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DE10357545B4 - Elektrisches Dampfbügeleisen mit Entkalkungsfunktion - Google Patents

Elektrisches Dampfbügeleisen mit Entkalkungsfunktion Download PDF

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DE10357545B4 DE2003157545 DE10357545A DE10357545B4 DE 10357545 B4 DE10357545 B4 DE 10357545B4 DE 2003157545 DE2003157545 DE 2003157545 DE 10357545 A DE10357545 A DE 10357545A DE 10357545 B4 DE10357545 B4 DE 10357545B4
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    • D06F75/00Hand irons
    • D06F75/08Hand irons internally heated by electricity
    • D06F75/10Hand irons internally heated by electricity with means for supplying steam to the article being ironed
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    • D06F75/18Hand irons internally heated by electricity with means for supplying steam to the article being ironed the steam being produced from water in a reservoir carried by the iron the water being fed slowly, e.g. drop by drop, from the reservoir to a steam generator

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Abstract

Elektrisches Dampfbügeleisen (1) mit einer Dampfkammerdurchflutungs-Entkalkungseinrichtung, wobei eine Kalkauslassöffnung (12) zum Ausspülen von Kalkpartikeln vorhanden ist und wobei das Dampfbügeleisen (1) ein Tropfventil (8) zum kontrollierten Eintropfen einer Wassermenge von dem Tank (6) in die Dampfkammer (3) aufweist sowie eine Dampfverteilerkammer (4) mit Dampfaustrittsöffnungen (5) im Bereich einer Sohle (2) besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Kalkauslassöffnung (12) durch einen Verschluß (13) nach außen verschließbar und als von den Dampfaustrittsöffnungen (5) separater Ausgang ausgebildet ist und wobei der Verschluß (13) durch eine Betätigungseinrichtung (14), die an der Oberseite des Dampfbügeleisens (1) angeordnet ist, in eine Offenstellung bringbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein elektrisches Dampfbügeleisen nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Derartige Dampfbügeleisen mit einer sogenannten Entkalkungsfunktion sind aus der GB 14 64 465 oder von den bisherigen Braun Dampfbügeleisen bekannt. Diese Entkalkungsfunktion wird dadurch erreicht, dass ein Tropfventil, mit dem eine regulierbare Wassermenge in eine Dampfkammer eintropfen soll, vollständig herausziehbar ausgebildet ist. Durch das fehlende Tropfventil kann Wasser von einem Wassertank ungehindert in eine Dampfkammer eindringen und diese fluten. Von der Dampfkammer gelangen gelöste Kalkpartikel in eine Dampfverteilerkammer und aus dem Bügeleisen durch die als Kalkauslassöffnung dienenden Dampfaustrittsöffnungen wieder heraus, die in erster Linie zum Bügeln vorhanden sind. Das Spülwasser geht also den gleichen Weg wie der Wasserdampf beim Bügelvorgang.
  • Die Dampfbügelfunktion wird aber mit der Zeit trotz Entkalkungsfunktion verschlechtert, weil die Dampfaustrittsöffnungen durch große Kalkteilchen zumindest teilweise dennoch verstopft werden.
  • Ein anderes elektrisches Dampfbügeleisen ist aus DE 27 32 119 B1 bekannt. Durch dieses Dampfbügeleisen sollen Kalkablagerungen über einen langen Zeitraum hinweg gering gehalten werden. Zu diesem Zweck ist im Dampferzeugerraum eine Schabvorrichtung zum Entfernen von Kesselstein vorgesehen. Außerdem wird durch eine Steuerung eines Ventils sichergestellt, dass nur Wasser in den Dampferzeugerraum einströmen kann, wenn dort Verdampfungsbedingungen herrschen. Die durch den Dampf angetriebene Schabvorrichtung ist im Dampfbügelbetrieb ständig im Einsatz. Eine durch eine Durchflutung einer Dampfkammer vom Dampfbetrieb unabhängige Entkalkungsfunktion ist jedoch nicht vorhanden. Die vorgeschlagene Lösung ist zudem relativ teuer.
  • Die DE 693 01 058 T2 zeigt und beschreibt ein elektrisches Dampfbügeleisen mit einem schubladenartigen, abnehmbaren Kalkbehälter, in dem insbesondere Kalk hineinfallen soll, insbesondere wenn das Bügeleisen eine Ruhestellung einnimmt, d.h. wenn dieser auf einem hinteren Absatz etwa senkrecht steht. Aber auch in der Bügelposition soll sich durch Hin- und Herbewegung teilweise Kalk in den Kalkbehälter hinein bewegen. Letzteres soll durch eine Ablenkplatte an einer Entkalkungsöffnung erreicht werden, wobei die Öffnung über der Höhe der Sohle angeordnet ist und im hinteren Teil des Eisens mündet. Eine durch eine Durchflutung einer Dampfkammer vom Dampfbetrieb unabhängige Entkalkungsfunktion ist jedoch auch hier nicht vorhanden. Das Austreten des Kalks aus der Verdampfungskammer in die Kalkkammer ist nur beim Bügelvorgang in Ruhestellung bzw. durch die Bügelbewegung vorgesehen. Eine gezielte Entkalkung durch eine Spülung ist nicht möglich.
  • Weitere Dampfbügeleisen nach dem Stand der Technik sind aus der und DE 1 219 901 B der EP 647 735 A1 bekannt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektrisches Dampfbügeleisen nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 derart zu verbessern, dass Kalkablagerungen an den Dampfaustrittsöffnungen weitgehend verhindert werden und so das Bügeleisen auch nach langem Dampfgebrauch eine gute Bügelwirkung aufzeigt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Kalkauslassöffnung durch einen Verschluß nach außen verschließbar und als von den Dampfaustrittsöffnungen separater Ausgang ausgebildet ist und wobei der Verschluß durch eine Betätigungseinrichtung, die an der Oberseite des Dampfbügeleisens angeordnet ist, in eine Offenstellung bringbar ist.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass beim Stand der Technik beim Fluten bzw. beim Spülen alle in der Dampfkammer enthaltenen Kalkpartikel den gleichen Weg gehen, wie der Dampf im Dampfbügelbetrieb auch, also von der Dampfkammer zur Dampfverteilerkammer und zu den Dampfaustrittsöffnungen. Auf diesem labyrinthartigen Weg können sich die Kalkpartikel festsetzen und insbesondere den Bereich um die Dampfaustrittsöffnungen verschließen. Durch die erfindungsgemäße Maßnahme gehen die Kalkpartikel einen anderen Weg, und zwar den zu dem gesonderten Ausgang für die Spülung. Beim Spülen der Dampfkammer können so auch keine durch die Wasserbewegung gelösten größeren Kalkteile die Dampfaustrittsöffnungen verstopfen.
  • Damit während des Bügelns kein Dampf unkontrolliert durch die Kalkauslassöffnung austreten kann, ist erfindungsgemäß der Verschluß vorhanden. Auf diese Weise kann die Entkalkungsfunktion unabhängig vom Bügelbetrieb eingesetzt und auch bedarfsweise beliebig oft wiederholt werden, ohne dass das Bügeleisen eingeschaltet sein muss.
  • Bei der erfindungsgemäßen Lösung kann weiterhin das bewährte und akzeptierte Prinzip angewendet werden, dass Wasser (auch ggf. mit einem Entkalkungsmittel) über den Tank in die Dampfkammer geleitet wird und aus dieser wieder entleert wird und zwar überwiegend oder ganz aus der Kalkauslassöffnung. Die Kalkauslassöffnung ist vorzugsweise erheblich größer als jede Dampfaustrittsöffnung, insbesondere mindestens zehn mal so groß, so dass der überwiegende oder ganze Wasseranteil aus dieser Öffnung austreten wird. Ein Austreten des Wassers aus den Dampfaustrittsöffnungen wird dadurch verhindert, dass die Dampfkammer nur teilweise gefüllt wird, so dass kein Wasser in die Dampfverteilerkammer gelangen kann. Es wird auch oder alternativ durch die Anordnung der Kalkauslaßöffnung verhindert.
  • Grundsätzlich ist auch eine Ausführungsform möglich, bei der das Wasser beim Entkalken wahlweise entweder nur durch die Dampfaustrittsöffnungen oder nur aus der Kalkauslassöffnung austritt, auch wenn die Dampfkammer vollständig gefüllt wird.
  • Die erfindungsgemäße Lösung bietet auch den Vorteil, dass eine Entkalkungsprozedur auch im warmen Zustand des Bügeleisens möglich ist, weil kein Dampf mit hoher Geschwindigkeit aus den kleinen Dampfdüsen aufgrund der zusätzlichen Öffnung austreten kann.
  • In einer vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Dampfbügeleisens ist vorgesehen, dass die Kalkauslassöffnung im Bereich der Sohle des Dampfbügeleisens angeordnet ist. Hierdurch ist es möglich, dass, wenn das Wasser unterhalb eines Pegels in der Dampfkammer bleibt, dass bei waagerechter Bügeleisenstellung absolut kein Wasser in die Dampfverteilerkammer eindringen bzw. aus den Dampfaustrittsöffnungen bzw. Dampfdüsen heraustreten kann. Eine dort plazierte Öffnung ist leicht unterzubringen und ermöglicht einen effektiven Wasseraustritt bzw. Spülvorgang. Außerdem ist so eine Flutung bei gleichzeitiger Spülung möglich.
  • Eine weitere bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Kalkauslassöffnung derart ausgebildet ist, dass sie über eine Betätigungseinrichtung des Tropfventils von Hand geöffnet und geschlossen werden kann. Die Flutungs bzw. Spülungsfunktion kann mit in einem Stufentaster eingeschaltet werden, der auch für die Dampffunktion dient.
  • Von besonderem Vorteil ist es, dass an einer zum Tank führenden Durchgangsöffnung der Dampfkammer eine Flutungsklappe angeordnet ist. Hierdurch kann die Dampfkammer in einfacher Weise ohne zusätzliche Öffnungen am Tank geflutet werden.
  • Zweckmäßigerweise ist die Flutungsklappe über eine von außen handbetätigbare Betätigungseinrichtung betätigbar ausgebildet, was ein Befüllen der Dampfkammer auch erlaubt, auch wenn das Tropfventil sich im Bügeleisen befindet. Durch die Flutungsklappe entfällt ein Entfernen des Tropfventils. Durch Öffnen der Flutungsklappe kann Wasser vom Tank in die Dampfkammer schnell eindringen.
  • Die Flutungsklappe und der Verschluß können entweder derart ausgebildet sein, dass eine gleichzeitige Flutung und Spülung der Dampfkammer stattfindet oder dass eine Spülung nur nach einer Flutung der Dampfkammer stattfindet. Auch eine Kombination davon bzw. eine wahlweise Einstellung ist möglich.
  • Damit eine Flutung erfolgen kann, während die Kalkauslassöffnung noch geschlossen ist, kann der Verschluß der Kalkauslassöffnung unmittelbar mit einer Betätigungseinrichtung des Tropfventils gekoppelt sein. Vorzugsweise befindet sich die Kalkauslassöffnung direkt unterhalb des Tropfventils.
  • Eine gleichzeitiges Öffnen bzw. Schließen sowohl der Kalkauslassöffnung als auch der Flutungsklappe wird zum Beispiel möglich, wenn der Verschluß der Kalkauslassöffnung über ein Kopplungselement unmittelbar mit einer Betätigungseinrichtung des Tropfventils gekoppelt ist, insbesondere wenn das Kopplungselement als Hebelelement, insbesondere als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist.
  • Aus Sicherheitsgründen ist es sehr günstig, wenn eine Sicherheitsvorrichtung vorhanden ist, die derart ausgebildet ist, dass eine Flutung und/oder Spülung der Dampfkammer im elektrisch eingestecktem Bügeleisenzustand und/oder bei noch heißem Bügeleisen verhindert wird. Dadurch wird verhindert, dass eine hohe Dampfmenge nicht aus der Kalkauslassöffnung austreten und Personen verletzen kann.
  • Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen genannt.
  • Anhand der Figurenbeschreibung werden mehrere Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Dampfbügeleisens, die Erfindung sowie weitere Vorteile derselben näher erläutert.
  • Es zeigt:
  • 1 eine schematische Längsschnittdarstellung einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform eines Dampfbügeleisens,
  • 2 eine schematische Längsschnittdarstellung einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform eines Dampfbügeleisens und
  • 3 eine schematische Längsschnittdarstellung einer dritten erfindungsgemäßen Ausführungsform eines Dampfbügeleisens.
  • 1 veranschaulicht eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen elektrischen Dampfbügeleisens 1 mit einer Entkalkungsfunktion. Dieser umfasst eine Sohle 2, die durch ein nicht dargestelltes Heizelement beheizbar ausgebildet ist. Die Sohle grenzt an eine Dampfkammer 3, die mit einer Dampfverteilerkammer 4 in bekannter Weise verbunden ist. Angrenzend zur Dampfverteilerkammer 4 sind Dampfaustrittsöffnungen 5 angeordnet. Über der Höhe der Dampfkammer 3 befindet sich ein Tank 6, der durch eine Tanköffnung 7 bzw. eine Dampfkammeröffnung ein Wasserdurchtritt von dem Tank 6 in die Dampfkammer 3 erlaubt. An der Tanköffnung 7 ist ein im nächsten Beispiel (2) dargestelltes Tropfventil 8 vorhanden. Das Tropfventil 8 dient zum kontrollierten Eintropfen einer Wassermenge von dem Tank 6 in die Dampfkammer 3.
  • Die Entkalkungsfunktion wird durch eine Durchflutung der Dampfkammer 3 mit Hilfe des Wassers im Tank 6 realisiert. Dies bedeutet, dass eine relativ große Wassermenge von dem Tank 6 in die Dampfkammer 3 eingelassen bzw. geflutet wird, damit Kalkteilchen 11 sich von der Dampfkammer 3 durch das Wasser lösen können. Die gelösten Kalkteilchen 11 werden anschließend durch einen Spülvorgang aus der Dampfkammer 3 gebracht und zwar durch eine Kalkauslassöffnung 12 die von den Dampfaustrittsöffnungen 5 verschieden ist.
  • Erfindungsgemäß ist die Kalkauslassöffnung 12 durch einen Verschluß 13 nach außen verschließbar und als von den Dampfaustrittsöffnungen 5 separater Ausgang ausgebildet. Hierdurch werden die gelösten Kalkteilchen 11 nicht durch die Dampfaustrittsöffnungen 5, sondern an einer anderen Stelle herausgebracht. Auf diese einfache Weise wird verhindert, dass die Dampfaustrittsöffnungen 5 verkalken.
  • Die erfindungsgemäße Kalkauslassöffnung 12 ist insbesondere im Bereich der Sohle 2 des Dampfbügeleisens 1 angeordnet. Alternativ könnte diese Öffnung aber auch im rückwärtigen unteren Bereich oder an einer anderen geeigneten Stelle ausgebildet sein.
  • Nach einer vorteilhaften Ausgestalltung des Dampfbügeleisens 1, ist die Kalkauslassöffnung 12 derart ausgebildet, dass sie über eine Betätigungseinrichtung 14 des Tropfventils 8 geöffnet und geschlossen werden kann. Der Verschluß 13 steht daher in Wirkverbindung mit dieser Betätigungseinrichtung 14 und kann daher durch diese bei Bedarf außerhalb eines Bügelvorgangs bei ausreichend erkalteter Sohle 2 zwecks Spülung geöffnet werden. Grund sätzlich kann aber auch eine separate Betätigungseinrichtung vorhanden sein und/oder eine zweite separate Tanköffnung vorgesehen werden.
  • An der zum Tank 6 führenden Durchgangsöffnung der Dampfkammer bzw. Tanköffnung 7 ist ein Durchflutungselement, insbesondere eine Flutungsschleuße oder Flutungsklappe 15 angeordnet, die die Aufgabe hat, den Tank 6 beim Bügelvorgang zu verschließen, so dass nur das Tropfventil 8 aktiv ist, wobei im geöffneten Zustand der Flutungsklappe ein Wasserfluß in die Dampfkammer 3 möglich ist. Die Kalkauslassöffnung 12 befindet direkt unterhalb der Tanköffnung 7.
  • Wie in 1 veranschaulicht ist, ist die Flutungsklappe 15 gegenüber der Dampfkammer 3 durch eine Dichtung 16 abgedichtet. Die selbe Dichtung 16 dichtet vorzugsweise auch die Dampfkammer 3 mit dem Tank 6 ab. Die Dichtung 16 ist zum Beispiel ringförmig ausgebildet und besitzt eine umlaufende radiale Nut, in der eine Wand 17 der Dampfkammer 3 eingelassen ist. Die Flutungsklappe 15 liegt im verschlossenen Zustand an einem Ringkragen 18 der Dichtung 16 an, das an die Nut angrenzt.
  • Die Flutungsklappe 15 ist insbesondere über eine von außen betätigbare Betätigungseinrichtung 14 aktivierbar. Bei dieser Variante ist die Betätigungseinrichtung 14 vorzugsweise als axial verschieblicher Stößel ausgebildet, wobei die Flutungsklappe 15 und der Verschluß 13 derart ausgebildet sind, dass eine Flutung der Dampfkammer 3 ohne eine gleichzeitige Spülung stattfinden kann. Hierbei ist, wie in 1 gezeigt ist, die Flutungsklappe 15 geöffnet, während der Verschluß 13 der Kalkauslassöffnung 12 verschlossen ist. Zweckmäßigerweise ist hierfür die Flutungsklappe 15 durch einen Stufentaster mit Flutungs- und Spülungsfunktion betätigbar ausgebildet ist, wobei der Stufentaster auch mit dem Verschluß 13 in Wirkverbindung steht. Die erste Stufe leitet die Flutungsfunktion ein und die zweite Stufe bewirkt das anschließende Spülen. Die Betätigungseinrichtung 14 ist etwa stabförmig ausgebildet und erstreckt sich vom Verschluß 13 bis zu einer oberen Tankwand 21, so dass eine bequeme Bedienung von der Oberseite des Dampfbügeleisens 1 im Bereich von anderen Bedienelementen für zum Beispiel die Dampffunktion, eine Sprühfunktion oder eine Temperatureinstellung möglich ist.
  • Weiterhin ist in 1 zu erkennen, dass der Verschluß 13 vorzugsweise als kegelstumpfförmiger Stopfen ausgebildet ist, wobei die Kalkauslassöffnung 12 bei dieser Variante eine umgekehrt trichterförmige Form besitzt. Der Verschluß 13 ist dieser Trichterform angepaßt.
  • Bei dieser Variante ist zu erwähnen, dass das Durchflutungselement auch durch das Tropfventil 8 gebildet sein kann.
  • 2 veranschaulicht eine zweite Variante des erfindungsgemäßen Dampfbügeleisens 1 ohne eine Flutungsklappe 15. Die Durchflutung der Dampfkammer 3 erfolgt einfach dadurch, dass das Tropfventil 8 entfernt wird.
  • Das Tropfventil 8 ist mit einer drehbaren Handhabe verbunden, wie der obere Drehpfeil veranschaulichen soll, wobei eine Ventilöffnung 22 über eine geeignete Rampe und Federmittel in bekannter Weise steuerbar ist.
  • Wie in 2 gut zu erkennen ist, ist der Verschluß 13 der Kalkauslassöffnung 12 unmittelbar mit der Betätigungseinrichtung des Tropfventils 8 gekoppelt. Die Kalkauslassöffnung 12 befindet sich direkt unterhalb des Tropfventils 8.
  • 2 kann aber auch als die Variante der 1 gesehen werden, bei der die Flutungsklappe 15 nur nicht dargestellt ist.
  • 3 zeigt eine Variante des erfindungsgemäßen Dampfbügeleisens 1, bei der der Verschluß 13 der Kalkauslassöffnung 12 über ein Kopplungselement 23 mittelbar mit einer Betätigungseinrichtung gekoppelt ist. Das Kopplungselement 23 ist insbesondere als Hebelelement, insbesondere als zweiarmiger Hebel 24 ausgebildet, so dass einerseits der Verschluß bzw. die Kalkauslassöffnung 12 von der Tanköffnung 7 versetzt angeordnet ist und andererseits eine Umkehrung der Bewegungsrichtung des Verschlusses 13 erfolgt.
  • Diese versetzte Anordnung bietet den Vorteil, dass die Kalkauslassöffnung 12 im rückwärtigen Bereich der Sohle 3 angeordnet ist, wodurch der Abstand zu den Dampfaustrittsöffnungen 5 vergrößert und eine gute Entkalkungswirkung erreicht wird.
  • Wenn die Flutungsklappe 15 heruntergedrückt und somit geöffnet wird, dann wird gleichzeitig der Verschluß 13 nach oben bewegt und somit auch geöffnet. Dies erlaubt einen Flutungsvorgang bei gleichzeitiger Spülung der Dampfkammer 3. Der Verschluß 13 und die Flutungsklappe 15 sind entlang von beabstandeten, parallelen Achsen bewegbar. Durch den Hebel 24 können auch Hebelkräfte ausgenutzt werden, wodurch eine leichtgängige Bedienung möglich ist.
  • Die Kalkauslassöffnung 12 ist hier trichterförmig ausgebildet, d.h. wird in Austrittsrichtung zunehmend kleiner, also umgekehrt zu den Varianten der 1 und 2, wobei im Bereich des kleinsten Durchmessers ein gerader Abschnitt (3) und/oder unterschiedliche Öffnungswinkel (1, 2) vorhanden sein können. Andere Öffnungsformen sind aber auch möglich. Die Verschlußform nach 3 hat den Vorteil, dass bei Dampfdruck der Verschluß in Schließrichtung bewegt bzw. gedrückt wird.
  • Vorzugsweise ist die Kalkauslassöffnung 12 größer als jede Dampfaustrittsöffnung 5, insbesondere mindestens zehnmal so groß.
  • In der Dampfkammer 3 sind vorzugsweise kugelartige Entkalkungselemente, sogenannte Kalkcrucher vorhanden, die den Kalk beim Bügeln kontinuierlich zerkleinern sollen, damit eine bessere Entkalkung erreicht werden kann.
  • Weiterhin ist eine nicht dargestellte Sicherheitsvorrichtung vorgesehen, die derart ausgebildet ist, dass eine Flutung und/oder Spülung der Dampfkammer 3 im elektrisch eingestecktem Bügeleisenzustand und/oder bei noch zu heißer Bügeleisensohle 3 verhindert wird.
  • Der Entkalkungsvorgang sowie ein Reinigungsvorgang – um sonstige Verunreinigungen direkt aus der Dampfkammer 3 bzw. der Sohle 2 auszuspülen – kann vorzugsweise durch Zuhilfenahme von „Temperatur", d.h. von Warmen Wasser oder bei leicht beheizter Sohle 2 erfolgen. Dieser Vorgang kann in einfacher Weise durch Öffnen des Tropfventils 8 erfolgen.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die gezeigten beschriebenen Ausführungsformen, sondern umfasst jede Kombination von Einzelmerkmalen. So kann beispielsweise ein Tropfventil nach 2 mit einem Hebel nach 3 kombiniert werden.

Claims (18)

  1. Elektrisches Dampfbügeleisen (1) mit einer Dampfkammerdurchflutungs-Entkalkungseinrichtung, wobei eine Kalkauslassöffnung (12) zum Ausspülen von Kalkpartikeln vorhanden ist und wobei das Dampfbügeleisen (1) ein Tropfventil (8) zum kontrollierten Eintropfen einer Wassermenge von dem Tank (6) in die Dampfkammer (3) aufweist sowie eine Dampfverteilerkammer (4) mit Dampfaustrittsöffnungen (5) im Bereich einer Sohle (2) besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Kalkauslassöffnung (12) durch einen Verschluß (13) nach außen verschließbar und als von den Dampfaustrittsöffnungen (5) separater Ausgang ausgebildet ist und wobei der Verschluß (13) durch eine Betätigungseinrichtung (14), die an der Oberseite des Dampfbügeleisens (1) angeordnet ist, in eine Offenstellung bringbar ist.
  2. Elektrisches Dampfbügeleisen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kalkauslassöffnung (12) im Bereich der Sohle (2) des Dampfbügeleisens (1) angeordnet ist.
  3. Elektrisches Dampfbügeleisen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kalkauslassöffnung (12) derart ausgebildet ist, dass sie über eine Betätigungseinrichtung (14) des Tropfventils (8) geöffnet und geschlossen werden kann.
  4. Elektrisches Dampfbügeleisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einer zum Tank (6) führenden Durchgangsöffnung der Dampfkammer (3) ein Durchflutungelement angeordnet ist.
  5. Elektrisches Dampfbügeleisen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchflutungselement als Flutungsklappe (15) ausgebildet ist.
  6. Elektrisches Dampfbügeleisen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Flutungsklappe (15) gegenüber der Dampfkammer (3) durch eine Dichtung (16) abgedichtet ist, die auch die Dampfkammer (3) mit dem Tank (6) abdichtet.
  7. Elektrisches Dampfbügeleisen nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchflutungselement, insbesondere die Flutungsklappe (15) über eine von außen betätigbare Betätigungseinrichtung (14) betätigbar ausgebildet ist.
  8. Elektrisches Dampfbügeleisen nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Flutungsklappe (15) und der Verschluß (13) derart ausgebildet sind, dass eine gleichzeitige Flutung und Spülung der Dampfkammer (3) durchführbar ist.
  9. Elektrisches Dampfbügeleisen nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Flutungsklappe (15) und der Verschluß (13) derart ausgebildet sind, dass eine Flutung der Dampfkammer (3) ohne eine gleichzeitige Spülung durchführbar ist.
  10. Elektrisches Dampfbügeleisen nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Flutungsklappe (15) durch einen Stufentaster mit Flutungs- und Spülungsfunktion betätigbar ausgebildet ist.
  11. Elektrisches Dampfbügeleisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluß (13) der Kalkauslassöffnung unmittelbar mit einer Betätigungseinrichtung (14) des Tropfventils (8) gekoppelt ist.
  12. Elektrisches Dampfbügeleisen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kalkauslassöffnung (12) direkt unterhalb des Tropfventils (8) und/oder der Tanköffnung (7) angeordnet ist.
  13. Elektrisches Dampfbügeleisen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluß (13) der Kalkauslassöffnung (12) über ein Kopplungselement (23) mittelbar mit einer Betätigungseinrichtung (14) gekoppelt ist.
  14. Elektrisches Dampfbügeleisen nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopplungselement (23) als Hebelelement, insbesondere als zweiarmiger Hebel (24) ausgebildet ist.
  15. Elektrisches Dampfbügeleisen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kalkauslassöffnung (12) von dem Tropfventil (8) und/oder der Tanköffnung (7) beabstandet angeordnet ist, insbesondere im einen rückwärtigen Sohlenbereich angeordnet ist.
  16. Elektrisches Dampfbügeleisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kalkauslassöffnung (12) größer als jede Dampfaustrittsöffnung ist, insbesondere mindestens zehnmal so groß ist.
  17. Elektrisches Dampfbügeleisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kalkauslassöffnung (12) eine trichterförmige oder umgekehrt trichterförmige Form besitzt sowie der Verschluß (13) dieser Form angepaßt ist.
  18. Elektrisches Dampfbügeleisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Sicherheitsvorrichtung, die derart ausgebildet ist, dass eine Flutung und/oder Spülung der Dampfkammer (3) im elektrisch eingestecktem Bügeleisenzustand und/oder bei noch zu heißem Bügeleisen verhindert ist.
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