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DE1038469B - Lenkvorrichtung fuer elektrisch angetriebene Spielfahrzeuge - Google Patents

Lenkvorrichtung fuer elektrisch angetriebene Spielfahrzeuge

Info

Publication number
DE1038469B
DE1038469B DER13900A DER0013900A DE1038469B DE 1038469 B DE1038469 B DE 1038469B DE R13900 A DER13900 A DE R13900A DE R0013900 A DER0013900 A DE R0013900A DE 1038469 B DE1038469 B DE 1038469B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steering
steering shaft
electromagnets
switching
steering device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER13900A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Reinicke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER13900A priority Critical patent/DE1038469B/de
Publication of DE1038469B publication Critical patent/DE1038469B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H17/00Toy vehicles, e.g. with self-drive; ; Cranes, winches or the like; Accessories therefor
    • A63H17/26Details; Accessories
    • A63H17/36Steering-mechanisms for toy vehicles

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Lenkvorrichtung für elektrisch angetriebene Spielfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Lenkvorrichtung für elektrisch angetriebene Spielfahrzeuge von einem entfernt liegenden Schaltgerät aus, bei der die Verstellbewegung eines Lenkparallelogramms für Rechts- und Linkseinschlag der Vorderräder von dem Fahrmotor abgeleitet ist und die Getriebeverbindung zwischen diesem Motor und dem Lenkgestänge für jede Fahrtrichtung durch je einen besonderen Elektromagnet kuppelbar ist, denen ein gemeinsamer Anker zugeordnet ist.
  • Bei Lenkvorrichtungen dieser Art hat man die beiden Elektromagnete an elastischen Bügeln aufgehängt und deii gemeinsamen Anker als Scheib° ausgebildet, die. auf einer vom Antriebsmotor des Fahrzeuges dauernd angetriebenen Welle sitzt. Der jeweils erregte Magnet bewegt sich gegen die Scheibe und wird durch Reibung mitgenommen, wodurch der zugeordnete Tragbügel mitgenommen wird und auf das Lenkparallelogramm einwirkt. Diese Anordnung bedingt ein verhältnismäßig ungünstiges Übertragungsverhältnis auf die Lenkräder, da die Tragbügel auf das Lenkparallelogramm nach Art einer Schubstange einwirken. Mit dieser Einrichtung ist ein feinfühliges Lenken des Fahrzeugs daher nicht möglich. Nachteilig ist auch die Reibungskupplung des Lenkantriebs, da infolge der federnden Aufhängung der Elektromagnete bei Fahrstößen eine gleichmäßige Kraftübertragung nicht gewährleistet ist. Auch hierdurch wird die Feinfühligkeit der Lenkung verringert.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der gemeinsame Anker zwischen den beiden Elektromagneten frei drehbar auf einer um einen im Traggestell der Vorderräder liegenden Punkt schwenkbaren Lenkwelle angeordnet ist, die ein in eine Verzahnung der Spurstange eingreifendes Ritzel trägt und die zum Fahrmotor hin in einem Langloch geführt ist, das in einem Traggestell für zwei vom Fahrmotor in verschiedener Drehrichtung ständig angetriebene Wellen angeordnet ist, mit denen die Lenkwelle beim Einschalten eines der Elektromagnete über ein Verzweigungsgetriebe wahlweise kuppelbar ist. Durch diese Anordnung, bei der die elektromagnetische Steuereinrichtung nicht gleichzeitig ein Teil des Kraftantriebs ist, ergibt sich eine kinematisch einwandfreie Lenkung, die einen hohen Grad der Feinfühligkeit aufweist. Es wird dadurch ein Spielzeug geschaffen, das ein den tatsächlichen Verhältnissen sehr nahe kommendes Lenken des Fahrzeugs ermöglicht, denn es kann jeder beliebige Radeinschlag mit großer Genauigkeit in einwandfreier Weise bewirkt werden. Der grundsätzliche Aufbau der Lenkvorrichtung gestattet darüber hinaus ohne wesentlichen Mehraufwand, selbsttätige Schalteinrichtungen einzugliedern, durch die der maximale Lenkeinschlag der Räder begrenzt wird. Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt. In der Zeichnung ist Abb. 1 eine schematische Darstellung einer Lenkvorrichtung nach der Erfindung, Abb.2 eine Stirnansicht auf einen Teil des Lenkgetriebes nach Abb. 1 und Abb. 3 eine Draufsicht auf ein Schaltgerät für die Lenkvorrichtung.
  • Die Lenkvorrichtung besteht aus einer Schnecke 1, die mit einem nicht dargestellten Fahrantriebsmotor des Fahrzeugs gekuppelt ist, mit diesem also stets umläuft. Mit der Schnecke 1 kämmt ein Schneckenrad 2, das durch eine Welle 3 a mit einem in einem Traggestell 9 gelagerten Stirnrad 4a. verbunden ist. In dem Traggestell ist ferner ein zweites gleich großes Stirnrad 4b auf einem Zapfen 3b gelagert, das mit dem Stirnrad 4a kämmt. Die beiden Stirnräder tragen je ein koaxiales Kronenrad 5 a bzw. 5 b, die untereinander gleich groß sind. Die Kronenräder 5a und 5b kämmen mit Ritzeln 7a bzw. 7b, die auf parallelen Wellen 6a, bzw. 6 b sitzen und am anderen Ende je eine Schnecke 8a bzw. 8 b tragen, die in gleicher Höhe nebeneinanderliegen. Zwischen den Schnecken 8a und 8 b liegt ein Schneckenrad 13, das an dem einen Ende einer Lenkwelle 12 sitzt.
  • Die Lenkwelle 12 ist mit ihrem anderen Ende 11 in einem Loch des Traggestells der Vorderräder frei drehbar gelagert und kann um diesen Punkt geschwenkt werden, da ihr dem Schneckenrad 13 benachbartes Ende in einem quer liegenden Langloch 10 im Traggestell 9 abgestützt ist. Durch die Verschwenkung der Lenkwelle 12 kann das Schneckenrad 13 wahlweise mit einer der Schnecken 8d oder Sb in Eingriff gebracht werden, so daß dann die Lenkwelle vom Fahrantriebsmotor links oder rechts herum angetrieben wird. Die Drehbewegung der Lenkwelle 12 wird über ein am anderen Ende sitzendes Ritze118 auf eine Spurstange 20 eines Lenkparallelogramms übertragen, mit dem es dauernd im Eingriff steht. Die Verstellhewegung der Spurstange wird auf die Achszapfen 23 übertragen, um den Lenkeinschläg der auf diesen sitzenden nicht dargestellten Lenkräder zu bewirken. Zur Begrenzung der maximalen Verstellung der Spurstange können an dieser Anschläge 21 vorgesehen werden. Zur Sicherung der jeweiligen Lage der Spurstange 20 dient eine Blattfeder 22.
  • Das Verschwenken der Lenkwelle 12 erfolgt durch zwei sich gegenüberliegende Elektromagnete 15a und 15 b, die wahlweise erregt werden und dann einen Anker 14 anziehen. Sie haben Schuhe, die der Form des auf der Lenkwelle 12 sitzenden Magnetankers 14 angepaßt sind. Auf der Lenkwelle sitzen ferner hintereinander zwei Schaltwalzen 17a und 17b, über die der Erregerstrom der Elektromagnete geleitet wird. jeder Schaltwalze ist ein Paar von Schleifkontakten a bzw. c zugeordnet, von denen in der Zeichnung nur die obenliegenden Kontakte a und c dargestellt sind. In der Laufbahn dieser Kontakte a und c ist je eine Unterbrecherstelle e vorgesehen, so daß nach einem bestimmten Drehwinkel der Lenkwelle 12 der jeweils erregte Elektromagnet stromlos wird. Hierdurch erfolgt eine selbsttätige Ausschaltung bei Erreichen eines bestimmten Einschlagwinkels. Die nicht gezeichneten unteren Schleifkontakte haben dauernden Kontakt mit den Schaltwalzen. Die Schaltwalzen 17a, 17b sind in Drehrichtung zur Lenkwelle 12 einstellbar, um den maximalen Einschlagwinkel wahlweise einstellen zu können.
  • Die Verschwenkung der Lenkwelle 12 durch den jeweils erregten Elektromagnet erfolgt gegen die Kraft einer Gabelfeder 16, die die Lenkwelle umfaßt. Bei Stromloswerden der Elektromagnete wird daher die Lenkwelle 12 in die Mittellage zurückgeführt und ihr Antrieb unterbrochen, so daß der erreichte Einschlag der Räder erhalten bleibt, bis ein neuer Lenkvorgang eingeleitet wird. Hierdurch ergeben sich am Schaltgerät dem tatsächlichen Fahrbetrieb ähnliche Lenkbewegungen.
  • Das Schaltgerät 31 bewirkt durch Stromleitungen, die beispielsweise über einen Auslegearm zum Fahrzeug führen, dessen Fernlenkung. Es enthält ein Lenkrad 32 mit einer Schaltnase 33, die mit einer Stromzuführung 34 zusammenarbeitet. Bei Drehen des Lenkrades 32 schließt die Schaltnase je nach der Drehrichtung einen von zwei Kontakten 35 a oder 35 b, von denen Stromzuleitungen zu den Elektromagneten 15 n, bzw. 15 b führen. Das Lenkrad 32 wird beim Loslassen durch eine Feder 36 in die Mittellage zurückgebracht, in der beide Kontakte 35 a und 35 b geöffnet sind.
  • Beim Drehen des Lenkrades ergibt sich die Größe des Radeinschlags aus der willkürlich bestimmbaren Dauer der Kontaktgabe. Hierdurch wird das feinfühlige und sehr genaue Lenken des Fahrzeugs unterstützt.

Claims (5)

  1. PATENTAVSYYCCHE: 1. Lenkvorrichtung für elektrisch angetriebene Spielfahrzeuge von einem entfernt liegenden Schaltgerät aus, bei der die Verstellbewegung eines Lenkparallelogramms für Rechts- und Linkseinschlag der Vorderräder von dem Fahrmotor a1)-geleitet ist und die Getriebeverbindung zwischen diesem -Motor und dem Lenkgestänge für jede Fahrtrichtung durch je einen besondercn Elektromagnet kuppelbar ist, denen ein gemeinsamer Anker zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Anker (14) zwischen den beiden Elektromagneten (15 a,15 b) frei drehbar auf einer um einen im Traggestell der Vorderräder liegenden Punkt schwenkbaren Lenkwelle (12) angeordnet ist. die ein in eine @'erz.ihiiuiig der Spurstange (20) eingreifendes Ritzel (18) trägt und die zum Fahrmotor hin in einem Langloch (10) geführt ist, das in einem Traggestell (9) für zwei vom Fahrmotor in verschiedener Drehrichtung ständig angetriebene «'ellen (3a, 3b) angeordnet ist, mit denen die Lenkwelle (12) beim Einschalten eines der Elektromagnete (15 a,15 b) über ein Verzweigungsgetriebe wahlweise kuppelbar ist.
  2. 2. Lenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß das Verzweigungsgetriebe aus einem Paar gleicher Stirnräder (4a, 4b) besteht, die miteinander im Eingriff stehen und über gleiche Kronenräder (5a, 5b) und Ritzel (7a, 7b) auf senkrechten parallelen Wellen (6 a, 6b) gleiche Schnecken (8a, Sb) für ein in der Mitte zwischen den Schnecken (8 a, 8b) auf der Lenkwelle (12) angeordnetes Schneckenrad (13) tragen, das durch Verschwenken der Lenkwelle (12) durch Erregen eines der Elektromagnete (15a oder 15 b) mit der Schnecke (8a oder 8b) wahlweise in Eingriff kommt.
  3. 3. Lenkvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Elektromagneten (15a, 15b) zwei auf der Lenkwelle (12) sitzende Schaltwalzen (17 a bzw. 17b) zugeordnet sind und die Stromzuführung zu den Elektromagneten über je zwei mit Jeder der Schaltwalzen zusammenarbeitende Schleifkontakte (a bzw. c) erfolgt und nach einem bestimmten Drehwinkel jeder Schaltwalze der Strom an einem der Kontakte (a bzw. c) unterbrochen wird.
  4. 4. Lenkvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwalzen (17a, 17b) auf der Lenkwelle (12) in Drehrichtung einstellbar sind.
  5. 5. Lenkvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkwelle (12) in Ruhestellung durch eine Gabelfeder (16) gehalten und durch diese nach Ausschaltung des Stromes des jeweils erregten Elektromagnets (15a oder 15b) in Ruhestellung zurückgeführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentanmeldung R 1162 XI/77f (bekanntgemacht am 15. Februar 1951) ; USA.-Patentschrift Nr. 2 519 472; französische Patentschriften Nr. 944 323, 942 706. 934016.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4248012A (en) * 1978-12-26 1981-02-03 Kirby James S Lane changing car

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FR934016A (fr) * 1946-09-28 1948-05-10 Dispositif de commande à distance d'un véhicule-jouet
FR942706A (fr) * 1946-03-14 1949-02-16 Engin-jouet automoteur à évolutions terrestres ou nautiques et ses dispositifs de commande à distance
FR944323A (fr) * 1946-02-04 1949-04-01 Domo Giocattoli Di Lusso Jouet comprenant un véhicule que l'on peut guider au moyen d'une commande électrique à distance
US2519472A (en) * 1948-07-17 1950-08-22 Howard William Remotely controlled toy vehicle

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