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DE1038375B - Selbsttaetige Drehbank zum Verarbeiten drahtfoermigen Werkstoffs - Google Patents

Selbsttaetige Drehbank zum Verarbeiten drahtfoermigen Werkstoffs

Info

Publication number
DE1038375B
DE1038375B DEE7882A DEE0007882A DE1038375B DE 1038375 B DE1038375 B DE 1038375B DE E7882 A DEE7882 A DE E7882A DE E0007882 A DEE0007882 A DE E0007882A DE 1038375 B DE1038375 B DE 1038375B
Authority
DE
Germany
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straightening
stroke
slide
tool head
tubular extension
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE7882A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Esco SA
Original Assignee
Esco SA
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Filing date
Publication date
Application filed by Esco SA filed Critical Esco SA
Priority to DEE7882A priority Critical patent/DE1038375B/de
Publication of DE1038375B publication Critical patent/DE1038375B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B7/00Automatic or semi-automatic turning-machines with a single working-spindle, e.g. controlled by cams; Equipment therefor; Features common to automatic and semi-automatic turning-machines with one or more working-spindles
    • B23B7/02Automatic or semi-automatic machines for turning of stock

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Selbsttätige Drehbank zum Verarbeiten drahtförmigen Werkstoffs Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Drehbank zum Verarbeiten drahtförmigen Werkstoffes mit einem umlaufenden, eine Führungsbüchse für den Werkstoff aufnehmenden Werkzeugkopf und einer axial zum Werkstoff hin- und herverschiebbaren, von einem Schlitten getragenen Richtvorrichtung, die nach Aufhören des Werkstoffvorschubes bei ihrer Verschiebung vom Werkzeugkopf weg den dann durch eine Klemmvorrichtung festgehaltenen Werkstoff richtet.
  • Die Erfindung bezweckt, eine derartige selbsttätige Drehbank erheblich zu vereinfachen, und erreicht das dadurch, daß der Richtschlitten in einem rohrförmigen Fortsatz eine in den Werkzeugkopf hineinreichende Spannzange für den Werkstoff trägt, die beim Richthub über den Werkstoff hinweggleitet und ihn beim Vorschubhub zur Mitnahme festspannt. Hierdurch fällt eine besonders gesteuerte Vorschubeinrichtung und eine Steuerung der Richtbacken fort. Die Backen der Richtvorrichtung brauchen nur für das Einsetzen des Werkstoffendes ausrückbar zu sein und können im übrigen in ihrer Wirkungsstellung verbleiben. Durch die bis in den Werkzeugkopf hineinreichende Spannzange ist das beim Werkstoffvorschub auf Druck beanspruchte Drahtstück bis zur Führungsbüchse des Werkzeugkopfes nur kurz, so daß keine Knickgefahr für den dünnen Werkstoff besteht.
  • Die den drahtförmigen Werkstoff während des Richthubes festhaltende Klemmvorrichtung greift durch Schlitze des rohrförmigen Fortsatzes des Richtschlittens hindurch. Die Spannzange wirkt mit einem in dem rohrförmigen Fortsatz längs verschiebbaren Spannglied zusammen, das durch einen auf dem rohrförmigen Fortsatz gelagerten Ring betätigt wird, dem eine Steuerwelle der Drehbank jeweils nach beendetem Vorschubhub der Richtvorrichtung die zum Spannen und Entspannen der Zange erforderlichen Hubbewegungen erteilt.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt Fig.1 einen vorwiegend schematischen Längsschnitt der Drehbank, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-11 der Fig. 1 mit den Steuermitteln für die Spannzange.
  • Der mit 1 bezeichnete drahtförmige Werkstoff wird unmittelbar von einem handelsüblichen Drahtring 2 abgearbeitet. Er wird in noch zu beschreibender Weise einem rotierenden Werkzeugkopf 3 zu- und durch diesen hindurchgeführt. Eine in eine axiale Bohrung 4 des Werkzeugkopfes eingesetzte Führungsbüchse 5 sichert die axiale Lage des Werkstoffes zum Werkzeugkopf. Der Werkzeugkopf trägt radial bewegliche Stahlhalter 7, von denen beim Ausführungsbeispiel der eine mit einem Drehstahl 8 und der andere mit einem Abstechstahl9 ausgestattet ist. Der Werkzeugkopf ist im Maschinenkörper in einem Kugellager 10 und einem Nadellager 11 gelagert. Für seinen Antrieb ist -beim Ausführungsbeispiel ein Riementrieb 12 vorgesehen, wobei er zwischen seinen beiden Lagern den Riemen 12 aufnimmt.
  • Dem Werkzeugkopf 3 ist eine Richtvorrichtung vorgeschaltet. Diese ist mit einem Schlitten 14 in einem Bett 13 der Drehbank in Achsrichtung des Werkzeugkopfes längs beweglich geführt. In dem Richtschlitten 14 ist zwischen Lagern 15 ein Rotor 16 mit für den Durchgang des Werkstoffes hohlen Wellenzapfen 17 und 18 drehbar gelagert. In dem Rotor 16 sind mehrere radial gerichtete Gleitbacken 19 unbeweglich, jedoch zur Anpassung an die Stärke des Werkstoffes in radialer Richtung nachstellbar befestigt. Zwischen die bis an die Werkstoffoberfläche heranreichenden Gleitbacken 19 ist die den Werkstoff durchbiegende, eigentliche Richtbacke 20 eingebaut, die beim Ausführungsbeispiel in einfacher Weise; ähnlich wie die Gleitbacken 19, von Hand in radialer Richtung einstellbar ist. Der dem Drahtring 2 zugekehrte hohle Drehzapfen 18 des Rotors 16 trägt außerhalb seines Lagers 15 eine Riemenscheibe 21, die durch einen Riemen 22 mit einer Antriebscheibe 23 verbunden ist. Die Antriebscheibe 23 ist so breit, daß der Riemen 22 auf ihr innerhalb der Längsbewegung des Schlittens 14 wandern kann.
  • Zwischen der Richtvorrichtung und dem Werkzeugkopf ist ortsfest eine Klemmvorrichtung 25 für den Werkstoff vorgesehen, die eine mit einem Stößel 26 verschiebbare Klemmbacke 27 hat. Der Stößel 26 ist durch eine Feder 28 belastet, deren Kraft beim Bewegen der Klemmbacke 27 in die Klemmstellung überwunden werden muß.
  • Der Schlitten 14 trägt an seiner dem Werkzeugkopf 3 zugekehrten Stirnseite einen rohrförmigen Fortsatz 30, durch den der Werkstoff hindurchgeht. Beim Ausführungsbeispiel ist der rohrförmige Fortsatz 30 mit einem Flansch 31 an der Stirnwand des Schlittens 14 abnehmbar befestigt. Die ortsfeste Haltevorrichtung greift durch Schlitze 32 des mit dem Schlitten 14 verschiebbaren Rohrfortsatzes 30 hindurch. Der Rohrfortsatz 30 ist an seinem freien Ende mit einer Spannzange 33, 33' ausgerüstet, die innerhalb des Rohres 30 angeordnet ist und gegen eine Stirnwand 34 des Rohres 30 anliegt. Das Spannen der Zange geschieht beim Ausführungsbeispiel durch ein in dem Rohr 30 verschiebbares, hülsenförmiges Spannglied 35. Die zum Spannen und Entspannen der Zange erforderlichen Axialbewegungen des hülsenförmigen Spanngliedes 35 werden auf dieses durch einen auf dem Rohr 30 lose gelagerten Ring 36 übertragen, der mit einem durch einen Durchbruch 37 des Rohres 30 greifenden Anschlag 38 das Spannglied 35 hinterfaßt. Der Ring 36 liegt mit seiner dem Werkzeugkopf 3 abgekehrten Stirnfläche an einer in ihrer Umfangsrichtung abgeschrägten Schulter 39 des Rohres 30 an, die auch einem auf dem- Rohr 30 befestigten Ring angehören kann. Der Ring 36 führt somit, wenn er gegen die feste Schulterfläche 39 verdreht wird, auf dem Rohr 30 eine ungefähr schraubenlinienförmige Bewegung aus und wirkt dabei auf das Spannglied 35 axial verschiebend. Der Rohrfortsatz 30 des Schlittens 14 ragt mit seinem freien Ende tief in den Werkzeugkopf 3 hinein und führt sich in dessen Achsbohrung 4. Die Anordnung ist so getroffen, daß bei der vorderen Endstellung des Schlittens 14 die Stirnfläche des Rohrfortsatzes 30 fast an der hinteren Stirnfläche der Werkstofführungsbüchse anliegt, so daß das Werkstoffstück zwischen der Zange 33 und der Werkstofführungsbüchse 5 so kurz wie möglich ausfällt.
  • Der Schlitten 14 der Richtvorrichtung wird zum Richten des Werkstoffes entgegen der in Fig. 1 durch Pfeil 40 angegebenen Vorschubrichtung verschoben. Hierbei ist die Haltevorrichtung 25 in der Klemmstellung und hält den Werkstoff fest. Die Spannzange ist während dieser Zeit entspannt, so daß sie über den festgehaltenen Werkstoff hinweggleiten kann. Zweckmäßig wird gleichzeitig am Werkstück eine Einstecharbeit ausgeführt, die keinen Längsvorschub erfordert, oder das fertig bearbeitete Werkstück abgestochen. Am Ende des Richthubes wird die Klemmung der Haltevorrichtung aufgehoben, so daß sie bei der nun folgenden Bewegung der Richtvorrichtung in der Vorschubrichtung 40 den Werkstoff ungehindert hindurchgleiten läßt. Bevor die Richtvorrichtung ihre Bewegung in der Vorschubrichtung beginnt, wird die Zange 33 gespannt und dadurch der Werkstoff mit der Richtvorrichtung gekuppelt. Der Werkstoff wird also durch die Führungsbüchse 5 des Werkzeugkopfes 3 hindurch in den Bereich der Werkzeuge von dem Richtschlitten vorgeschoben. Die Vorschubbewegung der Richtvorrichtung ist so gesteuert, daß sie die jeweils gewünschte Form und Größe des herzustellenden Werkstückes ergibt.
  • Die Verschiebebewegungen des Richtschlittens 14 und die Schließ- und Öffnungsbewegungen der Haltevorrichtung 25 werden beim Ausführungsbeispiel von der gleichen Steuerwelle 41 abgeleitet. Auf ihr sitzt eine Kurvenscheibe 42, die mit dem einen, mit einer Laufrolle versehenen Arm eines am Maschinenkörper drehbar gelagerten Winkelhebels 43 zusammenwirkt, dessen anderer Arm an der dem Werkzeugkopf 3 abgekehrten Seite des Schlittens 14 angreift. Durch eine an der gegenüberliegenden Seite des Schlittens angreifende Zugfeder 44 wird ständiger Kraftschluß zwischen der Kurvenscheibe 42 und dem Winkelhebel 43 aufrechterhalten. Die Steuerwelle 41 dreht sich in der in Fig. 1 angegebenen Pfeilrichtung. Der Nockenanstieg 45 der Kurvenscheibe 42 bewirkt den Richthub des Schlittens 14 (entgegen Pfeilrichtung 40 in Fig. 1), während der Abstieg 46 der Kurvenscheibe die Vorschubbewegung des Richtschlittens 14 steuert und derart in absteigende und zur Steuerwelle konzentrische Bogenstücke unterteilt ist, daß die für die Bearbeitung eines Werkstückes notwendigen Vorschubbewegungen und Stillstandzeiten des Schlittens erreicht werden. Eine zweite Kurvenscheibe 48 der Steuerwelle 41 bewirkt die Schließ- und Öffnungsbewegungen der Haltevorrichtung 25. Zur Bewegungsübertragung ist ein am Maschinenkörper drehbar gelagerter Winkelhebel 49 vorgesehen, dessen einer Arm mit dem Umfang der Kurvenscheibe 48 zusammenwirkt und dessen anderer Arm an dem Stößel 26 der Klemmbacke 27 angreift. Die schon erwähnte Feder 28 sichert den ständigen Kraftschluß. Wenn die Laufrolle des Winkelhebels 49 auf dem Nocken 50 der Kurvenscheibe 48 läuft, wird der Werkstoff von der beweglichen Klemmbacke 27 festgehalten. Der Nocken 50 der Kurvenscheibe 48 und der Nockenanstieg 45 der Kurvenscheibe 42 erstrecken sich über gleich große Winkel a und liegen in bezug auf die mit ihnen zusammenwirkenden Hebelarme der Winkelhebe143 und 49 gleich, so daß die Wirksamkeit der Haltevorrichtung 25 und die Richtbewegung des Schlittens 14 sich genau miteinander decken.
  • Zum Steuern der Zange 33 ist beim Ausführungsbeispiel eine zweite Steuerwelle 51 vorgesehen, die eine Kurvenscheibe 52 trägt. Zur Bewegungsübertragung dient, wie Fig. 2 zeigt, ein am Maschinenkörper drehbar gelagerter Winkelhebel 53, dessen einer Arm von der Kurvenscheibe 52 geführt wird und dessen anderer Arm mit einem Gleitstück 54 in eine an dem mit dem Spannglied 35 der Zange zusammenwirkenden Stellring 36 vorgesehene achsparallele Führungsnut 55 greift. Der Winkelhebel 53 wird durch eine Feder 56 mit der Kurvenscheibe 52 in Kraftschluß gehalten. Die Kurvenscheibe 52 hat zwei verschieden hohe Bogenstücke 57 und 58. Beim Übergang der Laufrolle des Winkelhebels 53 vom einen auf das andere Bogenstück wird der Ring 36 verdreht und wirkt hierbei in der oben beschriebenen Weise auf das Spannglied 35 der Zange im Schließsinn oder im Öffnungssinn verschiebend. Die beiden Kreisbogenstücke 57 und 58 der Kurvenscheibe 52 liegen derart und sind derart bemessen, daß die Zange 33 in der Spannstellung ist, solange der Richtschlitten 14 die Vorschubbewegung in Pfeilrichtung 40 (Fig. 1) ausführt, und offen ist, solange der Schlitten 14 zum Richten des Werkstoffes in der entgegengesetzten Richtung verschoben wird, so daß sie über den von der Haltevorrichtung 25 festgehaltenen Werkstoff hinweggteiten kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRüCHE: 1. Selbsttätige Drehbank zum Verarbeiten drahtförmigen Werkstoffes mit einem umlaufenden, eine Führungsbüchse für den Werkstoff aufnehmenden Werkzeugkopf und einer axial zum Werkstoff hin- und herverschiebbaren, von einem Schlitten getragenen Richtvorrichtung, die nach Aufhören des Werkstoffvorschubes bei ihrer Verschiebung vom Werkzeugkopf weg den dann durch eine Klemmvorrichtung festgehaltenen Werkstoff richtet, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtvorrichtung bei ihrer dem Richthub entgegengesetzten Bewegung dem dabei mit ihr gekuppelten Werkstoff die Vorschubbewegung erteilt und daß der Richtschlitten (14) in einem rohrförmigen Fortsatz (30) eine in den Werkzeugkopf (3) hineinreichende Spannzange (33) für den Werkstoff trägt, die beim Richthub über den Werkstoff hinweggleitet und ihn beim Vorschubhub (Pfeilrichtung 40) zur Mitnahme festspannt.
  2. 2. Drehbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den drahtförmigen Werkstoff während des Richthubes festhaltende Klemmvorrichtung (25, 27) durch Schlitze (32) des rohrförmigen Fortsatzes (30) des Richtschlittens (14) hindurchgreift.
  3. 3. Drehbank nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannzange (33) mit einem in dem rohrförmigen Fortsatz (30) des Richtschlittens (14) verschiebbaren Spannglied (35) zusammenwirkt, das durch einen auf dem rohrförmigen Fortsatz gelagerten Ring (36) verschiebbar ist, dem eine Steuerwelle (51) nach beendetem Vorschubhub der Richtvorrichtung die zum Spannen und Entspannen der Zange erforderlichen Hubbewegungen erteilt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 903 396.
DEE7882A 1953-09-30 1953-09-30 Selbsttaetige Drehbank zum Verarbeiten drahtfoermigen Werkstoffs Pending DE1038375B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1286374B (de) * 1965-08-25 1969-01-02 Prontor Werk Gauthier Gmbh Drehautomat
EP0278898A1 (de) * 1987-01-29 1988-08-17 Cyrillo Ventura Drehendes Futter für Schneidpost

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE903396C (de) * 1951-09-07 1954-02-04 Esco Sa Mechanique Generale De Verfahren und Vorrichtung zum Richten drahtartigen Werkstoffes auf einer selbsttaetign Drehbank

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