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DE1037522B - Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen mit Anrufsuchern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen mit Anrufsuchern

Info

Publication number
DE1037522B
DE1037522B DEA27649A DEA0027649A DE1037522B DE 1037522 B DE1037522 B DE 1037522B DE A27649 A DEA27649 A DE A27649A DE A0027649 A DEA0027649 A DE A0027649A DE 1037522 B DE1037522 B DE 1037522B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
transistor
relay
resistance
potential
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA27649A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmuth Kronbuegel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALLG TELEFON FABRIK GmbH
Original Assignee
ALLG TELEFON FABRIK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALLG TELEFON FABRIK GmbH filed Critical ALLG TELEFON FABRIK GmbH
Priority to DEA27649A priority Critical patent/DE1037522B/de
Publication of DE1037522B publication Critical patent/DE1037522B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

Das Hauptpatent 969 954 betrifft selbsttätige, mit Anrufsuchern versehene Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, bei denen pro Teilnehmer in der Leitung zur gemeinsamen Anlaßeinrichtung spannungsrichtungsabhängige Widerstände eingeschaltet sind, die nach dem Aufprüfen eines Wählers durch Anlegen bestimmter Potentiale an die Teilnehmerleitung einen sehr hohen Widerstand einnehmen und dadurch, durch Trennung der Teilnehmerleitung von der Anlaßeinrichtung, jegliche Dämpfung vermeiden. Die dem Hauptpatent zugrundeliegende Erfindung ermöglicht eine sichere Arbeitsweise dieser Anlagen dadurch, daß nach dem Aufprüfen des Wählers über zwei seiner Schaltarme, von denen der eine einer Sprechleitung zugeordnet ist, zwei Potentiale so an zwei spannungsrichtungsabhängige Widerstände in den Teilnehmerleitungen geschaltet werden, daß das eine Potential an der dem Teilnehmeranschluß abgekehrten Seite zwischen dem einen der spannungsrichtungsabhängigen Widerstände und dem einen Potential der gemeinsamen Anlaßeinrichtung und das andere Potential an der dem Teilnehmeranschluß zugekehrten Seite zwischen dem anderen spannungsrichtungsabhängigen Widerstand und dem Teilnehmeranschluß angeschaltet wird.
Die vorliegende Erfindung macht es sich zur Aufgabe, die Teilnehmerschaltung den Bedürfnissen der Praxis besser anzupassen und die Ansprechsicherheit der Anlaßeinrichtung und des Prüfrelais ohne Zuhilfenahme eines weiteren Potentials weiter zu erhöhen. Erreicht wird dieses dadurch, daß den pro Teilnehmer vorhandenen spannungsrichtungsabhängigen Widerständen je ein ohmscher Widerstand vorgeschaltet und zwischen den einen der spannungsrichtungsabhängigen Widerstände und der Anlaßeinrichtung ein Transistor geschaltet ist. In weiterer Ausbildung der Erfindung ist der Transistor ebenso wie die Anlaßeinrichtung einer Gruppe von Teilnehmerleitungen zugeordnet und wird in Emitterschaltung betrieben, wobei die Basis mit der Anodenseite des einen spannungsrichtungsabhängigen Widerstandes, der Kollektor mit dem Anlaßrelais und der Emitter mit einem Potential verbunden ist, welches zwischen den Potentialen der Speiseeinrichtung liegt. Das Potential ergibt sich aus einer Spannungsteilung der Batteriespannung und ist gegenüber dem einen Potential der Speiseeinrichtung stabilisiert.
Der Vorteil dieser Schaltungsanordnung ist, daß zulässige Schwankungen der Betriebsspannung der Fernsprechanlage praktisch keinen Einfluß auf die Größe der Elektrodenströme haben, weil das Emitterpotential gegenüber Minus innerhalb dieser Schwankungen annähernd konstant ist. Der Kollektorstrom ist dadurch beim Betrieb des Transistors nur vom Schaltungsanordnung
für Fernmeldeanlagen mit Anrufsuchern
Zusatz zum Patent 969 954
Anmelder:
Allgemeine Telefon-Fabrik G.m.b.H.,
Hamburg 11, Admiralitätstr. 71/72
Beanspruchte Priorität:
Schaustellung vom 28. April 1957 auf der am 28. April 1957
eröffneten Deutschen Industrie-Messe Hannover 1957
(Technische Messe —■ Mustermesse) in Hannover
Helmuth Kronbügel, Hamburg,
ist als Erfinder genannt worden
ßasisstrom abhängig, und dieser wird nur durch die im Anlaßstromkreis liegenden Widerstände beeinflußt.
Es kann somit in einfacher Weise der aus der Praxis her bekannte Wert der Ableitungswiderstände der Teilnehmerleitungen berücksichtigt werden, in dem die Eingangsschaltung des Transistors entsprechend ausgebildet wird. Der in der α-Leitung vorgeschaltete ohmsche Widerstand begrenzt den unerwünschten Strom, welcher beim Anlegen einer Rufwechselspannung an die »-Leitung über den nachgeschalteten spannungsrichtungsabhängigen Widerstand fließt, auf einen vernachlässigbar kleinen Wert. Der in der δ-Leitung dem spannungsrichtungsabhängigen Widerstand vorgeschaltete ohmsche Widerstand erhöht die Ansprechsicherheit des Prüfrelais, weil die an diesem Widerstand abfallende Spannung mitbestimmend für die Höhe der Ansprechspannung des Prüfrelais ist.
Als Anwendungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung die Teilnehmerschaltung mit einer Anrufsucheranlage dargestellt, wobei alle nicht unbedingt für das Verständnis der Erfindung erforderlichen Einzelheiten fortgelassen sind. Jedem Teilnehmer sind zwei spannungsrichtungsabhängige Widerstände, vorzugsweise Halbleiterdioden GrI und GrT., mit je einem in Reihe geschalteten ohmschen Widerstand WiI und Wi2 sowie eine Besetztlampe NL zugeordnet. Mehreren Teilnehmern gemeinsam ist eine in die
809 599/124

Claims (1)

  1. 3 4
    /;-Ader eingeschaltete Anlaßeinrichtung zugeordnet. mit Xb stellen sich gegen Erde folgende Spannungen
    Die Anlaßeinrichtung besteht aus einem Transistor ein:
    Tr, der in Emitterschaltung betrieben wird und des- ροχ \ OV
    sen Basis B mit der Teilnehmerleitung verbunden ist, pot 2 — 12 V
    dem am Kollektor C des Transistors angeschlossenen 5 ροχ 3 — 12 V
    Anlaßrelais AX und einer Spannungsteilerschaltung pot 4 _ 15 γ
    mit dem Punkt Pot 4, der mit dem Emitter E des
    Transistors verbunden ist. Das Potential Pot 4 wird Die spannungsrichtungsabhängigen Widerstände
    erzeugt aus dem Batteriepotential —24 V über einen GrI und Gr2 sind damit in Sperrichtung vorgespannt
    spannungsabhängigen Widerstand Gr 3 und dem Erd- 10 und praktisch nichtleitend. Es bleibt somit der vorher
    potenial über einen ohmschen Widerstand IVi4:. beschriebene Basisstrom im Transistor Tr aus. Dieser
    Ein Prüfrelais P mit einem weiteren spannungs- wird nichtleitend, und das Anlaßrelais AX fällt ab.
    richtungsabhängigen Widerstand Gr4 kann wahlweise Das Prüfrelais P wird ebenfalls stromlos und fällt
    pro Anrufsucher AS oder auch mehreren Anruf- auch ab.
    suchern gemeinsam zugeordnet sein. 15 Patentvnspkcche-
    Durch Aushängen des Handapparates auf der Nebenstelle wird Xa mit Xb gleichstrommäßig verbun- 1. Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen den. Es fließt im Transistor Tr ein Basisstrom über mit Anrufsuchern, insbesondere für Fernsprech-— 24 V. XL, GrI, WiX, Xa, Nebenstellenschleife, anlagen, bei denen pro Teilnehmer in der Leitung Xb, Wi2, Gr2, Basis B des Transistors. Der Tran- 20 zur gemeinsamen Anlaßeinrichtung spannungssistor wird in bekannter Weise leitend, und infolge richtungsabhängige Widerstände eingeschaltet sind, des einsetzenden Kollektorstromes, der ein Vielfaches an die nach dem Aufprüfen eines Anrufsuchers des Basisstromes beträgt, spricht das ^Ar-Relais an. über zwei seiner Schaltarme Potentiale angelegt Mit einem Widerstand IViZ, welcher die Basis B mit werden, wodurch sie einen sehr hohen Widerstand dem Emitter E verbinden kann, wird die Empfindlich- 25 annehmen und dadurch die Teilnehmerleitung von keit des Transistors so eingestellt, daß einmal die der Anlaßeinrichtung ohne Dämpfung abtrennen, Summe der Ableitungsströme der an die gemeinsame gemäß Patent 969 954, dadurch gekennzeichnet, Anlaßeinrichtung angeschlossenen Teilnehmerleitun- daß den spannungsrichtungsabhängigen Widergen kompensiert wird und zum anderen der Transistor ständen (GrI und Gr2) je ein ohmscher Widernur leitend wird, wenn der Widerstand der Gleich- 30 stand (WiI und Wi2) vorgeschaltet und zwischen Stromverbindung von .Va nach Xb in die Größenord- dem einen der spannungsrichtungsabhängigen Wiuung des ohmschen Widerstandes eines Fernsprech- derstände (Gr 2) und der Anlaßeinrichtung (AX) apparates kommt. Hochohmige Nebenschlüsse der ein Transistor (Tr) geschaltet ist.
    Teilnehmeranschlußleitungen bewirken somit kein 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da-Fehlansprechen der Anlaßeinrichtung. Dies gilt für 35 durch gekennzeichnet, daß der Transistor (Tr) den gesamten Toleranzbereich der Betriebsspannung, einer Gruppe von Teilnehmerleitungen zugeordnet weil innerhalb dieses Bereiches das Potential Pot 4 ist und in Emitterschaltung betrieben wird, wobei und somit die an der Anlaßeinrichtung liegende Span- die Basis (B) mit der Anodenseite des einen spannung (zwischen Emitter £ und —24 V) infolge des nungsrichtungsabhängigen Widerstandes (Gr2), nichtlinearen Widerstandcharakters von Gr 3 an- 40 der Kollektor (C) mit dem Anlaßrelais (AX) und nähernd konstant ist. der Emitter (E) mit einem Potential (Pot 4) ver-
    In bekannter, nicht dargestellter Weise wird ein bunden ist, welches zwischen den Potentialen der
    Anrufsucher AS über einen Kontakt anl des Relais Speiseeinrichtung (S) liegt.
    AX angereizt, und beim Auffinden des anrufenden 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, da-Teilnehmers spricht das Relais P an über — 24 V, 45 durch gekennzeichnet, daß das Potential (Pot 4) .VL, GrI, WiI, Xa, Nebenstellenschleife, Xb, ASb- sich aus einer Spannungsteilung der Batteriespan-Lamelle, ASb-Arm, anl, GrA, P, Pot 4. In nicht dar- nung (Erde, —24 V) ergibt und gegenüber dem gestellter Weise schaltet ein Kontakt des Prüfrelais P einen Potential (— 24 V) der Speiseeinrichtung den Anrufsucher ab und ein Relais V ein, welches mit (S) stabilisiert ist.
    seinen Kontakten vl und v2 die Speiseeinrichtung S 50 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, da-
    zum anrufenden Teilnehmer durchschaltet und mit durch gekennzeichnet, daß die Basis (B) mit dem
    einem Kontakt vZ durch Anlegen von Erde an die Emitter (E) des Transistors (Tr) über einen Wi-
    c-Ader den anrufenden Teilnehmer gegen weitere Be- derstand (WiZ) verbunden ist.
    legung sperrt. Die NebenstellenbesetztlampeXL leuch- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, da-
    tet über —24 V, XL, c-Lamelle, c-Arm, 5^3, Erde. 55 durch gekennzeichnet, daß ein P ruf relais (P) mit
    Unter der Voraussetzung einer widerstandssymme- dem Potential (Pot 4) des Spannungsteilers und
    irischen Speiseeinrichtung S sowie einer Betriebs- einem Arm (b) des Anrufsuchers (AS) verbun-
    spannung von 24 V und des Kurzschließens von Xa den ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    i 809 599Π24 8.58
DEA27649A 1957-08-02 1957-08-02 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen mit Anrufsuchern Pending DE1037522B (de)

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DE1037522B true DE1037522B (de) 1958-08-28

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DE (1) DE1037522B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086289B (de) * 1957-08-20 1960-08-04 Merk Ag Telefonbau Friedrich Schaltungsanordnung fuer Anrufsucher in Fernmeldeanlagen
DE1094813B (de) * 1959-07-20 1960-12-15 Merk Ag Telefonbau Friedrich Schaltungsanordnung zur Teilnehmeridentifizierung und/oder zur Teilnehmerueberwachung
DE1194459B (de) 1959-01-05 1965-06-10 Ass Elect Ind Schaltungsanordnung fuer Gemeinschaftsueber-tragungen in Fernmelde-, insbesondere Fern-sprechwaehlvermittlungen mit eingestreuten Zweieranschluessen
DE1222989B (de) * 1962-03-17 1966-08-18 Arnstadt Fernmeldewerk Schaltungsanordnung fuer Teilnehmerschaltungen mit zwei Teilnehmern je Anschlussleitung in elektronisch gesteuerten Fernsprechanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1194459B (de) 1959-01-05 1965-06-10 Ass Elect Ind Schaltungsanordnung fuer Gemeinschaftsueber-tragungen in Fernmelde-, insbesondere Fern-sprechwaehlvermittlungen mit eingestreuten Zweieranschluessen
DE1094813B (de) * 1959-07-20 1960-12-15 Merk Ag Telefonbau Friedrich Schaltungsanordnung zur Teilnehmeridentifizierung und/oder zur Teilnehmerueberwachung
DE1222989B (de) * 1962-03-17 1966-08-18 Arnstadt Fernmeldewerk Schaltungsanordnung fuer Teilnehmerschaltungen mit zwei Teilnehmern je Anschlussleitung in elektronisch gesteuerten Fernsprechanlagen

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