DE1036361B - Schutz- und UEberwachungseinrichtung fuer elektrische Speiseleitungen, vorzugsweise von Beleuchtungsanlagen im Untertagebetrieb - Google Patents
Schutz- und UEberwachungseinrichtung fuer elektrische Speiseleitungen, vorzugsweise von Beleuchtungsanlagen im UntertagebetriebInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H7/00—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
- H02H7/005—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for remote controlled apparatus; for lines connecting such apparatus
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- Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)
Description
DEUTSCHES
In dem Hauptpatent ist eine Schutz- und Überwachungseinrichtung für elektrische Speiseleirungen
in Untertagebetrieben vorgeschlagen worden, die neben den Energieadern Schutz- und Überwachungsleiter
enthalten, mit eigenen Überwachungseinrichtungen für innere und äußere Fehler, bei der das
Überwachungsrelais für innere Fehler eine zweite Wicklung besitzt, die im Stromkreis der Überwachungseinrichtung
für äußere Fehler liegt, so daß beim Ausbleiben des Stromes in der Überwadhungseinrichtung
für äußere Fehler ein Einschalten der Anlage verhindert wird. Bei einer vorteilhaften Ausbildung
dieser Anordnung weist der Überwachungskreis für äußere Fehler eine elektronische Verstärkung der
Fehlerströme auf.
In dem in dem Hauptpatent beschriebenen Ausführungsbeispiel
besteht der Überwachungskreis für äußere Fehler aus einer durch vier Widerstände gebildeten
Brückenschaltung nach Art einer Wheatstoneschen Brücke, die von einer Gleichspannung gespeist
wird. Der von Schutz- und Überwachungsleiter gebildete eine Zweig der Brücke wird in dieser Schaltung
durch einen Widerstand abgeschlossen. Bei dieser Schaltung wird die Meßspannung den beiden Gittern
einer Doppeltriode zugeführt. Tritt z. B. eine Unterbrechung des Schutz- oder Überwachungsleiters
ein, so werden die beiden Gitter derart beeinflußt, daß in dem einen System der Doppeltriode ein Anodenstrom
fließt, während das andere System gesperrt wird. Bei einem Kurzschluß zwischen Schutzleiter
und Überwachungsleiter wird dagegen das System, das bei einer Unterbrechung eines dieser Leiter Strom
führt, gesperrt, und das in diesem Fall gesperrte System führt einen Anodenstrom. In beiden Fällen
wird durch den unterschiedlichen Strom in beiden Röhrensystemen ein an die beiden Anoden der Systeme
angeschlossenes Differential relais verstimmt und dadurch
zum Ansprechen gebracht.
Treten nun die beiden genannten Fehler, nämlich Unterbrechung von Schutz- oder Überwachungsleiter
und Kurzschluß zwischen diesen beiden Leitern kurz nacheinander auf, so wird das zunächst positives
Potential führende eine Gitter der Doppeltriode mit negativem Potential und das zunächst negatives
Potential führende andere Gitter mit positivem Potential
beaufschlagt. Während der Umsteuerung der Potentiale haben beide Gitter kurzzeitig das gleiche
Potential, z. B. Null. Dadurch wird die Verstimmung des Differentialrelais aufgehoben und dieses kurzzeitig
zum Abfallen gebracht, so daß der Schalter der zu schützenden Leitung kurzzeitig geschlossen wird.
Dadurch wird die beschädigte Leitung unter Spannung gesetzt, was auf keinen Fall erwünscht ist.
Um dieses unbeabsichtigte Einschalten der gestör-Schutz-
und überwachungseinrichtung
für elektrische Speiseleitungen,
vorzugsweise von Beleuchtungsanlagen
im Untertagebetrieb
Zusatz zum Patent 1 018 136
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
"- Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
"- Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Werner Schicke, Berlin-Tempelhof,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
ten Leitung unmöglich zu marinen, wird gemäß der Erfindung die Anordnung derart getroffen, daß bei
Anwendung eines Meßkreises für äußere Fehler, der
aus einer Wedhselspannungsquelle am Anfang der zu schützenden Leitung gespeist wird und dessen Ende
über einen Gleichrichter und gegebenenfalls einen Widerstand abgeschlossen ist, dieser Meßkreis ein
System der Doppeltriode beeinflußt, das mit einem Meßrelais für äußere Fehler in Reihe geschaltet ist
und das zweite System der Doppeltriode zur konstanten Erregung einer Wicklung des als Differentialrelais
ausgebildeten Meßrelais für innere Fehler verwendet ist.
Die Beeinflussung des einen Systems der Doppeltriode durch den Meßkreis für äußere Fehler erfolgt
durch eine Meßspannung, die an einem weiteren in diesen Meßkreis geschalteten Widerstand abgegriffen
und über ein aus einem Widerstand und einem Kondensator bestehendes Eingangsglied dem elektronischen
Verstärker zugeführt wird, der dann seinerseits das am Anfang der zu schützendien Leitung angeordnete
Schaltgerät über ein Relais steuert. Durch diese Schaltung des Meßkreises wird auch eine Vereinfachung
des in dem Ausführungsbeispiel des Hauptpatentes beschriebenen elektronischen Verstärkers
insofern möglich, als an Stelle des dort angegebenen Differentialrelais als Meßrelais für äußere
Fehler ein einfaches Meßrelais mit nur einer Wicklung verwendet werden kann.
809 597/434
Wenn nun ζ. B. die zu schützende Leitung aus einem angeschlossenen Gerät herausgerissen wird und
die Kabelenden über Metallteile oder feuchten Boden (Kohle) schleifen und dabei kurzzeitig Verbindung
bekommen, so treten an dem zur Entnahme der Meßspannung verwendeten Widerstand Spannungsimpulse
auf, so daß auch auf diese Weise das Schaltgerät am Anfang der zu schützenden Leitung kurzzeitig eingeschaltet
werden kann.
Um; auch- ein^ solches unbeabsichtigtes Einschalten
zu vermeiden, ist gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung parallel zu dem Eingangsglied des elektronischen Verstärkers ein Schwellwertgleichrichter
geschaltet. Dieser Schwellwertgleichrichter ist so bemessen, daß der elektronische Verstärker
zwar für die ordnungsgemäße Arbeitsweise der Schutzeinrichtung genügend hoch ausgesteuert
werden kann, jedoch gelegentliche kurzzeitige Spannungsimpulse, die aus unbeabsichtigten fehlerhaften
Schaltungen stammen, kurzgeschlossen werden.
Ein Ausführungsbeispiel für eine Schaltung gemäß der Erfindung wird im folgenden an Hand der
Zeichnung beschrieben.
Die zu schützende Speiseleitung enthält Hauptleiter 1 und 2, den Überwachungsleiter 3 und den geerdeten
Schutzleiter 4.
Der Überwadhungskreis für innere Fehler besteht aus der Gleichspannungsquelle 14, die über die Wicklung
24 des Differentialrelais 15 und die Gleichrichter 16 und 17 an die Hauptleiter 1 und 2 angeschlossen
ist und andererseits über die Widerstände 18 und 19 mit dem Überwachungsleiter 3 bzw. dem Schutzleiter
4 verbunden ist. Die zweite Wicklung 25 des Differentialrelais 15 wird über das System 22 der
Doppeltriode 10 mit einem konstanten Gleichstrom erregt. Die dazu erforderliche positive Spannung für
das Gitter dieses Systems gegenüber der Kathode wird an dem Widerstand 20 erzeugt. Das Differentialrelais
15 ist im ungestörten Zustand des Überwachungskreises für innere Fehler angezogen, da nur
die über die Röhre 10 erregte Wicklung 25 von einem Strom durchflossen wird. Tritt ein innerer Fehler auf,
z. B. durch einen Schluß zwischen einem der Hauptleiter 1 bzw. 2 und dem Überwachungsleiter 3 oder
dem Schutzleiter 4, so fließt in diesem Überwachungskreis ein Strom in der zweiten Wicklung
des Differentialrelais 15, der die konstante Grunderregung kompensiert und dadurch dieses Relais zum
Abfallen bringt. Durch das Abfallen des Differentialrelais
15 werden die Hauptleiter 1 und 2 durch das Schütz 27 vom speisenden Netz getrennt.
Der Überwachungskreis für äußere Fehler besteht aus dem Netzspannungstransformator 5, dem am
Ende von Überwachungsleiter 3 und Schutzleiter 4 angeordneten Gleichrichter 6 und Widerstand 7 sowie
dem Widerstand 8. Im Zuge des Überwachungsleiters 3 sind ein oder mehrere Steuerschalter 23 angeordnet.
Das Meßrelais 9 für äußere Fehler wird über das System 21 der Doppeltriode 10 gesteuert.
Dies erfolgt mit Hilfe einer Steuerspannung, die an dem im Zuge des Überwachungsleiters 3 angeordneten
Widerstand 8 abgegriffen und über den Widerstand 11 dem Gitter des Systems 21 zugeführt wird. An das
dem Überwachungsleiter 3 abgewandte Ende des Widerstandes 8 ist der Widerstand 12 angeschlossen,
dessen anderes Ende mit der Kathode des Systems 22 der Doppeltriode 10 verbunden ist. An dem Widerstand
12 wird durch eine feste Hilfsgleichspannung ein Spannungsabfall erzeugt, der bei offenem Überwachungskreis
für äußere Fehler, der gleichzeitig als Steuerkreis dient, zu einem negativen Potential am
Gitter des Systems 21 der Doppeltriode 10 führt, während bei geschlossenem Steuerkreis die an dem
Widerstand 8 abfallende Spannung dieser Spannung derart entgegengeschaltet ist, daß das Gitter mit
einem positiven Potential beaufschlagt wird, und demzufolge in dem System 21 ein Anodenstrom fließt, der
das Relais 9 im angezogenen Zustand hält. Zwischen den Überwachungsleiter 3 und die Kathode des
Systems 21 der Doppeltriode 10 ist der Gleichrichter 13 geschaltet, der verhindert^ daß bei kurzzeitigem
Schließen des Überwachungskreises die dann auftretenden Spannungsimpulse den Kondensator 26 aufladen
und dadurch das Gitter dieses Systems mit einem positiven Potential beaufschlagen, wodurch das
Relais 9 zum Anziehen kommen würde. Auf diese Weise wird ein Anziehen des Relais 9 durch unbeabsichtigte
fehlerhafte Schaltungen im Überwachungskreis für äußere Fehler mit Sicherheit vermieden.
Claims (2)
1. Schutz- und Überwachungseinrichtung für elektrische Speiseleitungen in Untertagebetrieben
nach Patentanmeldung S 44426 VIIIb/21c mit
einer elektronischen Verstärkung der Fehlerströme im Überwachungskreis für äußere Fehler
mittels einer Doppeltriode, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Meßkreises
für äußere Fehler, der aus einer Wechselspannungsquelle am Anfang der zu schützenden Leitung
gespeist wird und dessen Ende über einen Gleichrichter und gegebenenfalls einen Widerstand
abgeschlossen ist, dieser Meßkreis ein System der Doppeltriode beeinflußt, das mit einem Meßrelais
für äußere Fehler in Reihe geschaltet ist und das zweite System der Doppeltriode zur konstanten
Erregung einer Wicklung des als Differentialrelais ausgebildeten Meßrelais für innere Fehler
verwendet ist.
2. Schutz- und Überwachungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel
zu dem Eingangsglied des für die Steuerung des Meßrelais für äußere Fehler verwendeten Systems
der Doppeltriode ein Schwellwertgleichrichter geschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 597/434 S.
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE1036361B true DE1036361B (de) | 1958-08-14 |
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Family Applications (1)
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| DES53692A Pending DE1036361B (de) | 1957-05-31 | 1957-05-31 | Schutz- und UEberwachungseinrichtung fuer elektrische Speiseleitungen, vorzugsweise von Beleuchtungsanlagen im Untertagebetrieb |
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| DE (1) | DE1036361B (de) |
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1957
- 1957-05-31 DE DES53692A patent/DE1036361B/de active Pending
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