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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Holz- und/oder Klimaanlage, wie sie insbesondere zur Klimatisierung
von Kraftfahrzeugen zum Einsatz kommt, Solch eine Anlage umfasst üblicherweise
ein Luftführungsgehäuse, in
dem ein Gebläse
und mindestens einem Wärmetauscher
angeordnet sind, und welches mit Luftstromsteuermitteln versehen
ist, um verschiedenste Luftströmungspfade
und Betriebsmodi darstellen zu können.
Die Luftstromsteuermittel umfassen üblicherweise eingangsseitig
des Luftführungsgehäuses eine
Frischluft/Umluft- Auswahleinrichtung, möglicherweise eine Mischluftklappe,
sowie verschiedene Verteilungsklappen, die es ermöglichen,
die Luft in gewünschten
Anteilen zu den unterschiedlichen Ausströmern im Fahrzeuginnenraum zu verteilen.
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Obwohl diese Erfindung für einen
Kühlzwecken
dienenden Wärmetauscher
anwendbar ist, begrenzt sich die folgende Beschreibung auf den Fall eines
Heiz-Wärmetauschers.
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Üblicherweise
liegt der Kaltluftpfad oberhalb des Heiz-Wärmetauschers; weiterhin strömt die Luft im
wesentlichen in der gleichen Richtung durch den Heiz-Wärmetauscher
und durch den ihn umgehenden Luftpfad. Daher erfolgt die Mischung
zwischen der Kalt- und der Warmluft erst oberhalb des Heiz-Wärmetauschers,
relativ nah an den Luftausströmern,
was eine homogene und strähnigkeitslose Luftmischung
erschwert, insbesondere wenn der in der senkrechten Richtung vorhandene
Bauraum begrenzt ist.
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Ein weiterer Nachteil dieser Anordnung
ist die relativ niedrige Lage des Heiz-Wärmetauschers im Fahrzeug was
seine Stirnfläche
einschränkt,
wenn ein akzeptabler Fußfreiraum
für die
vorderen Passagiere gewährleistet
werden soll.
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Weiterhin, muß eine große Menge Warmluft den Kaltluftpfad
durchqueren um einen über
den Kaltluftpfad liegenden Luftausströmer zu versorgen (z. B. den
Defrostausströmer).
Diese Warmluftzufuhr erfolgt üblicherweise über Kanäle, die
den Querschnitt des Kaltluftpfades erheblich reduzieren.
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Was den Bauraum betrifft, erfordert
diese Anordnung relativ viel Platz in der Fahrt- bzw. der senkrechten
Richtung, wobei. die Luft erst nach der Luftmischklappe an den verschiedenen
Luftausströmern
verteilt werden kann.
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Ein weiterer wesentlicher Nachteil
einer solchen Anordnung besteht in der Gefahr, daß das im Kühl-Wärmetauscher
ausgeschiedene Kondenswasser zum Teil zum Heiz-Wärmetauscher gelangt und dort
verdampft.
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Eine andere bekannte Komponentenanordnung
ist in der Offenlegungsschrift
DE 175 40 286 A1 beschrieben, in der der
Kaltluftpfad dem Heiz-Wärmetauscher
unterliegt.
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Trotz der vielen Vorteile sind die
temperatursträhnigkeitsfreie
Luftmischung und die begrenzte huftaufwärmung im Voll-Kalt-Betrieb
zwei fragliche Punkte in dieser Anordnung. Weiterhin ist der nötige Bauraum
in der Fahrtrichtung besonders nachteilig, besonders wenn nach dem
Heiz-Wärmetauscher
ein. Zusatzwärmetäuscher vorgesehen
ist. Die Abmessung der Anlage wird dann durch die Zufügung der Dicken
der folgende Komponenten bestimmt: der Kühl-Wärmetauscher, der Heiz-Wärmetauscher,
der Zusatzwärmetauscher,
und der an dem Heiz-Wärmetauscher
vorbeiführenden
Luftkanal, was viel und oft nicht vorhandenen Bauraum in der Fahrtrichtung
fordert.
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Eine weitere bekannte Komponentenanordnung
ist in der Patenschrift
DE
3619935 C2 beschrieben, die unter den folgenden Nachteilen
leidet;
- – einem
erheblich großen
Bauraum in der senkrechten Richtung wegen der Zufügung der
Dicken der folgende Komponenten: des dem Heiz-Wärmetauscher unterliegenden
Luftpfades, der Höhe des
Heiz-Wärmetauschers,
des oberhalb des Heiz-Wärmetauschers
liegenden Luftpfades, und des erforderlichen Höhenversatzes zwischen beiden
Wärmetauschern,
- - einer zu nahe an den stattfindende Luftmischung,
- - Zufuhr der Warmluft zu den oberhalb des Kaltluftpfades liegenden
Luftausströmen.
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Darüber hinaus ist ein gemeinsamer
schwacher Punkt der drei oben beschriebenen. Konzepte darin zu sehen,
daß aufgrund
der Lage der Mischkammer kein Luftausströmer nah genug an der Stirnwand
gelagert sein kann. Das trifft ins besondere die Fußausströmer, da
ihre Düsen
im Fahrzeug sehr oft weiter vorne in der Fahrtrichtung liegen, was
zusätzlichen
Bogen bzw. Druckverlust und Bauraum in den entsprechenden an die
Heiz-Klimaanlage angeschlossen Luftkanäle fordert.
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Es besteht daher ein Bedarf für eine optimierte
Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimaanlage, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, wobei
die folgende Hauptkriterien gleichzeitig erfüllt werden: Kompaktbeit, Fußfreiheit
der vorderen Passagiere, temperatursträhnigkeitsfreie Luft an der
Luftausströmernebene,
tropfenflugfreier Luftstrom, große Stirnfläche des Heiz-Wärmetauschers,
ausreichend weit vorne in der Fahrtrichtung gelagerte Fußauströmer, und
ausreichend großer
Querschnitt des Kaltluftstromes.
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Diese Aufgabe wird durch die Merkmale
des unabhängigen
Anspruchs 1 gelöst,
Bevorzugte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen aufgeführt.
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Insbesondere schlägt die vorliegende Erfindung
eine Heiz- und/oder Klimaanlage, insbesondere für ein Fahrzeug, mit einem Luftführungs-gehäuse (1),
einem Gebläse
(2), mindestens einem Wärmetauscher
(5), einem den Wärmetauscher
(5) umgehenden Luftpfad (7), einem durch den Wärmetauscher
(5) verlaufende Luftpfad (8), sowie mit unterschiedlichen
Luftausströmern
(9, 10, 11, 12), wobei der Wärmetauscher
(5) oberhalb des ihn umgehenden Luftpfades (7)
liegt, und der Wärmetauscher
(5) dem durch ihn verlaufende Luftpfad (8) unterliegt,
so daß die
den Wärmetauscher
(5) überströmende Luft den
Wärmetauscher
im wesentlichen entgegen der Luftströmungsrichtung des dem Wärmetauscher
(5) unterliegenden und umgehenden Luftstroms durchströmt.
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Durch diese Anordnung erfolgt die
Luftmischung in einer Heiz-Klimaanlage zwischen den beiden Kühl- und
Heiz-Wärmetauschern,
weit von den Luftausströmern
entfernt, Die Luftaufwärmung
im Voll-Kalt-Betrieb ist dann stark begrenzt, wenn nur der Luftaustritt
des Heiz-Wärmetauschers
durch ein Luftstromsteuermittel gesperrt ist, da beide der Eintritt
und der Austritt auf der gleichen Seite des Hieiz-Wärmetauschers
liegen und die Stirnfläche
des Heiz-Wärmetauschers
sich sehr weit von dem Eintritt des durch ihn verlaufenden Luftpfades
befindet. Weiterhin liegt die Warmluftseite der Mischkammer an der
Seite der Defrostausströmer,
so daß keine
Warmluftkanäle
benötigt
werden.
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Durch die relativ hohe Lage des Heiz-Wärmetauschers
können
beide Anforderungen bezüglich der
Größe der Stirnfläche des
Heiz-Wärmetauschers und
des Fußfreiraums
der vorderen Passagieren erfüllt
werden.
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Bevorzugt ist es, daß ein Durchbruch
durch die Prallwand des durch den Heiz-Wärmetauscher verlaufenden Luftpfades
dem Heiz-Wärmetauscher einen
zweiten ihn umgehenden Luftpfad bereitstellt. Die durch den Durchbruch
strömende
Luft kann dann verschiedene Funktionen etfüllen, z.B. die Luftmischung,
die Temperaturabsenkung der Mannanströmerluft oder die Erhöhung der
Luftmenge im Voll-Kalt- und Standlüftung-Betrieb.
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Weiterhin ist es vorteilhaft, daß eine einschenkelige
Klappe die Luftteilung zwischen diesem Durchbruch und dem durch
den Heiz-Wärmetauscher
verlaufenden Pfad steuert, damit z.B. in Voll-Kalt-Betrieb der Heiz-Wärmetauscher
nicht nur durch die ihm nachliegenden Luftmischklappen (mehrere}
sondern auch durch eine Absperrung seines Lufteintrittes komplett
von der Kaltluft abgeschirmt werden kann, um die Luftaufwärmung auf quasi
null zu reduzieren.
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Die vorliegende Erfindung ist sowohl
für eine Heizungsanlage,
als auch für
eine Heiz-Klimaanlage anwendbar,
wobei sowohl der den Heiz-Wärmetauscher
umgehende Luflpfad, als auch der durch diesen Wärmetauscher verlaufende Luftpfad
erst einen sich stromaufwärts
befindlichen Kühl-Wärmetauscher
durchströmen.
Durch. die zwischen den beiden Wärmetauschern
liegende Wand ist der Heiz-Wärmetauscher
vor möglichen
aus dem sich aufwärts
befindlichen Kühl-Wärmetauscher
ausgeschiedenen Kondenswasser geschützt.
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Ferner ist es von Vorteil, das der
Kühl-Wärmetauscher
durch einen Luftpfad umgegangen werden kann, damit verschiedene
Zusatzfunktionen wie z. B. Standheizung, Standlüftung und Feuchtigkeitsregelung
bereitgestellt werden können.
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Es ist besonders vorteilhaft, daß der Kühl-Wärmetauscher
dem ihn umgehenden Luftpfad unterliegt. Durch diese Anordnung werden
druckverlust-günstige
Luftpfade für
die verschieden Betriebsmodi gewährleistet,
besonders für
jene, bei denen der elektrische Verbrauch des Gebläses ein
Hauptkriterium ist, nämlich
Standheizung, Standlüftung, und
Voll-Kalt-Betrieb.
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Um eine homogene Luftgeschwindigkeit über die
gesamte Stirnfläche
des Kühl-Wärmetauschers
während
der verschiedenen Stellungen der den Kühl-Wärmetauscher umgehenden Luftpfad sperrende
und freigebende Klappe gewährleisten
zu können,
besonders wenn diese geschlossen ist, soll diese und die obere Seite
der Stirnfläche
des Kühl-Wärmetauschers
im wesentlichen fluchtend in einer Ebene verlaufen, damit sich ein
statischer Druck gegen die Klappe ausbaut, der die Luft durch die
obere Seite der Stirnfläche
des Kühl-Wärmetauschers
durchzwingt.
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Um das Kumfortniveau im Fahrzeuginneruaum
zu erhöhen,
besonders während
einem Betriebsmode, in dem eine Feuchtigkeitsregelung bzw. -steuerung
erforderlich ist, ist es von Vorteil, daß die den Kühl-Wärmetauscher umgehende Luft
zwischen dem Heiz-Wärmetauscher
und dem sich in der Luftströmungsrichtung
nach dem Kühl-Wärmetauscher befindlichen
Raum gesteuert werden kann. Das ist am bestens durch ein weiteres
Luftstromsteuer-mittel, das als eine unmittelbar zum Heiz-Wärmetauscher
gelagerte einschenkelige Klappe ausgebildet ist. Eine solche Klappe
kann drei Hauptstellen haben, an denen jeweils der Pfad zum Heiz-Wärmetauscher, zu dem sich nach
dem Kühl-Wärmetauscher
befindlichen Raum, oder zu beiden freigegeben ist, sowie auch zu
anderen dazwischen liegenden Stellen.
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Weiterhin ist es von Vorteil, ohne
oder mit geringem Zusatzbauraum einen Platz für den Zusatzwärmetauscher
zu schaffen. Mehrere mögliche
Lagen bieten sich an:
- – in der Luflsträmungsrichtung
unmittelbar nach dem Wärmetauscher,
wo der zwischen beiden Heiz- und Kühl-Wärmetauschern vorhandene Bauraum
besser genutzt wird,
- – nach
der Mischkammer in dem Mischluftpfad, wobei der Vorteil darin besteht,
daß das
Druckverlustverhältnis
zwischen der behandelten und der unbehandelten Luft unverändert bleibt,
was sich positiv auf die Temperaturregelkurven auswirkt. In diesem
Fall kann der Zusatzwärmetauscher
in der gleichen Ebene wie der Heiz-Wärmetauscher liegen. Dieses
ermöglicht
seine Integration an den Wärmetauscher,
um beide als eine Einheit in das Gehäuse zu montieren bzw. im Servicefall
auszubauen.
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Die Lage der Mischkammer ermöglicht es, eine
sehr kompakte Klimaanlage zu bauen, wobei die Luftausströmer unmittelbar
nach der Mischkammer angeordnet werden können. Diese Lage ist für einen Fußausströmer der
vorderen Passagiere vollkommen geeignet, da kaum eine Umlenkung
in dem senkrecht zu der vertikalen Fahrtrichtungsebene an der Heiz-Klimaanlage
angeschlossenen Eußkanal gebraucht
wird.
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Die Lage unmittelbar nach der Mischkammer ist
für einen
den hinteren Bereich des Fahrzeugs versorgenden Luftausströmer genau
so optimal, da ein direkter, umlenkungsloser und parallel zu der
vertikalen Fahrtrichtungsebene verlaufende Weg bereitgestellt werden
kann.
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In einer besonders bevorzugten Ausführung ist
die Luftmischklappe zweiflügelig,
wobei jeweils ein Flügel
für die
Steuerung der Kaltluft bzw. Warmluft dient. Vorteilhaft ist es,
wenn die Klappenachse durch den die Kaltluftmenge steuernden Flügel läuft, so
daß kein
Flügel
in der Nähe
des Heiz-Wärmetauschers bzw.
des Zusatzwärmetauschers
schwenkt und der Heiz-Wärmetauscher
vor möglichen
aus dem aufwärts
sich befindlichen Kühl-Wärmetauscher
ausgeschiedene Kondenswasser geschützt ist. Eine solche zweiflügelige Klappe
ist eine günstige
Lösung,
die eine optimale Luftmischung gewährleistet, wobei sich die Luft
auch zwischen den beiden Flügel
mischen. kann. Vorteilhafterweise kann eine temperatursträhnigkeitsfreie
Luftmischung auch in den ersten Schritten der Luftmischklappe erreicht
werden, wenn ihre Kaltluft steuernde Flügel die Luft erst durch ihre
den Heiz-Wärmetauscher
benachbarten Seite läßt wenn sich
die Luftmischklappe aus der „Voll
Warm" Stellung dreht.
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Es ist ferner von Vorteil, wenn ein
Luftausströmen
unmittelbar dem durch den Heiz-Wärmetauscher
verlaufenden Luftpfad zugeordnet ist. Ein solcher Luftausströmen liegt
dann auf der Warmluftseite der Mischkammer, wird aus diesem Grund
mit der höchsten
Lufttemperatur versorgt und wäre
deswegen zur Beschickung des Fußbereiches
geeignet.
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Ferner ist eine mittige Heiz-Klimaanlage
zu bevorzugen, bei der das Gebläse
mit einer im wesentlichen horizontal gelagerten Drehachse oberhalb mindestens
eines der Wärmetauscher
gelagert ist. Um die höchst
mögliche
Kompaktheit zu erreichen, müssen
der durch den Heiz-Wärmetauscher
verlaufende Luftpfad und der Kühl-Wärmetauscher
unmittelbar zu einem Anfangsabschnitt der Gebläsespirale angeordnet sein Gemäß einer
bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist ein Luftausströmer unmittelbar
dem durch den Heiz-Wärmetauscher
verlaufenden Luftpfad und einem Anfangsabschnitt der Gebläsespirale
zugeordnet.
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Eine weitere kompakte und vorteilhafte
Anordnung einer mittigen Heiz-Klimaanlage ist die, in der ein Luftausströmen unmittelbar
zwischen dem Kühl-Wärmetauscher,
dem in den Heiz-Wärmetauscher
verlaufenden Luftpfad und einem Anfangsabschnitt der Gebläsespirale
angeordnet ist. In diesem Fall wird zwar mehr Bauraum in der senkrechte
Richtung gebraucht, aber es ist dafür möglich, einen Luftausströmer sehr
nah an den Stirnwand zu positionieren.
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Ähnliche
Vorteile ergeben sich bei einer mittigen Heiz-Klimaanlage, wobei
sich die Gebläsedrehachse
in einer Ebene parallel zu der vertikalen Fahrtrichtungsebene befindet,
die senkrecht zu der Stirnfläche
von mindestens einem der Wärmetauscher
im wesentlichen in ihrer Mitte steht.
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In diesem Fall wird ein höherer Kompaktheitsgrad
erreicht, wenn. der Kühl-Wärmetauscher und
der in dem Heiz-Wärmetauscher
versaufend Luftpfad unmittelbar dem Gebläsemotor zugeordnet sind.
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Weiterhin ist es von Vorteil, daß ein Luftausströmer unmittelbar
zwischen dem in dem Heiz-Wärmetauscher
verlaufenden Luftpfad und dem Gebläsemotor angeordnet ist.
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Schließlich ist es ein weiterer Vorteil,
daß ein Luftausströmer unmittelbar
dem Kühl-Wärmetauscher, dem in den Heiz-Wärmetauscher
vorlaufenden Luftpfad und dem Gebläsemotor zugeordnet ist.
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Weitere Vorteile und Merkmale der
vorliegenden Erfindung ergeben. sich aus der detaillierten Beschreibung
der derzeit bevorzugten Ausführungsformen.
Die Beschreibung dieser Formen ist als nicht einschränkend und
lediglich beispielhaft anzusehen, wobei auf die beiliegende Zeichnungen
Bezug genommen wird, in welchen gilt:
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1 zeigt
in schematischer Schnittansicht eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung.
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2 zeigt
eine Weiterbildung der in 1 gezeigten
Ausführungsform.
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3 zeigt
in schematischer Schnittansicht eine zweite bevorzugte Ausgestaltung
der Erfindung.
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In 1 ist
in schematischer Schnittansicht eine Heiz-Klimaanlage für ein Kraftfahrzeug
dargestellt. Sie umfaßt
ein Gebläse
(2) zur wahlweisen Beschleunigung von Frisch- und/oder
Umluft, so daß letztere
in der Heiz-Klimaanlage behandelt und anschließend in den Fahrzeuginnenraum
verteilt und ausgegeben werden kann. Bei der dargestellten Ausführungsform
schließt
sich an das Gebläse
(2) ein Kühl-Wärmetauscher
(6) an, der Teil eines nicht dargestellten Klimakreises
ist und dazu dient, die Luft bei Bedarf abzukühlen. Strömungstechnisch hinter dem optionalen
Kühl-Wärmetauscher
(6) befindet sich ein Heiz-Wärmetauscher
(5) der z.B. mit dem Kühlmittel des
Fahrzeugmotors beschickt werden kann und dazu dient, die Luft, soweit
gewünscht,
zu erwärmen, bevor
diese in den Fahrzeuginnenraum geführt wird.
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Generell wird die Luft über eine
Mannanstömer 12,
einen Defrostausströmer 11,
einen Fußausströmer für den vorderen
Bereich 9, und einen Fußausströmer für den hinteren Bereich 10,
in gesteuerter Weise dem Fahrzeuginnenraum zugeführt.
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Um da Mischungsverhältnis an
Warmluft und Frischluft oder gekühlter
Luft einstellen zu können, wird üblicherweise
in einem Mischraum 20 eine Luftmischklappe angeordnet,
die den Anteil an jeweiliger Luft einstellen kann, die den Heiz-Wärmetauscher
(5) durchquert oder über
einen Umgehungskanal (7) an diesem vorbeitritt.
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Die bisher beschriebene Heiz-, Belüftungs- und/oder
Klimaanlage entspricht einer üblichen,
bekannten Anordnung und erlaubt, die üblichen klimatischen Einstellungen „ganz kalt", „ganz warm" und „Mischluft", in denen man die
Mischluftklappe in eine der zwei dargestellten Positionen oder in
eine dazwischen befindliche Position bringt.
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Im Gegensatz zu einer bisher bekanntem Heiz-Klimaanlage
ist jedoch erfindungsgemäß bei dieser
Ausführung
vorgesehen, daß der
Wärmetauscher
(5) oberhalb des ihn umgehenden Luftpfads (7) liegt,
so daß die
den Wärmetauscher
(5) überströmende Luft
den Wärmetauscher
entgegen der Luftströmungsrichtung
des dem Wärmetauscher
(5) unterliegenden und umgehenden Luftstroms durchströmt.
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Das Gebläse (2) ist derart
positioniert daß der
durch den Heiz-Wärmetauscher
(5) verlaufende Luftpfad (8) und der Kühl-Wärmetauscher
(6) unmittelbar einem Anfangsabschnitt (3') der Gebläsespirale
(3) zugeordnet sind.
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Die Luftmischklappe ist zweiflügelig, wobei jeweils
ein Flügel
(4') der
Steuerung der Kaltluft bzw. Warmluft dient. Die Klappenachse (23)
läuft durch den
die Kaltluftmenge steuernden Flügel
(4'), so
daß kein
Flügel
in der Nähe
des Heiz-Wärmetauschers (5)
schwenkt und der Heiz-Wärmetauscher
(5) vor möglichen
aus dem Kühl-Wärmetauscher
(6) ausgeschiedene Kondenswasser geschützt ist. Die Luftmischung ist
optimal gewährleistet,
wobei sich die Luft auch zwischen den beiden Flügeln (4', 4'')
mischen kann. Vorteilhafterweise kann eine temperatursträhnigkeitsfreie
Luftmischung auch in den ersten Schritten der Luftmischklappe erreicht
werden, wenn ihre Kaltluft steuernde Flügel (4') die Luft erst durch ihre den
Heiz-Wärmetauscher
(5) benachbarten Seite läßt wenn sich die Luftmischklappe
aus der „Voll Warm" Stellung dreht.
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Der unmittelbar nach der Mischkammer
(21) senkrecht zu der vertikalen Fahrtrichtungsebene angeordnete
Luflausströmer
dient der Beschickung des Fußbereiches
der vorderen Passagiere des Fahrzeugs.
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Der unmittelbar nach der Mischkammer
(21) angeordnete und parallel zu der vertikalen Fahrtrichtungsebene
strömende
Luftausströmer
dient der Beschickung des Fußbereiches
der hinteren Passagiere des Fahrzeugs.
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In 2 ist
eine Weiterbildung dargestellt, bei der ebenfalls wiederkehrende
Bestandteile mit entsprechenden Bezugszeichen versehen und nicht erneut
im Detail beschrieben werden. Im Unterschied zu der in l gezeigten Ausgestaltung ist bei dieser Ausführungsvariante
der vordere Fußausströmer unmittelbar
zwischen dem Kühl-Wärmetauscher
(6), dem in dem Heiz-Wärmetauscher
(5) verlaufenden Luftpfad (8) und einem Anfangsabschnitt
(3') der
Gebläsespirale
(3) angeordnet.
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Darüber hinaus ist das Vordere
Fußausströmer unmittelbar
dem durch den Heiz-Wärmetauscher (5)
verlaufenden Luftpfad (8) und einem Anfangsabschnitt (3') der Gebläsespirale
(3) zugeordnet.
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In 3 ist
noch eine Weiterbildung dargestellt, bei der ebenfalls wiederkehrende
Bestandteile mit entsprechenden Bezugszeichen versehen und nicht
erneut im Detail beschrieben werden, im Unterschied zu der in l und 2 gezeigten
Ausführungsform
ist das Gebläse
(2) bei dieser Ausführungsvariante
seitlich auf der Beifahrerseite in einem Linkslenker Fahrzeug angeordnet
und nicht dargestellt.
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Weiterhin ist ein Zusatzwärmetauscher
(20) in dem Mischluftpfad unmittelbar unter dem Heiz-Wärmetauscher (5) positioniert,
was die Herstellung, die Montage und den Ausbau dieser beiden Wärmetauscher
als eine Komponente ermöglicht.
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Die Mischung erfolgt über zwei
separate Klappen: eine Warmluft steuernde Trommelklappe und eine
Kaltluft steuernde zweischenkelige über ihre Achse (23)
gekrümmte
Klappe.
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Ein Durchbruch (16) durch
die Prallwand (17) des durch den Heiz-Wärmetauscher (5) verlaufenden Luftpfades
(8) stellt dem Heiz-Wärmetauscher
(5) einen zweiten ihn umgehenden Luftpfad bereit. Eine einschenkelige
Klappe (13) steuert die Luftteilung zwischen dem Durchbruch
(16) und dem. durch den Heiz-Wärmetauscher (5) verlaufenden
Pfad. Im Voll-Kalt-Betrieb
schirmt diese Klappe den Heiz-Wärmetauscher
(5) ab und gibt gleichzeitig den zweiten Umgehungspfad
frei.
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Der Kühl-Wärmetauscher (6) wird
durch einen unmittelbar oberhalb von ihm liegenden Luftpfad umgegangen.
Eine zweischenkelige Klappe steuert die Luftmenge durch den Umgehungspfad.
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Im Standheizungsbetrieb strömt die den Kühl-Wärmetauscher
(6) umgehende Luft mindestens teilweise durch den oberhalb
des Heiz-Wärmetauschers
(5) liegenden und ihn umgehenden Durchbruch (16)
und mündet
direkt in den Lultverteilungskanälen,
was einen sehr günstigen
Luftpfad darstellt.
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Obwohl die vorliegende Erfindung
vorangehend vollständig
und beispielhaft unter Bezugnahme auf eine derzeit bevorzugte Ausführungsform
beschrieben wurde, sollte der Fachmann erkennen, daß verschiedenste Änderungen
und Modifikationen im Rahmen der Ansprüche möglich sind.
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- 1
- Luftführungsgehäuse
- 2
- Gebläse
- 3
- Gebläsespirale
- 3'
- Anfangsabschnitt
der Gebläsespirale
(3)
- 4
- Klappe
- 4'
- Klappeflügel
- 4''
- Klappeflügel
- 5
- Heiz-Wärmetauscher
- 6
- Kühl-Wärmetauscher
- 7
- Luftpfad
- 8
- Luftpfad
- 9
- Luftausströmer
- 10
- Luftausströmer
- 11
- Luftausströmer
- 12
- Luftausströmer
- 13
- Klappe
- 14
- Klappe
- 15
- Öffnung
- 16
- Durchbruch
- 17
- Pralwand
- 18
- Umgehungsluftpfand
- 19
- Stirnfläche
- 19*
- obere
Seite der Stirnfläche 19
- 20
- Zusatzwärmetauscher
- 21
- Mischkammer
- 22
- Klappe
- 23
- Achse
- 24
- Trommelklappe
- 25
- Klappe