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DE10355125A1 - Insektenschutzvorrichtung - Google Patents

Insektenschutzvorrichtung Download PDF

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DE10355125A1
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DE
Germany
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protection device
insect protection
opening
spreader
strut sections
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Withdrawn
Application number
DE10355125A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Moehring
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mohring Friedrich
Original Assignee
Mohring Friedrich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mohring Friedrich filed Critical Mohring Friedrich
Priority to DE10355125A priority Critical patent/DE10355125A1/de
Publication of DE10355125A1 publication Critical patent/DE10355125A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/52Devices affording protection against insects, e.g. fly screens; Mesh windows for other purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Abstract

Eine Insektenschutzvorrichtung für rechteckige Fensteröffnungen umfaßt ein Schutznetz (1) und ein Spreizgestänge (6), mit den folgenden Merkmalen: DOLLAR A - Das Schutznetz (1) verfügt über ein längs seines Umfangsrandes (2) verlaufendes Spannelement (3); DOLLAR A - das Spreizgestänge (6) umfaßt vier diagonal nach außen weisende Spreizstrebenabschnitte (7); DOLLAR A - der Umfangsrand (2) des Schutznetzes (1) ist an den freien, äußeren Enden der vier Spreizstrebenabschnitte (7) bzw. mit diesen verbundenen Eckbeschlägen (13) geführt und erstreckt sich jeweils zwischen zwei einander benachbarten Spreizstrebenabschnitten (7) bzw. den mit diesen ggf. verbundenen Eckbeschlägen (13) frei gespannt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Insektenschutzvorrichtung für rechteckige Fensteröffnungen.
  • Insbesondere in der warmen Jahreszeit stellt sich in nahezu jedem Haushalt die Aufgabe, die Räume zu lüften, ohne daß dabei Insekten durch die geöffneten Fenster, Türen oder dergleichen in die zu lüftenden Räume eindringen. Zu diesem Zweck sind verschiedenartige Insektenschutzvorrichtungen bekannt, die übereinstimmend die Fenster- bzw. sonstige Öffnung mittels eines Schutzgitters bzw. Schutzneztes verschließen. Bei diversen allgemein bekannten Insektenschutzvorrichtungen ist dabei ein an das Format der Fenster- bzw. sonstigen Öffnung angepaßter, in diese einsetzbarer starrer rechteckiger Rahmen mit einem Schutzgitter bespannt. Bei einer neueren Insektenschutzvorrichtung wird ein relativ weiches Schutznetz an seinen Rändern direkt an dem Fensterrahmen befestigt, und zwar zwischen zwei umlaufenden Klettbandstreifen, von denen einer an dem Fensterrahmen angeklebt ist. Desweiteren sind Insektenschutzvorrichtungen bekannt, bei welchen ein Schutzgitter rolladenartig, in zwei seitlichen Führungen geführt vor die Fensteröffnung gezogen werden kann.
  • Derartige bekannte Insektenschutzvorrichtungen erfüllen ihre Aufgabe im stationären Einsatz durchaus zufriedenstellend. Sie eignen sich jedoch nicht zum mobilen Einsatz, beispielsweise zur jeweils vorübergehenden Bestückung der Fenster von unterschiedlichen Hotelzimmern auf Reisen.
  • Hieraus leitet sich die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Aufgabenstellung ab, die darin besteht, eine zur mobilen Verwendung geeignete Insektenschutzvorrichtung zu schaffen. Die Insektenschutzvorrichtung soll somit einfach, rasch und ohne Beschädigung baulicher Einrichtungen zu mon tieren, rasch zu demontieren, wiederholt verwendbar, platzsparend zu transportieren und einfach an unterschiedliche Fenstergrößen und -formate anzupassen sein.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine Insektenschutzvorrichtung, umfassend ein weiches Schutznetz und ein Spreizgestänge, mit den folgenden Merkmalen:
    • – Das Schutznetz verfügt über ein längs seines Umfangsrandes verlaufendes Spannelement;
    • – das Spreizgestänge umfaßt vier diagonal nach außen weisende Spreizstrebenabschnitte;
    • – der Umfangsrand des Schutznetzes ist im Bereich der freien, äußeren Enden der vier Spreizstrebenabschnitte bzw. mit diesen ggfs. verbundenen Eckbeschlägen geführt und erstreckt sich jeweils zwischen zwei einander benachbarten Spreizstrebenabschnitten bzw. den mit diesen ggfs. verbundenen Eckbeschlägen frei gespannt.
  • Die erfindungsgemäße Insektenschutzvorrichtung eignet sich zur raschen Installation und Demontage in Fensteröffnungen, die innerhalb einer großen Bandbreite verschieden dimensioniert sein können, wobei mit der Installation keinerlei bauliche Maßnahmen einhergehen. Insbesondere bedarf es zur Installation der erfindungsgemäßen Insektenschutzvorrichtung keinerlei Eingriffe in die Bausubstanz, noch nicht einmal in Form der Anbringung von selbstklebenden Klettbandstreifen oder dergleichen an dem Fensterrahmen. Vielmehr wird in Anwendung der vorliegenden Erfindung das Schutznetz lediglich mittels des Spreizgestänges, welches an dem Schutznetz an vier Punkten angreift, in den Fensterrahmen bzw. die Laibung der Fensteröffnung gespannt. Die sich jeweils zwischen zwei Spreizstrebenabschnitten erstreckenden Ränder des Schutznetzes liegen dabei, durch das Spannelement gespannt, aureichend dicht an dem Fensterrahmen bzw. der Laibung der Fensteröffnung an. Durch die einfache und nur mit minimalem Aufwand verbundene Montage der erfindungsgemäßen Insektenschutzvor richtung ist es möglich, diese auch im Einsatz an nur einem bestimmten Fenster, d.h. stationär, sinnvoll zu verwenden, insbesondere in Fällen, in denen eine Bestückung der betreffenden Fensteröffnung mit einer Insektenschutzvorrichtung nur zu bestimmten Tageszeiten, beispielsweise nur in den Abend- und Nachtstunden erwünscht ist.
  • Zur Klarstellung ist an dieser Stelle anzumerken, daß als "Fensteröffung" im Sinne der vorliegenden Anmeldung auch solche Wanddurchbrüche zu verstehen sind, die durch sog. Fenstertüren verschlossen werden. Aus dem Begriff "Fensteröffnung" läßt sich somit keine Beschränkung der vorliegenden Erfindung auf ein bestimmtes Format des betreffenden Wanddurchbruchs und der entsprechenden Insektenschutzvorrichtung herleiten.
  • Eine bevorzugte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Insektenschutzvorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß jeweils zwei einander gegenüberliegende Spreizstrebenabschnitte Teil eines durchgehenden Spreizstabes sind, welcher neben den beiden Spreizstrebenabschnitten einen Mittelteil umfaßt; diese Gestaltung sorgt für einen besonders günstigen Kraftfluß, so daß die Spreizstrebenabschnitte und auch die Mittelteile der Spreizstäbe in diesem Falle besonders dünn, leicht und unauffällig ausgebildet sein können. Die Länge der Spreizstäbe kann dabei einstellbar veränderbar sein, insbesondere indem die beiden Spreizstrebenabschnitte jedes Spreizstabes relativ zu dem zugeordneten Mittelteil veschiebbar und arretierbar sind; alternativ ist eine Veränderbarkeit der Länge der Mittelteile selbst denkbar. Auf diese Weise ist durch Veränderung der Länge der beiden Spreizstäbe eine besonders einfache Anpassung des Spreizgestänges an die Abmessungen der betreffenden Fensteröffnung möglich.
  • Umfaßt das Spreizgestänge in dem vorstehend dargelegten Sinne zwei Spreizstäbe, so weist es gemäß einer anderen bevorzugten Weiterbildung der Erfindung einen die beiden Spreizstäbe miteinander verbindenden Verbinder auf, der seinerseits zwei Verbinderhälften aufweist, welche jeweils einem Mittelteil eines Spreizstabes zugeordnet sind. Dies erleichtert die Installation der Insektenschutzvorrichtung insbesondere in einer großen Fensteröffnung und trägt im übrigen zu einer Aussteifung des Spreizgestänges bei, so daß dieses entsprechend leicht ausgeführt werden kann. Insbesondere kann dabei der Winkel zwischen den beiden Spreizstreben veränderbar sein, indem die beiden Verbinderhälften gegeneinander verdrehbar sind. Dies ist günstig im Hinblick auf die Möglichkeit, das Spreizgestänge an unterschiedliche Fensterformate anzupassen. Der Verbinder kann dabei ferner einen Durchbruch für überschüssiges Schutznetzmaterial aufweisen, durch den hindurch bei der Bestückung relativkleiner Fensteröffungen mit einer vorgegebenen, auf größere Fensteröffnungen ausgelegten Insektenschutzvorrichtung überschüssiges Schutznetzmaterial sackartig hindurchgezogen wird.
  • Durch geeignete Ausführung des Verbinders läßt sich sicherstellen, daß die vier Spreizstrebenabschnitte in derselben Ebene liegen, was für die Funktion der erfindungsgemäßen Insektenschutzvorrichtung besonders günstig ist.
  • Im Bedarfsfalle können die beiden Spreizstrebenabschnitte jedes Spreizstabes miteinander zwangsgekoppelt sein, beispielsweise über ein Zwischenzahnrad über einen Seilzug. Unter Zwangskoppelung wird dabei verstanden, daß sich die beiden Spreizstrebenabschnitte der Spreizstäbe synchron nach außen bewegen, wenn die Länge des betreffenden Spreizstabes vergrößert wird. Auch dies kann zu einer Erleichterung der Installation beitragen, insbesondere wenn die beiden Spreizstäbe an einem Verbinder zusammengeführt sind.
  • Die Spreizstäbe bestehen gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Erfindung aus mehreren miteinander verbind baren Segmenten. Dies ist von Vorteil im Hinblick auf das Packmaß der – besonders für die Verwendung auf Reisen vorgesehenen – Insektenschutzvorrichtung. Desweiteren läßt sich in diesem Falle die Länge der Spreizstäbe durch einfaches Anstücken besonders einfach innerhalb einer großen Bandbreite variieren, was den Einsatz der erfindungsgemäßen Insektenschutzvorrichtung im Zusammenhang mit stark unterschiedlich dimensionierten Fensteröffnungen gestattet.
  • Das Spannelement ist besonders bevorzugt als Gummizug ausgebildet. Auch dieses Merkmal erweist sich wiederum im Hinblick auf die bequeme Installation als günstig. Der Gummizug kann, muß jedoch nicht längenveränderbar ausgebildet sein. Die Längenveränderbarkeit begünstigt dabei die Anpaßbarkeit der Insektenschutzvorrichtung an stark unterschiedliche Fensterformate.
  • Bevorzugt ist mindestens ein Spreizstrebenabschnitt jedes Spreizstabes über ein entsprechendes federndes Druckstück, welches insbesondere in dem zugeordneten Mittelteil untergebracht sein kann, federnd abgestützt. Dies gilt namentlich dann, wenn die Länge der Spreizstäbe nicht stufenlos sondern nur in Stufen verändert werden kann. Es kann im übrigen an jedem Spreizstrebenabschnitt ein Eckbeschag angeordnet sein, von denen jeder eine Bogenführung für das Spannelement und einen über die Bogenführung hinausragenden, im wesentlichen rechtwinkligen Dichtschild aufweist.
  • Im Bereich seines Umfangsrandes kann das Schutznetz einen Dichtbelag in Form eines Borsten- oder Velourbesatzes oder einer vergleichbaren Struktur aufweisen, wodurch die Abdichtung das Schutznetzes gegenüber Unebenheiten der Wandöffnung, z.B. einem in der Fensterlaibung angebrachten Rauhputz begünstigt wird.
  • Im folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigt
  • 1 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Insektenschutzvorrichtung von innen,
  • 2 in vergrößerter Ansicht einen Eckbereich der Insektenschutzvorrichtung nach 1 von außen und
  • 3 einen Schnitt durch den in 2 gezeigten Eckbereich der Insektenschutzvorrichtung entlang der Linie III-III.
  • Die in der Zeichnung veranschaulichte Insektenschutzvorrichtung umfaßt ein etwa rechteckiges, relativ weiches Schutznetz 1, dessen Umfangsrand 2 zur Bildung einer umlaufenden Tasche umgenäht ist. Längs des Umfangsrandes 2 des Schutznetzes 1 erstreckt sich ein Spannelement 3 in Form eines in der Tasche entlanggeführten Gummizugs 4.
  • Das Schutznetz wird durch ein zwei diagonale Spreizstäbe 5 umfassendes Spreizgestänge 6 in eine rechteckige Form gespannt, wobei diese Form an eine mit der Insektenschutzvorrichtung zu bestückende Fensteröffnung angepaßt ist. Jeder Spreizstab 5 umfaßt zwei außen angeordnete Spreizstrebenabschnitte 7 und ein Mittelteil 8. Jedes Mittelteil 8 umfaßt seinerseits drei Segmente, nämlich ein Zentralsegment 9 und zwei in dieses eingesteckte Rohre 10.
  • Die beiden Zentralsegmente 9 bilden zusammen einen Verbinder 11. Sie stellen jeweils eine Verbinderhälfte dar, wobei die beiden Zentralsegmente um eine senkrecht zur Ebene des Schutznetzes 1 ausgerichtete Achse relativ zueinander verdrehbar sind, wodurch sich die Winkelstellung der beiden Spreizstäbe 5 zueinander verändern läßt.
  • Jeder Spreizstrebenabschnitt 7 ist in das zugeordnete Rohr 10 teleskopisch eingesteckt. Durch Rasteinrichtungen 12 lassen sich dabei die Spreizstrebenabschnitte 7 in den Rohren 10 in unterschiedlichen Positionen fixieren. Auf diese Weise ist die Länge der Spreizstäben 5 einstellbar veränderbar (Pfeil A) .
  • Das Spreizgestänge 6 umfaßt vier Eckbeschäge 13. Dabei ist jeder Eckbeschlag 13 mit einem Spreizstrebenabschnitt 7 um eine senkrecht zum Schutznetz 1 ausgerichtete Achse 14 gelenkig verbunden. Hierzu greift jeweils eine Lasche 15 des Spreizstrebenabschnitts 7 in eine Tasche 16 des Eckbeschlags ein. Die Eckbeschläge 13 weisen jeweils einen im wesentlichen rechtwinkligen Dichtschild 17 und eine Bogenführung 18 für den Gummizug 4 auf. Entlang der Bogenführung 18 erstreckt sich eine Nut 19, in welche der Gummizug 4 eingelegt ist. Das Schutznetz 1 liegt an einer abgerundeten Schulter 20 der Bogenfürung an. Die Bogenführung 18 und der Dichtschild 17 sind dabei dergestalt auf den Gummizug 4 abgestimmt, daß dieser tangential an den Kanten 21 des Dichtschildes ausläuft.
  • Die beiden Rohre 10 jedes Spreizstabes 5 sind in dem zugeordneten Zentralsegment 9 teleskopisch verschiebbar geführt (Pfeil B). Sie werden dabei mittels jeweils einer in dem Zentralsegment angeordneten Feder nach außen vorgespannt, wobei der Federweg jeder Feder mindestens der Teilung der Rasteinrichtung 12 entspricht. Auf diese Weise lassen sich die Eckbeschläge 11 mit einer durch die Federn bereitgestellten Klemmkraft in die Ecken eines Fensterrahmens oder einer Fensterlaibung einspannen, um das Spreizgestänge 6 und mit diesem das Schutznetz 1 in der betreffenden Fensteröffnung zu fixieren. Die Kanten 21 des Dichtschildes können eine rutschhemmende Beschichtung aufweisen.
  • Der Verbinder 11 weist einen Durchbruch 22 für überschüssiges Schutznetzmaterial 23 auf. Bei verhältnismäßig kleinen Fensteröffnungen kann das Schutznetz relativ glatt gezogen werden, indem das überschüssige Schutznetzmaterial sackartig durch den Durchbruch 22 hindurchgezogen wird. Ebenfalls im Hinblick auf die Anpaßbarkeit der Insektenschutzvorrichtung an stark unterschiedlich dimensionierte Fensteröffnungen ist im übrigen der Gummizug 4 mittels eines Verkürzungsbeschlags längenveränderbar. Durch geeignete Markierungen an dem Gummizug läßt sich das Einstellen der für eine bestimmte Fensteröffnung optimalen Länge des Gummizuges erleichtern.
  • Das vorstehend erläuterte, in der Zeichnung veranschaulichte Ausführungsbeispiel für eine Insektenschutzvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung kann und darf unter keinen Umständen in einer den weiter oben dargelegten, in den Patentansprüchen zum Ausdruck gebrachten Erfindungsgedanken beschränkenden Weise ausgelegt werden. Vielmehr unterstreicht es, daß es für die Funktion der erfindungsgemäßen Insektenschutzvorrichtung auf die Detailgestaltung des Spreizgestänges gerade nicht ankommt, solange dieses geeignet ist, den an den vier Spreizstrebenabschnitten aufgespannten Umfangsrand des Schutzgesetzes in die vier Ecken der mit der Insektenschutzvorrichtung zu bestückenden Fensteröffnung vorzuspannen. Eine geeignete alternative Ausführungsform des Spreizgestänges kann beispielsweise zwei Scherengestänge umfassen, die sich – gegebenenfalls über Federn vorgespannt – jeweils diagonal über die Fensteröffnung von einer Ecke zur gegenüberliegenden Ecke erstrecken. Die Spreizstrebenabschnitte werden in diesem Falle jeweils durch die äußersten Enden der beiden Scherengestänge gebildet. Auch zwei Kniehebelgestänge, gegebenenfalls wieder über Federn nach außen vorgespannt, bilden eine geeignete Alternative zu den beiden in dem dargestellten Ausführungsbeispiel veranschaulichten längenveränderlichen Spreizstreben.

Claims (11)

  1. Insektenschutzvorrichtung für rechteckige Fensteröffnungen, umfassend ein Schutznetz (1) und ein Spreizgestänge (6), mit den folgenden Merkmalen: – Das Schutznetz (1) verfügt über ein längs seines Umfangsrandes (2) verlaufendes Spannelement (3); – das Spreizgestänge (6) umfaßt vier diagonal nach außen weisende Spreizstrebenabschnitte (7); – der Umfangsrand (2) des Schutznetzes (1) ist an den freien, äußeren Enden der vier Spreizstrebenabschnitte (7) bzw. mit diesen ggfs. verbundenen Eckbeschlägen (13) geführt und erstreckt sich jeweils zwischen zwei einander benachbarten Spreizstrebenabschnitten (7) bzw. den mit diesen ggfs. verbundenen Eckbeschlägen (13) frei gespannt.
  2. Insektenschutzvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei einander gegenüberliegende Spreizstrebenabschnitte (7) Teil eines durchgehenden Spreizstabes (5) sind, welcher neben den beiden Spreizstrebenabschnitten (7) einen Mittelteil (8) umfaßt.
  3. Insektenschutzvorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Spreizstäbe (5) einstellbar veränderbar ist, indem die beiden Spreizstrebenabschnitte (7) jedes Spreizstabes (5) relativ zu dem Mittelteil (8) veschiebbar und arretierbar sind.
  4. Insektenschutzvorrichtung gemäß Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizgestänge (6) einen die beiden Spreizstäbe (5) miteinander verbindenden Verbinder (11) umfaßt, der zwei Ver binderhälften aufweist, welche jeweils einem Mittelteil (8) eines Spreizstabes (5) zugeordnet sind.
  5. Insektenschutzvorrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen den beiden Spreizstäben (5) veränderbar ist, indem die beiden Verbinderhälften gegeneinander verdrehbar sind.
  6. Insektenschutzvorrichtung gemäß Anspruch 4 oder Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinder einen Durchbruch (22) für überschüssiges Schutznetzmaterial (23) aufweist.
  7. Insektenschutzvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizstäbe (5) aus mehreren miteinander verbindbaren Segmenten bestehen.
  8. Insektenschutzvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizstrebenabschnitte (7) in dem zugeordneten Mittelteil (8) federnd abgestützt sind.
  9. Insektenschutzvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement (3) als Gummizug (4) ausgebildet ist.
  10. Insektenschutzvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement (3) längenveränderbar ausgebildet ist.
  11. Insektenschutzvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizgestänge (6) vier Eckbeschäge (13) umfaßt, von denen jedes einen im wesentlichen rechtwinkligen Dichtschild (17) und eine Bogenführung (18) für das Spannelement (3) aufweist.
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