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DE1037253B - OEffentliche Verkehrsorientierungstafel - Google Patents

OEffentliche Verkehrsorientierungstafel

Info

Publication number
DE1037253B
DE1037253B DESCH8535A DESC008535A DE1037253B DE 1037253 B DE1037253 B DE 1037253B DE SCH8535 A DESCH8535 A DE SCH8535A DE SC008535 A DESC008535 A DE SC008535A DE 1037253 B DE1037253 B DE 1037253B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
orientation
plan
box
transparent
board
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH8535A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Bruno Schubert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BRUNO SCHUBERT DIPL ING
Original Assignee
BRUNO SCHUBERT DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BRUNO SCHUBERT DIPL ING filed Critical BRUNO SCHUBERT DIPL ING
Priority to DESCH8535A priority Critical patent/DE1037253B/de
Publication of DE1037253B publication Critical patent/DE1037253B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B29/00Maps; Plans; Charts; Diagrams, e.g. route diagram
    • G09B29/10Map spot or coordinate position indicators; Map reading aids
    • G09B29/102Map spot or coordinate position indicators; Map reading aids using electrical means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

  • Öffentliche Verkehrsorientierungstafel Die Erfindung bezieht sich auf eine öffentliche Verkehrsorientierungstafel, die vornehmlich für den Straßenverkehr, gegebenenfalls aber auch für den Eisenbahnverkehr oder den Luftverkehr bestimmt ist. Insbesondere betrifft die Erfindung Orientierungstafeln dieser Art, die mit Hinweis- und Reklameanzeigen kombiniert sind.
  • Öffentliche Verkehrsorientierungstafeln. welche Stadtpläne oder Landkarten, enthalten, sind an sich bereits bekannt. Die bisher üblichen Orientierungspläne auf solchen Tafeln sind jedoch im allgemeinen ziemlich unübersichtlich und vor allem aus größerer Entfernung schlecht erkennbar. Die Deutlichkeit der lie@annteti Orientierungstafeln wird auch durch eine entsprechende Beleuchtung nicht wesentlich verlies:c#rt. Der Verkehrsteilnehmer muß daher, tun sich zu nriciitieren, dicht an den Plan herantreten und dort in mühseliger Weise die wesentlichen Verbindungen suchen. Durch dieses nahe Herantreten wird die Übersichtlichkeit wiederum beeinträchtigt. Dies ist ein Mangel. der sich besonders auf Autohahnen oder Hatiptverkelirsstraßen bemerkbar macht, wo der Kraftfahrer ohne längeren Aufenthalt eine schnelle Orientierung benötigt.
  • Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, einen Orientierungsplan a1, vorderen Deckel eines Kastens auszubilden und die Wege des Planes transparent zu machen, wobei im Innern des Kastens lediglich hinter dem Orientierungsplan Beleuchtungskörper angeordnet sind. Bei einer öffentlichen @erl@ehrsorientieru@igstafel, welche im allgemeinen im Freien, z. B. am Rande von Autobahnen, aufgestellt wird, hat diese Anordnung aber den \achteil, daß man bei Dunkelheit zwar die durchleuchteten Wege sehen, aber die nicht durchleuchteten Teile des Planes kaum erkennen kann, so daß die Orientierung nicht gut möglich ist. Es soll aber erreicht werden, daß man schon aus einer gewissen Entfernung aus dem Auto heraus, ohne aussteigen zu müssen, die Wege in ihrem Zusammenhang mit dem eigentlichen Plan gut erkennen kann. Bei der bekannten Einrichtung ist dies schwierig, weil der Unterschied zwischen den durchleuchteten Wegen und den übrigen Teilen des Planes zu groß ist, so daß der Beschauer bereits durch die durchleuchteten Wege geblendet wird.
  • Es ist auch ein Ausstellungskasten bekannt, bei dem im Innenraum des Kastens zentral ein Orientierungsplan angeordnet ist, welcher von Reklamefeldern umgeben ist. Der Kasten kann mit einer Beleuchtung versehen sein, welche aber nur vor dem Kasten angeordnet werden kann. Diese Einrichtung hat aber keine von rückwärts durchleuchteten Wege. Infolgedessen treten die Wege nicht so deutlich aus dem Plan hervor, daß nian sich finit einem Blick orientieren kann. Durch die Erfindung wird bezweckt, diese :Mängel der bekannten Einrichtungen zu beseitigen und eine Orientierungstafel zu schaffen, die vor allein für die Verwendung auf Autobahnen und ähnlichen Hauptstraßen geeignet ist.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, claß der Orientierungsplan den Boden eines vorn durch eine Glasscheibe abgeschlossenen Kastens bildet, dessen Seitenwandungen ebenfalls transparent sind und der seinerseits in das Innere eines größeren Kasten> @-iiigeliatit ist. welcher sowohl hinter dein Orientierungsplan als auch seitlich der transparenten Seitenwandungen des kleineren Kastens Beleuchtungskörper enthält.
  • Dadurch wird erreicht, daß der Lichtunterschied zwischen den leuchtenden Wegen und den übrigen Planflächen nicht so kraß wie bei der bekannten Einrichtung ist. Das Auge des Beschauers wird durch die leuchtenden Wege nicht mehr geblendet. Infolgedessen sind auch die neben den «regen liegenden Teile des Planes gut erkennbar, und zwar auch schon aus einer gewissen Entfernung. Für die praktische Brauchbarkeit einer öffentlichen, an Straßen und Autobahnen aufgestellten Orientierungstafel ist dieser Vorteil von ausschlaggebender Bedeutung. Dabei ist zu berücksichtigen, daß man eine solche Orientierungstafel nicht einfach beliebig stark von vorn beleuchten kann, weil sonst die vorbeifahrenden Kraftfahrer durch die Tafel als Ganzes stark geblendet werden würden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt eine kastenförmige Orientierungstafel mit Traggestell in Vorderansicht; Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1; Fig. 3 zeigt einen Querschnitt -nach der Linie 3-:i der Fig. 1, und Fig.4 zeigt in abgebrochener, vergrößerter Darstellung einen Teilschnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 1.
  • Bei dein in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiel der Erfindung handelt es sich um eine Orientierungstafel, welche an öffentlichen Plätzen, all Straßen, Autobahnen usw. im Freien oder in Gebäuden in beliebiger Weise angebracht, beispielsweise aufgestellt oder aufgehängt werden kann. Die gesamte Tafel ist von einem Rahmen 8 aus Metall, Holz od. dgl. umgellen. Das Innere des Rahmens 8 ist durch Längsstreben 9 und Querstreben 10 in eine äußere Randzone und in eine Mittelzone unterteilt. Die äußere Randzone enthält Hinweis- und Reklameschilder 11, auf deren Flächen beispielsweise beliebige Anzeigen von Firmen oder Anschriften von öffentlichen Diensten, Reparaturwerkstätten, Tankstellen, Hotel> u>w. angebracht werden können. Diese Schilder 11 sind vorzugsweise transparent ausgebildet.
  • Die '-Iittelzone der Tafel wird von einem Orientierungsplan 12 ausgefüllt. Auf diesen Orientierungsplan 12. beispielsweise dem Plan einer Stadt und deren Umgebung, sind gegenüber dem Plangrund hervortretende. vornehmlich farbige '-Iarkiertingslländer 13 angeordnet, welche die Hauptverkehrswege, vor allem die Hauptstraßen, Autobahnen, Ein- und Ausfallstraßen, Durchfahrt- und Umgehungsstraßen dar->teilen. Bei Orientierungstafeln für Eisenbahnverkehr sind diese Markierungsbänder vornehmlich aus den wu>eiltlichen Eisenbahnlinien und gegebenenfalls aus den Hauptan>chluß>traßen gebildet. Außerdem 'sann fler Plan auch noch Anschlußstraßen 14 enthalten, die von den Hauptwegen abzweigen und zu öffentlichen Diensten, bestimmten Firmen, Reparaturstellen od. dgl. führen, wobei vor allem die auf den Reklameschildern 11 angebrachten Firmen oder Dienste in Frage kommen.
  • Die 'Markierungsbänder 13, 14 sind vorzugsweise in leuchtenden Farben so kräftig hervorgehoben, daß sie bei Tageslicht oder bei auffallendem Licht schon auf größere Entfernung gegenüber dem eigentlichen Plan hervortreten und erkennbar sind. Dadurch ;wird erreicht. daß beispielsweise bei Aufstellung einer solchen Orientierungstafel all Autobahnen ein Kraftfahrer. ohne au> seinem Wagen aussteigen zu müssen, die Hauptwege schon von weitem erkennen und sich danach orientieren kann. In vorteilhafter Weise können auch für verschiedene Wege verschiedene Farben verwendet werden. wie in der Zeichnung durch verschiedenartige Schraffur der :Markierungsbänder angedeutet ist. Beispielsweise besitzt also das Markierungsband 13' der Autobahn eine andere Färbung als die Markierungsbänder der übrigen Wege 13. In dem Orientierungsplan ist zweckmäßig der Standort 15 der Orientierungstafel besonders, z. B. durch einen Kreis od. dgl., gekennzeichnet.
  • Die Orientierungstafel selbst besteht aus einem flachen, hohlen Kasten 16, der von vorn die Hinweis-und Reklametransparente 11 und den die Wegmarkierungsbänder 13, 13', 14 enthaltenden Orientierungsplan 12 zeigt. Hinter dem Orientierungsplan 12 und den Transparenten 11 sind im Inneren des Kastens 16 Beleuchtungskörper 17 angeordnet, die in beliebiger Weise an eine Stromquelle oder an das Netz angeschlossen sind. Hierbei können beliebige Schaltmittel vorgesehen sein, welche eine zeitweilige. willkürliche oder automatische Ein- und Ausschaltung des Stromes ermöglichen.
  • Der Orientierungsplan 12 ist nicht in der vordren Ebene der Tafel angeordnet, sondern, wie Fig. 2 und 3 zeigen, etwa> in das Innere des Kastens 16 zurückgesetzt. wobei er die Hinterwand eines Innenkasten:, bildet, der seitlich von transparenten M%andungen 18 umgeben ist, die beispielsweise aus Milchglas bestehen können. Dadurch kann von den seitlichen Beleuchtungskörpern 17 Licht auf die Vorderseite des Orientierungsplanes 12 fallen. >o daß auch der eigentliche Grundplan neben den leuchtenden Wegen bei @un!;elheit erkennbar ist. Die Vorderwand dieses Innenkastens besteht hierbei aus einer Schutzscheibe 19 au" starkem Glas.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausführung>forin des Orientierungsplanes 12 ist aus Fig. 4 ersichtlich. Danach besteht der eigentliche Orientierungsplail aus Papier oder sonstigem Material, welches mindesten> in den die Wege darstellenden Markierungsbändern transparent ist. Dieser Plan 12 ist auf eine Platte 20 aus Sperrholz od. dgl. aufgezogen. welche genau hinter den transparenten Markierungsbändern 13, 13', 14 finit entsprechenden, genau der Form dieser Bänder angepaßten Aussparungen 21 versehen ist. Diese Au<llildung ermöglicht ein scharfes Durchleuchten der transparenten Markierungsbänder oder Wege, welche auf diese «'eise leuchtend hervortreten.
  • Eine Orientierungstafel dieser Art kann bei Aufstellung im Freien, z. B. all Autobahnen, in vorteilhafter Weise von zwei seitlichen Pfosten 22 getragen und von einem Schutzdach abgedeckt werden. Die Pfosten 22 können beliebig ausgebildet sein, bestellen aber in besonders gefälliger Weise aus flachen Holzwänden oder Vollwänden. Beispielsweise können die Hohlwände gemäß Fig.2 aus U-Eisen mit Verkleidungsblechen oder Fülltafeln bestehen, oder es werden Betonwände oder hölzerne Wände als Pfosten errichtet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Öflientliche Verkehr>orientierungstafel mit einem Orientierungsplan, auf dem die Wege als 'Markierungsbänder ausgebildet und voll rückwärts durchleuchtbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Orientierungsplan (12) den Boden eines vorn durch eine Glasscheibe (19) abgeschlossenen Kasten> bildet, dessen Seitenwandungen (18) transparent sind und der seinerseits in das Innere eines größeren Kastens (16) eingebaut ist, welcher sowohl hinter dem Orientierungsplan als auch seitlich der transparenten Seitenwandungen Beleuchtungskörper (17) enthält. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 635 590; schweizerische Patentschriften Nr. 101281, 107 310, 148 636, 193 193, 145 723, 208 661, 79 421; französische Patentschrift Nr. 971 119.
DESCH8535A 1952-01-12 1952-01-12 OEffentliche Verkehrsorientierungstafel Pending DE1037253B (de)

Priority Applications (1)

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DESCH8535A DE1037253B (de) 1952-01-12 1952-01-12 OEffentliche Verkehrsorientierungstafel

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DESCH8535A DE1037253B (de) 1952-01-12 1952-01-12 OEffentliche Verkehrsorientierungstafel

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DE1037253B true DE1037253B (de) 1958-08-21

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ID=7425840

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DESCH8535A Pending DE1037253B (de) 1952-01-12 1952-01-12 OEffentliche Verkehrsorientierungstafel

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DE (1) DE1037253B (de)

Citations (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH79421A (de) * 1917-03-27 1918-11-16 O Hengaertner Lichtreklameapparat mit Stadtplanbeleuchtung
CH101281A (de) * 1922-12-01 1923-09-17 Rueegg Jacques Fahrplan-Tafel.
CH107310A (de) * 1922-11-13 1924-10-16 A H Wolterbeek & Co Reklame-Wandschrank.
CH145723A (de) * 1930-05-24 1931-03-15 Anwander Emil Einrichtung zur Ortsbestimmung auf Plänen.
CH148636A (de) * 1931-02-24 1931-07-31 Schnyder Josef Lichtreklameapparat.
DE635590C (de) * 1933-01-31 1936-09-19 Thomas Wirth Dr Ing Vorrichtung zum Sichtbarmachen zusammengehoeriger Angaben in graphischen Darstellungen, z. B. Ortsplaenen, Landkarten o. dgl.
CH193193A (de) * 1937-04-27 1937-09-30 Schnyder Josef Lichtreklameapparat.
CH208661A (fr) * 1938-09-27 1940-02-15 Othenin Girard Andre Panneau publicitaire.
FR971119A (fr) * 1947-09-08 1951-01-12 V H H P A Kemperman Nv Transparent

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