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DE10356664A1 - Verbesserter Aufbau eines Hilfs-Gehwagens - Google Patents

Verbesserter Aufbau eines Hilfs-Gehwagens Download PDF

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DE10356664A1 DE2003156664 DE10356664A DE10356664A1 DE 10356664 A1 DE10356664 A1 DE 10356664A1 DE 2003156664 DE2003156664 DE 2003156664 DE 10356664 A DE10356664 A DE 10356664A DE 10356664 A1 DE10356664 A1 DE 10356664A1
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Abstract

Ein Hilfs-Gehwagen umfasst einen vorderen Rahmen, einen hinteren Rahmen, ein Paar von Begrenzungsplatten und zumindest ein Verriegelungsmittel. Die Begrenzungsplatten sind derart ausgebildet, dass sie eine Relativbewegung des vorderen Rahmens und des hinteren Rahmens zwischen einer ausgeklappten Stellung und einer zusammengefalteten Stellung unterstützen. Das Verriegelungsmittel ist derart ausgebildet, dass es wahlweise den vorderen Rahmen und den hinteren Rahmen zueinander verriegelt. Die Begrenzungsplatten sind mit dem vorderen Rahmen verbunden und jede weist einen Durchbruch auf, um eine Bewegung des hinteren Rahmens zu ermöglichen. Das Verriegelungsmittel umfasst eine Befestigungseinheit und eine Betätigungseinheit, so dass die Wirkung einer Federkraftanordnung die Betätigungseinheit nach außen zieht, um einen inneren vorstehenden Block entlang Gleitschlitzen an Seitenflügeln der Befestigungseinheit zu bewegen und um ferner den vorderen Rahmen und den hinteren Rahmen voneinander zu entriegeln, so dass der vordere Rahmen und der hintere Rahmen auseinandergeklappt oder zusammengefaltet werden können.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Fachgebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Hilfs-Gehwagen für behinderte oder alte Personen und insbesondere einen verbesserten Aufbau für einen Hilfs-Gehwagen, der einfach zwischen einer ausgeklappten Stellung und einer zusammengefalteten Stellung verstellt werden kann und dann sicher in der gewünschten Stellung verriegelt werden kann.
  • 2. Beschreibung des Stands der Technik
  • Eine herkömmlicher Hilfs-Gehwagen 90 ist in 1 dargestellt und umfasst im Allgemeinen einen vorderen Rahmen 91 und einen hinteren Rahmen 92, der mit dem vorderen Rahmen 91 über zwei Sicherheitsverriegelungen 94 schwenkbar verbunden ist. Sowohl der vordere Rahmen 91 als auch der hintere Rahmen 92 weisen ein Rad 95 auf, das mit deren unteren Ende verbunden ist. Eine Begrenzungsplatte 93, wie beispielsweise in diesem Fall eine Verbindung 931, ist zwischen dem vorderen Rahmen 91 und dem hinteren Rahmen 92 derart verbindend angeordnet, dass der hintere Rahmen 92 von dem vorderen Rahmen 91 weg bewegt werden kann oder in eine Position nahe dem vorderen Rahmen 91 geklappt werden kann. In einem ausgeklappten Zustand des Hilfs-Gehwagens 90 ist eine Sicherheitsverriegelung 94 zwischen dem vorderen Rahmen 91 und dem hinteren Rahmen 92 derart verbindend angeordnet, dass es die feste Positionierung des vorderen Rahmens 91 und des hinteren Rahmens 92 zueinander sicherstellt. Die Sicherheitsverriegelung 94 umfasst einen Schlitz 941, der in dem hinteren Rahmen 92 ausgebildet ist und eine Verbindungsplatte 942. Die Verbindungsplatte 942 weist ein Ende auf, das mit der Verbindung 931 gekoppelt ist, und das andere Ende der Verbindungsplatte 942 steht mit dem Schlitz 941 derart in Eingriff, dass es verhindert, dass der hintere Rahmen 92 einklappt. Wenn der Hilfs-Gehwagen 90 auf einer holprigen Strasse bewegt wird, neigt jedoch die Verbindungsplatte 942 dazu, sich aus dem Schlitz 941 zu lösen, was zu einem Unfall führen kann. Ferner ist die Positionierung der Verbindungsplatte 942 für eine Bedienung durch einen Benutzer, insbesondere für Benutzer mit einer Behinderung, nicht komfortabel.
  • Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, ein Verriegelungsmittel eines Hilfs-Gehwagens bereitzustellen, wobei die Bedienung des Verriegelungsmittels für behinderte Personen einfach und komfortabel ist.
  • Daher ist es erwünscht, ein verbessertes Spracherkennungsverfahren bereitzustellen, um die vorstehend genannten Probleme zu reduzieren oder zu vermeiden.
  • ABRISS DER ERFINDUNG
  • Es ist die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Hilfs-Gehwagen bereitzustellen, der einen einfachen Aufbau aufweist. Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Hilfs-Gehwagen bereitzustellen, der im Gebrauch sicher ist. Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Hilfs-Gehwagen bereitzustellen, der bequem zwischen der ausgeklappten Stellung und der zusammengefalteten Stellung hin- und hergeklappt werden kann.
  • Um diese und weitere Aufgaben der vorliegenden Erfindung zu lösen, umfasst der Hilfs-Gehwagen einen vorderen Rahmen, einen hinteren Rahmen, ein Paar von Begrenzungsplatten und wenigstens ein Sicherungsmittel. Sowohl der vordere Rahmen als auch der hintere Rahmen weisen jeweils ein Rad auf, das mit deren jeweiligen unteren Ende verbunden ist. Die Begrenzungsplatten sind dazu ausgelegt, Relativbewegungen des vorderen Rahmens und des hinteren Rahmens zwischen einer ausgeklappten Stellung und einer zusammengeklappten Stellung zu unterstützen. Die Sicherungsmittel sind ferner dazu ausgelegt, wahlweise den vorderen Rahmen und den hinteren Rahmen in der ausgeklappten Stellung und in der zusammengefalteten Stellung zu verriegeln. Die vorliegende Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungsplatten jeweils mit dem vorderen Rahmen verbunden sind und dass jede Begrenzungsplatte einen in dieser ausgebildeten Durchbruch aufweist. Jedes Verriegelungsmittel umfasst eine Befestigungseinheit und eine Betätigungseinheit. Die Befestigungseinheit ist fest an der Begrenzungsplatte angebracht und weist zwei nach außen verlaufende Seitenflügel auf, von denen jeder mit einem Schlitz ausgebildet ist. Ferner definiert die Befestigungseinheit eine Öffnung in einem an ihr vorgesehenen Mittelabschnitt. Die Betätigungseinheit, die zwischen den Seitenflügeln der Befestigungseinheit angebracht wird, umfasst eine Gruppe von Gleitbahnen an einem Mittelabschnitt, die zu dem Gleitschlitz an jedem Seitenflügel korrespondieren, und einen inneren vorstehenden Block, der zu der Öffnung der Befestigungseinheit korrespondiert. Die Betätigungseinheit umfasst ferner eine Betätigungsvorrichtung mit einem Loch, das zu den Gleitschlitzen der Seitenflügel und zu den Gleitbahnen der Betätigungseinheit korrespondiert. Dadurch kann ein Schwenkzapfen schwenkbar das Loch der Betätigungsvorrichtung mit den Gleitschlitzen der Seitenflügel und den Gleitbahnen der Steuereinheit verbinden, um zu ermöglichen, dass die Betätigungsvorrichtung derart betätigt werden kann, dass der Schwenkzapfen entlang den Gleitschlitzen und den Gleitbahnen bewegt wird und dass ferner der innere vorstehende Block durch die Öffnung in den Durchbruch bewegt wird, um den hinteren Rahmen mit dem vorderen Rahmen jeweils in der ausgeklappten Stellung und in der zusammengefalteten Stellung zu verriegeln, oder um den inneren vorstehenden Block aus dem Durchbruch heraus zu bewegen, um den hinteren Rahmen von dem vorderen Rahmen zu entriegeln, um zu ermöglichen, dass der hintere Rahmen und der vordere Rahmen relativ zueinander zwischen der ausgeklappten Stellung und der zusammengefalteten Stellung bewegt werden können.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht des Hilfs-Gehwagens gemäß dem Stand der Technik;
  • 2 ist eine perspektivische Ansicht des bevorzugten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung, wobei der Hilfs-Gehwagen gezeigt ist, wie er in der ausgeklappten Stellung verriegelt ist;
  • 3 ist eine Explosionsansicht der Sicherheitsverriegelung für den Hilfs-Gehwagen gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 4 ist eine Zusammenbauzeichnung von 3;
  • 5 ist eine schematische Darstellung, die die Bedienung der Sicherheitsverriegelung gemäß der vorliegenden Erfindung (I) zeigt;
  • 6 ist eine schematische Ansicht, die die Bedienung der Sicherheitsverriegelung gemäß der vorliegenden Erfindung (II) zeigt;
  • 7 ist eine schematische Ansicht, die die Bedienung der Sicherheitsverriegelung gemäß der vorliegenden Erfindung (III) zeigt; und
  • 8 ist eine weitere perspektivische Ansicht des bevorzugten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung, wobei der Hilfswagen verriegelt in der zusammengefalteten Stellung gezeigt ist.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
  • Nimmt man Bezug auf 2, so ist dort der Hilfs-Gehwagen 10 gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt, wobei dieser einen vorderen Rahmen 20, einen hinteren Rahmen 30, zwei Begrenzungsplatten 40 und eine Sicherheitsverriegelung S aufweist. Wie in 2 dargestellt, sind der untere Teil 23 des vorderen Rahmens 20 und der untere Teil 34 des hinteren Rahmens 30 jeweils mit wenigstens einem Rad 11 versehen. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist der Hilfs-Gehwagen 10 mit vier Rädern 11 ausgestattet. Alternativ kann der Hilfs-Gehwagen so ausgebildet sein, dass er lediglich drei Räder aufweist (eines am vorderen Rahmen und zwei an den hinteren Rahmen). Es sind jeweils an der ersten vorderen vertikal verlaufenden Stange 21 und an der zweiten vorderen vertikal verlaufenden Stange 22 des vorderen Rahmens 20 an der Oberseite linke und rechte Bremsvorrichtungen 12 vorgesehen. Der hintere Rahmen 30 umfasst eine erste hintere vertikal Stange 31, eine zweite hintere vertikale Stange 32 und eine Verbindungsstange 33. Die Verbindungsstange 33 ist zwischen dem oberen Ende der ersten hinteren vertikalen Stange 31 und dem oberen Ende der zweiten hinteren vertikalen Stange 32 angeordnet und verbindet diese, wodurch die erste hintere vertikale Stange 31 und die zweite hintere vertikale Stange 32 synchron miteinander bewegt werden können.
  • Nimmt man Bezug auf 3 und 2, so sind zum einfachen bequemen Benützen, Lagern oder Tragen des Hilfs-Gehwagens 10 durch den Benützer die Begrenzungsplatten 40 und die Sicherheitsverriegelung so ausgebildet, dass sie eine Zusammenfalt- und Ausklappbetätigung zwischen dem vorderen Rahmen 20 und dem hinteren Rahmen 30 bewirken.
  • Gemäß diesem Ausführungsbeispiel sind die Begrenzungsplatten 40 jeweils an der ersten vorderen vertikalen Stange 21 und an der zweiten vorderen vertikalen Stange 22 des vorderen Rahmens 20 angeordnet und jeweils fest an der vorderen vertikalen Stange 21 und an der zweiten vorderen vertikalen Stange 22 durch Befestigungselemente 42 angebracht. Alternativ können die Begrenzungsplatten 40 jeweils integral mit der vorderen vertikalen Stange 21 und der zweiten vorderen vertikalen Stange 22 ausgebildet sein. Jede Begrenzungsplatte 40 weist einen in dieser ausgebildeten Durchbruch 41 auf, der derart ausgelegt ist, dass er die Verbindungsstange 33 auf nehmen kann, wodurch sich die Verbindungsstange 33 innerhalb des Durchbruchs 41 bewegen kann.
  • Die Sicherheitsverriegelung S umfasst eine Befestigungseinheit SA und eine Betätigungseinheit SB. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist die Befestigungseinheit SA fest an der Begrenzungsplatte 40 an der ersten vorderen vertikalen Stange 21 angebracht (alternativ können zwei Sicherheitsverriegelungen eingesetzt und jeweils in den Begrenzungsplatten an der ersten und an der zweiten vorderen vertikalen Stange des vorderen Rahmens angebracht sein). Die vorstehend erwähnten Befestigungselemente 42 sind jeweils in zugeordneten Schraubenlöchern A1 an der Befestigungseinheit SA angebracht, um die Befestigungseinheit SA fest an der entsprechenden Begrenzungsplatte 40 zu befestigen. Die Betätigungseinheit SB ist zwischen zwei nach außen verlaufenden Seitenflügeln A2 der Befestigungseinheit SA vorgesehen und dazu ausgelegt, Zusammenfalt- und Ausklappbetätigungen des Hilfs-Gehwagens 10 mittels der Funktion einer Federkraftanordnung zu ermöglichen, die von einem Kompressionselement B5, einem Stützelement B6 und einem Federelement B7 bereitgestellt wird.
  • Der detaillierte Aufbau und die Funktionsweise der Sicherheitsverriegelung S wird nachfolgend mit Bezug auf 3 und 4 beschrieben. Der zweite Schwenkzapfen, der mit B2 bezeichnet ist, ist in Achslöchern A3 und B22 angeordnet, so dass er schwenkbar die Betätigungseinheit SB und die Befestigungseinheit SA miteinander verbindet. C-förmige Sicherungselemente B21 sind jeweils auf zwei distalen Enden des zweiten Schwenkzapfens B2 festgeklemmt, um den zweiten Schwenkzapfen B2 an der Befestigungseinheit SA zu befestigen, so dass die Betätigungseinheit SB um den zweiten Schwenkzapfen B2 relativ zu der Befestigungseinheit SA gedreht werden kann. Die beiden nach außen verlaufenden Seitenflügel A2 der Befestigungseinheit SA haben jeweils einen L-förmigen Gleitschlitz A21. Die Betätigungseinheit SB weist eine Gruppe länglicher Gleitbahnen B8 auf, die im Bereich der Mitte angebracht sind, korrespondierend zu den L-förmigen Gleitschlitzen A21 an den nach außen verlaufenden Seitenflügeln A2 der Befestigungseinheit SA. Die vorstehend erwähnte Federkraftanordnung weist ein Loch B12 auf, das an der Unterseite angeordnet ist, korrespondierend zu den L-förmigen Gleitschlitzen A21 an den nach außen verlaufenden Seitenflügeln A2 und korrespondierend zu den länglichen Gleitbahnen B8 an der Betätigungseinheit SB. Ein erster Schwenkzapfen B1 ist in dem Loch B12, den L-förmigen Gleitschlitzen A21 und den länglichen Gleitbahnen B8 angebracht und durch die C-förmigen Sicherungselemente B11 an Ort und Stelle gesichert. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel weisen die L-förmigen Gleitschlitze A21 jeweils einen Abschnitt auf (nachfolgend als Positionierungs-Schlitzabschnitt bezeichnet) der parallel zu dem Durchbruch 41 der korrespondierenden Begrenzungsplatte 40 zur Positionierung angeordnet ist. Der andere Abschnitt (nachfolgend als Gleitschlitzabschnitt bezeichnet) jedes L-förmigen Gleitschlitzes A21 ist zu Gleitzwecken sanft gekrümmt. Wenn der erste Schwenkzapfen B1 in dem Positionierungs-Schlitzabschnitt jedes L-förmigen Gleitschlitzes A21 liegt, wie in 4 gezeigt, ist die Betätigungseinheit SB an der Befestigungseinheit SA gesichert. Zu diesem Zeitpunkt wird der innere vorstehende Block B4 der Betätigungseinheit SB durch eine Öffnung A4 in einem Mittelteil der Befestigungseinheit SA und in den Durchbruch 41 der korrespondierenden Begrenzungsplatte 40 eingeführt, um die Verbindungsstange 33 unten zu halten. Somit ist der Hilfs-Gehwagen 10 in der ausgeklappten (oder zusammengefalteten) Stellung gesichert. Wenn hingegen der erste Schwenkzapfen B1 in dem Gleitschlitzabschnitt jedes L-förmigen Gleitschlitzes A21 liegt, wie in 5 gezeigt, wird die Federkraftanordnung um den zweiten Schwenkzapfen B2 verdreht, um den ersten Schwenkzapfen B1 entlang des Gleitschlitzabschnitts jedes L-förmigen Gleitschlitzes A21 nach außen zu bewegen. Dadurch wird bewirkt, dass der innere vorstehende Block B4 der Betätigungseinheit SB außer Eingriff mit dem Durchbruch 41 der korrespondierenden Begrenzungsplatte 40 gebracht wird, um die Verbindungsstange 33 frei zu geben, so dass der vordere Rahmen 20 und der hintere Rahmen 30 relativ zueinander zwischen der ausgeklappten Stellung und der zusammengefalteten Stellung bewegt werden können.
  • 57 sind schematische Darstellungen, die kontinuierliche Aktionen zeigen, um den Hilfs-Gehwagen 10 aus der ausgeklappten Stellung, wie in 2 gezeigt, in der die Verbindungsstange 33 zwischen dem inneren vorstehenden Block B4 und den unteren Vorsprüngen B3 der Betätigungseinheit SB an der unteren Seite innerhalb des Durchbruchs 41 aufgenommen ist, in die in 8 gezeigte zusammengefaltete Stellung zu versetzen, in welcher die Verbindungsstange 33 in dem Durchbruch 41 oberhalb des inneren vorstehenden Blocks B4 aufgenommen ist. Der Benutzer kann das Kompressionselement B5 der Federkraftanordnung niederdrücken, um das Federelement B7 entlang eines Stifts B51 gegen das Stützelement B6 zusammenzudrücken und um gleichzeitig das Loch B12 und den ersten Schwenkzapfen B1 zu dem Stützelement B6 hin zu bewegen. Dadurch wird der erste Schwenkzapfen B1 außer Eingriff mit dem Positionierungs-Schlitzabschnitt jedes L-förmigen Gleitschlitzes A21 gebracht. Danach dreht der Benutzer die Betätigungseinheit SB um den zweiten Schwenkzapfen B2, um den ersten Schwenkzapfen B1 entlang dem sanft gekrümmten Gleitschlitzabschnitt jedes L-förmigen Gleitschlitzes A21 zu bewegen, um den Hilfs-Gehwagen 10 zu entriegeln, so dass die Verbindungsstange 33 in die ge wünschte Lage versetzt werden kann (5 zeigt, dass die Verbindungsstange 33 nach außen über einen 30° Winkel gezogen wird). Da die Betätigungseinheit SB an der Unterseite Vorsprünge B3 aufweist, bewirkt ein Ziehen der Betätigungseinheit SB von der Befestigungseinheit SA nach außen, dass die unteren Vorsprünge B3 sich entlang des Durchbruchs 41 nach oben bewegen. Deshalb kann der Benutzer einfach die Verbindungsstange 33 nach oben drücken, um den Hilfs-Gehwagen 10 unter geringem Aufwand zusammenzufalten.
  • Nimmt man Bezug auf 6, so wird dann, wenn die Verbindungsstange 33 in dem Durchbruch 41 nach oben gedrückt wird, die Betätigungseinheit SB von der Befestigungseinheit SA aufgenommen und deshalb wird der Hilfs-Gehwagen 10 zusammengeklappt. Wenn die Betätigungseinheit SB relativ zu der vertikalen Achse um einen Winkel von ungefähr 15° bewegt wird, liegt der erste Schwenkzapfen B1 in dem Gleitschlitzabschnitt jedes L-förmigen Gleitschlitzes A21. Allerdings wird die Federkraftanordnung weiterhin in einem zusammengedrückten Zustand gehalten, was zeigt, dass die Verbindungsstange 33 noch nicht verriegelt ist. Wenn der Winkel zwischen der Betätigungseinheit SB und der vertikalen Achse gleich Null ist, wie in 7 gezeigt, sind die länglichen Gleitkanäle B8 an der Betätigungseinheit SB in Flucht mit den L-förmigen Gleitschlitzen A21 an der Befestigungseinheit SA. Deshalb kann der erste Schwenkzapfen B1 nach unten entlang des Durchbruchs 41 und entlang des Gleitschlitzabschnitts jedes L-förmigen Gleitschlitzes A21 bewegt werden, um den komprimierten Zustand der Federkraftanordnung frei zu geben, so dass die Betätigungseinheit SB mit der Befestigungseinheit SA verriegelt werden kann. Gleichzeitig wird der innere vorstehende Block B4 der Betätigungseinheit SB durch die Öffnung A4 in den mittleren Teil der Befestigungseinheit SB in den Durchbruch 41 der korrespondierenden Begrenzungsplatte 40 eingeführt, um die Verbindungsstange 33 unten zu halten. 8 zeigt, dass die Verbindungsstange 33 an der Oberseite innerhalb des Durchbruchs 41 liegt und dass der innere vorstehende Block B4 verhindert, dass sich die Verbindungsstange 33 nach unten verlagert. Somit ist der Hilfs-Gehwagen 10 sicher in der zusammengefalteten Stellung verriegelt.
  • Wenn der vordere Rahmen 20 und der hintere Rahmen 30 auseinandergefaltet werden sollen, ist das Kompressionselement B5 zu betätigen und die Betätigungseinheit SB nach außen zu ziehen, um den inneren vorstehenden Block B4 von dem Durchbruch 41 vorübergehend zu trennen. Zu diesem Zeitpunkt fällt die Verbindungsstange 33 in den unteren Bereich im Durchbruch 41, so dass die unteren Vorsprünge B3 aufgrund ihres Gewichts einer Druckbelastung ausgesetzt werden und dadurch die Betätigungseinheit SB durch die Hebelwirkung dazu gezwungen wird, sich entlang des Gleitschlitzabschnittes jedes L-förmigen Gleitschlitzes A21 zu dem jeweiligen Positionierungsgleitschlitz zu bewegen, so dass der innere vorstehende Block B4 in seine vorherige Position zurückgeführt wird und die Verbindungsstange 33 im unteren Bereich innerhalb des Durchbruchs 41 gestoppt wird. Dadurch wird eine Relativverlagerung zwischen dem vorderen Rahmen 20 und dem hinteren Rahmen 30 verhindert.
  • Obgleich lediglich ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gezeigt und beschrieben wurde, ist es selbstverständlich, dass eine Vielzahl von Modifikationen und Veränderungen an diesem vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der offenbarten Erfindung zu verlassen.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung im Zusammenhang mit ihrem bevorzugten Ausführungsbeispiel beschrieben wurde, ist es ferner selbstverständlich, dass eine Vielzahl weiterer möglicher Modifikationen und Veränderungen vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, wie er nachfolgend beansprucht ist.

Claims (6)

  1. Hilfs-Gehwagen zumindest umfassend einen vorderen Rahmen, einen hinteren Rahmen, ein Paar von Begrenzungsplatten, und wenigstens ein Verriegelungsmittel, wobei der vordere Rahmen und der hintere Rahmen jeweils ein mit einem jeweiligen unteren Ende von diesen verbundenes Rad aufweist, wobei die Begrenzungsplatten dazu ausgelegt sind, eine Relativbewegung des vorderen Rahmens und des hinteren Rahmens zwischen einer ausgeklappten Stellung einer zusammengefalteten Stellung zu unterstützen, wobei die Verriegelungsmittel dazu ausgelegt sind, wahlweise den vorderen Rahmen und den hinteren Rahmen zwischen der ausgeklappten Stellung und der zusammengefalteten Stellung zu verriegeln, wobei: die Begrenzungsplatten jeweils mit dem vorderen Rahmen verbunden sind und jede Begrenzungsplatte einen in dieser ausgebildeten Durchbruch aufweist, wobei sich eine Verbindungsstange, die zwischen einem Ende des vorderen Rahmens verbindend angeordnet ist, durch die beiden Durchbrüche der beiden Begrenzungsplatten zwischen der ausgefalteten Stellung und der zusammengefalteten Stellung bewegbar erstreckt; wobei jedes Verriegelungsmittel eine Befestigungseinheit und eine Betätigungseinheit aufweist, wobei die Befestigungseinheit fest an der Begrenzungsplatte angebracht ist und zwei nach auswärts verlaufende Seitenflügel aufweist, von denen jeder mit einem Gleitschlitz ausgebildet ist, wobei die Befestigungseinheit ferner eine Öffnung in einem mittleren Abschnitt der Befestigungseinheit aufweist, wobei die Betätigungseinheit zwischen den Seitenflügeln der Befestigungseinheit angeordnet ist, wobei die Betätigungseinheit eine Reihe von Gleitbahnen an ihrem mittleren Bereich aufweist, die zu dem Gleitschlitz an jedem Seitenflügel korrespondieren, einen inneren vorstehenden Block aufweist, der zu der Öffnung der Befestigungseinheit korrespondiert, und eine Betätigungsvorrichtung mit einem Loch aufweist, das zu den Gleitschlitzen der Seitenflügel und den Gleitbahnen der Steuereinheit korrespondiert, wobei ein Schwenkzapfen dafür vorgesehen ist, das Loch der Betätigungsvorrichtung mit den Gleitschlitzen der Seitenflügel und den Gleitbahnen der Steuereinheit zu verbinden, um zu ermöglichen, dass die Betätigungsvorrichtung derart betätigt wird, dass sich der Schwenkzapfen entlang der Gleitschlitze und der Gleitbahnen bewegt und dass sich ferner der innere vorstehende Block durch die Öffnung in den Durchbruch bewegt, um den hinteren Rahmen und den vorderen Rahmen zwischen der ausgeklappten Stellung und der zusammengefalteten Stellung zu verriegeln, oder dass sich der innere vorstehende Block aus dem Durchbruch her ausbewegen, um den hinteren Rahmen von dem vorderen Rahmen zu entriegeln, um zu ermöglichen, dass sich der hintere Rahmen und der vordere Rahmen relativ zueinander zwischen der ausgeklappten Stellung und der zusammengefalteten Stellung bewegen.
  2. Hilfs-Gehwagen nach Anspruch 1, wobei der Gleitschlitz jedes Seitenflügels als ein im Wesentlichen L-förmiger Gleitschlitz mit einem Positionierungs-Schlitzabschnitt und einem Gleitschlitzabschnitt ausgebildet ist; wobei die Gleitbahnen der Betätigungseinheit zu den Positionierungs-Schlitzabschnitten derart korrespondieren, dass dann, wenn der hintere Rahmen relativ zu dem vorderen Rahmen verriegelt ist, der Schwenkzapfen in den Positionierungs-Schlitzabschnitten liegt; wobei andernfalls dann, wenn der hintere Rahmen und der vordere Rahmen für eine Relativbewegung zueinander entriegelt sind, der Schwenkzapfen in den Gleitschlitzabschnitten verlagerbar angeordnet ist.
  3. Hilfs-Gehwagen nach Anspruch 2, wobei die Positionierungs-Schlitzabschnitte parallel zu den Durchbrüchen der Begrenzungsplatten angeordnet sind.
  4. Hilfs-Gehwagen nach Anspruch 2, wobei die Betätigungsvorrichtung der Betätigungseinheit eine komprimierbare Federkraftanordnung aufweist, die dazu ausgelegt ist, den Schwenkzapfen entlang den Positionierungs-Schlitzabschnitten und den Gleitbahnen zu den Gleitschlitzabschnitten der Gleitschlitze zu bewegen, wenn sie zusammengedrückt wird, um zu ermöglichen, dass der Schwenkzapfen weiter nach außen entlang der Gleitschlitzabschnitte der Gleitschlitze bewegt wird, um den hinteren Rahmen von dem vorderen Rahmen zu entriegeln.
  5. Hilfs-Gehwagen nach Anspruch 1, wobei die Betätigungseinheit einen sich einwärts erstreckenden unteren Vorsprung aufweist; wobei der Teil des hinteren Rahmens, der in den Durchbrüchen der Begrenzungsplatten aufgenommen ist, zwischen dem inneren vorstehenden Block und dem unteren Vorsprung liegt, wenn der vordere Rahmen und der hintere Rahmen in die ausgeklappte Stellung bewegt werden.
  6. Hilfs-Gehwagen nach Anspruch 5, wobei dann, wenn die Betätigungseinheit entlang der Gleitschlitze bewegt wird, um den vorderen Rahmen und den hinteren Rahmen zusammenzufalten, der Vorsprung dazu gezwungen wird, den hinteren Rahmen nach oben zu bewegen; wobei andererseits dann, wenn die Betätigungseinheit entlang der Gleitschlitze bewegt wird, um den vorderen Rahmen und den hinte ren Rahmen relativ zueinander auszuklappen, der hintere Rahmen den unteren Vorsprung nach unten drückt, was bewirkt, dass die Betätigungseinheit sich entlang der Gleitschlitzabschnitte der Gleitschlitze der sich nach auswärts erstreckenden Seitenflügel zu den Positionierungs-Schlitzabschnitten der Gleitschlitze der sich nach außen erstreckenden Seitenflügel gemäß dem Hebelprinzip bewegt.
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