinstimmung mit einer Ausführung der Erfindung hergestellt ist.
  • 6B zeigt eine vergrößerte Querschnittsansicht des Bewegungsanschlags nach 6A, wobei der Querschnitt entlang der Linie B-B in 6A verläuft.
  • 7 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Formteils, das in Übereinstimmung mit einer Ausführung der Erfindung aufgebaut ist.
  • 8a zeigt eine perspektivische Ansicht eines Einbausatzes für einen plantaren Anschlag, der in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung aufgebaut und angeordnet ist.
  • 8b zeigt eine Anzahl von Ansichten von Anschlagpuffern des Einbausatzes für einen plantaren Anschlag nach 8a.
  • Während die Prinzipien der Erfindung vielfältigen Modifikationen und alternativen Ausführungsformen zugänglich sind, sind in den Zeichnungen spezielle Merkmale davon beispielhaft dargestellt und werden im einzelnen beschrieben. Es sei allerdings darauf verwiesen, daß keine Absicht besteht, die Erfindung auf die speziellen Ausführungsformen zu beschränken, die beschrieben sind. Im Gegenteil soll die Erfindung alle Modifikationen, Äquivalente und Alternativen abdecken, die innerhalb der Grundgedanken und des Bereichs der Offenbarung und der Ansprüche liegen.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Anschlagmechanismen, auf die auch als plantare Anschläge und Bewegungsbegrenzer Bezug genommen wird und die in Übereinstimmung mit der Erfindung hergestellt sind, beschränken im allgemeinen die Bewegung einer Fußgelenkorthese dadurch, daß die plantare Beugung begrenzt wird. Die Anschlagmechanismen nach der vorliegenden Erfindung sind besonders zweckmäßig, da sie als Teil eines vollständigen Systems ausgelegt sind, das die Möglichkeit schafft, besonders kleine, aber in hohem Maße funktionale, posteriore plantare Anschläge herzustellen. Zusätzlich können die plantaren Anschläge in einfacher Weise mit einem Minimum an Schritten und Werkzeugen hergestellt werden, und sie können schnell hergestellt werden.
  • Die Anschlagmechanismen weisen typischerweise einen abnehmbaren Anschlagpuffer auf, der so konfiguriert ist, daß er mit einer Pufferanlage in Kontakt kommt, wobei der abnehmbare Anschlagpuffer einen Kopf und einen Schaft aufweist, wobei der Kopf so konfiguriert ist, daß er mit dem Puffer in Kontakt kommt, während der Schaft so konfiguriert ist, daß er in einen Hohlraum in einer Orthese eingesetzt werden kann. Der Anschlagpuffer ist aus dem Hohlraum in der Orthese herausnehmbar, so daß er gegen einem Puffer mit einer unterschiedlichen Dicke ausgetauscht werden kann, um beispielsweise einem Patienten eine größere plantare Beugung für gewisse Tätigkeiten zu ermöglichen, beispielsweise zum Fahren eines Autos, oder um eine Anpassung an unterschiedliche Schuhe zu ermöglichen, oder um eine therapeutische nächtliche Streckung bzw. Dehnung des Gastrocnemius zu unterstützen.
  • Im allgemeinen weist der Pufferkopf eine größere horizontale Querschnittsfläche auf als der Pufferschaft. Die Pufferanlage weist typischerweise eine Oberfläche auf, die zum Aufnehmen des Pufferkopfs konfiguriert ist, und diese Oberfläche enthält einen Abschnitt eines freiliegenden Formteils, das teilweise von einer warmgeformten Wand umgeben ist. Die warmgeformte Wand, die das Formteil teilweise umgibt bzw. umschließt, ist üblicherweise angrenzend und integral ausgebildet mit der Wand der Orthese, aus einem einzigen Stück aus thermoplastischem Material. Das Formteil ist in der Tat im allgemeinen so konfiguriert, daß es nicht notwendig ist, etwas anderes als die Wand der Orthese zu verwenden, um das Formteil an Ort und Stelle zu halten. In dieser Hinsicht ist es möglich, das Formteil an Ort und Stelle zu halten, ohne weitere Teile aus warmgeformtem oder warm zu formendem Material zu verwenden.
  • In den meisten Ausführungen ist das Formteil nicht vollständig durch die warmgeformte Wand umgeben, da diejenigen Abschnitte des Formteils, die ursprünglich in Kontakt mit der Form während des Warmformens der Orthese standen, nicht von der warmgeformten Wand umschlossen sind. Daher kann ein Teil des Formteils an der Innenseite der Orthese freiliegend verbleiben. Allerdings fällt das Formteil nicht aus dem freistehenden Spalt in der Wand heraus, da das Formteil eine Form aufweist, die an ihrem posterioren Bereich breiter ist als der freiliegende Spalt, der an ihrem anterioren Bereich gebildet ist.
  • Die Aspekte der vorliegenden Erfindung werden unter Bezugnahme auf die Zeichnung deutlicher verständlich.
  • 1 zeigt eine gelenkige Fußgelenkorthese 20, bei der ein plantarer Beugungsanschlag 22 eingebaut ist, der in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung aufgebaut und angeordnet ist. Die Orthese 20 weist einen oberen Abschnitt 24 auf, der konfiguriert ist, um den Unterschenkel eines Patienten zu halten, und einen unteren Abschnitt 26, der konfiguriert ist, um den Fuß eines Patienten zu halten. Eine Gelenkverbindung 28 ermöglicht, daß die oberen und unteren Abschnitte 24, 26 der Orthese 20 in Bezug zueinander schwenken können, typischerweise entlang einer Achse, die im wesentlichen der Achse des eigenen Fußgelenks des Patienten entspricht. Der plantare Beugungsanschlag 22 schränkt eine übermäßige Beugung des Fußes dadurch ein, daß eine plantare Beugung unter einem Winkel von mehr als 90° zwischen dem Fuß und dem Unterschenkel verhindert wird, mit gewissen Ausnahmen, bei denen eine Streckung von geringfügig mehr als 90° erwünscht ist. Der Beugungsanschlag 22 nach der Erfindung stellt einen kompakten und doch dauerhaften Anschlag bereit, der leicht herzustellen ist, in eigener Weise einstellbar ist und ein äußerlich ansprechendes Erscheinungsbild bietet.
  • Nunmehr bezugnehmend auf 2A und 2B ist ein plantarer Beugungsanschlag 22, der in Übereinstimmung mit der Erfindung hergestellt ist, in einer vergrößerten Ansicht dargestellt, wobei auch ein Teil der Orthese in abgeschnittenen Ansichten dargestellt ist. Der posteriore Beugungsanschlag 22 weist zwei primäre Elemente auf: einen abnehmbaren Anschlagpuffer 30 und eine Pufferanlage 32. Im allgemeinen ist der Anschlagpuffer 30 oberhalb der Pufferanlage 32 positioniert, obwohl auch die entgegengesetzte Anordnung möglich ist. Der Anschlagpuffer 30 rastet typischerweise in seine Stellung in einem Hohlraum oder eine Nut ein, die innerhalb der warmgeformten Wand des oberen Abschnitts 24 der Orthese ausgebildet ist. Die Pufferanlage 32 ist innerhalb der Wand des unteren Abschnitts 26 der Orthese angeordnet und besteht in der Tat aus einem Teil der Wand. In den meisten, allerdings nicht in allen Ausführungsformen der Erfindung ist die Pufferanlage 32 nicht von der Orthese 20 abnehmbar, anders als der Anschlagpuffer 30. 2A zeigt die Orthese und den Fuß in einer Position, in der der Fußrückenmuskel gebeugt ist, bzw. einer Fußrückenbeugungsposition, wobei dort ein Spalt zwischen dem Anschlagpuffer 30 und der Pufferanlage 32 vorhanden ist. 2B zeigt die Orthese und den Fuß in einer neutralen Beugungsposition, wobei der Anschlagpuffer 30 in Kontakt mit dem Pufferanschlag 32 steht, so daß dadurch eine plantare Beugung verhindert wird.
  • Die speziellen Elemente des plantaren Beugungsanschlags 22 sind mehr im einzelnen in 3A und 3B dargestellt. 3A zeigt einen senkrechten Querschnitt eines Anschlagpuffers 30 und einer Pufferanlage 32, die in Übereinstimmung mit einer Ausführung der Erfindung hergestellt sind. 3B zeigt eine Ansicht von oben auf eine Pufferanlage 32, die gemäß der Erfindung hergestellt ist. Der Anschlagpuffer 30 in der dargestellten Ausführungsform weist einen Schaft 31 und einen Kopf 33 auf. Der Kopf 33 ist so konfiguriert, daß er mit der Pufferanlage 32 in Kontakt kommt, um eine plantare Beugung zu stoppen. Der Schaft 31 ist so ausgelegt, daß er an Ort und Stelle innerhalb eines Kanals 35 eingerastet werden kann, der auf der Innenseite des oberen Abschnitts 24 der Orthese ausgebildet ist. Dieser Kanal 35 ist typischerweise unter Verwendung eines Formteils hergestellt, das entfernt und durch den Schaft 31 ausgetauscht wird. Bei manchen Ausführungsformen wird ein Höcker oder eine Erhöhung 35 in dem Schaft 31 angefertigt, wobei dieser Höcker oder die Erhöhung 36 konfiguriert ist, um mit einer entsprechenden Vertiefung in dem Hohlraum 35 zusammenzuwirken und dadurch dazu beizutragen, den Anschlagpuffer 30 an Ort und Stelle zu halten. Mehrere Höcker oder Erhöhungen 36 können in einem Hohlraum verwendet werden, um den Eingriff des Schafts 31 in dem Hohlraum 35 zu verbessern.
  • Der Schaft 31 ist innerhalb des Hohlraums 35 festgehalten. In typischer Weise wird der Schaft 31 an Ort und Stelle auf zumindest drei Seiten durch das warmgeformte Material gehalten, das den übrigen Teil der hier beschrieben Orthese bildet. Bei manchen Ausführungsformen ist das warmgeformte Material nahezu ebenso dick wie der Schaft, während in anderen Ausführungsformen der Schaft beträchtlich dicker ist als das warmgeformte Material. Der Pufferkopf 33 erstreckt sich aus dem Hohlraum heraus und ist typischerweise wesentlich breiter als der Schaft 31. Außerdem erstreckt sich der Pufferkopf 33 im allgemeinen über den Umfang des Schafts hinaus, so daß er Bereiche der Wand des oberen Abschnitts 24 der Orthese, die den Hohlraum 35 bildet, im wesentlichen überdeckt oder überlappt. Köpfe 33 mit unterschiedlichen Dicken können verwendet werden, um den Anschlagpuffer 30 zu bilden. Zusätzlich ist der Kopf 33 typischerweise aus einem Material aufgebaut, das abgeschliffen oder abgeschnitten werden kann, wenn notwendig, um den Sitz und den Tragekomfort für einen Patienten zu optimieren. Gegenüberliegend von dem Anschlagpuffer 30 ist die Pufferanlage 32 angeord net. Die Oberseite der Pufferanlage 32 weist typischerweise freiliegende Abschnitte eines Formteils auf, die zumindest teilweise innerhalb der Wand 37 des Unterteils 26 der Orthese eingeschlossen sind. Die Herstellung dieser integrierten Pufferanlage 32 wird mehr im einzelnen noch weiter unten beschrieben.
  • Die Erfindung ist weiterhin auf eine verbesserte Orthese für eine Fußgelenkverbindung gerichtet, wobei die Orthese einen ersten Abschnitt aufweist, der konfiguriert ist, um an dem Fuß eines Patienten befestigt zu werden; einen zweiten Abschnitt, der konfiguriert ist, um an dem Unterschenkel eines Patienten befestigt zu werden; eine Verbindung, die konfiguriert ist, um zu ermöglichen, daß der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt in Bezug zueinander schwenken können; und einen Anschlagmechanismus, der auf dem posterioren Teil der Orthese positioniert ist, wobei der Anschlagmechanismus einen Puffer und eine Pufferanlage aufweist; wobei die Unterseite des Anschlagmechanismus oberhalb der Drehachse in der sagittalen Ebene des Fußgelenks positioniert ist. Es sei darauf verwiesen, daß der Abstand oberhalb der Drehachse des Fußgelenks in Abhängigkeit von der Größe des Stützapparats variieren wird, und das daher die absolute Entfernung bei einem pädiatrischen Stützapparat relativ klein sein wird, im Vergleich zu einem erwachsenen Stützapparat. Allerdings ist der Anschlagmechanismus bei manchen Ausführungsformen zumindest 1,0 cm oberhalb der Drehachse in der sagittalen Ebene des Fußgelenks positioniert, weiter in wünschenswerter Weise zumindest 2,5 cm oberhalb der Drehachse in der sagittalen Ebene des Fußgelenks. In manchen Ausführungsformen beträgt dieser Abstand mehr als 4,0 cm oberhalb des Bodens der Orthese. Auch ermöglicht der kompakte Anschlagmechanismus und insbesondere die kompakte Pufferanlage, daß die Unterseite des Pufferanschlags relativ hoch oberhalb der Unterseite der Orthese angeordnet werden kann, so daß für einen Patienten die Möglichkeit besteht, daß er größere Optionen hat, im Hinblick darauf, welche Schuhe er verwendet.
  • Einer der wesentlichen Aspekte der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß sie die Möglichkeit schafft, daß ein Bewegungsanschlag hergestellt wird, der extrem kompakt ist. Dies kann einesteils dadurch erzielt werden, daß ein Hohlraum oder eine Vertiefung mit minimalen Abmessungen in der Wand der Orthese konfiguriert wird, um den Schaft des Kopfs des An schlagpuffers zu halten, während auch die Verwendung einer kleinen Pufferanlage ermöglicht wird. Anstelle daß der Schaft auf allen Seiten umschlossen wird, wodurch die Notwendigkeit eines dicken Anschlags bestünde, ermöglicht die vorliegende Erfindung die Ausbildung eines Hohlraums in der Wand der Orthese, der das Innere des Schafts nicht vollständig umschließt, so daß auf diese Weise die gesamte Dicke des Anschlags reduziert wird, ohne daß dessen Leistung eingeschränkt wird.
  • Während die tatsächlichen Abmessungen des Anschlagmechanismus mit der Größe der Orthese und der Dicke der warmgeformten Wände der Orthese variieren werden, weist die Pufferanlage in manchen Ausführungsformen eine Breite auf, gemessen senkrecht zu der sagittalen Ebene, von etwa dem dreifachen der Dicke der Wand der Orthese benachbart zu dem Anschlagmechanismus. Die Pufferanlage kann in der Tat in manchen Ausführungsformen eine Breite bzw. Dicke aufweisen, gemessen senkrecht zu der sagittalen Ebene, von etwa dem zwei- bis vierfachen der Dicke der Wand der Orthese benachbart zu dem Anschlagmechanismus. Im allgemeinen ist diese Breite nicht geringer als das zweifache der Dicke der Wand der Orthese, da der Anschlag zwei Seiten aufweist, die aus der gleichen Platte gebildet sind. Außerdem, um den Anschlagmechanismus kompakt zu halten, ist es häufig zweckmäßig, daß die Pufferanlage eine Breite aufweist, gemessen senkrecht zu der sagittalen Ebene, von weniger als dem vierfachen der Dicke der Wand der Orthese benachbart zu dem Anschlagmechanismus.
  • In ähnlicher Weise hat der posteriore Anschlag zweckmäßigerweise eine relativ kleine gesamte Dicke, wenn parallel zu der sagittalen Ebene gemessen wird. Diese Dicke kann dann beispielsweise etwa das dreifache oder ein geringeres Vielfaches der Dicke der Wand der Orthese benachbart zu dem posterioren Anschlag betragen. In manchen Ausführungsformen kann die Dicke, gemessen parallel zu der sagittalen Ebene, weniger als das 2,5 fache der Dicke der Wand der Orthese benachbart zu dem Anschlagmechanismus betragen, während in bestimmten Ausführungen diese Entfernung weniger als das 2,0 fache der Dicke der Wand beträgt.
  • Die Länge, auf die manchmal auch als Höhe Bezug genommen wird, des gesamten Anschlagmechanismus wird im allgemeinen ebenfalls auch auf einem minimalen Wert gehalten, obwohl diese Abmessung in manchen Fällen weniger wichtig ist als die Breite und Dicke des Anschlags, da sie einen geringeren Einfluß auf das Trageverhalten und die Auswahl des Schuhwerks hat. Auf diese Weise hat der Anschlagmechanismus typischerweise eine vertikale Länge, die wesentlich geringer als 7 cm ist, typischerweise weniger als 5 cm und zweckmäßigerweise weniger als 4 oder 3 cm. Die individuellen Komponenten des Anschlagmechanismus wie etwa der Anschlagpuffer und die Pufferanlage sind in ähnlicher Weise in ihren Abmessungen gering. Beispielsweise kann die Pufferanlage eine Länge aufweisen, die weniger als das fünffache der Dicke der Wand der Orthese benachbart zu dem Anschlagmechanismus beträgt, alternativ weniger als das vierfache der Dicke der Wand der Orthese benachbart zu dem Anschlagmechanismus, und sogar weniger als das dreifache der Dicke der Wand der Orthese benachbart zu dem Anschlagmechanismus.
  • Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß ein verbessertes Formteil verwendet wird, um einen Hohlraum in dem posterioren Bereich einer Orthese auszubilden, um den Anschlagpuffer einzusetzen, und auch um eine Hilfe bei der Ausbildung der Pufferanlage zu bieten. Das Formteil besteht typischerweise aus einem länglichen Kunststoffteil mit einem oberen Ende und einem unteren Ende. In manchen Ausführungsformen ist ein Schnittindikator in dem Körper des Formteils angeordnet, wobei der Schnittindikator sichtbar ist, nachdem die Wand der Orthese hergestellt worden ist und eine Anzeige dafür bereitstellt, an welcher Stelle die teilweise fertiggestellte Orthese geschnitten werden sollte, um eine zweiteilige Orthese zu bilden. Der Schnittindikator kann beispielsweise aus einem Loch durch den Körper des Formteils bestehen. Außerdem kann das Formteil einen Schleifindikator in dem Körper des Formteils beinhalten, wobei der Schleifindikator sichtbar ist, nachdem die Wand der Orthese ausgebildet worden ist und eine Anzeige dafür bereitstellt, ein wie großer Teil der Orthese während der Bearbeitung entfernt werden sollte, nachdem die beiden Teile der Orthese auseinandergeschnitten worden sind. Der Schleifindikator kann z.B. eine horizontale Leiste quer über den Körper des Formteils sein. In manchen Ausführungsformen weist das Formteil weiterhin eine Vertiefung oder einen Vorsprung auf, die bzw. der konfiguriert ist, um ein Werkzeug aufzunehmen, um zumindest einen Teil des Formteils von der Orthese zu entfernen, wie etwa eine Vertiefung, die konfiguriert ist, um einen Schraubendreher aufzunehmen, um einen Teil des Formteils aus der Orthese herauszudrücken.
  • Einzelheiten eines Formteils 40, der in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung hergestellt ist, sind in 4A bis 4D dargestellt. 4A zeigt eine perspektivische Ansicht des Formteils 40. 4B zeigt eine anteriore Ansicht des Formteils 40. 4C zeigt einen Querschnitt des Formteils entlang der sagittalen Ebene. 4D zeigt einen horizontalen Querschnitt. Das Formteil 40, das in diesen Figuren dargestellt ist, kann dazu verwendet werden, einen plantaren Anschlag herzustellen, der einen abnehmbaren Abschnitt aufweist, nämlich die Unterseite des Formteils, wie er in 4A dargestellt ist. Auf diese Weise wird mit diesem Formteil etwa die Hälfte des Formteils innerhalb der Orthese gelassen, um einen Teil der Pufferanlage zu bilden. Alternativ hat das Formteil 40 in gewissen Ausführungsformen zwei abnehmbare Abschnitte, so daß auf diese Weise die Herstellung von zwei Hohlräumen zum Aufnehmen von Schäften von Pufferanschlägen möglich ist. Das Formteil 40 nach 4A weist eine schmale Seite 42 und eine breite Seite 43 auf. Die schmale Seite 42 wird im allgemeinen so angeordnet, daß sie zu einer Fußform während des Vorgangs des Warmformens der Orthese weist. In den meisten Ausführungsformen steht die schmale Seite 42 unmittelbar in Kontakt mit der Fußform während des Warmformens. Aus diesem Grunde ist diese schmale Seite nach dem Warmformen der Orthese nicht mit thermoplastischem Material abgedeckt, wobei auf 3B verwiesen sei. In der Tat läßt man diese schmale Seite teilweise freiliegend, um Zugang zu ihr zu erhalten, zum einfachen Entfernen aus der Orthese, um einen Hohlraum für einen Schaft eines Anschlagpuffers zu erzeugen. Das Formteil wird innerhalb des Hohlraums der Orthese festgehalten, da die breite Seite 43 in dem thermoplastischen Material eingeschlossen ist, und diese breite Seite 43 kann nicht ohne weiteres durch die Öffnung in einem Hohlraum eingesetzt werden, die durch die freiliegende schmale Seite 42 gebildet ist.
  • Zusätzlich weist das Formteil 40 einen Werkzeugschlitz 46 auf, der so konfiguriert ist, um bei dem Entfernen von Abschnitten des Formteils von der teilweise fertiggestellten Orthese zu helfen, und zusätzlich einen Schleiflinienindikator 48 und ein Bohrloch 50. Der Schleiflinienindikator 48 und das Bohrloch 50 helfen bei der Herstellung der Orthese.
  • Das Formteil 40 kann in Übereinstimmung mit Verfahren nach der vorliegenden Erfindung verwendet werden, um eine Orthese herzustellen, die einen Hohlraum für einen Pufferschaft aufweist und auch eine Pufferanlage aufweist. Ein Verfahren zum Herstellen einer Orthese 20 in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist in 5A bis 5H dargestellt. Diese Zeichnungen zeigen auch unterschiedliche Aspekte von Komponenten, die zur Herstellung der Orthese 20 verwendet werden, und auch Elemente betreffend Zwischenzustände der Orthese, und Aspekte der fertiggestellten Orthese. Zunächst auf 5A bezugnehmend wird das Formteil 40 an ein Fußmodell 52 eines Patienten, das für die Orthese angefertigt ist, angeklebt oder daran befestigt. Im allgemeinen ist das Fußmodell in einem Strumpf eingeschlossen, auf den das Formteil 40 geklebt wird. Die schmale Seite 42 des Formteils 40 wird gegen den Strumpf zur Anlage gebracht. Auf diese Weise werden beispielsweise der Werkzeugschlitz 46 und die Schleiflinie 48 gegen den Strumpf gedrückt und sind im allgemeinen nicht sichtbar. Das Formteil wird bevorzugt unter Verwendung eines lösbaren Klebstoffs an das Fußmodell geklebt, wie etwa mit einem Gummikleber. Allerdings kann dieses Formteil in anderen Ausführungsformen physikalisch an Ort und Stelle gehalten werden, wie etwa mit Hilfe von Befestigungselementen mit Haken und Ösen, oder diese können mit dem Formteil einteilig ausgebildet sein. In solchen Ausführungsformen sind die Hakenelemente typischerweise lediglich in dem Bereich des Formteils ausgebildet, der in Kontakt mit dem Strumpf kommt, und in bevorzugter Weise ist nur der obere Abschnitt des Formteils mit Haken versehen, da dieser Abschnitt des Formteils letztendlich weggeworfen wird.
  • Das Formteil 40 wird in einer Position auf der Fußform plaziert, bei der der letztendliche Ort des Bewegungsanschlags Berücksichtigung findet. Bei den meisten Ausführungsformen wird das Formteil so plaziert, daß der fertig gestellte Bewegungsanschlag und die Pufferanlage sich beide oberhalb der Rückseite eines typischen Schuhs befinden, der von einer Person getragen wird, die die Orthese tragen soll. Obwohl die genaue Position variieren kann, ist es zweckmäßig, daß die Unterseite des Formteils 40 oberhalb der Unterseite der Gelenkverbindung in der Orthese positioniert wird. In den meisten Ausführungen ist es auch zweckmäßig, daß die Unterseite des Formteils oberhalb der Achse der Gelenkverbindung in der Orthese positioniert wird. Bei einer Orthese ist normalerweise die Achse der Orthese im wesentlichen mit der Achse des Fußgelenks des Patienten ausgerichtet. Daher ist in den meisten Ausführungen das Formteil 40 so angeordnet, daß es sich oberhalb oder auf gleicher Höhe mit der Achse der Gelenkverbindung der Orthese und des Fußgelenks des Patienten befindet.
  • Bei manchen Ausführungen kann das Formteil 40 so positioniert werden, daß es sich unterhalb der Achse der Gelenkverbindung erstreckt, obwohl es typischerweise zweckmäßig ist, daß sich die Unterseite des Formteils so hoch wie möglich oberhalb des Unterteils der Orthese befindet, um zu verhindern, daß der Schuh einer Person, die die Orthese trägt, blockiert wird. Daher befindet sich in manchen Ausführungsformen die Unterseite des Formteils lediglich 0,25 inch oberhalb der Achse der Gelenkverbindung der Orthese, während in anderen Ausführungsformen sich die Unterseite des Formteils 0,5 inch oder weniger oberhalb der Achse befindet, und während sich in noch weiteren Ausführungsformen die Unterseite 0,75 inch oder weniger oberhalb der Achse der oberen Achse der Orthese befindet.
  • Sobald das Formteil 40 an Ort und Stelle gehalten ist, wird, Kunststoff, der zur Herstellung des oberen Abschnitts 24 und des unteren Abschnitts 26 der Orthese verwendet wird, mittels Vakuum um das Formteil 40 und um die Fußform 52 herum geformt. Der Kunststoff ist typischerweise eine warmverformbare Platte, die bei erhöhten Temperaturen mittels Vakuum geformt werden kann und die man dann abkühlen läßt, bevor man sie von der Form abnimmt. Beim Abnehmen der teilweise fertiggestellten Orthese von der Form wird das Formteil typischerweise auf der Orthese gehalten, wobei es tatsächlich an der Orthese gehalten ist, da die Konfiguration des Formteils so ist, daß die Wände der Orthese das Formteil teilweise umgeben.
  • Der nächste Schritt bei der Fertigstellung der Orthese 20 besteht im allgemeinen darin, die geformte Orthese in ihre oberen und unteren Abschnitte zu schneiden. Unterschiedliche Säge- und Schneidwerkzeuge sind für diesen Zweck geeignet. Im allgemeinen sollte der Schnitt in der Nähe des mittleren oder unteren Abschnitts des Formteils und weiter zu der Fußgelenkverbindung verlaufen. Hier befindet sich im allgemeinen der Mittelpunkt der Fußgelenkverbindung unterhalb des Mittelpunkts des Formteils, so daß die Schnittlinie quer über die Orthese 20 im posterioren Bereich höher liegt als sie entlang der Seite der Orthese verläuft, wie in 5D dargestellt ist. An diesem Punkt weist der untere Abschnitt 26 der Orthese eine im wesentlichen vollständige Pufferanlage 32 für den Anschlagpuffer 30 auf, wobei diese Pufferanlage 32 aus einer Kombination des zurückgehaltenen unteren Segments des Formteils zuzüglich des Abschnitts der Kunststoffwand der Orthese gebildet ist, die einen großen Teil des unteren Segments umgibt und einkapselt. Es sei darauf verwiesen, daß, obwohl sich der untere Abschnitt 26 zum Gebrauch zu diesem Zeitpunkt eignet, ein zusätzliches Schleifen und Einstellen in dem unteren Abschnitt 26 ausgeführt werden kann, etwa um die Pufferanlage 32 zu glätten oder um, in manchen Ausführungsformen, das untere Segment des Formteils zu entfernen, um einen zusätzlichen Bewegungsanschlag einzusetzen.
  • Sobald die oberen und unteren Abschnitte der Orthese von einander getrennt worden sind, ist es im allgemeinen wünschenswert, einen Teil des oberen Abschnitts 22 der Orthese abzuschleifen oder wegzuschneiden. Wie in 5E und 5F dargestellt ist, kann die Schleiflinie als ein Indikator dafür dienen, ein wie großer Teil des Formteils entfernt werden sollte, um einen Bewegungsanschlag in dem Hohlraum, der durch das Formteil gebildet worden ist, ordnungsgemäß einzusetzen.
  • Unter Bezugnahme nunmehr auf 5G kann ein Schraubendreher oder ein sonstiges Werkzeug dazu verwendet werden, die Oberseite des Formteils aus dem oberen Bereich der Orthese herauszudrücken. Dies wird bspw. durch Verwendung einer geraden Klinge eines Schraubendrehers ausgeführt, um einen Druck in den Schlitz 46, der in dem Formteil ausgebildet ist, aufzubringen. Nachdem die Oberseite des Formteils entfernt worden ist, kann ein Anschlagpuffer 30 in den freiliegenden Hohlraum eingesetzt werden, wie in 5H dargestellt ist.
  • Nunmehr kurz auf 7 bezugnehmend sei darauf verwiesen, daß Formteile, die in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung hergestellt sind, auch so konfiguriert sein können, daß beide Enden von der Orthese entfernt werden, typischerweise so, daß die Möglichkeit besteht, daß zwei Anschlagpuffer eingebaut werden. 7 zeigt ein Formteil 40a mit zwei Werkzeugschlitzen 46A, von denen jeder einer separaten Hälfte des Formteils entspricht, die entfernt werden kann, nachdem die oberen und unteren Abschnitte der Orthese auseinander geschnitten worden sind.
  • Nunmehr bezugnehmend auf 6A und 6B sind unterschiedliche zusätzliche Aspekte des Bewegungsanschlags dargestellt. Der Pufferkopf ist normalerweise breiter als der Pufferschaft und weist eine wesentlich größere Querschnittsfläche auf. Auf diese Weise überlappt der Pufferkopf häufig die Oberseite des Schafts auf zumindest drei Vierteln des Umfangs des Schafts. Der Pufferkopf überlappt normalerweise auch den Pufferschaft um einen Abstand, der nahezu der Dicke der Wand der Orthese entspricht. Der Vorteil dieser Wahl besteht darin, daß der Kopf dann im wesentlichen dem Umfang der Pufferanlage entspricht. Beispielsweise überlappt in manchen Ausführungen der Pufferkopf den Schaft auf zumindest drei Seiten um einen Abstand innerhalb von 20% der durchschnittlichen Dicke der Wand, die den Hohlraum der Orthese bildet, während in anderen Ausführungen die genannte Überlappung innerhalb von 10% liegt, und während in noch weiteren Ausführungen diese Überlappung innerhalb von 40% der durchschnittlichen Dicke der Wand liegt, die den Hohlraum in der Orthese bildet.
  • Im Allgemeinen ist der Schaft des Pufferanschlags so konfiguriert, daß er zumindest teilweise auf der Innenseite einer Orthese freiliegt, wenn der Schaft in der Orthese eingebaut ist. Zum Beispiel kann der Schaft so konfiguriert sein, daß er in einen Hohlraum paßt, der weniger als 330° des Umfangs des Schafts umschließt, wobei die Gradzahl ausgehend von dem näherungsweisen Mittelpunkt des Schafts berechnet ist. Im anderen Ausführungsformen ist der Schaft so konfiguriert, daß er in einen Hohlraum paßt, der weniger als 300° um den Umfang des Schafts umschließt.
  • Obwohl der Kopf und der Schaft häufig eine wesentliche Überlappung auf zumindest drei Vierteln ihres Umfangs aufweisen, ist in manchen Ausführungen die Überlappung des Kopfs über dem Schaft wesentlich geringer, oder auch gleich null, auf einer anterioren Seite des Anschlags, nämlich auf dem Abschnitt, der gegen einen Patienten und in das Innere der Orthese weist. Auf diese Weise kann der Anschlagmechanismus in manchen Ausführungen einen Schaft mit einer Oberfläche 60 aufweisen, die so konfiguriert ist, daß sie zu einer Innenseite einer Orthese weist; und einen Kopf, der eine Oberfläche 62 aufweist, die so konfiguriert ist, daß sie zu der Innenseite einer Orthese weist, wobei die beiden Oberflächen des Schafts und des Kopfs im wesentlichen kontinuierlich ineinander übergehen oder eben sind. In manchen Ausführungen besteht eine gewisse Überlappung 64 des Kopfs auf den Schaft auf der Seite des Anschlags, der sich benachbart zu dem Inneren der Orthese befindet. Beispielsweise kann diese Verlagerung oder Überlappung weniger als 5 mm betragen, normalerweise weniger als 4mm, weiter typischerweise weniger als 3mm, zweckmäßigerweise weniger als 2mm und noch weiter zweckmäßigerweise weniger als 1mm.
  • In ähnlicher Weise kann der Anschlagmechanismus einen Pufferkopf mit einem horizontalen Querschnitt aufweisen, dessen Fläche zumindest 50% größer ist als der horizontale Querschnitt des Schafts, wobei die Querschnitte im wesentlichen an dem vertikalen Mittelpunkt sowohl des Kopfes als auch des Schafts genommen sind. In manchen Ausführungen weist der Pufferkopf einen horizontalen Querschnitt auf, der zumindest 100 % größer ist als der horizontale Querschnitt des Schafts, wobei die Querschnitte im wesentlichen an dem vertikalen Mittelpunkt von sowohl dem Kopf als auch dem Schaft genommen sind.
  • Unterschiedliche Materialien sind zur Verwendung mit der vorliegenden Erfindung geeignet, um den Anschlagpuffer herzustellen, einschließlich unterschiedliche Kunststoffe und Thermoplaste. Allerdings müssen die verwendeten Materialien in der Lage sein, erheblichen wiederholten kompressiven Kräften ohne Versagen zu widerstehen. Insbesondere ist von Bedeutung, daß das Material diesen kompressiven Kräften widersteht, so daß die Größe des Pufferkopfs so klein wie möglich gehalten werden kann, während weiterhin ein konsistenter bzw. gleichbleibender Kontakt zwischen dem Pufferkopf und der Pufferanlage begünstigt wird. Zusätzlich muß das Material leicht und problemlos zu dem Pufferanschlag geformt werden, typischerweise durch Spritzgießen. Ein weiteres allgemeines Kriterium liegt darin, daß der Pufferkopf nicht so hart sein sollte, als daß er ein lautes Klickgeräusch erzeugt, wenn der Kopf in Kontakt mit der Pufferauflage tritt. Solche lauten Geräusche sind üblich bei metallischen Anschlägen, werden aber erwünschtermaßen eliminiert.
  • Bei manchen Ausführungsformen besteht der Pufferkopf aus einem thermoplastischen Polyurethan mit einer Shore-Härte von zumindest 55D gemäß ASTM D 2240 (ISO 868), und in manchen Ausführungen besteht der Pufferkopf aus einem thermoplastischem Polyurethan mit einer Shore-Härte von zumindest 57D gemäß ASTM D 2240 (ISO 868). Die Größe der Durchfederund oder Auslenkung wird auch in erwünschter Weise reduziert, ohne daß andere Parameter wie etwa Dauerhaftigkeit und Geräuschlosigkeit geopfert werden. Bei manchen Ausführungen besteht der Pufferkopf aus einem thermoplastischen Polyurethan, das weniger als 10 % Auslenkung bei 1500 pounds per square inch an kompressiver Last aufweist, gemäß ASTM D575, oder das weniger als 15 % Auslenkung bei 1500 pounds per square inch an kompressiver Last gemäß ASTM D575 aufweist. Alternativ hat in manchen Ausführungsformen das thermoplastische Polyurethan, das zur Herstellung des Anschlagpuffers verwendet wird, weniger als 20 % Auslenkung bei 1500 pounds per square inch an kompressiver Last gemäß ASTM D575. Der Pufferkopf kann aus einem thermoplastischem Polyurethan bestehen, das weniger als 10 % Auslenkung bei 1000 pounds per square inch an kompressiver Last entsprechend ASTM D575 aufweist.
  • Bei manchen Ausführungen besteht der Pufferkopf aus einem auf Polyester basierten Polyurethan, das einen Biegemodul von weniger als 50.000 pounds per square inch bei einer Temperatur von 23° C aufweist, unter Anwendung von ASTM D790 (ISO 178), weiter typischerweise weniger als 40.000 pounds per square inch, und noch weiter typischerweise weniger als 37.000 pounds per square inch. In ähnlicher Weise besteht der Pufferkopf typischerweise aus einem Polyurethan, das einen Biegemodul von mehr als 15.000 pounds per square inch bei einer Temperatur von 23° C aufweist, unter Anwendung von ASTM D790 (ISO 178), und weiter üblicherweise von mehr als 20.000 pounds per square inch. Daher besteht in bestimmten Ausführungsformen der Pufferkopf aus einem auf Polyester basiertem Polyurethan, das einen Biegemodul von weniger als zwischen 25.000 und 30.000 pounds per square inch bei einer Temperatur von 23° C aufweist, unter Anwendung von ASTM D790 (ISO 178).
  • Spezielle geeignete Zusammensetzungen, die zur Herstellung des Anschlagpuffers verwendet werden, sind beispielsweise Mischungen von Texin® 255 und Texin® 260, thermoplastische Polyurethane, die von Bayer hergestellt werden und über Bay State Polymer Distribution, West Lake, Ohio, verfügbar sind. Im allgemeinen können solche Zusammensetzungen zumindest 40% eines jeden Texin® Polyurethans enthalten. In bestimmten Ausführungen enthält die Zusammensetzung zwischen 40 und 60% Texin® 255 und zwischen 40 und 60% Texin 260. Bei alternativen Ausführungsformen enthält die Zusammensetzung zwischen 50 und 70% Texin® 255 und zwischen 30 und 50% Texin® 260. In noch weiteren Ausführungsformen enthält die Zusammensetzung etwa 60% Texin® 255 und 40% Texin® 260.
  • Die Erfindung richtet sich ferner auf einen Einbausatz zum Herstellen eines einstellbaren Anschlags für eine Fußgelenkorthese, wobei der Einbausatz eine Anzahl von Puffern enthält, wobei jeder Puffer einen Kopf und einen Schaft aufweist, wobei der Kopf und der Schaft eines jeden Puffers einen Grenzwinkel zwischen einer inneren Oberfläche des Kopfs und einer inneren Oberfläche des Schafts bildet. Zusätzlich kann die Anzahl von Puffern mehrere unterschiedliche Kopfdicken aufweisen, wobei der Grenzwinkel α zwischen den inneren Oberflächen im allgemeinen geringer ist bei kürzeren Köpfen als bei dickeren Köpfen. Die Verwen dung eines größeren Grenzwinkels bei den größeren Köpfen stellt sicher, daß sie ordnungsgemäß auf den Anschlagpuffern sitzen, an der gleichen Stelle wie kürzere Köpfe.
  • Im allgemeinen weisen Bewegungsanschläge, die in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung hergestellt sind, einen einzelnen entfernbaren Puffer auf, der in Kontakt mit einer Pufferanlage kommt, die nicht abnehmbar ist. Im bestimmten Ausführungsformen ist es allerdings möglich, zwei abnehmbare Puffer zu verwenden, die konfiguriert sind, um miteinander an einer Puffergrenzfläche in Kontakt zu kommen, ohne daß eine nicht entfernbare Pufferanlage verwendet wird. Diese Ausführungsformen mit doppelten Puffern sind besonders zweckmäßig bei Anwendungen, in denen ein Patient wünscht, unterschiedliche Anschläge für unterschiedliche Tätigkeiten zu haben. Beispielsweise kann ein einzelner Puffer tagsüber verwendet werden, um eine gewisse plantare Beugung zu ermöglichen, aber zwei Puffer können nachts verwendet werden, um eine Dehnung des Gastrocnemius zu begünstigen.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf Verfahren zum Bewirken einer medizinischen Behandlung unter Verwendung der verbesserten Fußgelenkorthese. Im allgemeinen besteht ein Verfahren zum Verwenden der Orthese darin, eine Fußgelenkorthese bereitzustellen, die zwei Hohlräume aufweist, die konfiguriert sind, um Schäfte eines Pufferanschlags aufzunehmen, einen ersten Pufferanschlag in einen ersten der beiden Hohlräume während einer ersten Zeitspanne einzusetzen, einen zweiten Pufferanschlag in entweder den ersten oder zweiten der beiden Hohlräume während einer zweiten Zeitspanne einzusetzen, und die letzten Schritte in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Dieses Verfahren kann beispielsweise dafür verwendet werden, um eine Dehnung des Gastrocnemius dadurch zu begünstigen, daß größere Pufferanschläge oder zwei Pufferanschläge nachts in die Orthese eingesetzt werden, während einer oder beide der Anschläge tagsüber entfernt werden oder durch kleinere Anschläge ersetzt werden.
  • Die vorliegende Erfindung sollte nicht so betrachtet werden, daß sie durch die speziellen Beispiele, die vorstehend beschrieben worden sind, beschränkt wird, sondern sollte statt dessen so verstanden werden, daß sämtliche Aspekte der Erfindung abgedeckt werden, wie sie in den beigefügten Ansprüchen deutlich festgelegt ist. Unterschiedliche Modifikationen, äquivalente Prozesse und auch zahlreiche Strukturen, auf die die vorliegende Erfindung anwendbar sein kann, werden für einen Fachmann auf dem vorliegenden Gebiet, auf das sich die Erfindung richtet, problemlos deutlich, wenn er die vorliegende Beschreibung zu Rate zieht.
  • Zusammenfassung
  • Anschlagmechanismus zum Einschränken der Bewegung einer Fußgelenkorthese, wobei der Anschlagmechanismus umfasst: einen entfernbaren Anschlagpuffer, der konfiguriert ist, um mit einer Pufferanlage in Kontakt zu kommen, wobei der entfernbare Anschlagpuffer einen Kopf und einen Schaft aufweist, wobei der Kopf konfiguriert ist, um mit der Pufferanlage in Kontakt zu kommen, wobei der Schaft zum Einsetzen in einen Hohlraum in einer Orthese konfiguriert ist und wobei der Pufferkopf einen größeren horizontalen Querschnitt aufweist als der Pufferschaft; ferner: Längliches Formteil zum Formen eines Hohlraums in einer Orthese; Orthese für ein Fußgelenk; Einbausatz und Verfahren zum Herstellen einer Fußgelenkorthese.

Claims (92)

  1. Anschlagmechanismus zum Einschränken der Bewegung einer Fußgelenkorthese, wobei der Anschlagmechanismus umfasst: einen entfernbaren Anschlagpuffer, der konfiguriert ist, um mit einer Pufferanlage in Kontakt zu kommen, wobei der entfernbare Anschlagpuffer einen Kopf und einen Schaft aufweist, wobei der Kopf konfiguriert ist, um mit der Pufferanlage in Kontakt zu kommen, wobei der Schaft zum Einsetzen in einen Hohlraum in einer Orthese konfiguriert ist und wobei der Pufferkopf einen größeren horizontalen Querschnitt aufweist als der Pufferschaft.
  2. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pufferkopf in dem Hohlraum einer Orthese durch einen Reibsitz gehalten ist.
  3. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagmechanismus des Weiteren umfasst: einen Hohlraum, der aus einer Wand einer Orthese gebildet ist, wobei der Pufferkopf den Schaft auf zumindest drei Seiten um eine Länge überlappt, die maximal 20 Prozent der Durchschnittsdicke der Wand beträgt, die den Hohlraum der Orthese bildet.
  4. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft konfiguriert ist, um auf der Innenseite einer Orthese zumindest teilweise freiliegend zu sein, wenn der Schaft in die Orthese eingesetzt ist.
  5. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft konfiguriert ist, um in einen Hohlraum in einer Orthese eingesetzt zu werden, wobei der Hohlraum weniger als 330 Grad des Umfangs des Schafts umgibt.
  6. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft eine erste Oberfläche aufweist, die konfiguriert ist, um der Innenseite einer Orthese zugewandt zu sein, dass der Kopf eine erste Oberfläche aufweist, die konfiguriert ist, um der Innenseite einer Orthese zugewandt zu sein und dass die erste Oberfläche des Schaftes und die erste Oberfläche des Kopfes zusammenhängend ausgebildet sind.
  7. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft eine erste Oberfläche aufweist, die konfiguriert ist, um der Innenseite einer Orthese zugewandt zu sein, dass der Kopf eine erste Oberfläche aufweist, die konfiguriert ist, um der Innenseite einer Orthese zugewandt zu sein und dass die erste Oberfläche des Schaftes und die erste Oberfläche des Kopfes um weniger als 2.0 Millimeter gegeneinander versetzt sind.
  8. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft eine erste Oberfläche aufweist, die konfiguriert ist, um der Innenseite einer Orthese zugewandt zu sein, dass der Kopf eine erste Oberfläche aufweist, die konfiguriert ist, um der Innenseite einer Orthese zugewandt zu sein, und dass die erste Oberfläche des Schaftes und die erste Oberfläche des Kopfes um weniger als 4.0 Millimeter gegeneinander versetzt sind.
  9. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pufferkopf einen horizontalen Querschnitt aufweist, der zumindest 50 Prozent größer ist als der horizontale Querschnitt des Schaftes, wobei die Querschnitte im Wesentlichen durch die vertikale Mitte des Kopfes und des Schaftes verlaufen.
  10. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pufferkopf einen horizontalen Querschnitt aufweist, der zumindest 100 Prozent größer ist als der ho rizontale Querschnitt des Schaftes, wobei die Querschnitte im Wesentlichen durch die vertikale Mitte des Kopfes und des Schaftes verlaufen.
  11. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pufferanlage eine erste Oberfläche aufweist, die zum Aufnehmen des Pufferkopfes konfiguriert ist, und dass die erste Oberfläche ein freiliegendes Formteil enthält, das zumindest teilweise von einer warmgeformten Wand umschlossen ist.
  12. Anschlagmechanismus nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die warmgeformte Wand an die Wand einer Prothese angrenzt und einstöckig mit dieser ausgebildet ist.
  13. Anschlagmechanismus nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das freiliegende Formteil eine horizontale Querschnittsfläche aufweist, die im Wesentlichen gleich der horizontalen Querschnittsfläche des Schaftes des Pufferkopfes ist.
  14. Anschlagmechanismus nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das freiliegende Formteil eine horizontale Querschnittsfläche aufweist, die maximal gleich 50 Prozent der horizontalen Querschnittsfläche des Schaftes des Pufferkopfes ist.
  15. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag eine Gesamtlänge von 3 Zentimetern oder weniger aufweist.
  16. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag eine Gesamtlänge von 4 Zentimetern oder weniger aufweist.
  17. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft des Pufferkopfes einen asymmetrischen horizontalen Querschnitt aufweist und dass der posteriore Teil des Querschnitts breiter ist als der anteriore Teil des Querschnitts.
  18. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft des Weiteren zumindest einen erhöhten Vorsprung aufweist, der konfiguriert und angeordnet ist, um in eine Vertiefung in einer Wand des Hohlraums der Orthese zu greifen, wodurch ein Halten des Schaftes innerhalb des Hohlraums in der Orthese unterstützt wird, während ein Entfernen des Schaftes immer noch möglich ist.
  19. Anschlagmechanismus für eine Orthese, wobei der Anschlagmechanismus umfasst: einen ersten Abschnitt, der einstöckig aus einem einzelnen Stück eines warmgeformten Kunststoffs ausgebildet ist und dazu der verwendet wird, um eine Wand der Orthese zu bilden, und einen zweiten Abschnitt, der teilweise von dem ersten Abschnitt umschlossen ist.
  20. Anschlagmechanismus nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagmechanismus eine Länge aufweist, die kleiner ist als 4 Zentimeter.
  21. Anschlagmechanismus nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt eine Pufferanlage aufweisen.
  22. Anschlagmechanismus nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagmechanismus eine Pufferanlage aufweist, die eine senkrecht zu der sagittalen Ebene gemessene Breite aufweist, die ungefähr das dreifache der Dicke der Wand der Orthese beträgt, die benachbart zu dem Anschlagmechanismus angeordnet ist.
  23. Anschlagmechanismus nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagmechanismus eine Pufferanlage aufweist, die eine senkrecht zu der sagittalen Ebene gemessene Breite aufweist, die ungefähr das zwei- bis vierfache der Dicke der Wand der Orthese beträgt, die benachbart zu dem Anschlagmechanismus angeordnet ist.
  24. Anschlagmechanismus nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagmechanismus eine Pufferanlage aufweist, die eine senkrecht zu der sagittalen Ebene gemessene Breite aufweist, die kleiner ist als das Vierfache der Dicke der Wand der Orthese, die benachbart zu dem Anschlagmechanismus angeordnet ist.
  25. Anschlagmechanismus nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagmechanismus eine Pufferanlage aufweist, die eine parallel zu der sagittalen Ebene gemessene Tiefe aufweist, die ungefähr das dreifache der Dicke der Wand der Orthese beträgt, die benachbart zu dem Anschlagmechanismus angeordnet ist.
  26. Anschlagmechanismus nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagmechanismus eine Pufferanlage aufweist, die eine parallel zu der sagittalen Ebene gemessene Tiefe aufweist, die kleiner ist als das Dreifache der Breite der Wand der Orthese, die benachbart zu dem Anschlagmechanismus angeordnet ist.
  27. Anschlagmechanismus nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagmechanismus eine Pufferanlage aufweist, die eine parallel zu der sagittalen Ebene gemessene Tiefe aufweist, die kleiner ist als das 2.5-fache der Breite der Wand der Orthese, die benachbart zum Anschlagmechanismus angeordnet ist.
  28. Anschlagmechanismus nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagmechanismus eine Pufferanlage aufweist, die eine parallel zu der sagittalen Ebene gemessene Tiefe aufweist, die kleiner ist als das Zweifache der Breite der Wand der Orthese, die benachbart zu dem Anschlagmechanismus angeordnet ist.
  29. Anschlagmechanismus nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagmechanismus eine Pufferanlage aufweist, die eine vertikale Länge aufweist, die kleiner ist als das Fünffache der Breite der Wand der Orthese, die benachbart zu dem Anschlagmechanismus angeordnet ist.
  30. Anschlagmechanismus nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagmechanismus eine Pufferanlage aufweist, die eine vertikale Länge aufweist, die kleiner ist als das Vierfache der Breite der Wand der Orthese, die benachbart zu dem Anschlagmechanismus angeordnet ist.
  31. Anschlagmechanismus nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagmechanismus eine Pufferanlage aufweist, die eine vertikale Länge aufweist, die kleiner ist als das Dreifache der Breite der Wand der Orthese, die benachbart zu dem Anschlagmechanismus angeordnet ist.
  32. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pufferkopf ein thermoplastisches Polyurethan mit einer Shore-Härte von zumindest 55D gemäß ASTM D 2240 (ISO 868) aufweist.
  33. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pufferkopf ein thermoplastisches Polyurethan mit einer Shore-Härte von zumindest 57D gemäß ASTM D 2240 (ISO 868) aufweist.
  34. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pufferkopf ein thermoplastisches Polyurethan aufweist, das eine Auslenkung von weniger als 10 Prozent bei einer kompressiven Last von 1500 pounds per square inch gemäß ASTM D575 aufweist.
  35. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pufferkopf ein thermoplastisches Polyurethan aufweist, das eine Auslenkung von weniger als 15 Prozent bei einer kompressiven Last von 1500 pounds per square inch gemäß ASTM D575 aufweist.
  36. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pufferkopf ein thermoplastisches Polyurethan aufweist, das eine Auslenkung von weniger als 20 Prozent bei einer kompressiven Last von 1500 pounds per square inch gemäß ASTM D575 aufweist.
  37. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pufferkopf ein thermoplastisches Polyurethan aufweist, das eine Auslenkung von weniger als 10 Prozent bei einer kompressiven Last von 1000 pounds per square inch gemäß ASTM D575 aufweist.
  38. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pufferkopf ein auf Polyester basierendes Polyurethan aufweist, das eine Auslenkung von weniger als 10 Prozent bei einer kompressiven Last von 1000 pounds per square inch gemäß ASTM D575 aufweist.
  39. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pufferkopf ein auf Polyester basierendes Polyurethan aufweist, das ein Biegemodul von weniger 37000 pounds per square inch bei einer Temperatur von 23 Grad Celsius bei Anwendung der ASTM D790 (ISO 178) aufweist.
  40. Anschlagmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pufferkopf ein auf Polyester basierendes Polyurethan aufweist, das ein Biegemodul aufweist, das größer ist als 20000 pounds per square inch bei einer Temperatur von 23 Grad Celsius bei Anwendung der ASTM D790 (ISO 178).
  41. Anschlagmechanismus zum Einschränken der Bewegung einer Fußgelenkorthese, wobei der Anschlagmechanismus umfasst: einen entfernbaren Anschlagpuffer, der konfiguriert ist, um mit einer Pufferanlage in Kontakt zu kommen, wobei der entfernbare Anschlagpuffer einen Kopf und einen Schaft aufweist, wobei der Kopf konfiguriert ist, um mit der Pufferanlage in Kontakt zu kommen, wobei der Schaft zum Einsetzen in einen Hohlraum in einer Orthese konfiguriert ist und wobei der Pufferkopf einen größeren horizontalen Querschnitt aufweist als der Pufferschaft, wobei die Pufferanlage eine erste Oberfläche aufweist, die zum Aufnehmen des Pufferkopfes konfiguriert ist, und wobei die erste Oberfläche ein freiliegendes Formteil enthält, das zumindest teilweise von einer warmgeformten Wand umschlossen ist, und wobei der Anschlagmechanismus eine Pufferanlage aufweist, die eine vertikale Länge aufweist, die kleiner ist als das Sechsfache der Breite der Wand der Orthese, die benachbart zu dem Anschlagmechanismus angeordnet ist, und die eine Tiefe aufweist, die kleiner ist als 1 Zentimeter und eine Breite, die kleiner ist als 1 Zentimeter.
  42. Längliches Formteil zum Formen eines Hohlraums in der Wand einer Orthese während des Warmformens der Orthese, wobei das Formteil umfasst: einen Grundkörper mit einem ersten Ende und einem zweiten Ende, einen Schnittindikator in dem Grundkörper des Formteils, wobei der Schnittindikator sichtbar ist, nachdem die Wand der Orthese geformt worden ist, und wobei der Schnittindikator eine Anzeige dafür bietet, wo die teilweise geformte Orthese geschnitten werden sollte, um eine zweiteilige Orthese auszubilden, einen Schleifindikator in dem Grundkörper des Formteils, wobei der Schleifindikator nach dem Formen der Wand der Orthese sichtbar ist und wobei der Schleifindikator eine Anzeige dafür bietet, wieviel eines Randes der Orthese entfernt werden sollte, während die Orthese bearbeitet wird.
  43. Längliches Formteil nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnittindikator ein Loch durch den Grundkörper des Formteils aufweist.
  44. Längliches Formteil nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnittindikator quer über den Grundkörper des Formteils eine horizontale Leiste aufweist.
  45. Längliches Formteil nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, dass das längliche Formteil des Weiteren eine Vertiefung aufweist, die konfiguriert ist, um ein Werkzeug zum Entfernen zumindest eines Abschnitts des Formteils von der Orthese zu verlängern.
  46. Längliches Formteil nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil eine erste Seite aufweist, die zum Berühren der Form während des Warmformens ausgebildet ist, wobei die erste Seite eine kleinere Fläche aufweist als eine innere Querschnittsfläche eines Querschnitts des Formteils, der parallel zu der ersten Seite verläuft.
  47. Längliches Formteil nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil eine erste Oberfläche aufweist, die konfiguriert ist, um einer Form während des Warmformens einer Orthese zugewandt zu sein, und dass sich das Formteil ausgehend von einem breiteren Bereich, der distal von der ersten Oberfläche angeordnet ist, zu einem schmaleren Bereich hin, der benachbart zu der ersten Oberfläche angeordnet ist, verjüngt.
  48. Längliches Formteil zum Formen eines Hohlraums in der Wand einer Orthese während des Warmformens der Orthese auf einer Form, wobei sich das Formteil ausgehend von einem breiteren Querschnitt, der distal von der Form angeordnet ist, zu einem schmaleren Querschnitt hin, der benachbart zu der Form angeordnet ist, verjüngt.
  49. Längliches Formteil nach Anspruch 48, dadurch gekennzeichnet, dass das längliche Formteil des Weiteren einen Schnittindikator in dem Grundkörper des Formteils aufweist, wobei der Schnittindikator nach dem Formen der Wand der Orthese sichtbar ist und wobei der Schnittindikator eine Anzeige dafür bildet, wo die teilweise geformte Orthese geschnitten werden sollte, um eine zweiteilige Orthese zu formen.
  50. Längliches Formteil nach Anspruch 49, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnittindikator ein Loch durch den Grundkörper des Formteils hindurch aufweist.
  51. Längliches Formteil nach Anspruch 48, dadurch gekennzeichnet, dass das längliche Formteil des Weiteren einen Schleifindikator in dem Grundkörper des Formteils aufweist, wobei der Schleifindikator nach dem Formen der Wand der Orthese sichtbar ist und wobei der Schleifindikator eine Anzeige dafür bildet, wieviel eines Randes der Orthese entfernt werden sollte, während die Orthese bearbeitet wird.
  52. Längliches Formteil nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifindikator quer über den Grundkörper des Formteils eine horizontale Leiste aufweist.
  53. Längliches Formteil nach Anspruch 48, dadurch gekennzeichnet, dass das längliche Formteil des Weiteren eine Vertiefung aufweist, die konfiguriert ist, um ein Werkzeug zum Entfernen von zumindest einem Abschnitt des Formteils von der Orthese zu verlängern.
  54. Längliches Formteil nach Anspruch 48, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil ein erweitertes Ende umfasst, das konfiguriert ist, um ein Entfernen des Formteils von dem Inneren eines Hohlraums in einer Orthese zu verhindern.
  55. Längliches Formteil nach Anspruch 48, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil konfiguriert ist, um in zwei Hälften geschnitten zu werden und um beide Hälften von einer Orthese entfernen, um zwei Hohlräume für Pufferköpfe eines Pufferanschlags herzustellen.
  56. Längliches Formteil zum Formen eines Hohlraums in der Wand einer Orthese während eines Warmformens der Orthese, wobei das Formteil umfasst: einen Grundkörper mit einem ersten Ende und einem zweiten Ende, einem Schnittindikator in dem Grundkörper des Formteils, wobei der Schnittindikator nach dem Formen der Wand der Orthese sichtbar ist, wobei der Schnittindikator eine Anzeige dafür bildet, wo die teilweise geformte Orthese geschnitten werden sollte, um eine zweiteilige Orthese zu formen und wobei der Schnittindikator ein Loch durch den Grundkörper des Formteils hindurch aufweist, einen Schleifindikator in dem Grundkörper des Formteils, wobei der Schleifindikator nach dem Formen der Wand der Orthese sichtbar ist und wobei der Schleifindikator eine Anzeige dafür bildet, wieviel eines Randes der Orthese während der Bearbeitung entfernt werden sollte, eine Vertiefung, die konfiguriert ist, um ein Werkzeug zum Entfernen von zumindest einem Abschnitt des Formteils von der Orthese zu verlängern, und wobei das Formteil eine erste Seite aufweist, die zum Berühren der Form während des Warmformens konfiguriert ist, wobei die erste Seite eine kleinere Fläche aufweist als eine innere Querschnittsfläche eines Querschnitts des Formteils, der parallel zu der ersten Seite verläuft.
  57. Orthese für ein Fußgelenk, wobei die Orthese umfasst: einen ersten Abschnitt, der konfiguriert ist, um an dem Fuß eines Patienten befestigt zu werden, einen zweiten Abschnitt, der konfiguriert ist, um an dem Unterschenkel eines Patienten befestigt zu werden, ein Gelenk, das konfiguriert ist, um dem ersten Abschnitt und dem zweiten Abschnitt zu ermöglichen, relativ zueinander verschwenkt zu werden, und ein Anschlagmechanismus, der auf dem posterioren Abschnitt der Orthese positioniert ist, wobei der Anschlagmechanismus einen Puffer und eine Pufferanlage aufweist, wobei die Unterseite des Anschlagmechanismus oberhalb der Drehachse in der sagittalen Ebene des Fußes angeordnet ist.
  58. Orthese für ein Fußgelenk nach Anspruch 57, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagmechanismus zumindest 1.0 Zentimeter oberhalb der Rotationsachse in der sagittalen Ebene des Fußes angeordnet ist.
  59. Orthese für ein Fußgelenk nach Anspruch 57, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagmechanismus zumindest 2.5 Zentimeter oberhalb der Rotationsachse in der sagittalen Ebene des Fußes angeordnet ist.
  60. Orthese für ein Fußgelenk nach Anspruch 57, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagmechanismus zumindest 4.0 Zentimeter oberhalb des unteren Endes der Orthese angeordnet ist.
  61. Orthese für ein Fußgelenk nach Anspruch 57, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagmechanismus einen Schaft aufweist, der innerhalb eines Hohlraums in der Orthese angeordnet ist, und wobei der Hohlraum aus einem einzelnen Stück eines warmgeformten Kunststoffs gebildet ist.
  62. Orthese für ein Fußgelenk nach Anspruch 57, dadurch gekennzeichnet, dass der entfernbare Anschlagpuffer einen Kopf und einen Schaft aufweist, wobei der Kopf konfiguriert ist, um mit dem Puffer in Kontakt zu kommen, wobei der Schaft zum Einsetzen in einen Hohlraum in einer Orthese konfiguriert ist und wobei der Pufferkopf einen größeren horizontalen Querschnitt aufweist als der Pufferschaft.
  63. Orthese für ein Fußgelenk nach Anspruch 57, dadurch gekennzeichnet, dass der Pufferkopf einen horizontalen Querschnitt aufweist, der zumindest 50 Prozent größer ist als der horizontale Querschnitt des Schaftes, wobei die Querschnitte im Wesentlichen durch die vertikale Mitte des Kopfes und des Schaftes verlaufen.
  64. Orthese für ein Fußgelenk nach Anspruch 57, dadurch gekennzeichnet, dass die Pufferanlage eine erste Oberfläche aufweist, die zum Aufnehmen des Pufferkopfes konfiguriert ist, und wobei die erste Oberfläche ein freiliegendes Formteil enthält, das zumindest teilweise von einer warmgeformten Wand umschlossen ist.
  65. Orthese für ein Fußgelenk nach Anspruch 57, dadurch gekennzeichnet, dass die warmgeformte Wand an die Wand einer Orthese angrenzt und einstöckig mit dieser ausgebildet ist.
  66. Orthese für ein Fußgelenk nach Anspruch 57, dadurch gekennzeichnet, dass das freiliegende Formteil eine horizontale Querschnittsfläche aufweist, deren Fläche maximal gleich 50 Prozent der horizontalen Querschnittsfläche des Schaftes des Pufferkopfes ist.
  67. Orthese für ein Fußgelenk nach Anspruch 57, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag eine Gesamtlänge von 4 Zentimetern oder weniger aufweist.
  68. Einbausatz zum Herstellen eines einstellbaren Anschlags für eine Fußgelenkorthese, wobei der Einbausatz umfasst: eine Anzahl von Puffern, wobei jeder Puffer einen Kopf und einen Schaft aufweist, wobei der Kopf und der Schaft eines jeden Puffers einen Grenzwinkel zwischen einer inneren Oberfläche des Kopfes und einer inneren Oberfläche des Schaftes bilden, und wobei die Anzahl von Puffern mehrere unterschiedliche Kopfdicken aufweist, wobei sich der Grenzwinkel zwischen den inneren Oberflächen in Abhängigkeit von der Höhe des Kopfes ändert.
  69. Einbausatz zum Herstellen eines einstellbaren Anschlags für eine Fußgelenkorthese nach Anspruch 68, dadurch gekennzeichnet, dass der Grenzwinkel für kürzere Köpfe größer ist als für größere Köpfe.
  70. Einbausatz zum Herstellen eines einstellbaren Anschlags für eine Fußgelenkorthese nach Anspruch 68, dadurch gekennzeichnet, dass die Köpfe eine Oberfläche aufweisen, die konfiguriert ist, um mit einer Pufferanlage in Kontakt zu kommen, und daß jeder dieser Köpfe im Wesentlichen den gleichen Oberflächeninhalt wie die Oberfläche aufweist, die konfiguriert ist, um mit der Pufferanlage in Kontakt zu kommen.
  71. Einbausatz zum Herstellen eines einstellbaren Anschlags für eine Fußgelenkorthese nach Anspruch 68, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Köpfe mit der gleichen Pufferanlage an der gleichen Stelle in Kontakt kommt, wenn sie auf einer Orthese befestigt sind.
  72. Einbausatz zum Herstellen eines einstellbaren Anschlags für eine Fußgelenkorthese nach Anspruch 68, dadurch gekennzeichnet, dass die Pufferköpfe Dicken aufweisen, die von 3 Millimeter bis 12 Millimeter variieren.
  73. Einbausatz zum Herstellen eines einstellbaren Anschlags für eine Fußgelenkorthese nach Anspruch 68, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl von Puffern im Wesentlichen identische Schäfte aufweisen.
  74. Verfahren zum Herstellen einer Fußgelenkorthese, wobei das Verfahren umfasst: Bereitstellen eines warmformbaren Materials, Bereitstellen einer Form, Bereitstellen eines Formteils zwischen dem warmformbaren Material und der Form und Warmformen des warmformbaren Materials, um eine Fußgelenkorthese zu erzeugen, die das Formteil teilweise umschließt.
  75. Verfahren nach Anspruch 74, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil des Formteils innerhalb eines inneren Bereichs der Fußgelenkorthese unmittelbar nach dem Warmformen der Orthese zugänglich ist.
  76. Verfahren nach Anspruch 74, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren des Weiteren ein Schneiden der Fußgelenkorthese in zwei Teile entlang einer Schnittlinie umfasst, die durch das zum Teil umschlossene Formteil verläuft, um das Formteil in zwei Teile zu teilen.
  77. Verfahren nach Anspruch 76, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren des Weiteren ein Entfernen von einem der Teile des Formteils umfasst.
  78. Verfahren nach Anspruch 76, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil zumindest eine ein Werkzeug aufnehmende Vertiefung oder einen Vorsprung auf der Seite des Formteils aufweist, die während des Formens der Orthese der Form zugewandt war.
  79. Verfahren nach Anspruch 76, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren des Weiteren ein Erfassen der ein Werkzeug aufnehmenden Vertiefung oder des Vorsprungs auf der Seite des Formteils umfasst, die während des Warmformens der Orthese der Form zugewandt war, um zumindest eines der Teile des Formteils zu entfernen.
  80. Verfahren nach Anspruch 77, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren des Weiteren ein Einsetzen eines entfernbaren Anschlagpuffers in einen Hohlraum umfasst, der durch Entfernen eines Teils des Formteils gebildet worden ist.
  81. Verfahren zum Herstellen einer Orthese, wobei das Verfahren umfasst: Bereitstellen eines bogen- oder plattenförmigen Polymermaterials, Bereitstellen einer Form eines Fußes und eines Fußgelenkes eines Patienten, Bereitstellen eines Formteils zwischen dem Polymermaterial und der Form, wobei das Formteil im wesentlichen in Kontakt mit der Form steht, und Warmformen des Polymermaterials um zumindest einen Abschnitt des Formteils und der Form eines Fußes eines Patienten herum.
  82. Verfahren nach Anspruch 81, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren des Weiteren ein Schneiden der Fußgelenkorthese in zwei Teile entlang einer Schnittlinie umfasst, die durch das teilweise umschlossene Formteil verläuft, um das Formteil in zwei Teile zu teilen.
  83. Verfahren nach Anspruch 82, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren des Weiteren ein Entfernen von einem der Teile des Formteils umfasst.
  84. Verfahren nach Anspruch 82, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil zumindest eine ein Werkzeug aufnehmende Vertiefung oder einen Vorsprung auf der Seite des Formteils aufweist, die während des Warmformens der Orthese der Form zugewandt war.
  85. Verfahren nach Anspruch 82, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren des Weiteren ein Erfassen der ein Werkzeug aufnehmenden Vertiefung oder des Vorsprungs auf der Seite des Formteils umfasst, die während des Warmformens der Orthese der Form zugewandt war, um zumindest eines der Teile des Formteils zu entfernen.
  86. Verfahren nach Anspruch 81, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil zumindest teilweise innerhalb eines inneren Bereichs der Fußgelenkorthese unmittelbar nach dem Warmformen der Orthese zugänglich ist.
  87. Verfahren zum Bereitstellen einer medizinischen Behandlung, wobei das Verfahren umfasst: (a) Bereitstellen einer Fußgelenkorthese mit zwei Hohlräumen, die zum Aufnehmen von Schäften von Pufferanschlägen konfiguriert sind, (b) Einsetzen eines ersten Pufferanschlags in einen ersten der zwei Hohlräume für eine erste Zeitspanne, (c) Einsetzen eines zweiten Pufferanschlags entweder in den ersten oder in den zweiten der zwei Hohlräume für eine zweite Zeitspanne und (d) Wiederholen von (a) und (b) in mehreren Zeitintervallen.
  88. Verfahren zum Bereitstellen einer medizinischen Behandlung nach Anspruch 87, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Einsetzens eines ersten Pufferanschlags in den ersten der zwei Hohlräume umfaßt, daß kein Pufferanschlag in den zweiten der zwei Hohlräume eingesetzt wird.
  89. Verfahren zum Bereitstellen einer medizinischen Behandlung nach Anspruch 87, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Einsetzens eines zweiten Pufferanschlags entweder in den ersten oder in den zweiten der zwei Hohlräume das Ersetzen des Pufferanschlags in dem ersten Hohlraum der zwei Hohlräume durch einen größeren Pufferanschlag umfasst.
  90. Verfahren zum Bereitstellen einer medizinischen Behandlung nach Anspruch 87, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Einsetzens eines zweiten Pufferanschlags entweder in den ersten oder in den zweiten der zwei Hohlräume ein Platzieren des zweiten Pufferanschlags in den zweiten der zwei Hohlräume umfasst, während der erste Pufferanschlag nicht aus dem ersten Hohlraum entfernt wird, so dass die Gesamthöhe der Pufferanschläge zunimmt.
  91. Verfahren zum Bereitstellen einer medizinischen Behandlung nach Anspruch 90, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamthöhe der Pufferanschläge bei Tag und Nacht so alterniert wird, dass die Pufferanschlaghöhe in der Nacht größer ist als während des Tages.
  92. Verfahren zum Bereitstellen einer medizinischen Behandlung nach Anspruch 90, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamthöhe der Pufferanschläge bei Tag und Nacht so alterniert wird, dass die Pufferanschlaghöhe in der Nacht größer ist als am Tage, so dass eine Dehnung des Gastrocnemius gefördert wird.
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