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DE1037061B - Innenteil fuer Treibmittelpumen - Google Patents

Innenteil fuer Treibmittelpumen

Info

Publication number
DE1037061B
DE1037061B DEL27142A DEL0027142A DE1037061B DE 1037061 B DE1037061 B DE 1037061B DE L27142 A DEL27142 A DE L27142A DE L0027142 A DEL0027142 A DE L0027142A DE 1037061 B DE1037061 B DE 1037061B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boiling
propellant
inner part
boiling vessel
riser pipes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL27142A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Werner Baechler
Dipl-Phys Dr Hans-Geor Noeller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Balzers und Leybold Deutschland Holding AG
Original Assignee
E Leybolds Nachfolger AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by E Leybolds Nachfolger AG filed Critical E Leybolds Nachfolger AG
Priority to DEL27142A priority Critical patent/DE1037061B/de
Publication of DE1037061B publication Critical patent/DE1037061B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F9/00Diffusion pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Innenteil für Treibmittelpumpen Es sind mehrstufige Treibmittelpumpen bekanntgeworden, welche mit einer Fraktionierungseinrichtung versehen sind, die es ermöglicht, den Siederäumen der Hochvakuumstufe nur solche Treibmittelanteile zuzuführen, die ihre leichtflüchtigen Bestandteile bereits in vorangegangenen Siederäumen abgegeben haben. Derartige Treibmittelpumpen sind meist aus mehreren konzentrischen Dampfsteigrohren aufgebaut, die mit ihren unteren Enden in das Treibmittel hineinragen, so daß zwischen den Wandteilen der Dampfsteigrohre und dem Pumpenboden entsprechende Siederäume abgegrenzt werden. Diese Siederäume stehen durch entsprechend geformte Durchbrechungen in den Dampf steigrohren oder durch eingefräste Nuten im Pumpenboden miteinander in Verbindung. Das an der Pumpeninnenwand herabfließende Treibmittelkondensat gelangt hierbei zunächst in den äußeren Siederaum der Vorvakuumstufe, wo bereits ein großer Anteil der leichtflüchtigen Bestandteile wieder verdampft. Das von diesen Bestandteilen befreite Treibmittel tritt dann durch die beschriebenen Durchbrechungen in den Siederaum der Zwischenvakuumstufe und von da in den inneren Siederaum der Hochvakuumstufe, wobei sich die Befreiung von leichtflüchtigen Anteilen fortlaufend bis zur inneren Hochvakuumstufe verbessert.
  • Zur Führung des Treibmittels in die einzelnen Siederäume wird bereits eine entsprechend versetzte Anordnung der Durchbrechungen angewendet, welche es verhindert, daß das Treibmittel von dem Siederaum der Vorvakuumstufe unmittelbar auf radialem Wege in den Siederaum der Hochvakuumstufe gelangen kann. Es muß vielmehr einen vorgegebenen Umweg durchströmen, wodurch die Möglichkeiten des Abdestillierens der leichtflüchtigen Anteile vergrößert und die Wirkung der Fraktionierung erhöht wird.
  • Zur Führung des Treibmittels wurden bisher Ringe auf den Pumpenboden aufgelötet, in denen entsprechend gegeneinander versetzte Durchbrechungen die gewünschte Umwegführung des Treibmittels hervorriefen. Bei einer bekannten Ausführungsform einer solchen Pumpe ist der Pumpenboden mit den Ringen aus einem Stück gearbeitet, und die Dampfsteigrohre werden in entsprechender Weise in diese Ringe eingesetzt. Bekannt ist ferner eine Pumpenkonstruktion, bei der auf dem Pumpenboden eine Metallplatte aufliegt, welche entsprechende Führungsnuten zum Einstecken der Dampfsteigrohre aufweist. Die beschriebenen Ausführungsformen haben verschiedene Nachteile. Sind die Führungsringe auf dem Pumpenboden aufgelötet oder ist der Pumpenboden mit diesem einstückig gearbeitet, so ist die Reinigung des Pumpenbodens, z. B. nach einer Verkohlung des Treibmittels, hervorgerufen durch einen langen Lufteinbruch, in dem engen rohrförmigen Innenraum der Treibmittelpumpe außerordentlich schwierig und ohne Spezialwerkzeuge überhaupt nicht befriedigend durchführbar. Bei der auf dem Pumpenboden lose aufgelegten Platte finit Führungsnuten zur Aufnahme der Dampfsteigrohre tritt zwischen dem Pumpenboden und der Platte ein Temperatursprung von beträchtlicher Größe auf, der sich nachteilig auf die Zusammensetzung des Treibmittels (Zersetzung) und auf die Lebensdauer der Heizplatte auswirkt.
  • Außerdem sind bereits mehrstufige Diffusionspumpen bekanntgeworden, bei denen die in den Raum des Siedegefäßes hineinragenden unteren Enden der Dampfsteigrohre durch deckelförmige Abschlußstücke abgeschlossen sind. Auf diese Weise entstehen mehrere übereinanderliegende, plane Auflageflächen, mittels deren die Dampfsteigrohre auf dem Boden des Siedegefäßes aufsitzen. Auch diese Konstruktion besitzt den wesentlichen Nachteil, daß das Treibmittel in den durch die Dampfsteigrohre abgeteilten inneren Siederäumen nicht mehr unmittelbar mit der Oberfläche der Heizvorrichtung in Verbindung steht, so daß der Wärmeübergang zu den einzelnen Stufen wesentlich verschlechtert wird. Außerdem ist eine solche Anordnung bei Verschmutzung äußerst schlecht zu reinigen.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet die aufgezeigten Nachteile und betrifft ein Innenteil für Treibmittelpumpen, insbesondere mehrstufiger Bauart, bei denen mehrere Dampfsteigrohre in ein Siedegefäß hineinragen und dort konzentrische Siederäume abgrenzen, welche durch entsprechende Durchbrechungen miteinander in Verbindung stehen und bei denen die von den Düsen abgewandten unteren Enden der Dampfsteigrohre mittels einer planen, die einzelnen Siederäume gegenüber dem Boden des Siedegefäßes abdichtenden Auflagefläche auf dem Boden des Siedegefäßes aufsitzen. Das erfinderische Neue ist gekennzeichnet durch ein Haltestück mit rohrförmigen Ansätzen, auf welche die von den Düsen abgewandten unteren Enden der vorzugsweise in einer Baueinheit vereinigten Dampfsteigrohre aufschiebbar sind. die an ihren freien Enden auf dem Boden des Siedegefäßes aufsitzende und die einzelnen Siederäume gegenüber dem Boden des Siedegefäßes abdichtende, plane Auflageflächen aufweisen und durch Verbindungsstege miteinander verbunden sind. Bei dieser Ausführung werden die Dampfsteigrohre von oben auf das Haltestück aufgesteckt, und das ganze Innenteil finit dem Haltestück wird in das Pumpengehäuse eingesetzt. Die Reinigung kann nunmehr in einfachster Weise dadurch erfolgen, daß nach dem Herausnehmen des Innenteils die Dampfsteigrohre vom Haltestück abgenommen werden, so daß lediglich der plane Pumpenboden und das handliche Haltestück zu reinigen sind. Hierdurch wird dieWartung derartiger Treibmittelpumpen außerordentlich vereinfacht und, da alle Siederäume mit der Oberfläche des Heizkörpers unmittelbar in Verbindung stehen, dessen gleichmäßige Belastung sichergestellt, was sich unter anderem guilstig auf seine Lebensdauer auswirkt.
  • Ein weiterer Vorteil kann bei dem vorgeschlagenen Haltestück dadurch erreicht werden, daß an jeder ringförmigen Auflagefläche mindestens eine an sich bekannte axial verlaufende Verbindungsnut vorgesehen ist und daß diese Verbindungsnuten von Auflagefläche zu Auflagefläche derart gegeneinander versetzt sind, daß eine gewünschte Umwegführung des Treibmittels erreicht wird. Dadurch wird der Strömungsweg des Treibmittels von einer Nut in der Auflagefläche des äußeren rohrförmigen Ansatzes zum Mittelpunkt des inneren Siederaumes der Hochvakuumstufe hin wesentlich größer als der Radius des äußeren rohrförmigen Ansatzes. Die Verbindungsnuten in den Auflageflächen sind fertigungstechnisch einfach herstellbar und ergeben eine besonders günstige Führung des Treibmittels unmittelbar an der Oberfläche des Pumpenbodens.
  • Vorteilhaft ist ferner die Versetzung der Verbindungsnut einer Auflagefläche gegenüber der Verbindungsnut der radial nachfolgenden Auflagefläche in Beziehung auf die Mittelachse um 180° und die Herstellung eines derartigen Haltestückes nach der Erfindung als einstöckiges Gußstück aus Leichtmetall oder anderen geeigneten Materialien. Dabei werden die Verbindungsnuten mit eingegossen, so daß nur geringe Nacharbeit erforderlich wird. Weiterhin ist es zweckmäßig, die rohrförmigen Ansätze im Bereich der aufgeschobenen Dampfsteigrohre leicht konisch zu machen, so daß bei Aufschieben eine feste Klemmverbindung zwischen beiden Teilen entsteht.
  • Bei einer empfehlenswerten Ausführungsform sind die stegförmigen Verbindungen bis zum Mittelpunkt der konzentrisch liegenden, rohrförmigen Ansätze durchgeführt, und es ist dort eine entsprechende Durchbrechung für ein Befestigungsmittel vorgesehen, welches beispielsweise stangenförmig ausgebildet ist und sämtliche Einzelteile des Innenteiles, wie Düsen, Dampfsteigrohre und Haltestück, zu einer leicht handhabbaren Baueinheit verbindet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine geschnittene Seitenansicht einer mehrstufigen Diffusionspumpe mit konzentrisch angeordneten Dampfsteigrohren und l,'nikehrdiisen, Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Haltestück nach der Erfindung von der Auflageseite auf den Pumpenboden her.
  • In einem gekühlten Pumpengehäuse 1 befindet sich ein Pumpeninnenteil, welches aus den Dampfsteigrobren 2, 3 und 4 sowie aus den Umkehrdüsen 5. 6 und 7 besteht. Die der Heizplatte zugewandten unteren Enden der Dampfsteigrohre sind in ein Haltestück 8 eingesetzt. Dieses Haltestück 8 weist hierzu drei entsprechend geformte rohrförmige Ansätze 81, 82 und 83 auf. Diese Ansätze sind durch Verbindungsstege 84 miteinander verbunden. Eine an ihren beiderseitigen Enden mit Gewindestücken versehene Haltestange 9 verbindet die Dampfsteigrohre 2, 3, 4 mit ihren zugehörigen Umkehrdüsen 5, 6, 7 und dein Haltestück 8 zu einer Baueinheit. Das Haltestück 8 liegt auf dem Pumpenboden 10 auf, welcher durch die Heizvorrichtung 11 geheizt werden kann.
  • In der Draufsicht nach Fig. 2 erkennt man die konzentrischen rohrförmigen Ansätze 81, 82, 83, welche an ihren der Heizplatte zugewandten unteren Enden die beschriebenen kreisringförmigen Abdichtflächen bilden. In diese Abdichtflächen sind Verbindungsnuten 13 gegeneinander versetzt angeordnet, wodurch das Treibmittel, welches vom äußeren Siederaum durch die Nuten 13 in den Stegen und die Nuten 14 in den kreisringförmigen Auflageflächen nach dem Siederaum der Hochvakuumstufe hinströmt, zu dein gestrichelt eingezeichneten Umweg gezwungen wird. Hierdurch verweilt das Treibmittel länger in den einzelnen vorangehenden Siederäumen, ehe es in die innere Hochvakuumstufe gelangt, wodurch eine bessere Fraktionierung gegeben ist. Die stegförniigen Verbindungen 12 sind radial zum Mittelpunkt hingeführt, wo in einer entsprechenden Ausnehmung 121 eine Durchbrechung 122 zur Durchführung des gemeinsamen Befestigungsmittels vorgesehen ist. Die Nuten 13 sind bei der dargestellten Ausführungsform von innen nach außen jeweils um 180° gegeneinander versetzt, so daß das Treibmittel zu dem größtmöglichen Umweg und damit zu wirksamster Fraktionierung gezwungen wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Innenteil für Treibmittelpumpen. insbesondere mehrstufiger Bauart, bei denen mehrere Dampfsteigrohre in ein Siedegefäß hineinragen und dort Siederäume abgrenzen, welche durch entsprechende Durchbrechungen miteinander in '"'erbindung stehen, und bei denen die von den Düsen abgewandten unteren Enden der Dampfsteigrohre mittels einer planen, die einzelnen Siederäume gegenüber dem Boden des Siedegefäßes abdichtenden Auflagefläche auf dem Boden des Siedegefäßes aufsitzen, gekennzeichnet durch ein Haltestück (8) mit rohrförmigen Ansätzen (81, 82, 83), auf «-elche die von den Düsen abgewandten unteren Enden der vorzugsweise in einer Baueinheit vereinigten Dampfsteigrohre (2, 3, 4) aufschiebbar sind, die an ihren freien Enden auf dem Boden (10) des Siedegefäßes aufsitzende und die einzelnen Siederäume gegenüber dem Boden des Siedegefäßes abdichtende plane Auflageflächen aufweisen und durch Verbindungsstege (84) miteinander verbunden sind.
  2. 2. Innenteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder ringförmigen Auflagefläche mindestens eine an sich bekannte axial verlaufende Verbindungsnut (13) vorgesehen ist, durch die das Treibmittel hindurchtreten kann, und daß diese Verbindungsnuten (13) von Auflagefläche zu Auflagefläche derart gegeneinander versetzt sind, daß eine gewünschte Umwegführung des Treibmittels erreicht wird.
  3. 3. Innenteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsnut (13) einer Auflagefläche gegenüber der Verbindungsnut der radial nachfolgenden Auflagefläche in Beziehung auf die Mittelachse um 180° versetzt ist.
  4. 4. Innenteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Haltestück (8) als einstöckiges Gußstück hergestellt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 477 013; USA.-Patentschriften Nr. 2 521345, 2 078 788.
DEL27142A 1957-03-15 1957-03-15 Innenteil fuer Treibmittelpumen Pending DE1037061B (de)

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DE1037061B true DE1037061B (de) 1958-08-21

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DEL27142A Pending DE1037061B (de) 1957-03-15 1957-03-15 Innenteil fuer Treibmittelpumen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1285090B (de) * 1961-05-16 1968-12-12 Ulvac Corp Diffusionspumpen-Anordnung mit Arbeitsfluessigkeiten von relativ hohem und niedrigem Verdampfungsdruck

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2078788A (en) * 1934-11-09 1937-04-27 Vickers Electrical Co Ltd Diffusion vacuum pump
GB477013A (en) * 1936-06-20 1937-12-20 Charles Sykes Improvements in condensation vacuum pumps
US2521345A (en) * 1946-01-16 1950-09-05 Eastman Kodak Co Condensation pump

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