DE1037569B - Einrichtung zur Erzeugung hoher Gleichspannungen - Google Patents
Einrichtung zur Erzeugung hoher GleichspannungenInfo
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Description
DEUTSCHES
Für eine Reihe von Meßgeräten wird zum Betrieb eine hohe konstante Gleichspannung benötigt etwa in
der Größenordnung von 1000 Volt, z. B. zum Betrieb von Ionisationskammern, Zählrohren, Fotovervielfacherröhren.
Kennzeichnend ist dabei, daß alle diese Geräte nur sehr schwache Ströme benötigen. Es ist
nun natürlich möglich, als Spannungsquelle einfach eine Hochspannungsbatterie zu verwenden. Bekanntlich
ist es aber technisch nicht möglich, die Zellen einer solchen Batterie unter ein gewisses Maß herunter
zu verkleinern, so daß alle Typen dieser Batterien für den obengenannten Zweck viel zu groß sind und
keineswegs durch Stromentnähme verbraucht werden, sondern längst durch Alterung verbraucht sind, bevor
ihre Kapazität elektrisch verbraucht ist. Davon abgesehen hat dann ein mit einer solchen Batterie bestücktes
tragbares Gerät ein ganz unnütz hohes Gewicht. Vergleichsweise sei noch angegeben, daß eine solche
Batterie z. B. für eine Stromabnahme von 1 · 10—s Amp.
geeignet wäre, andererseits die obenerwähnten Geräte jedoch lediglich Ströme in der Größenordnung von
0,1 bis 1 · ΙΟ-6 Amp., also den lOOOsten bis lOOOOsten
Teil benötigen. Es sind viele Versuche gemacht worden, dieses Problem, die Konstruktion einer leichten
stabilen Hochspannungsquelle langer Lebensdauer auf andere Weise zu realisieren. Bekannt sind vor
allem sogenannte Zerhackerschaltungen aller Art. Als primäre Spannungsquelle wird dort eine Batterie
niederer Spannung, aber hoher Stromergiebigkeit verwendet, ein entnommener relativ starker Strom wird
durch einen ebenfalls aus dieser Batterie betriebenen Zerhacker in Wechselstrom umgewandelt, hochtransformiert,
wieder gleichgerichtet und die Hochspannung wieder gesiebt und eventuell durch spezielle
Maßnahmen stabilisiert. Diesem Verfahren haften zwei prinzipielle Nachteile an: Für den Betrieb des
Zerhackers wird Energie verbraucht, und da bekanntlich bei solchen Geräten kleiner Dimension der
Wirkungsgrad der Umformung elektrischer in mechanische Energie besonders schlecht ist, muß die verwendete
Stromquelle eine weit größere Leistung haben, zahlenmäßig eine etwa lOOmal größere, als der
entnommenen »Hochspannungsleistung« entspricht. Der zweite prinzipielle Nachteil dieses Verfahrens ist,
daß ein Hochspannungsgleichrichter benötigt wird sowie im allgemeinen eine Regelung für die Hochspannung
durch einen bekannten Stabilisator, da es praktisch nicht möglich ist, die Betriebsbedingungen
eines solchen Zerhackers, z. B. die Frequenz, die Kontaktzeit usw., konstant zu halten.
Ein ähnlicher Weg zur Hochspannungserzeugung ist der, die Wechselspannung nicht über einen Zerhacker,
sondern mittels einer Röhrenschaltung zu erzeugen. Ein solcher Röhrenoszillator benötigt jedoch
Einrichtung zur Erzeugung
hoher Gleichspannungen
hoher Gleichspannungen
Anmelder:
Dr. Berthold Schumacher,
Toronto, Ontario (Kanada)
Toronto, Ontario (Kanada)
Vertreter: R. Haußmann, Rechtsanwalt,
Stuttgart-S, Tübinger Str. 33
Stuttgart-S, Tübinger Str. 33
Dr. Berthold Schumacher, Toronto, Ontario (Kanada), ist als Erfinder genannt worden
außer der Heizbatterie mit niederer Spannung und hoher Stromergiebigkeit auch noch eine Anodenbatterie
mittlerer Spannung. Ebenso wird unter allen Umständen ein Hochspannungsgleichrichter benötigt,
meistens außerdem eine Hochspannungsregelung ähnlich der vorerwähnten. Bei dieser Art Hochspannungserzeugung
hat man im Heizkreis eine Umwandlung von elektrischer Energie in Wärmeenergie, und zwar
völlig unabhängig von und zusätzlich zu der Hochspannungsenergie, auf die es allein ankommt. Insgesamt
ist wiederum die notwendige Primärleistung rund lOOmal höher als die benötigte Sekundärleistung
auf der Hochspannungsseite, und zwar muß diese Mehrleistung in Form elektrischer Energie zur Verfügung
stehen, was ein hohes Gewicht und einen hohen Verbrauch an Batterien bedingt.
Eine weitere Art, hohe Spannung zu erzeugen, die auch schon vielfach angewendet wurde, besteht darin,
eine Kette von Kondensatoren zuerst parallel an eine Spannungsquelle mittlerer Höhe, z. B. von 100 Volt,
anzuschließen, diese Kondensatoren dort dann abzuhängen und unter sich in Reihe zu schalten. Verwendet
man z. B. zehn Kondensatoren, so erhält man am Ende dieser Kondensatorenkette dann eine Spannung in der
gewünschten Höhe von 1000 Volt. Der Umschaltungsmechanismus wurde bei allen seither bekanntgewordenen
Geräten wiederum elektromechanisch angetrieben über eine Magnetspule mit Anker und Unterbrecher
wie bei den vorerwähnten Zerhackern. Wiederum ergibt sich hier ein sehr schlechter Wirkungsgrad, der
größte Teil der Batteriekapazität wird für diesen Antrieb des Umschalters verbraucht. Andererseits hat
diese Anordnung den großen Vorzug, daß sie keinen Hochspannungsgleichrichter benötigt und von vorn-
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herein eine sehr konstante Hochspannung gibt; z. B. können Spannungsspitzen, die über das 1Ofache der
Spannung der Primärbatterie hinausgehen, schon prinzipiell gar nicht auftreten.
Rechnet man nach, wie groß die Kondensatoren sein müssen, um eine Hochspannungsquelle dieser Art zu
bauen, die bei einer Stromentnahme in der obenerwähnten Größenordnung von 10~7 Amp. eine Spannungswelligkeit
von z. B. 2% oder weniger aufweist, so findet man, daß man schon bei niederen Umschaltfrequenzen
zwischen Parallel- und Reihenschaltung mit Kondensatoren sehr kleiner Abmessungen auskommt.
Damit fällt für diesen Anwendungsbereich auch der hohe Verschleiß weg, der bei hohen Umschaltfrequenzen
an allen Teilen eines solchen Schalters auftritt und das Verfahren für höhere Ströme
praktisch bedeutungslos macht. Eine der Lehren der Erfindung ist deshalb, die Umschaltfrequenz niedrig
zu halten, etwa in der Größenordnung von einer Umschaltung pro Sekunde.
Um nun auf diese Weise zu einer leichten und konstanten Hochspannungsquelle zu kommen, die insbesondere
den Nachteil aller seitherigen Schaltungen dieser Art vermeidet, nämlich schwere Batterien zu
benötigen, die nicht ausgenutzt werden oder die nur wegen des schlechten elektromechanischen Wirkungsgrades
der Schaltung groß und schwer sein müssen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, den Umschalter
durch ein Federkraftuhrwerk anzutreiben. Dieses kann z. B. eines der üblichen billigen Weckeruhrwerke sein,
das billiger ist als z. B. die außerdem benötigte Batterie von 100 Volt und auch nicht schwerer ist als
diese Batterie und das lediglich dadurch ergänzt ist, daß auf der Achse eines schnell laufenden Rades noch
ein Nockenstern angebracht ist, über den der Umschalter betätigt wird, oder es kann der Umschalter
selbst leicht schwingend ausgebildet werden, so daß er an Stelle der sogenannten Unruh eines solchen Uhrwerks
gleichzeitig die Umschaltfrequenz bestimmt.
Gleichgültig, welche Art der Anordnung verwendet wird, hat man damit die Umformung elektrischer
Energie in mechanische Energie vermieden. Andererseits benötigt man als primäre Spannungsquelle lediglich
eine Batterie von etwa 100 Volt, die billig ist, so daß es wirtschaftlich nicht ins Gewicht fällt, wenn
selbst diese Batterie nicht durch Verbrauch ihrer elektrischen Kapazität, sondern durch Alterung das Ende
ihrer Brauchbarkeit erreicht. Außerdem ist dieses Gerät jederzeit betriebsbereit, da das Aufziehen des
Uhrwerks in dieser Hinsicht belanglos ist und keine etwa dauernd zu wartende Akkumulatorbatterie für
Röhrenheizung oder Zerhacker benötigt wird. Da die letzteren Batterien überhaupt wegfallen, ist die Betriebsdauer
des Gerätes mit einer einzigen Batterie außerdem weit höher als bei allen bekannten batteriebetriebenen
Hochspannungsgeräten bisheriger Bauart, vergleichsweise 100- bis lOOOmal langer.
In Abb. 1 ist die an sich bekannte Schaltung in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Uhrwerkumschaltung
für den Betrieb einer Fotovervielfacherröhre noch dadurch ergänzt, daß nicht nur eine einzige Hochspannung
entnommen wird, sondern auch genausoviel Stufenspannungen als Kondensatoren verwendet werden,
wobei in bekannter Weise jede Stufenspannung noch über eine kleine Siebschaltung aus Widerstand
und Kondensator geglättet ist. Dies ist insbesondere von Vorteil für den Betrieb von Fotovervielfacherröhren.
Bekanntlich wurden diese Stufenspannungen für die Fotovervielfacherröhren bisher immer durch
einen Spannungsteiler aus ohmschen Widerständen erzeugt, wobei dieser Spannungsteiler im allgemeinen
den 10- oder lOOfachen Stromverbrauch der Vervielfacherröhre ihrerseits hat. Hier arbeitet die neue
Schaltung mit einem dementsprechend besseren Wirkungsgrad. Zugleich ist eine absolute Konstanz der
einzelnen Stufenspannungen des Fotovervielfachers gewährleistet. Zudem können die Gesamtspannung und
proportional dazu die einzelnen Stufenspannungen in einfachster Weise dadurch geregelt werden, daß parallel
zur Primärbatterie in an sich bekannter Weise ein Spannungsteiler 15 geschaltet wird, so daß die
Kondensatoren mit einer stetig veränderbaren Spannung aufgeladen werden können. Auch diese Aiaßnahme
verschlechtert den Wirkungsgrad der Schaltung praktisch nicht, da dieser zur Batterie parallel liegende
Spannungsteiler sehr hohen Widerstand haben darf. Die letzte Stufe des Fotovervielfachers mit der niedrigsten
Stufenspannung, in welcher der höchste Strom verbraucht wird, kann außerdem direkt an die Primärbatterie
angeschlossen werden.
Im einzelnen wirkt die Schaltung nach Abb. 1 wie folgt: Die Kondensatoren 1 der Kondensatorkette
werden zunächst dadurch parallel geschaltet und zwecks Aufladung mit der Batterie verbunden, daß
die Umschalterlamellen 4a an den gezeichneten Kontakten der Kontaktreihe 2 anliegen und jeweils zwei
nebeneinanderliegende Kontakte kurzschließen. Während dieser Zeit sind die Umschalterlamellen 4 b und
4 c von den ihnen zugehörenden Kontakten der Kontaktreihe 3 abgehoben und damit diese Kontaktpaare
offen. Angetrieben vom erwähnten Uhrwerk heben sich dann die Lamellen 4a von den Kontakten ab,
während 46 und 4 c noch nicht sofort schließen. Damit
bleibt jeder der Kondensatoren 1 für einen gewissen Zeitraum ohne Verbindung zu irgendeinem anderen
Teil der Schaltung. Dann schließen die Umschalterlamellen 4 & jeweils das dazu gehörende Kontaktpaar
kurz, wodurch, wie aus der Abb. 1 ersichtlich, die Kondensatoren 1 derart in Reihe geschaltet werden,
daß sich ihre Spannungen addieren. Der erste und letzte der Kondensatoren 1 wird gleichzeitig mit dem
Hochspannungskondensator 11 verbunden. An der Klemme 16 kann die Hochspannung abgenommen
werden. Falls erwünscht, kann durch die Umschalterlamellen 4c, die mit denen 4£ gleichsinnig arbeiten,
jede der Stufenspannungen der Kondensatorkette 1 auf ein Siebglied aus z. B., wie gezeichnet, zwei
Kondensatoren und zwei Widerständen übertragen werden und von dort den Vervielfacherelektroden 13
eines Fotovervielfachers zugeführt werden. Bei diesem bekannten Instrument stellt 12 die lichtempfindliche
Kathode dar, die auf höchster Spannung liegt, 14 ist die Anode, 17 der sogenannte Arbeitswiderstand.
Es sei besonders darauf hingewiesen, daß die Schaltung keine Widerstände enthält, die parallel zu
den Vervielfacherelektrodenstrecken von der Kathode zur Anode führen, daß also keine Leistung in einer
Spannungsteilerkette vernichtet wird.
Abb. 2 zeigt noch einmal eine mögliche Ausführungsform des ganzen Gerätes. Die Kondensatoren
1 der Kondensatorkette sind direkt an den Kontaktfingern 2 und 3 montiert. Diese Kontaktfinger
werden von den Umschalterlamellen 4, die abwechselnd die Funktion von 4a bzw. 4 fr, 4c der Abb. 1 übernehmen,
paarweise kurzgeschlossen, wodurch abwechselnd die Parallel- bzw. Reihenschaltung erzeugt
wird. Die Umschalterlamellen 4 sind gegeneinander isoliert an einer isolierenden Achse 10 befestigt, während
die Kontaktfinger 2 und 3 von den Isolierstücken 5 getragen werden. Diese Bauart des Umschalters, bei
der — wie auch in x\bb. 1 gezeichnet — von den beweglichen
Kontaktstücken lediglich immer zwei der festen Kontakte abwechselnd kurzgeschlossen werden,
hat den wesentlichen Vorzug, daß zu dem beweglichen Teil keine Stromzuführungen nötig sind.
Über eine Hebelübersetzung 6, die aber nicht unbedingt nötig ist, und den Nockenstern 7 treibt das
Federkraftuhrwerk 8 den Umschalter an. Mit einem Schlüssel 9 kann dieses Uhrwerk aufgezogen werden.
Durch diese in Abb. 2 dargestellte Anordnung der Kontaktfeder und der Umschalterlamellen erreicht
man eine flache, gedrängte Bauform, bei der trotzdem die Kontaktfinger und Umschalterlamellen lang und
weich federnd ausgebildet werden können, wodurch sichergestellt ist, daß jedes Kontaktpaar bei jeder
Umschaltung Kontakt gibt, ohne daß hohe Anforderungen an die Justierung der Kontakte auf gleichen
Abstand usw. gestellt werden müssen.
Es ist auch möglich, die Achse 10 direkt mit der Achse der sogenannten Unruh eines solchen Uhrwerks
zu verbinden, die bekanntlich ihrerseits bereits eine hin- und herschwingende Bewegung macht. Die Frequenz
dieser Bewegung wird dann, wie bekannt, bestimmt durch das Trägheitsmoment der Achse 10 und
der Umschalterlamellen 4 einerseits sowie die Kraft der Rückstellfeder der Unruh andererseits.
Verwendet man für das Uhrwerk ein solches, das sich selbst aufzieht, z. B. unter Ausnutzung von Luftdruck
oder Temperaturschwankungen, so hat man damit eine von jeglicher Netzspannung unabhängige
Hochspannungsquelle, die über sehr lange Zeiten keinerlei Wartung bedarf und praktisch nur durch
Alterung der 100-Volt-Batterie ausfällt. Da die Lebensdauer einer solchen Batterie bei der vorliegenden
schwachen Stromentnahme mindestens 1 Jahr beträgt, ist auch eine Hochspannungsquelle mit einem
solchen Uhrwerk für wartungsfreien Betrieb über etwa 1 Jahr geeignet. Dieser Vorzug der erfindungsgemäßen
Konstruktion hat insbesondere höchste Bedeutung im Zusammenhang mit dem Bau selbständiger Strahlungs-,
Beobachtungs- und Warnstationen für Strahlenschutzmaßnahmen jeder Art.
Claims (6)
- Patentansprüche:allel und in Reihe geschalteten Kondensatorkette, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung durch ein Uhrwerk angetrieben wird und mit einer Frequenz von weniger als zehn Umschaltungen je Sekunde erfolgt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nicht nur eine einzige Hochspannungabgenommen wird, sondern mehrere oder alle Kondensatorstufenspannungen auf eine weitere feste Kondensatorkette übertragen werden, eventuell über Siebglieder, speziell zum Betrieb einer Fotovervielfacherröhre.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zu jedem Kondensator gehörenden feststehenden vier Kontaktfingerpaare zur Aufladung und Reihenschaltung der Kondensatoren (1) bzw. zur Abnahme der Kondensatorstufenspannungen in zwei Doppelreihen an zwei Isolierungen (5) derart befestigt sind, daß die Kontaktfinger (2,3) weich federnd nach rechts und links außen ragen, während zwischen ihnen, an einer isolierenden, vom Uhrwerk betätigten Achse (10) befestigt, die Umschalterlamellen (4 a, 4 6, 4 c), die die vorerwähnten Kontaktfingerpaare abwechselnd kurzschließen, ebenfalls weich federnd nach rechts und links außen ragen.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Uhrwerk (8) eine Nockenscheibe (7) trägt, die über einen Hebel oder über eine Hebelübersetzung mittels der auf der isolierenden Achse angebrachten Umschalterlamellen die Umschaltung der Kontaktfinger bewirkt.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfingerachse (10) samt den Umschalterlamellen die sogenannte Unruh des Uhrwerkantriebs bilden, d. h. daß ihr Trägheitsmoment und eine zugehörige Rückstellfeder die Umschaltfrequenz selbst bestimmen.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das antreibende Uhrwerk eine der an sich bekannten Vorrichtungen für Selbstaufzug besitzt.In Betracht gezogene Druckschriften: 1. Einrichtung zur Erzeugung hoher Gleich- 45 Funk, die Zeitschrift des Funkwesens, 1936, S. 289 spannungen, bestehend aus einer abwechselnd par- bis 293.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 809 599/259 8.
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| DE1037569B true DE1037569B (de) | 1958-08-28 |
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1954
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Non-Patent Citations (1)
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