DE1037361B - Verfahren und Vorrichtung fuer die mechanische Knuepfung nichtmetallischer Verschnuerungsmittel - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung fuer die mechanische Knuepfung nichtmetallischer VerschnuerungsmittelInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D63/00—Flexible elongated elements, e.g. straps, for bundling or supporting articles
- B65D63/10—Non-metallic straps, tapes, or bands; Filamentary elements, e.g. strings, threads or wires; Joints between ends thereof
- B65D63/12—Joints produced by deformation or tying of ends of elements
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B13/00—Bundling articles
- B65B13/18—Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
- B65B13/24—Securing ends of binding material
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Verfahren und Vorrichtung für die mechanische Knüpfung nichtmetallischer Verschnürungsmittel Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung für die mechanische Knüpfung nichtmetal Ii seher Verschnürungsmittel mit glatter, geschlossener Oberfläche, insbesondere von polierten Bindfäden, für die Verschnürung von Paketen od. dgl., wobei nach erfolgter Umschnürung des Paketes od. dgl. die Bindfadenendstücke nebeneinandergelegt und der so gebildete Doppelschnürblereich links und rechts von seiner Mitte im entgegengesetzten Sinn verdrillt wird. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß einige Zentimeter der Bindfadlenenden der Verdrillung nicht unterworfen, diese vielmehr durch das Verdrillungszentrum hindurchgezogen werden. Mit l)esonderem Vorteil wird das Verdrillungszentrum durch einen die Fadenendstücke aufnehmenden Dorn gebildet, und die Fadenenden werden von zwei Halteklemmen gehalten, derart, daß entweder der Dorn bei feststehenden Klemmen oder die Klemmen bei feststehendem Dorn zur Erzeugung der Fadenendverdrillung drehbar gelagert sind.
- Im besonderen sieht die Erfindung vor, daß die Klemmen zangenartig ausgebildet sind und der Dorn an seinem zwischen die Fadenenden einzufügenden Kopf Niittel, beispielsweise eine unter Federkraft stehende Klemme oder Durchstecklöcher, für die Halterung der Fadenenden besitzt. Es können auch besondlere Fadenendenspannglieder vorgesehen sein, die gleichzeitig die Halteklemmen bilden können.
- Die Erfindung bedient sich des bei Metalldraht tullschrlürungen an sich bekannten Verdrillungs-I)rinzips, wobei sich zwischen den Fadenendbereichen ein Dorn befindet, so daß bei Drehung des Dorns oder der links und rechts vom Dorn befindlichen Klemmen die Verdrillung in zwei Teilstrecken mit entgegengesetzter Drillrichtung erfolgt, also ähnlich der Verrillung von Metalldrähten. Indes werden bei der Erfindung die Fadenenden selbst nicht gedrillt; vielmehr werden diese durch das durch die Fäden vom Dorn zwischen den beiden Verdrillstrecken gebildete Auge hindurchlgezogen, so daß die beiderseitigen Verdrillungen mit Rechts- und Linksdrafl die beiden dazwischensitzenden Fadenenden unter der Rückstellkraft festklemmen. Dadurch tritt eine echte Verklammerung und damit Bildung eines Verdrillungsknotens ein. Erfindungsgemäß kann das Hindurchziehen der Fadenenden durch das vom Dorn gebildete Auge durch den Dorn selbst erfolgen, und zwar dadurch, daß der Dorn mit einer Ose versehen ist, durch die die Fadenenden hindurchgesteckt werden, so daß sie leim Herausziehen des Dorns zwangläufig durch das von ihm gebildete Auge hindurchgezogen werden, oder auch dadurch, daß der Dorn als die beiden Fadenendetl festhaltende und nach Zurückziehen des Dorns die Enden wieder freigebende Klemme ausgelildet ist. Die beiden die Fadenenden festhaltenden, links und rechts vom Dorn angeordneten Klemmen könnell gleichzeitig der Fadenspannung dienen, indem sie beispielsweise quer verschieblich oder scherenartig gelagert sind.
- Das Verdrillungsgerät kann sich auf einer hoch-und abfahrbaren Platte, gegen die sich das zu verscluliirellde Paket abstützt, befinden. Im besonderen kann die das Gerät tragende Platte eine unter 900 angeordnete Anlageplatte besitzen, die sich an die das Paket od. dgl. tragende Arbeitstischplatte anlegt, so daß die Knotung immer im Bereich der Knüpfungseinrichtung erfolgt. Sehr vorteilhaft ist die frei bewegliche Lagerung bzw. Halterung des Knotungsgerätes oberhalb des zu verschnürenden Paketes. Zu diesem Zweck kann das Verknotungsgerät oberhalb des Packtisches an einer auf- und abwärtsziehbaren Fübrungsstuige befestigt sein, derart, daß der Faden von einem hoch über dem Packtisch gelagerten Knäuel zweckllläßigerweise durch die Führungsstange und das drall befestigte Knotungsgerät hindurch abgezogen wird, derart, daß nach der Umschnürung das Knotungsgerät auf das Paket aufgesetzt und die mechanische Knotung bewirkt wird. iVährend bei den bisher bekannten Geräten ein polierter Bindfaden, der wesentlich glatter als Baumwolle- od. dgl. Schnur ist, oder stärkere Bindfäden große Schwierigkeiten bei der Führung und Haftung während der Knotenbildung auslösen und demzufolge bisher maschinell nicht einwandfrei verknüpfbar waren, gelingt erfindungsgemäß die rein mechanische Herstellung eines selbstsperrenden Knotens, und zwar durch einfaches Nebeneinanderlegen, Festhalten und Anspannen der Enden des Umschnürungsfadens unter Einschluß eines Dorns, zu dessen beiden Seiten eine Verdrillung der Fadenenden mit entgegengesetzter Drallrichtung bewirkt wird, woraufhin die Fadenenden vom Dorn durch die Verdrillung hindurchgezogen werden, wodurch diese Enden unter der Wirkung der eine gegenläufige Rückdrehungstendenz besitzenden verdrillten Fäden eine äußerst feste und vollkommene Selbstsperrung des so gebildeten Knotens bewirken.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise und schematisch dargestellt, und es bedeutet Fig. 1 eine Draufsicht der Klemm- und Verdrillungseinrichtung nach der Erfindung im Schema, Fig. 2 eine Seitenansicht nach Fig. 1 zu Beginn der Verdrillung der Fadenenden, Fig. 3 eine Seitenansicht entsprechend Fig. 2 nach beendeter Verdrillung und Verbindung der Fadenenden mit dem als Verdrehungsmittel wirkenden Dorn, Fig. 4 eine Seitenansicht entsprechend Fig. 2 im Augenblick des Durchziehens der Fadenenden mit Hilfe des Dorns durch die verdrillten Fäden, Fig. 5 eine Ansicht des fertigen Knotens, Fig. 6 ein Schema der Verschnürungsmaßnahme zu Beginn der Umschnürung und Fig. 7 ein Schema nach Fig. 6 am Ende der Umschnürung und Knotung.
- Gemäß den Fig. 1 bis 5 wird der Faden 10 um den zu verschnürenden Gegenstand 9 herumgeschlungen, und die beiden Fadenendteile 1 und 2 werden parallel nebeneinandergelegt, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist.
- Ilierbei wird ein Dorn 3 eingeschlossen, und links und rechts von diesem Dorn 3 werden die Fadenendteile 1 und 2 von Klemmen 4 und 5 zusammengehalten, derart, daß die eigentlichen Fadenenden 1' und 2' um einige Zentimeter. z. B. 3 cm, herausragen. Die Klemmell 4 uiid 5 können gleichzeitig als Spannglieder für die Fadenenden 1 und 2 ausgebildet sein, derart, daß der Faden 10 den zu umschnürenden Gegenstand 9 eng umspannt. Es können aber auch getrennte Spannglieder vorgesehen sein.
- Im Beispiel der Fig. 1 bis 5 ist angenommen, daß der Dorn 3 drehbar ist, so daß entsprechend Fig. 2 die Fadenteile 1 und 2 in den Bereichen zwischen jeweils einer Klemme 4 bzw. 5 und dem Dorn 3 bei einer Drehung um seine Querachse im Sinne der Pfeile 11 verdrillt werden.
- Sobald einige Drehungen durch den Dorn 3 vollführt sind, werden entsprechend Fig. 3 die eigens lichen Fadenenden 1' und 2' mit dem Dorn 3 verhunden. Zu diesem Zwecke hat das freie Endstück des Dorns 3 eine unter Federkraft stehende Klemme 6, durch die die Fadenenden 1' und 2' festgeklemmt werden. Das Einlegen kann von Hand oder durch Greifwellizeuge erfolgen.
- Nunmehr erfolgt entsprechend Fig. 4 ein Herausziehen des Dorns 3 in Richtung des Pfeiles 12, wodurch die Fadenenden 1' und 2' durch die verdrillten Fadenteile 1 und 2 hindurchgezogen werden. Dadurch bildet sich im Sinne der Fig. 5 ein Knoten mit sehr großer Selbstspierrung. Während des Hindurchziehens der Fadenenden 1' und 2' durch die verdrillten Fadenteile 1 und 2 lösen sich die Klemmen 4 und 5 ab, wie durch die Pfeile 13 angedeutet.
- Es ist verständlich, daß dasselbe Ergebnis erzielbar ist, wenn der Dorn 3 feststehend und die Klemmen 4 und 5 drehliar ausgebildet sind.
- In den Fig. 6 und 7 ist ein Schema für die Verschnürung und Verknotung eines Paketes 9 angedeutet. Der Faden 10 wird von Knäuel 8 abgezogen und durch das Knotungsgerät 14 mit seiner in vertikalen Führungen 16 gelagerten Trag- und Führungsstange 15 hindurchgeführt. Zu Beginn der Verschnürung und Knotung befindet sich das Paket 9 auf dem Packtisch 17, und der Faden 10 wird in gewohnter Weise um das Paket geschlungen (vgl.
- Fig. 6). Danach wird entsprechend Fig. 7 die Führungsstange 15 abwärts gezogen, so daß sich das Knotungsgerät 14 auf das Paket 9 aufsetzt. Die seitlich herauskragenden Teile 14' und 14" dienen der Fadenspannung. Zu Beginn der Umschnürung wird das eine Fadenende 1 im Spannteil 14' festgespannt, und zu Beginn der Knotung wird der Faden 10 zur Bildung des anderen Fadenendes 2' durchtrennt und vom Spannteil 14" aufgenommen. Sobald die Knotung bewirkt ist, wird das Knotungsgerät 14 mit seiner Führungsstange 15 wieder hochgeschoben.
Claims (7)
- PATENTANSPRUCHE: 1. Verfahren für die mechanische Knüpfung nichtmetallischer Verschnürungsmittel mit glatter, geschlossener Oberfläche, insbesondere von polierten Bindfäden, für die Verschnürung von Paketen od. dgl., wobei nach erfolgter Umschnürung des Paketes od. dgl. die Bindfadenendstücke nebeneinandergelegt und der so gebildete Doppelschnürbereich verdrillt wird, dadurch gekennzeichnet, daß einige Zentimeter der Bindfadenenden (1' und 2') der Verdrillung nicht unterworfen und durch das Verdrillungszentrum hindurchgezogen werden.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei der zwei Halteklemmen und in der Mitte eine weitere Halterung vorgesehen sind, durch deren Verdrehen gegenüber den seitlichen Halteklemmen die Verdrillung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das Verdril lungszentrum durch einen die Fadenendstücke (1 und 2) aufnehmenden und festhaltenden Dorn (3) gebildet ist und daß die Fadenenden (1' und 2') von den beiden Halteklemmen (4 und 5) gehalten werden, derart, daß entweder der Dorn (3) bei feststehenden Klemmen (4, 5) oder die Klemmen (4, 5) bei feststehendem Dorn (3) zur Erzeugung der Fadeneudenverdrillung (7) drehbar gelagert sind.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmen (4, 5) zangenartig ausgebildet sind.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (3) an seinem zwischein die Fadenenden (1, 2) einzufügenden Kopf eine unter Federkraft stehende Klemme (6) oder Durchstecklöcher für die Halterung der Fadenenden (1', 2') besitzt.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß besondere Fadenendenspannglieder (14, 14') vorgesehen sind, die gleichzeitig die Halteklemmen (4, 5) bilden können.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 2 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Knotungsgerät (14) sich auf einer hoch- und abfahrbaren Platte befindet, gegen die sich das zu verschnürende Paket (9) abstützt.
- 7. Einrichtung nach Anspruch 2 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet. daß das Verknotungs gerät (14) an einer über dem Packtisch (17) vertikal gelagerten Führungsstange (15) sitzt, durch die der Faden (10) hindurchfülhrbar ist, und daß das Verknotungsgerät nach erfolgter Umschnürung des Paketes (9) od. dgl. auf dieses aufsetzbar ist, derart, daß nach erfolgter Fadenspannung, Verdrillung und Knotung das Gerät (14) wieder hochfahrbar ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 675 534, 700 853, 684156, 719333.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH21554A DE1037361B (de) | 1954-09-21 | 1954-09-21 | Verfahren und Vorrichtung fuer die mechanische Knuepfung nichtmetallischer Verschnuerungsmittel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH21554A DE1037361B (de) | 1954-09-21 | 1954-09-21 | Verfahren und Vorrichtung fuer die mechanische Knuepfung nichtmetallischer Verschnuerungsmittel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1037361B true DE1037361B (de) | 1958-08-21 |
Family
ID=7149103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH21554A Pending DE1037361B (de) | 1954-09-21 | 1954-09-21 | Verfahren und Vorrichtung fuer die mechanische Knuepfung nichtmetallischer Verschnuerungsmittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1037361B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5690369A (en) * | 1997-01-13 | 1997-11-25 | Outdoor Scientific, Inc. | Fisherman's knot tying device |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE675534C (de) * | 1936-11-27 | 1939-05-11 | Cyklop Ges Inhaber Emil Hoffma | Verfahren und Vorrichtung zum Umschnueren von Packstuecken mit Draht |
| DE684156C (de) * | 1935-09-10 | 1939-11-23 | Hugo Brueninghaus | Verdrill- und Schneidvorrichtung fuer die Enden einer Drahtbereifung |
| DE700853C (de) * | 1935-05-30 | 1941-01-02 | Fritz Holzberg | |
| DE719333C (de) * | 1939-01-24 | 1942-04-04 | Gust Rafflenbeul Abtlg Hansa W | Vorrichtung zum Verdrillen der Enden von Draehten |
-
1954
- 1954-09-21 DE DEH21554A patent/DE1037361B/de active Pending
Patent Citations (4)
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