DE1038804B - Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband - Google Patents
Dehnbares Gliederband, insbesondere UhrarmbandInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C5/00—Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
- A44C5/02—Link constructions
- A44C5/04—Link constructions extensible
- A44C5/08—Link constructions extensible having separate links
Landscapes
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband, das aus quer zur
Dehnungsriclitung des Bandes sich erstreckenden, schmalen kastenförmigen Hohlgliedern und in
Schlitzen der Querseitenwände der Hohlglieder geführten Verbindungsgliedern besteht, wobei die
kastenförmigen Hohlglieder aus einem Deckelteil und einem mit dem Deckelteil durch eine federnde
Schnappverbindung verbundenen Bodenteil zusammengesetzt sind. ίο
Die Erfindung bezweckt, für ein solches Band eine für die Herstellung und Handhabung einfache Konstruktion
zu schaffen, so daß insbesondere zwecks Verlängerung oder Verkürzung des Bandes in einfacher
Weise Glieder hinzugefügt oder entfernt werden können.
Dies ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Deckelteil der Hohlglieder aus einer starren, vorzugsweise
rechteckigen Platte mit rechtwinklig von den in den Bandlängskanten liegenden Schmalseiten abgebogenen
Seitenwänden und an den Längsseiten der Platten abgebogenen Leisten besteht, während der
Bodenteil vollständig aus federndem Material hergestellt ist und aus einer Bodenplatte besteht, auf deren
Längsseite je eine Leiste hochgebogen ist, die sich in der Nähe der Bandlängskante in je einen Lappen mit
hakenförmig nach außen gebogenen Rändern fortsetzen, mit denen die Lappen der Bodenplatten
federnd hinter die abgebogenen Leisten der Platte des Deckelteiles greifen.
Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, die von den starren Platten der Deckelteile abgebogenen
Leisten aus der oberen Platte um 180° nach innen umzubiegen und dadurch Taschen zu bilden, in
welche die hakenförmig nach außen gebogenen Ränder an den Lappen der Bodenplatte eingreifen
können.
Eine andere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch erreicht, daß die von den starren Platten der
Deckelteile abgebogenen Leisten um mindestens 90° nach unten gebogen sind und Schlitze für den Eingriff
der nach außen abgebogenen Ränder an den Lappen der Bodenplatten aufweisen.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in den Zeichnungen dargestellt und im folgenden
ausführlich beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt durch drei gekuppelte Glieder, von denen das rechte
von seinem linken Nachbarglied weggezogen ist. Das linke Glied ist dabei im Schnitt I-I der Fig. 2 und
die beiden anderen Glieder sind in einem Mittelschnitt parallel zur Bandlängskante dargestellt;
Fig. 2 einen Schnitt durch eines dieser Glieder gemäß der Linie H-II der Fig. 1;
Dehnbares Gliederband,
insbesondere Uhrarmband
insbesondere Uhrarmband
Anmelder:
Rodi & Wienenberger Aktiengesellschaft, Pforzheim, Bleichstr. 56/68
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 29. März 1956
Niederlande vom 29. März 1956
Fig. 3 in wahrer Größe eine Seitenansicht eines rundgebogenen Bandteiles;
Fig. 4 diesen Bandteil in Draufsicht, und zwar in zur Biegerichtung nach Fig. 3 senkrechtem Sinn gebogen
;
Fig. 5, 6 und 7 Ansichten je eines Teiles des Bandes nach Fig. 1;
Fig. 8 als Ansicht eine gegenüber Fig. 7 abgeänderte Ausführungsform eines Kastendeckels;
Fig. 9, 10, 11 und 12 jeweils einen flachen Zuschnitt eines Teiles des Bandes nach Fig. 1 in etwas
kleinerem Maßstab;
Fig. 13 schließlich in annähernd wahrer Größe im Schnitt einige Kastenglieder breiterer Ausführungsform mit mehrfacher Federeinlage.
Das Band nach den Fig. 1 bis 4 besteht aus Kastengliedern 1, Verbindungsgliedern 2 und Federn 3,
welch letztere in den kastenförmigen, aus einem Deckelteil 4 und einem Bodenteil 5 bestehenden
Kastengliedern 1 liegen, in die die Verbindungsglieder 3 durch einen zwischen dem Deckel- und dem
Bodenteil 4 bzw. 5 befindlichen Schlitz 7 eintreten.
Die Bodenteile 5 sind ganz aus federndem Material hergestellt und bestehen, wie auch Fig. 5 zeigt, aus
Bodenplatten, auf deren Längsseiten je eine Leiste hochgebogen ist, die sich in der Nähe der Bandlängskanten
in je einen Lappen 8 mit hakenförmig nach außen gebogenen Rändern 9 fortsetzen, mit denen die
Lappen der Bodenplatten federnd hinter die abgebogenen Leisten 10 der Platte des Deckelteiles 4
(Fig. 6) greifen oder in Schlitze 11 der Deckelteile gemäß einer zweiten Ausführungsform nach Fig. 8
eingreifen.
809 637/34
Die Bodenteile 5 haben vorzugsweise einen etwas gekrümmten Boden, wodurch die Ränder 9 sich zueinander
hinbewegen, wenn quer zu diesem Bodenteil Druck ausgeübt wird. Es ist daher leicht möglich,
die Boden- und Deckelteiie 5, 4 unter sich zum Eingriff zu bringen oder wieder voneinander loszulösen.
Im Gebrauchszustand trägt die in dem Bande herrschende Zugkraft dazu bei, daß die Lappen 8 mit
ihren Rändern 9 die Leisten 10 oder die Schlitze 11 der Deckelteile fester umgreifen, so daß das Band
große Zugkräfte abfangen kann. Die Bodenteile können mit Hilfe einer Zange etwas zusammengedrückt
werden. Bevor ein Deckel- und ein Bodenteil zu einem Kastenglied zusammengesetzt werden, werden
die Feder 3 und zwei Verbindungsglieder 2 in den Bodenteil eingelegt, wobei die Verbindungsglieder 2
zwischen die auf einer Querseite der Bodenteile befindlichen Lappen 8 zu liegen kommen. Um diesen
Vorgang zu vereinfachen, werden die Verbindungsglieder 2 vorher mit den Federn 3 zu Einheiten zusammengesetzt,
wie sie Fig. 7 in der Ansicht zeigt. Die Federn 3 sind als rundgebogene Blattfedern ausgebildet,
die in der Mitte einen Schlitz 12 aufweisen (siehe auch Fig. 12), durch den ein Verbindungsglied
2 hindurchgesteckt werden kann, bevor seine Lappen 13 und 14 auch an der zweiten Seite auf- bzw. niedergebogen
sind. Die in dieser Weise gebildeten Verbindungseinheiten lassen sich leicht handhaben und
einlegen, so daß. zumal auch die Boden- und Deckelteile in einfacher Weise zusammengesetzt werden
können, ein einfach zu montierendes Band, bestehend aus einfachen und billig herzustellenden Teilen, vorliegt.
In den Kastengliedern nach Fig. 1 umgreifen die Verbindungsglieder mit ihren Lappen 13, 14 einerseits
unmittelbar, andererseits unter Zwischenlagerung einer Feder 3 je eine Querwand der Kastenglieder.
Es ist selbstverständlich auch möglich, die Verbindungseinheit mit zwei Federn 3 zu versehen, so
daß sie an beiden Enden unter Zwischenlagerung einer Feder eine Querwand der Kastenglieder umgreifen.
Bei länglich ausgebildeten Kastengliedern, wie eines in Fig. 13 wiedergegeben ist, können verschiedene
Federn 3 in Serie angewendet werden, die dann jeweils paarweise spiegelbildlich auf ein Verbindungsglied
geschoben sind, wobei zwischen den Federn, die mit ihren Enden aneinanderstoßen, noch eine
Platte 15 angeordnet ist, die gleichfalls einen Schlitz zum Aufschieben auf das Verbindungsglied besitzt.
In Fig. 9 ist der flache Zuschnitt eines Bodenteiles5
wiedergegeben; in Fig. 10 der eines Deckelteiles, der weiter noch die in den Bandlängskanten liegenden
Seitenwände 6 trägt, die gemäß der punktierten Linie 16 umgefalzt werden und beim Zusammenbau
eben mit ihren Rändern über die vorstehenden Ränder 17 des Bodenteiles 5 (Fig. 5 und 9) passen, was
von Belang ist, wenn der Deckelteil in Doublee ausgebildet ist.
Die in Fig. 10 gezeichneten Schnittlinien 18 ermögliehen
das Umfalzen der Leisten 10.
Fig. 11 gibt mit punktiert eingetragenen Falzlinien den flachen Zuschnitt eines Verbindungsteiles wieder,
während Fig. 12 eine Feder 3 in Ansicht zeigt.
Eine Besonderheit ergibt sich daraus, daß das Querprofil der Glieder trapezförmig ist, was übrigens
allgemein möglich ist, so daß die oberen Ränder der Glieder, wenn das Band um ein Handgelenk herumgebogen
ist, sich nach wie λόγ aneinander anschließen,
wie das in Fig. 3 gezeigt ist.
Die Biegbarkeit im Sinne der Fig. 3 ist dadurch gewährleistet, daß die Schlitze 7 den Verbindungsgliedern
2 genügend Spiel für eine Scharnierbewegung bieten. Auch für die Biegbarkeit des Bandes
im Sinne der Fig. 4 ist ein genügendes Spiel vorgesehen.
Die über die Merkmale der Ansprüche hinausgehenden Teile der Beschreibung und der Zeichnungen dienen
lediglich der Erläuterung und sind nicht Gegenstand der Erfindung.
Claims (3)
1. Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband, das aus quer zur Dehnungsrichtung des
Bandes sich erstreckenden, schmalen kastenförmigen Hohlgliedern und in Schlitzen der Querseitenwände
der Hohlglieder geführten Verbindungsgliedern besteht, wobei die kastenförmigen Hohlglieder
aus einem Deckelteil und einem mit dem Deckelteil durch eine federnde Schnappverbindung
verbundenen Bodenteil zusammengesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelteil
(4, 4') der Hohlglieder aus einer starren, vorzugsweise rechteckigen Platte mit rechtwinklig von
den in den Bandlängskanten liegenden Schmalseiten abgebogenen Seitenwändeii (6) und an den
Längsseiten der Platten abgebogenen Leisten besteht, während der Bodenteil (5) vollständig aus
federndem Material hergestellt ist und aus einer Bodenplatte besteht, auf deren Längsseite je eine
Leiste hochgebogen ist, die sich in der Nähe der Bandlängskante in je einen Lappen (8) mit
hakenförmig nach außen gebogenen Rändern (9) fortsetzen, mit denen die Lappen der Bodenplatten
federnd hinter die abgebogenen Leisten der Platte des Deckelteiles (4) greifen.
2. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den starren
Platten der Deckelteile (4) abgebogenen Leisten aus der oberen Platte um 180° nach innen umgebogen
sind und dadurch Taschen bilden, in welche die hakenförmig nach außen gebogenen Ränder
(9) an den Lappen (8) der Bodenplatte eingreifen können.
3. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den starren
Platten der Deckelteile (4') abgebogenen Leisten um mindestens 90° nach unten gebogen sind und
Schlitze (11) für den Eingriff der nach außen abgebogenen Ränder (9) an den Lappen (8) der
Bodenplatten aufweisen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 684 033;
schweizerische Patentschrift Nr. 257 309;
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 684 033;
schweizerische Patentschrift Nr. 257 309;
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent 1 015 249.
Deutsches Patent 1 015 249.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© £09 637/34 9.55
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1038804X | 1956-03-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1038804B true DE1038804B (de) | 1958-09-11 |
Family
ID=19867574
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER20835A Pending DE1038804B (de) | 1956-03-29 | 1957-03-22 | Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1038804B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3190067A (en) * | 1962-03-21 | 1965-06-22 | Jacoby Bender | Expansible bracelet linkage |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH257309A (fr) * | 1946-01-22 | 1948-09-30 | Taubert Bernard | Lien extensible. |
| DE1684033U (de) * | 1952-05-12 | 1954-09-30 | Rodi & Wienerberger Ag | Ziehgliederband fuer schmuck- und gebrauchszwecke. |
| DE1015249B (de) | 1954-05-03 | 1957-09-05 | Schmidt Staub & Co | Kastengliederband fuer Schmuck- und Gebrauchszwecke |
-
1957
- 1957-03-22 DE DER20835A patent/DE1038804B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH257309A (fr) * | 1946-01-22 | 1948-09-30 | Taubert Bernard | Lien extensible. |
| DE1684033U (de) * | 1952-05-12 | 1954-09-30 | Rodi & Wienerberger Ag | Ziehgliederband fuer schmuck- und gebrauchszwecke. |
| DE1015249B (de) | 1954-05-03 | 1957-09-05 | Schmidt Staub & Co | Kastengliederband fuer Schmuck- und Gebrauchszwecke |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3190067A (en) * | 1962-03-21 | 1965-06-22 | Jacoby Bender | Expansible bracelet linkage |
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