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DE10359561A1 - Bedienelement für ein Haushaltsgerät - Google Patents

Bedienelement für ein Haushaltsgerät Download PDF

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DE10359561A1
DE10359561A1 DE2003159561 DE10359561A DE10359561A1 DE 10359561 A1 DE10359561 A1 DE 10359561A1 DE 2003159561 DE2003159561 DE 2003159561 DE 10359561 A DE10359561 A DE 10359561A DE 10359561 A1 DE10359561 A1 DE 10359561A1
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Abstract

Ein Bedienelement (10) für ein elektronisches Gerät enthält einen berührungslosen empfindlichen Sensor (12) zum Eingeben eines Stellwerts in eine Steuerung (20) des elektronischen Geräts. Der berührungsempfindliche Sensor (12) weist einen Sender (14) und wenigstens zwei Empfänger (16) oder einen Empfänger (16) und wenigstens zwei Sender (14) auf, mit denen wenigstens zwei Empfangswerte (18a, 18b) erfasst werden können, wobei der eingegebene Stellwert aus der Beziehung der wenigstens zwei erfassten Empfangswerte (18a, 18b) bestimmbar ist. Mit einem solchen Bedienelement (10) kann ein Stellwert zum Beispiel einfach durch Neigen des Fingers (24) erhöht oder erniedrigt werden.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bedienelement für ein elektronisches Gerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Derartige Bedienelemente mit einem berührungsempfindlichen Sensor sind auch als „Touch-Screen-Regler" bekannt und stehen insbesondere im Gegensatz zu mechanisch betätigten Dreh- oder Schiebereglern.
  • Ein Bedienelement der eingangs genannten Art ist zum Beispiel in der EP-A-1 273 851 beschrieben und schematisch in der beiliegenden 4 veranschaulicht. Dieses Bedienelement 10, das zum Beispiel in einem Bedienfeld 26 eines Kochfeldes oder dergleichen eingebaut sein kann, weist einen Stellstreifen 28 und einen Anzeigestreifen 30 auf. Der Stellstreifen 28 besteht insbesondere aus einer Abdeckung, unter welcher ein berührungsempfindlicher Sensor vorgesehen ist, während der Anzeigestreifen 30 aus einem unter der Abdeckung vorgesehenen Leuchtstreifen aufgebaut ist.
  • Die Einstellung eines analogen Stellwerts erfolgt durch Berühren des Stellstreifens 28 durch den Benutzer mit dem Finger 24. Da im Gegensatz zu mechanischen Reglern die genaue Stellposition vom Benutzer nicht erfühlt werden kann, erfolgt eine unmittelbare Rückmeldung der Stellposition durch Aufleuchten des Leuchtbalkens des Anzeige streifens 30, um dem Benutzer das Eingeben des Stellwerts zu ermöglichen. Fährt der Benutzer mit dem Finger 24 auf dem Stellstreifen 28 hin und her, so folgt auch der Leuchtbalken des Anzeigestreifens dieser Bewegung. Je nach Größe des Stellstreifens 28 kann dieses Bedienelement 10 sehr empfindlich sein, sodass eine Eingabe des gewünschten Stellwerts durch den Benutzer trotz des Anzeigestreifens 30 sehr schwierig ist.
  • Ein weiteres Bedienelement der eingangs genannten Art ist in dem deutschen Gebrauchsmuster DE 295 19 714 U1 offenbart. Während bei dem oben beschriebenen Bedienelement die Position für eine steuerungswirksame Berührung mit dem Finger durch eine graphische Kennzeichnung des Stellstreifens markiert ist, weist das aus der DE 295 19 714 U1 bekannte Bedienelement an der Position des Stellstreifens eine dickenreduzierte Einformung in der Abdeckplatte auf, welche von dem Benutzer einfach ertastet werden kann.
  • Ausgehend von dem vorgenannten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Bedienelement mit einem berührungsempfindlichen Sensor derart zu verbessern, dass die Eingabe eines Stellwerts durch den Benutzer einfacher und genauer durchgeführt werden kann, und dies bevorzugt ohne zusätzliche Anzeigefelder, wie sie beispielsweise in der oben genannten EP-A-1 273 851 gezeigt sind.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Bedienelement mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Aus- bzw. Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Bedienelements sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Das Bedienelement für ein elektronisches Gerät ist mit einem berührungsempfindlichen Sensor zum Eingeben eines Stellwerts in eine Steuerung des elektronischen Geräts ausgestattet, wobei der berührungsempfindliche Sensor einen Sender und wenigstens zwei Empfänger oder einen Empfänger und wenigstens zwei Sender aufweist, mit denen wenigstens zwei Empfangswerte erfasst werden können, wobei der eingegebene Stellwert aus der Beziehung der wenigstens zwei erfassten Empfangswerte bestimmbar ist.
  • Ein Bedienelement mit diesem Aufbau ermöglicht eine feinfühlige, schnelle und genaue Eingabe von Stellwerten durch einen Benutzer und kann ggf. ohne zusätzliche Hilfsanzeigeelemente betätigt werden, ist aber dennoch einfach und aus einer geringen Anzahl von Bauteilen aufgebaut.
  • In einer bevorzugten Ausbildungsform der Erfindung ist der Stellwert aus einer Änderung eines Verhältnisses der wenigstens zwei erfassten Empfangswerte bestimmbar. In diesem Fall dient die Anfangsposition des Fingers des Benutzers gleichzeitig als Referenzposition, die bei jeder Betätigung des Bedienelements neu festgelegt wird. Vorteilhaft ist hierbei, dass der Benutzer den Finger nicht exakt an einer zuvor definierten Position aufsetzen muss, um eine gewünschte Eingabe vorzunehmen, was insbesondere bei sehr kurzen Bedienelementen von Vorteil ist.
  • In einer alternativen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Stellwert aus einem Verhältnis der wenigstens zwei erfassten Empfangswerte bestimmbar. Bei dieser Ausführungsform können die Sender und/oder Empfänger des berührungsempfindlichen Sensors zum Beispiel entlang ihrer Ausdehnung eine definierte Dämpfung aufweisen.
  • Das Bedienelement der Erfindung kann einen berührungsempfindlichen Sensor aufweisen, der optisch, kapazitiv, induktiv, thermisch, piezoelektrisch oder dergleichen arbeitet.
  • Ferner ist das erfindungsgemäße Bedienelement vielfältig einsetzbar. So kann der einzugebende Stellwert zum Beispiel eine Leistung, eine Temperatur, eine Zeitdauer, eine Uhrzeit, eine Lautstärke, ein Zählerwert oder dergleichen sein und das elektronische Gerät kann zum Beispiel ein Haushaltsgerät wie beispielsweise ein Kochfeld, ein Gargerät, ein Mikrowellengerät oder dergleichen sein.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung verschiedener Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Bedienelements. Es zeigen:
  • 1A und 1B eine schematische Darstellung des Aufbaus und der Funktionsweise eines Bedienelements gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in Seitenschnittdarstellung;
  • 2 eine schematische Darstellung des Aufbaus eines Bedienelements gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in Draufsicht;
  • 3 eine schematische Darstellung des Aufbaus eines Bedienelements gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in Draufsicht; und
  • 4 eine schematische Darstellung des Aufbaus eines herkömmlichen Bedienelements in Draufsicht.
  • Anhand von 1A und 1B werden zunächst der Aufbau und die Funktionsweise eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Bedienelements beschrieben.
  • Das erfindungsgemäße Bedienelement 10 ist zum Beispiel unter einer Abdeckung 22 in einem Bedienfeld eines elektronischen Geräts wie beispielsweise eines Haushaltsgeräts, d.h. zum Beispiel unter einer Ceranglasplatte eines Kochfeldes angeordnet. Das Bedienfeld kann zum Beispiel graphisch gekennzeichnet sein. Das in 1A dargestellte Bedienelement 10 weist einen berührungsempfindlichen Sensor 12 auf, der wiederum aus einem Sender 14 und zwei Empfängern 16, die auf abgewandten Seiten des Senders 14 vorgesehen sind, aufgebaut ist. Das Bedienelement 10 ist hierbei auf keine spezielle Art eines berührungsempfindlichen Sensors 12 eingeschränkt; so kann der berührungsempfindliche Sensor 12 mit seinen entsprechenden Sendern 14 und Empfängern 16 zum Beispiel optisch, kapazitiv, induktiv, thermisch oder piezoelektrisch arbeiten.
  • Der Sender 14 und die Empfänger 16 des berührungsempfindlichen Sensors 12 sind mit einer Steuerung 20 verbunden, welche den Sender 14 ansteuert, von den beiden Empfängern 16 Empfangswerte 18a bzw. 18b empfängt, aus diesen beiden Empfangswerten 18a, 18b den vom Benutzer eingegebenen Stellwert bestimmt und das jeweilige elektronische Gerät entsprechend dem bestimmten Stellwert steuert (Pfeil 21). In dem Ausführungsbeispiel von 1A wird dabei der Stellwert aus einer Änderung des Verhältnisses der beiden Empfangswerte 18a, 18b bei einer Fingerbewegung des Benutzers bestimmt.
  • Es wird nun die Funktionsweise des in 1A dargestellten Bedienelements 10 näher erläutert.
  • Zum Eingeben eines Stellwerts setzt ein Benutzer einen Finger 24 in dem Bedienfeld auf die Abdeckung 22 über dem berührungsempfindlichen Sensor 12. Diese Position des Fingers 24 wird nun als Referenzposition benutzt, wobei die Berührung des Bedienfeldes mit dem Finger 24 an sich zum Beispiel durch Ermitteln, ob ein Summenwert der beiden erfassten Empfangswerte 18a, 18b einen vorgegebenen Grenzwert überschreitet, bestimmt werden kann. Nach dieser „Eichung" des berührungsempfindlichen Sensors 12 verschiebt der Benutzer seinen Finger zum Erhöhen oder Erniedrigen eines gewünschten Stellwerts nach rechts bzw. links, wie durch einen Doppelpfeil in 1A angedeutet.
  • Durch diese Bewegung des Fingers 24 ändern sich nicht nur die von den beiden Empfängern 16 erfassten Empfangswerte 18a, 18b, sondern noch deutlicher ein Verhältnis (Quotient oder auch Differenz) der beiden Empfangswerte 18a, 18b zueinander. Diese Änderung des Verhältnisses der beiden Empfangswerte 18a, 18b setzt die Steuerung 20 in eine entsprechende Änderung eines Stellwerts um, der zur Steuerung des elektronischen Geräts benötigt wird. Da die Änderung des Verhältnisses der beiden Empfangswerte 18a, 18b zueinander signifikanter ist als die einzelnen Änderungen der beiden Empfangswerte 18a, 18b, wird die Einstellung des Stellwerts durch den Benutzer wesentlich genauer.
  • Da der Benutzer außerdem nicht eine exakte Position auf dem Bedienfeld treffen muss, um einen gewünschten Stellwert einzugeben, weil der Anfangsberührungspunkt jedes Mal neu als Referenzwert definiert wird, kann die Eingabe des Stellwerts durch den Benutzer wesentlich einfacher und schneller erfolgen und es kann sogar auf eine zusätzliche Hilfsanzeige verzichtet werden. Dieser Vorteil kommt insbesondere bei sehr kleinen Bedienfeldern mit kurzen Sensoren 12 zu tragen.
  • Während die Anzahl von zwei Empfängern 16 für die Funktionalität des erfindungsgemäßen Bedienelements 10 grundsätzlich ausreichend ist, kann der berührungsempfindliche Sensor 12 aber auch mehr als zwei Empfänger 16 aufweisen, um die Genauigkeit der Eingabe des Stellwerts weiter zu erhöhen. Ferner ist das Bedienelement 10 der Erfindung nicht auf die in 1A dargestellte Ausführung mit einem Sender 14 und zwei Empfängern 16 beschränkt. Vielmehr kann der berührungsempfindliche Sensor 12 auch nur einen Empfänger 16, aber dafür wenigstens zwei Sender 14 aufweisen, sodass der eine Empfänger 16 dann ebenfalls wenigstens zwei unterschiedliche Empfangswerte 18a, 18b an die Steuerung 20 zuführt, die entsprechend ausgewertet werden können.
  • Das Bedienelement der Erfindung ist vielfältig einsetzbar. So kann der einzugebende Stellwert zum Beispiel eine Leistung, eine Temperatur, eine Zeitdauer, eine Uhrzeit, eine Lautstärke, ein Zählerwert oder dergleichen sein. Ferner kann das elektronische Gerät, welches von der Steuerung 20 gesteuert wird, beispielsweise ein Haushaltsgerät wie ein Kochfeld, ein Gargerät, ein Mikrowellengerät oder dergleichen oder auch ein Hifi-Gerät oder dergleichen sein.
  • Eine Modifikation des ersten Ausführungsbeispiels von 1A ist in 1B veranschaulicht. Das Bedienelement 10 von 1B unterscheidet sich von dem obigen Bedienelement 10 nur dadurch, dass in diesem Fall der berührungsempfindliche Sensor 12 aus einem Empfänger 16 mit zwei Sendern 14 aufgebaut ist.
  • Wie in 1B abgedeutet, kann der Stellwert vom Benutzer nicht nur durch Verschieben der Position seines Fingers 24 verändert werden, sondern auch durch Neigen des Fingers 24. Bei einer starken Neigung des Fingers 24 kann zum Beispiel ein schnelles Erhöhen oder Erniedrigen des Stellwerts erreicht werden, während bei einer geringen Neigung des Fingers 24 nur eine langsame Erhöhung oder Erniedrigung des Stellwerts erzielt wird. Wird der Finger vom Bedienfeld entfernt, bleibt der Stellwert auf dem zuletzt eingegebenen Wert. Während diese Funktionalität bisher nur mit einer großen Anzahl von Sensoren möglich war, ermöglicht das oben beschriebene Bedienelement 10 der Erfindung diese Funktionalität auf einfache Weise mit nur einem berührungsempfindlichen Sensor 12 und somit mit einer sehr geringen Anzahl von Bauteilen.
  • Unter Bezugnahme auf 2 und 3 werden nun zwei weitere Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Bedienelements 10 beschrieben. Im Gegensatz zu den beiden oben beschriebenen Ausführungsformen ist dieses Bedienelement 10 insbesondere für größere Bedienfelder mit längeren Sensoranordnung geeignet.
  • Wie in 2 in Draufsicht stark vereinfacht dargestellt, weist der berührungsempfindliche Sensor 12 des Bedienelements 10, der unter einer geeigneten Abdeckung 22 angeordnet ist, einen Sendestreifen 14 und einen Empfangsstreifen 16 auf. Entweder der Sendestreifen enthält einen Sender und der Empfangsstreifen 16 enthält wenigstens zwei Empfänger, oder der Sendestreifen 12 enthält zwei oder mehr Sender und der Empfangsstreifen 16 enthält nur einen Empfänger. In jedem Fall werden von dem/den Empfänger(n) in dem Empfangsstreifen 16 wenigstens zwei Empfangswerte 18a, 18b erfasst, wenn Sender und Empfänger des Sensors 12 über den Kopplungsbereich 15 dazwischen durch den Finger 24 eines Benutzers miteinander gekoppelt werden.
  • Vorzugsweise weist der Sendestreifen 14 und/oder der Empfangsstreifen 16 über seine Länge eine definierte Dämpfung auf, sodass sich in Abhängigkeit von der Position des Fingers 24 auf dem Bedienfeld verschiedene Empfangswerte 18a, 18b ergeben. Wenn für das Bedienfeld mehr Platz zur Verfügung steht, kann die Position des Fingers 24 im Gegensatz zu den obigen Ausführungsbeispielen von 1A und 1B direkt als Eingabe des Stellwerts verwendet werden. Auch bei dieser Ausführungsform wird aber das Verhältnis der beiden erfassten Empfangswerte 18a, 18b ausgewertet, um die Auflösung bzw. Genauigkeit der Stellwerteingabe zu erhöhen.
  • In 3 ist ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung in Draufsicht dargestellt, bei welchem drei Empfänger 16 mit einem Sender 14 in einer Bedienfläche gekoppelt sind. Durch die Auswertung von drei (oder mehr) Empfangswerten kann die Position des Fingers 24 in dieser Bedienfläche bestimmt werden. Die Funktionsweise ist im übrigen die gleiche wie in dem Ausführungsbeispiel von 2.
  • Sämtliche oben beschriebenen und in den Zeichnungen dargestellten elektronischen Bedienelemente 10 der vorliegenden Erfindung kombinieren die Vorteile eines analogen mechanischen Schiebereglers mit denen eines elektronischen Schiebereglers. Die Eingabe eines Stellwerts ist für den Benutzer einfacher, schneller und genauer durchzuführen, und dies bei einem einfachen Aufbau des Bedienelements mit wenigen Bauteilen.
  • Die Erfindung ist aber nicht allein auf die oben beschriebenen und in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt; vielmehr sind für den Fachmann verschiedene Änderungen und Modifikationen offensichtlich, die innerhalb des durch die anhängenden Ansprüche definierten Schutzumfangs der Erfindung liegen.
  • In den obigen Ausführungsbeispielen ist der berührungsempfindliche Sensor jeweils geradlinig angeordnet bzw. ausgebildet. Die Sender und Empfänger des berührungsempfindlichen Sensors können aber auch auf einer bogenförmigen oder gekrümmten Bahn verlaufen bzw. angeordnet sein.
  • Ferner bildet der berührungsempfindliche Sensor in den Ausführungsbeispielen der 1A und 1B ein streifenförmiges Bedienfeld. Insbesondere bei der Verwendung von mehr als zwei Empfängern oder mehr als zwei Sendern kann das Bedienfeld aber auch ähnlich der Ausführungsform von 3 für Stellbewegungen in zwei Richtungen der Ebene des Bedienfeldes ausgelegt sein.
  • Die Bedienelemente der obigen Ausführungsbeispiele sind jeweils ohne zusätzliche Anzeigeelemente für die Stellwertposition ausgebildet, da der Benutzer bei den erfindungsgemäßen Bedienelementen im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen auf eine solche Eingabehilfe nicht angewiesen ist. Nichtsdestotrotz kann aber auch der berührungsempfindliche Sensor des erfindungsgemäßen Bedienelements mit einer derartigen bekannten Anzeigevorrichtung versehen sein. Darüber hinaus weist das elektronische Gerät, in dem das Bedienelement der Erfindung eingebaut ist, selbstverständlich auch eine Anzeigeeinheit auf, in der je nach Art des Geräts und des einzugebenden Stellwerts dem Benutzer der aktuelle Stellwert und/oder weitere Informationen angezeigt werden.
  • 10
    Bedienelement
    12
    berührungsempfindlicher Sensor
    14
    Sender
    15
    Kopplungsbereich
    16
    Empfänger
    18a, b
    Empfangswerte
    20
    Steuerung
    21
    Steuersignal
    22
    Abdeckung
    24
    Finger
    26
    Bedienfeld
    28
    Stellstreifen
    30
    Anzeigestreifen

Claims (7)

  1. Bedienelement für ein elektronisches Gerät mit einem berührungsempfindlichen Sensor (12) zum Eingeben eines Stellwerts in eine Steuerung (20) des elektronischen Geräts, dadurch gekennzeichnet, dass der berührungsempfindliche Sensor (12) einen Sender (14) und wenigstens zwei Empfänger (16) oder einen Empfänger (16) und wenigstens zwei Sender (14) aufweist, mit denen wenigstens zwei Empfangswerte (18a, 18b) erfasst werden können, wobei der eingegebene Stellwert aus der Beziehung der wenigstens zwei erfassten Empfangswerte (18a, 18b) bestimmbar ist.
  2. Bedienelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellwert aus einer Änderung eines Verhältnisses der wenigstens zwei erfassten Empfangswerte (18a, 18b) bestimmbar ist.
  3. Bedienelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellwert aus einem Verhältnis der wenigstens zwei erfassten Empfangswerte (18a, 18b) bestimmbar ist.
  4. Bedienelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sender (14) und/oder Empfänger (16) des berührungsempfindlichen Sensors (12) entlang ihrer Ausdehnung eine definierte Dämpfung aufweisen.
  5. Bedienelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der berührungsempfindliche Sensor (12) optisch, kapazitiv, induktiv, thermisch, piezoelektrisch oder dergleichen arbeitet.
  6. Bedienelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der einzugebende Stellwert eine Leistung, eine Temperatur, eine Zeitdauer, eine Uhrzeit, eine Lautstärke, ein Zählerwert oder dergleichen ist.
  7. Bedienelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das elektronische Gerät ein Haushaltsgerät wie beispielsweise ein Kochfeld, ein Gargerät, ein Mikrowellengerät oder dergleichen ist.
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