DE10359982A1 - Heckleuchteneinheit für ein Fahrzeug und Verfahren zur Steuerung einer Fahrzeugheckleuchte - Google Patents
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Heckleuchteneinheit für ein Fahrzeug mit Lichtquellen zumindest für ein Schlusslicht (3), ein Bremslicht (4) und einen Fahrtrichtungsanzeiger (7), zumindest einer Steuereinrichtung (1) zum Steuern der Lichtquellen für das Schlusslicht (3), das Bremslicht (4) und den Fahrtrichtungsanzeiger (7) und einem Regensensor (8) zum Erzeugen eines Signals, das mit der Feuchtigkeit in der Umgebung des Fahrzeugs korreliert ist. Die erfindungsgemäße Heckleuchteneinheit ist dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (1) so ausgebildet ist, dass die Intensität der Lichtemission (I¶S¶, I¶B¶, I¶F¶) der Lichtquelle für das Schlusslicht (3), der Lichtquelle für das Bremslicht (4) und der Lichtquelle für den Fahrtrichtungsanzeiger (7) sowie vorzugsweise auch der Lichtquellen für den Rückfahrscheinwerfer und das Nebelschlusslicht in Abhängigkeit von dem Signal des Regensensors (8) steuerbar ist. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Steuerung einer Fahrzeugheckleuchte, bei dem die Feuchtigkeit in der Umgebung des Fahrzeugs gemessen wird und die Intensität der Lichtemission von einer Lichtquelle für ein Schlusslicht (3), einer Lichtquelle für ein Bremslicht (4) und einer Lichtquelle für einen Fahrtrichtungsanzeiger (7) in Abhängigkeit von der gemessenen Feuchtigkeit gesteuert wird.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Heckleuchteneinheit für ein Fahrzeug mit Lichtquellen zumindest für ein Schlusslicht, ein Bremslicht und einen Fahrtrichtungsanzeiger. Ferner weist die Heckleuchteneinheit zumindest eine Steuereinrichtung zum Steuern der Lichtquellen für das Schlusslicht, das Bremslicht und den Fahrtrichtungsanzeiger sowie einen Regensensor zum Erzeugen eines Signals, das mit der Feuchtigkeit in der Umgebung des Fahrzeugs korreliert ist, auf. Außerdem betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Steuerung einer Fahrzeugheckleuchte.
- Die Anzahl der Fahrzeuge im Straßenverkehr steigt ständig. Dies führt zu einer immer höheren Verkehrsdichte. Das Risiko eines Verkehrsunfalls wird hierdurch erhöht. Dabei hat sich herausgestellt, dass Verkehrsunfälle besonders häufig bei Nacht und bei schlechten Witterungsverhältnissen auftreten. Bei solchen schwierigen Umweltbedingungen hängt die Sicherheit eines Fahrzeugs in großem Maße von der Erkennbarkeit der Lichtsignale der Heckleuchten durch nachfahrende Verkehrsteilnehmer ab.
- Bekannt ist, die Sichtbarkeit der Lichtsignale der Heckleuchten durch Sensoren zu verbessern, welche Signale über die Umweltbedingungen liefern. In der
DE 100 05 172 A1 ist die Verwendung eines Regensensors für Kraftfahrzeuge als Sensor zur Messung der Umgebungshelligkeit beschrieben. Gemäß dieser Druckschrift wird die gemessene Umgebungshelligkeit für die Steuerung des Abblendlichts und die Anpassung der Bremsleuchten verwendet. Nachteilhaft an einer solchen Steuerung der Heckleuchteneinheit eines Fahrzugs ist, dass sie nicht zu einer Verbesserung der Sichtbarkeit des Fahrzeugs führt, wenn die Umweltbedingungen zwar die Sichtbarkeit des Fahrzeugs verschlechtern, diese Verschlechterung jedoch nicht zu einer Veränderung der Umgebungshelligkeit führt. Bei Regen oder Nebel kann es beispielsweise vorkommen, dass die Umgebungshelligkeit unverändert bleibt, jedoch die Sichtbarkeit des Fahrzeugs erheblich verringert wird. Des Weiteren werden gemäß dieser Druckschrift nachteilhafterweise nur bestimmte Lichtfunktionen der Heckleuchte gesteuert. - In der
DE 198 39 273 A1 ist ein optischer Sensor beschrieben, der einerseits als Regensensor, andererseits als Außenlichtsensor dient. Das Signal dieses Sensors kann dazu benutzt werden, die Beleuchtungsanlage eines Fahrzeugs oder die Nebelschlussleuchte des Fahrzeugs einzuschalten. Mit dem optischen Sensor kann somit nur die Lichtanlage oder die Nebelschlussleuchte als Bestandteil der Heckleuchte zugeschaltet werden. Eine weitergehende spezifischere Steuerung der Heckleuchte ist nicht möglich. Außerdem wird bezüglich der Heckleuchte allenfalls die Nebelschlussleuchte zugeschaltet. - Des Weiteren sind in der US 2002/0084404 A1, der WO 02/054023 A2, der
EP 0 009 414 B1 , derDE 100 34 555 A1 und derUS 4,139,801 Heckleuchteneinheiten beschrieben, bei denen ein Regensensor Lichtfunktionen der Heckleuchte zuschaltet. - Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Heckleuchteneinheit und ein Verfahren zur Steuerung von Heckleuchten der eingangs genannten Art anzugeben, durch welche die Sichtbarkeit eines Fahrzeugs bei schwierigen Umweltbedingungen verbessert wird. Diese Aufgabe wird durch eine Heckleuchteneinheit mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 14 gelöst. Weitere Aus- und Weiterbildungen der Heckleuchteneinheit und des Verfahrens ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Die erfindungsgemäße Heckleuchteneinheit ist dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung so ausgebildet ist, dass die Intensität der Lichtemission der Lichtquelle für das Schlusslicht, der Lichtquelle für das Bremslicht und der Lichtquelle für den Fahrtrichtungsanzeiger in Abhängigkeit von dem Signal des Regensensors steuerbar ist. Vorteilhaft an der erfindungsgemäßen Heckleuchteneinheit ist, dass nicht nur eine bestimmte Lichtfunktion der Heckleuchte zu- oder abgeschaltet wird, sondern eine Anpassung der Intensität der Lichtemission sowohl für das Schluss- und Bremslicht, als auch für den Fahrtrichtungsanzeiger möglich ist. Es hat sich herausgestellt, dass diese drei Lichtfunktionen der Heckleuchte besonders wichtig für die Sicherheit des Kraftfahrzeugs bei Nässe in der Umgebung des Fahrzeugs sind. Daher werden zumindest die Lichtquellen für diese drei Lichtfunktionen in Abhängigkeit vom Signal des Regensensors gesteuert.
- Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Heckleuchteneinheit ist ferner eine Lichtquelle für ein Nebelschlusslicht und eine Steuereinrichtung für diese Lichtquelle vorgesehen. In diesem Fall ist die Steuereinrichtung für das Nebelschlusslicht so ausgebildet, dass die Intensität der Lichtemission der Lichtquelle für das Nebelschlusslicht in Abhängigkeit von dem Signal des Regensensors steuerbar ist. Außerdem ist mit dem Regensensor vorzugsweise Nebel in der Umgebung des Fahrzeugs detektierbar. Die Steuereinrichtung für das Nebelschlusslicht ist in diesem Fall so ausgebildet, dass beim Detektieren von Nebel die Lichtquelle für das Nebelschlusslicht automatisch eingeschaltet wird. Durch diese Ausgestaltung kann vermieden werden, dass der Fahrer vergisst, bei Nebel das Nebelschlusslicht einzuschalten. Das Weiteren wird der Schalter für das Nebenschlusslicht eingespart, wodurch die Kosten für die Heckleuchteneinheit des Fahrzeugs reduziert werden.
- Gemäß einer anderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Heckleuchteneinheit ist mit dem Regensensor Nebel in der Umgebung des Fahrzeugs detektierbar, jedoch ist keine separate Lichtquelle für ein Nebenschlusslicht vorgesehen. Vielmehr erhöht die Steuereinrichtung für eine Nebenschlusslichtfunktion die Intensität der Lichtemission der Lichtquelle für das Schlusslicht beim Detektieren von Nebel. Bei dieser Ausgestaltung wird auch sichergestellt, dass die Nebenschlusslichtfunktion bei Nebel automatisch zugeschaltet wird. Ferner wird nicht nur der Schalter für das Nebenschlusslicht eingespart, sondern auch eine separate Lichtquelle für das Nebenschlusslicht. Dies führt zu einer weiteren Senkung der Kosten für die Heckleuchteneinheit des Fahrzeugs.
- Gemäß einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Heckleuchteneinheit ist ferner eine Lichtquelle für einen Rückfahrscheinwerfer und eine Steuereinrichtung für diese Lichtquelle vorgesehen. In diesem Fall ist die Steuereinrichtung für den Rückfahrscheinwerfer so ausgebildet, dass die Intensität der Lichtemission der Lichtquelle für den Rückfahrscheinwerfer in Abhängig von dem Signal des Regensensors steuerbar ist. Durch diese Weiterbildung kann die Sicherheit des Fahrzeugs auch bei einer Rückwärtsfahrt weiter erhöht werden.
- Die Steuereinrichtung der Heckleuchteneinheit ist vorzugsweise so ausgebildet, dass bei einem Signal des Regensensors die Intensität der Lichtemission der im Betrieb befindlichen Lichtquellen der Heckleuchte erhöht wird.
- Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Heckleuchteneinheit ist das vom Regensensor erzeugte Signal mit der Tröpfchengröße und der Feuchtigkeit und/oder der Regenmenge in der Umgebung des Fahrzeugs korreliert und die Intensität der Lichtemission der im Betrieb befindlichen Lichtquellen der Heckleuchte wird in Abhängigkeit von der gemessenen Tröpfchengröße und/oder Regenmenge gesteuert. Insbesondere wird die Intensität der Lichtemission mit steigernder Tröpfchengröße und/oder mit steigender Regenmenge erhöht. Auch diese Maßnahme führt zu einer verbesserten Sichtbarkeit des Fahrzeugs bei starkem Regen.
- Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Heckleuchte ist eine oder sind mehrere Lichtquellen von lichtemittierenden Dioden gebildet. Die Steuereinrichtung steuert die Intensität der Lichtemission der Dioden dadurch, dass sie den durch die lichtemittierenden Dioden fließenden Strom in Abhängigkeit von dem Signal des Regensensors steuert.
- Gemäß einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel ist eine oder sind mehrere Lichtquellen von Glühlampen gebildet. In diesem Fall steuert die Steuereinrichtung die Lichtintensität der Lichtquellen durch Pulsweitenmodulation.
- Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Heckleuchteneinheit ist der Regensensor außerhalb eines Gehäuses für die Lichtquellen angeordnet. Vorteilhaft an dieser Ausgestaltung ist, dass der Regensensor nicht von den Bedingungen im oder um das Gehäuse der Lichtquellen beeinflusst wird. Beispielsweise wird der Regensensor in diesem Fall nicht von Tau oder anderem Niederschlag an der Lichtscheibe der Lichtquellen der Heckleuchte beeinflusst. Auf diese Weise kann der Regensensor besser die Umgebungsbedingungen detektieren. Vorzugsweise ist der Regensensor hinter der Windschutzscheibe oder der Heckscheibe im Bereich des vorderen oder hinteren Scheibenwischers angeordnet.
- Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Steuerung einer Fahrzeugheckleuchte wird die Feuchtigkeit in der Umgebung des Fahrzeugs gemessen und die Intensität der Lichtemission von einer Lichtquelle für ein Schlusslicht, einer Lichtquelle für ein Bremslicht und einer Lichtquelle für einen Fahrtrichtungsanzeiger in Abhängigkeit von der gemessenen Feuchtigkeit gesteuert.
- Vorzugsweise wird ferner die Intensität der Lichtemission einer Lichtquelle für ein Nebenschlusslicht in Abhängigkeit von der gemessenen Feuchtigkeit gesteuert. Dabei kann vorzugsweise Nebel in der Umgebung des Fahrzeugs detektiert werden und beim Detektieren von Nebel wird die Lichtquelle für das Nebenschlusslicht eingeschaltet. Bei einer anderen Ausgestaltung wird Nebel in der Umgebung des Fahrzeugs detektiert und die Intensität der Lichtemission der Lichtquelle für das Schlusslicht für eine Nebelschlusslichtfunktion beim Detektieren von Nebel erhöht.
- Das Weiteren kann die Intensität der Lichtemission einer Lichtquelle für einen Rückfahrscheinwerfer in Abhängigkeit von der gemessen Feuchtigkeit gesteuert werden.
- Die Intensität der Lichtemission der im Betrieb befindlichen Lichtquellen der Heckleuchte wird vorzugsweise erhöht, falls Feuchtigkeit in der Umgebung des Fahrzeugs gemessen wird. Der Grad der Erhöhung der Intensität der Lichtemission kann dabei vom Grad der gemessenen Feuchtigkeit abhängen. Ferner kann vorzugsweise die Tröpfchengröße der Feuchtigkeit und/oder die Regenmenge in der Umgebung des Fahrzeugs gemessen werden und die Intensität der Lichtemission der im Betrieb befindlichen Lichtquellen der Heckleuchte in Abhängigkeit von der gemessenen Tröpfchengröße und/oder der gemessenen Regenmenge gesteuert werden. Dabei wird die Intensität der Lichtemission um so mehr erhöht, je größer die Tröpfchengröße ist und je größer die Regenmenge ist.
- Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen mit Bezug zu der Figur im Detail erläutert.
- Die Figur zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Heckleuchteneinheit.
- Die Heckleuchteneinheit umfasst zwei an sich bekannte Heckleuchten
2 , von denen in der1 eine gezeigt ist. Diese Heckleuchte2 umfasst verschiedene Lichtfunktionen. Für diese Lichtfunktionen sind jeweils Lichtquellen vorgesehen. Dabei ist es möglich, dass eine Lichtquelle auch mehrere Lichtfunktionen bereitstellen kann. Die Lichtfunktionen der Heckleuchte2 umfassen ein Schlusslicht3 , ein Bremslicht4 , ein Nebenschlusslicht5 , einen Rückfahrscheinwerfer6 und einen Fahrtrichtungsanzeiger7 . Die verschiedenen Lichtfunktionen der Heckleuchte2 werden über ein Steuergerät1 angesteuert. Es wäre auch denkbar, für jede Lichtfunktion oder eine Gruppe von Lichtfunktionen separate Steuergeräte vorzusehen. - Das Steuergerät
1 ist so ausgebildet, dass es zumindest die Intensität der Lichtemission IS, IB und IF der Lichtquelle für das Schlusslicht3 , der Lichtquelle für das Bremslicht4 und der Lichtquelle für den Fahrtrichtungsanzeiger7 steuern kann. Gemäß einem Ausführungsbeispiel sind die Lichtquellen für diese Lichtfunktionen von lichtemittierenden Dioden (LEDs) gebildet. In diesem Fall steuert das Steuergerät1 den Strom der durch die Dioden fließt. - Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel sind die genannten Lichtquellen von einer Glühbirne oder einer Halogenbirne gebildet. In diesem Fall erfolgt die Steuerung der Intensität der Lichtemission dieser Lichtquellen in bekannter Weise über Pulsweitenmodulation.
- Des Weiteren umfasst die Heckleuchteneinheit einen Regensensor
8 . Dieser Regensensor erzeugt ein Signal, das mit der Feuchtigkeit in der Umgebung des Fahrzeugs korreliert ist. Beispielsweise kann der Regensensor8 eine Lichtquelle beinhalten, deren Lichtemission bei trockenen Umgebungsbedingungen an der Außenscheibe des Regensensors total reflektiert wird und danach von einem Sensor detektiert wird. Befindet sich am Ort der Reflektion ein Wassertropfen, wird das Brechungsverhalten einer Grenzfläche der Scheibe des Regensensors8 verändert. Dies hat zur Folge, dass weniger reflektiertes Licht detektiert wird. Diese Änderung der Lichtreflexion kann dazu verwendet werden, zum einen Feuchtigkeit an der Außenscheibe des Regensensors festzustellen und zum anderen kann das Maß der Veränderung der Reflexion dazu verwendet werden, die Tröpfchengröße der Feuchtigkeit zu bestimmen. Außerdem können aus der zeitlichen Veränderung der Detektion der Reflexion Rückschlüsse auf die Regenmenge, die auf die Außenscheibe des Regensensors8 fällt, gezogen werden. Als Regensensor kann beispielsweise der optische Sensor, der in derDE 198 39 273 A1 beschrieben ist, verwendet werden. - Der Regensensor
8 ist nicht innerhalb des Gehäuses der Heckleuchte2 angeordnet. Insbesondere ist er nicht hinter der Lichtscheibe für die verschiedenen Lichtfunktionen der Heckleuchte2 angeordnet. Der Regensensor8 ist vielmehr entweder hinter der Windschutzscheibe des Fahrzeugs oder hinter der Heckscheibe des Fahrzeugs angebracht, und zwar in dem Bereich, der von den vorderen Scheibenwischern oder dem Heckscheibenwischer gereinigt wird. Bei dieser Anordnung kann die Regenmenge besonders genau bestimmt werden. Außerdem besteht nicht die Gefahr, dass die Messscheibe des Regensensors8 verschmutzt. - Das von dem Regensensor
8 erzeugte Signal, das von dem Auftreten von Feuchtigkeit der Umgebung des Fahrzeugs abhängt und dessen Größe ein Maß für die Regenmenge bzw. die Tröpfchengröße der Feuchtigkeit ist, wird an den CAN-Bus9 des Fahrzeugs übertragen. Von dem Bus9 liest das Steuergerät1 dieses Signal aus. In Abhängigkeit von dem Signal des Regensensors8 steuert das Steuergerät1 zumindest die Lichtintensität IS, IB und IF der Lichtquellen für das Schlusslicht3 , für das Bremslicht4 und für den Fahrtrichtungsanzeiger7 . Des Weiteren wird vorteilhafterweise auch die Intensität der Lichtemission INSL und IR der Lichtquellen für das Nebelschlusslicht5 und für den Rückfahrscheinwerfer6 gesteuert. Dabei wird die Intensität der Lichtemission der jeweiligen Lichtquellen nur dann zwischen einem Maximal- und Minimalwert geändert, wenn die jeweiligen Lichtquellen auch eingeschaltet sind. - Das Weiteren kann der Regensensor
8 Nebel in der Umgebung des Fahrzeugs detektieren. Falls Nebel detektiert wird, gibt der Regensensor8 ein entsprechendes Signal auf den Fahrzeugbus9 . Auch dieses Signal kann von der Steuereinrichtung1 ausgelesen werden. Falls Nebel detektiert wird, schaltet die Steuereinrichtung1 die Lichtquelle für das Nebenschlusslicht5 automatisch ein. Die Steuerung der Intensität INSL für das Nebelschlusslicht5 wird dann in Abhängigkeit von weiteren Signalen des Regensensors8 , wie z. B. in einem Signal für die Helligkeit der Umgebung, der Regenmenge oder der Tröpfchengröße gesteuert. - Bei einem anderen Ausführungsbeispiel ist keine Lichtquelle für die Lichtfunktion des Nebenschlusslichts vorgesehen. Vielmehr übernimmt die Lichtquelle für das Schlusslicht diese Funktion dadurch, dass sie von der Steuereinrichtung
1 bei Nebel so angesteuert wird, dass die Lichtintensität IS des Schlusslichts gesteigert wird. -
- 1
- Steuereinrichtung
- 2
- Heckleuchte
- 3
- Schlusslicht
- 4
- Bremslicht
- 5
- Nebelschlusslicht
- 6
- Rückfahrscheinwerfer
- 7
- Fahrtrichtungsanzeiger
- 8
- Regensensor
- 9
- Bus
Claims (21)
- Heckleuchteneinheit für ein Fahrzeug mit Lichtquellen zumindest für ein Schlusslicht (
3 ), ein Bremslicht (4 ) und einen Fahrtrichtungsanzeiger (7 ), zumindest einer Steuereinrichtung (1 ) zum Steuern der Lichtquellen für das Schlusslicht (3 ), das Bremslicht (4 ) und den Fahrtrichtungsanzeiger (7 ) und einem Regensensor (8 ) zum Erzeugen eines Signals, das mit der Feuchtigkeit in der Umgebung des Fahrzeugs korreliert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (1 ) so ausgebildet ist, dass die Intensität der Lichtemission (IS, IB, IF) der Lichtquelle für das Schlusslicht (3 ), der Lichtquelle für das das Bremslicht (4 ) und der Lichtquelle für den Fahrtrichtungsanzeiger (7 ) in Abhängigkeit von dem Signal des Regensensors (8 ) steuerbar ist. - Heckleuchteneinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ferner eine Lichtquelle für ein Nebelschlusslicht (
5 ) und eine Steuereinrichtung (1 ) für diese Lichtquelle vorgesehen sind und dass die Steuereinrichtung (1 ) für das Nebelschlusslicht (5 ) so ausgebildet ist, dass die Intensität der Lichtemission (INSL) der Lichtquelle für das Nebelschlusslicht (5 ) in Abhängigkeit von dem Signal des Regensensors (8 ) steuerbar ist. - Heckleuchteneinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Regensensor (
8 ) Nebel in der Umgebung des Fahrzeugs detektierbar ist und dass die Steuereinrichtung (1 ) für das Nebelschlusslicht (5 ) so ausgebildet ist, dass beim Detektieren von Nebel die Lichtquelle für das Nebelschlusslicht (5 ) automatisch eingeschaltet wird. - Heckleuchteneinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Regensensor (
8 ) Nebel in der Umgebung des Fahrzeugs detektierbar ist, dass keine separate Lichtquelle für ein Nebelschlusslicht vorgesehen ist und dass die Steuereinrichtung (1 ) für eine Nebelschlusslichtfunktion die Intensität der Lichtemission (Is) der Lichtquelle für das Schlusslicht beim Detektieren von Nebel erhöht. - Heckleuchteneinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ferner eine Lichtquelle für einen Rückfahrscheinwerfer (
6 ) und eine Steuereinrichtung (1 ) für diese Lichtquelle vorgesehen sind und dass die Steuereinrichtung (1 ) für den Rückfahrscheinwerfer (6 ) so ausgebildet ist, dass die Intensität der Lichtemission (IR) der Lichtquelle für den Rückfahrscheinwerfer (6 ) in Abhängigkeit von dem Signal des Regensensors (8 ) steuerbar ist. - Heckleuchteneinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (
1 ) so ausgebildet ist, dass bei einem Signal des Regensensors (8 ) die Intensität der Lichtemission der im Betrieb befindlichen Lichtquellen der Heckleuchte (2 ) erhöht wird. - Heckleuchteneinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das vom Regensensor (
8 ) erzeugte Signal mit der Tröpfchengröße der Feuchtigkeit in der Umgebung des Fahrzeugs korreliert ist und dass die Intensität der Lichtemission der im Betrieb befindlichen Lichtquellen der Heckleuchte (2 ) in Abhängigkeit von der gemessenen Tröpfchengröße gesteuert wird. - Heckleuchteneinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das vom Regensensor (
8 ) erzeugte Signal mit der Regenmenge in der Umgebung des Fahrzeugs korreliert ist und dass die Intensität der Lichtemission der im Betrieb befindlichen Lichtquellen der Heckleuchte (2 ) in Abhängigkeit von der gemessenen Regenmenge gesteuert wird. - Heckleuchteneinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Lichtquellen von lichtemittierenden Dioden gebildet sind.
- Heckleuchteneinheit nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (
1 ) den durch die lichtemittierenden Dioden fließenden Strom in Abhängigkeit von dem Signal des Regensensors (8 ) steuert. - Heckleuchteneinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Lichtquellen von Glühlampen gebildet sind.
- Heckleuchteneinheit nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (
1 ) die Lichtintensität der Lichtquellen durch Pulsweitenmodulation steuert. - Heckleuchteneinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Regensensor (
8 ) außerhalb eines Gehäuses für die Lichtquellen angeordnet ist. - Verfahren zur Steuerung einer Fahrzeugheckleuchte, bei dem die Feuchtigkeit in der Umgebung des Fahrzeugs gemessen wird und die Intensität der Lichtemission (IS, IB, IF) von einer Lichtquelle für ein Schlusslicht (
3 ), einer Lichtquelle für ein Bremslicht (4 ) und einer Lichtquelle für einen Fahrtrichtungsanzeiger (7 ) in Abhängigkeit von der gemessenen Feuchtigkeit gesteuert wird. - Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass ferner die Intensität der Lichtemission (INSL) einer Lichtquelle für ein Nebelschlusslicht (
5 ) in Abhängigkeit von der gemessenen Feuchtigkeit gesteuert wird. - Verfahren nach den Ansprüchen 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass Nebel in der Umgebung des Fahrzeugs detektiert wird und dass beim Detektieren von Nebel die Lichtquelle für das Nebelschlusslicht (
5 ) eingeschaltet wird. - Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass Nebel in der Umgebung des Fahrzeugs detektiert wird und dass die Intensität der Lichtemission (Is) der Lichtquelle für das Schlusslicht (
3 ) für eine Nebelschlusslichtfunktion beim Detektieren von Nebel erhöht wird. - Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass ferner die Intensität der Lichtemission (IR) einer Lichtquelle für einen Rückfahrscheinwerfer (
6 ) in Abhängigkeit von der gemessenen Feuchtigkeit gesteuert wird. - Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Intensität der Lichtemission der im Betrieb befindlichen Lichtquellen der Heckleuchte (
2 ) erhöht wird, falls Feuchtigkeit in der Umgebung des Fahrzeugs gemessen wird. - Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Tröpfchengröße der Feuchtigkeit in der Umgebung des Fahrzeugs gemessen wird und dass die Intensität der Lichtemission der im Betrieb befindlichen Lichtquellen der Heckleuchte (
2 ) in Abhängigkeit von der gemessenen Tröpfchengröße gesteuert wird. - Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Regenmenge in der Umgebung des Fahrzeugs gemessen wird und dass die Intensität der Lichtemission der im Betrieb befindlichen Lichtquellen der Heckleuchte (
2 ) in Abhängigkeit von der gemessenen Regenmenge gesteuert wird.
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
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|---|---|
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