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DE1035721B - Freileitungsstuetzenisolator - Google Patents

Freileitungsstuetzenisolator

Info

Publication number
DE1035721B
DE1035721B DEK28959A DEK0028959A DE1035721B DE 1035721 B DE1035721 B DE 1035721B DE K28959 A DEK28959 A DE K28959A DE K0028959 A DEK0028959 A DE K0028959A DE 1035721 B DE1035721 B DE 1035721B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rope
groove
neck groove
shoulder
overhead line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK28959A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Peter
Dipl-Ing Dr Gernot A Buerklin
Ernst Luther
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stockhardt & Schmidt Eckert
Original Assignee
Stockhardt & Schmidt Eckert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stockhardt & Schmidt Eckert filed Critical Stockhardt & Schmidt Eckert
Priority to DEK28959A priority Critical patent/DE1035721B/de
Publication of DE1035721B publication Critical patent/DE1035721B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/20Pin insulators
    • H01B17/22Fastening of conductors to insulator

Landscapes

  • Insulators (AREA)

Description

Bei den üblichen, durch Normung festgelegten Stützenisolatoren ist die Betriebssicherheit, besonders in schwingungstechnischer Hinsicht, nicht ausreichend gewährleistet. Ein Nachteil der gebräuchlichen Stützenisolatoren liegt darin, daß das Leitungsseil nicht am Isolator abgestützt, sondern von den Befestigungsmitteln getragen wird. Da hierbei das Leitungsseil an der Halsrille des Isolators nur etwa punktförmig anliegt, werden die Seilschwingungen an den Auflageflächen nur geringfügig abgefangen bzw. gedämpft. Die Kräfte, die durch zwei verschiedene Seilschwingungen in den beiderseitigen Leitungsfeldern entstehen, werden sich also am Leiterseil meistens in der Mitte der Auflagefläche oder Bundstelle auswirken und die bekannten Seil- und Bundbrüche hervorrufen. Durch einen einseitigen Leitungsbruch kann ein ganzes Spannfeld umbrechen und die Stromversorgungsanlage tagelang außer Betrieb setzen.
Es sind zwar Stützenisolatoren bekannt, welche eine mittige Kopfrille zur Aufnahme des Leitungsseiles aufweisen. Die Befestigung erfolgt dabei durch zwei Leitungsbundbügel, welche durch Kanäle, welche an der Oberseite des Isolators angeordnet und an ihrem Umfang geschlossen sind, in einer Ebene mit dem Hauptseil geführt und an diesem durch Klemmen befestigt sind. Der an sich bewährte und schwingungsdämpfende Zweidrahtwickelbund kann hier also nicht ;:ur Anwendung kommen. Die Herstellung der für die Leitungsbundbügel erforderlichen Kanäle ist außerdem bei einem vollkeramischen Isolator umständlich und kostspielig.
Es ist weiterhin ein Stützisolator mit einem aufgekitteten Metallkopf bekannt, der eine Mittelrille für das Leiterseil sowie eine Querbohrung und eine darunter angeordnete Halsrille zur Aufnahme eines Endseilbundes aufweist.
Abgesehen davon, daß auch diese Bauart bei einem vollkeramischen Isolator nicht anwendbar wäre, ist bei dem bekannten Isolator die Halsrille nicht so ausgebildet, daß ihre untere Schulter als Auflage wirksam ist.
Demgegenüber kennzeichnet sich der gemäß der Erfindung ausgebildete Freileitungsstützenisolator durch die Kombination folgender Maßnahmen:
a) Die Halsrille geht am unteren Teil ihrer Rundung in eine etwa waagerechte Auflageschulter des hier verstärkten Isolierkörpers über.
b) Die Rundung der Halsrille weist zwei verschiedene Rundungshalbmesser auf, von denen der obere größer ist als der untere, um einerseits ein Andrücken des aufgenommenen Halteseiles auf einer großen Auflagefläche der Schulter zu erreichen, andererseits nach oben eine gewisse Be-Freileitungsstützenisolator
Anmelder:
Kronacher Porzellanfabrik
Stockhardt & Schmidt-Eckert G. m. b. H.,
Kronach. (OFr.), Unionweg 1
Beanspruchte Priorität:
Schaustellung vom 29. April 1956 auf der am 29. April 1956 1S eröffneten Deutschen Industrie-Messe Hannover 1956
(Technische Messe—Mustermesse) in Hannover
Wilhelm Peter, Ludwigshafen/Rhein,
Dipl.-Ing. Dr. Gernot A. Bürklin, Heinz Hahn, Bamberg, und Ernst Luther, Bamberg-Bischberg,
sind als Erfinder genannt worden
wegungsfreiheit des Leitungsseiles bei Seilschwingungen zu lassen.
c) Die Kopfrille ist so tief im Isolierkörper eingeschnitten, daß ihre Sohle etwa in der Ebene der Schulter der Halsrille liegt.
Durch diese Ausbildung wird der Wickelbund von dem Gewicht des Leiterseiles und gegebenenfalls von der zusätzlichen Eislast wirksam entlastet und außerdem bei auftretenden Seilschwingurigen ein Seilbruch verhindert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert.
Fig. 1 ist die teilweise im Längsschnitt gezeigte Ansicht eines Isolators gemäß der Erfindung;
Fig. 2 ist die zugehörige Draufsicht.
Die Kopfrille α ist so tief eingeschnitten, daß ihre tiefste Stelle in der Schnittebene der Halsrille liegt. In diesen Einschnitt, dessen Boden in der Längsrichtung leicht gewölbt ist, wird das Freileitungsseil b eingelegt. Zwei kurze um die beiderseitigen Kopf-Segmente in die Halsrille gelegte Seilstücke c werden im gewissen Abstand vom Isolator mittels Klemmen if mit dem Freileitungsseil b verbunden. Die Auflageflächen e für diese Seilstücke sind im Vergleich zu der bisher üblichen Ausführung wesentlich verstärkt, so
S09 580/391
daß ein sicheres Tragen dieser Seilstucke auf dem Isolator ermöglicht ist. Unterstützt wird diese Wirkung noch dadurch, daß die Halsrille mit zwei Halbmessern versehen ist. Der untere Halbmesser r„ ist kleiner als der obere r0. Durch den steileren Bogen im unteren Teil der Halsrille werden die Hilfsseile beim Anspannen der Leitung mit Sicherheit nach unten auf die verstärkte Auflagefläche e gedrückt. Das Freileitungsseil ist also nicht fest mit dem Isolator verbunden, dadurch werden die Seilschwingungsbrüche vermieden.
Die Kopfform nach der vorliegenden Erfindung läßt sich für alle Arten von Stützenisolatoren verwenden, /.. B. für die vom VDE genormten Stützenisolatoren, für sogenannte Weitschirm-Stützenisolatoren, für Stützenisolatoren, deren Schaft aus einem Vollkern besteht, usw.
Als Klemmen d können Rutschklemmen oder Greifkiemmen verwendet werden. Die Rutschklemmen lassen das Freileitungsseil durchrutschen, wenn das Seil auf der einen Seite des Mastes im Spannfeld reißt. Der Isolator sowie die Traverse und der Mast werden dadurch vom einseitigen Zug entlastet, und die Gefahr des Bruches des Isolators oder gar des Mastes mit seiner Traverse ist vermieden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Freileitungsstützenisolator mit einer das Leitungsseil aufnehmenden mittigen Kopfrille und einer Halsrille, in der die zur Befestigung de;-Leiterseiles am Isolator dienenden Halteseile liegen, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Maßnahmen:
    a) Die Halsrille geht am unteren Teil ihrer Rundung in eine etwa waagerechte Auflageschulter des hier verstärkten Isolierkörpers über.
    b) Die Rundung der Halsrille weist zwei verschiedene Rundungshalbmesser auf. von denen der obere (r0) größer ist als der untere (r,,), um einerseits ein Andrücken des aufgenommenen Halteseiles auf einer großen Auflagefläche der Schulter zu erreichen, andererseits nach oben eine gewisse Bewegungsfreiheit des Leitungsseiles bei Seilschwingungen zu lassen.
    c) Die Kopfrille ist so tief im Isolierkörper eingeschnitten, daß ihre Sohle etwa in der Ebene der Schulter der Halsrille liegt.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 859 766, 893 530.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 809 580/391 7.58
DEK28959A 1956-05-29 1956-05-29 Freileitungsstuetzenisolator Pending DE1035721B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK28959A DE1035721B (de) 1956-05-29 1956-05-29 Freileitungsstuetzenisolator

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK28959A DE1035721B (de) 1956-05-29 1956-05-29 Freileitungsstuetzenisolator

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1035721B true DE1035721B (de) 1958-08-07

Family

ID=7218367

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK28959A Pending DE1035721B (de) 1956-05-29 1956-05-29 Freileitungsstuetzenisolator

Country Status (1)

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DE (1) DE1035721B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE859766C (de) * 1951-01-10 1953-05-04 Georg Karl Stuetzisolator mit Befestigungsvorrichtungen fuer ein elektrisches Freileitungsseil
DE893530C (de) * 1938-08-30 1953-10-15 Georg Karl Vorrichtung zur Befestigung eines elektrischen Freileiters an einen Stuetzisolator

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE893530C (de) * 1938-08-30 1953-10-15 Georg Karl Vorrichtung zur Befestigung eines elektrischen Freileiters an einen Stuetzisolator
DE859766C (de) * 1951-01-10 1953-05-04 Georg Karl Stuetzisolator mit Befestigungsvorrichtungen fuer ein elektrisches Freileitungsseil

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