DE1038066B - Hydraulischer Antrieb fuer die Rakel bei Tiefdruckmaschinen - Google Patents
Hydraulischer Antrieb fuer die Rakel bei TiefdruckmaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B11/00—Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor
- F15B11/08—Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor with only one servomotor
- F15B11/15—Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor with only one servomotor with special provision for automatic return
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F9/00—Rotary intaglio printing presses
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- B41F9/10—Doctors, scrapers, or like devices
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Description
Die Erfindung betrifft die Hin- und Herbewegung der Rakel bei Tiefdruckmaschinen durch einen
hydraulischen Antrieb mit einem Umsteuerschieber, dessen Bewegung durch eine umlaufende Kurvenscheibe
gesteuert wird.
Hydraulische Antriebe ermöglichen es von Haus aus, die Rakel gleichförmig zu bewegen. Bei der herkömmlichen
Verwendung von Umsteuerknaggen zum Verschieben des Umsteuerschiebers ist es aber nicht
möglich, die Rakelwege und ihre axiale Lage selbsttätig zu verändern. Dies trifft auch für einen bekannten
hydraulischen Rakelantrieb zu, bei welchem der Kolbenschieber des Steuerventils eine Steuerrolle für
eine rotierende Kurvenscheibe trägt und so in einer Schieberbüchse verschoben wird, die durch einen an
der Rakelwelle angelenkten Doppelhebel gleichsinnig bewegbar ist. Dabei läßt sich die Anzahl der Rakelhübe
in der Zeiteinheit durch den Antrieb der Kurvenscheibe über ein veränderliches Vorgelege regeln.
Aber diese Anordnung bedingt eine Sonderausfüh- ao rung der Steuervorrichtung. Außerdem erfolgt-eine
Veränderung des Rakelhubes nur von Hand, wie etwa durch Auswechseln der Steuerkurve oder durch Verlagerung
des Lenkhebels der Rakelwelle. Deshalb ist es nicht möglich, die Rakelwege und ihre Umkehrstellen
während des Betriebes selbsttätig zu verändern, um der Entstehung von Rakelstreifen zu
begegnen.
Dieser letztgenannte Mangel wird zwar bei bekannten Kurbelantrieben für die Hin- und Herbewegung
der Rakel schon vermieden. So wird bei einer dieser Einrichtungen mit der Lage des Kurbelbolzens
zum Kurbelscheibenmittelpunkt auch die Hubgröße der Kurbelstange dauernd verändert, so
daß sich der Rakelhub bei jeder Hin-und Herbewegung allmählich vergrößert oder verkleinert. Aber die vorbestimmte
Reihenfolge der Rakelversetzung ist unveränderlich. Außerdem sind die Rakelbewegungen
von der Geschwindigkeit der Maschine abhängig.
Bei anderen bekannten Kurbelantrieben für die Rakel rollt sich in einem innen verzahnten Rad ein
dazu exzentrisch gelagertes Ritzel als Träger eines Exzenters ab, der entweder einen in der Rakelwelle
gelagerten Kulissenstein führt oder als Lagerbüchse für die Kurbelstange der Rakel dient. Dadurch wird
die Rakelumkehr bei jeder Hin- oder Herbewegung selbsttätig bald mehr nach rechts, bald mehr nach
links verlegt. Aber auch hierbei ist die Reihenfolge der Rakelversetzung unveränderlich und die Rakelbewegung
vom Antrieb der Maschine abhängig. Eine Änderung der Hubunterschiede kann nur bei Stillstand
der Maschine durch Verstellung eines besonderen Exzenters vorgenommen werden. Außerdem ist es
ein gemeinsamer Nachteil aller genannten Kurbel-Hydraulischer
Antrieb für die Rakel
bei Tiefdruckmaschinen
bei Tiefdruckmaschinen
Anmelder:
Schnellpressenfabrik Koenig & Bauer
Schnellpressenfabrik Koenig & Bauer
Aktiengesellschaft,
Würzburg 7, Friedrich-Koenig-Str. 4
Würzburg 7, Friedrich-Koenig-Str. 4
Helmut Rath, Würzburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
antriebe, daß die Bewegung der Rakel sinusförmig, aber nicht gleichförmig erfolgt.
Der Erfindung gemäß wird bei einem hydraulischen Rakelantrieb mit Vorsteuerung und regelbarer Umsteuergeschwindigkeit
die Wirkstellung von Anschlägen bzw. Knaggen für den Hubwechsel, die in herkömmlicher
Weise mit der Rakel hin und her bewegt werden, durch eine drehbare Kurvenscheibe mechanisch
bestimmt, dabei wirkt die Kurvenscheibe mittelbar oder atich unmittelbar, d. h. selbst als Anschlag
für die Umsteuerknaggen; außerdem ist sie wahlweise zwangläufig drehbar sowie in beliebiger
Drehstellung festsetzbar.
Auf diese Weise können die Nachteile hydraulischer sowie mechanischer Rakelantriebe vermieden
und ihre Vorzüge mit weiteren Vorteilen vereinigt werden. Unter Verwendung handelsüblicher Umsteuerventile
läßt sich die Wirkstellung der Umsteuerknaggen innerhalb regelbarer Grenzen wahlweise
von Hand sowie selbsttätig verändern. Die Rakelwege und ihre Lage sind also praktisch beliebig
und auch während des Betriebes selbsttätig wandelbar.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele für eine hydraulisch angetriebene Rakel gemäß der Erfindung
dargestellt. Es zeigt
Abb. 1 Schemas für zwei der möglichen Rakelbewegungen, und zwar
Abb. 1 a gleichbleibende Rakelwege bei Festwegeinstellung und
Abb. 1 b von Hub zu Hub harmonisch veränderte Rakelwege bei fortlaufender Hubverstellung,
Abb. 2 eine Vorrichtung zur elektromagnetischen Umsteuerung des Vorsteuerventils,
Abb. 3 und 4 eine Vorrichtung zur mechanisch betätigten Umsteuerung des Vorsteuerventils,
Abb. 5 einen Schaltplan des hydraulischen Getriebes mit elektromagnetischer Vorsteuerung,
809 600/9
Abb. 6 einen Schaltplan des hydraulischen Getriebes mit mechanisch betätigter Vorsteuerung.
Abb. 2 zeigt die Maschinenseitenwand 1 mit der darin gelagerten, axial hin und her beweglichen
Rakelwelle 2. Diese trägt den Rakelhalter mit der am Tiefdruckformzylinder anliegenden Rakel. Ihre
Verlängerung 3 dient als Kolbenstange für den Flüssigkeitsmotor mit dem Druckkolben 4 und dem
Hubzylinder 5 eines Flüssigkeitsgetriebes.
Auf der Kolbenstange 3 ist ein in Achsrichtung verstellbarer Anschlag, die Umsteuerknagge 6, befestigt.
Die Knagge kann auch zweiteilig durch zwei Anschläge gebildet sein, deren Abstand voneinander bis
Null einstellbar ist. An jeder Seite der Knagge sitzt auf Bolzen 7, 8 einer der Doppelhebel 9, 10, die in
Hubrichtung zueinander gegensinnig verschwenkbar, also spreizbar sind. Am einen Ende tragen die Doppelhebel
9, 10 je eine Steuerrolle 11, 12 für die drehbare, beispielsweise ovale bzw. ellipsenförmige Kurvenscheibe
13. Diese Kurvenscheibe ist festsetzbar, von Hand einstellbar und kann bei ausrückbarem Antrieb
von der Maschine her zwangläufig gleichförmig oder absatzweise drehbar angetrieben werden. Eine
die beiden Doppelhebel verbindende gemeinsame Feder 14 drückt die Steuerrollen 11, 12 gegen die mittig
angeordnete Kurvenscheibe 13. An ihren den Rollenwangen gegenüberliegenden Enden tragen die Doppelhebel
je einen elektrischen Endschalter 15, 16, die den Hub des Anschlages der Kolbenstange 3 und damit
der Rakel begrenzen.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel zeigen die Abb. 3 und 4 die aus der Maschinenseitenwand
herausragende Rakelwelle 2, auf deren als Kolbenstange dienenden Verlängerung 3 zwei in Achsrichtung
zueinander verstellbare Anschläge, die Knaggen 17, 18, festsitzen. Auf einem örtlich festen BoI-zen
19 ist der Doppelhebel 20 in Hubrichtung verschwenkbar, der am unteren Ende mit einer Gabel 21
die Kolbenstange 22 des Vorsteuerventils 23 des Flüssigkeitsgetriebes umfaßt und mittels Gleitscheiben
lenkt. Der andere Arm des Doppelhebels trägt quer zur Rakelwelle die Spindel 24, auf der die beispielsweise
nach Art einer beidseitig eingeschnürten Ellipse schleifenförmige Kurvenscheibe 25 mit ihrem
Antriebsrad 26 sowie der Zeiger 27 festsitzen. Dem Zeiger ist eine am Doppelhebel 20 befestigte Scheibenskala
28 zugeordnet. Das mit dem Antriebsrad 26 kämmende Zwischenrad 29 sitzt lose umlaufend auf
der Schwenkachse 19 des Doppelhebels 20 und ist mit dem gleichachsigen Schneckenrad 30 fest verbunden,
das über die selbstsperrende Schnecke 31 auf der Welle 32 bei ausrückbarem Antrieb über die Welle 33
von der Maschine her zwangläufig angetrieben werden kann. Die mit der Welle 33 durch eine lösbare
Kupplung 34 verbundene Welle 32 ist auch mittels eines Handrads 35 verdrehbar.
Abb. 5 und 6 zeigen im Schaltplan des Flüssigkeitsgetriebes bei mittelbarer Umsteuerung mit Vorsteuerorgan
und regelbarer Umsteuergeschwindigkeit den Öl sammelbehälter 36, die ölpumpe 37, das Überdruckventil
38 sowie die nach einer Skala fein einstellbaren Drosselventile 39, 40 für die Haupt- und die Vorsteuerung,
außerdem das Umsteuerventil bzw. den Servomotor 44 für die Hauptsteuerung sowie Dreiweghähne
45,46 in den zu den Hubzylindern 5 und 5 α führenden Leitungen.
Nach Abb. 5 wird das Vorsteuerventil 41 über die an beiden Enden der Kolbenstange angeordneten
Magneten elektromagnetisch betätigt. Nach Abb. 6 dagegen ist ein mechanisch betätigtes Vorsteuerventil 23
vorgesehen, dessen Kolbenstange nach Abb. 3 durch einen Lenker 21 bewegt wird.
Arbeitsweise bei elektromagnetischer Umsteuerung des Vorsteuerventils 41 nach Abb. 2 und 5:
Das Drucköl im Hubzylinder 5 bewegt den Druckkolben samt der Knagge 6 in der durch Pfeil angegebenen
Richtung zunächst nach rechts. Die Hubgeschwindigkeit läßt sich durch das Überdruckventil
38, das den Öldruck regelt, bestimmen und zusätzlich durch das Drosselventil 39 regeln, das den
ölrücklauf zum Sammelbehälter hemmt. Sobald der Anschlag 6 auf den Endschalter 15 trifft, wird der
eine der beiden Magneten 42, 43 des Vorsteuerventils erregt und der Vorsteuerschieber 49 nach links bewegt.
Dabei fließt das Triebmittel linksseitig zum Kolben 48 des Servomotors, und es wird die Rückflußleitung des
Triebmittels frei. Der Kolben 48 bewegt sich nach rechts und beaufschlagt den Druckkolben 4 des Hubzylinders
rechtsseitig. Sobald nun der Anschlag 6 den anderen Endschalter 16 trifft, erfolgt der nächste Hubwechsel
und es wiederholt sich der Vorgang von neuem. Dabei werden die Rakelwege in ständigem
Fluß verändert, wenn die Kurvenscheibe 13 zwangläufig gleichförmig oder absatzweise verdreht und
durch selbsttätige Spreizbewegung der Doppelhebel 9, 10 eine veränderliche Hubbegrenzung bewirkt
wird. Ein Drosselventil 40 zur Regelung des Vorsteueröles ermöglicht es, die Umkehrbewegung nach
Belieben weicher oder härter, rascher oder langsamer zu gestalten. Die Umkehrzeiten und die Umsteuergeschwindigkeit
am Hubende wie auch davon unabhängig die Hubgeschwindigkeit sind einfach regelbar.
Die Bewegungsumkehr ist bei beliebiger Hubgeschwindigkeit stoßfrei und läßt Rattermarken im
Druck vermeiden. Bei besonderem Bedarf ergibt sich auch die Möglichkeit regelmäßiger Hubpausen von
einstellbarer Dauer bei der Umkehr. Die axiale Rakelbewegung erfolgt für den größten Teil des Hubes
bei gleichmäßiger Geschwindigkeit. Die Umsteuerung des Vorsteuerventils erfordert nur geringe Kraft. Somit
ergibt sich gegenüber den herkömmlichen Einrichtungen eine äußerst leichte, unempfindliche und
einfach zu bedienende Vorrichtung zum seitlichen Hin- und Herbewegen der Rakel.
Bei Tiefdruckwerken mit veränderlicher Drehrichtung,
bei denen die Rakel wahlweise abwechselnd an beiden Seiten des Formzylinders anliegt, sind zwei
Vorrichtungen zum Hin- und Herbewegen der Rakel mit je einem Flüssigkeitsmotor 5, 5a erforderlich.
Dort kann man jedoch zur Ersparnis eines der hydraulischen Steuerungsgetriebe die beiden Rakelantriebe
mittels eines Doppelhebels kuppeln oder den nicht benutzten Rakelantrieb stillsetzen und den jeweils benutzten
Rakelantrieb von einem gemeinsamen Steueraggregat aus betätigen. Diesem Zwecke dienen die
Dreiweghähne 45, 46, die das Drucköl wahlweise dem Hubzylinder der einen oder anderen Rakel zuführen.
Erwünschtenfalls lassen sich auch die Vorrichtungen zum Hin- und Herbewegen der Rakel mehrerer
Druckwerke von einem gemeinsamen hydraulischen Antrieb aus steuern.
Der ausrückbare Antrieb der Kurvenscheibe 13 ermöglicht es, wahlweise mit gleich großen oder mit
ständig veränderlichen Rakelwegen zu arbeiten. Wenn die Kurvenscheibe 13 stillgesetzt ist, ruhen auch die
Endschalter 15, 16. Dann ergibt sich ein gleichbleibender Hub der Rakel (Abb. la). Dieser Hub ist
durch Verdrehen der Kurvenscheibe 13 von Hand zwischen einem Minimum und Maximum einstellbar.
Bei zwangläufig angetriebener Kurvenscheibe 13 ver-
Claims (11)
1. Hydraulischer Antrieb für die axiale Hin- und Herbewegung der Rakel bei Tiefdruckmaschinen
mit einem durch eine umlaufende Kurvenscheibe gesteuerten Umsteuerschieber, dadurch
gekennzeichnet, daß bei einem hydraulischen Antrieb mit Vorsteuerung die Wirkstellung
der für den Hubwechsel herkömmlichen, mit der Rakelwelle (3) hin- und herbewegten Anschläge
(Knaggen 6 bzw. 17, 18) durch eine wahlweise zwangläufig drehbare sowie in beliebiger
Drehstellung festsetzbare Kurvenscheibe (13 bzw. 25) mittelbar oder unmittelbar mechanisch bestimmt
wird.
2. Hydraulischer Antrieb nach Anspruch 1, bei welchem zwei Endschalter zur elektromagnetischen
Umsteuerung des Vorsteuerventils abwechselnd durch einen mit der Rakel hin- und herbewegten
Anschlag betätigt werden (Abb. 2), dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Endschalter (15, 16)
durch je einen verschwenkbaren Doppelnebel (9, 10) getragen werden, deren Spreizbewegung
durch die Kurvenscheibe (13) gesteuert wird.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerrollen (11, 12) beider
Doppelhebel (9, 10) federnd an der Kurvenscheibe (13) anliegen.
4. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Doppelhebel (9, 10)
durch eine ihrer Spreizbewegung entgegenwirkende Feder (14) verbunden sind.
5. Hydraulischer Antrieb nach Anspruch 1, bei welchem ein am Umsteuerschieber angelenkter
doppelarmiger Umsteuerhebel durch abwechselnd wirksames Auftreffen zweier mit der Rakelwelle
hin- und herbewegter Anschläge bzw. Knaggen verschwenkt wird (Abb. 3), dadurch gekennzeichnet,
daß die Kurvenscheibe (25) den Anschlagkopf des Umsteuerhebels (20) bildet.
6. Steuervorrichtung nach Anspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der ausrückbare Antrieb
der Kurvenscheibe (13, 25) über ein selbstsperrendes Schneckenradgetriebe (30, 31) erfolgt.
7. Steuervorrichtung nach Anspruch 5 und 6. dadurch gekennzeichnet, daß das mit einem
Zwischenrad (29) verbundene Schneckenrad (30) drehbar auf der Schwenkachse (19) des Kurvenscheibentragarmes
(20) sitzt.
8. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stillgesetzte Kurvenscheibe
(13, 25) nach einer Skala (28) einstellbar, d.h. verdrehbar ist.
9. Steuervorrichtung nach Anspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe
(13, 25) wahlweise zentrisch oder exzentrisch verstellbar gelagert ist.
10. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (13 bzw.
25) aus mehreren gegeneinander verstellbaren Scheiben besteht.
11. Steuervorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch zwei gegensinnig umlaufende
oder gleichsinnig mit unterschiedlicher Drehzahl umlaufende Kurvenscheiben, die gemeinsam wirken
und eine selbsttätig veränderliche Steuerkurve bilden.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 712 024, 668 194;
britische Patentschriften Nr. 630 567, 588 057.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH17921A DE1038066B (de) | 1955-05-09 | 1955-05-09 | Hydraulischer Antrieb fuer die Rakel bei Tiefdruckmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH17921A DE1038066B (de) | 1955-05-09 | 1955-05-09 | Hydraulischer Antrieb fuer die Rakel bei Tiefdruckmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1038066B true DE1038066B (de) | 1958-09-04 |
Family
ID=7428071
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH17921A Pending DE1038066B (de) | 1955-05-09 | 1955-05-09 | Hydraulischer Antrieb fuer die Rakel bei Tiefdruckmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1038066B (de) |
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- 1955-05-09 DE DESCH17921A patent/DE1038066B/de active Pending
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| EP1717026A3 (de) * | 2003-11-14 | 2007-05-02 | Fischer & Krecke GmbH & Co. | Verfahren und Vorrichtung zum Verschieben eines Rakelmessers |
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