DE103706A - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate und Maschinen.
JOSEF POPPER in WIEN.
Patentirt im Deutschen Reiche vom al. Mai 1898 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Einrichtung, um mittelst bewegter
Flüssigkeiten, Gase oder Dämpfe Elektricitä't auf directem Wege, d. i. ohne Anwendung
von hydraulischen oder Dampfmotoren zu erzeugen.
Um den Schein zu vermeiden, als ob der Erfinder ein wissenschaftliches Princip unter
Schutz zu stellen beabsichtige, sei sofort erklärt, dafs der Erfinder selbst den allgemeinen
Gedanken einer solchen Eiektricitätserzeugung bereits in der Zeitschrift für Elektrotechnik
(Heft 17, Jahrg. 1898) veröffentlicht hat und somit als den Gegenstand der Erfindung, wie
im Eingange erklärt, nur eine Einrichtung bezeichnet,
welche diesen allgemeinen Gedanken erst praktisch verwerthbar macht.
Des Erfinders Grundgedanke, wie er in der genannten Zeitschrift ausgesprochen wurde,
besteht darin, die strömende Flüssigkeit (tropfbar, gasförmig oder dampfförmig) zwischen
Magneten fliefsen zu lassen, also ein magnetisches Gerinne zu schaffen, wo dann zufolge
Faraday's Inductionsgesetzen sich ein elektrischer Strom entwickeln mufs, der wieder
eventuell nach dem Dynamoprincip benutzt werden kann, die Magnete selbst zu erregen.
So einfach diese Methode ist, so stellen sich ihr doch, wenn man den Anforderungen der
Praxis genügen will, wesentliche Umstände erschwerend oder hindernd entgegen.
Vorerst ist zu bedenken, dafs der Leitungswiderstand aller Flüssigkeiten ein gegen Metalle
enorm grofser ist; ferner ist im Allgemeinen die entstehende elektromotorische Kraft
viel zu klein, um den Anforderungen der Praxis zu genügen; endlich ist selbst in solchen
Fällen, wo die elektromotorische Kraft genügen würde, speciell bei tropfbaren Flüssigkeiten,
z. ß. beim Wasser, zu beachten, dafs sie nicht so grofs sein darf, um Zersetzungen
derselben herbeizuführen.
Alle diese Punkte werden nun durch die vorliegende eigenthümliche Anordnung erledigt,
nach welcher der Flüssigkeitsstrom nicht als einheitlicher Körper zur Erzeugung der Elektricität
benutzt wird, sondern dafs derselbe in mehrere (je nach Umständen mehr oder weniger) Theile zerlegt wird, wobei jeder einzelne
Theil zwischen Magneten strömt, und dafs dann die entstehenden Einzelströme der
inducirten Elektricitä't hinter einander oder bei Bezweckung von sehr schwach gespannten
Strömen parallel geschaltet werden.
Denkt man sich nämlich einen Flüssigkeitsstrom (stets im allgemeinsten Sinne genommen)
in einem magnetischen Felde fliefsen, so hat man drei Ströme verschiedener physikalischer
Art in Thätigkeit: i. den Strom der tropfbaren oder gasförmigen Flüssigkeit, 2. den
magnetischen Strom vom Nordpol zum Südpol, 3. den durch 1. und 2. inducirten elektrischen
Strom, wobei 1, 2 und 3 aufeinander senkrecht stehen.
Wenn also z.B. ein Wasserstrom mit einer gewissen Geschwindigkeit in einer Art Mühlbach,
dessen WTände Magnetpole sind, dahinfiiefst,
so kann man in einem solchen magnetischen Gerinne einen elektrischen Strom hervorrufen,
indem man den Boden des Gerinnes und die Wasseroberfläche mit einer Metallplatte
bedeckt und beide Platten leitend verbindet.
Claims (2)
1. Einrichtung zur Elektricitätserzeugung mit Hülfe von magnetische Felder durchströmenden
Flüssigkeiten u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dafs die Flüssigkeitsströme nach dem Querschnitt (Fig. 3) oder nach
der Länge der Ströme oder nach beiden Richtungen zugleich (Fig. 4) in Einzelströme
zerlegt werden, um je nach der gewählten Schaltung elektrische Ströme von beliebiger Spannung und Stärke zu erhalten.
2. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 zur Erzeugung von
Wechselströmen beliebiger Spannung und Stärke, dadurch gekennzeichnet, dafs die Pole der das Feld erzeugenden Elektromagnete
periodisch gewechselt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Family
ID=
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975874C (de) * | 1948-10-02 | 1962-11-15 | Ernst Dr-Ing Jacob | Anordnung zur Erzeugung elektrischer Leistung |
| DE1270163B (de) | 1962-11-10 | 1968-06-12 | Licentia Gmbh | Magnethohydrodynamischer Generator |
| DE1298652B (de) * | 1961-07-03 | 1969-07-03 | Hermann Dipl Ing | Vorrichtung zur Umwandlung von Waerme aus nuklearen Spaltungsreaktionen in elektrische Energie mit Hilfe eines MHD-Generators |
| DE3600195A1 (de) * | 1986-01-07 | 1986-12-04 | Emil 5620 Velbert Pfautsch | Meereswellengenerator |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975874C (de) * | 1948-10-02 | 1962-11-15 | Ernst Dr-Ing Jacob | Anordnung zur Erzeugung elektrischer Leistung |
| DE1298652B (de) * | 1961-07-03 | 1969-07-03 | Hermann Dipl Ing | Vorrichtung zur Umwandlung von Waerme aus nuklearen Spaltungsreaktionen in elektrische Energie mit Hilfe eines MHD-Generators |
| DE1270163B (de) | 1962-11-10 | 1968-06-12 | Licentia Gmbh | Magnethohydrodynamischer Generator |
| DE3600195A1 (de) * | 1986-01-07 | 1986-12-04 | Emil 5620 Velbert Pfautsch | Meereswellengenerator |
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