[go: up one dir, main page]

DE10357691A1 - Fehlerstromschutzschalter - Google Patents

Fehlerstromschutzschalter Download PDF

Info

Publication number
DE10357691A1
DE10357691A1 DE10357691A DE10357691A DE10357691A1 DE 10357691 A1 DE10357691 A1 DE 10357691A1 DE 10357691 A DE10357691 A DE 10357691A DE 10357691 A DE10357691 A DE 10357691A DE 10357691 A1 DE10357691 A1 DE 10357691A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
main
circuit
test
residual current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10357691A
Other languages
English (en)
Inventor
Hisanobu Asano
Koji Asakawa
Yasuhiro Takahashi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fuji Electric FA Components and Systems Co Ltd
Original Assignee
Fuji Electric FA Components and Systems Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Electric FA Components and Systems Co Ltd filed Critical Fuji Electric FA Components and Systems Co Ltd
Publication of DE10357691A1 publication Critical patent/DE10357691A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H83/00Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current
    • H01H83/02Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by earth fault currents
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H83/00Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current
    • H01H83/02Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by earth fault currents
    • H01H83/04Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by earth fault currents with testing means for indicating the ability of the switch or relay to function properly
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/128Manual release or trip mechanisms, e.g. for test purposes
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H1/00Details of emergency protective circuit arrangements
    • H02H1/06Arrangements for supplying operative power

Landscapes

  • Breakers (AREA)

Abstract

Beschrieben wird ein Fehlerstromschutzschalter mit Schutzfunktionen gegen Überstrom und Erdschluß, der eine Erdschlußauslöseeinrichtung mit Hauptschaltkontakten, einem Schaltschloß, einem Schalthandgriff, einer Überstromauslöseeinrichtung und einer Erdschluß-Detektorschaltung enthält, die zusammen in einem Hauptgehäuse vorgesehen sind, wobei eine Leiterspannung eines Hauptstromkreises über eine Stromversorgungsleitung zwischen der Erdschluß-Detektorschaltung und dem Hauptstromkreis als Stromversorgung für die Erdschluß-Detektorschaltung vorgesehen ist, und wobei der Fehlerstromschutzschalter ferner einen Schalter zur Verwendung beim Test der dielektrischen Festigkeit aufweist, um den Speisestromkreis der mit der Erdschluß-Detektorschaltung verbundenen Stromversorgungsleitung in Kopplung mit der Ein/Aus-Betätigung der Hauptschaltkontakte ein- und auszuschalten.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Fehlerstromschutzschalter mit Schutzfunktionen gegen Überstrom und Erdschluß, der sich insbesondere für Niederspannungs-Energieverteileranlagen eignet. Genauer gesagt bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Schutzeinrichtung, die ermöglicht, daß eine Erdschluß-Detektorschaltung vom Hauptstromkreis der Energieverteileranlage zum Zwecke der Durchführung eines Tests der dielektrischen Festigkeit des Fehlerstromschutzschalters getrennt wird.
  • Als herkömmliche Einrichtung zum Schutz von Niederspannungs-Energieverteileranlagen sind Leitungsschutzschalter und Fehlerstromschutzschalter bekannt. Fehlerstromschutzschalter, die momentan auf dem Inlandsmarkt angeboten werden, beinhalten üblicherweise Schutzfunktionen gegen Überstrom und Erdschluß. Gemäß den letzten Trends bei Fehlerstromschutzschaltern, die einfache Handhabung bei den Kunden zu fördern, werden in Hauptgehäusen identischer Größe Leitungsschutzschalter oder Fehlerstromschutzschalter mit identischem Rahmen eingebaut, und die meisten der neuesten Fehlerstromschutzschalter sind mit Hauptkomponenten versehen, die miteinander kompatibel sind. Vergleiche hierzu die JP 3246562 B2 .
  • Zur flexiblen Handhabung einer Vielfalt von Systemen zum Schutz von Energieverteilungsanlagen, ist es allgemein üblich geworden, Leitungsschutzschalter und Fehlerstromschutzschalter mit einer Vielzahl von Zusatzteilen wie einem Hilfsschalter, einem Alarmschalter, einer Überspannungsauslöseeinrichtung, einer Unterspannungsauslöseeinrichtung und dergleichen zu versehen. Näheres dazu ergibt sich aus der JP 3097368 B2 .
  • Ein typisches Schaltbild eines herkömmlichen Dreiphasen-Fehlerstromschutzschalters ist in 7 gezeigt, während 8 seinen mechanischen Aufbau veranschaulicht. In 7 bezeichnet die Bezugszahl 1 einen Hauptstromkreis mit den Phasen R, S und T. Die Bezugszahl 2 bezeichnet Hauptschaltkontakte. Die Bezugszahl 3 bezeichnet ein Schaltschloß für die Hauptschaltkontakte 2. Die Bezugszahl 4 bezeichnet einen Schalthebel. Die Bezugszahl 5 bezeichnet eine thermisch oder elektromagnetisch auslösbare Überstromauslöseeinrichtung, die einen Überstrom oder einen Kurzschlußstrom erfaßt und daraufhin das Schaltschloß zur Durchführung eines Auslösevorgangs veranlaßt.
  • Eine Fehlerstromauslöseeinrichtung ist ebenfalls vorgesehen, um das Auftreten einen Erdschlusses in der Energieverteilungsanlage zu erfassen und daraufhin das Schaltschloß zu veranlassen, einen Auslösevorgang auszuführen. Die Fehlerstromauslöseeinrichtung umfaßt folgendes: einen Nullphasen-Stromtransformator 6, der ein Stromungleichgewicht im Hauptstromkreis 1 erfaßt und die Phasen R, S und T des Hauptstromkreises 1 als Primärwicklungen nutzt; eine Erdschluß-Detektor schaltung 7 (die aus einer elektronischen Schaltung mit einem IC besteht), die das Auftreten eines Erdschlusses anhand des Ausgangspegels einer Sekundärwicklung des Stromtransformators 6 erfaßt; und eine Auslösespuleneinheit 8, die das Schaltschloß veranlaßt, einen Auslösevorgang auszuführen, wenn sie ein Ausgangssignal von der Erdschluß-Detektorschaltung 7 empfängt. Ihre Speisespannung erhält die Erdschluß-Detektorschaltung 7 von einer mit der Leiterspannung (Zwischenphasenspannung) des Hauptstromkreises 1 beaufschlagten Stromversorgungsleitung 9 über eine Gleichrichterschaltung 10, die sich zwischen dem Hauptstromkreis 1 und der Erdschluß-Detektorschaltung 7 befindet. In der beispielhaften Darstellung wird die Leiterspannung zwischen den Phasen R und T des Hauptstromkreises 1 an die Erdschluß-Detektorschaltung 7 geliefert. Es gibt jedoch auch Fälle, bei denen Spannungen der Phasen R, T und S zu einer Gleichspannung umgesetzt werden, und dann diese an die Erdschluß-Detektorschaltung 7 geliefert wird.
  • In 8 bezeichnet 11 ein Hauptgehäuse, das sich aus einem unteren Gehäuseteil 11a und einem oberen Gehäuseteil 11b zusammensetzt. Die Bezugszahlen 12 und 13 bezeichnen eine Anschlußklemme (Schraubanschlußklemme) für den Hauptstromkreis auf der Speiseseite bzw. auf der Lastseite. Die Bezugszahl 14 bezeichnet einen festen Kontakt der Hauptschaltkontakte, der mit der Anschlußklemme 12 verbunden ist. Die Bezugszahl 15 bezeichnet einen beweglichen Kontakt. Die Bezugszahl 16 bezeichnet einen drehbaren Kontakthalter, der den beweglichen Kontakt 15 trägt. Die Bezugszahl 17 bezeichnet eine Funkenlöscheinrichtung. Das Schaltschloß 3 umfaßt in bekannter Weise eine Baugruppe aus einem Kniehebelmechanismus mit einem Kniehebel 3a, der den Kontakthalter 16 mit dem Schalthebel 4 verbindet, einer Schaltfeder 3b und einem Verriegelungsmechanismus mit einer Baugruppe aus einer Verriegelungseinheit 18, einem Verriegelungsgegenstück (Verriegelungsempfänger) 19 und einer Auslösequerstange 20. Die Überstromauslöseeinrichtung 5 und ein Betätigungsendabschnitt einer Auslösespuleneinheit 8 (in 7 gezeigt) sind jeweils gegenüber der Auslösequerstange 20 angeordnet. Der in 8 gezeigte Verriegelungsmechanismus stellt lediglich ein Beispiel einer Vielzahl bekannter Verriegelungsmechanismen dar.
  • Obwohl in 8 nicht erkennbar, befinden sich zwischen dem unteren Gehäuseteil 11a und dem oberen Gehäuseteil 11b innerhalb des Hauptgehäuses 11 Phasentrennwände, durch die die einzelnen Komponenten jeweils einer der Phasen, die in das Hauptgehäuse eingebaut sind, von denen der anderen Phasen isoliert werden. Die Erdschluß-Detektorschaltung 7, die in 7 gezeigt ist, ist an einer gedruckten Leiterplatte befestigt, die in das Hauptgehäuse 11 eingebaut ist. Die Stromversorgungsleitung 9 zwischen dem Hauptstromkreis 1 und der Erdschluß-Detektorschaltung 7 ist mit der Leiterplatte verlötet oder mittels Schrauben verbunden. In ähnlicher Weise sind die Leitungsdrähte für die in Reihe mit den einzelnen Phasen des Hauptstromkreises 1 geschaltete Überstromauslöseeinrichtung 5, die Leitungsdrähte, die die Sekundärseite des Stromtransformators 6 mit der Erdschluß-Detektorschaltung 7 verbinden, und die Leitungsdrähte, die die Erdschluß-Detektorschaltung 7 mit der Auslösespuleneinheit 8 verbinden, jeweils innerhalb des Hauptgehäuses 11 untergebracht.
  • Wenn bei dieser Ausgestaltung der Schalthebel 4 in die Aus- bzw. die Ein-Stellung bewegt wird, kehrt sich jeweils der Zustand des Kniehebelmechanismus des Schaltschlosses 3 in Verbindung mit der Schaltbewegung des Schalthebels 4 um, wodurch der bewegliche Kontakt 15 vom festen Kontakt 14 entfernt bzw. mit ihm in Kontakt gebracht wird. Wie in den Zeichnungen dargestellt, ist, während die Hauptschaltkontakte eingeschaltet sind, die Verriegelungseinheit 18 im Eingriff mit dem Verriegelungsgegenstück 19, wobei letzteres selbst von der Auslösequerstange 20 in dieser Position gehalten wird. Wenn in diesem Zustand ein Überstrom oder ein Kurzschlußstrom in dem Hauptstromkreis 1 auftritt, wird die Überstromauslöseeinrichtung 5 aktiviert. Als Reaktion darauf dreht sich die Auslösequerstange 20 im Gegenuhrzeigersinn und bewirkt, daß das Verriegelungsgegenstück 19 und die Verriegelungseinheit 18 außer Eingriff miteinander gelangen. Dies hat zur Folge, daß das Schaltschloß 3 einen Auslösevorgang ausführt, der bewirkt, daß der bewegliche Kontakt 15 von dem festen Kontakt 14 getrennt wird und damit der Stromfluß im Hauptstromkreis unterbrochen wird. In ähnlicher Weise wird bei einem Erdschlußstrom (Fehlerstrom) des in 7 gezeigten Hauptstromkreises 1 die Auslösespuleneinheit 8 der Fehlerstromauslöseeinrichtung aktiviert und treibt die Auslösequerstange 20 in eine Auslöseposition. Als Reaktion darauf führt das Schaltschloß 3 einen Auslösevorgang aus, der bewirkt, daß der bewegliche Kontakt 15 vom festen Kontakt 14 getrennt wird und damit der Stromfluß im Hauptstromkreis 1 unterbrochen wird. Damit nach einem Auslösevorgang der Schalter wieder reaktiviert wird, muß der Schalthebel 4, der an der Auslöseposition zu stehen gekommen ist, in die Rücksetzposition, ein wenig jenseits der Ausschaltposition gebracht werden, um den Verriegelungsmechanismus zurückzusetzen. Wenn dann der Schalthebel 4 von der Aus-Stellung in die Ein-Stellung bewegt wird, werden die Hauptschaltkontakte 14, 15 geschlossen.
  • Damit die Sicherheit der oben beschriebenen Fehlerstromschutzschalter gewährleistet ist, müssen sie durch jeweilige Standards vorgegebene Anforderungen an die dielektrische Festigkeit (Spannungsfestigkeit) erfüllen. Damit dies sichergestellt wird, ist es zwingende Vorschrift, daß einzelne Produkte einem Test unterzogen werden, durch den bestätigt werden soll, daß niemals ein dielektrischer Durchbruch auftreten kann. Entsprechend dem durch die jeweiligen Standards vorgegebenen Testverfahren wird dieser Test der dielektrischen Festigkeit durch Anlegen einer vorgeschriebenen Testspannung zwischen den Anschlußklemmen der einzelnen Phasen für den Hauptstromkreis ausgeführt, wobei die Testspannung nach Maßgabe der Nennspannung des Fehlerstromschutzschalters bestimmt wird. Beispielsweise muß beim japanischen Standard eine Testspannung von 2500 V an einen Fehlstromsschutzschalter mit einer Nennspannung von 300 – 600 V angelegt werden.
  • In Japan wird dieser Test der dielektrischen Festigkeit im wesentlichen von den einzelnen Herstellern vor Auslieferung der Fehlerstromschutzschalter von den Fabriken durchgeführt. Wenn dabei die Erdschluß-Detektorschaltung (die einen IC enthält) mit dem Hauptstromkreis verbunden bleibt, während die hohe Testspannung zwischen den Phasen angelegt wird, wie dies beim fertig montierten Fehlerstromschutzschalter der Fall wäre, wird die Erdschluß-Detektorschaltung von dieser hohen Spannung zerstört. Aus diesem Grund ist es üblich, den dielektrischen Festigkeitstest in einem Zustand auszuführen, bei dem die Stromversorgungsleitung von der Erdschluß-Detektorschaltung abgeklemmt ist.
  • Anders als die übliche Inlandspraxis bei der Handhabung von Fehlerstromschutzschaltern, ist es in europäischen Ländern und in den Vereinigten Staaten üblich, eine Fehlerstrom-Detektoreinheit (bestehend aus einem Nullphasen-Stromtransformator und einer Erdschluß-Detektorschaltung etc.) mit speziellen Strukturen als integrierte Einheit in Kombination mit einem Leitungsschutzschalter vorzusehen. Aus diesem Grund ist es in Überseeländern üblich, daß Servicepersonal für Energieverteileranlagen einen dielektrischen Festigkeitstest am Ort des Benutzers in dem Zustand durchführt, in dem die Fehlerstrom-Detektoreinheit an dem Leitungsschutzschalter befestigt ist. Damit der dielektrische Festigkeitstest in Überseeländern in kompatibler Weise durchgeführt werden kann, wird folgendes ausgeführt: Die Fehlerstrom-Detektoreinheit ist mit einem Druckknopfschalter für den Test der dielektrischen Festigkeit ausgestattet. Dieser Schalter wird betätigt, wodurch die Erdschluß-Detektorschaltung während des dielektrischen Festigkeitstests von dem Hauptstromkreis getrennt wird. Nach dem Test wird dieser Testschalter erneut betätigt, wodurch die Erdschluß-Detektorschaltung wieder mit dem Hauptstromkreis verbunden wird. Dadurch wird der normale Gebrauchszustand wieder hergestellt. In diesem Zusammenhang wird auf die US 2001/0022713 A1 verwiesen.
  • Es gibt immer noch einen Vielfalt technischer Probleme mit den oben beschriebenen herkömmlichen Fehlerstromschutzschaltern im Hinblick auf die Eignung für einen Test der dielektrischen Festigkeit. Diese Probleme sind unter anderem folgende:
    • (1) Wie beispielsweise in 8 gezeigt liefern inländische Hersteller normalerweise Leitungsschutzschalter als Exportprodukte, die jeweils ein Hauptgehäuse umfassen, welches eine Fehlerstromauslöseeinrichtung mit Komponenten des Leitungsschutzschalters und der Erdschluß-Detektorschaltung beinhaltet. Bei Ankunft an Zielen in Übersee müssen zur Durchführung des Tests der dielektrischen Festigkeit die Tester die externe Abdeckung von dem Hauptgehäuse abnehmen und dann die Erdschluß-Detektorschaltung vom Hauptstromkreis abtrennen, indem provisorisch Lötstellen der Stromversorgungsleitung zwischen der Erdschluß-Detektorschaltung und dem Hauptsschaltungskreis entfernt werden oder verschraubte Verbindungen gelöst werden, was einen erheblichen Arbeitsaufwand zur Vorbereitung des dielektrischen Festigkeitstests erfordert.
    • (2) Bei der Ausgestaltung der aus der US 200110022713 A1 bekannten Fehlerstrom-Detektoreinheit wird, wenn der Testschalter für den dielektrischen Test, der sich in der Fehlerstrom-Detektoreinheit befindet, zur Durchführung des dielektrischen Festigkeitstests ausgeschaltet wird, die Erdschluß-Detektorschaltung von dem Hauptstromkreis getrennt, wobei gleichzeitig der Leitungsschutzschalter einen Auslösevorgang ausführt und dadurch die Hauptschaltkontakte geöffnet werden. Dementsprechend ist es möglich, sicher den Test der dielektrischen Festigkeit auszuführen, da die Erdschluß-Detektorschaltung von dem Hauptstromkreis getrennt ist. Allerdings ist dieser Testschalter nicht mit dem Öffnungs/Schließvorgang des Leitungsschutzschalters gekoppelt, sondern so ausgebildet, daß zur Wiederherstellung des Einschaltzustandes auf einen Knopf des Testschalters gedrückt werden muß. Wenn nach Abschluß des Tests der dielektrischen Festigkeit der Testschalter nicht wieder eingeschaltet wird, können die Hauptschaltkontakte manuell mit Hilfe des Schalthebels eingeschaltet werden, der für den Leitungsschutzschalter vorgesehen ist. Wenn also vergessen wird, den Testschalter wieder einzuschalten, nachdem der Test beendet ist, kann es vorkommen, daß der Tester oder die Bedienungsperson die Hauptschaltkontakte mittels des Schalthebels manuell einschaltet und den Leitungsschutzschalter in den Betriebszustand versetzt. In diesem Fall würde die Erdschluß-Detektorschaltung vom Hauptstromkreis isoliert bleiben und damit die Fehlerstromschutzfunktion wirkungslos werden.
  • Angesichts dieser Verhältnisse besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, einen verbesserten Fehlerstromschutzschalter zu schaffen, der die sichere Durchführung eines Tests der dielektrischen Festigkeit durch Trennen der Erdschluß-Detektorschaltung vom Hauptstromkreis auf einfache Weise ermöglicht, selbst wenn der Test der dielektrischen Festigkeit nach Auslieferung des fertiggestellten Fehlerstromschutzschalters, der Komponenten eines Leitungsschutzschalters, einer Erdschluß-Detektorschaltung sowie von Überstromauslöseeinrichtungen beinhaltet, die gemäß Darstellung in 8 in einem Gehäuse zusammengebaut sind, von Benutzern durchgeführt wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Fehlerstromschutzschalter gemäß Patentanspruch 1 bzw. Patentanspruch 3 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Wenn bei dem beanspruchten Fehlerstromschutzschalter die Hauptschaltkontakte durch Betätigen eines Schalthebels (oder Schaltknopfs) vor Durchführung eines Tests der dielektrischen Festigkeit geöffnet werden, führt dies gleichzeitig zum automatischen Öffnen des Testschalters, wodurch die Speisestromkreis über die Stromversorgungsleitung vom Hauptstromkreis zur Erdschluß-Detektorschaltung unterbrochen wird. Demzufolge kann vor Durchführung des Tests der dielektrischen Festigkeit auf mühsame Vorbereitungsarbeit verzichtet werden, die anderenfalls durchgeführt werden müßte, um die äußere Abdeckung des Fehlerstromschutzschalters zu entfernen und Lötstellen der Verdrahtung innerhalb der Erdschluß-Detektorschaltung zu lösen, um damit eine sichere Durchführung des Tests der dielektrischen Festigkeit zu ermöglichen, nachdem die Erdschluß-Detektorschaltung sicher vor der hohen Testspannung zwischen den Phasen des Hauptstromkreises geschützt wurde. Wenn nach Abschluß des Tests der dielektrischen Festigkeit die Hauptschaltkontakte manuell durch Betätigen des Schalthebels (oder Schaltknopfs) geschlossen werden, wird der Testschalter gleichzeitig in den Einschaltzustand zurückgebracht, wodurch der Speisestromkreis für die Erdschluß-Detektorschaltung in den elektrisch leitenden Zustand zurückversetzt wird.
  • Wenn ein Hilfsschalter an dem Fehlerstromschutzschalter angebracht ist und mit der Stromversorgungsleitung zwischen dem Hauptstromkreis und der Erdschluß-Detektorschaltung verbunden ist, kann der Fehlerstromschutzschalter ohne wesentliche Modifikation an ihm selbst für den Test der dielektrischen Festigkeit kompatibel gemacht werden. Man beachte, daß die ursprüngliche Funktion des Hilfsschalters darin besteht, den tatsächlichen EinschalUAusschaltzustand der Hauptschaltkontakte des Fehlerstromschutzschalters in Form eines elektrischen Signals auszugeben.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 3 ist im Hauptgehäuse ein manuell betätigbarer Testschalter für den dielektrischen Festigkeitstest vorgesehen, der dazu verwendbar ist, den Speisestromkreis über die mit der Erdschluß-Detektorschaltung verbundene Stromversorgungsleitung zu öffnen und zu schließen. Anfänglich ist der Testschalter mit dem Schaltschloß für die Hauptschaltkontakte gekoppelt und bewirkt dann einen Auslösevorgang in Verbindung mit einer Ausschaltbetätigung des Testschalters, so daß die Hauptschaltkontakte geöffnet werden. Alternative Möglichkeiten der Verwirklichung dieses Ausführungsbeispiels werden nachfolgend beschrieben.
    • (1) Zunächst wird ein Aktuator, der in der Lage ist, entsprechend den Ein/Aus-Betätigungen des Testschalters zu arbeiten, mit diesem Testschalter verbunden. Dann wird der Aktuator mit einer Auslösequerstange des Schaltschlosses für die Hauptschaltkontakte gekoppelt. Als nächstes wird auf der Basis einer Ausschaltbetätigung des Testschalters die Auslösequerstange in eine Verriegelungsfreigabeposition gebracht, die das Schaltschloß veranlaßt, einen Auslösevorgang auszuführen. Gleichzeitig wird die Auslösequerstange an der Verriegiungsfreigabesteilung gehalten, um zu verhindern, daß die Hauptschaltkontakte wieder eingeschaltet werden können. Erst als Antwort auf die Betätigung des Testschalters, durch die dieser in den Einschaltzustand zurückgebracht wird, wird die Auslösequerstange aus dieser Lage befreit. Erst danach lassen sich also die Hauptschaltkontakte wieder einschalten.
    • (2) Zunächst wird ein Aktuator, der in der Lage ist, entsprechend den Einschalt/Ausschalt-Betätigungen des Testschalters zu arbeiten, mit diesem Testschalter verbunden. Dann wird der Aktuator mit einer Auslösequerstange des Schaltschlosses für die Hauptschaltkontakte gekoppelt. Als nächstes wird auf der Grundlage einer Ausschaltbetätigung des Testschalters die Auslösequerstange in eine Verriegelungsfreigabeposition gebracht, aufgrund deren das Schaltschloß einen Auslösevorgang ausführt. Indem dann eine manuelle Rücksetzbetätigung des Schalthebels oder Schaltknopfs ausgeführt wird, wird die Auslösequerstange in eine Verriegelungssperrposition gebracht, um den Verriegelungsmechanismus zurückzusetzen. Gleichzeitig wird der Testschalter über die Auslösequerstange in den Einschaltzustand zurückversetzt.
  • Wenn bei dieser Ausgestaltung der Testschalter zur Durchführung des Tests der dielektrischen Festigkeit ausgeschaltet wird, wird die Erdschluß-Detektorschaltung von dem Hauptstromkreis isoliert, wobei gleichzeitig das Schaltschloß veranlaßt wird, in Verbindung mit der Ausschaltbetätigung des Testschalters einen Auslösevorgang auszuführen, der die Hauptschaltkontakte öffnet. Dies schließt die Vorbereitung des Fehlerstromschutzschalters für die Durchführung des Tests der dielektrischen Festigkeit ab, so daß dieser Test sicher in einem Zustand ausgeführt werden kann, wo die Erdschluß-Detektorschaltung von dem Hauptstromkreis isoliert ist.
  • Solange der Testschalter ausgeschaltet bleibt, befindet sich die Auslösequerstange an der Verriegelungsfreigabeposition. Wenn danach der Schalthebel oder Schaltknopf in die Einschaltposition bewegt wird, um die Hauptschaltkontakte zu schließen, ohne daß der Testschalter in den Einschaltzustand zurückgebracht wurde, können die Hauptschaltkontakte nicht geschlossen werden, da der Verriegelungsmechanismus nicht zurückgesetzt werden kann. Deshalb kann vermieden werden, daß der Leitungsschutzschalter durch Schließen der Hauptschaltkontakte in den Betriebszustand zurückgebracht wird, während die Erdschluß-Detektorschaltung von dem Hauptstromkreis isoliert bleibt, weil die Bedienungsperson vergessen hat den Testschalter nach Abschluß des Test der dielektrischen Festigkeit wird einzuschalten.
  • Das Zurücksetzen des Verriegelungsmechanismus durch Invertieren der Auslösequerstange durch Zurücksetzen des Schalthebels bei gleichzeitiger Kopplung mit dem Testschalter, um dessen Einschaltzustand über die Auslösequerstange zu bewirken, stellt ebenfalls sicher, daß Testschalter nach Abschluß des Tests der dielektrischen Festigkeit wieder eingeschaltet wird.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 ein schematisches Blockdiagramm des Schaltungsaufbaus eines Fehlerstromschutzschalters gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
  • 2 eine perspektivische Gesamtansicht des internen Mechanismus des Fehlerstromschutzschalters des ersten Ausführungsbeispiels, bei dem ein Hilfsschalter als der in 1 gezeigte Testschalter verwendet wird.,
  • 3 Funktionszustände des Hilfsschalters von 2, wobei (a) den Einschaltzustand der Hauptschaltkontakte zeigt und (b) den Ausschaltzustand zeigt,
  • 4 eine perspektivische Explosionsdarstellung des gesamten Fehlerstromschutzschalters eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung, bei der ein manuell betätigbarer Schalter als der in 1 gezeigte Testschalter verwendet wird,
  • 5 Strukturansichten des Testschalters von 4, wobei (a) eine perspektivische Ansicht im montierten Zustand ist und (b) eine perspektivische Explosionsdarstellung des in (a) gezeigten Aufbaus ist,
  • 6 die Kopplung des Testschalters von 5 mit dem Schaltschloß des Fehlerstromschutzschalters, wobei (a) den Einschaltzustand des Testschalters zeigt und (b) den Ausschaltzustand zeigt,
  • 7 ein schematisches Blockdiagramm des Schaltungsaufbaus eines herkömmlichen Fehlerstromschutzschalters, auf den die vorliegende Erfindung angewendet wird, und
  • 8 eine Querschnittsansicht des Fehlerstromschutzschalters von 7.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden unter Bezugnahme auf die 1 bis 6 beschrieben. Elemente die solchen in den 7 und 8 entsprechen, sind mit denselben Bezugszahlen versehen und werden nicht noch einmal detailliert erläutert.
  • Ausführungsbeispiel 1
  • Die 1 bis 3 zeigen die praktische Ausgestaltung eines Ausführungsbeispiels entsprechend den Ansprüchen 1 und 2. Grundsätzlich besteht der Fehlerstromschutzschalter dieses Ausführungs beispiels der 1 bis 3 aus einem Aufbau, der mit dem des herkömmlichen Fehlerstromschutzschalters der 7 und 8 im wesentlichen identisch ist. Wie sich jedoch aus dem Schaltungsdiagramm in 1 ergibt, ist zusätzlich zu dem Speisestromkreis für die Erdschluß-Detektorschaltung 7, der eine Stromversorgungsleitung 9 zwischen den Hauptstromkreis 1 und die Erdschluß-Detektorschaltung 7 umfaßt, ein Testschalter 21 zwischen ihnen vorgesehen. Der Testschalter 21 dient dazu, in Kopplung mit der Öffnungs- und Schließbetätigung der Hauptschaltkontakte 2 ausbzw. eingeschaltet zu werden. Wie nachfolgend beschrieben, ist bei diesem Ausführungsbeispiel ein am Hauptgehäuse 11 montierter Hilfsschalter als Zusatzeinrichtung für den Fehlerstromschutzschalter vorgesehen. Im beispielhaften Fall sind drei Stromversorgungsleitungen 9 entsprechend den Phasen R, S und T zwischen dem Hauptstromkreis 1 und der Erdschluß-Detektorschaltung 7 vorgesehen und dienen zur Umsetzung des Dreiphasenstroms zu einem Gleichstrom mit Hilfe einer dreiphasigen Brückengleichrichterschaltung 10, die Gleichstrom an die Erdschluß-Detektorschaltung 7 liefert. Der Testschalter 21 ist mit drei Schaltkontakten (drei Mikroschaltern) ausgestattet, die jeweils einer der Stromversorgungsleitungen 9 zugeordnet sind.
  • In 1 ist der Testschalter 21 mit drei Schaltkontakten entsprechend den drei Stromversorgungsleitungen 9 der Phasen R, S und T ausgestattet. Es ist aber auch möglich, zwei Schaltkontakte entsprechend zwei der drei Phasen vorzusehen. Im Fall der Verwendung von zwei Phasen zur Stromversorgung für die Erdschluß-Detektorschaltung über zwei Stromversorgungsleitungen 9 zwischen dem Hauptstromkreis 1 und der Erdschluß-Detektorschaltung 7 gemäß Darstellung in 7, braucht der Testschalter 21 nur mit zwei Schaltkontakten oder auch nur mit einem Schaltkontakt für die Phase R oder die Phase T versehen zu werden.
  • 2 ist eine perspektivischen Explosionsdarstellung des Leitungsschutzschalters, bei dem das obere Gehäuseteil abgenommen ist, wobei ein als Testschalter 21 dienender Hilfsschalter an dem Leitungsschutzschalter angebracht ist. Der Hilfsschalter 22 ist lösbar am Hauptgehäuse anbringbar, und zwar in einem Installationsraum für Zusatzelemente seitlich des Schalthebels 4, so daß er installiert und entfernt werden kann (siehe JP 3097368 B2 ). Der Hilfsschalter 22 ist mit drei Mikroschaltern entsprechend den drei Schaltkontakten des Testschalters 21 von 1 versehen. Diese Mikroschalter führen jeweils Einschalt/Ausschaltvorgänge entsprechend den Öffnungs- und Schließbetätigungen der Hauptschaltkontakte aus, wie nachfolgend beschrieben.
  • Unter Bezugnahme auf die 3(a) und (b) werden nun das Schaltschloß und die Betätigung des Hilfsschalters 22 (der als Testschalter 21 arbeitet) beschrieben. Um den Betätigungsendabschnitt des Hilfsschalters 22 mit dem Kontakthalter 16 des beweglichen Kontakts 15 zu koppeln ist gemäß Darstellung in 3 der Hilfsschalter 22 mit einem hebelartigen Aktuator 23 versehen, der um eine Achse 23a schwingen kann, wobei der vordere Abschnitt des Aktuators 23 dem Kontakthalter 16 gegenüberliegt.
  • 3(a) zeigt den geschlossenen Zustand der Hauptschaltkontakte 1 (siehe 1), wo ein Kontaktstück 15a des beweglichen Kontakts 15 in Kontakt mit einem Kontaktstück 14a des festen Kontakts 14 ist. In diesem geschlossenen Zustand ist der Aktuator 23 vom Kontakthalter 16 entfernt, und die einzelnen Mikroschalter des Hilfsschalters 22 sind jeweils eingeschaltet, so daß die Stromversorgung für die Erdschluß-Detektorschaltung 7, die in 1 gezeigt ist, eingeschaltet ist.
  • Damit die Hauptschaltkontakte aus dem geschlossenen Zustand in den offenen Zustand gebracht werden, bevor ein Test der dielektrischen Festigkeit ausgeführt wird, wenn der Schalthebel 4 aus der Einschaltstellung in die Ausschaltstellung gebracht wird, wie dies unter Bezugnahme auf 7 beschrieben wurde, wird der Kniehebelmechanismus des Schaltschlosses 3 umgekehrt betätigt und bewirkt, daß der bewegliche Kontakt 15 vom festen Kontakt 14 entfernt wird. Zugleich stößt der hintere Endabschnitt des Kontakthalters 16 gegen den Aktuator 23 in Kopplung mit der Rückkehrbewegung des Schaltschlosses 3. Daraufhin wird der Aktuator 23 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, bevor er außer Eingriff mit dem Hilfsschalter 22 kommt. Als Reaktion auf diesen Vorgang werden die Mikroschalter des Hilfsschalters 22 jeweils ausgeschaltet. Anders ausgedrückt, der Testschalter 21, der in 1 gezeigt ist, wird geöffnet, wodurch die Speisestromkreis zwischen der Erdschluß-Detektorschaltung 7 und dem Hauptstromkreis 1 aufgetrennt wird. Wenn der Test der dielektrischen Festigkeit in diesem Zustand ausgeführt wird, ist die Erdschluß-Detektorschaltung 7 vor einer Beschädigung durch die Testspannung geschützt.
  • Wenn nach Abschluß des Tests der dielektrischen Festigkeit die Hauptschaltkontakte durch Rückbewegen des Schalthebels 4 in die Einschaltstellung gemäß 3(a) geschlossen werden, wird der Kontakthalter 16 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, bevor er außer Eingriff mit dem Aktuator 23 gelangt. Als Reaktion wird der Hilfsschalter 22 automatisch in den Einschaltzustand geschaltet, was die Erdschluß-Detektorschaltung in den normalen Betriebszustand zurückbringt, wo sie aus dem Hauptstromkreis mit Strom gespeist wird.
  • Bei dem oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel wurde der Hilfsschalter 22 als Testschalter 21 eingesetzt. Dies ermöglicht es, die vorliegende Erfindung mit einem einfachen Aufbau ohne größere Änderung des Fehlerstromschutzschalters auszuführen. Der in 2 gezeigte Aufbau beherbergt den Hilfsschalter 22 in einem Installationsraum für Zusatzelemente innerhalb des Hauptgehäuses 11. Die Lage für die Installation des Hilfsschalters 22 ist aber nicht auf dieses Beispiel beschränkt, vielmehr kann der Hilfsschalter 22 auch außerhalb des Hauptgehäuses an der Seite installiert werden, so lange die beabsichtigte Lage nahe der Auslösequerstange ist.
  • Ausführungsbeispiel 2
  • Unter Bezugnahme auf die 4 bis 7 werden Aufbau und Arbeitsweise eines zweiten Ausführungsbeispiels entsprechend den Ansprüchen 3 bis 5 beschrieben.
  • Dieses zweite Ausführungsbeispiel stellt eine weitere Entwicklung der Funktion des Testschalters 21 von 1 dar. Bei diesem Ausführungsbeispiel besteht der Testschalter 21 aus einem manuell betätigbaren Schalter, der mit der Auslösequerstange des Schaltschlosses 3 gekoppelt ist, wie nachfolgend beschrieben. Wenn zur Durchführung des dielektrische Festigkeitstests der Testschalter 21 manuell ausgeschaltet wird und dadurch der Speisestromkreis über die Stromversorgungsleitungen 9 zwischen dem Hauptstromkreis 1 und der Erdschluß-Detektorschaltung 7 unterbrochen wird, wird, gekoppelt mit dieser Aktion, das Schaltschloß 3 ausgelöst, was die Hauptschaltkontakte 2 vor Abschluß der Vorbereitungen für die Durchführung des dielektrischen Festigkeitstests öffnet. Wenn andererseits der Fehlerstromschutzschalter nach Abschluß des Tests wieder in den normalen Betriebszustand zurückversetzt wird, kann der Verriegelungsmechanismus nicht zurückgesetzt werden, solange nicht der Testschalter 21 in die Einschaltposition oder der Schalthebel 4 in die Rücksetzposition bewegt wurde, wodurch verhindert wird, daß die Hauptschaltkontakte 2 eingeschaltet werden. Dies verhindert, daß eine Bedienungsperson vergißt, den Testschalter 21 wieder einzuschalten.
  • Um die obigen Prozesse zu ermöglichen, ist der manuell betätigbare Testschalter 21 gemäß Darstellung in 4 seitlich des Schalthebels 4 über der Auslösequerstange 20 des Schaltschlosses 3 angeordnet. Damit durch externe manuelle Betätigung der Testschalter 21 ein- und ausgeschaltet werden kann, weist das obere Gehäuseteil 11b des Hauptgehäuses einen kleinen Schiebedeckel 11-b1 auf.
  • Die 5(a) und (b) zeigen den Montageaufbau des Testschalters 21. Er umfaßt folgendes: mehrere Schiebeschalter 24 entsprechend der Anzahl eingebauter Schaltkontakte, ein scheibenförmiges Schaltergehäuse 25 zur Aufnahme der Schiebschalter 24 auf beiden Seiten ausgerichtet, und einen Schiebeschalterdeckel 26, der auf das Schaltergehäuse 25 gesetzt wird und mit einem Betätigungsknopf 24a der Schiebschalter 24 im Eingriff steht, so daß die einzelnen Schiebschalter 24 zusammen ein- und ausgeschaltet werden können. Zusätzlich ist ein einbeiniger sich nach unten erstreckender Aktuator 26a einstückig mit dem Schalterdeckel 26 ausgebildet. 5(b) zeigt zwei Schiebschalter 24 für den dreiphasigen Fehlerstromschutzschalter. Für einen einphasigen Fehlerstromschutzschalter wird nur ein Schiebschalter 24 vorgesehen.
  • Wenn der Testschalter 21 an der in 4 bezeichneten Position befestigt wird, ist das freie Ende des Aktuators 26a der Auslösequerstange des Schaltschlosses zugewandt, wodurch der Aktuator 26a und die Auslösequerstange 20 gemäß Darstellung in den 6(a) und (b) miteinander gekoppelt sind. Bezüglich des Testschalters 21 von 5 zeigt 6(a) einen normalen Zustand, wo der Hauptstromkreis 1 elektrisch leitend ist und die Schiebschalter 24 dadurch in der Einschaltposition gehalten werden, daß der Schalterdeckel 26 nach rechts bewegt wurde und der Schalthebel 4 in die Einschaltposition bewegt wurde, um den beweglichen Schaltkontakt 15 mit dem festen Schaltkontakt 14 in Kontakt zu bringen. Der in 6(a) gezeigte Zustand entspricht dem in 1 gezeigten Zustand, bei dem die Schaltkontakte des Testschalters 21 geschlossen sind, um zu ermöglichen, daß die Erdschluß-Detektorschaltung 7 über die Stromversorgungsleitungen 9 von dem Hauptstromkreis 1 mit Strom gespeist werden. In diesem Zustand hält gemäß Darstellung in 6(a) die Auslösequerstange 20 die Verriegelungseinheit 18 des Schaltschlosses 3 ohne Behinderung durch den Aktuator 26a zurück.
  • Zur Vorbereitung des Tests der dielektrischen Festigkeit wird ausgehend vom obigen Zustand der Schalterdeckel 26 des Testschalters 21 durch eine externe manuelle Verschiebebetätigung in die Ausschaltposition bewegt (in 6 nach links). Dies bewirkt, daß die Schaltkontakte der Schiebeschalter 24 ausgeschaltet werden und dadurch den Speisestromkreis für die Erdschluß-Detektor schaltung 7 vom Hauptstromkreis 1 abtrennen. Gleichzeitig wird bewirkt, daß der Aktuator 26a des Schalterdeckels 26 gegen die Rückseite der Auslösequerstange 20 drückt. Als Folge davon wird die Auslösequerstange 20 um die Achse 20a im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Dies wiederum hat zur Folge, daß die Verriegelungseinheit 18 aus dem Zustand gelöst wird, in dem sie von der Auslösequerstange 20 gehalten wurde, was das Schaltschioß 3 dazu bringt, einen Auslösevorgang auszuführen und den beweglichen Kontakt 15 zu öffnen, so daß die Hauptschaitkontakte 2 geöffnet werden. Indem der Test der dielektrischen Festigkeit in diesem Zustand ausgeführt wird, während die Erdschluß-Detektorschaltung 7 vom Hauptstromkreis 1 getrennt ist, wird die Erdschluß-Detektorschaltung 7 sicher vor Schäden durch die hohen Testspannungen geschützt, die zwischen den Phasen des Hauptstromkreises angelegt werden.
  • Bei dem in 6(b) gezeigten Zustand, bei dem der Testschalter 21 in die Ausschaltposition bewegt wurde, wird die Auslösequerstange 20, angestoßen durch den Aktuator 26a dieses Testschalters 21, in der Position zur Freigabe der Verriegelungseinheit 18 gehalten. Wenn demgemäß nach Abschluß des Tests der dielektrischen Festigkeit, ohne daß der Testschalter 21 in die Einschaltposition zurückgebracht wurde, der Schalthebel 4 von der Auslöseposition in die Rücksetzposition bewegt wird, kann der Verriegelungsmechanismus nicht zurückgesetzt werden, so daß die Hauptschaltkontakte 2 nicht wieder eingeschaltet werden können. Aus diesem Grund ist es möglich, daß Auftreten unerwünschter Fälle zu verhindern, wie etwa das Nicht-Feststellen eines Erdschlusses des Fehlerstromschutzschalters oder ein Versagen der Schutzfunktion gegenüber einem Erdschluß aufgrund eines Fehlers der Bedienungsperson, den Testschalter 21 einzuschalten.
  • Die Auslösequerstange 20 des Schaltschlosses 3 wird von einer relativ schwachen Kraft einer schwachen Rückholfeder (nicht gezeigt) im Uhrzeigersinn in Richtung auf die Kopplungsposition (Rücksetzposition) vorgespannt, in der die Verriegelungseinheit 18 mit ihr in Eingriff kommen kann. Wenn deshalb die mechanische Sperrkraft an der Ein/Aus-Position der Schiebschalter 24 in 4 die Kraft der Rückkehrfeder zur Vorspannung der Auslösequerstange 20 übersteigt, wird die Auslösequerstange 20 an der Verriegelungsfreigabeposition gehalten, wenn der Testschalter 21 durch eine externe Schiebebetätigung in die Ausschaltstellung gebracht wird, wobei sie der Kraft der Rückholfeder wiedersteht. Demgemäß kehrt nach Abschluß des Tests der dielektrischen Festigkeit die Auslösequerstange 20 nicht in die Ausgangsposition zurück, sofern nicht der Testschalter 21 aus der Ausschaltposition in die Einschaltposition zurückgebracht wird. Selbst wenn daher der Schalthebel 4 aus der Auslöseposition in die Rücksetzposition bewegt wird, kann die Verriegelungseinheit 18 nicht zurückgesetzt werden, weshalb es nicht möglich ist, die Hauptschaltkontakte 2 des Hauptstromkreises 1 wieder einzuschalten. Wenn der Fehlerstromschutzschalter nach Abschluß des dielektrischen Festigkeitstests wieder in den elektrischen Leitzustand zurückgebracht wird, kann infolge dieser Anordnung verhindert werden, daß die Bedienungsperson vergißt den Testschalter 21 wieder einzuschalten.
  • Zusätzlich zur obigen Anordnung zur Einstellung der Ein/Aus-Rückhaltekraft für den Testschalter 21 derart, daß sie stärker ist als die Rückholfeder zur Vorspannung der Auslösequerstange 20, sind die Verstärkungsmittel auch durch Anwendung des nachfolgend beschriebenen Verriegelungsmechanismus realisierbar. Anders ausgedrückt, wenn der Testschalter 21 in die Ausschaltposition bewegt wird, wird er an dieser Ausschaltposition zurückgehalten. Wenn nach Abschluß des Tests der dielektrischen Festigkeit der Schalthebel 4 aus der Auslöseposition in die Rücksetzposition bewegt wird, wird, gekoppelt damit, auch die Auslösequerstange 20 in die Rücksetzposition zurückgebracht. Gleichzeitig mit der Anwendung einer Rückholfeder zur Vorspannung der Auslösequerstange 20 wird eine gegenseitige Verriegelung bewirkt, um den Testschalter 21 in die Einschaltposition zurückzubringen. Durch Realisierung dieser Anordnung ist es möglich zu verhindern, daß die Bedienungsperson einen Fehler verursacht, wenn sie vergißt, den Testschalter 21 im Verlauf der Rückstellung des Fehlerstromschutzschalters in den elektrisch leitenden Zustand nach Abschluß des Tests der dielektrischen Festigkeit wieder einzuschalten.
  • Bei dem obigen Beispiel werden (einer oder mehrerer) Schiebeschalter 24 als Testschalter 21 eingesetzt. Es bedarf keiner Erwähnung, daß die Erfindung nicht auf solche Schiebeschalter beschränkt ist, sondern daß beispielsweise Kipphebelschalter gleichermaßen eingesetzt werden können.
  • Wie voranstehend im einzelnen beschrieben, erlauben es die Ausführungsbeispiele der Erfindung, daß Testpersonen bei Durchführung dielektrischer Festigkeitstests an neu hergestellten Fehlerstromschutzschaltern auf mühsame vorbereitende Arbeit zum Öffnen des Gehäuses der Fehlerstromschutzschalter und zum Trennen der Stromversorgungsleitung für die Erdschluß-Detektorschaltung vom Hauptstromkreis, wie dies bisher praktiziert wurde, verzichten können. Durch einfaches Schalten der Hauptschaltkontakte in den Ausschaltzustand durch manuelles Bewegen des Schalthebels oder Schaltknopfs oder durch einfaches manuelles Betätigen des im Hauptgehäuse untergebrachten Testschalters in dem Ausschaltzustand können Tester sicher den Test der dielektrischen Festigkeit in einem Zustand ausführen, wo die Erdschluß-Detektorschaltung von dem Hauptstromkreis isoliert ist. Selbst wenn, wie üblicherweise im Ausland der Fall, dielektrische Festigkeitstests am Ort des Benutzers ausgeführt werden, können Testpersonen die erforderlichen Tests leicht und sicher ausführen. Nach Abschluß des Tests ermöglicht das erste Ausführungsbeispiel beim Zurückstellen der Fehlerstromschutzschalter in den normalen Gebrauchszustand, daß der manuell betätigbare Schalthebel die Hauptschaltkontakte aktiviert. Gleichzeitig, und mit dieser Aktion gekoppelt, kehrt der Testschalter automatisch in die Einschaltposition zurück. Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel können die Hauptschaltkontakte nicht wieder aktiviert werden, wenn nicht zuvor der manuell betätigbare Testschalter von der Ausschaltposition in die Einschaltposition zurückgebracht wurde oder der manuell betätigbare Schalthebel in die Rücksetzposition bewegt wurde.
  • Infolge dieser Anordnung ist es nach Abschluß des Tests der dielektrischen Festigkeit, wenn der Fehlerstromschutzschalter in den normalen Gebrauchszustand zurückgebracht wird, möglich zu verhindern, daß eine Fehlfunktion wie das Nicht-Feststellen eines Erdschlusses oder der Fehler des Aufrechterhaltens der Fehlerstromschutzfunktion auftritt, wenn der Hauptstromkreis im Zustand elektrischer Leitung ist und die Bedienungsperson vergessen hat, den Testschalter einzuschalten.

Claims (6)

  1. Fehlerstromschutzschalter mit Schutzfunktionen gegen Überstrom und Erdschluß, der eine Erdschlußauslöseeinrichtung mit Hauptschaltkontakten (2), einem Schaltschloß (3), einem Schalthandgriff (4), einer Überstromauslöseeinrichtung (5) und einer Erdschluß-Detektorschaltung (7) enthält, die zusammen in einem Hauptgehäuse (11) vorgesehen sind, wobei eine Leiterspannung eines Hauptstromkreises (1) über eine Stromversorgungsleitung (9) zwischen der Erdschluß-Detektorschaltung (7) und dem Hauptstromkreis (1) als Stromversorgung für die Erdschluß-Detektorschaltung (7) vorgesehen ist, und wobei der Fehlerstromschutzschalter ferner einen Schalter (21) zur Verwendung beim Test der dielektrischen Festigkeit aufweist, um den Speisestromkreis der mit der Erdschluß-Detektorschaltung (7) verbundenen Stromversorgungsleitung (9) in Kopplung mit der Ein/Aus-Betätigung der Hauptschaltkontakte (2) ein- und auszuschalten.
  2. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 1, bei dem ein Hilfsschalter (22), der an dem Fehlerstromschutzschalter angebracht ist, als Testschalter (21) verwendet wird.
  3. Fehlerstromschutzschalter mit Schutzfunktionen gegen Überstrom und Erdschluß, der eine Erdschlußauslöseeinrichtung mit Hauptschaltkontakten (2), einem Schaltschloß (3), einem Schalthandgriff (4), einer Überstromauslöseeinrichtung (5) und einer Erdschluß-Detektorschaltung (7) enthält, die zusammen in einem Hauptgehäuse (11) vorgesehen sind, wobei eine Leiterspannung eines Hauptstromkreises (1) über eine Stromversorgungsleitung (9) zwischen der Erdschluß-Detektorschaltung (7) und dem Hauptstromkreis (1) als Stromversorgung für die Erdschluß-Detektorschaltung (7) vorgesehen ist, wobei der Fehlerstromschutzschalter ferner einen manuell betätigbaren Testschalter (21) aufweist, der in oder an dem Hauptgehäuse (11) angeordnet und zum Testen der dielektrischen Festigkeit verwendbar ist, um den Stromkreis der mit der Erdschluß-Detektorschaltung (7) verbundenen Stromversorgungsleitung (9) ein- und auszuschalten, und wobei der Testschalter mit dem Schaltschloß (3) der Hauptschaltkontakte (2) gekoppelt ist derart, daß das Schaltschloß in Kopplung mit einem Ausschaltbetrieb des Testschalters einen Auslösevorgang ausführt und dadurch die Hauptschaltkontakte (2) öffnet.
  4. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 3, ferner umfassend einen Aktuator (26a), der entsprechend den Ein/Aus-Betätigungen des Testschalters (21) betätigbar ist, wobei der Aktuator (26a) mit einer Auslösequerstange (20) des Schaltschlosses (3) gekoppelt ist derar, daß bei einem Ausschaltbetrieb des Testschalters (21) die Auslösequerstange (20) in eine Verriegelungsfreigabeposition gebracht wird, um das Schaltschloß (3) zur Durchführung eines Auslösevorgangs zu veranlassen, und die Auslösequerstange (20) an der Verriegelungsfreigabeposition gehalten wird, wodurch verhindert wird, daß die Hauptschaltkontakte (2) eingeschaltet werden, und wobei nach Zurückschalten des Testschalters (21) in den Einschaltzustand die Auslösequerstange aus ihrer festgehaltenen Position gelöst wird.
  5. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 3, ferner umfassend einen Aktuator (26a), der entsprechend den EinlAus-Betätigungen des Testschalters (21) betätigbar ist, wobei der Aktuator (26a) mit einer Auslösequerstange (20) des Schaltschlosses (3) gekoppelt ist derart, daß bei einem Ausschaltvorgang des Testschalters (21) die Auslösequerstange (20) in eine Verriegelungsfreigabeposition bewegt wird, um das Schaltschloß (3) zur Durchführung eines Auslösevorgangs zu veranlassen, und dann aufgrund einer Rücksetzbetätigung des Schalthandgriffs (4) die Auslösequerstange (20) in eine Verriegelungsrastposition getrieben wird, um den Verriegelungsmechanismus zurückzusetzen, wodurch gleichzeitig bewirkt wird, daß der Testschalter (21) über die Auslösequerstange (20) in den Einschaltzustand zurückversetzt wird.
  6. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 4 oder 5, bei dem der Testschalter (21) aus einem oder mehreren Schiebschaltern (24) oder einem oder mehreren Kipphebelschaltern besteht, wobei der Aktuator (26a) sich an einem Betätigungselement (26) befindet, welches mit dem Betätigungsknopf des bzw. der Schalter gekoppelt ist.
DE10357691A 2002-12-16 2003-12-10 Fehlerstromschutzschalter Withdrawn DE10357691A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2002363511A JP4253700B2 (ja) 2002-12-16 2002-12-16 漏電遮断器
JP2002-363511 2002-12-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10357691A1 true DE10357691A1 (de) 2004-06-24

Family

ID=32376202

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10357691A Withdrawn DE10357691A1 (de) 2002-12-16 2003-12-10 Fehlerstromschutzschalter

Country Status (5)

Country Link
JP (1) JP4253700B2 (de)
KR (1) KR100981872B1 (de)
CN (1) CN100466141C (de)
DE (1) DE10357691A1 (de)
FR (1) FR2848722B1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006009228A1 (de) * 2006-02-28 2007-09-06 Siemens Ag Leitungsschutzschalter mit integriertem Hilfsschalter oder Fehlersignalschalter

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP4556614B2 (ja) * 2004-10-25 2010-10-06 富士電機機器制御株式会社 漏電遮断器
JP4742232B2 (ja) * 2005-04-19 2011-08-10 富士電機株式会社 漏電遮断器
JP4972998B2 (ja) * 2006-05-22 2012-07-11 富士電機機器制御株式会社 漏電遮断器
CN101681733B (zh) * 2007-04-19 2012-08-29 Abb股份有限公司 室内布线开关设备锁定装置
KR100876413B1 (ko) 2007-07-12 2008-12-31 엘에스산전 주식회사 과전류 계전기 연동 트립기능을 구비한 차단기
JP2011253744A (ja) * 2010-06-03 2011-12-15 Kawamura Electric Inc 接触不良を検出可能な回路遮断器
JP5734481B2 (ja) * 2012-01-27 2015-06-17 三菱電機株式会社 監視装置、電力切替方法及びプログラム
JP5497115B2 (ja) 2012-01-27 2014-05-21 三菱電機株式会社 電源切替装置及び配電盤
CN103337429B (zh) * 2013-07-01 2015-11-18 浙江正泰电器股份有限公司 剩余电流动作断路器
DE102014201501A1 (de) * 2014-01-28 2015-07-30 Siemens Aktiengesellschaft Externe Ansteuerung eines elektromagnetischen Auslösers

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
KR850002266Y1 (ko) * 1983-10-13 1985-10-10 신영전기주식회사 테스트(Test) 장치를 이용한 누전차단기의 전원역접속 장치
US4578732A (en) * 1983-12-14 1986-03-25 Square D Company Ground fault circuit interrupter including snap-acting contacts
JPH01307133A (ja) * 1988-06-02 1989-12-12 Mitsubishi Electric Corp 単三中性線欠相保護付漏電遮断器
JPH05325775A (ja) * 1992-05-18 1993-12-10 Toshiba Corp 漏電しゃ断器
JPH06223704A (ja) * 1993-01-26 1994-08-12 Fuji Electric Co Ltd 漏電遮断器のテスト回路
JP3920963B2 (ja) * 1997-03-31 2007-05-30 テンパール工業株式会社 過電流保護機能付漏電遮断器
US6392513B1 (en) * 1998-04-29 2002-05-21 Eaton Corporation Circuit breaker with common test button for ground fault and arc fault circuit
JP3559165B2 (ja) * 1998-05-25 2004-08-25 三菱電機株式会社 漏電遮断器
ES2164593B1 (es) * 2000-03-17 2003-05-16 Ge Power Controls Iberica S L Dispositivo de deteccion de fuga a tierra.
KR200196838Y1 (ko) 2000-04-21 2000-09-15 엘지산전주식회사 누전차단기
JP2002170477A (ja) * 2000-11-30 2002-06-14 Mitsubishi Electric Corp 漏電遮断器

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006009228A1 (de) * 2006-02-28 2007-09-06 Siemens Ag Leitungsschutzschalter mit integriertem Hilfsschalter oder Fehlersignalschalter
DE102006009228B4 (de) * 2006-02-28 2014-02-20 Siemens Aktiengesellschaft Leitungsschutzschalter mit integriertem Hilfsschalter oder Fehlersignalschalter

Also Published As

Publication number Publication date
CN100466141C (zh) 2009-03-04
JP4253700B2 (ja) 2009-04-15
FR2848722B1 (fr) 2008-02-29
KR20040053755A (ko) 2004-06-24
KR100981872B1 (ko) 2010-09-10
JP2004199881A (ja) 2004-07-15
FR2848722A1 (fr) 2004-06-18
CN1508832A (zh) 2004-06-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102004024820B4 (de) Erdschluss-Unterbrechungsschalter
DE2403840C2 (de) Stromkreisunterbrecher
DE69406026T2 (de) Mechanische und elektrische Verriegelungsvorrichtung einer Fernbedienungseinheit für modulare Lastschalter
DE68912738T2 (de) Modulschützschalter mit Hilfsauslöseblock mit einer automatischen oder unabhängigen Wiedereinschaltung.
EP2137746B1 (de) Verriegelungsvorrichtung für ein installationsschaltgerät
EP2016605B1 (de) Schutzschalter für motorschutz und/oder leitungsschutz
DE3719899A1 (de) Mit hilfsmodul kombinierte ausloeseeinheit fuer elektronische schalter
EP1890164B1 (de) Stromzählersystem
EP0231732A2 (de) Fehlerstrom- und Leitungsschutzschalter
DE10357691A1 (de) Fehlerstromschutzschalter
EP0189493B1 (de) Als Anschlussstecker ausgebildetes FI-Schutzschaltgerät
EP0103167B1 (de) Leitungsschutzschalter mit Fehlerstromauslösung
DE102017202135B4 (de) Leistungsschalter
AT281173B (de) Anordnung zur Fehlerstromüberwachung eines verzweigten Ein- oder Mehrphasennetzes
EP2769399B1 (de) Bauareihe mehrpoliger leistungsschalter
DE10044058C1 (de) Elektrischer Schalter
DE2115034A1 (de) Elektrischer Schutzschalter zum Fehlerstrom-, Überstrom- und Kurzschluß-Schutz
EP1671342B1 (de) Schutzschalter
DE102014010034A1 (de) Anordnung mit Phasen-Schaltgeräten und einem Neutralleiter-Schaltgerät
DE3049365A1 (de) Statische ausloeseeinheit und ausloeseverriegelung fuer einen ausschalter
EP0310943B1 (de) Elektrisches Schaltgerät
EP1488438B1 (de) Leitungsschutzschalter mit zweipoliger unterbrechung
EP0014871B1 (de) Fehlerstromschutzschalter, der an einen Leitungsschutzschalter gekoppelt ist
EP0017815B1 (de) Niederspannungs-Lastschalter mit Sicherung
DE3247973A1 (de) Verfahren zum absichern eines abgetrennten niederspannungsnetzteiles und schalteinrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: FUJI ELECTRIC FA COMPONENTS & SYSTEMS CO., LTD, JP

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20140701