DE1035510B - Anordnung bei Atmungsgeraeten - Google Patents
Anordnung bei AtmungsgeraetenInfo
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- DE1035510B DE1035510B DES47324A DES0047324A DE1035510B DE 1035510 B DE1035510 B DE 1035510B DE S47324 A DES47324 A DE S47324A DE S0047324 A DES0047324 A DE S0047324A DE 1035510 B DE1035510 B DE 1035510B
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63C—LAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
- B63C11/00—Equipment for dwelling or working underwater; Means for searching for underwater objects
- B63C11/02—Divers' equipment
- B63C11/18—Air supply
- B63C11/22—Air supply carried by diver
- B63C11/2245—With provisions for connection to a buoyancy compensator
Landscapes
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- General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description
- Anordnung bei Atmungsgeräten Bei Atmungsgeräten zum Gebrauch bei Unterwasserarbeit oder in sauerstoffarmer oder rauchvermengter Luft kann die Atmungsluft entweder durch einen Luftschlauch, der mit einem im Freien angeordneten Kompressor in Verbindung steht, der Gesichtsmaske zugeführt werden, oder der Träger des Gerätes führt die erforderliche Luftmenge komprimiert in Flaschen mit sich. In diesem Falle reicht die mitgeführte Luftmenge nur für eine begrenzte Zeit aus, die abhängig von der Art der durchgeführten Arbeit ist. Es ist deshalb erforderlich, daß der Gerätträger, bevor der Vorrat an Atmungsluft völlig erschöpft ist, in die freie Luft zurückkehrt. Bei Unterwasserarbeit muß dabei eine gewisse Zeit zum Aufsteigen an die Wasseroberfläche und zur Abnahme der Gesichtsmaske oder des Taucherhelmes berücksichtigt werden, und wenn das Atmungsgerät z. B. bei einem Brand verwendet wird, muß eine gewisse Zeit mit Sicherheit zur Verfügung stehen, damit der Gerätträger genügend Zeit hat, die rauchfreie Luft zu erreichen.
- Aus diesen Gründen ist es bekannt, Atemgeräte sowohl mit einem Vorrat von Arbeitsluft als auch mit einem Vorrat von Reserveluft auszurüsten, wobei die Reserveluft die Rückkehr ins Freie nach beendeter Arbeit sicherstellen soll. Das Atemgerät kann mit einem Manometer ausgerüstet sein, so daß der Benutzer die verfügbare Menge Atemluft überwachen kann. Es ist auch bekannt, das Gerät mit einem Warnsignal zu versehen, das entweder zum Tönen gebracht wird oder die Zufuhr von Atemluft drosselt, wenn der Vorrat von Arbeitsluft erschöpft ist, so daß der Benutzer ein Zeichen erhält, wenn Reserveluft eingeschaltet werden muß.
- Bei Atemgeräten für Unterwasserarbeit ist es bekannt, das Gerät mit einer Schwimmweste zu verbinden, so daß der Taucher immer mit Sicherheit an die Wasseroberfläche geführt werden kann. Bei solchen Geräten wurde die Schwimmweste im allgemeinen mit Kohlensäure aufgeblasen, die zusammen mit der Weste mitgeführt wurde. Um bei einer derartigen Anordnung feststellen zu können, daß der Kohlensäurebehälter genügend Kohlensäure für das Aufblasen der Schwimmweste enthält, ist es notwendig gewesen, den Behälter zu wiegen, was zusätzliche Arbeit und Ausrüstung erforderte.
- Es ist auch bekannt, einen Schwimmsack auf der Niederdruckseite des Druckminderventils eines Atmungsgerätes für Unterwasserarbeit anzuschließen.
- Die Erfindung betrifft eine Anordnung bei einem Atmungsgerät zum Gebrauch bei Unterwasserarbeit oder in sauerstoffarmer oder rauchvermengter Luft, mit getrennten Behältern für Arbeitsluft und für Reserveluft, die zur Rückkehr ins Freie dient, welche Behälter über ein Druckminderventil mit der Gesichtsmaske verbunden sind, wobei die Niederdruckseite des Druckminderventils einen Anschluß für eine Schwimmweste aufweist. Die Erfindung will diese bekannte Anordnung dadurch verbessern, daß ein Anschlußstück vorgesehen ist, an das wahlweise die Schwimmweste oder eine Notzuluftleitung anschließbar sind. Die Erfindung gestattet das wahlweise Anschließen einer Notzuluftleitung, wodurch der Taucher zusätzliche Luft erbalten kann, z. B. wenn er unter dem Wasser festsitzt und sein Luftvorrat erschöpft ist. Auch bei Atemgeräten für Rauchzwecke ist das wertvoll, falls der Träger etwa zu lange in der rauchvermengten Luft geblieben ist.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch dargestellt.
- Das Gerät enthält zwei Flaschen 1 und 2 für die Arbeitsluft mit Absperrventilen 3 und 4. Eine Flasche 5, mit einem Absperrventil 6, ist für die Reserveluft vorgesehen. Die Luftflaschen können beliebiger Größe sein, beispielsweise von einem Rauminhalt von 5 1 für jede der beiden Arbeitsluftflaschen 1 und 2 und von 0,7 1 für die Reserveluftflasche 5. Unter der Annahme, daß die Flaschen bis zu einem Druck von 150 kg/cm2 gefüllt sind, wird jede der Arbeitsluftflaschen 7501 und die Reserveluftflasche 601 Luft fassen.
- Eine mit Abzweigungen versehene Leitung 7 verbindet die Flaschen untereinander sowie mit einem Manometer 8 und einem Druckminderventil 9, in dem der hohe Druck bis auf einen für den Bedarfsregulator und für eine Schwimmweste passenden Druck herabgesetzt wird. Das Druckminderventil ist niederdruckseitig mit zwei Anschlußstücken 10 und 11 versehen, von denen das erstere erfindungsgemäß wahlweise über eine Leitung 13 mit einer Schwimmweste 12 verbunden werden kann oder an eine Notzuluftleitung 18 angeschlossen ist. Das Anschlußstück 11 ist in bekannter Weise über eine Leitung 14 mit dem Ventilgehäuse 15 einer in der Zeichnung nicht dargestellten Gesichtsmaske verbunden.
- Die Schwimmweste 12 ist vorzugsweise an dem Gerät befestigt. Außerdem ist die mit der Schwimmweste verbundene Leitung 13 gewöhnlich mit dem Anschlußstück 10 fest verbunden, wobei ein Absperrventil 16 das Aufblasen der Schwimmweste hindert. In der Verbindung zwischen der Leitung 13 und der Schwimmweste 12 befindet sich außerdem ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Rückflußventil, so daß die in die Schwimmweste eingeblasene Luft auch bei einer Unterbrechung der Verbindung zwischen der Leitung 13 und dem Anschlußstück 10 zurückgehalten wird. Hierdurch wird es möglich, an dieses Anschlußstück eine Notzuluftleitung 18 anzuschließen, durch die Luft von einem in der freien Luft vorgesehenen Kompressor zugeführt werden kann.
- Dies gibt dem Gerätträger ein größeres Gefühl der Sicherheit.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anordnung bei einem Atmungsgerät zum Gebrauch bei Unterwasserarbeit oder in sauerstoffarmer oder rauchvermengter Luft, mit getrennten Behältern für Arbeitsluft und für Reserveluft, die zur Rückkehr ins Freie dient, welche Behälter über ein Druckminderventil mit der Gesichtsmaske verbunden sind, wobei die Niederdruckseite des Druckminderventils einen Anschluß für eine Schwimmweste aufweist., dadurch gekennzeichnet., daß ein Anschlußstück (10) vorgesehen ist, an das wahlweise die Schwimmweste (12) oder eine Notzuluftleitung (18) anschließbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 911098; Buch Tauchertechnik v. S t e 1 z n e r, 1943, S. 76/77, 83/84 und 56.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1035510X | 1955-02-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1035510B true DE1035510B (de) | 1958-07-31 |
Family
ID=20418998
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES47324A Pending DE1035510B (de) | 1955-02-10 | 1956-02-01 | Anordnung bei Atmungsgeraeten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1035510B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE911098C (de) * | 1951-11-22 | 1954-05-10 | Draegerwerke Heinr & Bernh Dra | Atemschutzgeraet mit Druckgasvorrat |
-
1956
- 1956-02-01 DE DES47324A patent/DE1035510B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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