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DE1036585B - Kugelgelenkartig ausgebildetes Lager fuer durch eine Behaelterwand gefuehrte Wellen - Google Patents

Kugelgelenkartig ausgebildetes Lager fuer durch eine Behaelterwand gefuehrte Wellen

Info

Publication number
DE1036585B
DE1036585B DEM32258A DEM0032258A DE1036585B DE 1036585 B DE1036585 B DE 1036585B DE M32258 A DEM32258 A DE M32258A DE M0032258 A DEM0032258 A DE M0032258A DE 1036585 B DE1036585 B DE 1036585B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing
ring
shaft
container wall
ball
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM32258A
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Moertel
Erich Rammelkamp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metallgesellschaft AG filed Critical Metallgesellschaft AG
Priority to DEM32258A priority Critical patent/DE1036585B/de
Publication of DE1036585B publication Critical patent/DE1036585B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C23/00Bearings for exclusively rotary movement adjustable for aligning or positioning
    • F16C23/02Sliding-contact bearings
    • F16C23/04Sliding-contact bearings self-adjusting
    • F16C23/043Sliding-contact bearings self-adjusting with spherical surfaces, e.g. spherical plain bearings
    • F16C23/045Sliding-contact bearings self-adjusting with spherical surfaces, e.g. spherical plain bearings for radial load mainly, e.g. radial spherical plain bearings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/72Sealings
    • F16C33/74Sealings of sliding-contact bearings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/50Sealings between relatively-movable members, by means of a sealing without relatively-moving surfaces, e.g. fluid-tight sealings for transmitting motion through a wall

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Kugelgelenkartig ausgebildetes Lager für durch eine Behälterwand geführte Wellen Die Erfindung bezieht sich auf Lager für liegende oder stehende, hohle oder volle Schnecken- oder Rührwerks.wellen oder für Wellen für Hohlschnecken, Hohlwalzen, drehbare Rohr- oder andere Spiralen oder andere Wellen, die außerhalb des Raumes liegen, in dem die an der Welle angebrachten Vorrichtungen arbeiten und bei denen durch eine Öffnung in der Wand dieses Arbeitsraumes die Welle bis in das Lager geführt und eine Abdichtung zwischen dem Arbeitsraum und dem Lager vorgesehen, ist. Die Welle kann an ihren beiden Enden oder, insbesondere wenn es sich um stehend angeordnete Wellen handelt, auch nur an einem Ende gelagert sein. Sie kann ferner an ihrem außerhalb des Arbeitsraumes liegenden Ende bzw. ihren Enden mit zusätzlichen" Einrichtungen, z. B. Einführungen. oder Abführungen für gas- oder dampfförmige oder flüssige Medien oder mit Meß-oder Regelgeräten oder Antriebseinrichtungen oder dergleichen Organen, ausgestattet sein.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere solche Wellen, welche z. B. wie verhältnismäßig lange Schneckenwellen keine exakte Drehbewegung um ihre Längsachse ausführen, sondern in ihrer Lage von der genauen axialen Drehachse abweichen, so daß Pendel-, Schwärm- und dergleichen Bewegungen oder Schwingungen auftreten, wenn die Welle in Umdrehung versetzt wird. Diese Durchbiegungen können alsFolge des Eigengewichtes der Welle oder der damit verbundenen Vorrichtungen, z. B. Misch-, Förder- oder Zerkleinerungsorgane, oder durch die Einwirkungen: der Medien hervorgerufen bzw. geändert werden, die in dem Arbeitsraum behandelt werden. Auch für Wellen od. dgl., die aus einem Raum durch schräge Wände des Raumes hindurchgeführt und außerhalb des Raumes und gegen diesen abgedichtet gelagert sind, ist die Vorrichtung nach der Erfindung geeignet. Außer Pendel- oder Schwärmbewegungen und ähnlichen Schwingungen können an derartigen Wellen axiale Kräfte wirksam werden, die z. B. infolge der Arbeitsleistung verursacht werden können.
  • Durch die Abweichungen. von der genauen. axialen Lage der Welle werden, im Betrieb sowohl die Dichtung, die im allgemeinen in der Behälterwand liegt, als auch das außen an, die Dichtung anschließende Lager schnell schadhaft. Man hat das Lager schon dadurch zu sichern versucht, daß man die Lagerbüchse kugelgelenkartig in einem an der Behälterwand angeordneten Gehäuse unterbrachte. Es konnte dann wohl die Lagerbüchse den Bewegungen der Welle folgen, nicht aber gleichzeitig die Dichtung, die sehr schnell unwirksam wurde. Durch die schadhafte Dichtung konnten dann feste und flüssige Stoffe aus dem Behälter auslaufen.
  • Auch sind Gleitlager bekannt, deren Tragkörper eine kugelige Oberfläche hat. Dadurch wurde der Tragkörper in den entsprechend geformten Lagerkappen, die ihn halten, drehbar, so daß er eine Selbsteinstellung des Lagers ermöglichte. Zu beiden Seiten des Tragkörpers in den Lagerkappen vorgesehene Filzscheiben verhinderten einen Austritt von Schmieröl aus dem Gleitlager. Diese Lagerkonstruktion reichte indessen nicht aus, um das Lager gegen den Eintritt und Durchfluß von fließenden Mitteln zu schützen.
  • Durch die Erfindung gelingt es, bei Wellen, die durch Wände geführt sind. und bei denen gleichzeitig eine Abdichtung der Durchführung durch die Wände erforderlich ist, die erwähnten Schäden zu vermeiden. Das kugelgelenkartig ausgebildete Lager gemäß der Erfindung für durch eine Behälterwand geführte Welle, das gegen den Raum hinter der Behälterwand abgedichtet ist, besteht aus einem mit einer kugeligen Oberfläche versehenen und in einem an der Behälterwand befestigten Gehäuse gehaltenen Ring mit einem ausladenden Teil, der diesen Ring fest mit der Lagerbüchse verbindet, sowie einer im Inneren des Kugelringes vorgesehenen Ringdichtung; diese sitzt auf einer Hülse, die die Welle mit Abstand umgibt. Es können nunmehr sowohl die Lagerbüchse als auch die Dichtung, die beide mit dem Kugelring fest verbunden sind, den Bewegungen der Welle bzw. der die Welle umgebenden Hülse gut folgen, so daß Überbeanspruchungen der Dichtung und des Lagers nicht mehr möglich sind. Auch wenn die Dichtung einmal schadhaft werden sollte, ist das Lager noch gesichert, da feste oder flüssige Stoffe, die aus dem Behälter durch die Dichtung nach außen gelangen, nicht in das. Lager eindringen können. Außerdem läßt sich das Undichtwerden der Hülse durch entsprechende Gestaltung der Verbindung der Lagerbüchse mit dem Kugelring leicht beobachten, so daß es schnell behoben werden kann. In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt.
  • Abb. 1 zeigt eine solche Vorrichtung im senkrechten Längsschnitt; Abb. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-A in: Abb. 1; in Abb. 3 ist die beispielsweise Ausführung der Einrichtung zur Aufnahme des Axialdruckes der Welle anders gewählt als in Abb. 1; in Abb. 4 ist beispielsweise eine Ausführungsform des Lagers im senkrechten Längsschnitt dargestellt, welche Längsausdehnungen der Apparatur aufnehmen kann; Abb. 5 ist ein Schnitt nach Linie B-B in Abb. 4.
  • In Abb. 1 ist 1 die Welle mit der Hülse 2, die an der Welle z. B. durch Schrauben 3 oder auch auf andere Art, z. B. durch Schweißen., befestigt sein kann. 4 ist die Stirnwand des Behälters 5 mit einer z. B. zentralen Öffnung, durch die die Welle nach außen geführt ist und die durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung nach außen abgeschlossen wird. Die Lagerbüchse 6 ist mittels des z. B. zylindrischen Stückes 7 mit dem Ring 8 mit kugeliger Oberfläche starr verbunden. In dem Ring 8 liegt die Dichtung 9, die mittels Stopfbüchsenbrille 10 angezogen werden kann. Der Kugelring 8 wird in dem Gehäuse 11, das flüssigkeits- bzw. gasdicht mit der Wand 4 verbunden ist, durch den Dichtungsring 12 und den Druckring 13, deren Oberflächen der Oberfläche des Kugelringes angepaßt sind, gehalten, wobei Schrauben 14 zur Einstellung des Druckringes und der Wirkung des Dichtungsringes 12 dienen. Ferner ist ein Tragring 18 vorgesehen zur zusätzlichen Abstützung der mit dem Kugelring verbundenen und von ihm gehaltenen Teile gegen das Gehäuse il. Damit der Kugelring 8 nicht von der Hülse 2 durch Reibung mitgenommen wird, ist er durch das Haltestück 15, das in der Nut 16 des Gehäuses 11 liegt (Abb. 5), mittels des Stiftes 17 befestigt. Gegen Längsbewegung ist die Welle durch den sich gegen die Lagerbüchse legenden Ring 19 und den Wellenabsatz 20 gesichert. Man kann aber auch nach Abb.3 einen Druckring 21 vorsehen, der die Welle 1 gegen axiale Verschiebungen zur Lagerbüchse 6 sichert. An der Wellendichtung auftretende Undichtigkeiten können durch Aussparungen 22 im zylindrischen Ansatz 7 des Kugelringes beobachtet und durch Anziehen der Stopfbüchsenbrille 10 schnell behoben werden. Das Auswechseln der Dichtung 9 kann ohne Ausbau von Lagerteilen oder Verschiebung der Welle 1 nach dem Zurückschieben der Stopfbüchsenbrille 10 ebenfalls durch die Aussparungen 22 erfolgen.
  • Die Vorrichtung nach Abb.4 entspricht der nach Abb. 1 bis 3. Nur liegt der Wellenabsatz 20 mit Abstand von der Lagerbüchse, und es sind die Ringe 19 bzw.21 fortgelassen, so daß die Welle sich um ein gewisses Stück in der Längsrichtung im Lager verschieben kann.
  • In den Abb. 1 bis 5 ist das Lager zur Aufnahme der Welle als Gleitlager dargestellt. Es können natürlich auch zwischen Lagerbüchse und Welle und zur Aufnahme der Axialkräfte Kugellager vorgesehen werden. Der Vorteil des neuen Lagers besteht einerseits in der raumsparenden Anordnung aller Einzelteile, andererseits in der Zusammenfassung aller zweckdienlichen Betriebseigenschaften: Wellenabdichtung und Lagerlaufbüchse können zusammengesetzten Bewegungen der Welle kletnmungsfrei folgen.
  • An die Elastizität des Dichtungsmaterials werden nicht zu große Anforderungen gestellt.
  • Die Wellenabdichtung kann während des Betriebes von außen kontrolliert und nachgespannt werden.
  • Die Wellenabdichtung kann bei Stillstand ohne Ausbau von Lagerteilen von außen ausgewechselt werden.
  • Undichtigkeiten der Wellendichtung können nicht an die Lagerlauffläehe gelangen.
  • Die Lagerlauffläche ist keiner besonders zu berücksichtigenden Kantenpressung ausgesetzt.
  • Kleine Ungenauigkeiten an. der Behälterwand, falls dieselbe beispielsweise als Schweißkonstruktion durchgebildet ist, werden der Welle gegenüber von dem Lager ausgeglichen. Auf Grund dieser Betriebseigenschaften ist das Lager auch vorzüglich geeignet für die Lagerung der Schneckenwellen an Hohlschnecken-Wärmeaustauschern, die infolge ihrer relativ großen Länge, sei es durch ihr Eigengewicht oder die Einwirkungen des zu behandelnden Gutes, konstante oder uniregelmäßige Durchbiegungen erleiden und dadurch zusätzlich Pendelbewegungen ausführen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kugelgelenkartig ausgebildetes Lager für durch eine Behälterwand geführte Wellen, das gegen den Raum hinter der Behälterwand abgedichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der kugeligen Oberfläche versehene und in einem an der Behälterwand, (4) befestigten Gehäuse (11) gehaltene Ring (8) über einen ausladenden Teil (7) fest mit der Lagerbüchse verbunden ist und daß die im Inneren des Kugelringes (8) vorgesehene Ringdichtung (9) auf einer Hülse (2) sitzt, die die Welle (1) mit Abstand umgibt.
  2. 2. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung durch Aussparungen (22) in dem die Lagerbüchse (6) tragenden Teil (7) des Kugelringes (8) kontrolliert, nachgespannt und ausgewechselt werden kann, ohne daß das Lager oder die Welle ausgebaut oder verschoben werden muß.
  3. 3. Lager nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch den Dichtring (12). den Druckring (13), den Führungsring (18), die den Kugelring (8) im Gehäuse halten..
  4. 4. Lager nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Tragring (18) und den Halter (15) mit dem Stift (14), der in der Nut (16) liegt, zur Sicherung der Lage des Kugelringes (8) im Gehäuse (11). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 878 134.
DEM32258A 1956-11-03 1956-11-03 Kugelgelenkartig ausgebildetes Lager fuer durch eine Behaelterwand gefuehrte Wellen Pending DE1036585B (de)

Priority Applications (1)

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DEM32258A DE1036585B (de) 1956-11-03 1956-11-03 Kugelgelenkartig ausgebildetes Lager fuer durch eine Behaelterwand gefuehrte Wellen

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DE1036585B true DE1036585B (de) 1958-08-14

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DEM32258A Pending DE1036585B (de) 1956-11-03 1956-11-03 Kugelgelenkartig ausgebildetes Lager fuer durch eine Behaelterwand gefuehrte Wellen

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2658748A1 (de) * 1976-12-24 1978-06-29 Kugelfischer G Schaefer & Co Waelzlager, vorzugsweise axiallager, zur drehbaren lagerung der federauflage von fahrzeugraedern
DE3419038A1 (de) * 1983-06-24 1985-01-03 Landustrie Maschf Unteres lager fuer eine schraubenpumpe
WO2000068588A1 (de) * 1999-05-05 2000-11-16 Robert Bosch Gmbh Aufnahmeeinrichtung für wenigstens eine in einem gehäuse dichtend gelagerte welle

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE878134C (de) * 1944-06-06 1953-06-01 Siemens Ag Gleitlager

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