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DE1038872B - Werkzeug fuer die spanabhebende Bearbeitung - Google Patents

Werkzeug fuer die spanabhebende Bearbeitung

Info

Publication number
DE1038872B
DE1038872B DEH16469A DEH0016469A DE1038872B DE 1038872 B DE1038872 B DE 1038872B DE H16469 A DEH16469 A DE H16469A DE H0016469 A DEH0016469 A DE H0016469A DE 1038872 B DE1038872 B DE 1038872B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
clamping jaw
holding shaft
groove
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH16469A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Hertel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH16469A priority Critical patent/DE1038872B/de
Publication of DE1038872B publication Critical patent/DE1038872B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B27/00Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
    • B23B27/14Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material
    • B23B27/16Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material with exchangeable cutting bits or cutting inserts, e.g. able to be clamped
    • B23B27/1603Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material with exchangeable cutting bits or cutting inserts, e.g. able to be clamped with specially shaped plate-like exchangeable cutting inserts, e.g. chip-breaking groove
    • B23B27/1611Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material with exchangeable cutting bits or cutting inserts, e.g. able to be clamped with specially shaped plate-like exchangeable cutting inserts, e.g. chip-breaking groove characterised by having a special shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

  • Werkzeug für die spanabhebende Bearbeitung Die Erfindung bezieht sich auf ein Werkzeug für die spanabhebende Bearbeitung, das sich aus einem Hartmetalleinsatz und einem Halteschaft zusammensetzt, in dem der Hartmetalleinsatz in einer Nut mit prismatischem Querschnitt mittels einer durch teilweises Schlitzen des Halteschaftes in der Nut in deren Längsrichtung erzielten Klemmbacke durch seitliche Klemmung festgespannt ist. Werkzeuge dieser Art sind bekannt und weisen den Vorteil auf, daß die Klemmbacke unlösbar mit dem Halteschaft verbunden ist, so daß sie nicht verlorengehen kann. Sie ist aber auch gegen einen in der Nut mit prismatischem Querschnitt liegenden Hartmetalleinsatz festziehbar, um ihn unter Klemmung festzuhalten.
  • Bei den bekannten Werkzeugen dieser Art liegt der Schlitz nahe der schaftseitigen Seitenfläche der Nut. Es hat sich gezeigt, daß diese Anordnung des Schlitzes mit erheblichen Nachteilen verknüpft ist und daß bei dieser Anordnung die an der Klemmbacke beim Schnittvorgang wirkenden Kräfte keine vorteilhafte Berücksichtigung gefunden haben. Mit drei Kraftkomponenten der Schnittkraft muß gerechnet werden; greift die Schnittkraft nämlich schräg von oben her an der Schneidkante des Einsatzes an, so wirken die senkrechte Komponente auf den Nutgrund, eine waagerechte Komponente in Längsrichtung der Nut und eine weitere quer dazu gegen die Klemmfläche der Klemmbacke. Bei einer Lage des Schlitzes in der bekannten Ausführung, nämlich nahe der schaftseitigen Nutseitenfläche, bildet der Nutgrund eine auf der Klemmbacke angeordnete Fläche. Auf diese Fläche wirkt die senkrechte Komponente, so daß die Klemmbacke von dieser nach unten abgebogen wird. Die in Nutrichtung wirkende Komponente ist ohne Einfluß auf die Klemmbacke, während dagegen die quer dazu wirkende waagerechte Komponente unmittelbar auf die Klemmfläche der Klemmbacke einwirkt und im Sinne eines Abbiegens der Klemmbacke wirkt.
  • In Erkenntnis dieser Vorgänge bei den bekannten Werkzeugen sieht die Erfindung vor, daß der Abstand des Schlitzes von der schaftseitigen Klemmfläche wesentlich größer ist als der Abstand von der Klemmfläche der Klemmbacke, womit erreicht ist, daß die senkrechte Kraftkomponente der Schnittkraft, die auf den Nutgrund wirkt, nicht die Klemmbacke abzubiegen sucht, sondern unmittelbar am Klemmhaltersdhaft zur Wirkung kommt, da sich die Nutgrundfläche am Klemmhalterschaft befindet. Es kommt infolgedessen bei der Lage des Schlitzes nach der Erfindung lediglich die quer zur -Tut liegende, waagerechte Kraftkomponente an der Klemmbacke zur Wirkung und versucht diese nach außen zu verbiegen, wobei sie der Kraft der Klemmschraube entgegenzuwirken hat, die durch entsprechende Dimensionierung ohne weiteres als für die Kraftaufnahme geeignet ausgebildet werden kann. Die Klemmschraube ist aber weniger beansprucht als bei den bekannten Werkzeugen. Darüber hinaus ist auch die Beanspruchung des verbleibenden Steges geringer, der die Klemmbacke mit dem Klemmhalterschaft einstöckig verbindet.
  • In weiterer Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung kann vorgesehen sein, daß sich der beim teilweisen Schlitzen des Halteschaftes verbliebene Verbindungssteg zwischen Schaft und Klemmbacke an der unteren Seite des Halteschaftes befindet. Diese Steganordnung schafft die Möglichkeit, den Hartmetalleinsatz über seine ganze Länge der Klemmkraft zu unterwerfen, während im Gegensatz dazu bei dem am rückwärtigen Ende der Nut stehengebliebenen Steg im wesentlichen nur das vordere freie Ende der Klemmbacke an den Einsatz herangezogen wird und diesen festklemmt. Ein solches Klemmen am vorderen Ende genügt zwar im allgemeinen, doch ist ein Klemmen über die Gesamtlänge der Klemmbacke bzw. des Einsatzes als noch günstiger zu bezeichnen; vor allem auch, weil sich leichter ein großer Gesamtquerschnitt des Verbindungssteges aufrechterhalten läßt, so daß sich günstigere Beanspruchungsverhältnisse im Bereich des Steges ergeben.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Halteschaft für ein als Seitenstahl ausgebildetes Schneidwerkzeug, Fig. 2 die Draufsicht auf den Halteschaft nach Fig. 1, Fig. 3 den Halteschaft in der Stirnansicht, Fig.4 den Halteschaft in schaubildlicher Darstellung mit eingesetztem Hartmetalleinsatz (strichpunktiert), Fig. 5 bis 7 den Hartmetalleinsatz in- Seiten-, Stirnansieht und Draufsicht und Fig. 8 einen Schnitt entsprechend der Linie VIII-VIII der Fig. 2, jedoch. mit einer Anordnung des Verbindungssteges zwischen Schaft und Klemmbacke an der Unterseite.
  • Mit 1 ist der Halteschaft des Werkzeuges bezeichnet. An seinem Kopfende ist er mit der Nut 2 mit prismatischem Querschnitt versehen, in die der plattenförmige Hartmetalleinsatz 3 mit trapezoidern Querschnitt entsprechend den Fig. 5 bis 7 einschiebbar ist, wie es in den Fig.2 und 4 angedeutet ist. Die Nut 2 verläuft unter einem Winkel zur Längsrichtung des Halteschaftes, wobei die Auflagefläche für den Hartmetalleinsatz 3 zum rückwärtigen Ende der Nut 2 hin abwärts geneigt ist. Die Klemmbacke 5 ist durch die Anordnung des Schlitzes 6 erzielt, der sich nahe an der Klenilnbacke 5 in der Nut 2 befindet. Der Schlitz erstreckt sich gemäß den Fig. 1, 2 und 4 von der Vorschubseite 7 des Halteschaftes ausgehend bis ;in das Bohrloch 8 am Schlitzende und ferner von der Auflagefläche 4 der Nut 2 bis zur Unterfläche 9 des II:ilteschaftes 1. Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 8 erstreckt er sich über die Gesamtlänge der mit 2. wobei der Steg 16 verbleibt, der parallel zur Unterfläche 9 des Halteschaftes 1 liegt.
  • Die bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1, 2 und 4 zwischen dem Bohrloch 8 und der Schaftfläche 10 verbleibende Steg ist mit der Ziffer 11 gekennzeichnet. Sein Querschnitt ist durch die Angaben il. h angedeutet. Er ist derart gewählt, daß eine gewisse Verbiegung möglich ist, damit die Klemmbacke 5 gegen den Einsatz festgezogen werden kann, wozu die Spannschraube 12 vorgesehen ist, die sich mit ihrem Kopf 13 in der Klemmbacke 5 abstützt. Der Kopf 13 liegt versenkt in der Aussparung 14 und ist für den Spannvorgang mit einem Innensechskant 15 ;-ersehen. Wie insbesondere die Fig. 2 verdeutlicht, beträ.t der Abstand c des Schlitzes 6 bzw. 6' von der Klein mfl<iche 2 - des Schaftes 1 ein Vielfaches des Abstandes d von der Klemmbacke 5. Dadurch ist erreicht, daß der auf diese übertragene Anteil der Hauptschnittkraft nur gering ist, weil praktisch nur die waagerechte Schnittkraftkomponente, die quer zur Nut 2 wirkt, an der Klemmbacke 5 angreift. Dieser Vorteil der Anordnung des Schlitzes nahe an der Klemmbacke 5 ergibt sich sowohl bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 4 als auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.8, (las sich von dem ersten durch die -#;-aagerechte Lage seines Steges 16 gegenüber dem senkrecht stehenden Steg unterscheidet.

Claims (2)

  1. PATENT :INSPYCCfiE: 1. Werkzeug für die spanabhebende Bearbeitung, das sich aus einem Hartmetalleinsatz und einem Halteschaft zusammensetzt, in dem der Hartnietalleinsatz in einer 'Tut mit prismatischem Querschnitt mittels einer durch teilweises Schlitzen des Halteschaftes in der Nut in deren Längsrichtung erzielten Klemmbacke durch seitliche Kleminung festgespannt ist. dadurch gekennzeichliet. daß der Abstand (c) des Schlitzes (6, 6') von der schaftseitigen Klemmfläche (2) wesentlich größer ist als der Abstand (d) von der Kleminflliche der Klemmbacke (5).
  2. 2. Werkzeug nach --7#tisprucli 1, dadurch gekennzeichnet, dafi sich der beim teilweisen Schlitzen des Halteschaftes verbliebene Verbindungssteg (16) zwischen Schaft (1) und Klemmbacke (5) an der unteren Seite (9) des Halteschaftes befindet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 313 124: franz5sische Patentschriften Nr. 776621. 813108, 1019863, Fertigungstechnik, 2. Jahrgang. Heft 11 voni \Toveniber 1952, S. 329, Bild 4.
DEH16469A 1953-05-21 1953-05-21 Werkzeug fuer die spanabhebende Bearbeitung Pending DE1038872B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE313124C (de) *
FR776621A (fr) * 1933-10-17 1935-01-30 Electrochimie Soc Perfectionnements aux dispositifs d'assemblage par serrage élastique
FR813108A (fr) * 1936-11-04 1937-05-26 Outil de coupe avec diamant
FR1019863A (fr) * 1950-06-09 1953-01-27 Porte-outil de tour pour barreau traité et carbure de tungstène

Patent Citations (4)

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FR1019863A (fr) * 1950-06-09 1953-01-27 Porte-outil de tour pour barreau traité et carbure de tungstène

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