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DE1036112B - Knallpistole - Google Patents

Knallpistole

Info

Publication number
DE1036112B
DE1036112B DER19799A DER0019799A DE1036112B DE 1036112 B DE1036112 B DE 1036112B DE R19799 A DER19799 A DE R19799A DE R0019799 A DER0019799 A DE R0019799A DE 1036112 B DE1036112 B DE 1036112B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
safety lever
slide
cock
lever
blast gun
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER19799A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Horst Roehm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER19799A priority Critical patent/DE1036112B/de
Publication of DE1036112B publication Critical patent/DE1036112B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/56Sear safeties, i.e. means for rendering ineffective an intermediate lever transmitting trigger movement to firing pin, hammer, bolt or sear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Knallpistole Die Erfindung betrifft Knallpistolen, die mit einem Tunnel für das Stabmagazin, einem Spannabzug und einer Sicherung versehen sind. Bei derartigen Pistolen ist es bekannt, mittels eines Sicherungshebels den am Drücker angelenkten Spannhebel für den Hahn so zu steuern, daß dieser entweder an einem festen Anschlag gesperrt oder aus der Hahnrast ausgehoben oder im Eingriff mit der Hahnrast bleibt, so daß der Hahn gespannt und am Ende des Spannweges von einer ortsfesten Auflauframpe ausgehoben wird. Es ist also eine besondere Auflauframpe zum Steuern des Spannhebels aus der Rast des Hahnes bei Feuerstellung und ein Anschlag für den Spannhebel bei Sicherungsstellung erforderlich.
  • Bei der erfindungsgemäßen Knallpistole ist ein anderer Lösungsweg gewählt, dadurch, daß gemäß der Erfindung der Sicherungshebel mit einer Gleitbahn für den am Drücker angelenkten Hahnspann-und -abzugshebel versehen ist, der an einer Rast am Hahn angreift, wobei er bei Entsicherungsstellung des Sicherungshebels durch dessen von der Bewegungsbahn der Hahnrast divergierende Gleitbahn am Ende des Spannweges von der Hahnrast abgehoben wird, während er bei Sicherungsstellung des Sicherungshebels neben der Gleitbahn läuft, so daß er in der Hahnrast verbleibt. Die Gleitbahn am Sicherungshebel dient also unmittelbar zum Ausheben des Hahnspann- und -abzugshebels aus der Hahnrast.
  • Im besonderen ist die Gleitbahn am Sicherungshebel auf einer frei stehenden Zunge angeordnet, so daß ein Einjustieren der Lage der Gleitbahn durch Verändern der Lage der Zunge, z. B. durch Biegen, möglich ist. Dadurch kann eine Einstellung für den Hahn vorgenommen werden und auch eine Abstimmung der Entrastung mit Bezug auf die mit dem Abzug ebenfalls verbundene Vorschubklinke. Es handelt sich hierbei nur um geringe Einstellungen bei der Montage zum Ausgleich geringer Abweichungen der z. B. aus Spritzguß hergestellten Teile. Eine spanabhebende Bearbeitung wird dadurch nicht erforderlich. Vorzugsweise dient als Gleitbahn am Sicherungshebel eine seitliche Abwinkelung der Zunge, über die oder neben der, je nach Einstellung des Sicherungshebels, der Hahnspann- und -abzugshebel läuft.
  • Am Drücker kann ein Anschlag derartig angebracht sein, daß bei mittlerer Stellung des Sicherungshebels die Rückwärtsbewegung des Drückers gesperrt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Knallpistole nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, ohne die Griffschalen, Fig.2 eine Seitenansicht von der anderen Seite, teilweise im Schnitt, ohne die Griffschalen, wobei sich der Sicherungshebel in der entsichernden Stellung befindet, Fig.3 eine Teilansicht zu Fig.2, wobei sich der Sicherungshebel in der Sicherungsstellung befindet, Fig. 4 eine Ansicht wie Fig. 2 bei zurückgezogenem Drücker.
  • Auf dem Rahmen 1 mit dem Griffstück 2 ist der blinde Lauf 3 befestigt, unter dem sich der Magazintunnel 4 für das bekannte Stabmagazin befindet. In dem Griffstück 2 des Rahmens 1 ist der Drücker 10 längs verschiebbar geführt. An dem Drücker ist ein Hahnspann- und -abzugshebel 11 für den Hahn 12 mittels eines Bolzens 13 angelenkt. Der Hahnspann-und -abzugshebel steht unter Wirkung einer Feder 14 im Drücker 10. Sein hinteres Ende 15 ist nach unten abgewinkelt und mit einer Rast 16 versehen, in die ein Stift 17 am Hahn 12 eintreten kann, so daß beim Zurückdrehen des Drückers 10 der Hahn um seinen Lagerbolzen 18 geschwenkt und gegen die Wirkung der Hahnfeder 19 gespannt wird.
  • Am Griffstück 2 ist auf einem Bolzen 20 ein Sicherungshebel 21 gelagert, der mit einer Zunge 22 versehen ist, deren Rand 23 seitlich abgewinkelt ist. Ferner hat der Sicherungshebel 21 einen Ansatz mit zwei Rasten 24 und 25, in die wechselweise eine Drahtfeder 26 einspringt, die ihn in der oberen oder in der unteren Endstellung hält (Fig.2 und 3). An dem Hahnspann- und -abzugshebel 11 befindet sich ein Stift 27, der etwa in der gleichen Höhe mit dem abgewinkelten Rand 23 des Sicherungshebels 21 liegt, so daß er sich bei der unteren Stellung des Sicherungshebels (Fig. 2 und 4) beim Zurückziehen des Drückers 10 zunächst nach hinten bewegt und gleichzeitig unter der Wirkung der Feder 14 in seinem Lagerbolzen 13 nach unten schwenkt, bis er auf dem Rand 23 gleitet. Da der Raststift 17 am Hahn 12 einen Kreisbogen um den Lagerbolzen 18 beschreibt, während der Stift 27 sich auf dem Rand des Sicherungshebels geradlinig bewegt, wird am Ende des Spannweges der Stift 17 aus der Rast 16 gehoben, wodurch der Hahn 12 frei wird und unter Wirkung seiner Feder 19 mit seiner Schlagnase 28 gegen eine der Patronen am Magazin 44 schlagen kann. Befindet sich jedoch der Sicherungshebel 21 in der oberen Stellung (Fig. 3), so läuft der Stift 27 unter dem Rand 23 des Sicherungshebels hindurch, und der Hahn wird zwar gespannt, aber nicht entrastet und geht mit dem Drücker in die Ausgangslage zurück.
  • Der Drücker 10 hat eine vorstehende Rast in Form eines Balzens 45, in dessen Bewegungsbahn bei ruhendem Drücker der Sicherungshebel 21 eintreten kann, so daß der Drücker gegen Zurückziehen unmittelbar gesperrt ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Knallpistole mit Magazintunnel für Stabmagazine mit Spannabzug, selbsttätigem Magazinvorschub und Sicherungshebel, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungshebel (21) mit einer Gleitbahn (23) für den am Drücker (10) angelenkten Hahnspann- und -abzugshebel (il) versehen ist, der an einer Rast (17) am Hahn (12) angreift, wobei er bei Entsicherungsstellung des Sicherungshebels (21) durch dessen von der Bewegungsbahn der Hahnrast (17) divergierende Gleitbahn (23) am Ende des Spannweges von der Hahnrast (17) abgehoben wird (Fig. 3), während er bei Sicherungsstellung des Sicherungshebels neben der Gleitbahn (23) läuft. so daß er in der Hahnrast (17) verbleibt (Fig. 2, 4).
  2. 2. Knallpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbahn am Sicherungshebel (21) auf einer frei stehenden Zunge (22) angeordnet ist, so daß ein Einjustieren der Lage der Gleitbahn durch Verändern der Lage der Zunge, z. B. durch Biegen, möglich ist.
  3. 3. Knallpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Gleitbahn eine Abwinkelung (23) an dem Sicherungshebel dient.
  4. 4. Knallpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Drücker (10) ein Anschlag (45) derartig angebracht ist, daß dieser bei mittlerer Stellung des Sicherungshebels (21) die Rückwärtsbewegung des Drückers sperrt. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1013 200.
DER19799A 1956-10-13 1956-10-13 Knallpistole Pending DE1036112B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER19799A DE1036112B (de) 1956-10-13 1956-10-13 Knallpistole

Applications Claiming Priority (1)

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DER19799A DE1036112B (de) 1956-10-13 1956-10-13 Knallpistole

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1036112B true DE1036112B (de) 1958-08-07

Family

ID=7400534

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DER19799A Pending DE1036112B (de) 1956-10-13 1956-10-13 Knallpistole

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DE (1) DE1036112B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1013200B (de) * 1954-02-19 1957-08-01 Fritz Walther Pistole fuer Platz- und Zusatzpatronen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1013200B (de) * 1954-02-19 1957-08-01 Fritz Walther Pistole fuer Platz- und Zusatzpatronen

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