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DE1037265B - Antrieb von Filmprojektoren zur Vorfuehrung mit unterschiedlicher Bildzahl pro sec. mit entsprechend unterschiedlicher Anzahl von Blendenfluegeln - Google Patents

Antrieb von Filmprojektoren zur Vorfuehrung mit unterschiedlicher Bildzahl pro sec. mit entsprechend unterschiedlicher Anzahl von Blendenfluegeln

Info

Publication number
DE1037265B
DE1037265B DEL23273A DEL0023273A DE1037265B DE 1037265 B DE1037265 B DE 1037265B DE L23273 A DEL23273 A DE L23273A DE L0023273 A DEL0023273 A DE L0023273A DE 1037265 B DE1037265 B DE 1037265B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
film
wing
sec
demonstration
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL23273A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Leist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lytax Werke GmbH
Original Assignee
Lytax Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lytax Werke GmbH filed Critical Lytax Werke GmbH
Priority to DEL23273A priority Critical patent/DE1037265B/de
Publication of DE1037265B publication Critical patent/DE1037265B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

DEUTSCHES
Schmalfilmprojektoren werden bekanntlich meist mit zwei oder mehreren Vorführgeschwindigkeiten gebaut, um beispielsweise Stummfilm mit 16 Bilder/sec und Tonfilm mit 24 Bilder/sec vorführen zu können.
Aus bekannten physiologischen Gegebenheiten ist es notwendig, um ein Flimmern des Bildes zu vermeiden, 48 Hell-Dunkel-Wechsel pro see zu erzielen. Bei einer Vorführgeschwindigkeit von 16 Bilder/sec muß also zur Erreichung dieser erforderlichen Hell-Dunkel-Wechsel eine 3-Flügelblende, bei der Vorführgeschwindigkeit von 24 Bilder/sec eine 2-Flügelblende benutzt werden.
Diese Flügelblenden sitzen im allgemeinen auf der Hauptantriebswelle des Filmtransportmechanismus, laufen also mit diesem im Verhältnis 1 :1.
Der Wechsel von der 2-Flügelblende auf die 3-Flügelblende erfolgt bei bekannten Vorrichtungen durch Austauschen der ganzen Blendenscheibe oder auch durch verstellbare Blenden, bei denen drei bewegliche Sektoren so verteilt werden können, daß einmal eine 2-Flügelblende entsteht, wobei zwei Sektoren übereinanderliegen und der dritte Sektor gegenüberliegt, oder zum anderen Mal die drei Sektoren um 120° gegeneinander verstellt eine 3-Flügelblende bilden.
Es sind noch andere Anordnungen zur Vermeidung des Flimmerns bekanntgeworden, um die erforderliche Zahl von Hell-Dunkel-Wechseln pro see auch bei verschiedenen Vorführgeschwindigkeiten zu erzielen. Beispielsweise können zwei oder mehr getrennt laufende und angetriebene Blendenflügel benutzt werden, von denen einer immer nur die Abdeckung des Filmtransportes übernimmt, während der oder die anderen Flügel die zwecks Erzielung der Flimmerfreiheit notwendigen Unterbrechungen des Lichtstromes übernehmen. Da es aus physiologischen Gründen notwendig ist, daß jeweils die Hell- bzw. Dunkel-Zeiten untereinander gleich sind, bringen solche Anordnungen mit verschiedenen Blenden unterschiedlicher Drehzahl meistens nicht das gewünschte Ergebnis der Flimmerfreiheit.
Das Schaltverhältnis von Filmprojektoren, also das Verhältnis der Zeit, in der der Film transportiert wird, zu der Zeit, in der der Film stillsteht, ist begrenzt durch die Gegebenheiten der mechanischen Festigkeit des Films und soll V6 tunlichst nicht unterschreiten, d. h., die symmetrisch gestalteten Blendensektoren müssen 60° umfassen.
Bei Abführung mit 24 Bilder/sec und einer 2-Flügelblende schließt jeder Sektor V144 see lang den Strahlengang, d. h., V72 see ist das Bild dunkel und V72 see ist das Bild hell.
Bei Vorführung mit 16 Bilder/sec und 3-Flügelblende schließt jeder Sektor V96 see, d. h., V32 see lang Antrieb von Filmprojektoren zur
Vorführung mit unterschiedlicher Bildzahl pro see. mit entsprechend unterschiedlicher
Anzahl von Blendenflügeln
Anmelder:
Ly tax-Werke G.m.b.H.,
Freiburg (Breisgau), Egonstr. 35-41
Ernst Leist, Freiburg (Breisgau),
ist als Erfinder genannt worden
ist das Bild dunkel und 1Ia see lang ist es hell. Mit anderen Worten: Im ersten Fall ist das Bild Ve der Vorführzeit dunkel und 2/e hell, im zweiten Fall je die Hälfte der Vorführzeit dunkel und die Hälfte hell.
Dies bedingt, daß bei einer Vorführgeschwindigkeit von 16 Bilder/sec das Bild wesentlich dunkler wird als bei der Vorführgeschwindigkeit von 24 Bilder/sec.
Die Erfindung des neuartigen Antriebes von FiImprojektoren zur Vorführung mit unterschiedlicher Bildzahl/sec mit entsprechender unterschiedlicher Anzahl von Blendenflügeln bezweckt, diesen Nachteil zu beseitigen.
Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke besteht darin, daß zur Erzielung der gleichen Bildhelligkeit bei verschiedenen Vorführgeschwindigkeiten, z. B. 16 Bilder/sec oder 24 Bilder/sec zwischen dem Antrieb der Flügelblende und dem Antrieb des Filmschaltorgans wahlweise einschaltbare, der gewünschten Flügelblendenzahl entsprechende Übersetzungen derart angeordnet sind, daß für den Antrieb des Filmschaltorgans Mittel, wie exzentrische Zahnräder oder Kurbelschleifen, einschaltbar sind, durch die auch bei langsamerer Vorführungsgeschwindigkeit der Transportvorgang des Films in der gleichen Zeit bewirkt wird wie bei der schnellsten Vorführgeschwindigkeit. Durch die wahlweiße Zwischenschaltung z.B. zweier Übersetzungsstufen zwischen Blendenwelle und Antriebsorgan, einmal im Verhältnis 1 :1, das andere Mal im Verhältnis 3 :2, wird erreicht, daß die feste 2-Flügelblende immer mit der gleichen Drehzahl, nämlich 24 Bilder/sec läuft, wobei dann die Antriebswelle entweder auch mit 24 Umdrehungen/sec 1 :1 oder mit 16 pro see 3 :2 arbeitet.
809 59S/200

Claims (1)

  1. Im ersteren Fall macht die Blende für einen Bildzyklus nur eine Umdrehung, im zweiten Fall IV2 Umdrehungen. Damit wird zugleich erreicht, daß der Motor bei beiden Vorführgesehwindigkeiten die gleiche Tourenzahl laufen kann, so daß praktisch also auch ein Synchronmotor ohne Zwischengetriebe oder sonstige Vorrichtungen verwendet werden kann.
    Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß auch der Ventilator, der meist mit dem Motor gekuppelt ist, bei der kleinen Vorführgeschwindigkeit mit voller Tourenzahl läuft, was bezüglich der Kühlung von besondere Wichtigkeit ist.
    Da bei dieser Anordnung unter Einschaltung des Übersetzungsverhältnisses 3:2 die Blendenwelle eine andere, höhere Tourenzahl hat als die Antriebswelle, benötigt das Antriebsorgan aber auch eine längere Zeit für den Filmtransport. Folglich müßten die Blendensektoren größer werden, und um dies zu vermeiden, ist erfindungsgemäß die Einschaltung einer Kurbelschleife oder exzentrischer Zahnradpaare vorgesehen, wodurch eine Beschleunigung des Filmtransportes derart erfolgt, daß auch bei der Vorführgeschwindigkeit mit 16 Bildern pro see der eigentliche Transport des Films in V144 see erfolgt.
    Da diese Transportzeit l>ei 24 Bilder/sec zulässig ist. ist sie auch bei der Vorführung mit 16 Bilder/sec zulässig, ohne daß der Film Schaden leidet, und es würde einen unnötigen Zeitverlust bedeuten, wenn man hier die Transportzeit auf V96 see belassen würde.
    Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des neuartigen Antriebes ist es erreicht, daß bei Vorführung mit 16 Bilder/sec unter Einschaltung des Übersetzungsverhältnisses 3 : 2 zwischen Blende und Filmantrieb und unter Einschaltung der den Transport beschleunigenden Mittel bei einer 3-Flügelblende die gleiche Bildhelligkeit (gemessen in Lumen) erzielt wird wie bei der Vorführung mit 24 Bilder/sec unter Einschaltung des Übersetzungsverhältnisses 1 :1 zwischen Blende und Filmantrieb, aber ohne Einschaltung der den Transport beschleunigenden Mittel T>ei einer 2-Flügelblende.
    Die beispielsweise für 2- und 3-Flügelblenden beschriebene Anordnung kann auch für andere Kombinationen in der Anzahl der Blendenflügel oder sinngemäß auch so getroffen werden, daß die Blendenwelle nur einen Sektor trägt. In diesem Falle würde bei dem angeführten und allgemein gebräuchlichen Beispiel des Wechsels durch die 2- und 3-Flügelblende das Übersetzungsverhältnis zwischen Blendenwelle und Filmantrieb bei der Vorführung mit 24 Bilder/sec und 2-Flügelblende 2 :1 und bei der Vorführung mit 16 Bilder/sec und 3-Flügelblende 3 :1 werden. Auch andere Kombinationen mit zwei oder mehr verschiedenen Übersetzungsstufen sind möglich.
    In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer schematisch gehaltenen Anordnung dargestellt: Auf der Antriebswelle 1 ist die Flügelblende 2 befestigt sowie die Zahnräder 9 und 3, mit welch letzterem das Zahnrad 4 im Eingriff steht, dessen Achse im Verhältnis 3 :2 angetrieben wird und damit auch die Einzahnkupplung 5 im eingekuppelten Zustand bewegt. Dadurch wird über die exzentrisch gestalteten Zahnräder 6 und 7 der Filmtransport 8 angetrieben. Durch die Exzentrizität dieser beiden Zahnräder 6 und 7 wird der eigentliche Transportvorgang im Antrieb des Films 13 beschleunigt.
    An Stelle der Anordnung von exzentrisch gestalteten Zahnrädern kann auch der Einbau entsprechender Kurbelschleifen treten. Bei eingekuppelter Kupplung 5 arbeitet die Blende 2 als 3-Flügelblende.
    Soll der Antrieb im Verhältnis 1 : 1 arbeiten, so wird die Kupplung 5 ausgeschaltet, und das auf der Antriebswelle 1 sitzende Zahnrad 9 treibt über das Zwischenrad 11 das auf der Achse des Filmtransport organs 8 angeordnete Zahnrad 10 an, d"as dann unter Einschaltung der Kupplung 12 den Antrieb unmittelbar bewirkt, wobei die Blende 2 als 2-Flügelblende arbeitet.
    P.\ T E N T A X S P P. U C H :
    Antrieb von Filmprojektoren zur Vorführung mit unterschiedlicher Bildzahl pro see mit entsprechend unterschiedlicher Anzahl von Blendenflügeln, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung der gleichen Bildhelligkeit bei verschiedenen Vorführgeschwindigkeiten, z. B. 16 Bilder/sec oder 24 Bilder/sec zwischen dem Antrieb der Flügelblende (2) und dem Antrieb des Filmschaltorgans (8) wahlweise einschaltbare, der gewünschten Flügelblendenzahl entsprechende Übersetzungen derart angeordnet sind, daß für den Antrieb des Filmschaltorgans (8) Mittel, wie exzentrische Zahnräder (6, 7) oder Kurbelschleifen, einschaltbar sind, durch die auch bei langsamerer Vorführgeschwindigkeit der Transportvorgang des Films (13) in der gleichen Zeit bewirkt wird wie bei der schnellsten Vorführgeschwindigkeit.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Französische Patentschrift Nr. 392 148;
    USA.-Patentschriften Nr. 744 251, 770 937.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    1 «09 598/200 Ä. 5«
DEL23273A 1955-10-24 1955-10-24 Antrieb von Filmprojektoren zur Vorfuehrung mit unterschiedlicher Bildzahl pro sec. mit entsprechend unterschiedlicher Anzahl von Blendenfluegeln Pending DE1037265B (de)

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DE (1) DE1037265B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183365B (de) * 1962-07-21 1964-12-10 Niezoldi & Kraemer Laufbildwerfer mit einer Einrichtung zum Veraendern der Filmlaufgeschwindigkeit
DE1522077B1 (de) * 1965-01-20 1970-04-02 Gen Prec Systems Ltd Filmprojektor

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US744251A (en) * 1903-03-05 1903-11-17 Albert E Smith Kinetoscope.
US770937A (en) * 1903-04-20 1904-09-27 Vitagraph Company Of America Kinetoscope.
FR392148A (fr) * 1907-09-16 1908-11-18 Gabriel Lepee Cinématographe

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